Herbstlesen im Oktober 2023 (Samstag, 21.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Ein weiteres Herbstlesen-Wochenende und endlich ist das Wetter so usselig, dass es sich auch die ganze Woche schon nach Herbst angefühlt hat. Nach dem vergangenen Wochenende hatte ich am Montag „The Ministry of Unladylike Activity“ von Robin Stevens beendet und seitdem habe ich meine Freizeit vor allem mit Puzzeln und „Fae Farm“ verbracht. Das Puzzle muss ich gleich wieder auseinandernehmen und versandfertig machen, damit ich es in den nächsten Tagen zur Post bringen kann. Ich bin gerade wild entschlossen alle geliehenen Sachen aus dem Haus zu schaffen und da ich nicht weiß, wann ich das nächste Mal quer durch die Stadt fahre, um die  Freundin zu sehen, der das Puzzle gehört … Außerdem will ich gleich noch das Geschirr vom Abendessen abwaschen, eine Apple Tarte für heute Nachmittag in den Ofen schieben und dann kurz unter die Dusche springen. Damit sollte mein Vormittag ganz gut gefüllt sein. *g*

Update 13:30 Uhr

Eine Collage aus drei Fotos. Links oben ein fertiges Puzzle auf einem Tisch, links unten eine goldbraune Apple Tarte, deren Teigdecke mit kleinen Äpfeln und Pilzen aus Mürbeteig dekoriert wurde und rechts ein größeres Bild von dem Artbook "The Art of Simz", dessen Cover eine Hexe vor einem Bogenfenster zeigt. Die Hexe hält eine Geisterkatze im Arm.

Uff, wo ist mein Vormittag hin?! Ich meine, ich wusste ja, dass ich viel vorhabe, aber irgendwie hatte ich doch nicht erwartet, dass ich erst nach sechs Stunde das nächste Update schreiben würde. *g* Immerhin habe ich inzwischen alles erledigt und in der Küche wartet eine (noch warme) Apple Tarte darauf, dass wir sie heute Nachmittag anschneiden werden. Außerdem hat zwischendurch der Postbote geklingelt und mir eine Lieferung aus Großbritannien gebracht, auf die ich schon einige Zeit gewartet hatte. Ich folge dem Künstler „Simz“ (Simone Ferriero) schon eine Weile online, weil ich seine Bilder so bezaubernd finde, und als er im April ankündigte, dass ein britischer Verlag ein Artbook mit seinen Sachen rausbringen würde, habe ich es gleich vorbestellt. Natürlich musste ich eben schon mal einen ersten Blick in das Buch werfen und bin wirklich angetan von der Qualität und von all den Informationen, die es rund um die Bilder noch in dem Buch gibt. Damit werde ich in der nächsten Zeit noch ein paar Stunden verbringen! Jetzt schaue ich aber erst einmal, was Anette und Kiya heute Vormittag gemacht haben, und dann mache ich mir endlich Frühstück! So langsam habe ich richtig Hunger! *g*

 

Update 17:00 Uhr

Ein Stapel aus mehreren Comics und Büchern, daneben eine Tasse mit dampfenden Tee.

Nach dem letzten Update habe ich mir wirklich erst einmal Frühstück gegönnt und dabei mit meinem Mann zusammen ein Video geschaut, in dem eine Youtuberin (Alexandra Roselyn) versuchte den Mordfall in einem Agatha-Christie-Roman („Halloween Party“) zu lösen. Normalerweise mag ich solche Videos sehr, aber das hier war etwas weniger überzeugend und führte dazu, dass wir uns zwischendurch fragten, ob das ein Snack-Vlog oder ein Lese-Vlog sein sollte. Aber es war unterhaltsam, auch wenn mein Mann, der den Roman nicht kennt, nicht so recht wusste, wovon die Person den Großteil der Zeit redete. Außerdem kann ich sagen, dass mir das Video große Lust auf Grilled Cheese Sandwiches gemacht hat, die muss ich wohl in den nächsten Wochen mal auf den Essensplan setzen … 😉 D

Ein Stück Apple Tarte mit Sahne auf einem Teller, der auf einem Stapel Comics steht. Daneben eine große Tasse mit Milchschaumhaube.

Danach habe ich dann endlich angefangen zu lesen und nach etwas unentschlossenem Stöbern in den Büchern, die im Laufe der Woche neben dem Sofa gelandet waren, habe ich mich für die Moonstruck-Comics von Grace Ellis (Story) und Shae Beagle (Art) entschieden. Den Zeichenstil finde ich sehr süß, wenn auch an einigen Stellen (diese Nasen!) sehr gewöhnungsbedürftig, die Handlung ist bislang vor allem niedlich. Protagonistin Julie ist frisch verliebt in Selena und als die beiden in Gesellschaft von Julies Arbeitskollegen und Freund Chet zu einer Zaubershow gehen, wird Chet seine Magie gestolen. Sehr viel ist also nicht passiert, aber ich genieße die Welt, in der es vor fantastischen Wesen nur so wimmelt (Julie und Selena sind z.B. Werwölfinnen, Chet ein Zentaur), Magie recht alltäglich ist und es jederzeit passieren kann, dass die Verkäuferin in einem kleinen Laden eine Prophezeiung für dich bereit hält. Ich fühle mich gut unterhalten und werde vermutlich bis zum Kochen bei den Comics bleiben.

Oh, und in der Zwischenzeit gab es auch Verleihung der Hugo Awards, die ich über BluSky verfolgt habe: „Nettle & Bone“ von T. Kingfisher hat „Best Novel“ gewonnen und Seanan McGuire hat mit dem Wayward-Children-Titel „Where the Drowned Girls Go“ den Award für „Best Novella“ bekommen. Und für Nnedi Okorafor gab es den Lodestar Award für „Akata Woman“ – was mich daran erinnert, dass ich die Serie auch endlich mal weiterlesen wollte.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Da ich heute mit meinen Updates ein bisschen aus dem Rhythmus bin, ist das heute meine letzte Aktualisierung dieses Posts. Ich nehme mir für morgen einen etwas besseren Abstand zwischen den Updates vor – mal schauen, ob das klappt. 😉 Nach dem letzten Update habe ich noch etwas in „Moonstruck“ gelesen (und werde vor dem Schlafengehen dann auch den dritten Band beenden und somit die Reihe abgeschlossen haben) und habe dann angefangen das Abendessen (Möhren-Kartoffel-Eintopf) zu kochen. Zum Essen haben wir heute für unseren Samstag-Filmabend „Lady Reporter“ ausgewählt. Den Film hat mein Mann Anfang des Monats zum Geburtstag bekommen und nachdem ich in dieser Woche erst mitbekommen hatte, dass Mang Hoi am 09. Oktober verstorben ist, bot sich das Anschauen für heute an.

Das Cover einer 80er-Jahre-Hongkong-Produktion, mit Cynthia Rothrock im Mittelpunkt des Covers.

Ich muss zugeben, dass der Film kein Meisterwerk ist, aber die Stunts und die Kampfszenen sind zum Teil wirklich cool – und es ist lustig all die Continuity-Fehler zu sehen, die durch das Umschneiden der ersten Fassung und das Drehen diverser zusätzlicher Szenen entstanden sind. Da wir heute die kantonesische Fassung (mit englischen Untertiteln) gesehen haben, wird es auch noch interessant werden, wenn wir dann die englische Fassung sehen und damit vergleichen können. Was ich schon mal ungewöhnlich (nicht nur für einen Film der 80er Jahre) fand, war, dass Cindy (Cynthia Rothrock) und ihre Freundin Judy den ganzen Film ohne love interest waren und Cindy hemmungslos ihrer Karriere verfolgen konnte, ohne dass das ein Thema war. Nicht mal irgendwelche Flirtszenen wurden den Schauspielerinnen zugeschrieben, was ich echt erholsam fand. (Wobei ich erwähnen muss, dass es natürlich einige sexistische Momente und „lustige“ Prostituiertenwitze gab, aber für einen Film seiner Zeit war er in der Beziehung gar nicht so schlecht.)

Jetzt drehe ich noch eine Blogrunde, lese dann meinen Comic aus und wandere dann ins Bett. Ich hoffe, ihr hattet einen ebenso gemütlichen Tag wie ich. Wir lesen uns dann (hoffentlich) morgen wieder! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Anette
Kiya

T. Kingfisher: Thornhedge

Da ich die märchenhaften Geschichten von T. Kingfisher (Ursula Vernon) so sehr mag, musste ich mir natürlich auch ihre neueste Veröffentlichung in diesem Bereich besorgen. „Thornhedge“ ist mit gerade mal 123 Seiten ein wirklich schmales Büchlein, aber die Geschichte ist so bezaubernd (und ich mag das dunkle Cover mit dem Turm so gern), dass ich froh bin, dass ich mir die Hardcover-Ausgabe gegönnt habe. „Thornhedge“ basiert auf „Dornröschen“, doch T. Kingfisher erzählt nicht die Geschichte einer verwunschenen Prinzessin, sondern konzentriert sich in ihrer Erzählung auf das Schicksal von Toadling.

Toadling ist eine Figur, die in einem klassischen Grimmschen Märchen die böse Fee wäre. Nur dass Toadling ganz und gar nicht böse ist, sondern eine liebenswerte Person, die zufälligerweise von Monstern aufgezogen wurde. Toadling wäre vollkommen zufrieden damit gewesen, den Rest ihres Lebens bei genau diesen Monstern zu bleiben, doch dann wurde sie von der hare goddess auserwählt, um Unrecht wiedergutzumachen. Doch trotz der Ausbildung, die Toadling für ihren Auftrag erhält, läuft etwas schief, und so sieht sie sich gezwungen, eine verfluchte Prinzessin zu bewachen, damit diese nicht aufgeweckt wird. Viel mehr möchte ich eigentlich gar nicht über den Inhalt verraten, weil es schöner ist, all die Hintergründe beim Lesen selbst zu entdecken. Aber natürlich kommt an einem Punkt der Handlung ein Ritter ins Spiel, der die verfluchte Prinzessin retten will, und den Toadling dann von seiner Mission abhalten muss.

Was ich wirklich auffällig fand, als die ersten Rezensionen zu „Thornhedge“ veröffentlicht wurden, war, dass wirklich alle betonten, was für eine süße Geschichte das sei. Und dann las ich das Nachwort der Autorin, in dem sie darüber schrieb, dass sie denkt, dass sie mit diesem Titel ein sweet book geschrieben hat, aber ihr von allen Seiten gesagt wurde, dass es nicht sweet ist, wenn in einer Geschichte kinderfressende Monster oder die Wiederbelebung von Toten vorkommen würde. Aber ich fürchte, dass T. Kingfisher recht hat: „Thornhedge“ ist trotz all dieser schrecklichen Dinge und trotz der traurigen Sachen, die Toadling widerfahren, eine wirklich süße Geschichte, und das liegt auf der einen Seite an der großartigen Protagonistin und auf der anderen Seite an den (wenigen) Personen, zu denen sie entgegen jeder Wahrscheinlichkeit Beziehungen aufbaut.

Toadling ist keine strahlende Heldin. Sie ist häufig unsicher, aber sie ist aufmerksam und hilfsbereit und versucht immer, alles richtig zu machen – was oft genug dazu führt, dass etwas erst recht schiefläuft. Außerdem ist Toadling über einen erschreckend langen Zeitraum in der Geschichte sehr einsam, was es umso schöner (und überraschend amüsant) macht, als sie dann jemanden findet, mit dem sie reden und dem sie von ihrem Leben erzählen kann. Es ist wirklich schwer zu beschreiben, was „Thornhedge“ für mich so wunderbar gemacht hat, wenn ich so wenig über den Inhalt verraten kann, aber ich kann sagen, dass dieses schmale Büchlein eine wunderbare Protagonistin, herzerwärmende Szenen und (wie so oft bei T. Kingfishers Geschichten) eine ungewöhnliche und recht düstere Sicht auf klassische Märchenelemente mit sich bringt.

Herbstlesen im Oktober 2023 (Sonntag, 15.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Gestern klang der Abend dann noch ganz entspannt mit einer Runde „Fae Farm“ aus und auch heute starte ich eher gemütlich in den Tag. Es ist (endlich!) kühl genug, dass ich mich in meiner Decke auf dem Sofa einrollen kann und ich freue mich schon auf kuschelige Lesestunden. Mit etwas Glück beende ich heute „The Twisted Ones“ und dann kann ich mir überlegen, ob ich neben „The Ministry of Unladylike Activity“ noch ein neues Buch anfange (oder doch mal einen der vielen angefangenen Romane beende). Aber erst einmal muss ich noch etwas wacher werden und dann werde ich meine nächtliche Timeline auflesen.

 

Update 12:30 Uhr

Drei leicht aufgefächerte Comics mit dem Titel "Castle Full of Blackbirds" von Angela Slatter und Mike Mignola, daneben eine große Tasse mit Tee.

Nur ein kurzes Update, weil ich mich heute den ganzen Vormittag über online rumgetrieben habe und nun eine kleine Auszeit (und etwas zu Trinken!) brauche, bevor ich mich in die nächste Kommentarrunde stürze. Immerhin habe ich das Gefühl, ich bin wieder einigermaßen auf dem aktuellen Stand, was das Weltgeschehen angeht, auch wenn ich das lieber nicht wäre. Jetzt also statt Laptop und Smartphone eine Runde Comics und Tee und dann schaue ich mal weiter.

 

Update 15:00 Uhr

Ich habe meine vier Comics gelesen und bin nicht so sicher, was ich davon halten soll. Ich war neugierig auf „Castle Full of Blackbirds“, weil ich nach dem Lesen von „All the Murmuring Bones“ gesehen hatte, dass Angela Slatter als Autorin an den Comics beteiligt war. Aber ich bin (noch lange!) nicht so weit im Hellboy-Universum, dass ich die Geschichte und Charaktere wirklich in einen Zusammenhang mit anderen Ereignissen hätte bringen können, was dazu führt, dass ich das Gefühl hatte, dass mir Hintergrundwissen fehlt. Auch war ich nicht so überzeugt vom Zeichenstil von Valeria Burzo, den ich als relativ belanglos empfand, auch wenn es hier und da Elemente gab, bei denen der Einfluss von Mike Mignola durchschimmerte. Als ich mich nach dem Lesen mit meinem Mann darüber unterhielt, meinte er, dass er inzwischen auch nur noch vom Großteil der Comics enttäuscht ist, die in den letzten Jahren veröffentlicht wurden und auf Mike Mignolas Welt basieren. Es ist einfach sehr große Glückssache, ob die Handlung und die Zeichnungen der Qualität der Originalgeschichten gerecht werden. Wobei ich das Gefühl hatte, dass Angela Slatter eine ziemlich coole Geschichte hätte erzählen können, wenn sie die Handlung nicht passend zu schon vorhandenen Handlungssträngen hätte schreiben müssen. Mal schauen, wie ich das Ganze beurteile, wenn ich jemals mit den Hellboy-Veröffentlichungen so weit bin, dass ich mich durch all diese Extras arbeite. *g*

Links am Bildrand ist ein angeschalteter eReader zu sehen, rechts davon ein Holzbrettchen mit zwei Butterbroten, auf denen Gurkenscheiben liegen, im Hintergrund eine Glasschale mit Gurkenscheiben und Möhrenstücken.

Nach den Comics habe ich mir erst einmal Frühstück gemacht und dabei zu „The Twisted Ones“ von T. Kingfisher gegriffen. Es ist lustig, aber diesen Roman musste ich mit einigen Pausen und bei Tageslicht lesen, obwohl er eigentlich nicht so unheimlich ist. Aber es gibt schon einen Grund, warum ich so selten Horror lese und mich wenn dann auf gruselige Kinderbücher beschränke. Meine Fantasie ist einfach viel zu gut darin sich das Schlimmste auszumalen, dass die Kapitel (in diesem Fall 70% des Buches), in denen langsam Spannung aufgebaut wird, für mich nur häppchenweise erträglich sind. Wie immer, wenn ich eine Geschichte von T. Kingfisher lese, bin ich fasziniert davon welche Dinge Ursula Vernon sich für ihre Romane ausdenkt und wie sie die weiter entwickelt. Die Motive der Person, die dafür sorgt, dass die Protagonistin Mouse so richtig in Schwierigkeiten landet, fand ich relativ offensichtlich. Aber die genaueren Details rund um die unheimlichen, übernatürlichen Vorgänge waren schon sehr spannend, weil die Autorin da Elemente miteinander verknüpft hat, die ich so noch nie miteinander in Zusammenhang gebracht gesehen habe. (Uff, das ist schwierig, wenn ich nicht zu viel verraten will!) Solche Sachen – und ihre großartigen Charaktere! –  sind es dann, die mich doch dazu bringen ihre Veröffentlichungen zu lesen, obwohl ich eigentlich keinen Horror lese … Nachdem ich das Buch gerade beendet habe, drehe ich jetzt erst einmal eine Blogrunde und dann schaue ich, ob ich gleich zu Robin Stevens greife oder erst noch etwas anderes mache.

 

Update 18:00 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "The Ministry of Unladylike Activity", rechts eine große Tasse mit Milchschaumhaube, dahinter eine kleine Schale aus dem ein Schokoriegel ragt.

Nach meiner Blog- und Kommentarrunde habe ich dann wirklich zu „The Ministry of Unladylike Activity“ gegriffen. Ich mag, wie sich die Passagen von May und Fionnuala ergänzen und wie wir mit jedem Absatz mehr über die Personen erfahren, die sich in Elysium Hall eingefunden haben. Die Grundsituation erinnert sehr an Agatha Christie: ein älterer (Groß-)Vater, der eine wichtige Position innehält, seine zweite Ehefrau und ihr Sohn aus erster Ehe, die zwei gemeinsamen Söhne plus eine dazugehörige Ehefrau mit Tochter und natürlich die frisch verwitwete Tochter des Hauses, die Fionnualas Mutter ist, und alle haben ihre Eigenheiten und wirken auf ihre Weise verdächtig. Was den großen Unterschied macht, ist die Erzählweise aus der Sicht von zwei 10/11jährigen Mädchen (wobei beide für mich oft etwas jünger klingen), die natürlich eine ganz andere Perspektive auf diese Personen und ihre Motive haben, als es ein Hercule Poirot oder eine Miss Marple hätten. Ich fühle mich auf jeden Fall sehr gut unterhalten mit der Geschichte und werde vermutlich nach dem Abendessen darin weiterlesen.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Eine Pfanne, in der ein Haufen ungekochte Nudeln, Kichererbsen, Tomatenmarkund Gewürze zu sehen sind.

Heute gab es zum Abendessen „One Pot Chickpea Pasta“ und ich finde es immer wieder sehr angenehm, dass ich nur einen Haufen Zutaten mit einem halben Liter Wasser in einen Topf (oder wie in diesem Fall eine Pfanne) werfen muss, um ein nicht sehr attraktives, aber sehr leckeres Essen zu bekommen. Wobei ich zugeben muss, dass ich das Essen heute etwas zu lange gekocht habe, weil ich noch den Abwasch fertig machen wollte. Trotzdem war es lecker, wenn auch nicht ganz so soßig wie sonst.

Eine Schale mit rötlich verfärbten Nudeln und Kichererbsen.

Zum Essen haben wir eine weitere Folge von „Indian Matchmaking“ geschaut und dabei darüber spekuliert, ob Sima Auntie einige Personen bewusst erst einmal mit unpassenden Kandidat*innen zusammen bringt, damit sie etwas realistischere Erwartungen an potenzielle Partner*innen entwickeln. *g* Danach hat mein Mann für sich einen Film („Star Crash“ u.a. mit David Hasselhoff Oo – und allein schon die wenigen Bilder, die ich mitbekomme, zeugen von … geringer Handlungsqualität) gestartet, während ich weiter in „The Ministry of Unladylike Activity“ gelesen habe. Da ich vermutlich nach meiner Blogrunde ins Bett gehe, ist das hier mein letztes Update für heute.

Ich hoffe, ihr hattet ein genauso angenehmes Wochenende wie ich – ich fand es auf jeden Fall wieder sehr nett, dass ich meine (Lese-)Zeit wieder „mit euch“ verbringen konnte! Habt einen guten Start in die Woche! Vielleicht lesen wir uns ja am kommenden Wochenende wieder. 🙂

 

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Heutige Mitleser*innen:

Neyasha
JED
Natira
Birthe
Anette
Kiya (Urlaubs-herbstlesend 😉 )

Herbstlesen im Oktober 2023 (Samstag, 14.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Schon wieder ein Herbstlesetag – diese Woche ist überraschend schnell vergangen, wenn ich bedenke, dass ich so gut wie nichts getan habe. *g* Mein Mann hatte noch eine Woche Urlaub und nachdem wir in der ersten Oktoberwoche durchgehend unterwegs waren, haben wir es uns in den vergangenen Tage zuhause gemütlich gemacht. Eigentlich hatten wir ein paar Brettspielrunden geplant, aber die Tatsache, dass mein Rücken weiterhin muckte und dass mein Mann zu seinem Geburtstag lauter Filme geschenkt bekommen hatte, die er gucken wollte, hat dazu geführt, dass das Brettspielen dann ausgefallen ist. Stattdessen hat mein Mann sehr viel Zeit mit Kopfhörern auf den Ohren vor dem Fernseher verbracht, während ich versucht habe den Bildteppich vor mir zu ignorieren und mich auf mein Buch zu konzentrieren. Was nicht sooo gut lief, weshalb ich deutlich mehr Zeit mit der Switch und „Fae Farm“ verbracht habe als mit Lesen. Immerhin kann ich so sagen, dass das Spiel – zumindest für Personen wie mich, die am Ende gern alles in so einem Spiel gemacht und erreicht haben wollen – auch nach dem Ende der Handlung noch so einiges zu bieten hat. Ich bin wirklich gespannt, was dann im Dezember die Erweiterung von „Fae Farm“ noch bringen wird …

Für heute steht erst einmal eine Frühstücksverabredung mit der ehemaligen Nachbarin (und einer Freundin von ihr) an. Was bedeutet, dass ich so langsam mal in Bewegung kommen und mich fertig machen muss, damit wir flexibel auf die kurzfristigen Störungsmeldungen des Öffentlichen Nahverkehrs reagieren können. Aktuell fallen so viele Straßenbahnen aus, dass es wirklich schwierig ist aus unserem Viertel herauszukommen, und Bauarbeiten am Ende der heutigen Route sorgen dafür, dass „unsere“ Tram nicht bis zu unserer Zielhaltestelle fahren wird und wir in eine – ebenfalls von den Bauarbeiten betroffene – andere Bahn umsteigen müssen. Mal schauen, ob das alles einigermaßen klappt! Ich melde mich hier wieder, wenn wir wieder zuhause sind. Ich hoffe, ihr verbringt bis dahin einen entspannten Vormittag! 🙂

 

Update 15:00 Uhr

Ein bewölkter Himmel über einem Wohnhaus. Während unten noch dunkelgraue Wolken zu erahnen sind, zeigt der obere Teil des Himmels viel Blau hinter den aufreißenden Wolken.

Während es heute morgen kurz heftig gestürmt und geregnet hat, riss der Himmel schon wieder auf als wir uns auf den Weg machten (und aktuell ist kaum noch eine Wolke zu sehen). Ich muss zugeben, dass ich das uselige Herbstwetter in der Früh wirklich schön fand, aber nicht so böse war, dass ich nicht im strömenden Regen auf eine fahrende Bahn warten musste. Denn wie erwartet fielen gleich mehrere Straßenbahnen aus, so dass wir deutlich verspätet im Café eintrafen.

Ein marrokanischer Pfannkuchen, der mit Banane gefüllt und mit Mandelcreme und Haselnusssplittern überzogen ist. Daneben steht ein sehr hübscher Pink Latte mit herzförmiger Latte-Art.

Das Café hatte die ehemalige Nachbarin entdeckt und wollte es unbedingt ausprobieren. Die Speisekarte war auch (für mich) überraschend verlockend und so hatte ich heute einen „marokkanischen Pfannkuchen“ (den genauen Begriff habe ich schon wieder vergessen) mit Banane (innen), Mandelcreme und Haselnuss-Splittern zum Frühstück, der sehr lecker war! Allerdings war er auch nicht so wahnsinnig sättigend, weshalb ich etwas später noch ein Stück Brownie-Cheesecake bestellt habe.*g*

Ein grauer Teller mit einem sehr schmalem Stück dunkelbraunem Kuchen, daneben steht ein Latte auf einem Holzuntersetzer.

Es war wieder sehr nett mit unserer ehemaligen Nachbarin, wir verschwatzen uns jedes Mal. 😀 Dieses Mal wurde es sogar noch etwas später als sonst, weil wir noch auf ihre Freundin warteten, deren Zug etwas Verspätung hatte, und die wir auch noch wiedersehen wollten. Nach all dem Gerede und dem Gewusel im Café bin ich aber froh, dass jetzt der ruhigere Teil des Wochenendes startet und greife nach einer kurzen Blogrunde gleich endlich zum Buch. 🙂

 

Update 18:15 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von "The Ministry of Unladylike Activity" von Robin Stevens, die an der Lehne eines dunkelbraunen Sofas gelehnt wurde. Aus dem Buch schaut ein graues Lesezeichen, das einen Drachen darstellt, der in einem Buch liest.

Später habe ich dann zu „The Ministry of Unladylike Activity“ von Robin Stevens gewechselt und da den Anfang gelesen, in dem May Wong (die kleine Schwester von Hazel, die in der „A Murder Most Unladylike“-Reihe die Erzählerin war) versucht als Spionin engagiert zu werden. Das läuft nicht ganz so flüssig, wie sie es sich erhofft hat, aber sie findet Hinweise auf eine Person, die den Deutschen aus dem Herrenhaus Elysium Hall heraus geheime Informationen zuspielen soll. Also geben sich May und ihr neugewonnener Freund Eric als evakuierte Kinder aus, um in dem Herrenhaus einquartiert zu werden. Bislang amüsiere ich mich sehr über Mays Unverfrorenheit und freue mich darüber, dass dieser Band nicht nur aus Mays Sicht, sondern auch aus der von Fionnuala, die seit einigen Monaten bei ihren Großeltern in Elysium Hall wohnt und damit nicht sehr glücklich ist, erzählt wird. Bevor ich mich heute Abend wieder mit May, Eric und Finnuala einrolle, muss ich aber erst einmal in die Küche wandern und Abendessen kochen.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Eine Schale mit einem grünen, nach links zeigendem Griff, in der sich ein Eintopf mit Kohl, Kartoffeln- und Möhrenstücken befindet. Rechts daneben liegt ein Löffel.

Zum Abendessen gab es heute Spitzkohl-Eintopf, der einfach perfekt ist, wenn ich etwas Leckeres für ungemütliches Wetter haben, aber beim Kochen nicht viel denken will. 😉 Zum Essen haben wir eine Folge „Indian Matchmaking“ gesehen und ich finde es immer wieder faszinierend, mit welcher Haltung die verschiedenen Personen an die Suche nach jemandem zum Heiraten herangehen. Noch spannender ist der Vergleich von Erwartungen an die potenzielle Partnerin in Bezug auf das, was eine paar dieser Herren selbst zu bieten haben. Auf der anderen Seite gibt es diese wirklich sympathischen Personen, bei denen es so wenig nachvollziehbar ist, dass keiner sie als potenzielle Ehepartner*innen in Betracht zieht, und bei denen wir dann beim Schauen hoffe, dass sie doch noch jemanden finden, der sie zu schätzen weiß. Das ist alles erschreckend unterhaltsam und stellenweise ziemlich faszinierend, wenn es um kulturelle Dinge geht, die mir vollkommen fremd vorkommen.

Danach habe ich noch ein bisschen in „The Ministry of Unladylike Activity“ gelesen und mich an Fionnualas Kapiteln erfreut. Das Mädchen ist sich nämlich ziemlich sicher, dass etwas an den  beiden Neuankömmlinge (May und Eric) suspekt ist, und versucht natürlich herauszufinden, was das sein könnte. Dabei schreibt Fionnuala all ihre Gedanken und Vermutung in ihr Tagebuch, was Robin Stevens nutzt, um ziemlich viele Informationen zu den Bewohnern von Elysium Halls zu liefern. Das Ganze fühlt sich sehr nach einem klassischen „Mord im Herrenhaus“-Krimi an, auch wenn der Aufhänger eine Zweite-Weltkrieg-Spionage-Geschichte ist. Bislang habe ich das Gefühl, die Autorin hat es ziemlich gut hinbekommen eine Balance zwischen cozy mystery und den Dingen, die Kinder während des Zweiten Weltkriegs beschäftigt haben könnnten, zu finden.

Bevor ich ins Bett falle, werde ich jetzt noch ein bisschen „Fae Farm“ spielen. Aber da es darüber nicht so viel zu erzählen gibt, ist das hier mein letzte Update für heute – morgen geht es mit einem neuen Beitrag weiter. Ich hoffe, ihr hattet einen schön entspannten Tag und schaue gleich noch einmal, ob ihr noch etwas dazu geschrieben habt.

 

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Heutige Mitleser*innen:

JED
Natira
Anette

 

Casey Blair: A Coup of Tea (Tea Princess Chronicles 1)

„A Coup of Tea“ ist genau die Art von Cozy Fantasy, die mir gerade so viel Freude bereitet. Die Geschichte wurde von Casey Blair schon im Jahr 2017 als web serial veröffentlicht und dreht sich um Miyara, die die vierte von fünf Prinzessinen von Istalam ist. Die Handlung beginnt an dem Tag, an dem die Protagonistin in einer großen offiziellen Zeremonie verkünden soll, in welcher Position sie zukünftig dem Land dienen wird. Dummerweise hat Miyara keine Ahnung, welche Aufgabe sie zufriedenstellend übernehmen könnte, da sie – im Gegensatz zu ihren Schwestern – keine besondere Begabung hat, die sie perfekt für eine bestimmte Position machen würde. Stattdessen ist Miyara pflichtbewusst, wenn es um ihre Position als Prinzessin geht, stets bemüht, am Hof nicht groß aufzufallen, und trotzdem fest entschlossen, ihrem Volk zu dienen. Das alles führt dazu, dass sie aus dem Palast flieht, ihren Rang als Prinzessin hinter sich lässt und in den erstbesten Zug springt, der die Stadt verlässt. Allein und ohne Gepäck landet Miyara am anderen Ende des Landes und muss nun ohne die Unterstützung der königlichen Familie ihren Weg finden.

Ich mochte es sehr, dass es Casey Blair gelingt, Miyara als eine Person darzustellen, die über sehr viel Wissen in vielen verschiedenen Bereichen verfügt, weil sie als Prinzessin eben eine umfassende Ausbildung bekommen hat. Aber auf der anderen Seite ist sie häufig von kleinen alltäglichen Dingen überfordert ist, weil sie damit einfach noch keine Erfahrung gesammelt hat. Es hat mir viel Freude bereitet, all die kleinen Entwicklungen zu verfolgen, die Miyara durchmacht, und mitzuerleben, wie sie neue praktische Sachen lernt und wie sie zum ersten Mal in ihrem Leben Freund*innen findet. Umso schöner fand ich all das, weil die Autorin es Miyara nicht immer einfach macht, auch wenn sie schon in ihrer ersten Nacht in der neuen Stadt jemanden kennenlernt, der ihr eine Unterkunft und einen Job vermittelt. Aber nicht alle Personen in ihrer neuen Umgebung sind freundlich oder hilfsbereit, außerdem werden Rassismus, Standesdünkel und viele anderen schrecklichen Dinge, zu denen Menschen fähig sind, in dieser Geschichte angeschnitten. Aber da Miyara nicht sehr gut darin ist, keine Prinzessin mehr zu sein, versucht sie sich für die Personen in ihrer neuen Stadt zu engagieren und einen Weg zu finden, damit alle dort gemeinsam und gleichberechtigt ein Zuhause finden können.

Neben all den kleinen und größeren dramatischen Entwicklungen in der Handlung gibt es sehr, sehr viele freundschaftliche und ruhige Szenen, die dafür sorgen, dass ich mir die ganze Zeit vollkommen sicher war, dass am Ende alles gut ausgehen wird. Das macht „A Coup of Tea“ nicht gerade spannend, aber ich habe diese gemütlichen Passagen besonders genossen. Auch die Tatsache, dass Miyara einen Arbeitsplatz in einem Teehaus findet, führt zu sehr vielen schönen Szenen rund ums Teetrinken, Teezeremonien oder einfach den Alltag hinter den Kulissen eines solchen Geschäfts. Außerdem lässt Casey Blair im Laufe der Geschichte immer mehr fantastische Elemente in den Roman einfließen, die mich neugierig auf weitere Einblicke in diese Welt gemacht haben. Dass es Magie in dieser Welt gibt, ist von Anfang an klar, aber welchen Regeln diese Magie folgt, welche unterschiedlichen Varianten es gibt und welchen Einfluss das zum Beispiel auf den Alltag hat, fand ich spannend zu entdecken. Alles in allem hat die Geschichte für mich die perfekte Mischung aus sympathischen Charakteren, heimeligen Szenen und einer Handlung, die mich wirklich neugierig auf die nächsten Entwicklungen gemacht hat.

Herbstlesen im Oktober 2023 (Sonntag, 08.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Gestern Abend habe ich vor dem Schlafengehen noch „The Promise Witch“ beendet und kann sagen, dass mir die Trilogie insgesamt wirklich sehr gut gefallen hat. Es war schön mal eine mehrteilige Reihe zu lesen, bei der ich nicht das Gefühl hatte, dass ein Teil nur ein „Lückenfüller“ war oder qualitativ nicht mit den anderen mithalten konnte. 🙂

Theoretisch habe ich einen ganzen Haufen angefangener Bücher, auf die ich für heute zurückgreifen könnte, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob mich eins davon gerade reizt. Ich starte also wieder mit dem Abwasch (und ein paar anderen alltäglichen Dingen) in den Tag und überlebe mir dabei, was ich später gern lesen würde.

 

Update 11:30 Uhr

Eine Yogamatte aus Kork, die vor einem Fernsehschrank auf dem Boden liegt. Der angeschaltete Fernseher zeigt eine Auswahl von Yoga-Videos.

Der Abwasch und ein paar andere Dinge sind erledigt und ich habe mich eine Runde gedehnt. Ich wünschte mir oft, unsere Wohnung wäre groß genug, um die Yoga-Matte einfach liegen zu lassen, dann könnte ich über den Tag verteilt häufiger kleine Einheiten machen. Aber da ich die Matte nur an einer Stelle in der Wohnung platzieren kann, wenn ich noch genug Platz haben will, um genug Bewegungsfreiheit für meine Arme und Beine zu haben, und ich dafür auch jedes Mal einen Sessel wegräumen muss, bin ich schon sehr stolz auf mich, wenn ich das einmal am Vormittag auf die Reihe bekomme. 😉

Ein Stapel auf vier Büchern, der von unten nach oben aus folgenden Titeln besteht: "There's no such Thing as an easy Job" von Kikuko Tsumura, "The Undetectables" von Courtney Smyth, "The Red Leather Diary" von Lily Koppel und "One for All" von Lillie Lainoff. Im Vordergrund ist rechts eine große Tasse zu erahnen, im Hintergrund sind zwei Fenster mit orangen Vorhängen und ein schmaler Streifen eines gut gefüllten Bücherregals zu sehen.

Da ich eigentlich nicht erwartet hatte, dass ich an diesem Wochenende noch mehr lesen würde als die „The Wild Magic“-Trilogie, habe ich mir keine großen Gedanken über weitere Lektüre gemacht. Aber ich habe gestern vor dem Schlafengehen schon mal vier Titel aus dem Stapel neben dem Sofa gezogen, die ich eigentlich gern in den nächsten Tagen lesen würde. So ganz kann ich mich aber noch nicht für einen davon entscheiden, weshalb ich wohl einfach mal schauen muss, welcher davon meine Aufmerksamkeit fesseln wird.

 

Update 14:20 Uhr

Draufsicht auf einen Buchstapel, der oberste Titel ist "The Red Leather Diary" von Lily Koppel und das Cover zeigt ein schwarzweiß Foto einer jungen Frau in Kleidung aus den 1930er Jahren, die mit einem kleinen Hund an der Leine auf einem Bürgersteig in New York City steht. Neben dem Buchstapel steht eine blassgrüne Schale mit Schoko-Porridge und Bananenscheiben.

Ich bin – nachdem ich noch ein bisschen mit meinen Büchern auf dem Sofa gedöst habe – dann bei „The Red Leather Diary“ von Lily Koppel hängen geblieben. Das im Titel erwähnte Tagebuch war ein sogenanntes „Mile Stones Five Year Diary“ und gehörte Florence Wolfson, die das Buch am 11. August 1929 zu ihrem vierzehnten Geburtstag geschenkt bekommen hatte. In den folgenden fünf Jahren hat Florence jeden Tag in einem kurzen Eintrag festgehalten, was sie beschäftigte, aber in den folgenden Jahren geriet das Buch in Vergessenheit. Erst im Oktober 2003 wurde es in einem Überseekoffer gefunden, der in dem Keller eines New Yorker Mehrparteienhauses stand, in das die Journalistin Lily Koppel gerade erst gezogen war. Im April 2006 konnte Lily Koppel Kontakt mit der inzwischen über 90jährigen Florence aufnehmen und so entstand aus den Tagebucheinträgen von 1929 bis 1934 und den Interviews, die die Autorin mit Florence führen konnte, dieses Buch. Ich finde es wirklich spannend diese Mischung aus kurzen Tagebuchzeilen und Szenen, die aus der Erinnerung von Florence stammen, zu lesen und so mehr über das alltägliche Leben eines Teenager-Mädchen zu dieser Zeit zu erfahren.

 

Update 18:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich erschreckend viel Zeit damit verbracht ein bisschen vor mich hinzudösen, bis ich mich dann endlich aufraffen konnte, um mir einen Kaffee zu kochen. Milchkaffee und Pistazienschokolade haben mich dann wach genug gemacht, um noch eine Zeitlang in „The Red Leather Diary“ zu lesen. Ich mag die Erzählweise von Lily Koppel, die eine für mich passende Mischung aus den Erinnerungen von Florence und Informationen rund um das Leben einer relativ wohlhabenden Familie aus dem New Yorker Bildungsbürgertum in den 1920er Jahren beinhaltet.

Rechts eine große Tasse mit Milchschaumhaube, links ein Buchstapel, auf dem eine Untertasse mit zwei schmalen, hellgrünen Schokoladenriegeln (Pistazienschokolade) steht.

Zwischendurch habe ich auch einen kurzen Blick in „The Undetectables“ geworfen, weil Kiya das im Kommentar erwähnt hatte, aber obwohl ich den Anfang schon mal reizvoll fand, war ich nicht so recht in der Stimmung für eine solche Geschichte. Ich denke, ich werde später eher noch einmal zu „The Red Leather Diary“ greifen, aber vorher heißt es für mich in die Küche zu wandern und das Abendessen in Angriff zu nehmen. Das Kochen wird heute etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, weil ich zwei unterschiedliche Saucen kochen werde. Ursprünglich sollte es heute (und morgen) eine klassische Lasagne (für meinen Mann) und eine vegetarische Lasagne (für mich) geben, aber da wir vergessen haben Lasagneplatten zu kaufen, werden es eher zwei verschiedene Varianten Nudelauflauf.

 

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Das Kochen hat heute Abend wirklich sehr lange gedauert, aber dafür war das Essen auch lecker (wenn auch nicht sehr fotogen 😉 ). Nach dem Abendessen habe ich etwas Zeit online verbracht, während ich versuchte die ersten Hochrechnungen für die Landtagswahlen in Bayern und Hessen zu verarbeiten. Diese Wahlergebnisse sind so frustrierend und machen mich so wütend und hilflos und sprachlos. Ich hätte nie gedacht, dass in meiner Lebzeit aus der Frage „Wie konnte es passieren, dass Nazis an die Macht kamen?“ ein „So fühlt es sich also an …“ werden könnte.

Als ich soweit war, dass ich mich wieder etwas ablenken wollte, habe ich wieder zu „The Red Leather Diary“ gegriffen. Ich finde Florence, die als Vierzehnjährige schon so viele Freiheiten hatte, weil ihre Eltern auf der einen Seite gut verdienten und sie auf der anderen Seite ziemlich viel allein ließen, wirklich faszinierend. Florence interessierte sich für Kunst, Bücher und Musik, sie ging in Bühnenshows, Museen, Konzerte, gab ihr Geld für die neuste Mode aus und schwärmte, küsste und schlief mit einigen junge Männer und Frauen – und hielt das alles in gerade mal vier kurzen Zeilen pro Tag in ihrem Tagebuch fest …

Ich denke, ich werde mit dem Buch in den nächsten Tage noch so einige faszinierende Lesestunden verbringen, aber für heute ist erst einmal Schluss. Für mich gibt es jetzt nur noch eine kleine Blogrunde und dann falle ich ins Bett. Ich hoffe, ihr hattet einen schönen und entspannten Tag und könnt morgen gut in die neue Woche starten! Es war schön, dass ihr mir wieder beim Herbstlesen Gesellschaft geleistet habt. 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Neyasha
Birthe
Kiya
JED

Herbstlesen im Oktober 2023 (Samstag, 07.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Nach einer sehr schönen, aber auch etwas anstrengenden Woche mit Besuch, bin ich bereit für ein entspanntes Wochenende mit viel Sofa- und Lesezeit. Etwas ärgerlich ist, dass mein angeschlagener Rücken die Woche überraschend gut verkraftet hatte und ich gestern eigentlich das Schmerzmittel absetzen wollte, nur um mich dann morgens im Bett beim Räkeln erneut zu verletzen … Ich werde mich also auch in den nächsten Tagen vorsichtig bewegen und mich vermutlich heute Mittag eine Zeitlang hinlegen müssen, damit mein Rücken sich etwas erholen kann. Das ist schon etwas frustrierend, lässt sich aber nicht ändern. Ansonsten werde ich gleich mal das Geschirr vom Abendessen abwaschen und dann kann ich meine Nase ins Buch („The Little Grey Girl“ von Celine Kiernan) stecken, während ich darauf warte, dass die (wegen des Feiertags erst heute kommende) Gemüsekiste geliefert wird.

 

Update 11:15 Uhr

Eine Yogamatte, die vor einem Fernsehschrank steht. Der Fernseher ist angeschaltet und zeigt eine Auswahl von Yoga-Videos, neben dem Fernseher ist ein ganzer Stapel DVD- und BluRay-Schachteln zu sehen.

Nach einem gemütlichen Vormittag mit etwas Haushalt, Feedreader leeren, nächtlicher Timeline auflesen und Kommentaren schreiben, habe ich eine sehr sanfte und vorsichtige Runde Dehnen mit einem Yoga-Video eingelegt. Ich glaube, ich war das letzte Mal im Mai, als ich auf dem Sofa meiner Eltern schlief, so verspannt wie jetzt. Es stört mich wirklich sehr, dass ich nach den vergangenen Monaten in so einem miesen körperlichen Zustand bin – gerade weil ich mich in diesem Frühling so gut gefühlt habe und angefangen hatte mit Gewichten zu trainieren … Aber genug gejammert, nach dem Vormittag bin ich jetzt definitiv bereit für einen Lesetag mit Mup und all den Bewohnern des Glittering Land!

Eine große, grüne Tasse mit dampfendem Tee neben einem Stapel mit Büchern, im Hintergrund ein geöffnetes Fenster, durch den ein grauer Himmel über Wohnhäusern zu sehen ist.

In „Begone the Raggedy Witches“ ging es darum, dass Mup mit ihrer Familie aus unserer Welt ins Glittering Land kam. Genau gesagt wurde ihr Vater entführt, um damit ihre Mutter dazu zu bringen die Königin des Landes zu stürzen. In gewisser Weise ist das auch gelungen und nun muss Mups Mutter einen Weg finden, um mit den verschiedenen Parteien im Land fertig zu werden. Währenddessen beobachtet Mup immer wieder rätelhafte Vorgänge im Schloss und ist natürlich wild entschlossen herauszufinden, was es damit auf sich hat.

 

Update 15:00 Uhr

Eine weiße, eckige Auflaufform, die mit Kürbisstücken, geviertelten Zwiebeln und Knoblauchzehen gefüllt ist. Auf dem Gemüse liegen mehrere Zweige Rosmarin.

Seit dem letzten Update habe ich schön viel Zeit mit Lesen verbracht, bis ich von der Lieferung der Gemüsekiste unterbrochen wurde. Die hat dafür gesorgt, dass ich erst einmal das Abendessen vorbereitet habe – eine Kürbissuppe, für die ich das Gemüse vorher im Ofen garen muss. Eigentlich hatte ich geplant, das ich bei der Gelegenheit einen Kuchen backen würde, aber mit dem schmerzenden Rücken habe ich den Teil meiner Essensplanung lieber gestrichen. (Dafür hat mein Mann heute beim Bäcker Kuchen besorgt. 😉 ) Nachdem ich den Kürbis in den Ofen geschoben hatte, habe ich mir erst einmal Frühstück gegönnt und dazu das Video einer Booktuberin geschaut, was dazu geführt hat, dass ich meinen Zettel mit „Büchern, die ich mir irgendwann kaufen möchte“ etwas ausgemistet und neu gefüllt habe.

Ein Teller mit zwei Brötchenhälften, von denen eine mit Frischkäse und die andere mit Erdbeermarmelade bestrichen wurden. Neben dem Brötchen liegen noch zwei geputzte Möhren und hinter dem Teller steht eine dampfende Tasse mit Tee, während links im Hintergrund ein Buchstapel zu erkennen ist.

Als ich damit fertig war, habe ich weiter in „The Little Grey Girl“ von Celine Kiernan gelesen, bis ich gerade eben das Buch beendet habe. Ich mochte auch den zweiten Band der Wild-Magic-Trilogie sehr gern, obwohl natürlich dieses erste Kennenlernen einer fantastischen Welt wegfällt, das immer besonders schön ist. Stattdessen erzählt die Autorin mit einer Handlung, die nur wenige Tage umfasst, von dem Umgang mit Trauer, davon wie viel Mut es eine Person kosten kann, einfach nur sie selbst zu sein, und wie wichtig es ist, dass die Schandtaten der Vergangenheit nicht einfach nur unter den Teppich gekehrt werden. All das ohne erhobenen Zeigefinger, ohne allzu plakativ vorzugehen und trotzdem kindgerecht zu sein und mit überraschend vielen Momenten, die mich zum Schmunzel gebracht haben, obwohl diese Themen ja nun nicht gerade heiter sind. Ich glaube, was ich bei diesen Romanen ganz besonders mag, ist die Tatsache, dass Celine Kiernan ihren jungen Leser*innen zutraut, dass sie auch mit komplizierteren und düsteren Themen umgehen können.

Ich drehe jetzt erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und lege mich dann etwas hin, damit sich mein Rücken etwas entspannen kann.

 

Update 18:45 Uhr

Ein gemusterter Teller mit einem Stück Apfel-Pudding-Kuchen. Rechts dahinter ist eine große Tasse mit Milchschaumhaube zu sehen, links dahinter ein Stapel aus zwei Büchern, von denen das oberste "The Promise Witch" von Celine Kiernan ist.

Nach meinem „Nachmittagsschläfchen“ gab es erst einmal eine große Tasse Milchkaffee und ein Stück Kuchen zum Wachwerden, danach habe ich dann zu „The Promise Witch“, dem letzten Band der „The Wild Magic“-Trilogie gegriffen. Nachdem sich „Begone the Raggedy Witches“ sehr herbstlich und „The Little Grey Girl“ eher winterlich angefühlt haben, spielt dieser Band im Mai und eine große Dürre hat das Land rund um das Schloss von Mups Familie befallen. Trotzdem fühlt sich der Beginn der Geschichte überraschend hoffnungsvoll an, auch wenn neben der Dürre schon wieder andere Katastrophen ihren Schatten voraus werfen. Bevor ich aber mehr über das weitere Schicksal von Mup, ihren Freunden und ihrer Familie lese, koche ich erst einmal das Abendessen fertig und dann gibt es etwas Filmzeit mit meinem Mann.

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Nach der abendlichen Blogrunde habe ich erst einmal gemeinsam mit meinem Mann das Abendessen gekocht und dann haben wir gemeinsam zum Essen die aktuelle Folge von „Glow Up!“ geschaut. Ich muss zugeben, dass ich die deutsche Variante im Vergleich zum britischen Original (vor allem wegen der beiden Stammjuroren) etwas frustrierend finde. Aber grundsätzlich ist es schon spannend mal einen Einblick in ein Themengebiet zu bekommen, mit dem ich mich normalerweise so gar nicht auseinandersetze.

Eine grüngemusterte große Tasse mit cremiger Kürbissuppe, dahinter ein Teller mit zwei gebutterten Brötchenhälften.

Nach Kürbissuppe und Fernsehen habe ich dann wieder zu „The Promise Witch“ gegriffen und ich denke, dass ich mich damit auch den restlichen Abend bis zum Schlafengehen beschäftigen werde. Aber bevor ich weiterlese, drehe ich erst einmal eine letzte Blog- und Kommentarrunde! Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen Tag, und freu mich schon darauf, dass wir uns morgen wieder lesen werden. 🙂

 

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Heutige Mitleser*innen:

Neyasha
Birthe
Kiya

Neuzugänge: Juli, August und September 2023

Der Juli stand im Zeichen der spontanen Anschaffungen – und ich kann nicht mal sagen, dass ich wenig gelesen habe. Ich muss allerdings zugeben, dass ich so gut wie keine gedruckten Bücher gelesen habe, die habe ich nur gekauft. 😉

Ein Stapel mit den unten aufgeführten Büchern vor einer orangen Wand.

1. Kikuko Tsumura: There’s no such Thing as an easy Job
Ich weiß nicht mehr, in welchem Youtube-Video ich über diesen Titel gestolpert bin (vielleicht bei Leena Norms?). Aber die Person, die das Buch erwähnt hatte, meinte, dass ihr Interesse am Alltag einer japanischen Hausfrau nicht groß genug gewesen wäre, um den gesamten Roman hindurch anzuhalten – während bei mir gerade diese Nebenbemerkung Interesse an dem Roman weckte, weshalb ich ihn spontan bestellte.

2. Kate Griffin: Kitty Peck and the Music Hall Murders
Von Kate Grffin habe ich einen großen Stapel Bücher (genau gesagt die Matthew-Swift-Reihe plus zwei weitere Romane, die in derselben Welt spielen) auf dem SuB liegen, weil ich die mal in einer Wühltischaktion gekauft und den ersten Band sehr gern gelesen hatte. Außerdem schleiche ich immer wieder um die Bücher herum, die sie als Claire North und Catherine Webb geschrieben hat – weshalb es natürlich durchaus logisch war, spontan einen Mystery von ihr zu kaufen, statt einfach erst einmal meinen SuB-Bestand weiterzulesen … 😉

3. Tọlá Okogwu: Onyeka and the Academy of the Sun
Eigentlich hatte ich die US-Taschenbuchausgabe vorbestellt, aber die konnte mir nicht geliefert werden, weshalb ich dann irgendwann die Geduld verlor und doch zur etwas teureren britischen Ausgabe gegriffen habe. Optisch nehmen sich die beiden immerhin nicht viel. 😉 Ich bin auf jeden Fall neugierig auf diesen MG-Roman – es macht mir gerade viel Spaß, Fantasygeschichten mit afrikanischen Einflüssen zu lesen.

4. Toshikazu Kawaguchi: Before your memory fades
5. Toshikazu Kawaguchi: Before the coffee gets cold – Tales from the Cafe
Die beiden Titel standen seit dem Lesen von „Before the Coffee gets cold“ im Januar auf meiner Wunschliste, und als ich dann Ende Juli ausnahmsweise mal in der Innenstadt unterwegs war, habe ich sie beim Durchstöbern der englischen Abteilung des örtlichen Hugendubels entdeckt und spontan mitgenommen.

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Der August begann wieder mit einer Vorbestellung (oder zwei) und endete mit einer spontanen Reihenvervollständigung. 😉

Die drei aufgeführten Bücher vor einer orangen Wand aufgestapelt.

6. Stephanie Burgis: The Raven Throne (The Raven Heir 2)
Nachdem mir der erste Teil schon so gut gefallen hatte, habe ich mir die Fortsetzung recht früh vorbestellt und bin nun gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

7. Esme Symes-Smith: Sir Callie and the Champions of Helston
Ich mag „Person will Ritter*in werden, obwohl die Gesellschaft das verbietet“-Geschichten, seitdem ich als Jugendliche die Alanna-von-Trebond-Romane von Tamora Pierce gelesen habe. Hier wird die Handlung aus der Perspektive von Callie erzählt, einer non-binären Person, die wild entschlossen ist, Ritter*in zu werden, was dadurch erschwert wird, dass Callie in einer Welt lebt, in der nur Jungen Ritter werden, während es den Mädchen nur erlaubt ist, Magie auszuüben.

8.Celine Kiernan: The Promise Witch (The Wild Magic Trilogy 3)
Diesen Titel habe ich spontan bestellt, nachdem ich beim Anblick meiner SuB-Liste festgestellt hatte, dass ich aus irgendeinem Grund nur die ersten beiden Bände der Trilogie in meinem Besitz habe. Der erste Teil hatte mir auf jeden Fall gut genug gefallen, dass ich nicht das Gefühl habe, ich würde damit ein Risiko eingehen, und nun freue ich mich darauf, im Herbst die gesamte Trilogie zu lesen.

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Obwohl im September die eine oder andere spontane Bestellung dazukam, habe ich das Gefühl, dass inzwischen Vorbestellungen den Großteil meiner Bucheinkäufe ausmachen. Was auch damit zusammenhängt, dass ich häufig auf die Taschenbuchausgaben warte und dementsprechend relativ früh schon ein Buch vorbestellen kann …

Ein Buchstapel vor einer orangen Wand, links davon steht die Hardcover-Ausgabe von "Thornhedge" mit dem Cover zum Betrachter.

9. Dhonielle Clayton: The Marvellers
Von Dhonielle Clayton habe ich bislang nur eine Geschichte in „Blackout“ gelesen, die mir gut gefallen hatte. Als ich also gesehen habe, dass ihr Middle-Grade-Debüt in einer magischen Schule spielt, bin ich neugierig darauf geworden. Es sind in den letzten Monaten so einige Romane mit einem ähnlichen Grundthema von BPoCs erschienen und ich finde es spannend, die unterschiedlichen Varianten für mich zu entdecken.

10. Dhonielle Clayton/Tiffany D. Jackson/Nic Stone/Angie Thomas/Ashley Woodfolk/Nicola Yoon: Whiteout
Dieses Buch habe ich spontan bestellt, nachdem ich „The Marvellers“ bekommen hatte und dabei entdeckte, dass „Whiteout“ existiert. Ich hatte vor zwei Jahren den Vorgänger „Blackout“ sehr genossen und denke, dass ich mit dieser Sammlung von Geschichten im Dezember viel Spaß haben werde.

11. Sangu Mandanna: Kiki Kallira Conquers a Curse (Kiki Kallira 2)
Uff, bei dieser Vorbestellung lief so ziemlich alles schief, was schieflaufen konnte. Was nicht nur daran lag, dass ich diese Ausgabe extra über einen Händler in Großbritannien bestellen musste, sondern auch daran, dass bei uns in diesem Sommer nur sporadisch Post zugestellt wurde. (Was besonders großartig ist, wenn die Krankenkasse einen Onlinecode schickt, der einen Monat gültig ist, und der Brief kommt erst nach Ablauf dieser Monatsfrist an! Aber das ist ein anderes Thema …) Ich bin auf jeden Fall froh, dass das Buch da ist und ich endlich Kikis Geschichte weiterlesen kann.

12. Patricia Briggs: Soul Taken (Mercy Thompson 13)
Seitdem die Reihe nur noch im Zweijahres-Rhythmus eine Fortsetzung bekommt (und ich dann auch noch auf die Veröffentlichung der Taschenbuchausgabe warte), gibt es die „neusten“ Teile für mich nur mit etwas Verzögerung.

13. Patrica C. Wrede: The Dark Lord’s Daughter
Noch eine Vorbestellung, wenn auch nur ganz knapp, weil ich erst eine Woche vor Veröffentlichung überhaupt mitbekommen hatte, dass die Autorin ein neues Buch hat. Was irgendwie lustig ist, wenn ich bedenke, dass ich ihren Blog verfolge und sie zwar seit Längerem immer mal wieder auf ihren neuen Roman verweist, aber weder Titel noch Veröffentlichungstermin wurden bis dahin direkt genannt. (Oder wenn das doch der Fall war, dann so, dass ich es verpasst habe.)

14. A. M. Tuomala: The Map and the Territory (Spell and Sextant 1)
Ich habe keine Ahnung mehr, wo und wann ich über diesen Titel gestolpert bin, aber er war mir mit über 22 Euro immer ein bisschen teuer, um eine/n Autor*in auszuprobieren. Im September bin ich dann über einen Händler gestolpert, der das Buch für einen Viertel des Neupreises anbot, und habe spontan zugeschlagen.

15. Emily Randall-Jones: The Witchstone Ghosts
Eine spontane Bestellung, weil ich das Cover und die Inhaltsangabe mochte und das Gefühl hatte, dass das doch ein guter Titel für eine Herbst-Leseliste sein könnte. *g*

16. T. Kingfisher: Thornhedge
Ich mag die märchenhaften Geschichten von T. Kingfisher (Ursula Vernon) so gern, dass ich mir dieses Mal sogar die gebundene Ausgabe besorgt habe.

Herbstlesen im Oktober 2023 (Sonntag, 01.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Ich bin definitiv bereit für den Herbst und kühlere Temperaturen (und nicht für die für morgen angekündigten 27 Grad!). Trotzdem fühlt es sich für mich im Moment noch gar nicht nach Oktober und „das Jahr geht langsam zuende“ an. Was vermutlich daran liegt, dass die vergangenen zwölf Monate aus einer ganzen Reihe von Ausnahmesituationen bestanden und ich noch immer nicht wieder so richtig in meinen Alltag zurückgefunden habe. Das mit dem „Zurückfinden in den Alltag“ schiebe ich auch noch eine weitere Woche, denn heute reist erst einmal die Schwiegerfamilie an und wir werden uns im Laufe des Nachmittags in ihrem Hotel treffen, um dann gemeinsam abends in einem Restaurant zu essen. Bis es soweit ist, starte ich erst einmal mit einer Abwaschrunde in den Tag, nehme eine Dusche und rolle mich dann mit einem Buch auf dem Sofa ein.

 

Update 10:45 Uhr

Ein kleiner Stapel aus zwei Büchern, der oberste Titel lautet "Begone the Raggedy Witches", daneben eine große Tasse mit dampfendem Tee. Im Hintergrund ein geöffnetes Fenster, das auf Wohngebäude schaut.

So langsam wird es Zeit für Buch, Tee und Sofa! Ich habe das Geschirr abgewaschen, geduscht, vorsichtig ein paar Dehnübungen für den Rücken gemacht und mich eine Zeitlang online rumgetrieben, um meine nächtliche Timeline aufzulesen. Außerdem haben mein Mann und ich einen Coronatest gemacht, um ein letztes Mal sicher zu gehen, dass unsere „lästige Erkältung“ auch wirklich nichts anderes war. Zum Glück sind wir beide schon wieder ziemlich fit, nur bei mir ist noch ein lästiger Husten vorhanden. Aber ich bin mir sicher, dass ich nicht mehr ansteckend bin und mich ohne Bedenken heute mit der Schwiegerfamilie treffen kann. Vorher gibt es für mich jetzt aber erst einmal ein paar Stunden mit „Begone the Raggedy Witches“ von Celine Kiernan. Das Buch habe ich vor … drei Jahren (Wieso ist das so lange her?!) schon einmal gelesen und habe es in guter Erinnerung! Ich weiß gar nicht mehr, zu welcher Jahreszeit die Geschichte spielt, aber es gibt lauter düstere Szenen, sehr viele Erwähnungen von Wald und Bäumen und insgesamt fühlt sich der Roman für mich nach „Herbst“ an. Außerdem will ich endlich die beiden Fortsetzungen lesen, die ich auf dem SuB liegen habe, und da passt es doch, wenn ich vorher meine Erinnerungen auffrische.

 

Update 15:00 Uhr

Ein Teller mit zwei Brötchenhälften (einmal Erdbeermarmelade, einmal Pistaziencreme) und zwei Möhren, rechts davon eine rot-weiß-geringelte Tasse mit dampfendem Pfefferminztee.

Da wir uns vermutlich innerhalb der nächsten halben Stunde auf den Weg machen, ist das hier für heute Nachmittag mein einziges Update. Aber ich werde mich auf jeden Fall noch einmal hier melden, wenn wir heute Abend vom Restaurant zurückkommen! Ich habe den Großteil der letzten Stunden mit „Begone the Raggedy Witches“ verbracht und genieße die Geschichte wieder sehr. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Mup (Pearl), die gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Tipper (Robert), ihrer Mutter Stella, ihrem Vater Daniel und Tante Boo in einem kleinen Haus am Waldrand aufwächst. Zu Beginn des Romans kommen Mup, Tipper und ihre Mutter gerade aus dem Krankenhaus zurück, wo Tante Boo im Sterben liegt, als Mup während der Autofahrt (weibliche und männliche) Hexen in den Baumwipfeln entdeckt. Diese Hexen versuchen Mups Mutter zurück ins „Glittering Land“ zu bringen, wo sie die Thronerbin ist. Von Anfang an steht fest, dass Tante Boo mit Mups Mutter vor vielen Jahren aus dem Glittering Land geflüchtet ist, weil die Königin grausam ist und Stella Gefahr vor ihr drohte. Es dauert nicht lange bis sich die Handlung ins Glittering Land verlagert und dort herrschen ganz eigene Regeln für die Personen, die dort leben. Die Königin verbreitet Angst und Schrecken, die Hexen sind ihre Handlanger und die Bewohner der Landes müssen immer extremere Regeln einhalten, um den Gesetzen der Königin zu entsprechen.

Für Mup, die in einem liebevollen und sicheren Haus aufgewachsen ist, sind all diese Regeln und Gesetze vollkommen unverständlich. Sie will ihren Vater wiederfinden, der ins Glittering Land entführt wurde und sie will, dass ihre Mutter sich wieder wie früher verhält. Ich mag es sehr wie Celine Kiernan Mup als die Person in der Geschichte darstellt, die Dinge hinterfragt oder bestehende Regeln nicht einfach hinnimmt. Während auf der anderen Seite für Stella all diese seltsamen Sachen vollkommen normal sind und sie in einer Mischung aus Trauer und Überforderung bereitwillig ihre Verantwortung für ihre Kinder abzustreifen scheint und es genießt, dass sie in der magischen Welt des Glittering Lands über Macht verfügt, die sie in unserer Welt nicht hatte. Es ist für mich faszinierend, dass „Begone the Raggedy Witches“ so eine ganz eigene Geschichte ist, mich Celine Kiernans Erzählweise aber trotzdem an die eher düsteren Veröffentlichungen von Astrid Lindgren erinnert. Ich mag das sehr und freue mich darüber, dass ich bei diesem erneuten Lesen auch ganz andere Elemente wahrnehme als beim ersten Mal.

Und jetzt habe ich so lange zum Schreiben gebraucht, dass wir auch schon losmüssen! Wir lesen uns später noch einmal! Habt einen schönen Nachmittag! 🙂

 

Update 23:30 Uhr (letztes Update)

Eine Collage aus drei Bilder. Links ein Blick auf das Schloss Höchst mit einer Kopfsteinpflaster-Auffahrt und etwas Grün hinter dem Gebäude. Rechts oben ein großer Teller mit Gnocchi in Tomaten-Käse-Sauce und unten rechts ein Teller mit dunklem Tartufo.

Uff, der „Nachmittag“ mit der Schwiegerfamilie wurde dann doch etwas länger als ich erwartet hatte. *g* Wir sind nach ein paar kleineren Schwierigkeiten mit ausfallenden Bahnen zum Hotel gefahren und haben dort eine Weile geplaudert, bis es Zeit wurde zum Abendessen zu fahren. Da mein Mann ursprünglich dachte, dass wir vermutlich alle gemeinsam von unserer Wohnung aus fahren würden (was eine Fahrt mit dem Bus vor unserer Haustür bis zum Restaurant bedeutet hätte), hatten wir ein Restaurant gewählt, das etwas weiter entfernt, aber eben an „unserer“ Buslinie liegt. Der Italiener war meinem Mann von einem Arbeitskollegen ans Herz gelegt worden und ich muss zugeben, dass das Essen absolut köstlich war. Aber die Fahrt dahin war dann doch vom Hotel aus etwas umständlicher und zeitraubender als ursprünglich gedacht. Trotzdem waren wir so früh, dass wir die letzten Meter sehr gemütlich zum Restaurant schlendern und typische Touristenfotos machen konnten. Das Essen war – wie schon erwähnt – wirklich sehr lecker (wir werden bestimmt noch einmal da essen, wenn wir mal Termine in der Ecke der Stadt haben sollten), allerdings fand ich es schrecklich laut, was doch sehr anstrengend ist, wenn man sich etwas unterhalten möchte. Danach haben wir die Schwiegerfamilie wieder zurück zum Hotel begleitet und sind dort noch etwas mit ihnen versackt, bevor wir uns auf den Heimweg gemacht haben.

Da wir morgen wieder früh los müssen, weil wir einen Tisch fürs Frühstück im früheren Lieblingscafé reserviert haben, drehe ich jetzt auch nur noch eine Blogrunde und falle dann ins Bett. Ich bin gespannt, womit ihr euch den Nachmittag und Abend so vertrieben habt! Auch wenn ich heute nur wenig anwesend war, fand ich es schön, dass so viele beim ersten Herbstlesetag dabei waren! Ich hoffe, ihr habt den Tag genossen und und wir lesen uns an den nächsten Wochenenden wieder! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

JED
Kiya
Anette
Natira

Oktober-SuB 2023

Ich mag ja meine Monatsanfangs-Beiträge mit meinem SuB-Stand, aber dieses Mal es ist mir fast ein bisschen peinlich hier festzuhalten wie sehr mein SuB im vergangenen Monat gewachsen ist. Dabei habe ich im September gar nicht so wenig gelesen, ich bin nur selten bei einem Buch geblieben, so dass ich nun einen (neuen) Haufen angefangener Romane neben dem Sofa gestapelt habe. Nur gut, dass ich im Oktober durch das Herbstlesen eh viel Lesezeit eingeplant habe! 😉

Ich hoffe also, dass ich in den nächsten Wochen (genauer gesagt ab dem kommenden Freitag, weil wir jetzt erst einmal Besuch haben werden) so richtig viel zum Lesen komme. Ich will weiterhin alle die Neuzugänge (18 Romane, 2 Sachbücher), die ich zwischen dem 1. Januar und dem 31. Oktober angeschafft habe, bis zum Jahresende zu lesen. Außerdem habe ich ein paar SuB-Titel im Auge (vor allem Kinder- und Jugendbücher), die zu meiner aktuellen Lust auf leichten Grusel zu passen scheinen. Richtigen Horror lese ich ja fast nie, aber Middle-Grade-Geschichten mit Gruselanteil genieße ich schon sehr.

Belletristik-SuB:

  1. Jennifer Adam: The Last Windwitch
  2. Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
  3. Sufiya Ahmed: Rosie Raja – Churchill’s Spy
  4. Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
  5. Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
  6. Kaia Anderson: Sisters in Arms
  7. Sophie Anderson: The Thief Who Sang Storms
  8. Kelley Armstrong: The Gryphon’s Lair (A Royal Guide to Monster Slaying 2)
  9. Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
  10. Kelly Barnhill: The Ogress and the Orphans
  11. Kelly Barnhill: When Women Were Dragons
  12. Kalynne Bayron: This Poison Heart
  13. T. J. Berry: Space Unicorn Blues
  14. Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
  15. Lawrence Block (Hrsg.): In Sunlight or in Shadow – Stories Inspired by the Paintings of Edward Hopper
  16. Aliette de Bodard: The Red Scholar’s Wake
  17. Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
  18. Natasha Bowen: Skin of the Sea
  19. Rhys Bowen: Naughty in Niece (Royal Spyness 5)
  20. Rhys Bowen: The Twelve Clues of Christmas (Royal Spyness 6)
  21. Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
  22. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  23. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  24. Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  25. Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  26. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  27. Stephanie Burgis: The Raven Throne (The Raven Heir 2)
  28. Rachel Caine: Paper and Fire (The Great Library 2)
  29. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  30. Jennifer Carson: To Find a Wonder
  31. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  32. Soman Chainani: Quests for Glory (The School for Good and Evil 4)
  33. David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
  34. David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
  35. Rin Chupeco: Wicked as You Wish (A Hundred Names for Magic 1)
  36. Dhonielle Clayton: The Marvellers
  37. Dhonielle Clayton/Tiffany D. Jackson/Nic Stone/Angie Thomas/Ashley Woodfolk/Nicola Yoon: Whiteout
  38. Orlagh Collins: All the Invisible Things
  39. Alyssa Colman: The Gilded Girls (Gilded Magic 1)
  40. Helen Corcoran: Daughter of Winter and Twilight
  41. Leah Cypess: Thornwood (Sisters Ever After 1)
  42. April Daniels: Dreadnought (Nemesis 1)
  43. Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
  44. Sarah Driver: Once we were Witches
  45. Sarah Beth Durst: Race the Sands
  46. Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
  47. Zetta Elliott: The Witch’s Apprentice (Dragons in a Bag 3)
  48. Louise Erdrich: The Birchbark House
  49. Catherine Fisher: The Velvet Fox (The Clockwork Crow 2)
  50. Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
  51. Laura Ann Gilman: Silver on the Road
  52. Nicole Glover: The Conductors
  53. Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
  54. Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
  55. Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
  56. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
  57. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  58. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  59. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  60. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  61. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  62. Kate Griffin: Kitty Peck and the Music Hall Murders
  63. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
  64. Rachel Hartman: Seraphina
  65. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  66. Jim C. Hines: Terminal Alliance
  67. Tanya Huff: Wizard of the Grove
  68. D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
  69. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  70. Sharna Jackson: The Good Turn
  71. Leah Johnson: Ellie Engle Saves Herself
  72. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  73. Diana Wynne Jones: Dogsbody
  74. Diana Wynne Jones: Power of Three
  75. Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
  76. Kalyn Josephson: Ravenfall
  77. Michelle Ruiz Keil: All of Us with Wings
  78. Celine Kiernan: Geisterpfade
  79. Celine Kiernan: Königspfade
  80. Celine Kiernan: The Little Grey Girl (The Wild Magic Trilogy 2)
  81. Celine Kiernan: The Promise Witch (The Wild Magic Trilogy 3)
  82. Mary Robinette Kowall: The Calculating Stars
  83. Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
  84. Sarah Kuhn: From Little Tokyo with Love
  85. R. F. Kuang: The Poppy War
  86. Lillie Lainoff: One for All
  87. L. D. Lapinski: Stepfather Christmas
  88. E. Latimer: Escape to Witch City
  89. Patrice Lawrence: The Elemental Detectives
  90. Yoon Ha Lee: Dragon Pearl
  91. Y.S. Lee: The Body at the Tower (The Agency 2)
  92. Y.S. Lee: The Traitor in the Tunnel (The Agency 3)
  93. Y.S. Lee: Rivals in the City (The Agency 4)
  94. Ann Sei Lin: Rebel Skies
  95. Judy I. Lin: A Magic Steeped in Poison
  96. Darcie Little Badger: Elatsoe
  97. Cixin Liu: The Three-Body Problem
  98. Kari Maaren: Weave a Circle Round
  99. Janelle McCurdy: Mia and the Lightcasters (Umbra Tales 1)
  100. Seanan McGuire: Middlegame
  101. Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
  102. Hilary McKay: The Time of Green Magic
  103. Robin McKinley: Dragonhaven
  104. Anna-Marie McLemore: Blanca and Roja
  105. Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
  106. Sangu Mandanna: Kiki Kallira Conquers a Curse (Kiki Kallira 2)
  107. Karen M. McManus: Two can Keep a Secret
  108. Kate Milford: The Boneshaker
  109. Kate Milford: Bluecrowne
  110. Kate Milford: The Thief Knot
  111. Maya Montayne: Nocturna
  112. Bethany C. Morrow: A Song Below Water
  113. Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
  114. Julie Murphy: Faith – Taking Flight
  115. Julie Murphy: Faith – Greater Hights
  116. Bishop O’Connell: The Stolen
  117. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  118. Claribel A. Ortega: Ghost Squad
  119. Mark Oshiro: The Insiders
  120. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
  121. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
  122. Natalie C. Parker: Seafire
  123. S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)
  124. Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
  125. C. L. Polk: Stormsong (Kingston Cycle 2)
  126. C. L. Polk: Soulstar (Kingston Cycle 3)
  127. Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
  128. Sarah Prineas: Dragonfell
  129. Emily Randall-Jones: The Witchstone Ghosts
  130. Philip Reeve: Larklight
  131. Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
  132. Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
  133. John Scalzi: Fuzzy Nation
  134. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  135. Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel
  136. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  137. Courtney Smyth: The Undetectables
  138. Jessica Spotswood/Tess Sharpe: Toll and Trouble – 15 Tales of Women and Witchcraft (Anthologie)
  139. Helenka Stachera: Fin and the Memory Curse
  140. Robin Stevens: The Ministry of Unladylike Activity
  141. Esme Symes-Smith: Sir Callie and the Champions of Helston
  142. Emily J. Taylor: Hotel Magnifique
  143. Charles den Tex: Die Zelle
  144. Aiden Thomas: Cemetery Boys
  145. Angie Thomas: Nic Blake and the Remarkables – The Manifestor Prophecy
  146. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  147. Sarah Tolcser: Song of the Current
  148. Hana Tooke: The Unadoptables
  149. Adrienne Tooley: Sweet & Bitter Magic
  150. Tiffany Trent: Unnaturalist
  151. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  152. Kikuko Tsumura: There’s no such Thing as an easy Job
  153. A. M. Tuomala: The Map and the Territory (Spell and Sextant 1)
  154. Linda Urban: Almost There and Almost Not
  155. Anne Ursu: The Lost Girl
  156. Renee Watson: Piecing Me Together
  157. Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
  158. Martha Wells: All Systems Red (Murderbot Diaries 1)
  159. Martha Wells: The Cloud Roads
  160. Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
  161. Kate Williams: The Babysitter Coven 2 – For Better or Cursed
  162. Amy Wilson: Angel and Bavar
  163. Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
  164. Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
  165. Katherine Woodfine: Spies in St. Petersburg (Taylor & Rose 2)
  166. Katherine Woodfine: Villains in Venice (Taylor & Rose 3)
  167. Katherine Woodfine: Nightfall in New York (Taylor & Rose 4)
  168. Patrica C. Wrede: The Dark Lord’s Daughter
  169. Xinran: Gerettete Worte
  170. Jy Yang: The Black Tides of Heaven
  171. Kelly Yang: Front Desk
  172. Damaris Young: The Switching Hour
  173. Katie Zhao: The Dragon Warrior
  174. Xiran Jay Zhao: Iron Widow
  175. Xiran Jay Zhao: Zachary Ying and the Dragon Emperor
  176. Amélie Wen Zhao: Song of Silver, Flame Like Night
  177. Ibi Zoboi: Pride

172 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang

Sachbuch-SuB: (immer noch unvollständig)

  1. Bernadette Banner: Make, Sew and Mend
  2. Francis Burney: Journals and Letters
  3. Caroline Criado Perez: Invisible Women – Exposing Data Bias in a World Designed for Men
  4. Brunhilde Dähn: Berlin Hausvogteiplatz
  5. Lydia Edwards: How to Read a Suit – A Guide to Changing Men’s Fashion from the 17th to the 20th Century
  6. Ruth Goodman: How to be a Victorian
  7. Molly Guptill Manning: When Books Went to War
  8. Lindsey Fitzharris: The Butchering Art – Joseph Lister’s Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
  9. Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
  10. Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
  11. Bea Koch: Mad & Bad – Real Heroines of the Regency
  12. Lily Koppel: The Red Leather Diary – Reclaiming a Life Throught the Pages of a Lost Journal
  13. Natalie Livingstone: The Mistresses of Cliveden
  14. Philip Mansel: Prince of Europe – The Life of Charles-Joseph de Ligne
  15. Catherine Ostler: The Duchess Countess – The Woman who Scandalised a Nation
  16. Molly Peacock: The Paper Garden – An Artist Begins Her Life’s Work at 72
  17. Tom Reiss: The Orientalist – In Search of a Man Caught Between East and West
  18. Hallie Rubenhold: Lady Worsley’s Whim – An Eigtheenth-Century Tale of Sex, Scandal and Divorce
  19. Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking

19 Titel auf dem SuB zum Montatsanfang