Sangu Mandanna: Kiki Kallira Breaks a Kingdom (Kiki Kallira 1)

Auf „Kiki Kallira Breaks a Kingdom“ von Sangu Mandanna hatte ich mich gefreut, seitdem ich die erste Ankündung für das Buch gesehen hatte – und dann gab es in den Wochen nach der Veröffentlichung des Romans so viele begeisterte Stimmen, dass ich erst einmal etwas Abstand brauchte, bevor ich die Geschichte anfangen mochte. Bei einem ersten Anlesen in diesem Sommer war ich aber schon sehr angetan vom Erzählton und von der dreizehnjährigen Kiki, die alles versucht, um irgendwie mit ihren eigenen – irrationalen – Ängsten fertig zu werden. Kiki ist sich durchaus bewusst darüber, dass es eigentlich vollkommen unmöglich ist, dass sich ein Hai im Schulschwimmbecken aufhalten könnte, und trotzdem gibt es Tage, an denen sie nicht aufhören kann, daran zu denken, wie gefährlich das wäre. Um sich von all ihren Gedankenspiralen abzulenken, hat Kiki in den letzten Monaten zu ihrem Skizzenbuch und ihren Zeichenstiften gegriffen und eine fiktive Version der indischen Stadt Mysore (auf Deutsch Mysuru) geschaffen, in der Asura unter der Führung von Mahishasura die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt, während die „Crow“ – eine Gruppe von Kindern – gegen diese Dämonen kämpfen. Angeführt werden die Crow von Ashwini, einem Mädchen, das Kiki nach dem Vorbild ihrer verstorbenen Ur-Großtante (die das schwarze Schaf der Familie war) gestaltet hat.

Als Kiki eines Tages herausfindet, dass ihre fantastische Version von Mysore ebenso wie all die Charaktere, die sie sich ausgedacht hat, von Mahishasura zum Leben erweckt wurden, sieht sie sich gezwungen, mit Hilfe der Crow gegen den Dämonen zu kämpfen. Doch natürlich ist es nicht so einfach für ein Mädchen, das kaum in der Lage ist, seine eigenen Ängste im Zaum zu halten, mal eben einen Dämonen zu besiegen. Dazu kommt, dass einige der Crow nicht gerade glücklich darüber sind, welches Leben sich Kiki für sie ausgedacht hatte. So muss Kiki nicht nur das Vertrauen ihrer Mitstreiter erringen, sondern auch einen Weg finden, mit ihren eigenen Problemen fertig zu werden, um überhaupt eine Chance gegen Mahishasura zu haben. Ich mochte es sehr, Kikis Perspektive zu verfolgen, und fand es stimmig, wie ihr auf der einen Seite bewusst ist, dass ihre Ängste nicht „normal“ sind, und wie ihr Leben auf der anderen Seite trotzdem von diesen Ängsten beherrscht wird. So ist es natürlich auch nicht verwunderlich, dass ihre psychischen Probleme auch ihre größte Schwachstelle beim Kampf gegen Mahishasura sind. Umso schöner war es deshalb auch zu verfolgen, wie Kiki im Laufe ihres Abenteuers herausfindet, dass ihre Ängste nicht ihr ganzes Leben beherrschen müssen und dass sie Stärken hat, die ihr helfen können, mit all ihren Problemen (inklusive Dämonen 😉 ) fertig zu werden.

Ich mochte auch Sangu Mandannas Erzählweise sehr gern, denn der Autorin gelingt es, eine gute Mischung aus amüsanten, berührenden und absurden Szenen zu einer wundervoll unterhaltsamen Geschichte zu verweben. Mir gefiel es auch, dass ich eigentlich immer das Gefühl hatte, ich könnte die Beweggründe der verschiedenen Figuren nachvollziehen, selbst wenn ich ihr Handeln selbst nicht gutheißen konnte. Neben Kiki und den Crow mit all ihren wunderbaren Begabungen gibt es so einige Charaktere, die – selbst wenn sie nur ein paar Zeilen lang im Buch vorkommen – einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben, weil sie so wichtig dafür waren, dass die fantastische Version von Mysore sich real anfühlte. Überhaupt ist Kikis fiktive Stadt mit ihrer Mischung aus realer indischer Kultur, Steampunk-Elementen und Magie einfach eine großartige Kulisse für ein solches Abenteuer, und ich hätte gern noch viel mehr Zeit dort verbracht. Weshalb ich mir noch während des Lesens von „Kiki Kallira Breaks a Kingdom“ die Fortsetzung, „Kiki Kallira Conquers a Curse“, bestellt habe – allerdings in der zu meinem Buch passenden Taschenbuch-Ausgabe, weshalb ich leider noch bis zum kommenden Mai warten muss, bis ich gemeinsam mit Kiki weitere Ecken von Mysore erkunden kann.

 

November-SuB 2022

Der Oktober hatte dank des Herbstlesens so einige Lesestunden mit sich gebracht und insgesamt bin ich eigentlich ganz zufrieden damit, wie meine Lesewochenenden in den vergangenen Wochen so gelaufen sind. Noch schöner wäre es gewesen, wenn es in unserem Teil Deutschlands in den letzten Wochen nicht fast durchgehend über 20 Grad gewesen wären, aber das sollte sich mit dem November jetzt hoffentlich auch ändern.

Ich freue mich auf jeden Fall darüber, dass ich mich gerade mitten in meiner leseintensivsten Zeit des Jahres befinde und hoffe, dass ich auch im November viel Zeit mit einem Buch vor der Nase verbringen werde. Im Oktober ist der SuB endlich mal wieder etwas geschrumpft (und das ganz ohne Aussortieren von an- oder ungelesenen Titeln 😉 ) und es wäre nett, wenn ich das bis zum Monatsende noch etwas weiter fortsetzen könnte, damit ich mich nicht zum Jahresende fragen muss, wo ich all die ungelesenen Bücher noch unterbringen soll.

 

Belletristik-SuB:

  1. Julie Abe: Eva Evergreen and the Cursed Witch
  2. Jennifer Adam: The Last Windwitch
  3. Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
  4. Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
  5. Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
  6. Kaia Anderson: Sisters in Arms
  7. Sophie Anderson: The Thief Who Sang Storms
  8. Kelley Armstrong: The Gryphon’s Lair (A Royal Guide to Monster Slaying 2)
  9. Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
  10. Kelly Barnhill: The Ogress and the Orphans
  11. Kelly Barnhill: When Women Were Dragons
  12. Kalynne Bayron: This Poison Heart
  13. T. J. Berry: Space Unicorn Blues
  14. Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
  15. Lawrence Block (Hrsg.): In Sunlight or in Shadow – Stories Inspired by the Paintings of Edward Hopper
  16. Aliette de Bodard: The Red Scholar’s Wake
  17. Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
  18. Natasha Bowen: Skin of the Sea
  19. Rhys Bowen: Naughty in Niece (Royal Spyness 5)
  20. Rhys Bowen: The Twelve Clues of Christmas (Royal Spyness 6)
  21. Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
  22. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  23. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  24. Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  25. Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  26. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  27. Rachel Caine: Paper and Fire (The Great Library 2)
  28. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  29. Jennifer Carson: To Find a Wonder
  30. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  31. Soman Chainani: Quests for Glory (The School for Good and Evil 4)
  32. David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
  33. David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
  34. Rin Chupeco: Wicked as You Wish (A Hundred Names for Magic 1)
  35. Orlagh Collins: All the Invisible Things
  36. Alyssa Colman: The Gilded Girls (Gilded Magic 1)
  37. April Daniels: Dreadnought (Nemesis 1)
  38. Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
  39. Sarah Driver: Once we were Witches
  40. Sarah Beth Durst: Race the Sands
  41. Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
  42. Louise Erdrich: The Birchbark House
  43. Catherine Fisher: The Velvet Fox (The Clockwork Crow 2)
  44. Anita Frank: The Lost Ones – Some Houses are Never at Peace
  45. Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
  46. Laura Ann Gilman: Silver on the Road
  47. Nicole Glover: The Conductors
  48. Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
  49. Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
  50. Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
  51. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
  52. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  53. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  54. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  55. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  56. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  57. Alexis Hall: The Affair of the Mysterious Letter
  58. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
  59. Rachel Hartman: Seraphina
  60. Phil Hickes: The Vanishing of Aveline Jones (Aveline Jones 3)
  61. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  62. Jim C. Hines: Terminal Alliance
  63. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga (aussortiert)
  64. Tanya Huff: Wizard of the Grove
  65. D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
  66. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  67. Sharna Jackson: The Good Turn
  68. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  69. Diana Wynne Jones: Dogsbody
  70. Diana Wynne Jones: Power of Three
  71. Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
  72. Michelle Ruiz Keil: All of Us with Wings
  73. Celine Kiernan: Geisterpfade
  74. Celine Kiernan: Königspfade
  75. Celine Kiernan: The Little Grey Girl (The Wild Magic Trilogy 2)
  76. Mary Robinette Kowall: The Calculating Stars
  77. Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
  78. Sarah Kuhn: From Little Tokyo with Love
  79. R. F. Kuang: The Poppy War
  80. E. Latimer: Escape to Witch City
  81. Patrice Lawrence: The Elemental Detectives
  82. Yoon Ha Lee: Dragon Pearl
  83. Y.S. Lee: The Body at the Tower (The Agency 2)
  84. Ann Sei Lin: Rebel Skies
  85. Darcie Little Badger: Elatsoe
  86. Cixin Liu: The Three-Body Problem
  87. Kari Maaren: Weave a Circle Round
  88. Janelle McCurdy: Mia and the Lightcasters (Umbra Tales 1)
  89. Seanan McGuire: Middlegame
  90. Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
  91. Seanan McGuire: Spelunking Through Hell (InCryptid 11)
  92. Hilary McKay: The Time of Green Magic
  93. Robin McKinley: Sunshine
  94. Robin McKinley: Dragonhaven
  95. Anna-Marie McLemore: Blanca and Roja
  96. Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
  97. Karen M. McManus: Two can Keep a Secret
  98. Kate Milford: The Boneshaker
  99. Kate Milford: Bluecrowne
  100. Kate Milford: The Thief Knot
  101. Maya Montayne: Nocturna
  102. Bethany C. Morrow: A Song Below Water
  103. Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
  104. Julie Murphy: Faith – Taking Flight
  105. Julie Murphy: Faith – Greater Hights
  106. James Nicol: The Spell Tailors
  107. Bishop O’Connell: The Stolen
  108. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  109. Claribel A. Ortega: Ghost Squad
  110. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
  111. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
  112. Natalie C. Parker: Seafire
  113. S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)
  114. Leslye Penelope: The Monsters We Defy
  115. Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
  116. C. L. Polk: Stormsong (Kingston Cycle 2)
  117. C. L. Polk: Soulstar (Kingston Cycle 3)
  118. Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
  119. Sarah Prineas: Dragonfell
  120. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Hunt (The Midnight Hour 3)
  121. Philip Reeve: Larklight
  122. Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
  123. Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
  124. John Scalzi: Fuzzy Nation
  125. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  126. Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel
  127. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  128. Jessica Spotswood/Tess Sharpe: Toll and Trouble – 15 Tales of Women and Witchcraft (Anthologie)
  129. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  130. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  131. Charles den Tex: Die Zelle
  132. Aiden Thomas: Cemetery Boys
  133. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  134. Sarah Tolcser: Song of the Current
  135. Tiffany Trent: Unnaturalist
  136. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  137. Renee Watson: Piecing Me Together
  138. Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
  139. Martha Wells: All Systems Red (Murderbot Diaries 1)
  140. Martha Wells: The Cloud Roads
  141. Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
  142. Kate Williams: The Babysitter Coven 2 – For Better or Cursed
  143. Amy Wilson: Angel and Bavar
  144. Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
  145. Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
  146. Xinran: Gerettete Worte
  147. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes
  148. Jy Yang: The Black Tides of Heaven
  149. Kelly Yang: Front Desk
  150. Damaris Young: The Switching Hour
  151. Katie Zhao: The Dragon Warrior
  152. Xiran Jay Zhao: Iron Widow
  153. Xiran Jay Zhao: Zachary Ying and the Dragon Emperor
  154. Ibi Zoboi: Pride

146 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang

Sachbuch-SuB: (immer noch unvollständig)

  1. Bernadette Banner: Make, Sew and Mend
  2. Francis Burney: Journals and Letters
  3. Caroline Criado Perez: Invisible Women – Exposing Data Bias in a World Designed for Men
  4. Brunhilde Dähn: Berlin Hausvogteiplatz
  5. Lydia Edwards: How to Read a Suit – A Guide to Changing Men’s Fashion from the 17th to the 20th Century
  6. Ruth Goodman: How to be a Victorian
  7. Molly Guptill Manning: When Books Went to War
  8. Lindsey Fitzharris: The Butchering Art – Joseph Lister’s Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
  9. Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
  10. Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
  11. Bea Koch: Mad & Bad – Real Heroines of the Regency
  12. Lily Koppel: The Astronaut Wives Club
  13. Natalie Livingstone: The Mistresses of Cliveden
  14. Gail MacColl/Carol McD. Wallace: To Marry an English Lord
  15. Philip Mansel: Prince of Europe – The Life of Charles-Joseph de Ligne
  16. Leo Marks: Between Silk and Cyanide – A Code Maker’s War 1941-45
  17. Catherine Ostler: The Duchess Countess – The Woman who Scandalised a Nation
  18. Molly Peacock: The Paper Garden – An Artist Begins Her Life’s Work at 72
  19. Michael du Preez und Jeremy Dronfield: Dr. James Barry – A Woman Ahead of Her Time
  20. Hallie Rubenhold: Lady Worsley’s Whim – An Eigtheenth-Century Tale of Sex, Scandal and Divorce
  21. Ronen Steinke: Der Muslim und die Jüdin – Die Geschichte einer Rettung in Berlin
  22. Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking

20 Titel auf dem SuB zum Montatsanfang

Herbstlesen im Oktober 2022 (Sonntag, 30.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Nachdem ich gestern überraschend wenig zum Lesen gekommen bin, weil wir nachmittags die Mike-Mignola-Dokumentation geschaut haben, hoffe ich, dass ich heute mehr Zeit mit meinen Büchern verbringen werde. Wobei wir für heute Vormittag wieder eine Runde „Flamecraft“ geplant haben, aber das Spiel dauert ja auch nicht sooo lange. Ansonsten möchte ich wieder einen Apple Crumble machen, weil der so ein schöner Kompromiss zwischen meiner aktuellen Kuchenlust und der Kuchenunlust meines Mannes ist, und freu mich darüber, dass ich kein Abendessen kochen muss, weil wir da den restlichen Zwiebelkuchen von gestern essen werden. Ich denke, ich werde heute mit „The Black Veins“ weitermachen, irgendwann muss ich da ja mal in die Geschichte reinkommen! Aber bevor ich zum Roman greife, brauche ich noch etwas Zeit zum Wachwerden. 😉

 

Update 11:30 Uhr

Eine Spielkarte, auf der ein kleiner gelber Drachen zu sehen ist, der aufrecht sitzt und ein Buch in der einen und ein Stück Pizza in der anderen Hand hält. Der Text auf der Karte sagt, dass sein Name Daniel ist und dass er es dem Spieler erlaubt die Drachen im Park anzufeuern, wenn man einen Shop verzaubert.

Das mit dem „Wachwerden“ war heute wirklich ein Problem, weshalb ich nach dem Veröffentlichen des Beitrags und einer kleinen Onlinerunde noch etwas auf dem Sofa gedöst habe, bis mein Mann soweit war, dass wir unsere heutige „Flamecraft“-Runde anfangen konnten. Heute haben wir zum ersten Mal mit den „Companion Dragons“ gespielt, die es einem erlauben einmal während des Spiels eine besondere Fähigkeit einzusetzen. Mein „Companion Dragon“ war heute Daniel, der es mir ermöglichte bei der Erweiterung (Enchantment – das ist das Sternsymbol auf der Karte) eines Ladens nicht die (bis zu drei) Drachen im Laden „anzufeuern“ (also ihre Fähigkeiten zu nutzen), sondern stattdessen auf die (bis zu fünf) Drachen im Park zurückzugreifen. Ich glaube, dass das der Punkt war, der dafür sorgte, dass ich unsere heutige Spielrunde gewonnen habe – obwohl mein Mann den ersten Zug gemacht hatte. Insgesamt war es eine sehr lustige Spielrunde, weil wir beide ein wenig konfus an das Spiel herangingen und anfangs erst einmal Drachen und Items gesammelt haben, um dann später zu schauen, was wir damit anfangen könnten. Bei mir lief es am Ende dann ziemlich rund, was bei meinem Mann für einige Störungen seiner Pläne sorgte, so dass unser Spiel mit einem Punktestand von 61:48 endete. Was eher für die Theorie spricht, dass die Person, die den letzten Zug auslöst, eine hohe Gewinnwahrscheinlichkeit hat, und nicht die Person, die den ersten Zug im Spiel macht. 😉

Blick von oben auf das Flamecraft-Spielfeld mit einigen angebauten Läden voller Drachen und diversen Items an den Rändern und Stapeln von Karten auf dem Spielfeld.

Für mich geht es gleich erst einmal weiter mit einem Frühstück – mein Magen knurrt schon – und dann greife ich zum Buch. Ich hoffe nur, dass der Lärm vom heute in der Stadt stattfindenden Marathon nicht noch lauter wird. Wie in jedem Jahr führt die Strecke direkt an unserer Wohnung vorbei, was für kreisende Helikopter, krakelendes Publikum und immer wieder dröhnende Lautsprecherdurchsagen führt. Immerhin wissen wir inzwischen, dass es schnell ruhiger wird, wenn das Hauptfeld durch ist, auch wenn einige tapfere Randsteher bis zum letzten Läufer durchklatschen – was nicht gerade die ideale Geräuschkulisse für eine entspannte Leserunde ist … 😉

 

Update 14:00 Uhr

Eine grüne Schale mit Quark auf einem weißen Teller, auf dem auch noch drei Spekulatius liegen. Dahinter steht eine große Tasse mit Milchkaffee.

Inzwischen höre ich wieder Autoverkehr, was bedeutet, dass unser Teil der Stadt nicht mehr für den Marathon besperrt ist. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie sehr wir Sportveranstaltungen im Auge behalten müssen, seitdem wir in diesem Viertel wohnen, weil sie solche Auswirkungen darauf haben, wie wir uns rund um unsere Wohnung bewegen können. (Am meisten hasse ich große Fußballspiele, für die dann gern auch die Straßenbahnen umgeleitet werden, so dass unserer Teil der Strecke nicht mehr versorgt wird.) Während es draußen noch relativ laut war, habe ich mein Frühstück (den restlichen Quark vom gestrigen Kochen und ein paar Spekulatius) gegessen und dann zu „The Black Veins“ gegriffen.

Die Taschenbuchausgabe von "The Black Veins" auf meinem Schoß liegend.

Inzwischen kann ich sagen, dass ich endlich in der Geschichte angekommen bin und große Lust darauf habe die nächsten Stunden mit dem Roman zu verbringen. Der fantastische Teil der Welt, die in dem Buch vorkommt, wird von einer Regierung (ehemaligen Monarchie) beherrscht und es gibt eine rebellische „Gegenregierung“, die gerade versucht einen Krieg zu starten. Die Familie der sechzehnjährigen Protagonistin Blythe lebt eigentlich unabhängig von den beiden Regierungen, wird aber in den Konflikt zwischen den beiden Parteien hineingezogen, weil Blythe bei ihrer Geburt zu einem der „Guardian“ erklärt wurde. Als Guardian sollte sie über Fähigkeiten verfügen, die die Welt erschüttern könnten, allerdings Blythes Magie bislang noch nicht erwacht. Dafür wurde gerade Blythes Familie von der Rebellenregierung entführt und so hat sie sich gerade in dem alten VW-Bulli ihres Vaters zu einer Rettungsmission aufgemacht.

 

Update 18:00 Uhr

Mein Animal-Crossing-Charakter redet im Inneren eines Zelts mit einem rosa Kaninchen, das wie ein Ninja gekleidet ist und sagt: "Die Insel macht einen echt super Eindruck! Sie scheint mir ideal für Stepptanzen zu sein, hopplahopp."

Nach dem letzten Update habe ich eine Blogrunde gedreht und bin dann in die Küche gegangen, um den Apple Crumble zuzubereiten. Während der Crumble im Ofen war, habe ich eine Runde über meine – gestern komplett vernachlässigte – Animal-Crossing-Insel gedreht und mich schon mal passend für Halloween angezogen. Einen Besucher hatten wir heute auf meiner Insel auch und er schien von allem recht angetan zu sein. Wobei ich zugeben muss, dass ich keine Ahnung von Stepptanzen habe und deshalb nicht beurteilen kann, ob er recht hat. 😉

Eine kleine brennende Sturmlaterne hinten links, hinten rechts eine dampfende Tasse mit Tee und vorne eine grüne Schale mit einer großzügigen Portion Apple Crumble und Sahne.

Beim Apple-Crumble-Essen habe ich lieber zum eBook gegriffen und weiter in den Tagebüchern von Anne Liste gelesen. Ich finde sie wirklich nicht sympathisch, aber sie tut mir beim Lesen oft leid, weil sie sich so sehr nach gleichgesinnter Gesellschaft sehnt, nach Frauen, mit denen sie über Literatur und andere Dinge reden kann, während sie gleichzeitig gezwungen ist höflichen Kontakt zu all den Nachbarn zu halten, mit denen sie nichts gemein hat. Ich denke, dass sie darüber wirklich unglücklich war und dass das zu einigen harschen Aussagen über ihre Nachbarn geführt hat. Sie war wirklich kein netter Mensch, aber sie hatte halt – auch wenn sie als potenzielle Erbin ihres Onkels und unter der Obhut von Onkel und Tante relativ viele Freiheiten hatte – relativ wenige Alternativen, was die Art und Weise anging, in der sie ihr Leben führte. Nach dem Apple Crumble ging es weiter mit „The Black Veins“ und ich denke, dass ich auch den Rest des Tages mit dem Roman verbringen werde, weil ich noch immer etwas auf den „Found Family“-Teil der Geschichte warte, der mir im Klappentext versprochen wurde …

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Den Abend habe ich vor allem mit „The Black Veins“ verbracht und abgesehen davon, dass ich immer wieder über Sätze stolpere, bei denen beim Lektorat etwas schief gelaufen ist (fehlende Wörter/Wörter an der falschen Stelle), fühle ich mich gut unterhalten. Ich mag die Protagonistin Blythe und ich finde es nett all die anderen Guardians kennenzulernen, die von Blythe nach und nach aufgesammelt werden. Mal schauen, wohin sich die Handlung noch entwickelt. Heute werde ich aber wohl nur noch eine Blogrunde drehen und dann ins Bett fallen. Ich bin – trotz der längeren Nacht – ziemlich müde und habe morgen früh einen Termin einzuhalten.

Es ist wirklich unglaublich, dass wir schon wieder fünf Wochenenden gemeinsam mit dem Herbstlesen verbracht haben und der Oktober so gut wie vorbei ist. Ich habe mich sehr gefreut in den vergangenen Wochen von euren Büchern und sonstigen Beschäftigungen zu lesen und hoffe, dass auch ihr eine nette Zeit hattet! 🙂

Kommt gut in die neue Woche – und wenn ihr mögt, dann sehen wir uns am 20. November wieder zum Lese-Sonntag!

***

Heutige Mitleserinnen:

Birthe
Neyasha
Kiya
Anette
Natira
Jacquy

Herbstlesen im Oktober 2022 (Samstag, 29.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".In der vergangenen Woche habe ich mir abends regelmäßig etwas Lesezeit gönnen können, was wirklich nett war, und tagsüber habe ich an einigen Tagen etwas Hörbuchzeit gehabt, was ich auch genossen habe (und mich gerade wünschen lässt, dass ich am Wochenende laut Hörbücher hören könnte, ohne damit meinen Mann zu stören). Allerdings habe ich seit Sonntag keine weitere Seite in „The Black Veins“ von Ashia Monet gelesen, so dass ich den Roman für heute im Hinterkopf habe. Außerdem würde ich gern den ersten Teil der Tagebücher von Anne Lister bis zum Monatsende auslesen und auf „The Lost Ones“ von Anita Frank hätte ich eigentlich auch Lust. Aber wie ich mich kenne, greife ich dann doch nach „Wachwerden“, Abwasch und einer kleine Runde „Krankengymnastik für mein Daumengelenk“ zu irgendeinem anderen Titel, der mir beim Weg aufs Sofa vor die Nase kommt. Mal schauen, was das heute so wird. 😉

 

Update 11:00 Uhr

Den Vormittag habe ich mit „im Haushalt rumwuseln“, online rumtrödeln, duschen und meinen verflixten Übungen fürs Daumengelenk verbracht. Nachdem ich gestern meine erste Physiotherapieeinheit für den Daumen hatte, ist das mein erster Versuch damit gewesen. Ich glaube, ich muss die Übungen in Zukunft abends vor dem Schlafengehen machen, denn mein Daumen tut gerade verflixt weh und mag nichts Schweres greifen – was noch lustig wird, wenn ich gleich meinen Tee trinken will … Aber bevor ich mir Tee und Frühstück mache und mich für ein Buch entscheide, drehe ich mal eine Blogrunde, denn es sind ja heute schon wieder einige von euch mit am Start. 🙂 Ich hoffe, ihr habt alle ein wunderschönes letztes Herbstlesen-Wochenende!

 

Update 14:00 Uhr

Eine kleine brennende Sturmlaterne, davor steht ein Teller mit zwei Brötchenhälften (die eine mit Gurkenscheiben, die andere mit Zartbittercreme) und zwei Möhren, rechts davon steht eine große Tasse, aus der wunderschöne Dampfschwaden aufsteigen. Im Hintergrund ein Fenster, durch das sich ein ungemütlich grauer Tag erahnen lässt.

Als eben mein „du könntest dich mal wieder auf dem Blog melden“-Wecker ging, war ich ganz überrascht, dass schon wieder so viel Zeit verstrichen ist. Die Zeit seit dem letzten Update habe ich gefrühstückt und dazu etwas weiter in den Tagebüchern von Anne Lister gelesen. Ich muss schon sagen, dass Anne nicht gerade die sympathischste Person ist, aber ich finde es spannend von ihrem (relativ eintönigen) Leben, den kleinen Problemen und Herausforderungen und ihren Beziehungen zu lesen. Gerade hat sie sich darüber beschwert, dass eine Frau, die sie gut genug fürs Flirten, aber nicht gut genug für eine engere Bekanntschaft fand, doch die Frechheit besaß sich darüber zu beschweren, dass Anne ihr gegenüber nicht aufmerksam genug war. Relativ vernichten urteilte sie über die Dame, dass sie zu vulgär für engeren Kontakt sei. Dazwischen sehr viele Informationen über die Anschaffung zweier Pferde und über den Nachlass ihres Onkels … Außerdem habe ich sehr viel Zeit mit Bloglesen und Kommentieren verbracht und starte nun mit einem leeren Feedreader und ohne unbeantwortete Kommentare in den Nachmittag. 😉

 

Update 17:30 Uhr

Eine erloschene kleine Sturmlaterne, daneben die Hülle einer BluRay mit einem prägnanten sw-Cover in Mike Mignolas typischem Zeichenstil, daneben liegt ein eingepackter Espresso-Biscotti-Schokoriegel, und dahinter ist eine große Tasse mit Milchschaum zu sehen.

Nachdem ich ein bisschen in „The Black Veins“ gelesen habe (ich bin gespannt, wann der Punkt kommt, an dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag – dramatische Ereignisse scheinen bald zu passieren), habe ich mit meinem Mann zusammen eine Dokumentation über Mike Mignola geschaut. Es war spannend mehr über die Anfänge des Künstlers in der Comicindustrie zu erfahren (er war bei Marvel definitiv fehl am Platz *g*) und über all die Entwicklungen, die mit den Hellboy-Filmen für ihn und sein Werk starteten. Ich weiß gar nicht, wann mein Mann Mike Mignola für sich entdeckt hatte, aber er hat mir den ersten Hellboy-Comic („Seed of Destruction“) zu unserem ersten gemeinsamen Weihnachtsfest geschenkt und das ist über zwanzig Jahre her. Ich muss zugeben, dass ich mich nicht so sehr mit dem „Mignolaverse“ auskenne wie mein Mann, was vor allem daran liegt, dass ich ungern Comics in Heftform lese und immer eher zu anderen Sachen greife, die in Sammelbänden oder als Taschenbücher erschienen sind, aber es war trotzdem sehr spannend so viel über Mike Mignolas Hintergrund, seine Entwicklung als Künstler und eben auch über die verschiedenen Stadien, die er mit „Hellboy“ durchgemacht hat“ zu erfahren. Dummerweise habe ich jetzt Lust mich systematisch durch all die Hellboy-Geschichten und die diversen dazu gehörigen Ableger zu lesen, aber das wäre wohl eher ein Projekt für ein ganzes Jahr … 2023 vielleicht? 😉

Ein Fernsehbildschirm, der das Menü einer BluRay zeigt. Der Titel lautet "Mike Mignola - Drawing Monsters", das Hintergrundbild zeigt Hellboy und davor eine gezeichnete Version von Mike Mignola.

Gegen 18 Uhr werde ich gleich anfangen das heutige Abendessen zu machen, weil der geplante Zwiebelkuchen ja einige Zeit zum Zubereiten und backen benötigen wird. Ich hoffe, dass ich vorher noch eine Blog- und Kommentarrunde fertig bekomme, ansonsten melde ich mich nach dem Abendessen wieder. 🙂

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein sehr lecker aussehendes Stück Zwiebelkuchen auf einem Teller, mit einem zweiten Teller, den man dahinter erahnen kann.

Uff, ich vergesse immer, wie viel Arbeit (und wie viel Zeit) ein guter Zwiebelkuchen kostet! Vor allem, wenn es ein winziges Missverständnis mit dem Einkaufszettel gab, weshalb mein Mann dann noch einmal loslief, um den Quark für den Quark-Öl-Teig zu kaufen, während ich schon mal die Zwiebeln putzte und schnitt. Außerdem habe ich dann noch den Abwasch erledigt, während der Zwiebelkuchen im Ofen war, weshalb mein Daumen nun beschlossen hat, dass es ihm definitiv für heute reicht. Zum Essen haben wir eine Folge von „Document 72 Hours“ geschaut, die sich dieses Mal um eine Straße in Roppongi in Tokio drehte, auf der Taxis kostenlos und unbegrenzt parken dürfen. Das bietet den Taxifahrer*innen einen Ort, an dem sie in Ruhe ihre Pausen verbringen können. Ein nahegelegener Park bietet zusätzlich noch Toiletten und eine Einkaufsmöglichkeit und so hat sich diese Straße zu einem einzigen Sammelplatz und Austauschort für die Fahrer*innen entwickelt. Ich finde es immer wieder spannend, welche Orte und Menschen in dieser Sendung so gezeigt werden … Seit dem Essen habe ich nicht so viel gemacht, werde aber gleich noch einmal zu den Tagebüchern von Anne Lister greifen, um vor dem Schlafengehen noch etwas zu lesen. Vorher gibt es aber noch eine Blog- und Kommentarrunde und dann fahre ich für heute den Laptop runter. Wir lesen uns dann morgen wieder! Habt eine gute Nacht. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Birthe
Neyasha
Jacquy
Kiya
Anette

Herbstlesen im Oktober 2022 (Sonntag, 23.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Nachdem ich gestern „Curse the Day“ von Annabel Chase ausgelesen hatte, muss ich mir heute wohl einen neuen Roman suchen, auch wenn ich noch keine Ahnung habe, wonach mir der Sinn steht. Aber bevor ich meine Bücherstapel mit angefangenen Titel durchwühle oder mein Regal mit ungelesenen Büchern plündere, muss ich erst einmal wach werden. Oh, und das Geschirr vom Abendessen abwaschen … Die übliche Brettspielrunde wird heute vermutlich ausfallen, weil mein Mann mittags noch einen Impftermin vor sich hat. Aber wer weiß, vielleicht mag er danach ja noch eine Runde mit Drachen spielen. 😉

 

Update 10:30 Uhr

Meine Animal-Crossing-Figur, die in einem Laufhaufen steht, der gerade von zwei Nachbarinnen auf dem Dorfplatz zusammengefegt wurde.

So richtig will es heute mit dem Wachwerden nicht klappen, aber dann verbringe ich eben den Tag etwas weniger … aufmerksam. *g* Es hat auf jeden Fall dafür gesorgt, dass ich bislang viel Zeit online vertrödelt habe, bis ich dann doch zur Switch gegriffen und eine Runde „Animal Crossing“ gespielt habe. So richtig kann ich mich momentan auch nicht mit mir auf ein Buch einigen – mal schauen, was ich nach einer kleinen Blogrunde machen werde.

 

Update 16:15 Uhr

 

Ein Brettchen mit vier Brötchenhälften, die mit Frischkäse und Schnittlauch belegt sind, dahinter dampft eine große Tasse (mit Tee) und links daneben ist eine kleine brennende Sturmlaterne zu sehen.

Nach dem letzten Update gab es erst einmal Frühstück für mich und dann habe ich ein bisschen durch meinen eReader geblättert und mir die diversen ungelesenen Titel angeschaut. Hängengeblieben bin ich dann bei „Bait and Witch“ von Angela M. Sanders, weil ich das Gefühl hatte, dass der Roman vielleicht eher in die Richtung gehen würde, die ich mir von meiner gestrigen Lektüre („Curse the Day“) erhofft hatte. In „Bait and Witch“, dem ersten Band der „Witch Way Librarian Mysteries“, geht es um Josie, die bis vor kurzem in der Kongressbibliothek gearbeitet hat. Dort ist sie gemeinsam mit ihrem Kollegen über etwas gestolpert, das sie dem FBI gemeldet hat – und da danach ihr Kollege spurlos verschwunden ist, hat auch sie sich aus dem Staub gemacht. Genau genommen hat sie sich einen Job als Bibliothekarin in der kleinen Stadt Winfred in Oregon gesucht. Direkt nach ihrer Ankunft stolpert sie nicht nur über eine Leiche, sondern es kommt auch zu einigen seltsamen Vorfällen, die unter anderem mit einer schwarzen Katze und einem Buch über Hexen zu tun haben … Den Anfang fand ich ganz nett, mehr Cozy Mystery als Witchy Fantasy, aber ich denke, auch das ist ein netter Roman für müde und unkonzentrierte Tage. Allerdings bin ich nicht über die ersten vier Kapitel hinausgekommen, weil ich dann eingeschlafen bin und mehrere Stunden tief und fest auf dem Sofa geschlummert habe. *g*

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Ein angeschalteter eReader, der das Cover von "Bait and Witch" zeigt auf dem ein Bücherregal und eine schwarze Katze und ein bisschen "magisches" Geschwurbel zu sehen ist, daneben steht eine Tasse, die wie ein Hexenkessel geformt ist, mit Heißer Schokolade und daneben ein kleines Schälchen mit Spekulatius.

Mein Zeitgefühl ist mir heute wirklich etwas abhanden gekommen. *g* Nach dem letzten Update habe ich noch ein bisschen in „Bait and Witch“ gelesen. Die Protagonistin hat inzwischen so einige Personen aus dem Ort kennengelernt, mehr über die Geschichte der Bibliothek erfahren und darüber, dass das Gebäude eventuell in wenigen Wochen abgerissen wird. Das ist alles ganz unterhaltsam zu lesen und voller schöner Buchmomente, aber ich wünschte mir schon, dass Josie endlich kapiert, dass sie eine Hexe ist, damit die Autorin nicht länger um dieses Thema drumherum eiert.

Das Cover der Taschenbuchausgabe von "The Black Veins" von Ashia Monet. Der Titel wirkt, als sei er mit weißen Neonröhren auf blau-schwarzem Hintergrund geschrieben worden, darüber und darunter sind pinke und blaue Neon-Linien.

Das Abendessen hat auch heute wieder mein Mann gekocht – was bedeutet, dass es für mich Nudeln mit Ketchup gab – und zum Essen haben wir eine Halloween-Folge von „Nailed It!“ geschaut. Das war soweit ganz unterhaltsam, aber bislang war keine weitere Folge so lustig wie die erste in dieser Staffel. Auerdem habe ich vor und nach dem Essen in „The Black Veins“ von Ashia Monet reingelesen. Das Buch sitzt schon eine ganze Weile in meinem SuB und als ich eben ein bisschen durchs Regal wühlte, fand ich den Klappentext ganz ansprechend. Weit bin ich noch nicht, bislang habe ich nur mitbekommen, dass die Protagonistin Blythe beinah im Schlaf vom Dach ihres Elternhauses gesprungen wäre, ohne dass sie etwas dagegen tun konnte. Es gab ein paar wenige Informationen über die Magie in dieser Welt und die „magische Regierung“, die an der Macht ist, und über das Café, das Blythes Eltern besitzen und in dem sie neben der Schule arbeitet. Laut Klappentext wird ihre Familie bald entführt und dann muss sie sich auf einen Roadtrip quer durch Amerika machen, um Leute zusammen zu trommeln, die ihr helfen. Mal schauen, ob ich noch ein bisschen länger dabei bleibe, denn trotz meines ausgiebigen Mittagschlafs werde ich langsam schon wieder müde. *g*

Heute war es ziemlich ruhig hier auf meinem Blog, aber ich dreh jetzt noch eine Runde und schaue, wie es euch so ergangen ist und ob ihr einen schönen Tag genießen konntet. Auch wenn ich mich wenig gemeldet habe, so fand ich es schön, dass ihr heute wieder beim Herbstlesen dabei gewesen seid, und ich hoffe, dass ihr einen guten Start in die kommende Woche habt! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Birthe
Natira

Herbstlesen im Oktober 2022 (Samstag, 22.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Für dieses Wochenende habe ich so gar nichts geplant, auch weil ich mir gestern meinen Corona-Booster plus Grippe-Impfung habe verpassen lassen und nicht vorhersagen kann, wie es mir damit gehen wird. Gestern Abend fühlte ich mich schon etwas angeschlagen, aber das kann auch daran gelegen haben, dass ich mich vormittags mit einem Öffentlichen Nahverkehr einmal quer durch die Stadt kämpfen musste, der dank „Krankeitsbedinger Personalausfälle“ deutlich weniger Fahrten anbietet. Einige Strecken sind momentan sogar ersatzlos gestrichen, weil es nicht genug Personen gibt, um die Straßenbahnen und Busse zu fahren. Ich bin nur froh, dass ich nicht täglich für die Arbeit pendeln muss. Ich fand die Hinfahrt gestern zum Arzt schon stressig genug, weil ich ja einen Termin einhalten musste und die Bahnen mehr als gut gefüllt waren, und auf der Rückfahrt saß mir auch die Zeit im Nacken, weil ich wieder zuhause sein musste, bevor das (aktuell fünf Stunden andauernde) Lieferfenster für unsere Gemüsekiste begann … Heute lasse ich es also entspannt angehen und erhole mich vom gestrigen Tag. 😉

 

Update 11:30 Uhr

Eine kleine Sturmlaterne, davor ein angeschalteter eReader, der das Cover von "Curse the Day" zeigt, auf dem ein rauchender Kessel und andere "hexenhafte" Elemente zu sehen sind, und eine große Tasse Milchkaffee, über deren Rand etwas Milchschaum quillt.

Der Vormittag ist bislang (wenn ich mal von einer Runde Abwasch absehe) irgendwie an mir vorbeigedriftet. Ich habe viel mit meinem Mann geschwatzt, mich von der Folge „SRI“ ablenken lassen, die er nach dem Einkaufen geschaut hatte, und ein paar Nachrichten mit einer Freundin ausgetauscht. Ich bin aktuell müder und unkonzentrierter, als ich es direkt nach dem Aufwachen erwartet hätte, weshalb ich heute nicht – wie ich es ursprünglich geplant hatte – zu „The Monster We Defy“ greifen, sondern stattdessen „Curse the Day“ von Annabel Chase anfangen werde. Das scheint mir die passende Lektüre für einen dümpeligen Tag mit wenig Konzentration zu sein. 🙂

 

Update 14:30 Uhr

Ein Teller mit zwei Brötchenhälften, die hintere mit Zartbittercreme, die vordere mit Frischkäse und Schnittlauch, daneben liegen ein paar Möhren. Im Hintergrund sind durchs Fenster mehrere Häuser und ein sehr heller Himmel zu erahnen.

Inzwischen habe ich gefrühstückt und ein paar Kapitel in „Curse the Day“ gelesen. Die Protagonistin Emma Hart ist auf dem Weg zu einer Klientin vom Weg abgekommen und hat bei dem Versuch einen vermeindlichen Selbstmörder zu retten das Gebiet von Spellbound betreten, was dazu führt, dass sie nun den Ort nicht mehr verlassen kann. Denn Emma ist, ohne dass ihr das bislang bewusst war, kein Mensch, sondern eine Hexe und da es dank eines Fluchs für alle übernatürliche Wesen unmöglich ist aus Spellbound wieder rauszukommen, ist auch sie nun dort gefangen. Während Emma selber noch nicht so ganz fassen kann, was da gerade passiert, sorgen die Bürgermeisterin und der Stadtrat schon dafür, dass sie nicht nur eine Ausbildung zur Hexe erhält, sondern auch einen Job als Pflichtverteidigerin der Stadt. In Spellbound ist es egal, dass sie keine Erfahrung mit Strafrecht hat, es reicht, dass sie bislang als Anwältin gearbeitet hat, um die Stelle zu besetzen, die durch die Ermordung ihres Vorgängers frei geworden ist.

Foto eines eReaders mit folgendem Text: "Yes, but ..." "And you kno how to recite the relevant law?" Wayne asked "Yes, but that doesn't ..." "Congratulations, Miss Hart," the mayor said. "You're Spellbound's new public defender." "She will need to fit her work in between classes," Lady Weatherby said. "Her education in witchcraft is essential. We can't have untrained witches running amok in Spellbound. It will reflect poorly on the coven."

Bislang ist das alles recht nett. Noch nicht besonders lustig oder spannend, aber nett genug, um mich zu unterhalten und dafür zu sorgen, dass ich genügend Interesse habe, um zu schauen wie es Emma weiterhin in Spellbound ergeht. Was ich nett finde, ist, dass die Stadt zwar seit Jahrhunderten von der Welt abgeschnitten ist, aber sich trotzdem weiterentwickelt und – zumindest in einem gewissen Rahmen – auf dem Laufenden gehalten hat. So gibt es – mit Magie laufende – Autos und auch sonst fühlt sich das Leben im Ort für mich nicht übertrieben altmodisch an, sondern einfach nur etwas eigentümlich. (So langsam sorgt das viele Lesen auf Englisch dafür, dass es mir überraschend schwer gefallen ist gerade eine deutsche Alternative zu „quirky“ zu finden. *g*)

 

Update 19:00 Uhr

Meine Animal-Crossing-Figur, die seitlich zum Betrachter auf einer Bank sitzt. Im Hintergrund ist das Schaufenster der Schneiderei zu erkennen, hinter der Bank ist eine Reihe Büsche zu sehen und ein herbstlich verfärbter Baum.

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal eine Runde „Animal Crossing“ gespielt, das Wetter war heute zum Glück schön auf meiner Insel und die Nachbarn so freundlich, dass sie sich alle auf Anhieb haben finden lassen, damit ich eine Runde mit ihnen plaudern konnte. 😉 Danach haben mein Mann und ich den Film „An Inspector Calls“ angeschaut und im Anschluss noch eine ganze Weile darüber diskutiert, wo die Filmemacher in unseren Augen falsch abgebogen sind …

Die BluRay-Box von "An Inspector Calls" (sehr dunkel, sehr britisch mit einer Gruppe altmodisch gekleideter Personen vor einem Herrenhaus), darauf ein Nadelspiel mit einem angefangenen Sockenschaft, daneben liegt ein etwas zerfleddert aussehendes Wollknäuel.

Der Film (aus dem Jahr 2015) basiert auf einem Theaterstück von J. B. Priestley aus dem Jahr 1944 und ich wusste vor dem Schauen nur, dass der Film sehr atmosphärisch sein und an „Mord in geschlossener Gesellschaft“-Krimis erinnern sollte. Ich muss zugeben, dass ich den Großteil des Films auch sehr genossen habe, weil gute Schauspieler die Handlung getragen haben und ich dieses Kammerspiel-Gefühl sehr mochte. Allerdings waren wir beide ziemlich enttäuscht von dem Ende, weil da die Moral der Geschichte nicht nur ziemlich plakativ noch einmal in einer Rede des Inspectors vorgetragen wurde, sondern weil es auch noch ein paar Wendungen gab, die definitiv unnötig waren und den anfangs recht guten Eindruck verdorben haben. Inzwischen habe ich dank des Kommentars auch herausgefunden, dass das Theaterstück bis heute zur britischen Schullektüre gehört – und das finde ich erschreckend passend. 😉

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Heute kein Foto vom Abendessen, da ich beschlossen hatte, dass mein Mann an diesem Wochenende kocht – was bedeutet, dass es für mich Tiefkühl-Pizza gab. 😉 Nach dem Essen habe ich weiter in „Curse the Day“ von Annabel Chase gelesen und das Buch eben beendet. Ich muss zugeben, dass das die perfekte Geschichte für einen müden und unkonzentrierten Tag war, an dem ich einfach nur etwas nette Unterhaltung haben wollte. „Nett“ ist definitiv das Wort, dass mir zu „Curse the Day“ einfällt, nicht gut, nicht lustig, nicht spannend, sondern einfach nett-nett. Weder in der Handlung, noch bei den Charakteren gibt es irgendwelche Ecken und Kanten, an denen sich Leser*innen reiben könnten, alles dümpelt so nett vor sich hin, ohne dass ich groß innehalten und irgendwas genießen wollte. Als ich eben versuchte meinem Mann dieses Leseerlebnis zu beschreiben meinte er „Also rundum mittelmäßig?“ und irgendwie passt das erschreckend gut. Ich könnte nicht mal sagen, dass die Autorin irgendwas falsch gemacht hat, sie hat aber auch nicht genug richtig gemacht, um mich irgendwie mitzunehmen. Ich werde definitiv keine weiteren Bände der Reihe lesen (und bin wirklich überrascht, dass es noch neun Fortsetzungen davon gibt!).

Da ich inzwischen wirklich müde bin und Kopfschmerzen habe, werde ich jetzt nur noch eine kurze Blogrunde drehen und dann ins Bett fallen. Ich hoffe, ihr hattet soweit einen schönen Tag. Bis morgen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Birthe

Aislinn O’Loughlin: Big Bad Me

Ich muss zugeben, dass „Big Bad Me“ von Aislinn O’Loughlin mir deutlich mehr Spaß gemacht hat, als ich erwartet hatte, so dass ich den Großteil des Buchs an einem Tag verschlungen habe. Gekauft habe ich den Roman, weil es in meiner englischsprachigen Timeline so einige Stimmen gab, die die Beziehung der beiden Schwestern, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird, positiv erwähnt hatten, und ich muss zustimmen, dass das einer der größte Pluspunkte einer insgesamt unterhaltsamen Geschichte ist. Zu Beginn des Romans wird die (fast) sechzehnjährige Evie von einem unheimlichen Stalker nach Hause verfolgt. Während dieser Stalker ihr noch einreden will, dass ihre Familie sie seit Jahren belügt und als Versuchskaninchen missbraucht, wird Evie von ihrer älteren Schwester Kate gerettet.

Gemeinsam fliehen die beiden aus dem Haus und machen sich auf die Suche nach ihrer Mutter, die vor Wochen aus beruflichen Gründen verreist ist – das ist es zumindest, was Evie gesagt wurde. Wenig später findet Evie heraus, dass der unheimliche Stalker damit recht hatte, dass ihre Familie ihr ein großes Geheimnis vorenthalten hat, denn Evie ist nicht – wie sie ihr Leben lang dachte – an einer sehr seltenen Form von Diabetes erkrankt, sondern sie ist eine Werwölfin. Gemeinsam mit Kate findet Evie Zuflucht in einem Gästehaus in dem kleinen Ort Brightside, wo ihre Mutter zuletzt gesehen wurde. Während Kate alles versucht, um Evie zu beschützen und ihre Mutter zu finden, muss Evie lernen, mit ihrer übernatürlichen Seite umzugehen. Dann ist da noch die Tatsache, dass in Brightside in den letzten Monaten sehr viele Jugendliche getötet oder entführt wurden, und dass der – ziemlich junge – Manager des Gästehauses überraschend viel über Werwölfe zu wissen scheint.

Wie schon erwähnt wird die Handlung abwechselnd aus Evies und Kates Perspektive erzählt, und das sorgt – zusammen mit dem Prolog – dafür, dass wir von Anfang an wissen, was mit Evie los ist, ebenso dass ihre Mutter verschwunden ist und dass in Brightside irgendwas Unheimliches vor sich geht. Aber dass es kaum überraschende Wendungen gibt, macht die Geschichte nicht weniger packend. Die Spannung wird eher dadurch erzeugt, dass man sich beim Lesen fragt, wie die Charaktere mit den heranziehenden Problemen umgehen werden. Wobei ich es wirklich besonders schön fand zu lesen, wie Evie und Kate miteinander umgehen und wie wichtig es ihnen ist, einander zu beschützen. Dabei gehen die beiden auch immer wieder zu weit, wenn sie zum Beispiel Details voreinander verheimlichen, weil sie fürchten, dass sie die andere verletzten oder zu unüberlegten Handlungen verleiten würden. Aber selbst diese Momente waren schön zu lesen, weil so viel Fürsorge und Zuneigung dahintersteckt, und wenn dann doch mal ein Geheimnis auffliegt, sorgt das nicht für ein Zerbrechen der schwesterlichen Beziehung, sondern für ein offenes Gespräch.

Dieses Grundvertrauen der beiden Schwestern zueinander fand ich wirklich wohltuend und mal eine angenehme Abwechslung zu all den schwierigen Geschwisterverhältnissen in den diversen Jugendbüchern. Ich muss aber auch zugeben, dass die anderen Charaktere neben Evie und Kate ein bisschen verblassen, auch wenn die beiden Schwestern im Laufe der Geschichte neue Freundschaften (und mehr) finden. Aber neben den unheimlichen Ereignissen, mit denen Evie und Kate zu kämpfen haben, und den übernatürlichen Elementen, die sie neu kennenlernen, ist das auch kein Wunder. Insgesamt ist der Roman eine gute Mischung aus temporeichen und heimeligen Szenen, und es gibt darin so einige Elemente, die an „Buffy“ erinnern – und das nicht nur, weil immer wieder Bezug auf die Serie genommen wird. Mir hat es Spaß gemacht mitzuerleben, wie Evie und Kate sich im Laufe der Geschichte verändern und wie sie trotz allem, was sie durchmachen, die ganze Zeit füreinander da sind und sich gegenseitig beschützen wollen. Ich glaube, das war das erste Mal, dass ich einen fantastischen YA-Roman gelesen habe, bei dem der Schwerpunkt nicht auf einer romantischen Beziehung (die es allerdings auch gibt) lag, sondern auf dem Verhältnis zweier Schwestern zueinander, aber ich habe genau das sehr genossen.

Herbstlesen im Oktober 2022 (Sonntag, 16.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Nachdem ich gestern doch relativ viel Zeit mit Lesen verbracht habe (sehr ungewöhnlich für einen Lesetag! 😉 ), werden wir uns heute definitiv wieder Zeit für eine Brettspielrunde (erneut „Flamecraft“) nehmen. Außerdem überlege ich noch ein bisschen, ob ich eine schnelle Backrunde einlegen soll, weil ich momentan wirklich Lust auf Kuchen habe (und Vorräte, die ich noch verbrauchen sollte). Auf der anderen Seite bin ich gerade relativ koch- und backunlustig und da sollte ich mir vielleicht nicht noch extra Arbeit mit einem Schoko-Gewürzkuchen machen, bei dem ich mich eh nicht entscheiden kann, in welcher Größe ich ihn backen soll … Immerhin kann ich heute direkt auf dem Sofa in den Tag starten, da ich gestern vor dem Schlafengehen noch den Topf und die Teller vom Abendessen abgewaschen habe und ansonsten erst einmal verpflichtungsfrei bin. 😉

 

Update 11:00 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von "The Secrets of the Stormforest", in der ein Drachenlesezeichen steckt und deren Cover drei rennende Personen vor einem fantastisch anmutendem Wald zeigen. Daneben steht eine große grüngemusterte Tasse mit Tee und auf der andere Seite eine nicht brennende kleine Sturmlaterne. Im Hintergrund lässt sich durch das Fenster ein grauer Morgenhimmel erahnen.

Den Morgen habe ich dann natürlich doch wieder etwas vertrödelt, ich wünschte, meine Wachwerd-Phasen würden nicht immer so viel Zeit benötigen. 😉 Aber irgendwann habe ich dann doch zum Buch gegriffen und weiter in „The Secrets of the Stormforest“ gelesen. Ich finde es schön, dass es in dieser Geschichte gute Gründe für ein Wiedersehen mit lauter Figuren gibt, die Flick und Jonathan früher schon getroffen haben. Das führt dazu, dass sich die Bedrohung durch die Seren zwar real anfühlt, die Geschichte an sich aber eine gewisse Heimeligkeit ausstrahlt, weil es so viele freundschaftliche Momente gibt. Ich denke, ich werde da heute noch einige Zeit mit verbringen, aber bevor ich wieder zum Buch greife, gibt es erst einmal eine Brettspielrunde mit meinem Mann. 🙂

 

Update 14:00 Uhr

Ein längliches Spielbrett, das für eine Person, die das Spiel nicht kennt, ziemlich unübersichtlich wirkt. Im Vordergrund sind ein paar Token aus Holz zu sehen, die verschiedene Materialien darstellen, außerdem ein Münzenstapel, im Hintergrund zwei Plastikdrachen, die auf einem Teil des Spielfelds stehen.

Die „Flamecraft“-Runde war heute wieder sehr lustig. Dieses Mal hatte ich den ersten Zug gemacht und ich war auch diejenige, die mit 76:61 Punkten gewonnen hat. Wobei mein Mann inzwischen in einem Gamesforum gelesen hat, dass einige andere Spieler die Vermutung haben, dass die Person, die die letzte Runde auslöst, die größere Sieg-Chance hat … So oder so hatten wir sehr viel Spaß, obwohl wir uns am Anfang (unbeabsichtigt) ständig gegenseitig behindert haben, was für einen leicht holprigen Start in die Spielrunde sorgte. Aber wir hatten – gerade gegen Ende – auch immer wieder Phasen, wo wir richtig schön unsere nächsten Züge planen konnten und Momente hatten, in denen ein neuausgelegter Drache gleich mehrere Boni brachte. Solche Züge sind soooo befriedigend. 😀

Ein Teller mit einer in Stücke geschnittenen Kohlrabi, zwei Möhren und eine mit Curry-Creme beschmiertem English Muffin, daneben liegt ein angeschalteter eReader.

Nach „Flamecraft“ wurde es dann auch Zeit für mein Frühstück und dazu habe ich ein paar Seiten in „Big Bad Me“ von Aislinn O’Loughlin gelesen. Die Schwestern Evie und Kate sind gerade gemeinsam auf der Flucht und nachdem ein paar Dinge schief laufen, kommt Evie so langsam dahinter, dass sie eine Werwölfin ist und dass Kate und ihre Mutter sie ihr Leben lang angelogen haben. Was ich dabei wirklich hübsch finde, ist, dass die beiden Schwestern trotz allem so fürsorglich miteinander umgehen und jeder das Wohlergehen der anderen so wichtig ist. So sind sie zum Beispiel jemandem begegnet, der Evie als Werwölfin erkannt hat und ziemlich aggressiv ihr und Kate gegenüber war – und da Evie dachte, dass das Verhalten durch die Pride-Fahne and Kates Jacke ausgelöst wurde, wollte sie natürlich sofort ihre Schwester vor dieser Person beschützen. Sehr weit bin ich in der Geschichte immer noch nicht, aber wenn das so weitergeht, dann verstehe ich, wieso das Verhaltnis dieser beiden Charaktere von allen Seiten so gelobt wurde. 🙂

 

Update 17:30 Uhr

Noch einmal die Taschenbuchausgabe von "The Secrets of the Stormforest", darauf liegt ein Schoko-Riegel und dahinter steht eine große Tasse mit Milchschaumhaube.

Nach dem letzten Update habe ich weiter in „The Secrets of the Stormforest“ gelesen und kann mitteilen, dass es zu dramatischen Entwicklungen kam! Es gab einen Todesfall und Flick und ihre Freunde sind gerade an einem Ort gestrandet, von dem sie vielleicht nie wieder wegkommen können – und ich bin sehr, sehr neugierig darauf, wie sie das Problem lösen werden und wie der Kampf gegen die Seren zu Ende geführt wird. Ich habe noch einige Kapitel vor mir, aber im Moment denke ich, dass ich das Buch heute noch beenden werde, weil es mir gerade so viel Spaß macht.

Meine Animal-Crossing-Figur, die mit Hexenhut und Hexenrobe im Regen an einer Klippe steht und aufs Meer hinausschaut.

Ich habe allerdings zwischendurch eine kleine Lesepause eingelegt, um meine Animal-Crossing-Runde einzulegen. Auf meiner Insel hat es heute kräftig geregnet, was meine Nachbarn allerdings nicht davon abgehalten hat ihren Tag zu genießen. Wenn ich nicht am nächsten Tag die neusprießenden Blumen ausgraben müsste, würde ich den Regen im Spiel deutlich mehr genießen. Es ist einfach so nett wie die Tropfen auf den Boden pladdern und die Nachbarn mit ihren Regenschirmen durch die Gegend laufen. 🙂

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Eine Schale mit einem Eintopf bestehend aus Kartoffeln und blassrosafarbenden Kohlstücken.

Nach einer kleinen Blogrunde habe ich noch ein bisschen gelesen, bis es Zeit war das Abendessen zu kochen. Ich muss zugeben, dass ich ziemlich überrascht war, als ich am Freitag in meiner Gemüsekiste einen roten Spitzkohl vorgefunden habe, und auch wenn er geschmacklich nicht anders ist als ein gelblicher Spitzkohl, bin ich mir nicht sicher, was ich von der Farbe nach dem Kochen halten soll. *g* Nach dem Essen habe ich dann gleich wieder zu „The Secrets of the Stormforest“ gegriffen und den Roman erst aus der Hand gelegt, nachdem ich ihn eben beendet hatte. Ich mag die Erzählweise, ich mag die Figuren und ihre Entwicklung und ich mag all die hübschen magischen Details, die es in diesen Geschichten zu finden gibt. Da dies der Abschlussband der Reihe ist, möchte ich gar nicht so viel erzählen, ich kann aber sagen, dass L.D. Lapinski meinem Gefühl nach das Niveau des ersten Romans halten kann. 🙂

Es hat mir Spaß gemacht heute so viel Zeit mit einem Buch zu verbringen und ich hoffe, ihr hattet heute einen ebenso netten und erholsamen Tag wie ich! Habt einen guten Start in die Woche und gönnt euch hier und da auch im Alltag eine Auszeit, um etwas zu tun, das euch Freude bereitet!

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
Neyasha
Kiya
Birthe
Jacquy

Herbstlesen im Oktober 2022 (Samstag, 15.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Schon wieder Samstag und schon wieder ein Herbstlesen-Tag. 😉 In der vergangenen Woche bin ich nicht so viel zum Lesen gekommen, dafür habe ich nach langer Pause mal wieder ein Hörbuch („The Very Secret Society of Irregular Witches“ von Sangu Mandanna) angeworfen und finde es gerade sehr entspannend, wenn ich nachmittags etwas Zeit zum Hören und Handarbeiten einräumen kann.

Außerdem habe ich, nachdem ich am Donnerstag eine „Jahresendspurt-Leseliste“ gepostet hatte, den dritten Band der „Strangeworld Travel Agency“-Reihe aus dem Regal gezogen. Gelesen habe ich zwar noch keine Seite in „The Secrets of the Stormforest“, aber ich hoffe, dass ich damit heute in Ruhe anfangen kann. Und weil ein Buch natürlich nicht genug ist, habe ich auch noch „Between Silk and Cynide – A Code Maker’s War 1941-45“ von Leo Marks in Reichweite liegen, da bei mir mit dem regnerischen Wetter auch wieder die Lust auf Sachbücher steigt. Das ist zwar keiner der Titel, die ich gern noch bis zum Jahresende lesen würde, aber da ich auf diese Memoiren gerade Lust habe, schaue ich da heute mal rein. Bevor ich aber mit Lesen anfangen kann, wartet noch das Geschirr vom Abendessen auf mich, und etwas Sport sollte ich auch noch machen, der ist in dieser Woche mal wieder zu kurz gekommen …

 

Update 11:00 Uhr

Den Pflichtkram des Tages habe ich für heute erledigt und meine Sportrunde ist auch erledigt. Es gibt mir ein bisschen zu denken, dass mein Mann meinte, ich solle mich nicht verletzen, als ich ihn aus dem Wohnzimmer vertrieb, und auf meine Antwort, dass ich eigentlich nur auf dem Boden sitzen und mit den Armen wedeln würde, erwiderte er, dass das bei mir trotzdem zu Verletzungen führen könnte … und so ganz unrecht hat er da nicht. *g* Aber ich kann vermelden, dass ich alle Sporteinheiten heute ohne Verletzungen hinbekommen habe und zu meiner großen Freude sogar feststellen durfte, dass die Übungen in dem ersten Video, das ich heute neu ausprobiert habe, dazu geführt haben, dass ich danach eine simple Schulterübung, die ich seit Monaten nicht hinbekomme, weil mir die Beweglichkeit in der rechten Schulter fehlte, problemlos machen konnte. Das ist ein ziemlich gutes Gefühl – und darauf ruhe ich mich jetzt für den Rest des Wochenendes aus. 😉

Ich habe schon gesehen, dass sich für heute wieder einige Mitleserinnen gemeldet haben, was ich wunderbar finde! Ich kochen mir jetzt also erst einmal einen Tee (oder überreden meinen Mann dazu) und drehe dann entspannt eine Blog- und Kommentarrunde, bevor ich zu einem meiner Bücher greife.

 

Update 14:00 Uhr

Ein Teller mit einem Brötchenhälfte, die mit Gurken belegt ist, und einer Brötchenhälfte mit Frischkäse und Schnittlauch. Neben dem Brötchen liegen Gurkenscheiben und zwei Möhren. In der Ecke links unten lässt sich ein angeschalteter eReader erahnen, im Hintergrund eine kleine brennende Sturmlaterne.

Uhhh … ich habe gerade zehn Minuten mit Kommunikationsproblemen zwischen Laptop und Smartphone gekämpft. Mal schauen, ob das heute wie gewohnt mit meinen Fotos klappt oder ob ich im Laufe des Tages so genervt davon bin, dass ich die Fotos sein lasse … Nach meiner Blog- und Kommentarrunde (die eine Stunde dauerte Oo) gab es erst einmal Frühstück für mich und dazu habe ich die ersten Seiten in „Big Bad Me“ von Aislinn O’Loughlin gelesen. Insgesamt habe ich noch nicht genug gelesen, um wirklich einen Eindruck von den Figuren, der Handlung und der Erzählweise bekommen zu haben. Meine englischsprachige TL war in den letzten Wochen voll des Lobes für den YA-Roman, da angeblich der „romantische“ Teil sehr im Hintergrund steht, während das Verhältnis zwischen den beiden Schwestern, die die Erzählerinnen der Geschichte sind, sehr schön beschrieben sein soll. Aber eigentlich wollte ich heute ja zu anderen Büchern greifen, also habe ich nach dem Frühstück zu „Between Silk and Cyanide“ von Leo Marks gewechselt.

Die Taschenbuchausgabe von "Between Silk and Cyanide" auf meinen ausgestreckten Beinen auf dem Sofa. Oben lugt ein Drachenlesezeichen aus dem Buch.

Die ersten Seiten lesen sich überraschend unterhaltsam, während der Autor kein besonders schmeichelhaftes Bild seines jugendlichen Selbst zeichnet. Die Ausdrucksweise ist etwas gewöhnungsbedürftig, da er zum Teil sehr malerische Elemente benutzt, um eine Situation oder eine Person zu beschreiben, aber es liest sich gut. Als ich eben unterbrach, um ein paar Worte mit meinem Mann zu wechseln, meinte ich, dass ich mir das Buch wirklich gern von Monty Don vorlesen lassen würde, weil seine Stimme und sein Humor meinem Gefühl nach sehr gut dazu passen würden. Ich glaube nicht, dass Leo Marks vollkommen glaubwürdig ist, wenn es um all die unterhaltsamen Elemente in seinen Erinnerungen geht (und sei es nur, weil einige Jahrzehnte zwischen Erleben und Aufschreiben vergangen sind), aber es gibt daneben noch so einige interessante Informationen über die Arbeit der Codebrecher (und natürlich der Code Maker), über die Hirachien und über den Arbeitsalltag in diesem Bereich. Ich glaube, mit dem Sachbuch werde ich noch viel Spaß haben. 🙂

 

Update 18:00 Uhr

Ein Plunderteilchen mit Pudding und Fruchtklecks auf einem Teller neben einer kleinen brennenden Sturmlaterne.

Entweder dauert es heute wirklich überraschend lange mit der Kommentarrunde oder ich brauche heute sehr lange dafür, so oder so läuft es darauf hinaus, dass ich auch nach dem letzten Update wieder eine Stunde online beschäftigt war. *g* Danach habe ich mich noch etwas mit „Between Silk and Cyanide“ beschäftigt, um dann gegen 16 Uhr in die Küche zu wandern und mir einen Milchkaffee zu kochen, während mein Mann Teilchen serviert hat. Zum Kuchen gab es noch ein paar Seiten in „Big Bad Me“, so dass ich neben Evie (15 1/2 Jahre, Werwölfin, die nicht weiß, dass sie eine Werwölfin ist) auch noch ihre Schwester Kate (17 1/2 Jahre und für Evie verantwortlich, solange ihre Mutter nicht erreichbar ist) kennengelernt habe. So wie sich die Ereignisse gerade entwickelt haben, wird Kate wohl demnächst Evie eröffnen müssen, was es mit ihrer seltsamen „Diabetis“ auf sich hat … Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich von dem Erzählstil halte, finde die Figuren aber bislang ganz nett und bin neugierig wie es weitergeht.

Meine Animal-Crossing-Figur, die in einem Nadelwald steht. Zwischen den Bäumen lässt sich ein Steinkreis erkennen, dahinter die Flügel eines Windrads.

Trotzdem habe ich das Buch erst einmal zur Seite gelegt und eine kleine Runde „Animal Crossing“ eingelegt, da ich aber nicht riskieren wollte, dass ich beim Stundenwechsel in Regen gerate (und dann morgen neu sprießende Blumen ausbuddeln müsste), war ich wirklich nur kurz im Spiel. Weshalb ich noch einige Zeit hatte, um den dritten Strangeworlds-Travel-Agency-Band anzufangen. Zu meiner Erleichterung war es wirklich so, dass die Ereignisse aus dem zweiten Teil am Anfang von „The Secrets of the Stormforest“ noch einmal aufgegriffen werden, so dass ich mich ausreichend informiert fühlte, um den dramatischen Enthüllungen, die zu Beginn dieses Buches kommen, folgen zu können. Es ist deutlich spürbar, dass das der Abschlussband der Trilogie ist und ich bin gespannt, welche Abenteuer die Protagonistin und ihre Freunde dieses Mal zu bewältigen haben. 🙂 Bevor ich aber wieder zum Buch greife, sollte ich aber mal übers Kochen nachdenken – und vielleicht den einen oder anderen Kommentar beantworten. *g*

 

Update 21:45 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit knallrotem Rote-Beete-Risotto

Es ist dann doch etwas später mit dem Kochen geworden als geplant (wie fast immer *g*) und so habe ich die Zeit seit dem letzten Update eigentlich nur mit dem Kochen eines Rote-Beete-Risotto (heute nicht ganz so schlotzig wie sonst), Risotto essen und dem teilweisen Schauen der aufgenommenen „The Taste“-Folge von dieser Woche verbracht. Oh, und etwas gestrickt habe ich nach dem Essen auch, während wir darauf warteten, dass wir einen guten Punkt zum Aufhören fanden. Jetzt drehe ich noch eine letzten Blog- und Kommentarrunde und dann gehe ich auch schon ins Bett. Ich wünsche euch eine gute Nacht – bis morgen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Susanne (in den Kommentaren)
Anette
Jacquy
Neyasha
Kiya
Birthe

Jahresendspurt-Leseliste

Ich hatte mir im vergangenen Dezember vorgenommen, dass ich mir ein Beispiel an Neyasha nehmen und versuchen wollte, meine Neuzugänge zeitnah zu lesen. Genau genommen wollte ich die Bücher, die ich zwischen dem 01.01.2022 und 31.10.2022 neu bekommen würde, bis zum 31.12.2022 gelesen haben. Die Neuzugänge von November und Dezember habe ich bei diesem Vorhaben von vornherein ausgeschlossen, denn selbst wenn ich den Dezember durchgehend lesen würde, wäre es wohl schwierig, alle meine Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke in gut einem Monat zu lesen. 😉

Um mich mal selbst ein bisschen anzuspornen und mir einen Überblick zu verschaffen, gibt es hier heute also eine Liste der Bücher, die ich gern noch bis zum Jahresende lesen möchte. Da alle Vormerkungen, die im Oktober erscheinen sollten, bei mir eingetroffen sind, müsste die Liste vollständig sein. Allerdings bedeutet das Lesen von „Faith – Greater Hights“ von Julie Murphy, dass ich vorher noch den ersten Band lesen müsste, und bei „Mixed Magic“ von Diana Wynne Jones muss ich mir überlegen, ob ich vorher noch die beiden englischen Crestomanci-Titel lesen will, die ich bislang nur auf Deutsch kenne und die deshalb mit im SuB-Regal liegen. Insgesamt sind es also 18 (+1) Bücher, die ich in den kommenden 80 Tage lesen müsste, um mein Vorhaben zu schaffen.

Einige Titel habe ich in den vergangenen Monaten schon angefangen, dann aber wegen Sommerhitze oder unpassender Lesestimmung erst einmal liegengelassen, und um da deutlich zu machen, dass sie auf dem Stapel mit angefangenen Büchern liegen, habe ich sie grün markiert.

  1. Ronen Steinke: Der Muslim und die Jüdin – Die Geschichte einer Rettung in Berlin
  2. Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
  3. Seanan McGuire: Spelunking Through Hell (InCryptid 11)
  4. Diana Wynne Jones: Mixed Magic
  5. Sophie Anderson: The Thief Who Sang Storms
  6. L.D. Lapinski: The Strangeworlds Travel Agency 3 – The Secrets of the Stormforest
  7. Kelly Barnhill: The Ogress and the Orphans
  8. Julie Murphy: Faith 2 – Greater Hights
  9. Sharna Jackson: The Good Turn
  10. Bernadette Banner: Make, Sew and Mend
  11. Kelly Barnhill: When Women Were Dragons
  12. Xiran Jay Zhao: Zachary Ying and the Dragon Emperor
  13. Julie Abe: Eva Evergreen and the Cursed Witch
  14. Alyssa Colman: The Gilded Girls (Gilded Magic 1)
  15. Janelle McCurdy: Mia and the Lightcasters (Umbra Tales 1)
  16. Leslye Penelope: The Monsters We Defy
  17. Patrice Lawrence: The Elemental Detectives
  18. James Nicol: The Spell Tailors