Auch wenn man das nach den wenigen Beiträgen in den letzten Tagen kaum glauben mag: Ich lebe noch! 😉
Meinen Herbstputz habe ich ja schon vor dem Eintreffen des Besuches erledigt, aber auch wenn die Wohnung jetzt „grundrein“ ist, so gibt es noch immer Dinge, die ich endlich erledigt haben wollte. In der Küche muss ein Holzbrett wieder an die Wand, das wir von den Vormietern „geerbt“ haben, ich will noch die Heizung im Badezimmer mit der Wurzelbürste schrubben, bevor auch bei uns irgendwann die Heizperiode beginnt – und eigentlich denke ich auch darüber nach das „Gästezimmer“ noch schnell zu streichen, damit ich einen Teil der Umzugskartons mal umpacken und umlagern kann. Davon abgesehen suche und ordne ich Unterlagen, arbeite eine Liste mit Dingen ab, die ich – zum Teil schon seit Juli – immer wieder vor mir hergeschoben habe und so fliegen die Tage einfach so vorbei!
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Die Tage mit dem Besuch waren übrigens wunderschön – und anstrengend. Wir hatten uns so viel vorgenommen, dass unser Tag nicht selten von sieben oder acht Uhr (ich gebe zu, ich komme nach langen Tagen schlecht aus dem Bett) bis zwei Uhr morgens ging. Aber es war total nett, wir haben viel gesehen, viel gemacht, viel geschwatzt – und am Samstagabend hatten wir es sogar in das Restaurant um die Ecke geschafft. Nach den Tagen schwirrte mir der Kopf von all dem Reden und Gucken und Hören, während die Katzen den Besuch und den Mangel an menschlicher Ansprache erstaunlich gut verkraftet haben.
Unser Besuch hat auch ganz viele Katzenfotos gemacht – wenn ihr mögt, dann kann ich davon demnächst mal ein paar Runden einstellen. Die Bilder sind auf jeden Fall deutlich schöner als meine! 😀 Eigentlich sollten hier auch noch Fotos vom Essen im Restaurant hin, aber die finde ich gerade auf der Festplatte nicht …
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Der Garten ist immer noch wunderbar grün – zumindest in den Bereichen, in denen ich immer noch nicht Herr über das Unkraut geworden bin. Im Moment gehe ich nach dem Prinzip vor, dass alles, was ich nicht eindeutig als „schöne oder nützliche“ Pflanze erkennen kann, ausgerupft wird. So bewuchert dieses schreckliche Unkraut zwar noch die Hälfte der Beetflächen, aber der Rest ist so langsam übersichtlicher. Den Großteil der Zeit gehe ich mehr nach Bauchgefühl vor – und sage mir, dass ich so zumindest im nächsten Jahr schön viel freie Flächen habe, um neue Sachen anzupflanzen. Blumenzwiebeln für den Frühling habe ich immer noch nicht besorgt, aber ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen endlich welche kaufen und auf den schon „gepflegten“ Flächen einsetzen kann.
Immerhin habe ich vergangenen Dienstag zum letzten Mal Rasen gemäht und bis wir wieder mit der Gemeinschaftsfläche dran sind, werden fünf Jahre vergehen! Jetzt kann ich den Rasenmäher erst einmal in der hintersten Ecke des Kellers verstauen! Achja, der Keller … da stehen inzwischen einige Regalteile, die ich auch noch zusammenbauen will, damit ich mal etwas strukturierter Dinge aufheben kann. Aber vorher muss ich noch den Speermüll rufen, damit wir die Sachen loswerden, die sich in diesem Jahr angesammelt haben. Es ist schon erstaunlich, wieviel sich schon wieder angehäuft hat, obwohl wir vor dem Umzug so radikal ausgemistet hatten.
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Obwohl die Katzen den „Stress“ mit dem Besuch gut verkraftet haben, macht mir Logan gerade etwas Sorgen. Ich fürchte, dass er Zahnprobleme hat, er sabbert verstärkt (etwas sabbert dieser Kater eigentlich solange wir ihn kennen) und schläft sehr viel (und nicht mehr bei uns im Bett) und es könnte sogar sein, dass seine Schnauze etwas angeschwollen ist – aber das lässt sich bei ihm immer sehr schwer sagen. Wenn eine Schwellung vorhanden ist, dann auf beiden Seiten gleichmäßig … Er lässt sich ohne Probleme anfassen, macht sogar das Maul auf und frisst gierig wie immer. Trotzdem will ich das geklärt haben, also geht es Samstag zum Tierarzt, mal gucken, was dabei herauskommt. Bei dem letzten Tierarztbesuch mit Logan (der ist allerdings schon ein Jahr her) meinte meine damalige Tierärztin, dass sie ihn wegen der Zähne nicht in Narkose legen wollte, weil sich die Belastung im Verhältnis zum Zustand von Zahnfleisch und Zähnen nicht lohne würde.
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Eigentlich wollte ich ja vor dem Beginn der Heizperiode auch die Türen fertig abgezogen und gestrichen haben. Aber das scheitert daran, dass wir die einfach nicht aus den Angeln gehoben bekommen! Die sitzen da seit geschätzten dreißig Jahre und rühren sich trotz aller Kraftanstrengungen nicht vom Fleck. Jetzt muss ich im Baumarkt mal gucken, ob ich ein Werkzeug finde, mit dem ich erfolgreicher bin. Der Handwerker, der den Küchenfußboden gemacht hatte, hatte da etwas – aber ich will ihn eigentlich nicht alle paar Tage vorbeikommen lassen, damit er mir eine Tür aus den Angeln hebt. *g*
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Also, ich habe weder euch noch das Bloggen vergessen, nur ist mein Tag gerade so gefüllt, dass ich meine Auszeiten gerade lieber unter einer gemütlichen Decke inklusive Katzenbesetzung verbringe, als mit kalten Händen und Füßen vor dem PC zu hängen. Trotzdem stehen auf meiner To-do-Liste auch so Sachen wie neue „Kapitelweise“ vorschreiben und endlich eine Blogrezi zur „Mein hungriges Herz“ und „Hexenheide“ auf die Reihe zu bekommen und „Der Montrumologe“ zuende lesen, damit ich auch da etwas zu sagen kann – oh, und auch noch einen BuchSaiten-Päckchen-Bericht zu schreiben! Warum sind die Tage gerade eigentlich immer so kurz? 😉