Lese-Sonntag im November 2023

Nachdem ich im Oktober so viel gelesen hatte, hat es sich in den vergangenen beiden Wochen so angefühlt, als ob ich überhaupt nicht zum Buch gegriffen hätte. Was nicht stimmt – ich habe eigentlich jeden Tag gelesen! Ich habe nur nicht durchgehend das selbe Buch gelesen, weshalb ich bislang nur drei Titel beendet habe … was sich ziemlich unbefriedigend anfühlt. Mal schauen, ob ich heute mal den ganzen Tag bei einem Roman bleibe oder ob ich weiterhin von Buch zu Buch flattere. Aber erst einmal muss ich wach werden (und das Geschirr von gestern Abend abwaschen) und irgendwann im Laufe des Tages wollen mein Mann und ich eine Brettspielrunde mit „Heat“ einlegen. Da haben wir am vergangenen Wochenende eine „Meisterschaft“ (also drei Spiele, die aufeinander aufbauen,) begonnen und es wäre nett, wenn wir die im November noch fertig bekommen würden.

Update 11:00 Uhr

Ein bewölkter Himmel, der von rechts nach links immer blauer aussieht. Über dem Himmel ist eine kleine Fenstergaube zu erahnen, darunter sind Wohnhäuser und im Hintergrund ein Kirchturm zu erkennen.

Der Vormittag ist mal wieder schneller vergangen als erwartet. Immerhin habe ich nicht nur sämtlichen Pflichtkram hinter mich gebracht, sondern auch endlich alle Kommentare beantwortet und den Feedreader geleert. In letzter Zeit geht der immer etwas unter und ich habe keine Ahnung warum. Eigentlich hatte ich überlegt, dass ich nun frühstücken könnte. Aber da der Himmel gerade überraschend wenig bewölkt ist, werden wir das Tageslicht nutzen und erst einmal unsere Bespielrunde einlegen.

Update 14:30 Uhr

Das war eine wirklich lustige Brettspielrunde! Während ich in der letzten Woche haushoch verloren habe und auf dem sechsten Platz landete, lief es heute richtig gut. Bei „Heat“ (genau genommen „Heat – Pedal to the Metal“) wird ein Rennauto durch das Ausspielen von Karten gesteuert und in der ersten Runde hatte ich da ziemlich viel Pech. Aber mein letzter Zug war so erfolgreich, dass ich nicht nur alle vor mir fahrenden Autos überholt habe, sondern auch noch eine Bonuskarte bekam, die ich dann bei der nächsten Runde (am kommenden Sonntag) einsetzen kann.

Das "Siegerpodest" bei Heat, das auf das Spielbrett gedruckt wurde. Auf Platz 1 steht ein grüner Rennwagen, auf Platz 2 ein gelber, Platz 3 wird von einem schwarzen eingenommen und dahinter liegen blau, silber und rot.

Uff, die Updates dauern gerade wirklich lange. Ich übe immer noch mit den verschiedenen Blöcken umzugehen, die es bei WordPress gibt. Ich habe erst vor kurzem das Plugin entfernt, das den „Classic Editor“ bereit gestellt hat, und muss jetzt immer noch gut schauen wo ich was finde. Meine Blogbeiträge werden in den nächsten Wochen wohl noch eine Weile etwas … variieren, bis ich mich damit wohler fühle. Aktuell wüsste ich gern, wie ich es hinbekomme, dass die Bilder in neuen Tabs geöffnet werden. Ich weiß, dass ich das schon mal hinbekommen hatte, nur weiß ich nicht mehr wie … *g*

Eine große, dampfende Tasse auf einem kleinen Tischchen. Daneben die Taschenbuchausgabe von "Once We Were Witches" von Sarah Driver.

Jetzt aber endlich ein bisschen lesen …

Update 18:00 Uhr

Eine Hefeschnecke auf einem Teller, im Licht des dahinterliegenden Fensters glänzen Zuckerguss-Linien auf der Hefeschnecke. Daneben steht eine große Tasse mit Milchschaumhaube.

Nach dem letzten Update habe ich ein bisschen in „Once We Were Witches“ gelesen. Den Anfang der Geschichte fand ich soweit ganz nett, ich bin aber nicht weit genug gekommen, dass mich die Handlung wirklich gepackt hätte, bevor ich mich von meinem Mann habe ablenken lassen. Da er gestern unterwegs war, haben wir heute anscheinend einiges an Kommunikation nachzuholen. *g* Gegen 16 Uhr habe ich mir dann einen Milchkaffee gemacht und dazu gab es eine der Hefeschnecken, die ich gestern gebacken habe. Eigentlich wollte ich ja in diesem Herbst mal wieder Zimtschnecken backen, aber da mein Mann keinen Zimt mag, wurden es dieses Mal Apfel-Marzipan-Schnecken mit (etwas) Vanillezuckerguss. Sehr lecker!

Da ich beim Essen ungern ein (gedrucktes) Buch in der Hand halte, habe ich „Claws and Contrivances“ von Stephanie Burgis angefangen. Das ist der zweite Band der Regency-Dragon-Reihe und die Handlung dreht sich um Rose Tregarthe, die Schwester von Elinor, die im ersten Teil die Protagonistin war. Da einer der beendeten Romane in diesem Monat der Reread von „Scales and Sensibility“ war, weil ich die in diesem Sommer erschienene Fortsetzung endlich mal lesen wollte, schien das eine vernünftige Wahl für ein neues (weiteres *g*) eBook. Ich muss zugeben, dass ich „Scales and Sensibility“ zwar sehr mag, aber doch sehr froh bin, dass die Situation von Rose deutlich besser ist als die ihrer Schwester – ich hoffe auf jeden Fall, dass es sehr viele amüsante Szenen mit den Cousinen gibt, mit denen sie zusammenlebt. Während ich bei Elinors Geschichte auf ihre Cousine Penelope gut hätte verzichten können (auch wenn es dann eigentlich keine Handlung mehr gegeben hätte 😉 ).

Bevor ich überlege, mit welchem Buch ich heute den Tag ausklingen lasse, muss ich erst einmal das Abendessen kochen. Der heutige Sonntag ist wirklich überraschend schnell vorbeigegangen. Oo

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Das Kochen hat heute etwas länger gedauert, aber dafür habe ich auch noch genügend Kartoffelsuppe im Topf, damit ich morgen nicht kochen muss. Mit Kochen, Essen und den Rest der dieswöchigen „The Taste“-Folge schauen ist die Zeit seit dem letzten Update erstaunlich schnell rumgegangen. Ich drehe gleich noch eine Blogrunde und hoffe, ich finde dann vor dem Schlafengehen noch etwas Muße, um ein paar weitere Seiten zu lesen, aber das wird vermutlich nicht mehr sehr viele sein.

Alles in allem ist dieser Sonntag wirklich schnell vorbeigegangen! Ich fand es schön, dass wir heute wieder gemeinsam einen Lesetag miteinander verbringen konnten! Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche! Vielleicht könnt ihr euch ja in den kommenden nass-grauen Tagen ab und an irgendwo gemütlich einrollen und ein paar Seiten lesen. 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Patricia C. Wrede: The Dark Lord’s Daughter

Patricia C. Wrede gehört schon seit vielen Jahren zu den Autor*innen, deren Bücher ich auf jeden Fall kaufe, wenn sie veröffentlicht werden. So war es auch mit „The Dark Lord’s Daughter“, und erst als ich den Roman im Haus hatte, fiel mir auf, dass ich gar nicht so recht wusste, worum es überhaupt ging. Was vielleicht auch ganz gut war, denn die Grundidee hinter dieser Geschichte gehört zu denen, auf die ich inzwischen keine rechte Lust mehr habe, weil ich von dieser Art von Romanen in den 1990er Jahre so viele gelesen habe. Aber natürlich hat Patricia C. Wrede etwas ganz Eigenes aus dieser Idee gemacht, so dass ich „The Dark Lord’s Daughter“ am Ende sehr genossen habe. Allerdings musste ich mich dafür ein bisschen durch die erste Hälfte kämpfen, wo die Autorin erst einmal eine fantastische Welt einführte, die mir mit ihren Traditionen ziemlich auf die Nerven ging.

Erzählt wird die Handlung aus der Perspektive der vierzehnjährigen Kayla Jones. Kayla ist zu Beginn der Geschichte mit ihrer Adoptivmutter Riki(ta) und ihrem jüngeren Bruder Del(mar) auf einem Jahrmarkt unterwegs. Diese Familientradition versuchen die drei weiter aufrecht zu erhalten, obwohl es finanziell in den letzten Jahren eng war, nachdem Kaylas Adoptivvater Michael gestorben war. Ich mochte es sehr zu lesen, wie nahe sich die drei stehen, auch wenn Rikis Besorgnis aus Kaylas Sicht häufig übertrieben und etwas nervig ist. Dieses „aufeinander Aufpassen“ führt dann auch dazu, dass alle drei gemeinsam in das fantastische Land Zaradwin transportiert werden, als ein maskierter Mann in Rüstung Kayla auf dem Jahrmarkt mit einem Zauber belegt. Dort erfährt Kayla, dass sie eigentlich Lady Xavrielina und die Erbin des verstorbenen Dark Lord of Zaradwin ist. Was bedeutet, dass sie nun alles daran setzen muss, um die Position der Dark Lady of Zaradwin einzunehmen – und sei es nur, um zu verhindern, dass sie oder ihre Familie von den diversen Feinden, die eine potenzielle Dark Lady hat, getötet werden.

Ich muss zugeben, dass ich (gemeinsam mit Kayla) zu Beginn der Geschichte wirklich frustriert darüber war, wie wenig Informationen die Protagonistin bekam, um mit ihrer Rolle als zukünftige Dark Lady fertigzuwerden. Es wird von Anfang an deutlich, dass das Land Zaradwin in den zehn Jahren, die seit dem Tod von Kaylas leiblichem Vater vergangen sind, ziemlich verfallen ist. Und während Kayla jemand ist, für den Probleme etwas sind, was gelöst werden muss, besteht ihr Umfeld aus Personen, die sie als Kind behandeln (okay, das ist eigentlich nur Riki) oder die sich auf „Traditionen“ berufen, um nichts tun oder gar Änderungen hinnehmen zu müssen. Umso mehr habe ich es dann genossen, als Kayla endlich die ersten Antworten auf all ihre Fragen herausfand und anfing – entgegen aller Traditionen – vernünftige Entscheidungen zu treffen, um ihre Position als Dark Lady einnehmen zu können. Sehr amüsant war es dabei, die Tipps, die zu Beginn eines jeden Kapitels aus dem „Handbuch für angehende Dark Lords und Ladys“ (natürlich mit dem Titel „The Dark Traditions“) zitiert wurden, dann mit Kaylas eigentlichen Aktionen zu vergleichen.

Aber vor allem habe ich es genossen zu sehen, wie sich Kayla immer wieder mit den unterschiedlichsten Personen austauschte, um dann die beste Lösung für ein Problem zu finden. Dabei hat Patricia C. Wrede wirklich wunderbare Charaktere für ihren Roman geschaffen, die weder zu gut noch zu böse waren, sondern realistisch wirkende Figuren mit Stärken und Schwächen. Das führte dazu, dass es immer wieder amüsante Szenen gab, wenn diese Personen entgegen aller Traditionen handelten und mal eine Facette ihrer wahren Persönlichkeit zeigten. Das Ende – mit all den überraschenden Lösungen, die die Autorin für Kaylas Herausforderungen gefunden hat – habe ich deshalb wirklich genossen. So wenig ich zu Beginn des Romans das fantastische Land Zaradwin mochte, so wenig wollte ich am Ende diese Welt verlassen. Stattdessen habe ich mir gewünscht, ich könnte noch weiter verfolgen, welche Änderungen Kayla und ihre Familie noch so für diese Welt mit sich bringen (und welche unterhaltsamen Situationen das für mich als Leserin bereithalten würde). Normalerweise vergleiche ich nicht so gern ein Buch mit einem anderen Titel, aber „The Dark Lord’s Daughter“ hat mich in so einigen Aspekten sehr an „The Dark Lord of Derkholm“ von Diana Wynne Jones erinnert.

Anne Ursu: The Lost Girl

Nachdem ich „The Troubled Girls of Dragomir Academy“ gelesen hatte, habe ich nach weiteren Büchern von Anne Ursu gesucht und mir dann spontan „The Lost Girl“ bestellt. Die Geschichte dreht sich um die beiden elfjährigen Zwillingsschwestern Lark und Iris Mcguire, die bislang immer alles gemeinsam gemacht haben. Doch in diesem Schuljahr sollen sie zum ersten Mal in getrennte Klassen gehen, weil ihre Eltern und Lehrer*innen meinen, dass es ihnen guttun würde, wenn sie unabhängiger voneinander würden. Die beiden Schwestern sind sehr unglücklich mit dieser Situation. Die verträumte und kreative Lark muss prompt mit dem Schul-Bully in eine Klasse gehen, während Iris zwar in einer netten Klassengemeinschaft landet, aber darunter leidet, dass sie Lark nicht mehr während des Schultags beschützen kann.

Erzählt wird die Geschichte vor allem aus Iris‘ Perspektive, während es immer wieder von einer weiteren – nicht benannten – Person ergänzende Anmerkungen zur Handlung gibt. Diese unbekannte Person ist anfangs auch der einzige Hinweis darauf, dass hinter einigen der kleinen ungewöhnlichen Vorfälle, die immer wieder rund um Iris und Lark passieren, Magie stecken könnte. Ich mochte es sehr, dass sich der Großteil der Geschichte darum drehte, wie Iris und Lark damit fertig werden, dass sie nun nicht mehr den ganzen Tag zusammen sind, obwohl es dieses fantastische Element in der Handlung gibt. Die Tatsache, dass die beiden Schwestern bis zu diesem Zeitpunkt alle Erfahrungen gemeinsam gemacht haben und das dazu geführt hat, dass sie genau wissen, wie die jeweils andere auf eine Person oder Situation reagieren würde, ist eigentlich wunderschön zu lesen. Und dass dieses selbstverständliche gegenseitige Verstehen nun in Gefahr ist, sorgt dafür, dass nicht nur die beiden Mädchen, sondern auch ich als Leserin sehr um diese Verbundenheit trauerten.

Vor allem Iris ist geradezu panisch, weil sie Lark nun nicht mehr vor einer Welt beschützen kann, die nicht gerade verständnisvoll mit Personen umgeht, die einen etwas anderen und fantasievolleren Blick auf ihre Umgebung werfen. Dabei wird schnell deutlich, dass Iris‘ Rolle als Larks Beschützerin sie so gar nicht darauf vorbereitet hat, allein durchs Leben zu gehen. So sucht Iris bald in dem seltsamen kleinen Antiquitätenladen gegenüber der Stadtbibliothek eine Antwort auf die Frage, wer sie ist, wenn sie nicht Larks große Schwester sein kann. Ich fand es sehr berührend, wie Anne Ursu das Verhältnis der Zwillinge zueinander beschrieb, und dann mitzuerleben, wie verloren die beiden waren, als sie gezwungen wurden, ohne ihre Schwester durch den Tag zu gehen, hat mich überraschend traurig gemacht. Und obwohl ich mir sicher war, dass die Autorin einen Weg finden wird, um Iris und Lark am Ende wieder zusammenfinden zu lassen, habe ich um die Beziehung der beiden Schwestern gebangt. Beide sind im Laufe der Geschichte so unglücklich und bemühen sich doch so sehr, einigermaßen mit der ganze Situation fertig zu werden.

Neben den beiden Schwestern hat Anne Ursu noch so einige Nebenfiguren in ihren Roman eingebaut, die ich schnell ins Herz geschlossen habe. Sowohl die Mitschüler*innen von Iris als auch die Mädchen, die sie in einem Nachmittagskurs in der Bibliothek kennenlernt, sind einfach großartig. Obwohl Iris es ihnen allen nicht einfach macht, ist es schön zu sehen, wie all diese Personen bereit sind, für Iris da zu sein, wenn sie sie braucht. Selbst bei den Eltern und Lehrer*innen wird deutlich, dass sie alle für die beiden Mädchen nur das Beste wollen – auch wenn dieses Beste für Lark und Iris erst einmal ziemlich fürchterlich ist. Das alles führt zu einer überraschend wohltuenden, wenn auch etwas melancholischen Geschichte, die mit einem Hauch Magie abgerundet wird. Es gibt in dem Roman so viele berührende und traurige Momente, aber immer wieder etwas zu Schmunzeln und natürlich das Rätsel rund um den Antiquitätenladen und all die kleinen und größeren magischen Dinge, mit denen Iris und Lark in Kontakt kommen. Am Ende kann ich sagen, dass ich „The Lost Girl“ sogar noch mehr genossen habe als „The Troubled Girls of Dragomir Academy“, und ich bin gespannt auf die weiteren Titel von Anne Ursus Backlist.

Courtney Smyth: The Undetectables

Ich hatte „The Undetectables“ von Courtney Smyth bestellt, weil ich das Cover großartig und die Inhaltsangabe sehr ansprechend fand. Aber ich ging auch davon aus, dass die Protagonistinnen der Geschichte einige Jahre älter sein würden, als sie es in diesem Roman sind – und das hat mich von Anfang an etwas aus dem Tritt gebracht. Ich weiß gar nicht, wieso ich das dachte, aber es hat dazu geführt, dass ich erwachsenere und lebenserfahrenere Charaktere mit etwas weniger Gefühlschaos und mehr Professionalität erwartet hatte. Die Differenz zwischen meinen Erwartungen und dem, was der Roman stattdessen lieferte, hat es mir nicht ganz so einfach gemacht, mich auf das Buch einzulassen. Als ich zusätzlich im Laufe der Handlungen immer wieder über Punkte stolperte, die ich zu offensichtlich (wie die Identität des Mörders!) oder nicht in Ordnung fand, war ich dann endgültig enttäuscht – und habe den Roman nur beendet, weil ich hoffte, dass es doch noch eine Wendung geben könnte, die ihn für mich retten würde. (Ich hätte das Cover wirklich gern im Bücherregal behalten, aber das Bleiberecht erhalten nur Titel, die ich noch einmal lesen mag …)

Dabei mochte ich die Anfangsszene in „The Undetectables“ wirklich gern, in der erzählt wird, wie Theodore bei einer Samhain-Party in dem Herrenhaus der Familie Broadwick ums Leben kam und wie die drei vierzehnjährigen Mädchen Mallory Hawthorne, Diana Cheung-Merriweather und Cornelia Broadwick seine Leiche (und seinen Geist) fanden. Sechs Jahre später beginnt dann die eigentliche Handlung aus der Perspektive von Mallory, die in den vergangenen Jahren wegen einer chronischen Krankheit viel Zeit zu Hause verbrachte, während ihre beiden Freundinnen aus der okkulten Stadt Wrackton wegzogen, um zu studieren. Doch dann kommen Diana und Cornelia zurück nach Wrackton, und die drei jungen Frauen werden damit beauftragt, einen Mord in einem verschlossenen Raum aufzuklären, der eindeutig mit Magie begangen wurde. Alle drei haben Fähigkeiten und Wissensgebiete, die ihnen bei ihrer Detektivarbeit helfen, wobei Mallory mit all den Dingen, die sie in den vergangenen Jahren rund um Forensik gelernt hat, die Ermittlungen leitet.

Es gibt so einige Aspekte, die ich an „The Undetectables“ mochte, zum Beispiel dass Magie in Wrackton alltäglich ist und wie selbstverständlich – wenn auch nicht ganz reibungslos – die verschiedenen magischen Wesen dort zusammenleben. Mir gefiel es auch sehr, wie Mallory und ihre Freundinnen immer wieder magische und nicht-magische Dinge kombinierten, um (für ihre Welt) ungewöhnliche Ermittlungswege gehen zu können. So setzt Mallory z. B. einen Gaschromatographen ein, um verschiedene Varianten von magischen Rückständen an Indizien identifizieren zu können. Außerdem habe ich online so einige lobende Stimmen von Personen mit chronischen Krankheiten gelesen, die betonten, dass Courtney Smyths Darstellung von Mallorys Leben mit Fybromyalgie sehr stimmig und realistisch ist. Dazu gab es noch so einige Szenen zwischen den drei Freundinnen, die ich genossen habe, weil sie von der langen Verbundenheit und der damit einhergehenden Vertrautheit zwischen Mallory, Diana und Cornelia zeugten.

Dummerweise kamen dazu noch so einige Dinge, die mir so gar keine Freude beim Lesen dieses Romans gemacht haben. Dass die Protagonistinnen deutlich jünger waren, als ich erwartet hatte, kann ich Courtney Smyth nicht vorwerfen. Aber ich fand es schwierig, immer wieder Szenen zu lesen, in denen Mallory, Diana und Cornelia sehr aufmerksam und respektvoll miteinander umgingen, nur um kurz darauf einen Moment zu haben, in dem sie Grenzen verletzen und sich nicht nur respektlos, sondern regelrecht unethisch verhalten. Diese Sachen hätte ich akzeptieren können, wenn es jemals Thema gewesen wäre, dass ihr Verhalten nicht okay ist, aber dies war nicht ein einziges Mal der Fall. Ein Beispiel ist das Sammeln von Proben von magischen Personen, um eine Datenbasis für Mallorys Gaschromatographen anzulegen, wo sie – ohne um Erlaubnis zu fragen – von drei Freunden DNS-Proben verwendeten. Das hätte ich noch bei Verdächtigen hinnehmen können, bei denen das Sammeln von Proben riskant gewesen wäre. Aber bei Freunden, die selbst ein großes Interesse an der Aufklärung der Morde haben, nicht mal eben nachzufragen, bevor ihre DNS verwendet wird, sorgte (neben weiteren ähnlichen Vorfällen) dafür, dass ich die Protagonistinnen nicht gerade sympathisch und ihre „Ermittlungsmethoden“ insgesamt zweifelhaft fand.

Ein weiteres Problem war für mich der Aufbau des Kriminalfalls, denn die Hinweise auf die Person hinter den Morden wurden von Courtney Smyth so offensichtlich in die Handlung eingestreut, dass spätestens beim zweiten Mord die Identität dieser Person auf der Hand lag. Zumindest für mich – während Mallory und ihre beiden Freundinnen weiterhin verzweifelt versuchten, irgendein greifbares Indiz in die Finger zu bekommen, um mehr über Mordmethode, Motiv und Täter*in herauszufinden. Ich gebe zu, es ist etwas einfacher „mitzuermitteln“, wenn ich eine Beschreibung des Mords zu lesen bekomme, während er in der Handlung passiert – wobei ich betonen möche, dass diese Passagen so ziemlich spoilerfrei waren und weniger Hinweise lieferten als die spätere Betrachtung des Tatorts durch die Protagonistinnen.

Bis zum Ende des Romans hatte ich gehofft, dass mein Anfangsverdacht falsch war und dass deutlich mehr hinter diesen Morden stecken würde, als ich dachte. Denn wenn mehr hinter diesen Morden gesteckt hätte, als ich als Leserin sehen konnte, dann wäre es für mich einfacher gewesen, der Autorin zu glauben, dass ihre drei Protagonistinnen kluge und aufmerksame Ermittlerinnen sind … Stattdessen habe ich die zweite Hälfte des Romans ständig vor mich hingeschimpft, weil offensichtliche Aussagen übersehen wurden und Schlussfolgerungen ausblieben. Am Ende bleibt mir nur zuzugeben, dass „The Undetectables“ leider nicht das richtige Buch für mich war, obwohl ich den Roman so gern gemocht hätte.

Emily Randall-Jones: The Witchstone Ghosts

Als ich die Inhaltsbeschreibung von „The Witchstone Ghosts“ las, hatte ich das Gefühl, dass diese Geschichte von Emily Randall-Jones perfekt zu einem verregneten, dunklen Herbstabend passen würde, und so habe ich mir das Buch spontan bestellt. Die Handlung wird aus der Perspektive von Autumn Albert erzählt, die in London lebt und die ungewöhnliche und ziemlich lästige Fähigkeit hat, Geister zu sehen. Doch als ihr Vater bei einem Unfall stirbt, gibt es keine Möglichkeit für sie, mit seinem Geist Kontakt aufzunehmen. Stattdessen zieht sie von einem Moment auf den anderen mit ihrer Mutter und ihrem Hund auf eine kleine Insel, auf der ihr Vater ihnen ein Haus vererbt hat. Die Insel Imber liegt vor der Küste Cornwalls, und so herzlich die Bewohner Autumn und ihre kleine Familie auch aufnehmen, so gibt es doch einige seltsame (und sogar etwas unheimliche) Bräuche, über die das Mädchen im Laufe der Zeit stolpert. Doch vor allem ist Autumn damit beschäftigt, die Trauer um ihren Vater zu verarbeiten und eine neue Freundin zu gewinnen, vor der sie auf jeden Fall verbergen will, dass sie Geister sehen kann.

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang nicht so ganz nachvollziehen konnte, wieso Autumn solch ein Problem mit ihrer Fähigkeit hat. Dabei macht Emily Randall-Jones deutlich, dass es für ihre Protagonistin eine große Herausforderung ist, ein einigermaßen normales Leben zu führen, wenn sie auf Schritt und Tritt über Geister stolpert, die ihre Aufmerksamkeit einfordern. Auf der anderen Seite ist Autumns bester Freund der Kaminkehrerjunge Jack, der schon vor langer Zeit verstorben ist, so dass ihre besondere Fähigkeit auch ihre guten Seiten hat. Trotzdem ist Autumn wild entschlossen, auf Imber ein ganz „normales“ Leben zu führen. Erleichtert wird ihr das dadurch, dass es auf der ganzen Insel keine Geister zu geben scheint. Stattdessen lernt das Mädchen einige freundliche Einheimische kennen – allen voran Lamorna, die nur wenig älter als Autumn ist und die ihr viel über das Leben auf Imber beibringt. Aber natürlich kann es auf einer Insel nicht mit rechten Dingen zugehen, auf der es so gar keine Geister gibt, und je mehr Autumn darüber rausfindet, desto gefährlicher wird das Leben auf Imber für sie.

Genau wie ich es erhofft hatte, ist „The Witchstone Ghosts“ die perfekte Geschichte für ungemütliche und regnerische Herbstabende gewesen. Es gibt so viele Szenen mit stürmischer See, Kälte, Regen und insgesamt bedrohlicher Natur, die von Emily Randall-Jones wunderbar atmosphärisch geschrieben wurden. Auch das kleine Häuschen, das Autumns Vater hinterlassen hat, wirkt anfangs nicht sehr heimelig, was nur noch mehr betont, welche Herausforderungen das Leben auf einer so kleinen Insel im Meer mit sich bringt. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder schöne und gemütliche Abschnitte, in denen Autumn eine überraschend herzliche Nachbarschaft kennenlernt oder liebevolle Momente mit ihrer Mutter verbringt, die ein passendes Gegengewicht zu den eher düsteren Passagen bilden.

Für eine erwachsene Leserin sind einige Entwicklungen in der Handlung relativ vorhersehbar, was ich aber in keiner Weise schlimm fand. Es gibt in der Geschichte immer noch genügend Überraschungen, wenn es darum geht, wie Autumn selbst diese Dinge herausfindet oder auf welche Weise sie aufkommende Probleme löst, so dass ich im letzten Drittel gespannt dem Ende entgegengefiebert habe. Insgesamt war „The Witchstone Ghosts“ für mich ein wirklich befriedigendes Jugendbuch mit genau der richtigen Mischung aus unheimlichen/bedrohlichen und wohltuenden Momenten, um mein Bedürfnis nach einer gleichzeitig gemütlichen und düsteren Geschichte für die Herbstzeit zu befriedigen.

Herbst-Bucket-List (Zwischenstand Nr. 2)

Nachdem ich Ende September schon einen Zwischenstand zu meiner Herbst-Bucket-List gemacht hatte, dachte ich, dass es Zeit für ein weiteres Update wäre. 🙂

Nicht langfristig geplant, aber wirklich schön war die Zeit, die mein Mann und ich mit seiner Familie verbracht haben. Die Schwiegerfamilie hat in einem Hotel in der Stadt gewohnt und wir haben in den fünf Tagen, die sie hier waren, so einige touristische Unternehmungen gemacht und jeden Abend in einem anderen Restaurant gegessen. Das war sehr schön (und sehr lecker)! 😉

Apple Pie oder Tarte backen
(Apfel-)Zimtschnecken backen
Hefezopf backen
Zwiebelkuchen backen!

Einen Hefezopf oder eine Zimtschnecke habe ich bislang noch nicht gebacken, aber während des Herbstlesens habe ich es immerhin an einem Wochenende geschafft, sowohl eine Apple Tarte als auch einen Zwiebelkuchen zu backen. Beide waren perfekt für ein gemütliches Herbstwochenende und genau das, wonach ich mich sehne, wenn ich mich an einem usseligen Tag mit Wohlfühlessen verwöhnen will.

„The Lake House“ gucken
„Knifes Out“ gucken
„Ghostbusters: Legacy“ gucken
irgendeinen albernen Halloween-Film gucken

Viel zum Filmegucken bin ich im Oktober nicht gekommen – zumindest nicht allein. Und all die Filme, die ich mir vorgenommen hatte, sind welche, die ich ohne meinen Mann schaue. Deshalb wartet der Großteil meiner Liste mit „Herbst-Bucket-List“-Filmen immer noch auf meine Aufmerksamkeit. Einzig „irgendeinen albernen Halloween-Film“ habe ich geschafft. Genau genommen habe ich am 31. Oktober „The Curse of Bridge Hollow“ geschaut und der Film hat mir an dem Tag genau die passende leichte Unterhaltung mit „kindgerechtem“ Grusel gebracht, auf die ich Lust hatte.

„Fae Farm“ auf der Switch spielen
Puzzeln
endlich wieder Brettspielen!

Zum Spielen bin ich nicht so viel gekommen in den vergangenen Wochen. Ich hatte Anfang Oktober noch ziemlich heftige Rückenschmerzen, so dass das Brettspielen unangenehm gewesen wäre. Aber immerhin habe ich ab und an zu „Fae Farm“ gegriffen und in der zweiten Oktoberhälfte ein Puzzle gemacht, das ich von einer Freundin geliehen bekommen hatte.

Ein Stapel mit folgenden Büchern: The Map and the Territory, The Undetectables, The Red Leather Diary, The Ministry of Unladylike Activity, Begone the Raggedy Witches, The Little Grey Girl, The Promise Witch und The Witchstone Ghosts. Daneben steht mit dem Cover zum Betrachter "The Lost Girl". Das Cover zeigt zwei identisch aussehende Mädchen, die Rücken an Rücken stehen und von einem Krähenschwarm ungeben sind. Im Hintergrund sind herbstlich verfärbte Bäume in einer heimelig wirkenden Straße zu sehen.

Herbst-Leseliste anlegen (und ein paar Titel davon lesen)
den Stapel mit angefangenen Büchern neben dem Sofa in Angriff nehmen
weiter meine 2023er-Neuzugänge lesen

Das mit dem Lesen hat ganz hervorragend geklappt. Eine offizielle Herbst-Leseliste habe ich zwar nicht angelegt, aber so einige passende Romane gelesen, was wirklich Spaß gemacht hat. Außerdem arbeite ich mich gerade ziemlich gezielt durch meine ungelesenen Neuanschaffungen aus diesem Jahr und kann deshalb – trotz einiger Neuzugänge – sogar einen leichten SuB-Abbau vermelden. *g*

Häkeldecke fertigstellen
angefangenes Sockenpaar beenden
Stapel mit zu flickenden Sachen in Angriff nehmen

Ein Laptop auf dessen Tastatur ein angefanger Sockenschaft und ein braunes Wollknäuel liegen. Der Bildschirm zeigt Bernadette Banner und die Videoüberschrift "Sewing for 24 hours straigt was not my best idea"

Auch das Handarbeiten ist ein bisschen kürzer gekommen als gedacht, aber ich habe immerhin das angefangene Sockenpaar fertiggestellt, das seit Juni auf seine Vollendung wartete!

Spazierengehen und dabei Fotos machen
Caféverabredungen mit mir und einem Buch

Auch hier bin ich ganz gut dabei, auch wenn ich weiterhin zugeben muss, dass ich wirklich nicht gern spazierengehe. Aber ich habe das eine oder andere nette Foto gesammelt und frische Waffeln sind verlockend genug, dass ich auch wieder eine Café-Verabredung mit mir auf die Reihe bekommen habe.

Mal schauen, wie es im November weitergeht, wenn die „kürzeren“ Tage mich nur noch mehr zu Nachmittagen auf dem Sofa verlocken. 😉

November-SuB 2023

Während mir mein SuB-Zuwachs Anfang Oktober schon fast etwas peinlich war, kann ich nach dem Herbstlesen stolz verkünden, dass ich endlich mal wieder am SuB-Abbau arbeite. 😉 Ich habe es sogar in den letzten beiden Tagen noch geschafft, die Bücher, die ich am vergangenen Wochenende angefangen hatte, zu beenden. Überhaupt bin ich im Oktober, nachdem die erste Woche ziemlich trubelig war, wunderbar viel zu lesen gekommen. Außerdem hat das Herbstlesen dafür gesorgt, dass sich das Bloggen wieder viel selbstverständlicher anfühlt – ich hoffe, dass das jetzt eine Weile so bleibt.

Meine Pläne für November bleiben die gleichen, wie in den vergangenen Monaten: Ich würde gern bis zum Jahresende noch 17 Romane und 1 Sachbuch lesen, damit ich alle Neuanschaffungen, die ich zwischen Anfang Januar und Ende Oktober auf den SuB gepackt habe, auch in diesem Jahr gelesen habe. Da ein paar der Bücher schon auf dem Lesestapel für den Dezember gelandet sind, bin ich relativ optimistisch, dass ich das auch schaffe – und dabei auch noch ziemlich viel Spaß haben werde. Ich hoffe sehr, dass die kommenden Wochen schön ruhig werden und ich mich in meiner Freizeit einfach nur gemütlich mit Buch oder Handarbeitszeug einrollen kann.

Belletristik-SuB:

  1. Jennifer Adam: The Last Windwitch
  2. Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
  3. Sufiya Ahmed: Rosie Raja – Churchill’s Spy
  4. Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
  5. Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
  6. Kaia Anderson: Sisters in Arms
  7. Sophie Anderson: The Thief Who Sang Storms
  8. Kelley Armstrong: The Gryphon’s Lair (A Royal Guide to Monster Slaying 2)
  9. Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
  10. Kelly Barnhill: The Ogress and the Orphans
  11. Kelly Barnhill: When Women Were Dragons
  12. Kalynne Bayron: This Poison Heart
  13. T. J. Berry: Space Unicorn Blues
  14. Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
  15. Lawrence Block (Hrsg.): In Sunlight or in Shadow – Stories Inspired by the Paintings of Edward Hopper
  16. Aliette de Bodard: The Red Scholar’s Wake
  17. Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
  18. Natasha Bowen: Skin of the Sea
  19. Rhys Bowen: Naughty in Niece (Royal Spyness 5)
  20. Rhys Bowen: The Twelve Clues of Christmas (Royal Spyness 6)
  21. Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
  22. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  23. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  24. Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  25. Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  26. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  27. Stephanie Burgis: The Raven Throne (The Raven Heir 2)
  28. Rachel Caine: Paper and Fire (The Great Library 2)
  29. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  30. Jennifer Carson: To Find a Wonder
  31. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  32. Soman Chainani: Quests for Glory (The School for Good and Evil 4)
  33. David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
  34. David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
  35. Rin Chupeco: Wicked as You Wish (A Hundred Names for Magic 1)
  36. Dhonielle Clayton: The Marvellers
  37. Dhonielle Clayton/Tiffany D. Jackson/Nic Stone/Angie Thomas/Ashley Woodfolk/Nicola Yoon: Whiteout
  38. Orlagh Collins: All the Invisible Things
  39. Alyssa Colman: The Gilded Girls (Gilded Magic 1)
  40. Helen Corcoran: Daughter of Winter and Twilight
  41. Leah Cypess: Thornwood (Sisters Ever After 1)
  42. April Daniels: Dreadnought (Nemesis 1)
  43. Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
  44. Sarah Driver: Once we were Witches
  45. Sarah Beth Durst: Race the Sands
  46. Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
  47. Zetta Elliott: The Witch’s Apprentice (Dragons in a Bag 3)
  48. Louise Erdrich: The Birchbark House
  49. Catherine Fisher: The Velvet Fox (The Clockwork Crow 2)
  50. Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
  51. Laura Ann Gilman: Silver on the Road
  52. Nicole Glover: The Conductors
  53. Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
  54. Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
  55. Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
  56. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
  57. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  58. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  59. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  60. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  61. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  62. Kate Griffin: Kitty Peck and the Music Hall Murders
  63. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
  64. Rachel Hartman: Seraphina
  65. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  66. Jim C. Hines: Terminal Alliance
  67. Tanya Huff: Wizard of the Grove
  68. D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
  69. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  70. Sharna Jackson: The Good Turn
  71. Leah Johnson: Ellie Engle Saves Herself
  72. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  73. Diana Wynne Jones: Dogsbody
  74. Diana Wynne Jones: Power of Three
  75. Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
  76. Kalyn Josephson: Ravenfall
  77. Toshikazu Kawaguchi: Before We Say Goodbye
  78. Michelle Ruiz Keil: All of Us with Wings
  79. Celine Kiernan: Geisterpfade
  80. Celine Kiernan: Königspfade
  81. Mary Robinette Kowall: The Calculating Stars
  82. Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
  83. Sarah Kuhn: From Little Tokyo with Love
  84. R. F. Kuang: The Poppy War
  85. Lillie Lainoff: One for All
  86. L. D. Lapinski: Stepfather Christmas
  87. E. Latimer: Escape to Witch City
  88. Patrice Lawrence: The Elemental Detectives
  89. Yoon Ha Lee: Dragon Pearl
  90. Y.S. Lee: The Body at the Tower (The Agency 2)
  91. Y.S. Lee: The Traitor in the Tunnel (The Agency 3)
  92. Y.S. Lee: Rivals in the City (The Agency 4)
  93. Ann Sei Lin: Rebel Skies
  94. Judy I. Lin: A Magic Steeped in Poison
  95. Darcie Little Badger: Elatsoe
  96. Cixin Liu: The Three-Body Problem
  97. Kari Maaren: Weave a Circle Round
  98. Janelle McCurdy: Mia and the Lightcasters (Umbra Tales 1)
  99. Seanan McGuire: Middlegame
  100. Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
  101. Hilary McKay: The Time of Green Magic
  102. Robin McKinley: Dragonhaven
  103. Anna-Marie McLemore: Blanca and Roja
  104. Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
  105. Sangu Mandanna: Kiki Kallira Conquers a Curse (Kiki Kallira 2)
  106. Karen M. McManus: Two can Keep a Secret
  107. Kate Milford: The Boneshaker
  108. Kate Milford: Bluecrowne
  109. Kate Milford: The Thief Knot
  110. Maya Montayne: Nocturna
  111. Bethany C. Morrow: A Song Below Water
  112. Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
  113. Julie Murphy: Faith – Taking Flight
  114. Julie Murphy: Faith – Greater Hights
  115. Bishop O’Connell: The Stolen
  116. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  117. Claribel A. Ortega: Ghost Squad
  118. Mark Oshiro: The Insiders
  119. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
  120. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
  121. Natalie C. Parker: Seafire
  122. S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)
  123. Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
  124. C. L. Polk: Stormsong (Kingston Cycle 2)
  125. C. L. Polk: Soulstar (Kingston Cycle 3)
  126. Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
  127. Sarah Prineas: Dragonfell
  128. Philip Reeve: Larklight
  129. Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
  130. Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
  131. John Scalzi: Fuzzy Nation
  132. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  133. Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel
  134. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  135. Jessica Spotswood/Tess Sharpe: Toll and Trouble – 15 Tales of Women and Witchcraft (Anthologie)
  136. Helenka Stachera: Fin and the Memory Curse
  137. Robin Stevens: The Body in the Blitz (The Ministry of Unladylike Activity 2)
  138. Esme Symes-Smith: Sir Callie and the Champions of Helston
  139. Emily J. Taylor: Hotel Magnifique
  140. Charles den Tex: Die Zelle
  141. Aiden Thomas: Cemetery Boys
  142. Angie Thomas: Nic Blake and the Remarkables – The Manifestor Prophecy
  143. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  144. Sarah Tolcser: Song of the Current
  145. Hana Tooke: The Unadoptables
  146. Adrienne Tooley: Sweet & Bitter Magic
  147. Tiffany Trent: Unnaturalist
  148. Mizuki Tsujimura: Lonely Castle in the Mirror
  149. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  150. Kikuko Tsumura: There’s no such Thing as an easy Job
  151. Linda Urban: Almost There and Almost Not
  152. Renee Watson: Piecing Me Together
  153. Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
  154. Martha Wells: All Systems Red (Murderbot Diaries 1)
  155. Martha Wells: The Cloud Roads
  156. Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
  157. Kate Williams: The Babysitter Coven 2 – For Better or Cursed
  158. Amy Wilson: Angel and Bavar
  159. Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
  160. Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
  161. Katherine Woodfine: Spies in St. Petersburg (Taylor & Rose 2)
  162. Katherine Woodfine: Villains in Venice (Taylor & Rose 3)
  163. Katherine Woodfine: Nightfall in New York (Taylor & Rose 4)
  164. Patrica C. Wrede: The Dark Lord’s Daughter
  165. Xinran: Gerettete Worte
  166. Jy Yang: The Black Tides of Heaven
  167. Kelly Yang: Front Desk
  168. Damaris Young: The Switching Hour
  169. Katie Zhao: The Dragon Warrior
  170. Xiran Jay Zhao: Iron Widow
  171. Xiran Jay Zhao: Zachary Ying and the Dragon Emperor
  172. Amélie Wen Zhao: Song of Silver, Flame Like Night
  173. Ibi Zoboi: Pride

170 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang

Sachbuch-SuB: (immer noch unvollständig)

  1. Bernadette Banner: Make, Sew and Mend
  2. Francis Burney: Journals and Letters
  3. Caroline Criado Perez: Invisible Women – Exposing Data Bias in a World Designed for Men
  4. Brunhilde Dähn: Berlin Hausvogteiplatz
  5. Lydia Edwards: How to Read a Suit – A Guide to Changing Men’s Fashion from the 17th to the 20th Century
  6. Ruth Goodman: How to be a Victorian
  7. Molly Guptill Manning: When Books Went to War
  8. Lindsey Fitzharris: The Butchering Art – Joseph Lister’s Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
  9. Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
  10. Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
  11. Bea Koch: Mad & Bad – Real Heroines of the Regency
  12. Natalie Livingstone: The Mistresses of Cliveden
  13. Philip Mansel: Prince of Europe – The Life of Charles-Joseph de Ligne
  14. Catherine Ostler: The Duchess Countess – The Woman who Scandalised a Nation
  15. Molly Peacock: The Paper Garden – An Artist Begins Her Life’s Work at 72
  16. Tom Reiss: The Orientalist – In Search of a Man Caught Between East and West
  17. Hallie Rubenhold: Lady Worsley’s Whim – An Eigtheenth-Century Tale of Sex, Scandal and Divorce
  18. Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking
  19. Jo Hedwig Teeuwisse: Fake History – 101 Things That Never Happened

18 Titel auf dem SuB zum Montatsanfang

Herbstlesen im Oktober 2023 (Sonntag, 29.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Der letzte Herbstlesen-Tag ist da und wie immer schwanke ich zwischen „schade, dass es so schnell schon wieder vorbei ist“ und „eigentlich auch ganz nett, dass ich am kommenden Wochenende den Blog ignorieren kann“. 😉 Aber erst einmal liegt noch ein ganzer Lesetag vor uns und ich bin wild entschlossen einige Zeit mit meinen angefangenen Büchern zu verbringen. Vor dem Schlafengehen habe ich gestern wirklich nichts mehr auf die Reihe bekommen. Nach dem – etwas länger dauernden – Kommentarschreiben war ich nur noch reif fürs Bett, dafür fühle ich mich heute morgen (relativ) ausgeschlafen. Mal schauen, wie lange das so anhält. *g*

 

Update 11:00 Uhr

Zwei Bücher aufeinandergestapelt neben einer dampfenden Teetasse. Im Hintergrund ein Fenster, durch den ein grauer Himmel über Wohnhäusern zu sehen ist.

Uhhh, ich hatte ganz vergessen, dass heute wieder Marathon in der Stadt ist. Gerade ist die Spitzengruppe bei uns vorbeigelaufen und die Kamera-Hubschrauber klingen, als ob sie direkt vor unserem Wohnzimmerfenster fliegen würden. Mein Mann schaut sich das gerade im Fernsehen an und kommentiert jeden offenen Laden im Viertel. Oo Wir werden auf jeden Fall noch eine Weile in den „Genuß“ von Kuhglocken-Geläut kommen, dabei hatte ich gehofft, dass ich wenigstens am Wochenende davon verschont werde. (Vielleicht sollte ich dazu erklären, dass es im Kindergarten gegenüber täglich Phasen mit Kuhglocken-Geläut gibt, die mich regelmäßig die Wände hochtreiben …) Ich finde es grundsätzlich toll, dass selbst die langsamsten Teilnehmer*innen noch angefeuert werden, aber wieso Kuhglocken dafür verwenden?! Ich werde also erst einmal mein Buch zur Seite legen und nach einer Kommentarrunde mein Frühstück machen und dann schauen, ob es ruhig genug für „The Lost Girl“ ist oder ob ich mir etwas anderes überlegen muss.

 

Update 14:00 Uhr

Ein Teller mit einem Stapel Pancakes, die mit Schokoladensauce und Erdnüssen dekoriert wurden, im Hintergrund ein angeschalteter eReader und daneben ein brennendes Sonnenglas mit weißen, grünen und blauen Glaskugeln.

Das war ein wirklich lauter Vormittag, aber inzwischen ist der Marathon zum Glück beendet und sogar das erste Reinigungsfahrzeug ist schon durchs Viertel gefahren, so dass wir in diesem Jahr hoffentlich nicht in den nächsten Tagen durch Müll wandern müssen. Gefrühstückt habe ich inzwischen auch und ich glaube, ich habe heute endlich das perfekte Verhältnis für die verschiedenen Zutaten gefunden. Jetzt muss ich das Rezept nur noch in den nächsten Tagen aufschreiben, bevor ich wieder vergessen habe, was ich da gemacht habe. 😉 Außerdem habe ich zum Frühstück weiter in „Bubble, Bubble, Toil and Cuddle“ von S. Frasher gelesen und den Titel inwischen beendet. So nett ich den Anfang fand, so muss ich zugeben, dass mich die Protagonistin im Laufe der Zeit immer mehr nervte, und als dann das Buch auch noch mit einem Cliffhanger endete, war ich richtig frustriert. Genau genommen fühlt es sich an, als ob ich nur einen halben Roman gelesen hätte und ich habe angesichts der nicht so überzeugenden Handlung nicht das Bedürfnis davon noch einen zweiten Teil zu lesen. Ich hätte den Mangel an ausgereiften Figuren und Story in Ordnung gefunden, wenn es wirklich nur eine „nette“ 120-Seiten-Geschichte gewesen wäre, aber so fühlt es sich für mich nach Zeitverschwendung an, für die ich – auch wenn es „nur“ ein eBook war – zu viel Geld gezahlt habe.

 

Update 18:00 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts eine große Tasse mit Milchschaumhaube und dazwischen eine Untertasse, auf der ein Schoko-Lolli-Geist liegt und die Umverpackung des Lollis, die eine unheimliche Figur mit Kürbiskopf zeigt.

Den Nachmittag über habe ich sehr entspannt verbracht. Der prasselnde Regen hat mich immer wieder dazu verführt, mich tief in meine Decke zu kuscheln und einfach den Geräuschen von draußen zu lauschen oder in die Kerzenflamme in meiner kleinen Laterne zu schauen und dabei die Gedanken schweifen zu lassen. Zwischendurch habe ich aber auch weiter in „The Lost Girl“ gelesen und dabei die Erzählweise von Anne Urdu sehr genossen. Ich musste gerade erst einmal nachschauen, was ich zu dem Buch gestern schon geschrieben hatte: Die Handlung dreht sich um die beiden elfjährigen Zwillinge Iris und Lark Mcguire, die in diesem Schuljahr zum ersten Mal nicht in die selbe Klasse gehen – weil ihre Eltern und Lehrer meinen, dass es ihnen gut tun würde, wenn sie selbstständiger würden. Neben dem Erzähler, dessen Identität bislang noch nicht verraten wurde, erleben die Leser*innen vor allem Iris‘ Perspektiv mit und Iris ist nicht glücklich mit der Situation. Sie war bislang immer diejenige von den beiden Schwestern, die (meistens) vernünftig und verantwortungsvoll handelte und sich um Lark kümmerte und sie vor allem beschützte, was Lark Angst machte. Ohne ihren schwesterlichen Gegenpart ist Iris ziemlich verloren und Anne Ursu erzählt das auf eine Art und Weise, die ich wirklich berührend finde. Dazu kommt dann noch ein kleiner Hauch von Magie, der in der ganzen Geschichte mitschwingt – und der mir viel Freude bereitet. Aber jetzt werde ich mein Buch erst einmal verlassen, eine Kommentarrunde drehen und dann mit dem Abendessen anfangen.

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Zwei Paprikahälften, die mit einer Mischung aus Reis und Mais gefüllt und mit Käse überbacken wurden, auf einem Teller.

Das Kochen hat heute Abend wieder ein bisschen gedauert, dafür war das Essen sehr lecker! Es gab Paprika, die mit einer Mischung aus Reis und Mais (gewürzt mit Salz, Pfeffer, Sriracha, Ketchup) gefüllt und mit Käse überbacken wurden. Dabei wird die Paprika mit Öl eingepinselt in den Ofen geschoben, wenn der angestellt wird, so dass sie während des Vorheizens schon etwas garen kann. Insgesamt ist das Essen nicht sehr arbeitsintensiv, aber der Reis braucht halt seine Garzeit und der Ofen läuft auch gut zwanzig Minuten – was mir immerhin genügend Zeit gibt, um parallel das Geschirr abzuwaschen, das im Laufe des Tages dreckig wurde. 😉

Ein angeschalteter eReader, der die Kapiteüberschrift "Bridget goes to a football game" zeigt, im Hintergrund ist eine Szene eines Films auf einem Fernseher zu erahnen.

Nach dem Essen habe ich die kommende Woche geplant und dann zum eReader gegriffen, während wir gelüftet haben. Es gibt einen Aspekt beim vierten Band von „Tales of Mundane Magic“, den ich ein bisschen schade finde, aber insgesamt fühle ich mich mit Bridget und Gertie wieder gut unterhalten. Außerdem gefällt es mir, dass es immer wieder Episoden gibt, die aus der Perspektive von anderen Personen (aus dem Freundeskreis der Schwestern) erzählt werden. Mit dem Buch werde ich noch einige Tage Freude haben. 🙂

Jetzt aber beende ich erst einmal für heute diesen Beitrag und damit auch das diesjährige Herbstlesen. Ich habe diese Wochenenden mit euch wieder sehr genossen und fand es schön, dass sich auch in diesem Jahr immer Leute gefunden haben, die mit mir zusammen die Herbstlesen-Tage verbracht haben. Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls eine schöne Zeit – und vielleicht lesen wir uns ja beim Lese-Sonntag im November wieder hier!

***

Heutige Mitleser*innen:

Anette
Kiya
Neyasha
Natira

Herbstlesen im Oktober 2023 (Samstag, 28.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Schon der letzte Samstag in diesem Oktober und damit auch das letzte Herbstlesen-Wochenende für dieses Jahr. Ich habe in der vergangenen Woche sowohl „The Witchstone Ghosts“ von Emily Randall-Jones, als auch „The Undetectable“ von Courtney Smyth ausgelesen. Außerdem habe ich ein paar weitere Episoden in „Tales of Mundane Magic 4“ genossen und bei einem Cafébesuch den Anfang von „Bubble, Bubble, Toil and Cuddle“ gelesen. So richtig weiß ich noch nicht, womit ich heute weitermache. Eigentlich wollte ich gestern in Ruhe meine Bücherstapel durchschauen, aber dann war das so ein verkehrter Tag, dass ich das nicht auf die Reihe gebracht habe. Heute starte ich also in den Samstag mit dem üblichen Haushaltskram, lese meine nächtliche Timeline auf und schaue dann, was ich heute (weiter)lese.

 

Update 10:30 Uhr

Heute ging alles (mal wieder) sehr langsam, aber dafür habe ich den Pflichtkram des Tages jetzt (fast) vollständig erledigt und nachgelesen, was es in dieser Woche so an aktuellem politischen Kram in Deutschland und der Welt gab. Es tut mir definitiv gut, wenn ich nicht jeden Tag auf dem neusten Stand bin, aber auf der anderen Seite ist es schon ein ziemlich deprimierender Start ins Wochenende, wenn ich mit diesen Themen meinen Samstag beginne …

Rechts eine große Tasse, links ein großer Stapel mit Büchern. Die Titel der Bücher lauten von unten nach oben "Kiki Kallira Conquers a Curse", "The Raven Throne", "The Map and the Territory", "There's no such Thing as an Easy Job", "Song of Silver, Flame Like Night", "The Dark Lord's Daughter", "Kitty Peck and the Music Hall Murder" und "The Lost Girl".

Jetzt aber konzentriere ich mich auf die Frage, was ich als nächstes lese! Und da ich mich nicht entscheiden kann, habe ich ein paar Bücher aus den Stapeln neben dem Sofa gezogen und … einen neuen Stapel gemacht. *g* Ich denke, ich werde einfach mal schauen, welcher dieser Roman meine Aufmerksamkeit fesseln kann.

 

Update 14:00 Uhr

Ein Fotobuch mit dem Titel "Frankfurt Oktober 2023" und einem Cover, das die beleuchtete Skyline von Frankfurt im Dunkeln zeigt. Links davon liegen zwei Tüten mit English Wine Gums, rechts davon zwei Tüten Stafetten und eine Tüte Katenpfötchen.

Die Zeit seit dem letzten Update habe ich mit erstaunlich wenig Buchseiten und dafür viel Mailschreiben, Telefonieren und Fotobuch-Betrachten verbracht. Erst einmal habe ich mit meiner Mutter telefoniert (im Moment immer mit der bangen Frage verknüpft, ob es ihr gesundheitlich gerade gut geht oder ob doch ein nächster Krankenhausaufenthalt anstehen könnte), dann Mails mit der ehemaligen Nachbarin ausgetauscht, die heute meldete, dass sie die vergangenen zwei Wochen mit Corona flachlag. Ich muss zugeben, dass ich es schön gefunden hätte, wenn sie das direkt nach dem ersten positiven Test mitgeteilt hätte, da wir ja vor zwei Wochen mit ihr in einem Café gefrühstückt haben … Immerhin geht es ihr wieder einigermaßen gut und wir können definitiv sagen, dass wir uns nichts eingefangen hatten, da wir weiterhin mehrfach pro Woche testen. (Und für die kommende Woche habe ich schon eine Phase mit „Erholungszeit“ eingeplant, weil wir Doppel-Impftermine gebucht haben – und mich das jedes Mal für ein paar Tage umhaut.) Dann kam ein Care-Paket von der Schwägerin, die bei ihrem Besuch Anfang Oktober mitbekommen hatte, dass ich hier keine Lakritz auftreiben kann, die ich mag, während mein Mann Probleme hat an Wine Gums zu kommen. Zu unserer Überraschung lag ein Fotobuch von der gemeinsamen Urlaubswoche dabei, das ich mir erst einmal angeschaut habe.

Ein etwas derangierter Bücherstapel, daneben ein Holzbrett mit einem Käsebrot und zwei Möhren.

Danach gab es dann Frühstück für mich und ich muss zugeben, dass ich gerade sehr glücklich mit meinen diversen Sauerteig-Brot-Backversuchen bin. Der Vorteig funktioniert gut und die Mehlmengenverhältnisse passen auch. Allerdings wird es langsam Zeit, dass ich den Vorteig wieder mit Roggenmehl statt Dinkelvollkornmehl ansetze, weil die letzten Runden mit Dinkel mir die Säure zu sehr reduziert haben. Beim Essen habe ich ein Kochvideo (fünf winterliche Suppenrezepte) geschaut und dann doch endlich mal zu einem Buch gegriffen. Bei „The Map and the Territory“ von A. M. Tuomala werde ich gleich auch noch ein bisschen bleiben, weil mir die ersten Seiten ganz gut gefallen haben. Ich finde es gerade schwierig die richtige Fantasy-Variante für meine aktuelle Stimmung zu finden, aber das könnte gerade passen (und wenn nicht, dann habe ich ja noch weitere Bücher in Reichweite).

 

Update 17:30 Uhr

So wie der Tag bislang verlief, habe ich das Gefühl, ich müsste betonen, dass ich seit dem letzten Update wirklich gelesen habe. 😉 Genauer gesagt habe ich erst einmal weiter in „The Map and the Territory“ gelesen. Die Handlung wird aus der Perspektive von zwei Personen erzählt, auf der einen Seite der Magiestudent Eshu und auf der anderen Seite die Kartografin Rukha Masreen. Zu Beginn der Geschichte begleiten wir Eshu von einer Party, bei der er mit anderen Magiekundigen und einem „Godling“ diskutiert und getrunken hat, bis zu einem Spiegel, durch den der Student nach Hause reisen will. Auch Rukha ist unterwegs, als wir sie kennenlernen, und sie beobachtet eines Abends, als sie gerade ihr Nachtlager aufgeschlagen hat, ein seltsames Phänomen am Himmel und spürt kurz darauf ein heftiges Erdbeben. Als sie wenige Tage später in der Hafenstadt Sharis ankommt, muss sie feststellen, dass diese ins Meer gestürzt ist und nur eine Handvoll Personen die Katastrophe überlebt hat. Ich muss zugeben, dass das kein besonders wohltuender Start in eine Geschichte ist – vor allem, da der Klappentext deutlich macht, dass auch die restliche Welt in Mitleidenschaft gezogen wurde, aber ich mag die klare Erzählweise, die wenigen Weltenbau-Elemente, die ich bislang gesehen habe, und Rukhas Perspektive auf die Ereignisse.

Ein kleiner runder Karottenkuchen mit übiger Zuckerglasur auf einem Teller, dahinter eine große Tasse mit einer Milchschaumhaube und links davon zwei aufeinanderliegende Bücher. Der Titel des oberen Romans lautet "The Lost Girl" von Anne Ursu.

Trotzdem habe ich nach meiner Kuchenpause erst einmal zu einem anderen Roman gegriffen und zwar „The Lost Girl“ von Anne Ursu. Sehr weit bin ich darin noch nicht gekommen, aber auch hier mag ich die Erzählstimme, die deutlich mehr weiß als die beiden Mädchen, um die es in der Geschichte geht, die Beziehung, die die Zwillinge Lark und Iris zu Beginn der Handlung zueinander haben, und all die Andeutungen rund um zukünftige Ereignisse. Ich habe absolut keine Ahnung, ob es in diese Richtung gehen wird, aber die Beschreibung eines kleinen – etwas ungewöhnlichen – Ladens im Buch erinnert mich ein bisschen an „Töchter des Mondes“ („The Changeover“) von Margaret Mahy. Ich denke, ich werde übers Wochenende bei diesen beiden Büchern bleiben, aber erst einmal drehe ich eine Blog- und Kommentarrunde und dann wird es auch schon langsam Zeit zu Kochen.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Eine Schüssel mit von Sauce rotgefärbten Nudeln und Gemüse, die auf einem Bein sitzt, das in einen rot-weiß-karierte Pyjamahose gekleidet ist.

Sehr viel habe ich seit dem letzten Update nicht gemacht. Ich habe gekochte und mich dabei relativ spontan für eine Paprika-Zucchini-Möhren-Tomatensauce entschieden, weil ich gestern in etwas verwirrtem Zustand die doppelte Menge Nudeln gekochte hatte und die nun heute aufbrauchen wollte. Beim Essen haben wir einen Teil der dieswöchigen „The Taste“-Folge geschaut und danach habe ich nur noch ein bisschen online gesurft. Ich bin heute überraschend müde und werde wohl bald ins Bett gehen. Wir lesen uns morgen wieder! Ich freu mich schon. 🙂

***

Heutige Mitleser*innen:

Anette
Kiya
Natira
JED

Herbstlesen im Oktober 2023 (Sonntag, 22.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Nachdem ich gestern nicht so viel gelesen habe (immerhin habe ich die „Moonstruck“-Comics noch vor dem Schlafengehen beendet), hoffe ich, dass ich heute mehr Zeit mit einem Buch vor der Nase verbringen werde. Ich habe zwei angefangene Romane, mit denen ich eigentlich gern weitermachen würde. Auf der einen Seite „The Witchstone Ghosts“ von Emily Randall-Jones, in dem ich ca. 130 Seiten gelesen habe, auf der anderen Seite „The Undetectables“ von Courtney Smyth, wo ich gerade mal die ersten 30 Seiten gelesen habe. Bei „The Undetectables“ habe ich mich dann von irgendwas ablenken lassen, während ich bei „The Witchstone Ghosts“ ein selbstgeschaffenes Problem habe. Der Chicken-House-Verlag schlägt unter dem Klappentext immer eine Seite vor, die man anlesen kann, um herauszufinden, ob einem die Geschichte liegt, und jedes Mal stehe ich da und verstehe nicht, wieso gerade diese eine Seite ausgewählt wurde. In der Regel ist es ein Teil der Geschichte, der – zumindest in meinen Augen – für sich stehend nicht funktioniert oder der der Tiefpunkt der Handlung ist. In diesem Fall trifft meiner Meinung nach beides zu, weshalb ich keine Lust habe weiterzulesen, weil ich sehen kann wie die Geschichte auf diesen Handlungspunkt zusteuert. Was mich zu der Frage bringt, wieso ich mir das schon wieder angetan habe?! Wieso kann ich nicht einfach diesen Hinweis ignorieren und das Buch von Anfang bis Ende lesen? Stattdessen nehme ich mir jedes Mal vor, dass ich diesen Hinweis ignoriere, bis ich mitten im Buch bin und dann doch meine Neugier darauf, womit dieses Mal für den Roman geworben wird, nachgebe. Ich bin gespannt, ob ich mich heute Vormittag wie eine (einigermaßen) vernünftige Erwachsene benehmen und einfach über diesen Punkt hinweglesen kann. Oder ob ich stattdessen zu „The Undetectables“ greife … oder einem ganz neuem Buch … ich habe ja ein kleines bisschen Auswahl. 😉

 

Update 10:30 Uhr

Zwei Bücher, die aufeinandergestapelt neben einer dampfenden Teetasse liegen. Das obere Buch ist "The Undetectables" von Courtney Smyth. Im Hintergrund ist ein Fenster mit einem grauen und bewölkten Himmel über Wohnhäusern zu sehen.

So richtig werde ich heute nicht wach, wobei ich es normalerweise eigentlich mag, wenn ich an einem solch grauen Morgen langsam in den Tag starten kann. Aber es ist etwas lästig, wenn ich eigentlich lesen will, wenn meine Gedanken ständig abschweifen. Auf „The Witchstone Ghosts“ habe ich momentan keine Lust, obwohl ich bis zu diesem Punkt das Buch wirklich genossen hatte, also habe ich meine Nase in „The Undetectables“ gesteckt. Ich bin immer noch nicht viel weiter gekommen, habe aber einige Zeit damit zugebracht darüber nachzudenken, wieso ich das Buch nach dem ersten Anlesen erst einmal zur Seite gelegt hatte. Inzwischen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es daran liegt, dass der Roman auf den ersten Seiten vollkommen anders ist, als ich es erwartet hatte. Ich fand den Anfang, als die Protagonistinnen Mallory, Cornelia und Diana mit vierzehn Jahren bei einem Samhain-Ball einen Geist finden sehr nett. Ich mochte auch den Teil, der aus der Perspektive von Theodore Wyatt geschrieben wurde, der während dieses Samhain-Balls getötet wird und von nun an als Geist weiterexistiert. Ich hatte aber nicht erwartet, dass der Großteil der Handlung gerade mal sechs Jahre später spielt – was bedeutet, dass die Protagonistinnen mit ihren gerade mal zwanzig Jahren deutlich jünger sind als ich erwartet hatte. Ich weiß nicht, wieso ich davon ausging, dass die Figuren in diesem Roman älter als zwanzig sein würden, aber irgendwie hatte mich das aus dem Tritt gebracht – ebenso wie die Tatsache, dass sich die drei Freundinnen zu Beginn der aktuellen Handlung auseinandergelebt haben und erst einmal wieder zusammenfinden müssen, um in einem Mordfall zu ermitteln.

 

Update 14:15 Uhr

Nach Kiyas Kommentan habe ich mir spontan ein neues eBook gekauft und auf den eReader geladen, damit ich dann zum Frühstück die erste Geschichte in „Tales of Mundane Magic 4“ von Shaina Krevat lesen konnte. Ich mag diese kurzen Episoden rund um die beiden Schwestern Gertie und Bridget sehr gern und hatte mich in den letzten Wochen immer wieder gefragt, ob ich einfach die ersten drei Bände noch einmal anfangen sollte. Lustigerweise hätte ich die Reihe nie entdeckt, wenn nicht Kiya im November 2022 beim Lese-Sonntag darüber geschrieben hätte. Ich finde es immer wieder großartig, wenn diese Beiträge dafür sorgen, dass ich neue Bücher finde, die mir Freude bereiten, oder jemanden anderen dazu inspirieren kann mal einen neuen Roman oder ein Sachbuch anzulesen, der/das euch sonst nicht vor die Nase gekommen wäre.

Eine grüne Schale mit Porridge, Bananenscheiben und Erdnüssen, die auf einem Bein steht. Daneben ein angeschalteter eReader, der das Cover vom vierten "Tales of Mundane Magic"-Band zeigt.

Außerdem habe ich weiter in „The Undetectables“ gelesen und kann sagen, dass mir die Geschichte deutlich besser gefällt, nachdem ich mich nun auf das Alter der Protagonistinnen eingelassen habe. Ich habe zwar immer noch das Bedürfnis als nächstes ein Buch zu lesen, in dem Charaktere die Hauptrolle spielen, die etwas mehr im Leben angekommen sind, lasse mich jetzt aber nicht mehr davon ablenken, dass Mallory, Cornelia und Diana noch so jung sind und gerade erst ihren Berufsweg als übernatürliche Detektivinnen beginnen. Sehr schön fand ich z.B. die Szene, in der zwei der Protagonistinnen bei einer Autopsie dabei waren und es am Ende einen kurzen Moment mit der Gerichtsmedizinerin gab, wo ihrer aller Faszination an dem Bereich (und an Käfern, die magische Rückstände aufspüren können! *g*) größer war als ihre Professionalität. Nicht ganz so glücklich bin ich mit all den Unsicherheiten, die die Erzählerin Mallory unter anderem bezüglich ihrer Freundschaft zu Cornelia und Diana verspürt. Das sind Passagen, in denen sie mir sehr jung vorkommt – und was ich eigentlich gerade nicht in einem Roman haben wolle. Das kann ich Courtney Smyth und „The Undetectables“ nicht vorwerfen, weil das innerhalb der Geschichte stimmig ist und es an meiner aktuellen Stimmung liegt, dass mich das gerade stört. Aber ich wäre im Moment glücklicher mit dem Roman, wenn Mallory etwas gelassener und selbstbewusster wäre.

 

Update 17:00 Uhr

Ein Stück Apple Tarte, das zusammen mit einem Klecks Sahne auf einem Teller liegt. Im Hintergrund sind links ein Buch zu erahnen und recht eine große Tasse mit Milchschaumhaube zu sehen. Dahinter ein Fenster mit einem herbstlich-trüben Ausblick auf Wohnhäuser.

Seit dem letzten Update habe ich eigentlich nur weiter in „The Undetectables“ gelesen und Apple Tarte gegessen. Die Ermittlungen der drei Detektivinnen und ihres geisterhaften Kollegen Theodore ziehen langsam an, es gibt mehr Details zu den fantastischen Elementen in der Welt und zu der Nutzung von Magie (auch rund um einen Kriminalfall). Zwischendurch hatte ich überlegt, ob ich zu „Viviana Valentine Gets Her Man“ von Emily J. Edwards wechseln soll (von den Girl-Friday-Mysteries gab es gerade die ersten beiden Bände sehr günstig als eBooks), aber obwohl ich mir davon einen Krimi mit einer etwas erwachseneren Protagonistin verspreche, fehlt mir da ein bisschen der magische Teil. Es ist ein bisschen frustrierend, wenn ich genau weiß, was für eine Art Buch ich gern lesen würde, aber nicht den richtigen Roman dafür in die Finger bekomme. Aber da „The Undetectables“ nun langsam etwas Fahrt aufnimmt, werde ich darin wohl später weiterlesen. Bevor ich das mache, sollte ich aber erst einmal mit dem Kochen des Abendessens anfangen. Ich will heute Zwiebelkuchen machen und der braucht einfach ein bisschen mehr Zeit als ein Essen, bei dem ich einfach alles in einen Topf werfen kann.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein Stück Zwiebelkuchen auf einem Teller in Nahaufnahme. Der Rand des Zwiebelkuchens ist ein bisschen dunkel geworden, die Käsekruste wunderbar goldgelb und der Anschnitt zeigt eine saftige Zwiebelschicht.

Das Abendessen war wirklich viel Arbeit, aber der Zwiebelkuchen war so lecker, dass sich das definitiv gelohnt hat! Die äußerste Kante ist ein bisschen sehr dunkel geworden, aber ansonsten haben die Problem, die unser Ofen gerade regelmäßig macht, zum Glück keinen Einfluss auf das Backen gehabt. Beim Essen haben wir noch ein paar Extras der „Lady Reporter“-BluRay geschaut. Sehr spannend war das Interview mit Mang Hoi, der (so höflich wie möglich) erzählte, dass die Dreharbeiten besser hätten laufen können, wenn er mehr Budget gehabt hätte, und dass die Produktionsfirma Golden Harvest nach seinen Dreharbeiten erst gesehen hätte, was für tolle Sachen er da gemacht hat. Was dann dazu führte, dass sie einen anderen Typen anheuerten, der noch ein paar weitere Actionszenen drehte – was für die lustigen Continuity-Fehler im Film verantwortlich ist. Cynthia Rothrock hingegen hat bei ihrem Kommentar und ihrem Interview nur immer wieder fröhlich erzählt, dass sie ja keine Ahnung hatte, wie gefährlich das alles gewesen sei. Sie wäre ja Kampfsportlerin und keine Stuntfrau gewesen – und natürlich gab es keine Sicherungen bei diesem Stunt, und nein, bei dem da auch nicht. Jupp, da hätte sie am fahrenden LKW gehangen, während ein Stuntman ihren Fuß festgehalten hätte, damit sie nicht kopfüber auf die Straße knallt. Und beide haben betont, dass der eine Typ in dem Film damals Muay-Thai-Weltmeister gewesen wäre und keine Erfahrung mit Dreharbeiten oder Stunts gehabt hätte, weshalb er richtig kämpfte und alle höllische Angst vor ihm hatten, weil er seine Schläge nie abmilderte. Oo

Ich denke, ich werde den Tag mit „Fae Farm“ ausklingen lassen, weshalb das hier mein letztes Update ist. Es war wieder sehr nett mit euch gemeinsam das Wochenende zu verbringen (und Kiya hat prompt für einen spontanen Buchkauf bei mir gesorgt *g*)! Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die Woche und vielleicht lesen wir uns am kommenden Wochenende zur letzten Herbstlesen-Runde! Gute Nacht! 🙂

 

***

Heutige Mitleser*innen:

Anette
Kiya
Natira (hat anscheinend ganz für sich allein mitgemacht 😉 )