Alle Artikel von Konstanze

Katzenlogik

Eigentlich haben wir ja für Logan morgen einen Tierarzttermin ausgemacht – und damit die Katzen morgen früh nicht zu sehr in Aufruhr geraten, habe ich heute früh schon Logans Transportkorb gesäubert und mit einem frischen (alten) Handtuch ausgelegt.

Ich fürchte nur, Baltimore hat das irgendwie missverstanden:

Tja, wenn er morgen früh noch immer an diesem Platz liegt, dann muss er wohl an Logans Stelle die Fahrt zum Tierarzt antreten. 😉

Mermaid Gloves!

Wer in den letzten Tagen meine Beiträge und die Kommentare gelesen hat, wird wissen, dass wir noch immer nicht heizen. Trotzdem gibt es natürlich genügend Momente, an denen mir eine heiße Tasse Tee nicht reicht, um wieder warm zu werden. Vor allem die Hände werden beim Tippen und Lesen immer so schnell kalt – und das führt auch dazu, dass ich abends in den letzten Tagen kaum noch Seiten geschafft habe.

Aber genau für diese Zeiten hatte ich mir vor einiger Zeit von Susanne Handschuhe gewünscht. Im September hat sie sie mir zugeschickt – und sie sind wunderschön geworden!

Wenn ich den beiliegenden Zettel richtig verstanden habe, dann hat sie die Wolle selber gesponnen (ich liebe diesen Blauton!) und dann mit dem von mir gewünschten Muster verarbeitet. Das Muster basiert auf einem Sockenmuster, dessen Bezeichnung ich leider nicht entziffern kann, und als Handschuhe verstrickt wurden daraus „Mermaid Gloves“.

Die Handschuhe gehen bis zum Ellenbogen und zum Tippen muss ich den Bereich über den Fingern leider umschlagen, weil ich sonst nur drei Finger frei habe. Aber ansonsten klappt das Schreiben mit den Handschuhen ganz wunderbar und ich habe endlich warme Hände, wenn ich am Schreibtisch arbeite oder bei den Temperaturen lese. 🙂

Wenn der Winter nicht zu kalt wird, dann werde ich sie wohl auch durchgehend draußen tragen, ansonsten müssen sie bei richtig eisigen Temperaturen dann doch meinen dicken Lederhandschuhen weichen – so wenig kälteempfindlich ich inzwischen eigentlich bin, so hasse ich es doch, wenn ich kalte Hände habe. 😉

Noch einmal ganz vielen lieben Dank für die schönen Handschuhe, Susanne!

Mariëtte Aerts: Hexenheide

Ich glaube, ich hätte „Hexenheide“ als Kind geliebt – und lange dem Teenageralter entwachsen, hat mir das Lesen dieses Buches wirklich Spaß gemacht. Die Geschichte ist eigentlich ganz schnell erzählt: Karim und Lenne leben am Rande eines Dorfes in den Niederlanden. Die beiden Elfjährigen wohnen weiter draußen, da wo eine Heidefläche an den Ort grenzt. Wenn sie von der Schule nach Hause gehen, dann wäre es deutlich kürzer über die Heide abzukürzen, aber das haben ihnen ihre Eltern vor einiger Zeit verboten, nachdem ein Mädchen spurlos verschwunden ist.

Denn die Erwachsenen vermuten, dass Rinnie – so hieß die verschollene Schülerin – von einem Fremden auf der Heide angesprochen und mitgenommen wurde. Als Leser hingegen hat man einen ganz anderen Verdacht, denn schon im Prolog lässt die Autorin Mariëtte Aerts drei mehr oder weniger unheimliche Frauen auftreten, die sich darüber streiten, dass sie „frisches Blut“ benötigten. Alles sehr vage, aber genau deshalb – vor allem, wenn man den Titel „Hexenheide“ im Hinterkopf behält – auch etwas unheimlich.

Eines Tages lässt sich der eher bedächtige Karim von seiner Freundin Lenne dazu überreden den Heimweg über die Heide anzutreten. Und als nichts anderes passiert, als dass sie ein ungewöhnliches Eichhörnchen sehen, gehen sie wieder regelmäßig diese Abkürzung nach Hause. Doch obwohl sich die Kinder sicher sind, dass die Heide ein ganz normales Stückchen Land ist, wird ihnen im Laufe der nächsten Wochen immer unheimlicher zumute. Eine seltsame Frau taucht immer mal wieder unvermutet auf und scheint Lenne zu sich zu rufen und auch andere ungewöhnliche Ereignisse geschehen, die sich nicht immer erklären lassen.

In der Dorfbibliothek erfahren die beiden Kinder dann auch noch mehr über die Heide – und warum sie früher von den Leuten in der Gegend nur „Hexenheide“ genannt wurde. Denn angeblich lebte dort eine Frau mit unnatürlichen Kräften, die ihre Nachbarn verfluchte und für viel Unglück im Dorf verantwortlich gewesen sein soll. So langsam aber sicher befürchtet Karim, dass eine Hexe hinter Lenne hinterher ist – und versucht alles, um seine Freundin zu beschützen.

Mir hat es gefallen, dass man zwar schnell den Verdacht hatte, dass die drei Frauen aus dem Prolog Hexen sind, aber Mariëtte Aerts sich sehr viel Zeit damit lässt näher auf die Geschichte der Hexenheide und die damit verbundenen Legenden einzugehen. Auch Karim und Lenne fand ich schön charakterisiert, die beiden sind zwei nette, aber trotzdem real wirkende Kinder, die die ganze Zeit über zwischen Angst und Faszination hin und her gerissen werden.

Ich fand die Geschichte spannend, aber nicht wirklich unheimlich. Immer nur gerade so gruselig, dass ich mich als Kind vermutlich abends etwas tiefer in meine Bettdecke eingegraben hätte, aber nie so heftig, dass mich die Handlung geängstigt oder mir gar Albträume bereitet hätte. Auch hat es mir gefallen, dass der Alltag von Karim und Lenne neben all den unheimlichen Ereignissen ganz normal weiterlaufen musste – was für die beiden gar nicht so einfach ist, da sie ja weder ihren Eltern, noch Lehrern oder Mitschülern von all den Dingen erzählen können, die sie so sehr beschäftigen.

Auch die Erzählweise von Mariëtte Aerts hat mir gefallen, die Autorin verwendet eine klare und gut zu erfassende Sprache, so dass die Geschichte auf jeden Fall für Kinder ab zehn sehr gut zu lesen ist, ohne dabei so simpel zu werden, dass es für mich als Erwachsene langweilig wurde. Insgesamt ist das einfach ein rundum gelungenes Buch rund um Freundschaft, übernatürliche Vorgänge, Vorurteile und eine Menge mehr – mir hat es so gut gefallen, dass es erst einmal einen Platz in meinem Regal bekommen wird.

Dies und Das (7)

Auch wenn man das nach den wenigen Beiträgen in den letzten Tagen kaum glauben mag: Ich lebe noch! 😉

Meinen Herbstputz habe ich ja schon vor dem Eintreffen des Besuches erledigt, aber auch wenn die Wohnung jetzt „grundrein“ ist, so gibt es noch immer Dinge, die ich endlich erledigt haben wollte. In der Küche muss ein Holzbrett wieder an die Wand, das wir von den Vormietern „geerbt“ haben, ich will noch die Heizung im Badezimmer mit der Wurzelbürste schrubben, bevor auch bei uns irgendwann die Heizperiode beginnt – und eigentlich denke ich auch darüber nach das „Gästezimmer“ noch schnell zu streichen, damit ich einen Teil der Umzugskartons mal umpacken und umlagern kann. Davon abgesehen suche und ordne ich Unterlagen, arbeite eine Liste mit Dingen ab, die ich – zum Teil schon seit Juli – immer wieder vor mir hergeschoben habe und so fliegen die Tage einfach so vorbei!

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Die Tage mit dem Besuch waren übrigens wunderschön – und anstrengend. Wir hatten uns so viel vorgenommen, dass unser Tag nicht selten von sieben oder acht Uhr (ich gebe zu, ich komme nach langen Tagen schlecht aus dem Bett) bis zwei Uhr morgens ging. Aber es war total nett, wir haben viel gesehen, viel gemacht, viel geschwatzt – und am Samstagabend hatten wir es sogar in das Restaurant um die Ecke geschafft. Nach den Tagen schwirrte mir der Kopf von all dem Reden und Gucken und Hören, während die Katzen den Besuch und den Mangel an menschlicher Ansprache erstaunlich gut verkraftet haben.

Unser Besuch hat auch ganz viele Katzenfotos gemacht – wenn ihr mögt, dann kann ich davon demnächst mal ein paar Runden einstellen. Die Bilder sind auf jeden Fall deutlich schöner als meine! 😀 Eigentlich sollten hier auch noch Fotos vom Essen im Restaurant hin, aber die finde ich gerade auf der Festplatte nicht …

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Der Garten ist immer noch wunderbar grün – zumindest in den Bereichen, in denen ich immer noch nicht Herr über das Unkraut geworden bin. Im Moment gehe ich nach dem Prinzip vor, dass alles, was ich nicht eindeutig als „schöne oder nützliche“ Pflanze erkennen kann, ausgerupft wird. So bewuchert dieses schreckliche Unkraut zwar noch die Hälfte der Beetflächen, aber der Rest ist so langsam übersichtlicher. Den Großteil der Zeit gehe ich mehr nach Bauchgefühl vor – und sage mir, dass ich so zumindest im nächsten Jahr schön viel freie Flächen habe, um neue Sachen anzupflanzen. Blumenzwiebeln für den Frühling habe ich immer noch nicht besorgt, aber ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen endlich welche kaufen und auf den schon „gepflegten“ Flächen einsetzen kann.

Immerhin habe ich vergangenen Dienstag zum letzten Mal Rasen gemäht und bis wir wieder mit der Gemeinschaftsfläche dran sind, werden fünf Jahre vergehen! Jetzt kann ich den Rasenmäher erst einmal in der hintersten Ecke des Kellers verstauen! Achja, der Keller … da stehen inzwischen einige Regalteile, die ich auch noch zusammenbauen will, damit ich mal etwas strukturierter Dinge aufheben kann. Aber vorher muss ich noch den Speermüll rufen, damit wir die Sachen loswerden, die sich in diesem Jahr angesammelt haben. Es ist schon erstaunlich, wieviel sich schon wieder angehäuft hat, obwohl wir vor dem Umzug so radikal ausgemistet hatten.

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Obwohl die Katzen den „Stress“ mit dem Besuch gut verkraftet haben, macht mir Logan gerade etwas Sorgen. Ich fürchte, dass er Zahnprobleme hat, er sabbert verstärkt (etwas sabbert dieser Kater eigentlich solange wir ihn kennen) und schläft sehr viel (und nicht mehr bei uns im Bett) und es könnte sogar sein, dass seine Schnauze etwas angeschwollen ist – aber das lässt sich bei ihm immer sehr schwer sagen. Wenn eine Schwellung vorhanden ist, dann auf beiden Seiten gleichmäßig … Er lässt sich ohne Probleme anfassen, macht sogar das Maul auf und frisst gierig wie immer. Trotzdem will ich das geklärt haben, also geht es Samstag zum Tierarzt, mal gucken, was dabei herauskommt. Bei dem letzten Tierarztbesuch mit Logan (der ist allerdings schon ein Jahr her) meinte meine damalige Tierärztin, dass sie ihn wegen der Zähne nicht in Narkose legen wollte, weil sich die Belastung im Verhältnis zum Zustand von Zahnfleisch und Zähnen nicht lohne würde.

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Eigentlich wollte ich ja vor dem Beginn der Heizperiode auch die Türen fertig abgezogen und gestrichen haben. Aber das scheitert daran, dass wir die einfach nicht aus den Angeln gehoben bekommen! Die sitzen da seit geschätzten dreißig Jahre und rühren sich trotz aller Kraftanstrengungen nicht vom Fleck. Jetzt muss ich im Baumarkt mal gucken, ob ich ein Werkzeug finde, mit dem ich erfolgreicher bin. Der Handwerker, der den Küchenfußboden gemacht hatte, hatte da etwas – aber ich will ihn eigentlich nicht alle paar Tage vorbeikommen lassen, damit er mir eine Tür aus den Angeln hebt. *g*

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Also, ich habe weder euch noch das Bloggen vergessen, nur ist mein Tag gerade so gefüllt, dass ich meine Auszeiten gerade lieber unter einer gemütlichen Decke inklusive Katzenbesetzung verbringe, als mit kalten Händen und Füßen vor dem PC zu hängen. Trotzdem stehen auf meiner To-do-Liste auch so Sachen wie neue „Kapitelweise“ vorschreiben und endlich eine Blogrezi zur „Mein hungriges Herz“ und „Hexenheide“ auf die Reihe zu bekommen und „Der Montrumologe“ zuende lesen, damit ich auch da etwas zu sagen kann – oh, und auch noch einen BuchSaiten-Päckchen-Bericht zu schreiben! Warum sind die Tage gerade eigentlich immer so kurz? 😉

Eine Winterkatze im Herbst-Stress

Ich fürchte, die nächsten Tage wird es hier etwas ruhig zugehen, denn ich bin ein bisschen im Stress. Morgen kommt Besuch und bei der Gelegenheit habe ich schon mal mit meinem Herbstputz angefangen. Außerdem habe ich in den letzten Wochen ein paar Verpflichtungen nicht auf die Reihe bekommen, die ich (nach dem Besuch) dringend nachholen muss – und der Garten will auch noch etwas gepflegt werden, bevor es in die Winterpause geht. Drückt mir die Daumen, dass ich es zumindest auf die Reihe bekomme ein paar Zwiebeln zu setzen, damit es im Frühling auf den Beeten blüht!

Seit letzten Freitag (erst gab es PC-Probleme, dann hatte am Wochenende mein Mann Geburtstag) habe ich übrigens auch keine Blogrunde mehr machen können und ich fürchte, ihr werdet auch noch den Rest der Woche auf Kommentare von mir verzichten müssen – ebenso wie auf Blogbeiträge. Dafür habe ich aber schon vor einiger Zeit „Kapitelweise“ vorgearbeitet und dafür gesorgt, dass ihr immerhin damit in dieser Woche pünktlich versorgt werdet.

Nebenbei habe ich in den letzten Tagen immerhin endlich die Stoffe für meinen nächsten Quilt gewaschen und gebügelt – ich muss mir unbedingt merken, dass das ganz hervorragend geht, wenn der Stoff die Nacht über auf dem Balkon war und noch morgenfeucht ist. Und bei meiner Herbstputz- und Aufräumaktion habe ich es sogar endlich geschafft die Fenster von den letzten Aufklebern zu befreien, die die Vormietertochter hinterlassen hat. Dafür war aber dann doch die Anschaffung eines extra Schabers nötig. *seufz* Logan scheint übrigens auch kaum noch aus der Putzstimmung herauszufinden. 😉

Außerdem habe ich endlich die (vermutlich) letzte Runde mit Frühchensachen auf den Weg geschickt. So konnte ich am Samstagmorgen 14 Babydecken, 53 Mützen, 32 Paar Söckchen, 1 Stirnband (ich gebe zu, die machen mir keinen Spaß) und 8 Regenwürmer („Socken“ ohne Ferse) auf den Weg schicken.

So, und nun drückt mir die Daumen, dass ich nach den Tagen mit dem lieben Besuch meine Verpflichtungen schnell auf die Reihe bekommen, damit ich schnell wieder Luft für den Blog habe! Schließlich will ich noch ein paar Rezensionen (zum Beispiel zu „Hexenheide“) mit euch teilen, euch von dem tollen Überraschungspäckchen von Katrin von den BuchSaiten erzählen (das von mir schon ausgiebig genutzt wird) und wieder in Ruhe eure Blogs angucken und kommentieren.

Oh, da fällt mir ein: Auch wenn ich im Stress bin, so habe ich den PC doch jeden Tag an, also habt keine Angst, dass mir eure Kommentare entgehen. Die landen prompt bei mir im Emailfach – und so werde ich auch weiter so zeitnah wie möglich darauf reagieren! Und nun geht es für mich weiter mit dem Abarbeiten meiner endloslangen Liste und der Vorfreude auf den morgen eintreffenden Besuch!

Gelesen: Juli, August und September 2010

Hier nun zum ersten Mal „pünktlich“ meine Liste mit den gelesenen Büchern der letzten drei Monate. Wer noch einmal einen Blick auf die anderen Listen werfen will, wird hier fündig:

Januar, Februar und März 2010
April, Mai und Juni 2010

Bücher:

  1. Isabel Abedi: Imago
  2. Jussi Adler-Olsen: Erbarmen
  3. Mariëtte Aerts: Hexenheide
  4. Milena Agus: Die Gräfin der Lüfte
  5. Jane Austen: Anne Elliot oder Die Kraft der Überredung
  6. Awista Ayub: Kick it in Kabul
  7. Mary Balogh: Nacht der Verzückung
  8. Mary Balogh: Dir darf ich nicht gehören
  9. Alan Bennett: Così fan tutte
  10. Elizabeth Boyle: Betörendes Spiel der Leidenschaft
  11. Alan Bradley: Flavia de Luce – Mord ist kein Kinderspiel
  12. Truman Capote: Frühstück bei Tiffany
  13. Timothy Carter: Böser Engel
  14. Raymond Chandler: Die simple Kunst des Mordes
  15. Raymond Chandler: Notizbücher
  16. Colin Cotterill: Dr. Siri und seine Toten (Dr. Siri 1)
  17. Bruce Coville: Die Schlacht am Weltenbaum (Die Einhorn-Chroniken 3)
  18. Deborah Crombie: Wenn die Wahrheit stirbt
  19. Thomas Degering: Raymond Chandler
  20. Agnes Desarthe: Mein hungriges Herz
  21. Chris D’Lacey: Feuerträne
  22. Karen Joy Fowler: Der Jane Austen Club
  23. Franziska Gehm: Die Vampirschwestern 7 – Der Meister des Drakung-Fu
  24. Rachel Hawkins: Hex Hall 1 – Wilder Zauber
  25. Rachel Hore: Der Garten der Erinnerung
  26. Elizabeth Hoyt: Die Schöne mit der Maske
  27. Andrea Israel und Nancy Garfinkel: Johannisbeersommer
  28. Lorelei James: Long Hard Ride (Rought Riders 1)
  29. Jackie Kessler & Caitlin Kittredge: Schatten und Licht – Das Ikarus Projekt
  30. Rudyard Kipling: Das Dschungelbuch
  31. Victoria Laurie: M. J. Holliday: Geisterjägerin 1 – Rendezvous um Mitternacht
  32. Kristian Lutze: Mein Freund Marlowe – Das einsame Leben des Raymond Chandler
  33. Francisco Gonzales Ledesma: Der Tod wohnt nebenan
  34. Frank MacShane: Raymond Chandler
  35. Kai Meyer: Arkadien erwacht
  36. Julia Quinn: Ein hinreißend verruchter Gentleman (Bridgerton 6)
  37. Julia Quinn: Verführt von einer Lady
  38. Maria Daniela Raineri: Ti amo heißt Ich liebe dich
  39. Lynsay Sands: Ein Vampir und Gentleman (Die Argeneau-Vampire 7)
  40. Sam Savage: Firmin – Ein Rattenleben
  41. Peter Schwindt: Morland 2 – Die Blume des Bösen
  42. William Shakespeare: Macbeth
  43. Polly Shulman: Die geheime Sammlung
  44. Helle Stangerup: Der Brautmaler
  45. Jeff Stone: Schattenfechter
  46. Jeff Stone: Schlangenkrieger
  47. Vanessa Walder: Die Wundernacht des Elfenkönigs
  48. Valerie Wilson Wesley: Remember Celia Jones
  49. Cornell Woolrich: Der schwarze Engel

Comic und Manga

– Aishiteruze Baby 6+7 (Manga)
– An deiner Seite 3 (Manga)
– Between the worlds 1-3 (Manga)
– Detektiv Conan 67 (Manga)
– Paradox 3 (Manga)
– Shugo Chara! 6 (Manga)
– Spiral – Gefährliche Wahrheit 7 (Manga)
– Taranta Ranta 1+2 (Manga)

Hörbücher/Hörspiele:

– John Sinclair 47-50 (4 CDs)
– Jane Austen: Verstand und Gefühl (11 CDs)
– Robert Jordan: Das Rad der Zeit 1- Drohende Schatten (14:55 Stunden)
– S. E. Phillips: Aus Versehen verliebt (5 CDs)
– Otfried Preußler: Die kleine Hexe (2 CDs)

Abgebrochenen Bücher führe ich in der Liste nicht auf. Entweder versuche ich mich irgendwann noch einmal daran oder ich verdränge den Titel aus meiner Erinnerung. 😉
Oh, und re-reads sind auch nicht aufgeführt, die habe ich einfach vergessen mit aufzulisten. *g*

Oktober-SuB

Im September ist der SuB wieder ganz schön gewachsen – und da ich auch recht viele Bücher gelesen habe, die nicht auf dem SuB waren, darf ich im Oktober mal wieder etwas gezielter SuB-Abbau betreiben. 😉 Insgesamt habe ich im September 16 Bücher und 4 Manga gelesen, zwei Hörspiel gehört (je eine CD) und die ungekürzte Lesung vom ersten Teil von „Das Rad der Zeit“ gehört – mit fast 15 Stunden zog sich das erstaunlich lange hin, was daran liegt, dass ich einfach ungern über Kopfhörer Hörspiele höre. 😉

A (3)
Robert Asprin: Des Dämons fette Beute
Robert Asprin: Ein Dämon schafft noch keine Ordnung
Jane Austen: Mansfield Park

B (8)
Sina Beerwald: Die Goldschmiedin
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Ruth Berger: Gretchen – Ein Frankfurter Kriminalfall
Jacques Bonnet: Meine vielseitigen Geliebten
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

C (5)
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
James Collins: Zauberberg für Anfänger
Colin Cotterill: Dr. Siri sieht Gespenster (Dr. Siri 2)
Colin Cotterill: Totentanz für Dr. Siri (Dr. Siri 3

D (6)
John Dickinson: Die Schlange am Rande der Welt
Friedrich Dönhoff: Savoy Blues – Ein Fall für Sebastian Fink
Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

F (11)
Jennifer Fallon: Kind der Götter (Das Dämonenkind 2)
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Earlene Fowler: Tödliche Schatten
Dick & Felix Francis: Abgebrüht
Peter Freund: Laura und das Siegel des Mondes
Luca di Fulvio: Die Rache des Dionysos

G (5)
Francois Gantheret: Das Gedächtnis des Wassers
Kami Garcia und Margaret Stohl: Sixteen Moons
Michele Giuttari: Rachefeuer
Thomas Görden: Der Mönch und die Jüdin
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (4)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Frederik Hetmann: Zeitenwende
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung

I (2)
Greg Iles: Leises Gift
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (2)
P.D. James: Ein makelloser Tod
Alaya Johnson: Moonshine – Stadt der Dunkelheit

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (5)
Marc Levy: All die ungesagten Worte
Siri Lindberg: Nachtlilien
Michaela Link: Der Spiegel der Kaiserin
Jens Lossau/Jens Schumacher: Der Elbenschlächter
Sergej Lukianenko: Trix Solier

M (6)
Christoph Marzi: Lyra
James McGee: Die Totensammler
Seanan McGuire: October Daye – Winterfluch
Richelle Mead: Dark Swan – Sturmtochter
Kai Meyer: Hex
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (3)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter
Elle Newmark: Der Granatapfeldieb

P (6)
Jackson Pearce: Drei Wünsche hast du frei
Bernd Perplies: Magierdämmerung 1 – Für die Krone
Renata Petry: Hilgensee
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)

Q (0)
–

R (14)
Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
John Maddox Roberts: Die Feinde des Imperators – Ein Krimi aus dem Alten Rom
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Brian Ruckley: Winterwende (Die Welt aus Blut und Eis 1)
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (12)
Régis de Sá Moreira: Das geheime Leben der Bücher
Lynsay Sands: Wer will schon einen Vampir?
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Emma Smith: Der Ruf der Ferne
Ernst Soler: Staub im Paradies
Veronica Stallwood: Böses Spiel in Oxford
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (12)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Heather Terrell: Die Chronik der Nephilim – Auf den Schwingen der Nacht
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 1 – Die Stadt der Regenfresser
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Rob Thurman: Nachtgeister
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Aino Trosell: Eine grenzenlose Liebe
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

W (4)
Winifred Watson: Miss Pettigrews großer Tag
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut

X (1)
Xinran: Gerettete Worte

Y (1)
Rick Yancey: Der Monstrumologe

115 Titel
(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)

Dies und Das (6): Die Winterkatze und Raymond Chandler

Manchmal gönne ich mir den Luxus und arbeite mich intensiv in einen Themenbereich ein. Momentan haben mich zwei komplett gegensätzliche Krimiautoren und die Lust, mehr über sie herauszufinden, gepackt. Angefangen hat es mit Raymond Chandler, dessen Romane ich schon seit vielen Jahren kenne und liebe (und dessen Biografie schon eine Weile auf meinem Sachbuch-SuB liegt). Lustigerweise habe ich die Bücher bislang immer nur aus der Bibliothek ausgeliehen – und dort habe ich mir auch einen Stapel Hintergrundinformationen über ihn geholt. Unter anderen war das Buch „Die simple Kunst des Mordes“ darunter, welches eine thematisch geordnete Sammlung von Chandlers Briefen (bzw. Briefausschnitten) beinhaltet – oh, und welches ich sehr empfehlen kann, wenn man die Person Chandler kennenlernen möchte.

Ich liebe es, mich kopfüber in so ein Thema zu stürzen, Informationen zu sammeln, zu vergleichen und zu verarbeiten. Nach einer Pause lese ich dann die Romane des Autors noch einmal mit ganz neuen Augen, weil ich inzwischen ein konkreteres Bild von der Person hinter der Geschichte habe und mich immer mal wieder frage, welche Lebenserfahrungen und welche Beobachtungen wohl in das Buch eingeflossen sind. Aber momentan bin ich an dem Punkt angelangt, an dem mir der Kopf schwirrt vor lauter Raymond-Chandler-Zitaten und an dem ich das Gefühl habe, ich brauche dringend ein Kontrastprogramm. Dabei habe ich gerade solche Lust auf Krimis – vor allem auf Krimis, die man (so wie Chandlers Romane) zu den „hardboiled novels“ zählen kann …

Auf der anderen Seite hat mich eine Bemerkung von Chandler über die Bücher von Agatha Christie wieder auf diese Autorin gebracht. Naja, dank ihres 120sten Geburtstags, der am 15. September gewesen wäre, kommt man zur Zeit sowieso nicht an ihr vorbei. Also wanderte bei einem der letzten Bibliotheksbesuche ein Stapel Christie-Biografien mit mir nach Hause. Einige davon kenne ich schon und habe sie auch in meinem Besitz – allerdings in einer Umzugskiste, an die ich nur herankäme, wenn ich gefühlte 60 andere Kisten versetzen würde, was gerade nicht drin ist.

Und nun schleiche ich um diesen Stapel mit Biografien herum, habe Lust auf dieses Kontrastprogramm und fürchte doch, dass mein Kopf zur Zeit nicht noch mehr Informationen verarbeiten kann. Auch weiß ich nicht, was mein Mann dazu sagen wird, wenn er in den nächsten Wochen wieder jeden Abend ungefragt mit Daten, Fakten und Gedanken zu einem Autor gefüttert wird. Eigentlich hätte er nach der Arbeit doch manchmal ganz gern seine Ruhe. 😉 Trotzdem reizt es mich, mich mit Chandlers Aussagen im Hinterkopf auf Agatha Christies Leben und Werk zu stürzen und herauszufinden, wie weit Raymond Chandlers Sicht auf sie vielleicht meine Wahrnehmung beeinflusst hat.

Christie und der Tunnel

Seit einiger Zeit haben wir einen Rascheltunnel, der von Christie sehr geliebt wird. Trotzdem habe ich vor ein paar Tagen etwas verdutzt geguckt, als sie beim Spielen immer wieder in dem Tunnel verschwand – doch irgendwann habe sogar ich kapiert, dass sie den in unser Spiel mit dem Band mit einbeziehen wollte. Bei der Gelegenheit habe ich dann gleich mal die Möglichkeit ausprobiert mehrere Bilder hintereinander von der Kamera schießen zu lassen. Das Ergebnis ist nicht gerade gelungen, aber unsere kleine Madame strahlt so viel Spaß aus, dass ich euch die Fotos trotzdem zeigen wollte.

September-SuB-Nachschub 2

Heute hat der Paketbote wieder einmal bei uns geklingelt und neue Bücher für meinen SuB gebracht. Naja, ich hoffe eigentlich, dass sie nicht allzu lange auf dem SuB ruhen werden, kann aber jetzt schon sagen, dass die nächsten drei Wochen schon gut verplant sind. Auf der anderen Seite lese ich in Stresssituationen manchmal erstaunlich viel. 😉

John Dickinson: Die Schlange am Rande der Welt
Siri Lindberg: Nachtlilien
Jackson Pearce: Drei Wünsche hast du frei
Bernd Perplies: Magierdämmerung 1 – Für die Krone
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Rick Yancey: Der Monstrumologe

Abgesehen von „Das Licht des frühen Tages“ alles Fantasyromane, was in Anbetracht der Tatsache, dass ich gerade vor allem Krimis lese, schon irritierend ist. „Nachtlilien“ hatte mich übrigens nach der Beschreibung des Verlags so gar nicht gereizt. Aber dann habe ich nicht nur eine Autorenbeschreibung des Titels gelesen, sondern auch herausgefunden, dass sich hinter diesem Namen Katja Brandis verbirgt – und deren Jugendfantasyromane lese ich sehr gern. 🙂