Kategorie: Lese-Tage

Habt ihr noch Lust auf Lese-Sonntage?

In den vergangenen vier Jahren gab es an jedem dritten Sonntag im Monat den Lese-Sonntag bei mir auf dem Blog, an dem es darum ging, gemeinsam einen möglichst gemütlichen und erholsamen Sonntag zu verbringen und darüber zu bloggen. Ich persönlich mag diese Lese-Sonntage immer noch und plane sie als „Veranstalterin“ seit 2018 fest in meinen Monat ein (und wer mich persönlich kennt, weiß in der Regel auch, dass ich an diesen Tagen schon „verabredet“ bin). Wenn ich aber sehe, wie die Lese-Sonntage im vergangenen Jahr gelaufen sind, dann habe ich das Gefühl, dass so ein fester monatlicher Termin nicht mehr in euren Zeitplan passt. Unser aller Leben hat sich in den vergangenen Jahren geändert – es wäre ja auch unheimlich, wenn es bei uns allen jahrelang immer gleich laufen würde – und einige Leute, die früher regelmäßig mitgelesen haben, haben sich schon lange vom Bloggen (und Bloglesen) verabschiedet. Ich möchte nicht, dass dieser Tag zu einer „Pflichtveranstaltung“ wird oder dass ihr denkt, dass ihr meinetwegen daran festhalten müsstet, obwohl euch so ein fester Lese-Sonntag eigentlich zu viel wird.

Deshalb also hier zum Jahresbeginn die Frage, ob ihr überhaupt noch Lust auf die monatlichen Lese-Sonntage habt? Wenn nicht, ist es vollkommen okay, und wenn doch, dann würde ich gern wissen, ob alles bleiben soll wie immer oder ob euch vielleicht ein anderer Tag oder ein anderer Rhythmus besser passen würde.

Neyashas Jahreswechse-Lesemarathon 2021/2022

Auch in diesem Jahr gibt es bei Neyasha wieder einen Lese-Marathon über Silvester und ich werde mich ihr (so wie schon im vergangenen Jahr) anschließen. Allerdings fürchte ich, dass ich das erste Stündchen nicht mit Lesen, sondern mit Puzzeln verbringen werde – da momentan das Tageslicht gerade noch dafür ausreicht (und wir immer noch keine ausreichende Beleuchtung in unsere Durchgangszimmer haben). So richtig geht es bei mir mit dem Lesen also erst gegen 15 Uhr los – ich melde mich dann wieder hier. 🙂

 

Update 16:30 Uhr (31.12.2021)

Ein Puzzle, das vom oberen Bildrand aus betrachtet wird, und bei dem bislang der Himmel und ein Teil eines Flusses fertig gearbeitet sind. Im Fluss lassen sich Elefanten erahnen (bei sehr genauem Hinschauen).

Da zwischendurch wirklich schön die Sonne schien, haben wir doch etwas länger gepuzzelt als geplant. So wie auf dem Foto ist übrigens meine Perspektive auf das Puzzle (dafür sitze ich dabei auf dem bequemeren Stuhl *g*). Es war lustig, wie schnell sich gestern der Himmel puzzeln ließ, während mein Mann nun seit zwei Tagen am Fluss arbeitet und immer noch nicht alle Teile anlegen konnte. Ich habe mich derweil heute mit dem Grün im Hintergrund des Bildes herumgeschlagen und war jedes Mal sehr froh, wenn ich ein passendes Teil gefunden hatte. An dem Puzzle haben wir wohl noch ein paar Tage Freude. 🙂 Ansonsten habe ich mir Tee gekocht, mein Mann hat die letzten Weihnachtsplätzchen und Schokolade verteilt und ich greife (nachdem ich mich kurz bei Neyasha und Birthe gemeldet habe) zu „Amari and the Night Brothers“ von B.B. Alston. Ich hatte erst überlegt, ob ich den Jahreswechsel-Lesemarathon nutze, um noch ein paar angefangene Titel zu beenden, aber ich würde nur eine kleine Kerbe in die beiden Stapel mit angefangenen Büchern schlagen können, so dass sich da ein Endspurt gar nicht so recht lohnt. Außerdem habe ich gerade sehr große Lust darauf endlich diese Geschichte anzufangen. 😉

Links oben eine kleine brennende Sturmlaterne, in der Mitte eine Untertasse mit drei Plätzchen und drei in Folie eingepackten Schokoladenkugeln, die Untertasse steht auf einem Buch, von dem gerade noch der Titel "Amari and the Night Brothers" zu lesen ist, rechts oben steht eine große Tasse mit einer Milchschaumhaube (Chai-Tee mit Milchschaum).

 

Update 19:00 Uhr (31.12.2021)

In den vergangenen zwei Stunden habe ich – wenn auch regelmäßig von meinem kommunikativen Ehemann unterbrochen – „Amari and the Night Brothers“ gelesen. Nach einem etwas gewöhnlichem Einstieg (gibt es für Amerikaner wirklich keine anderen Anfang für Middle-Grade-Geschichten als Ärger-in-der-Schule-Schuldirektorgespräch-Situationen?) gab es schnell Szenen, die mir sehr gut gefallen haben. Die Protagonistin Amari hat in letzter Zeit häufiger Ärger in der Schule gehabt und einer der Gründe ist, dass ihr (zehn Jahre) älterer Bruder Quinton verschwunden ist und ihre Klassenkameraden sie damit „necken“, dass Quinton bestimmt tot ist. Am letzten Schultag bekommt Amari dann eine Lieferung, die ihr eine ganz neue Welt eröffnet und ihr ermöglicht am Sommercamp des „Bureau of Supernatural Affairs“ teilzunehmen. Das Ganze hat schon ein gewisses Percy-Jackson-Feeling (vor allem, weil Percy Jackson nun mal die Reihe ist, die ich als erstes mit so einer Camp-Situation verbinde), aber ich mochte es sehr, dass Amari sich bewusst dafür entscheiden muss einen Schritt in die übernatürliche Welt zu wagen. Außerdem gibt es viele nette magische Elemente in der Geschichte, die mir viel Spaß machen, weshalb ich mich jetzt schon aufs Weiterlesen freue. Aber erst einmal schaue ich bei Neyasha und Birthe vorbei und dann gibt es den traditionellen Nudelsalat zum Abendessen.

 

Update 22:15 Uhr (31.12.2021)

Eine Glasschale mit zwei grob aufeinandergehäuften Klumpen Eiscreme vor einer orangen Decke.

Ich würde gern schreiben, dass es nach dem letzten Update gleich Abendessen gab, aber mein Mann hat noch etwas rumgetrödelt also habe ich nur kurz bei Twitter reingeschaut und schon gab es eine Stunde später Essen, als wir es geplant hatten. *g* Der Nudelsalat war lecker und zum Nachtisch haben wir – „liebevoll“ von meinem Mann serviertes – Schokoladen-Erdbeer-Eis gegessen. Zum Essen gab es dann die zweite Folge von „School of Chocolate“, wo acht Personen, die alle professionell in dem Gebiet arbeiten, an einer Mischung aus Weiterbildung und Wettbewerb rund um Patisserie teilnehmen. Die Teilnehmer finde ich zum Großteil nicht sehr sympathisch, aber Amaury Guichon, der das Ganze leitet, habe ich in den zwei Episoden schon richtig ins Herz geschlossen. Er ist sehr professionell, gibt gute und hilfreiche Tipps, wenn die Teilnehmer Probleme haben, und seine Entscheidungen sind für den Zuschauer immer nachvollziehbar. Ich mag, dass es dabei um Wissensvermittlung geht, auch wenn die Teilnehmer (und das mag ich nicht) immer den Wettbewerbsanteil des Ganzen betonen. Nach dem Essen wollte ich eigentlich gleich wieder zum Buch greifen, aber dann hat mein Mann über Twitter mitbekommen, dass Betty White heute gestorben ist und wir haben uns dann noch eine ganze Weile über sie ausgetauscht und uns gegenseitig erzählt, welche ihrer Rollen wir am Liebsten mochten …

 

Update 9:30 Uhr (01.01.2022)

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr und hoffe, eure Nacht war angenehm ruhig und ihr konntet gut schlafen. Bei uns war erst so gegen halb zwei genug Ruhe, um ins Bett zu gehen, auch wenn ich schon vor Mitternacht müde genug gewesen wäre, um einschlafen zu können. Es war deutlich weniger los als in den vergangenen Jahren, aber es wurde immer noch genügend Feuerwerk abgebrannt, dass vom frühen Nachmittag an durchgehend Böller und das Pfeifen von Raketen zu hören war. Da ich so müde war, lief es gestern dann nicht mehr so gut mit dem Lesen, aber ich genieße „Amari and the Nightbrothers“ weiterhin. Die Geschichte beinhaltet sehr viele vertraute Elemente (und während ich ganz am Anfang bei der Erwähnung des Sommercamps Percy-Jackson-Erinnerungen hatte, fühlt sich der Teil im Camp dann eher nach den Nevermoor-Geschichten von Jessica Townsend an), aber die Erzählweise des Autors fügt diesen bekannten Elementen so einige erfrischende und unterhaltsame Wendungen hinzu, dass ich den Roman gerne lese. Bevor ich mich aber auf dem Sofa wieder mit einem Buch einrollen, muss ich noch eine Runde durch die Wohnung wuseln (und mir Tee kochen). Ich muss zugeben, dass ich mich gerade noch nicht sehr wach fühle … *g*

 

Update 12:00 Uhr (01.01.2022)

Nach meinem ersten Lebenszeichen hier heute morgen, habe ich ein bisschen die Küche aufgeräumt, mich mit meinem Mann unterhalten und dann bin ich auf dem Weg zum Bettenmachen bei unserem Puzzle hängengeblieben und habe die Gelegenheit genutzt, dass ich mal „richtigrum“ auf das Bild schauen konnte. Ich kann also vermelden, dass Fluss und Elefanten nun fertigestellt sind und wir heute Nachmittag „nur“ noch den Regenwaldanteil des Puzzles vor uns haben. Mal schauen, ob wir das heute hinbekommen oder ob wir morgen noch etwas davon haben werden. *g*

Links oben eine kleine brennende Sturmlatern, in der Mitte liegen zwei Taschenbücher aufeinander, das untere ist nur zu erahnen, das obere trägt den Titel "Winter Magic", rechts oben eine große Tasse mit Milchkaffee.

Nachdem ich mich vom Puzzle trennen konnte, habe ich mich mit der Anthologie, die ich gerade lese, auf dem Sofa eingerollt. „Winter Magic“ (herausgegeben von Abi Elphinstone) beinhaltet eine Sammlung von (fantastischen) Kurzgeschichten von verschiedenen Kinder- und Jugendbuchautor.innen. Einige der Geschichten sind nicht für die Antholgie geschrieben, sondern schon früher an anderer Stelle veröffentlicht worden, aber für mich sind sie neu. Die Geschichte, die ich heute gelesen habe, war „Casse-Noisette“ von Katherine Woodfine. Die (fiktive) Handlung drehte sich um die erste Aufführung des Balletts „Der Nussknacker“ in St. Petersburg und die Autorin hat die Geschichte aus Sicht der zwölfjährigen Tänzerin, die damals die Clara tanzte, geschrieben. Ich fand die Handlung sehr berührend (wenn auch ein kleines bisschen kitschiger als ich es von der Autorin gewöhnt bin) und mochte die Geschichte sehr. Jetzt werde ich aber für die restliche Zeit des Lesemarathons wieder zu „Amari and the Night Brothers“ greifen und versuchen gemeinsam mit Amari herauszufinden, was aus ihrem verschwundenen Bruder Quinton geworden ist. 🙂

 

Update 14:00 Uhr (01.01.2022)

Links oben eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts daneben ein Teller mit vier Baguettescheiben (zwei davon mit einer grünen Creme bestrichen, zwei mit Frischkäse) und daneben liegen einige Möhren.

Nach dem letzten Update fiel mir erst einmal auf, dass ich mir doch so langsam mal Frühstück machen könnte – vor allem, da ich mich sehr auf die Pistaziencreme gefreut habe, die ich mir „den nächsten Tag, an dem ich mal zum Frühstück Weißbrot essen“ aufgehoben hatte. 😉 Danach ging es weiter mit „Amari and the Night Brothers“ – inzwischen bin ich beim 25. Kapitel angekommen und ich finde es wirklich schön, dass ich an diesen zwei Tagen so viel Zeit am Stück gelesen habe. Ich muss mir für dieses Jahr definitiv wieder längere Lesezeiten vornehmen und dann auch Laptop und Smartphone in diesen Stunden außer Reichweite legen, damit ich nicht bei jedem flüchtigen Gedanken nur mal eben etwas recherchiere oder ein anderes Buch auf die Merkliste setze oder mich auf andere Art und Weise ablenken lasse …

Ein aufgeschlagenes Buch. Auf der linken Seite ist fett gedruckt "Chapter Twenty-Five" zu lesen, darunter ist eine gezeichnete Fleischfressende Pflanze zu erkennen.

Da der Lesemarathon jetzt vorbei ist, wandere ich zusammen mit meinem Mann erst einmal wieder zu unserem Puzzle (auch wenn das trübe Tageslicht heute nicht gerade wirklich für angemessene Puzzlebedingungen sorgt *g*). Es war sehr schön entspannt den Jahreswechsel gemeinsam mit Neyasha und Birthe lesend zu verbringen. Vielen Dank dafür an Neyasha! Ich hoffe, ihr habt noch ein schönes und entspanntes „Restwochenende“, bevor am Montag der Alltag wieder beginnt. 🙂

Lese-Sonntag im Dezember 2021

Der dritte Sonntag des Monats ist natürlich auch im Dezember wieder der Lese-Sonntag – wobei ich (angesichts der Adventslese-Runden, die JED, Neyasha und Anette an den letzten Wochenenden veranstaltet haben) wohl dieses Mal eher diejenige bin, die sich den anderen beim Lesen anschließt und nicht anders rum. 😉 Geplant habe ich für heute nicht viel, ich bin gerade ziemlich müde und reif für ein paar Urlaubstage. Aber bevor ich mich über die Feiertage einigeln kann, muss ich noch zwei Aufträge fertig bekommen, die deutlich zeit- und energieaufwändiger sind als erwartet. Vielleicht hilft mir ja der heutige Lese-Sonntag dabei genügend Reserven aufzuladen, dass ich am Anfang der kommenden Woche einen erfolgreichen Endspurt hinlegen kann. Eine Brettspielrunde wird es bei uns wieder nicht geben, da der dafür benötigte Tisch weiterhin mit den Home-Office-Sachen von meinem Mann zugestellt ist, dafür hoffe ich, dass ich ja vielleicht wirklich zu einem meiner vielen angefangenen Bücher oder Comics greifen werde. Ansonsten könnte ich mir auch mein vernachlässigtes Handarbeitszeug schnappen und mal einen der weihnachtlichen Filme schauen, die ich im November auf die Merkliste gesetzt und bislang nicht gesehen habe. Bevor ich aber zum Buch oder Handarbeitszeug greife, muss ich erst einmal wach genug werden, um mich dem Abwasch von gestern Abend widmen zu können.

 

Update 11:15 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts eine große dampfende Tasse mit Milchtee.

Mein Start in den Tag war wieder sehr langsam und etwas zäh … Nachdem ich meinen Lese-Sonntag-Beitrag auf den Weg gebracht hatte, habe ich mich ein bisschen in meiner nächtlichen Twitter-Timeline verloren und den Feedreader geleert, bevor ich mich in die Küche begeben habe. Aber statt abzuwaschen, habe ich mir erst einmal einen Tee gekocht und bin dann bei dem Versuch versumpft, mehr über amerikanische Garnbezeichnungen herauszufinden (dicker als Sockenwolle, aber nicht so dick wie Teppichwolle war für die gesuchte Garnstärke keine hilfreiche Beschreibung – immerhin weiß ich jetzt, dass ich für das Projekt ein Garn benötigen würde, für das 5 mm Nadeln empfohlen werden). Wie ihr seht plane ich schon wieder weitere Handarbeitsprojekte, auch wenn ich gerade überhaupt keine Zeit dafür habe. *g* Dann habe ich mich mit Musik auf den Ohren doch dem Abwasch gewidmet und der hat so einige Zeit gekostet (das gestrige Abendessen war ein 4-Töpfe-Essen und dementsprechend viel dreckiges Geschirr wartete auf mich). Als ich wieder ins Wohnzimmer wanderte, meinte mein Mann, dass ich sofort „Animal Crossing“ starten müsste, damit ich auf seiner Insel eine Anleitung bekommen kann – und das war der Stand, als eben mein „du könntest dich mal wieder auf dem Blog melden“-Wecker klingelte. Da ich jetzt schon im Spiel bin, werde ich dabei auch erst einmal bleiben – und danach schauen ich, was ich aus den Buchstapeln hinter mir zupfen mag.

Animal-Crossing-Screenshot bei dem meine Spielfigur vor einem weihnachtlich geschmückten Bereich auf einer Bank sitzt. Im Hintergrund kann man dekorative Geschenkeberge, einen großen Weihnachtsbaum und leuchtende Sterne erkennen.

Update 15:25 Uhr

Wie schon im letzten Update gesagt, habe ich erst einmal eine gemütliche Runde „Animal Crossing“ gespielt. Ich spiele das Spiel zwar weiterhin täglich, aber entspannt war das in den letzten Tagen nicht – ich habe es eher zwischengeschoben, wenn mein Mann etwas im Spiel wollte oder wenn ich eine kleine Arbeitspause genutzt habe, um zu schauen, ob einer meiner Nachbarn etwas bastelt. Während ich noch spielte, haben wir gemeinsam einen Advents-Podcast gehört, der wenig adventlich war. Was vermutlich der Grund ist, warum wir schon die zweite Adventszeit mit diesem Podcast verbringen, obwohl wir normalerweise keine Podcasts hören. Im vergangenen Jahr war das immer eine nette gemeinsame Zeit in der Küche, während ich gekocht habe, aber in diesem Jahr sind die Folgen dafür zu lang. Danach bin ich auf dem Sofa eingedöst und wurde erst wieder von meinem „magst du ein Update schreiben?“-Wecker aus meinem Nickerchen geweckt.

Links oben eine nicht mehr brennende kleine Sturmlaterne, in der Mitte eine Schale mit einer Portion Porridge und Bananen, rechts oben ein angeschaltetes eBook.

Da es mir dann aber wichtiger war erst einmal etwas zu essen, habe ich vor diesem Update lieber Frühstück gemacht und beim Essen ein paar Seiten in meinem aktuellen eBook gelesen. Da ich in den letzten Wochen die „Death Before Dragons“-Serie so entspannend fand, dachte ich nach dem Beenden von Band 5, dass ich zur Abwechslung eine andere Serie der Autorin ausprobieren könnte (vor allem, da ich den ersten Band der „A Witch in Wolf Wood“-Reihe schon auf dem eReader hatte). Allerdings musste ich in den vergangenen Tagen feststellen, dass mich die Geschichte nicht so recht packt, weshalb ich in der vergangenen Woche gerade mal 56 Seiten gelesen habe. Ich weiß nicht, ob es an mir oder an dem Roman liegt, weshalb ich „Mind over Magic“ noch nicht ganz aufgegeben habe. Aber ich werde darin heute wohl nur weiterlesen, wenn ich irgendwann wieder die Hände mit anderen Dingen voll habe, und stattdessen jetzt mal einen Blick auf meine Stapel mit angefangenen Büchern werfen.

 

Update 19:30 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts eine rot-weiß-geringelte Tasse mit Heißer Schokolade und in der Mitte die Taschenbuchausgabe von Kiki's Delivery Service und eine darauf stehende Untertasse mit einer Auswahl unterschiedlicher Plätzchen und Marzipankartoffeln.

Nach dem letzten Update und einer kleinen Blogrunde habe ich meine Stapel mit angefangenen Büchern durchwühlt und letztendlich „Kiki’s Delivery Service“ von Eiko Kadono rausgezupft. Das Buch habe ich Ende November zum Geburtstag geschenkt bekommen und am selben Tag noch angefangen, aber als mein Lesen von einem Anruf unterbrochen wurde, habe ich es zur Seite gelegt und bis heute nicht wieder in die Hand genommen. Mit ein paar Plätzchen und einer Heißen Schokolade (heute ist immerhin der 4. Advent 😉 ) habe ich mich eingeigelt und weitergelesen. Inzwischen bin ich ungefähr halb durch (es ist aber auch ein dünner Roman!) und genieße die Geschichte sehr. Bislang würde ich sagen, dass das Buch – das die Vorlage zu dem Anime ist – all die Dinge beinhaltet, die ich an dem Anime so mag, aber keines der Elemente, die mich an der Ghibli-Version stören. Denn es gibt so einige Sachen, die ich an der Kiki im Trickfilm nicht so toll finde, die ich aber hinnehme, weil ich die Geschichte an sich und die Optik der Ghibli-Filme so niedlich finde und so sehr genießen kann. Beim Roman hingegen kann ich Kikis Verhalten deutlich besser nachvollziehen (was halt auch daran liegt, dass die Autorin einem Gründe für ihr Verhalten bietet) und wenn etwas in Kikis Leben schief läuft, dann in der Regel aufgrund der Umstände oder weil eine andere Person eben keine Ahnung davon hat, was eine Hexe ausmacht oder welche Fähigkeiten eine Hexe hat, und eben nicht weil Kiki aus pupertierendem Trotz oder Übermut heraus irgendwelchen Mist gebaut hat.

Blick in das aufgeschlagene Buch "Kiki's Delivery Service". Auf der rechten Buchseite ist die Kapitelüberschrift "Kiki Opens a Shop" zu lesen und drüber gibt es eine kleine Zeichnung von einer fliegenden Hexe als Silhouette.

Leider musste ich meine Lektüre dann erst einmal zur Seite legen, um das Abendessen zu kochen. Momentan ist der Sellerie-Gratin im Ofen und ich bin etwas genervt davon, dass das Rezept (das so einfach aussah) so viele Fragen aufwarf und natürlich nicht in der angegebenen Zeit machbar war. Mal schauen, ob sich der Zeitaufwand (der Arbeitsaufwand war wirklich übersichtlich) am Ende gelohnt hat. Bis das Essen aus dem Ofen kommt, drehe ich noch eine kleine Blogrunde – mal schauen, ob ich es schaffe überall zu kommentieren. Wenn nicht, dann melde ich mich später auf jeden Fall noch einmal. 🙂

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Eine Auflaufform mit Sellerie-Gratin. Ehrlich gesagt ist es einfach eine Auflaufform mit irgendwas Überbackenem.

Ich fand das Sellerie-Gratin lecker, mein Mann hingegen wäre glücklich gewesen, wenn ich das bei ihm nicht so beliebte Gemüse durch Nudeln ersetzt hätte, denn die Sauce und die Menge an Parmesan fand er toll … insgesamt denke ich nicht, dass ich das Rezept noch einmal machen werde. Zum Essen haben wir eine Folge des Weihnachtsspezials von „Blown Away“ geschaut – ich finde Glasblasen wirklich spannend, obwohl mich nichts und niemand in die Nähe eines so heißen und gefährlichen Arbeitsumfelds bringen könnte! Dann habe ich mich noch aufgerafft und den Abwasch erledigt, damit ich morgen ohne „Altlasten“ in den Arbeitstag starten kann, und nun bin ich ziemlich müde. Ich denke, ich gönne mir noch eine halbe Stunde mit „Kiki’s Delivery Service“ und falle dann ins Bett!

Es war wieder nett mit euch heute gemeinsam den Tag zu verbringen und ich finde es schön, dass wir wieder ein ganzes Jahr voller Lese-Sonntage geschafft haben! Allerdings habe ich ein bisschen das Gefühl, dass bei einigen von euch das Leben zu trubelig geworden ist für solch einen regelmäßigen Termin. Mal schauen, ob ich zum Jahresanfang mal einen Beitrag schreiben um nachzufragen, ob ihr Änderungswünsche habt. Wenn ich das mache, dann auf jeden Fall früh genug, um eventuelle Veränderungen vor dem dritten Sonntag im Januar umsetzen zu können …

Ich wünsche euch, dass die kommende Woche nicht zu stressig wird und ihr euch über die Feiertage entspannen und erholen könnt! Macht es euch so schön wie möglich und passt weiterhin gut auf euch auf!

***

Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Anette
JED

Lese-Sonntag im November 2021

Und schon wieder haben wir den dritten Sonntag im Monat und somit liegt ein Lesetag vor uns. Ich muss zugeben, dass ich in den drei Wochen seit dem Herbstlesen kaum ein Buch angefasst habe. Auf der einen Seite hatte ich weiterhin viel um die Ohren und habe in meiner Freizeit gerade mal die Konzentration für eine Runde „Animal Crossing“, auf der anderen Seite bin ich gerade chronisch müde und habe die eine oder andere Lesestunde ungeplant mit einem Nickerchen verbracht. Ich gehe mal davon aus, dass das daran liegt, dass mein Hausarzt gerade meine Medikamente neu einstellen will und die aktuelle Dosis nicht ideal ist. Insgesamt ist es also nicht schlimm, aber gerade ziemlich lästig und der Grund, warum ich mir für heute auch nicht viel vornehmen werde. Ich habe zwei angefangene Bücher neben mir liegen, einmal „Herbst im Mumintal“ von Tove Jansson, weil ich das gern auch in diesem Jahr wieder lesen mag, und „Doggone Deadly“ von Deborah Blake. Der letzte Titel ist der zweite Band der Catskills-Pet-Rescue-Mysteries, der erst in der letzten Woche erschienen und der bislang sehr unterhaltsam ist (und auch gut mal für ein paar Tage zur Seite legen lässt, ohne dass ich den Faden verliere).

Ein Brettspiel wird es heute bei uns nicht geben, weil ich gerade den dafür benötigten Tisch mit Sachen vollgestapelt habe, die ich Anfang der Woche aus der Wohnung schaffen will. Drückt mir die Daumen, dass ich dafür ein Auto gemietet bekomme und dass sowohl das Sozialkaufhaus, als auch die Annahmestelle für den Elektroschrott in den kommenden Tage normal geöffnet haben werden. Ich habe mir diese „Entsorgungsfahrt“ nämlich schon vor … 1 1/2 Jahren vorgenommen, dann kam mir die Pandemie dazwischen und ich hatte damals all den Kram so gründlich in den Ecken der Wohnung verstaut, dass ich ihn wunderbar verdrängen konnte. Nachdem ich ihn aber in den letzten Wochen so nach und nach aus den Ecken geholt habe, will ich die Sachen auch wirklich mal loswerden! Ähm … das sind also meine Pläne für heute – wie sieht es bei euch aktuell so aus?

 

Update 11:30 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot bei dem meine Figur mit dem Hippie Harvey spricht, der sagt "Schön, dich hier zu sehen! Sieh dich ruhig um und entspann dich ein wenig." Im Hintergrund sind ein Wohnwagen und mehrere Händler zu erahnen.

Nachdem ich heute früh mit dem üblichen morgenlichen Kleinkram (Betten machen, Geschirr abwaschen, Bad putzen usw.) fertig geworden war, habe ich erst einmal zur Switch gegriffen und ausgiebig „Animal Crossing“ gespielt. Seitdem es Anfang November das große Update und die Erweiterung gab, gibt es wieder so viele neue Dinge in dem Spiel zu machen und zu entdecken, dass es sich fast wie ein Neuanfang anfühlt. Ich genieße auf jeden Fall meine Zeit im Spiel wieder sehr und freue mich so über das Wiedersehen mit alten Bekannten und all die neuen Items. Und jedes Mal, wenn ich ein neues Möbelstück bekomme, das mir richtig gut gefällt, überlege ich, wie ich mein Häuschen umgestalten kann, um dieses Möbel einzusetzen. Bislang habe ich aber nur mein Dachgeschoss umgeräumt … Jetzt wird es aber Zeit zum Buch zu greifen, etwas zu lesen und dabei irgendein heißes Getränk zu genießen, um die kalten Finger wieder warm zu bekommen. 😉

Animal-Crossing-Screenshot, bei dem meine Figur im Café Taubenschlag eine Tasse Kaffee trinkt und dabei sagt "Es geht doch nichts über eine frische Tasse heißen Kaffees, um den gesamten Körper zu erwärmen."

 

Upate 14:00 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts die Taschenbuchausgabe von "Herbst im Mumintal" und dazwischen steht eine große Tasse mit Chai-Milchtee.

Nach dem letzten Update habe ich heute Vormittag wirklich eine Weile in „Herbst in Mumintal“ gelesen. Ich freue mich immer wieder über ein Wiedersehen mit all den unterschiedlichen Figuren und ich mag es auch, dass in diesem Buch die Muminfamilie gar nicht anwesend ist. Doch ganz besonders freue ich mich über den Onkelschrompel, ich vergesse immer wieder, dass es diesen Charakter in diesem Buch gibt, dabei finde ich ihn so wunderbar berührend beschrieben und liebe all die kleinen Szenen mit diesem alten und etwas wunderlichen Kerl. (Und jedes Mal frage ich mich, wie er wohl im Original heißt – und bin dann zu faul, um zu recherchieren. *g*)

Links eine kleine brennende Sturmlatern, rechts ein Teller mit einem English Muffin, einer aufgeschnittenen Kohlrabi und zwei Möhren, oben eine kleine Schale mit Quark.

Da mein Magen dann doch lautstark anfing Bedarf anzumelden, habe ich mir erst einmal Frühstück gemacht. Meine English Muffins backe ich inzwischen quardratisch und nicht mehr rund, weil das nicht nur schneller geht, sondern sie sich auch so besser einfrieren lassen. Jetzt brauche ich nur noch einen Gefrierbehälter für einen Monatsvorrat, was eine Menge Platz im Gefrierfach spart. Schöner sind natürlich die klassischen runden Muffins, aber solange sie gut schmecken und sich gut verstauen lassen, bin ich zufrieden. 😉 Beim Essen habe ich zu „Doggone Deadly“ gegriffen und etwas weitergelesen. In dem Roman hilft die Protagonistin Kari ihrer Freundin Suz bei der Leitung einer dreitägigen Hundeausstellung – dummerweise finden die beiden am Ende des ersten Tages eine Leiche und diese wurde auch noch mit einer von Suz‘ Scheren getötet. Was natürlich bedeutet, dass Kari nun ihre Freundin entlasten und herausfinden will, wer für den Mord verantwortlich ist. Sehr weit bin ich in der Handlung noch nicht gekommen, weil ich in den letzten Tagen sehr wenig Zeit dafür hatte, aber ich freue mich über ein Wiedersehen mit vertrauten Figuren und habe schon ein paar interessante Charaktere kennengelernt.

 

Update 18:00 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts ein angeschaltetes eBook, dazwischen oben eine hexenkesselförmige Tasse mit Heißer Schokolade und darunter ein kleines Schälchen mit ein paar Keksen.

Den Nachmittag über habe ich weiter in „Doggone Deadly“ gelesen. Es gab inzwischen eine zweite Leiche, außerdem sehr viele Informationen rund um einen Hundezuchtbetrug und die Entdeckung einer Welpenfarm (ist das wirklich der deutsche Ausdruck für „puppy mill“?). Ich muss gestehen, dass ich Karis Freundin Suz etwas unglaubwürdig als Verdächtige finde und es mir lieber wäre, wenn die Autorin diesen Teil rausgelassen und die Protagonistin einfach aus Neugier/Anteilnahme hätte ermitteln lassen, aber grundsätzlich fühle ich mich gut unterhalten und bin heute Nachmittag nicht mal eingeschlafen. 😉 Wenn ich gleich geschaut habe, wie es JED heute Nachmittag so erging, wandere ich erst einmal in die Küche, um das Abendessen zu kochen.

 

Update 21:15 Uhr (letztes Update)

Eine unangeschnittene Lauchquiche auf einem Teller.

Zum Abendessen gab es heute eine Lauch-Quiche, die ziemlich lecker war, und eine Folge „Blown Away – Christmas“. Ich mag diesen Glasbäser-Wettbewerb sehr und auch wenn diese Sonderstaffel nur mit fünf schon bekannten Teilnehmern läuft, finde ich es spannend diese Glasbläser bei der Arbeit zu sehen. Für mich wäre das definitiv kein Job, aber umso interessanter (und beängstigender) ist es in der Regel den Künstlern zuzuschauen und mehr über die verschiedenen Techniken zu lernen. Da ich inzwischen wirklich sehr müde bin, war es das heute für mich. Ich habe zwar nicht mehr sehr viele Seiten in „Doggone Deadly“ vor mir, aber der Rest der Geschichte muss bis morgen warten. Es war auf jeden Fall sehr schön und entspannend endlich mal wieder ein paar Stunden am Stück zu lesen. Ich muss das definitiv wieder besser in meinen Alltag einplanen … ab der übernächsten Wochen oder so, denn erst einmal hat mein Mann in den kommenden Tagen frei. *g*

Habt einen guten Start in die Woche und vielleicht lesen wir uns hier in einem Monat ja wieder. 🙂

***

Heutige Mitleserin:

JED

Herbstlesen im Oktober 2021 (Sonntag, 31.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Heute ist der letzte Tag des Herbstlesens – der Monat ist wieder so schnell rumgegangen! Nachdem ich meinen Tag gestern (neben der einen oder anderen Ablenkung *g*) vor allem mit „A Tangle of Spells“ von Michelle Harrison verbracht habe, habe ich nicht mehr so viele Kapitel in dem Roman vor mir. Was bedeutet, dass ich vermutlich heute auch noch zu „The Bewitching of Aveline Jones“ von Phil Hickes greifen werde, was hoffentlich perfekt zu einem „Halloween-Lesetag“ passen wird (obwohl die Geschichte im Sommer spielt). Da der erste Aveline-Jones-Roman so wunderbar atmosphärisch war, setze ich wirklich große Hoffnungen auf diesen zweiten Teil. Aber bevor ich zum Buch greife, muss ich erst einmal etwas wacher werden. Auch wenn es heute Nacht theoretisch eine Stunde mehr Schlaf gab, fühlt es sich nicht an, als ob ich genügend Schlaf bekommen hätte. 😉

 

Update 11:00 Uhr

Links ein Stapel aus zwei Büchern, oben liegt "A Tangle of Spells", rechts eine große Tasse, die von Milchschaum gekrönt wird.

Seit dem Aufstehen habe ich etwas (viel) Zeit online verbracht, in der Küche rumgewuselt und mich allgemein viel ablenken lassen. Aber wenn ich das richtig sehe, dann muss ich jetzt erst wieder zum Abendessenkochen von meinem Sofa aufstehen (oder wenn wir uns doch noch spontan zum Brettspielen aufraffen können). Ich werde jetzt erst einmal wieder zu „A Tangle of Spells“ greifen und das Buch beenden! Wenn in den letzten Kapiteln nicht noch etwas passiert, das meine Meinung ändert (wovon ich nicht ausgehe), dann ist das bislang mein liebster Band der Widdershins-Schwestern-Reihe. Die vorherigen beiden Geschichten waren auch schon sehr gut und wunderbar atmosphärisch, aber die Insel, auf der die drei Schwestern lebten, war so schrecklich deprimierend, dass es mir schon manchmal etwas zu viel war. Hier hingegen scheint der kleine Ort, in den die Familie gezogen ist, so wunderbar friedlich zu sein, auch wenn die Bewohner sich etwas seltsam benehmen, wenn es um das Thema Magie geht. Dieser Kontrast zwischen dem „normalem“ Äußeren und all den Spannungen und Gefahren hinter der hübschen Kulisse, macht mir wirklich viel Spaß und sorgt dafür, dass ich das Buch etwas mehr genieße als die vorherigen.

 

Update 14:00 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "The Bewitching of Aveline Jones", rechts eine grüne Schale mit Porridge und Apfelmus.

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal „A Tangle of Spells“ beendet und ich bleibe dabei, dass dieser dritte Band mein persönlicher Lieblingsteil der Reihe ist. Ich glaube nicht, dass es noch weitere Fortsetzungen rund um die Widdershins-Schwestern geben wird, aber ich bin sehr neugierig auf weitere Romane von Michelle Harrison. Zum Frühstücksporridge (genau genommen Dinkelflocken, gepoppter Amaranth und Mandeln aromatisiert mit gemahlener Vanille und dazu ein großzügiger Klecks Apfelmus, weil das so langsam mal aufgebraucht werden muss *g*) habe ich ein Video von Bernadette Banner und Cheyney McKnight gesehen, wo es um die Zusammenstellung einer modernen Chatelaine ging. Nicht ganz mein Thema, aber unterhaltsam und die Länge war perfekt als Frühstücksbegleitung. 😉

Eine Zeichnung über der Überschrift des ersten Kapitels von "The Bewitching of Aveline Jones". Die Kapitelüberschrift lautet "Stone and Glass" und die Zeichnung zeigt eine Elster, die auf einem Ast mit Beeren sitzt und von hinten von einem Vollmond eingerahmt wird.

Danach habe ich dann endlich zu „The Bewitching of Aveline Jones“ von Phil Hickes gegriffen und schon beim Aufschlagen habe ich mich über die erste Illustration von Keith Robinson gefreut. Die hübsche Illustration über der Kapitelüberschrift ist nur der Anfang, auf den ersten Seiten habe ich noch eine dekorative Flasche, ein mysteriöses Mädchen in einem Hexen-Steinkreis und eine fliegende Elster gefunden. Schon im ersten Aveline-Jones-Band habe ich mich sehr über all die Zeichnungen im Buch gefreut, weil diese nicht nur wichtige Elemente der Handlungen aufgriffen, sondern eben auch sehr dekorativ sind. Ich glaube, dass diese Geschichte wirklich gut als Lektüre zum heutigen Tag passt – denn bislang hat sich Aveline durch einen überwucherten Garten geschlagen, einen mysteriösen Steinkreis und ein ebensolches Mädchen entdeckt und eine Flasche gefunden, bei der sie das Gefühl hat, sie sollte sie vielleicht besser wieder einfach vergraben und ausnahmsweise nicht ihrer Neugierde nachgeben. Was sie natürlich doch machen wird … *g*

 

Update 18:30 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts die Taschenbuchausgabe von "The Bewitching of Aveline Jones", im Hintergrund ist ein offenes Fenster zu sehen, dass einen dunkelblauen Abendhimmel, die Silhouetten mehrerer Gebäude und einen angeläuteten Kirchturm zeigt.

Hach, heute Nachmittag habe ich richtig schön gelesen und bin inzwischen mit „The Bewitching of Aveline Jones“ fast durch. Wobei das Buch sich auch wirklich zügig lesen lässt und mich natürlich die Frage, was mit Aveline und Hazel passieren wird, immer noch weiterblättern ließ. Was mit Hazel los ist, ist eigentlich von Anfang an klar, nur Aveline kapiert es nicht – was ich überraschenderweise eher amüsant als unglaubwürdig finde. Vielleicht geht es mir gerade deshalb so, weil Aveline immer auf der Suche nach unheimlichen und übernatürlichen Dingen ist, aber auf der anderen Seite eigentlich nicht so richtig daran glauben will, auch wenn sie natürlich schon früher einmal einen Geist gesehen hat. Ich mag die Geschichte auf jeden Fall sehr und freue mich darauf das Buch nach dem Abendessen beenden zu können. Wenn das mit mir so weitergeht, dann greife ich heute noch zu einem weiteren Roman. *g*

Animal-Crossing-Screenshot, der meine Figur in einem Halloween-Hexen-Kostüm zeigt mit einer kleinen Kürbislaterne in der Hand. Vor ihr steht Jakob und brüllt "Fröhliches Halloweeeeen!", im Hintergrund sind diverse Kürbisdekorationen zu erkennen.

Außerdem habe ich natürlich gerade noch eine Runde „Animal Crossing“ gespielt und meine Nachbarn mit Bonbons und Lollies beschenkt und von Jakob Halloween-Items bekommen. Morgen heißt es dann wieder meine Insel von all den gruseligen Kürbisdekorationen zu befreien, was bestimmt einige Zeit dauern wird. *g* Und dann bleibt mir nur noch das Warten auf den kommenden Freitag, wenn das große Update veröffentlicht wird. Es gibt viele Dinge, die dann neu sein werden und die Möglichkeit dann andere Häuser einrichten oder Gerichte herstellen zu können, reizt mich schon sehr. Aber vor allem bin ich gespannt auf all die neuen Möbel, denn da habe ich in den vergangenen 1 1/2 Jahren schon ein paar Dinge vermisst, die in dem 3DS-Spiel schon vorhanden waren … Bevor ich gleich in die Küche flitze und anfange zu kochen, dreh ich noch eine kleine Blog- und Kommentarrunde. Die heutige Mitleserinnenzahl ist ja wieder überschaubar. *g*

 

Update 22:45 Uhr (letztes Update)

So langsam wird es Zeit das Herbstlesen mit einem letzten Update zu beenden … Zum Abendessen gab es heute ein Süßkartoffel-Erbsen-Curry, das leider nicht so besonders gelungen war. Ich muss mir wirklich mal merken, dass unser Gemüsekisten-Hof keine guten Süßkartoffeln anbaut und ohne gute Süßkartoffeln gibt es eben auch kein gutes Süßkartoffel-Erbsen-Curry. Immerhin habe ich, während das Curry köchelte, „The Bewitching of Aveline Jones“ beendet und gegen Ende zog die Geschichte noch einmal ein bisschen an, was bedeutet, dass der Roman wirklich wunderbar zu Halloween passte. Ich bin gespannt, ob Phil Hickes Avelines „Gegenspielerin“ noch einmal in einem anderen Roman auftauchen lässt oder ob dieser Teil von Avelines Abenteuern nun wirklich endgültig vorbei ist. Immerhin wird am Ende des Buches ein dritter Teil angekündigt, so dass ich danach in den kommenden Monaten die Augen aufhalten werde. 🙂

Links oben eine kleine brennende Laterne, rechts oben eine hexenkesselförmige Tasse mit Heißer Schokolade und dazwischen liegt die Taschenbuchausgabe von "Gideon the Ninth".

Nach dem Essen hatte ich immer noch Lust zu Lesen, also habe ich mir von den Büchern, die ich mir schon für den November bereit gelegt habe, „Gideon the Ninth“ von Tamsyn Muir gegriffen. Um den Roman bin ich sehr, sehr lange herumgeschlichen und ich weiß nicht, ob ich ihn mir geholt hätte, wenn ich nicht eine Kurzgeschichte mit der Protagonistin gelesen hätte, die mich fasziniert hat. Als mich mein Mann eben fragte, wie ich die Geschichte bislang finde, war meine Antwort „interessant und etwas irritierend, aber durchaus faszinierend“ – es ist auf jeden Fall etwas ganz anderes als ich sonst so lese. *g*

Da ich inzwischen ziemlich müde bin und den Kopf voller Geschichten und Figuren, Hexen, Necromanten und Magie habe, wird es wohl langsam Zeit für mich etwas runterzufahren, damit ich zu einer einigermaßen vernünftigen Uhrzeit ins Bett wandern kann. Also beende ich hiermit den heutigen Herbstlesentag! Es hat mich wirklich gefreut, dass ich an diesem letzten Tag im Oktober so viel Zeit mit Lesen verbracht habe und dass ich dabei wieder etwas Gesellschaft hatte. Überhaupt ist es schön, dass wir uns nun schon seit einigen Jahren immer wieder im Oktober zusammenfinden, um gemeinsam entspannte Wochenenden zu genießen.

Ich wünsche euch schöne und gemütliche Stunden im November und hoffe, ihr könnt weiterhin den Herbst genießen, lasst es langsam angehen und passt gut auf euch auf, während die Tage dunkler und kürzer werden! Vielen Dank, dass ihr mich beim Herbstlesen begleitet habt! Und vielleicht lesen wir uns ja an einem der kommenden Lese-Sonntage wieder! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
JED

Herbstlesen im Oktober 2021 (Samstag, 30.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Das letzte Wochenende im Oktober und so langsam habe ich das Gefühl, dass meine To-do-Liste für den Rest des Jahres länger ist als … der Rest des Jahres. Vor allem, da mein Mann seinen restlichen Jahresurlaub aufbrauchen muss und deshalb relativ häufig frei haben wird – und mir die vergangene Woche mal wieder gezeigt hat, dass ich in seinem Urlaub weniger auf die Reihe bekomme als sonst. *g* Immerhin hat sein Urlaub in den letzten Tagen auch bei mir zu so etwas wie einem Urlaubsgefühl gesorgt, was bei mir für ein paar extra Lesestunden geführt hat. Genau genommen habe ich seit dem vergangenen Herbstlesen-Sonntag „And Dangerous to Know“ (Darcie Wilde), „Howl’s Moving Castle“ (Diana Wynne Jones) und „At Bertram’s Hotel“ (Agatha Christie) beendet, „Collateral Damage“ (Taylor Simonds) gelesen und „Miss Percy’s Pocket Guide [to the Care and Feeding of British Dragons]“ (Quenby Olson) begonnen. Letzteres ist sehr nett, aber heute bin ich eher in der Stimmung für eine andere Lektüre. Genau genommen habe ich mir „A Tangle of Spells“ (Michelle Harrison) und „The Bewitching of Aveline Jones“ (Phil Hickes) bereit gelegt. Aber bevor ich zum Buch greife, muss ich erst einmal etwas wacher werden, den Abwasch erledigen und vielleicht auch schon mal den Apfel-Kuchen für heute Nachmittag backen.

 

Update 12:00 Uhr

Uff, der Vormittag war ein bisschen trubelig mit Abwasch, Backen und erneutem Abwasch. Außerdem habe ich einen Milchschäumer geliefert bekommen, da ich einen Ersatz für meinen kaputten Milchschäumer (nach gerade mal neun Tagen Betrieb! *grummel*) benötigte und mich durch die Bedienungsanleitung gelesen und natürlich alles abgewaschen. *g* Ich muss gestehen, dass ich – nachdem der anderen kaputt gegangen war – überlegt hatte, ob ich so ein Gerät wirklich benötige, aber dann habe ich ihn doch überraschend vermisst und mir ein etwas teureres Teil gekauft. Nun hoffe ich, dass das neue Stück etwas länger hält, er sieht zumindest gut aus und ist jetzt schon leichter zu reinigen als der alte … Ansonsten war ich noch eben unter der Dusche und habe jetzt das dringende Bedürfnis den Rest des Tages auf dem Sofa zu verbringen. Draußen ist es grau in grau und lädt zum Einmuckeln ein und ich habe zwei sehr vielversprechende Bücher in Reichweite liegen. So richtig einmuckeln werde ich mich aber erst, wenn der Kuchen auch wieder aus dem Ofen ist. Ich muss gestehen, dass ich die Optik heute wirklich lustig finde, weil mein Mann (von mir anscheinend nicht mit ausreichenden Instruktionen versehen wurde, da ich nur sagte „kannst du eben ein paar Löcher mit der Gabel in die Teigdecke stechen“ und deshalb) sehr systematisch vorgegangen ist – und nun sieht es aus, als ob er mit einem Nadelrad (oder Kopierrädchen – kennt das noch jemand, ich habe seit Jahrzehnten keins mehr gesehen) über den Kuchen gegangen wäre. 😀

 

Update 15:00 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "A Tangle of Spells", rechts ein Teller mit zwei Brötchenhälften (eine mit Frischkäse, eine mit Brombeer-Gelee) und zwei Möhren.

So richtig viel habe ich noch nicht gelesen, weil ich mich einfach ständig von anderen Sachen ablenken lasse, aber so langsam komme ich in „A Tangle of Spells“ rein. Das Buch ist der dritte Teil der Geschichten rund um die Widdershins-Schwestern (Band 1 ist „A Pinch of Magic“, Band 2 „A Sprinkle of Sorcery“) und ich freue mich sehr über das Wiedersehen mit Betty, Charlie und Fliss, auch wenn es anfangs etwas irritierend war, dass die Schwestern nicht länger in einem Gasthaus auf einer Insel leben. Aber allein der Prolog ist schon wieder so wunderbar atmosphärisch und ich liebe es einfach, wie Michelle Harrison in den Widdershins-Bücher mit (leichten) Grusel und Magie spielt! Und dann ist da ja noch das neue Zuhause der drei Schwestern und so viel Neues (für sie und den Leser) zu entdecken, auch wenn es wohl besser gewesen wäre, wenn Granny das neue Haus nicht gerade gekauft hätte, als sie … angetrunken war. *g*

(Prolog in Gedichtform) Prologue: Hocus pocus, hubble bubble, Magic allways leads to trouble. Three brave sisters, one fresh start, How long till it falls apart? From Crowstone's damp and swirling fogs To hidden rooms and hopping frogs. A pretty village, so serene, But somethings lurks beneath, unseen. Shuffle-shuffle, What's that sound? It's in the air and all around. A pinch of magic - use it quick! There is danger here in Pendlewick ...

Tangle of Spells von Michelle Harrison, Verlag Simon & Schuster, Prolog auf Seite 1

 

Update 18:30 Uhr

Eine Collage aus vier Bildern: Links oben eine hexenkesselformige Tasse mit der Aufschrift "Witches Brew", die mit Heißer Schokolade gefüllt ist. Rechts oben ein Stück Apple Tarte und ein Klecks Sahne auf einem Teller, dahinter ist eine kleine brennende Laterne zu sehen. Links unten: Noch einmal die brennende Laterne, die Kerze ist dieses Mal deutlich weiter runtergebrannt und daneben liegen zwei Bücher, deren Titel nicht erkennbar sind. Rechts unten: Ein Animal-Crossing-Screenshot mit einem K.K.Slider-Konzert.

Ich habe heute einen wirklich schönen und entspannten Nachmittag verbracht und nicht nur die „Heiße Schokolade“-Funktion des neuen Milchschäumers ausprobiert, sondern auch ein leckeres Stücke Apple Tarte genossen. Ansonsten hatte ich meine Nase recht viel in meinem Buch ungenieße die Beziehungen zwischen den drei Widdershins-Schwester, die regelmäßig zwischen Zuneigung und leichter genervtheit über die Macken der anderen schwanken. Betty findet immer mehr Hinweise, dass es an ihrem neuen Wohnort nicht ganz so friedlich zugeht, wie es auf den ersten Blick scheint, und ich bin gespannt wie sich diese Geschichte für die drei Schwestern noch entwickeln wird. „A Tangle of Spells“ bietet mir bislang auf jeden Fall die Mischung aus Heimeligkeit und unheimlichen Elementen, die ich so bei diesen Romanen mag. Oh, und ich habe natürlich auch wieder meine tägliche Animal-Crossing-Runde gespielt! Bevor ich jetzt in die Küche gehe, schaue ich mal, ob Anette noch etwas zu ihrem Nachmittag geschrieben hat …

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Rechts die BluRay-Hülle von "The Whisperer in Darkness", links ein angefangener Socken aus brauner Wolle.

Nach dem letzten Update bin ich erst einmal in die Küche gewandert und habe gekocht (Nudeln mit einer Kidney-Bohnen-Mais-Tomatensauce) und zum Essen haben wir dann „The Whisperer in Darkness“ geschaut. Den Film hatte mein Mann schon vor einiger Zeit gesehen und war danach ungemein begeistert – nicht nur von dem Film, sondern auch von den Extras, in denen mehr zur Entstehung der Geschichte und den Dreharbeiten erzählt wird. Und da er so begeistert war, hatten wir beschlossen, dass wir gemeinsam den Film an diesen Wochenende sehen würden. Am Montag gucken wir uns dann die Extras an, da hat mein Mann noch einen freien Tag (da sich seine Firma an bayrische Feiertage hält, obwohl sie in Hessen ist *g*). „The Whisperer in Darkness“ ist eine Geschichte von H. P. Lovecraft, die von der H.P. Lovecraft Historical Society weitergesponnen und verfilmt wurde. Ich muss zugeben, dass ich Lovecrafts „Horror“ atmosphärischer finde, wenn ich es nur höre und nicht sehe, aber ich war beeindruckt von der liebevollen Ausstattung des Films, der Wahl der Schauspieler (sehr viele „Typen“, die gut in einen sw-Film passten) und einiger schön gewählter Details. Ich muss gestehen, dass ich nicht so hingerissen bin wie mein Mann, aber ich freue mich darauf die Extras zu schauen und mehr über den Entstehungsprozess des Films zu erfahren! Beim Filmschauen habe ich auch noch etwas an meinem aktuellen Socken weitergestrickt. Den vernachlässige ich gerade sehr, weil er nur mein „Ausweich-Handarbeitsprojekt“ ist für die Momente, in denen ich beim Handarbeiten nicht hinschauen kann.

Ich glaube nicht, dass ich heute noch sehr lange aufbleiben werde, aber ein paar Seiten werde ich bestimmt noch in „A Tangle of Spells“ lesen. Das Buch bereitet mir gerade viel Freude. 🙂 Überhaupt hatte ich heute einen sehr netten Tag und es war schön, dass Anette mir beim Herbstlesen heute Gesellschaft geleistet hat! 🙂

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Heutige Mitleserin:

Anette

Herbstlesen im Oktober 2021 (Sonntag, 24.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Nachdem ich gestern so einen gemütlichen Samstag hatte, hoffe ich, dass es heute ebenso entspannt hier weitergeht. Viel habe ich gestern nicht mehr gelesen, auch wenn ich nicht ganz so früh ins Bett gekommen bin, wie ich gehofft hatte. Im Zweifelsfall muss ich heute also wohl einen Mittagsschlaf einlegen. *g*

Außerdem haben wir für heute wieder eine Brettspiel-Runde geplant (wenn wir uns denn auf ein Spiel einigen können) und ich habe natürlich noch meine beiden angefangenen Bücher („And Dangerous to Know“ und „Howl’s Moving Castle“). Aber erst einmal muss ich wieder wachwerden und dann sehe ich weiter … 🙂

 

Update 11:15 Uhr

Links oben eine kleine Laterne, in der Mitte ein Stapel mit Büchern, auf dem ein angeschalteter eReader liegt und eine Seite der Kurzgeschichte "Undead Philosophy 101" zeigt und rechts eine Tasse mit Milchtee.

Es bleibt dabei, dass ich es immer wieder faszinierend finde, wie so ein Vormittag einfach vergehen kann, ohne dass ich viel gemacht hätte. Genau genommen habe ich mich ein bisschen online rumgetrieben, mit meinem Mann die Essensplanung für heute und die nächsten Tage durchgesprochen und eine Kurzgeschichte gelesen. Die Kurzgeschichte war „Undead Philosophy 101“ von Stephanie Burgis und als Urban-Fantasy-Geschichte gehört sie so gar nicht zu dem, was die Autorin normalerweise schreibt, aber sie hat mir gut gefallen. Die Protagonistin Amanda sucht in der Geschichte Beistand bei ihrem Philosophie-Professor, weil ihre Mitbewohnerin von einem Vampir gebissen wurde. Es gibt sehr viele Gedanken darüber, dass Amanda nicht den Erwartungen ihrer Eltern entsprechen will, sehr viele (amüsante) Details zum Studentenleben und natürlich ein paar Vampire … *g* Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und muss zugeben, dass ich es nett fände, wenn Stephanie Burgis das Genre irgendwann mal wieder für sich entdecken und mehr darin schreiben würde. 😉

 

Update 15:00 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "Howl's Moving Castle", rechts eine grüne Schale mit Udon-Nudeln, Möhrenscheiben und kleinen Blumenkohlröschen in Brühe, quer über der Schale liegen Essstäbchen.

Ich würde ja gern behaupten, dass ich mich nach dem letzten Update gleich an meine Frühstückszubereitung gemacht habe, aber natürlich habe ich vorher noch etwas Zeit mit Kommentaren und allem möglichen anderen Kram verstreichen lassen. Beim Frühstück habe ich (mal wieder) gemerkt, dass es doch gut zwanzig Jahre her ist, seitdem ich regelmäßig mit Essstäbchen gegessen habe. Ich bin wirklich ziemlich unbeholfen geworden, wobei die kalten Finger vermutlich auch nicht geholfen haben. *g* Aber die Udon-Nudeln waren lecker und das warme Frühstück war heute einfach perfekt! Danach habe ich dann erst einmal zu „Howl’s Moving Castle“ von Diana Wynne Jones gegriffen. Ich mag dieses Buch so gerne und ich liebe all die kleinen Details und Zusammenhänge in der Geschichte, die zum Teil erst dann ins Auge fallen, wenn einem die Handlung schon bekannt ist.

Ein aufgeschlagenes Buch auf einer orangen Decke.

Was ich gerade allerdings wirklich lustig fand, war die Tatsache, dass mir heute zum ersten Mal aufgefallen ist, dass ich es in all den Jahren immer hingekommen habe, dass im Schloss nicht gekocht werden kann, wenn Calcifer erschöpft ist. Ja, der Dämon lebt im Herd und wenn auf dem Herd gekocht werden soll, dann muss dort auch ein Feuer brennen, das stark genug dafür ist. Aber auf der anderen Seite gibt es zwei Wege in Gebiete (ein Hinterhof und ein Moorgebiet), in denen ungestört ein kleines Lagerfeuer gemacht werden könnte, um etwas zu erhitzen. Es ist ja nicht so, als ob im Schloss Holzmangel herrschen würde, wenn man bedenkt, dass Calcifer regelmäßig mit Holzscheiten gefüttert werden muss …

 

Update 18:00 Uhr

Ein sehr herbstlicher Animal-Crossing-Screenshot, bei dem meine Figur vor einem Beet mit orangen Blumen steht und eine Pflanze ausgraben will, die außerhalb des Beetes wächst.

Da ich für das heutige Essen noch die Spinat-Füllung improvisieren machen muss, muss ich gleich in die Küche wandern. Aber vorher erzähle ich noch, was ich in den letzten Stunde gemacht habe. Nach dem letzten Update habe ich erst einmal etwas „Animal Crossing“ gespielt, bei der ich all die Blumen ausgraben durfte, die dank des gestrigen Regens auf meiner Insel gewachsen sind. Ich mag diese tägliche Runde über meine Insel wirklich gern und finde es wunderbar entspannend auch in diesem Spiel so etwas wie „Alltag“ zu haben … mal schauen, wie das so wird, wenn am 05. November die Erweiterung veröffentlicht wird. Ich fürchte, ich werde wohl für das Wochenende sehr viel Spielzeit einplanen müssen. 😉

Links die Taschenbuchausgabe von "And Dangerous to Know", darauf steht eine Untertasse mit verschiedenen Keksen (Lebkuchenherzen, Smartie-Schokokekse, Marzipankartoffeln und Spekulatius), rechts neben dem Buch steht eine große Tasse Milchkaffee.

Danach hatte ich dann große Lust auf was Süßes und einen großen Pott mit Milchkaffee. Dabei habe ich wieder zu „And Dangerous to Know“ von Darcie Wilde gegriffen und weitergelesen. Ich glaube, ich habe noch gar nicht so viel zur Handlung erzählt … Die Protagonistin Rosalind Thorne ist eine verarmte „Tochter aus reichem Haus“, die überlebt, indem sie anderen Frauen ihrer Gesellschaft diskret bei ihren Problemen hilft. Dieses Mal wird sie von Lady Melbourne engagiert, um herauszufinden wer Briefe aus dem Besitz der Lady gestohlen hat. Diese Briefe enthalten (vermutlich) Details über das Liebesleben von Lord Byron und könnten einen Skandal entfachen, der nicht nur den (momentan auf dem Kontinent lebenden) Lord seine Stellung kosten könnte, sondern auch Lady Melbourne und ihrer Familie schaden würde. Auf der anderen Seite hat der Bow Street Runner Adam Harkness, mit dem Rosalind schon zweimal zusammengearbeitet hat, das Problem, dass die Leiche einer unbekannten Frau zu Scotland Yard geliefert wurde – und die Herren, die das „Paket“ abgeliefert hatten, sagten aus, dass sie ihre Lieferung im Hof des Herrenhaus der Familie Melbourne in Empfang genommen haben. Offiziell wäre es zu gefährlich zu ermitteln, also bittet Adam Rosalind darum, dass sie für ihn die Ohren aufhält. Alles in allem mag ich die Geschichte eigentlich, ich hätte aber mehr Vergnügen daran, wenn die Autorin keine real existierenden Personen eingebaut hätte, über die ich in diesem Jahr gerade erst einiges gelesen habe, was eben nicht mit den Darstellungen in diesem Roman übereinstimmt, und wenn nicht die „sachbezogenen“ historischen Details in dem Buch so stimmig klingen würden … So, jetzt aber in die Küche! 😉

 

Update 22:00 Uhr

Ein Teller mit einem Stück Spinat-Quiche.

Wie schon geahnt, hat das Kochen heute etwas Zeit in Anspruch genommen und während das Essen im Ofen war, habe ich schon mal den Abwasch erledigt, so dass ich damit für heute durch bin. Die Spinat … Quiche(?) war sehr lecker und – da ich damit diverse Reste inklusive etwas Mascarpone, Parmesan und Feta aufgebraucht habe – sättigend. Ich freu mich jetzt schon darauf, dass ich morgen noch ein Stück davon zum Abendessen habe. *g* Eigentlich wollten wir zum Essen etwas Schauen, aber am Ende haben wir die Zeit nur genutzt, um unsere Netflix-Liste mal auszumisten. Danach habe ich noch ein paar Kommentare beantwortet und ein paar Seiten in meinen beiden Büchern gelesen. Ich neige dazu im Laufe eines Abends alles, was ich in Reichweite haben will, auf meiner Sofadecke anzusammeln und heute führt das dazu, dass ich gerade ständig zwischen den beiden Romanen wechsel. Ich denke, ich werde das auch noch ein Stündchen oder so weiter so machen und dann ins Bett gehen.

Zwei Bücher auf einer orangen Decke, unten liegt "Howl's Moving Castle", darauf liegt "An Dangerous to Know".

Es war heute wieder schön gemeinsam mit euch den Tag zu verbringen und ich kann kaum glauben, dass wir nur noch ein Herbstlesen-Wochenende vor uns haben! Ich hoffe, wir lesen uns hier am kommenden Wochenende wieder oder ansonsten spätestens am Lese-Sonntag im November. Habt einen guten Start in die Woche und genießt das Herbstwetter solange es anhält! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
Neyasha
Birthe
Sayuri
JED

Herbstlesen im Oktober 2021 (Samstag, 23.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Schon das vierte Wochenende in diesem Oktober und auch dieses Mal bin ich wild entschlossen möglichst viel gemütliche Zeit auf dem Sofa zu verbringen. 😉 Nachdem wir am Mittwoch wieder über zwanzig Grad hatten, sind die Temperaturen in den letzten zwei Tagen wieder so weit gefallen, dass es sich herbstlich anfühlt, und ich freu mich jetzt schon darauf, mich unter meiner Decke auf dem Sofa einrollen zu können.

In der vergangenen Woche habe ich nicht nur „A Daughter of Lies and Ruin“ von Jo Spurrier beendet, sondern auch den ersten Teil der „The Supernatural Sleuthing Service“-Reihe von Gwenda Bond und Christopher Rowe gelesen und rezensiert. Es bleibt dabei, dass ich es im Moment ganz gut am Abend mit dem Lesen auf die Reihe bekomme, dafür aber das „ins Bett gehen“ etwas später stattfindet als vernünftig wäre. *g* Zur Abwechslung von all den fantastischen Romanen der letzten Tage, habe ich mir für heute „And Dangerous to Know“ von Darcie Wilde vorgenommen – das ist der dritte Roman der Rosalind-Thorne-Krimis. Wobei ich gestehen muss, dass ich in den letzten Tagen auch immer mal wieder in „Howl’s Moving Castle“ von Diana Wynne Jones reingeblättert habe, weil ich solche Lust auf die Geschichte hatte. Ich denke, das mit dem Lesen wird heute wohl auch tagsüber klappen. Aber erst einmal muss ich dafür wach genug werden …

 

Update 11:15 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "And Dangerous to Know" von Darcie Wilde, rechts eine große Tasse mit Gemüsebrühe.

Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie lange „wachwerden“ bei mir so dauern kann. 😉 Weshalb ich bislang nicht mehr auf die Reihe bekommen habe, als die Küche aufzuräumen, zu duschen, mich etwas online rumzutreiben und ungefähr sechs Seiten zu lesen … Und dann klingelte der Wecker, den ich mir gestellt hatte, damit ich hier ein erstes Lebenszeichen hinterlasse. *g* Nachdem das erledigt ist, rolle ich mich jetzt also wieder auf dem Sofa ein und schaue, ob ich in „And Dangerous to Know“ reinfinde.

 

Update 14:00 Uhr

Rechts ein weißer Teller mit zwei Brötchenhälften (oben Frischkäse, unten Butter und Honig), oben eine große Tasse Chai-Milchtee und links (auf meinem Buch stehend) eine Glasschale mit Apfelstücken

Ich bin mir nicht so sicher, was ich von meinem Kriminalroman halten soll. Die ersten beiden Bände der Reihe habe ich sehr gemocht, aber da ging es auch um Personen, zu denen ich noch keine Meinung hatte. Oder wenn prominente historische Figuren auftraten, dann war ihre Rolle so gering, dass ich nicht das Bedürfnis hatte ihre Darstellung in den Romanen mit dem zu vergleichen, was ich über diese Personen weiß. Bei „And Dangerous to Know“ hingegen spielen Lady Melbourne und ihre Schwiegertochter Lady Caroline Lamb eine große Rolle und ich finde es schwer zu ertragen, dass Lady Caroline direkt als „die Verrückte, die ein Verhältnis mit Lord Byron hatte“ eingeführt wird. Und sie wird so nicht nur von einem älteren und einflussreichen Herren bezeichnet, sondern auch von einer der besten Freundinnen ihre Schwiegermuter Lady Melbourne. Das ist kein Grund das Buch abzubrechen, aber es lässt mich etwas langsamer und kritischer lesen – und ich hatte kein Problem den Roman für mein Frühstück zur Seite zu legen, um erst einmal etwas Zeit online zu verbringen …

 

Update 17:00 Uhr

Eine angefangene Häkeldecke mit braun-weißem Karomuster, eine Häkelnadel und eine Fernbedienung, die darauf liegen.

Nach dem letzten Update hatte ich erst einmal Lust darauf eine Runde zu Häkeln und dabei einen Film zu schauen. Genauer gesagt hatte ich Lust auf „Practical Magic“ („Zauberhafte Schwestern“) und da ich den Film so gut kenne, kann ich dabei auch Häkeln, ohne dass ich das Gefühl habe, ich würde etwas verpassen. Als reines Hörbuch würde die Geschichte vermutlich nicht funktionieren, aber ich wusste ja, wann ich hochgucken muss, um die wichtigen Stellen mitzubekommen. Sehr passend war es, dass bei der unheimlichsten Stelle des Films unsere Nachbarin ihre Fenster zuknallte – was ich weniger hören als spüren kann, weil dann das Sofa wackelt. Das hat mir schon einen überraschenden Schreckmoment verpasst. *g* Weshalb ich mir danach erst einmal eine Heiße Schokolade und etwas zum Knabbern gegönnt habe – Zucker soll ja bei einem Schreck helfen … oder so … 😉

Links eine kleine Laterne, die auf einer blaugrünen Fliese steht, in der Mitte die DVD-Hülle von "Practical Magic", auf der eine Untertasse mit ein paar Keksen steht, und rechts eine hexenkesselförmige Tasse mit Kakao und Mini-Marshmellows.

Jetzt drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und dann gönne ich mir etwas Zeit auf meiner Animal-Crossing-Insel.

 

Update 21:30 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot mit meiner Spielfigur und einer Nachbarin, die ein Frosch ist. Die Nachbarin sagt: "Regen ist toll! Endlich kann ich wieder nach Herzenslust in Pfützen herumspringen, quäk!".

Nachdem ich „Animal Crossing“ gespielt hatte, wurde es auch bald Zeit zum Kochen. Heute gab es Mais-Risotto (ich bin mir sicher, dass ich davon schon so einige Fotos hier im Blog gezeigt habe *g*) und irgendwie saue ich dabei immer schrecklich die Küche ein. Weshalb ich nach dem Essen schon wieder in die Küche gewandert bin und – mit dem Ghibli-Soundtrack von „Howl’s Moving Castle“ auf den Ohren – den Abwasch in Angriff genommen habe. Das hat heute einige Zeit gedauert, weshalb ich gerade erst wieder auf dem Sofa gelandet bin …

Links eine kleine Laterne mit einem brennenden Teelicht, rechts die Taschenbuchausgabe von "And Dangerous to Know".

Ich drehe jetzt noch eine abschließende Blog- und Kommentarrunde und dann werde ich noch ein paar Seiten lesen, bevor ich hoffentlich nicht so spät ins Bett falle. Es war heute wieder nett mit euch gemeinsam den Tag zu verbringen – wir lesen uns morgen wieder! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
Neyasha
Birthe
JED

Herbstlesen im Oktober 2021 (Sonntag, 17.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Gestern habe ich ja schon einen gemütlichen Lesetag auf dem Sofa verbracht und heute soll es ebenso entspannt weitergehen. Wie immer versuche ich erst einmal wach zu werden, bevor ich zum Buch greife, außerdem will ich heute Vormittag schon die Suppe für heute Abend kochen. So kann sie gut durchziehen und ich habe meinen Pflichtteil schon in der ersten Hälfte des Tages hinter mich gebracht. 😉 Ansonsten werden wir heute vermutlich keine Brettspielrunde einlegen. Wir sind beide nicht so recht in der Stimmung dazu und haben eher Lust uns auf dem Sofa einzurollen. Allerdings werden wir versuchen uns zu einem kleinen Spaziergang aufzuraffen, um in dem neuen Café im Viertel Kuchen für heute Nachmittag zu besorgen. (Mit so einer „Belohnung“ in Aussicht schaffen wir es vielleicht das Sofa zu verlassen. 😉 )

 

Update 11:30 Uhr

Ich bin heute so müde, dass ich gar nicht richtig in den Tritt komme. Aber immerhin ist die Suppe inzwischen fertig und ich habe die ersten Kommentare beantwortet und mich ein bisschen online rumgetrieben – wobei ich dabei immer wieder weggenickt bin. Bevor ich mich also auf dem Sofa einrolle und zum Buch greife, raffe ich mich also mal auf und gehe nach draußen. Freiwillig … ich glaube, ich werde in meinem Alter so langsam wirklich seltsam. 😉 Aber vielleicht hilft die frische Luft ja gegen diese anhaltende Müdigkeit und bei dem grauen Nebeltag sollten sich nicht zu viele Leute im Viertel rumtreiben. Außerdem gibt es da ja noch die Aussicht auf leckeren Kuchen! Und natürlich müssen wir so ein neues Café im Viertel unterstützen, damit es lang erhalten bleibt … *g*

 

Update 14:45 Uhr

Als wir heute Vormittag zum Café gingen, klarte der Himmel sogar soweit auf, dass hier und da ein paar Sonnenstrahlen zu sehen waren. Insgesamt war es aber eher ungemütlich und grau und wir sind dann auch auf direkten Weg wieder nach Hause gegangen. Lustigerweise ging uns beim Gang durchs Viertel auf, dass das das erste Mal seit März 2020 war, dass wir gemeinsam aus dem Haus gegangen sind. Wir sind zwar im Juni nach unserem Impftermin gemeinsam nach Hause gekommen, aber da mein Termin früher war als der meines Mannes, haben wir getrennt das Haus verlassen. Ansonsten gehen wir eigentlich nur für Arzttermine und fürs Einkaufen raus – und das sind Dinge, die wir getrennt tun. Mit unseren üblichen Frühstücksverabredungen, Roller-Derby-Nachmittagen oder Museusbesuchen fühlen wir uns noch immer nicht wohl – auch angesichts der Tatsache, dass es in den letzten Wochen bei den Arbeitskollegen meines Mannes zu Corona-Erkrankungen kam (trotz vollständigen Impfungen und vor allem bei Personen mit schulpflichtigen Kindern). Es fühlte sich auf jeden Fall etwas seltsam an, dass wir gemeinsam aus dem Haus gegangen sind …

Eine Baumkrone vor einem sehr bewölktem Himmel und ein einzelner Sonnenstrahl, der auf die Blätter trifft, - anhand der Hausfassaden rechts und links kann man erahnen, dass es eine sehr schmale Straße ist.

Vor der Kuchentheke hatten wir dann das Problem, dass uns einfach zu viele verschiedene Sorten angesprochen haben. Spontan hatten wir Lust auf mehr als acht unterschiedliche Kuchen und mussten erst etwas überlegen, was wir nun mit nach Hause nehmen. Am Ende sind es vier Stück Kuchen geworden, weshalb mein Frühstück nach dem Spaziergang dann nur aus einem Joghurt bestand. Ich muss gestehen, dass mir der nicht besonders gut schmeckte, das war das erste Mal, dass ich einen Joghurt auf Kokosbasis probiert habe, weshalb ich froh war, dass ich mit Chai-Milchtee hinterherspülen konnte. 😉

Links ein Stapel aus zwei Büchern, oben ist die Taschenbuchausgabe von "Willow Moss and the Vanished Kingdom" zu sehen, rechts eine große Tasse mit Chai-Milchtee und dazwischen eine Glasschale mit Kokos-Joghurt.

Danach habe ich mich endlich auf dem Sofa eingerollt und weiter in „Willow Moss and the Vanished Kingdom“ gelesen und bin sogar ein ganzes Stückchen weiter gekommen. Ich mag die Erzählweise der Autorin (und habe ihr inzwischen verziehen, dass gefühlt jedes Buch den selben Anfang hat), ich mag all die fantastischen Elemente rund um die Magie und die magischen Kreaturen in der Welt und ich liebe es, wie Dominique Valente ihre Charaktere agieren lässt. Vor allem mag ich es, dass dieses Mal eine Figur ohne Magie eine wichtige Rolle spielt und das deutlich wird, dass der Umgang der „Brotherhood of Wol“ mit denen, die über Magie verfügen, auch Auswirkungen auf das Leben derjenigen hat, die nicht über Magie verfügen. Wenn mein Mann nicht gerade die erste Runde Kuchen serviert hätte, würde ich vermutlich immer noch lesen, so überlege ich aber, ob ich nicht gleich erst einmal eine Weile häkel …

Zwei Teller, auf denen jeweils ein Stück Kuchen liegt. Links ein Stück Nuss-Karamell-Kuchen (ein fester Boden, der mit einer Nuss-Karamell-Schicht überzogen wurde), rechts ein Stück Kaffee-Käsekuchen.

Die Kuchenstücke haben wir uns übrigens geteilt und sowohl der Nuss-Karamell-Kuchen, als auch der Kaffee-Käsekuchen waren köstlich! Beide würde ich definitiv noch einmal kaufen … *g*

 

Update 18:00 Uhr

Zwei Teller mit Kuchen, links ein Stück Schoko-Pudding-Torte, rechts ein Stück Honig-Mandel-Torte, dazwischen steht eine wie ein Hexenkessel geformt Tasse mit Milchtee.

Seit dem letzten Update habe ich einige Zeit mit Häkeln verbracht und danach zwei weitere Stück Kuchen probiert (Schoko-Pudding-Torte und Honig-Mandel-Creme), auch diese beiden waren verflixt lecker und wir würden sie auf jeden Fall noch einmal essen. Es wäre wirklich leichter, wenn wir nicht all diese Kuchen so sehr mögen würden, dann hätten wir beim nächsten Mal immerhin schon ein paar, die wir nicht kaufen wollen würden. *g* (Wobei ich die Bananen-Schoko-Erdnuss-Torte dieses Cafés wohl nicht noch einmal kaufen würde, denn so lecker sie ist, so ist sie doch auch unglaublich mächtig und ein Stück ersetzt locker zwei Hauptmahlzeiten. 😉 ) Nach dem Kuchen wurde es Zeit für eine Runde „Animal Crossing“ – ich fürchte, meine Nachbarinnen haben beschlossen ihr ganz eigene Version des Herbstlesens abzuhalten … Vielleicht sollte ich das im kommenden Jahr auch lieber als „Massen-Chillout-Session“ bezeichnen? Was meint ihr? *g*

Ein Animal-Crossing-Screenshot, auf dem meine Spielfigur gemeinsam mit zwei Nachbarinnen zu sehen ist. Eine davon sagt "Es war einfach der richtige Zeitpunkt 'ne Massen-Chillout-Session einzuberufen, meinste nich' auch?.

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Nach dem letzten Update habe ich erst „Willow Moss and the Vanished Kingdom“ ausgelesen und dann erst einmal geschaut, ob ein weiterer Band schon angekündigt ist. (Jupp! „Willow Moss and the Magic Thief“ soll im März 2022 erscheinen.) Da bis zum Abendessen noch etwas Zeit war, habe ich dann versucht eine Rezension zu „Scales and Sensibility“ auf die Reihe zu bekommen, aber ich muss zugeben, dass es gerade mit dem Rezensionen schreiben nicht so recht klappt. Zum Essen haben wir eine Folge „Nailed It!“ geschaut und danach bin ich in die Küche gewandert und habe den heutigen Abwasch erledigt. Ich weiß immer noch nicht, ob ich das lieber morgens oder abends mache. Es ist überaus lästig, wenn ich mich nach „Feierabend“ noch einmal aufraffen muss, um eine Pflichtaufgabe zu erledigen, aber es ist auch ganz nett, wenn ich morgens in eine aufgeräumte Küche komme. Auf der anderen Seite ist der morgendliche Abwasch immer so nett, um schnell ein „ich habe was geschafft“-Gefühl zu haben, mit dem ich in die jeweilige To-do-Liste des Tages einsteigen kann. Ich glaube, ich muss darüber noch ein bisschen nachdenken. *g*

Da ich nach einer letzten Blog- und Kommentarrunde gleich ins Bett fallen werde, verabschiede ich mich für dieses Wochenende von euch! Es war wieder sehr nett mit euch gemeinsam den Tag zu verbringen – und ich muss gestehen, dass ich mich besonders gefreut habe, dass Birthe wieder unter den Bloggerinnen ist! Habt einen guten Start in die Woche, passt gut auf euch auf und vielleicht lesen wir uns ja am kommenden Wochenende wieder hier! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
Neyasha
Birthe
JED

Herbstlesen im Oktober 2021 (Samstag, 16.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.In der vergangenen Woche habe ich gar nicht so wenig gelesen, auch wenn ich dafür in der Regel auf Schlaf verzichten musste. Ich weiß ja, dass das nicht gerade der klügste Weg ist, um Zeit mit seinen Büchern zu verbringen, aber ich habe gerade eine Phase, in der ich nicht nur viel um die Ohren habe, sondern mich auch erst am späten Abend wirklich auf meine Bücher konzentrieren kann. Und wenn ich erst einmal in einer Geschichte drin bin, dann werden aus „ich lese nur eben das Kapitel zuende“ oder „ich komme in ein paar Minuten nach“ auch mal eben ein oder zwei Stunden, die mir dann am nächsten Tag fehlen. 😉

So habe ich immerhin in den letzten Tage nicht nur den zweiten Band der Strangeworlds-Travel-Agency-Reihe („The Edge of the Ocean“), sondern auch „Scales and Sensibility“ von Stephanie Burgis beendet und zwischendurch neben fünf Kapitel in „At Bertram’s Hotel“ von Agatha Christie auch noch das eBook „Paladin’s Hope“ von T. Kingfisher gelesen, das am vergangenen Samstag in meinen Posteingang trudelte. Ich liebe die Paladin- bzw. Saint-of-Steel-Bücher ebenso sehr wie alle anderen Geschichten („Clocktaur War 1+2“ und „Swordheart“), die in dieser fantastischen Welt spielen, und wünschte mir, ich könnte sie jedem ans Herz legen. Aber es ist schwierig eine angemessene Rezension zu schreiben für „überaus amüsante, fluffige High-Fantasy-Liebesgeschichten mit Blood-and-Gore-Elementen“ oder gar eine Religion wie die des Ratten-Gottes zu erklären, dessen Anhänger … pragmatische Bürokraten sind, die dem Volk dienen und unabhängig von der jeweiligen Regierung für Recht und Ordnung sorgen … oder so … 😉

Für heute habe ich mir schon zwei Romane („Willow Moss and the Vanished Kingdom“ von Dominique Valente und „Daugther of Lies and Ruin“ von Jo Spurrier) rausgelegt, muss aber erst einmal wachwerden (und das Geschirr vom Abendessen abwaschen *g*), bevor ich zum Buch greife.

 

Update 11:00 Uhr

Seit dem Aufstehen habe ich ein bisschen Zeit online verbracht, den Abwasch erledigt und habe dann noch einen Blick auf einen Auftrag geworfen, den ich gestern Abend zugeschickt bekam, mit der Anmerkung, dass ich den doch allen anderen vorziehen sollte. Ich werde also auch in der kommenden Woche gut zu tun haben und hoffe, dass ich dann etwas vernünftiger bin und nicht meine Nächte zum Lesen nutzen werde. 😉 Kommentare habe ich auch beantwortet und jetzt öffne ich gleich mal den Feedreader und schaue, was ich in den letzten Tagen verpasst habe.

So richtig bin ich noch nicht in Romanstimmung, aber vielleicht gönne ich mir gleich erst einmal eine Häkelrunde. Es ist in der Wohnung kühl genug für eine Decke, was mich doch sehr motiviert, um weiter an der Häkeldecke zu arbeiten. Außerdem finde ich es gerade überraschend entspannend einfach nur zu häkeln ohne weitere Ablenkungen zu haben …

 

Update 15:00 Uhr

Ein Stück braun-weiß-karierte Häkeldecke, die auf meinem Schoß liegt und in der eine Häkelnadel steckt.

Ich habe nach dem letzten Update wirklich zur Häkelnadel gegriffen und eine Weile an meiner Decke gearbeitet. So langsam ist die Decke ja auch als solche erkennbar – wobei ich heute festgestellt habe, dass ich seit dem letzten Wochenende gerade mal eine Kästchenreihe geschafft habe. Wenn das so weiter geht, dann wird die Decke erst zum Herbst 2022 fertig und dabei habe ich noch nicht mal die Zeit in Betracht gezogen, die ich für die Umrandung benötigen werde. *g*

Links ein Stapel aus zwei Taschenbüchern, es lässt sich gerade so erahnen, dass der obere Titel von Dominique Valente ist. Rechts ein Teller mit zwei Brötchenhälften, die eine mit Honig, die andere mit Frischkäse. Dazwischen steht am oberen Rand des Fotos eine Glasschale mit Apfelspalten.

Da mein Magen dann doch anfing zu knurren, gab es für mich dann auch Frühstück (unser Lieblingsbäcker hat gerade mal wieder riesige Brötchen Oo) und dazu ein paar Seiten in „Willow Moss and the Vanished Kingdom“. Ich freu mich sehr auf die Geschichte und finde es weiterhin faszinierend, dass mir die Bücher so gut gefallen, obwohl die Autorin ein paar Elemente verwendet, die mich bei anderen Romanen regelmäßig stören. Ich muss aber auch zugeben, dass ich es schön fände, wenn die Ausgangssituation nicht immer so wäre, dass niemand Willow glaubt. Ich konnte das ja noch beim ersten Band verstehen, weil es da um einen verschwundenen Tag ging und so niemand sich an diesen Tag bzw. an die Zeit, als dieser verschwunden war, erinnern konnte. Aber beim dritten Buch ist es doch etwas … einfallslos, dass selbst ehemalige Verbündete, die Willow schon zweimal davon überzeugt hat, dass sie sich nichts einbildet, wieder glauben, dass sie nur irgendwelche absurden Geschichten erzählt, so dass Willow ganz alleine (plus dem Monster unter dem Bett und den üblichen besten Freunden) losziehen und Unrecht wieder in Ordnung bringen muss. Das macht mich, obwohl ich mich über viele kleine Dinge in der Handlung und das Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren freue, gerade etwas grumpig.

 

Update 18:30 Uhr

Links wieder die Taschenbuchausgabe von "Willow Moss and the Vanished Kingdom", rechts ein großes Glas mit Chai-Milchtee, das von einer Milchschaumhaube gekrönt wird.

Im Moment bin ich einfach den ganzen Tag süchtig nach heißen Getränken mit Milch (und das liegt nicht daran, dass ich mir inzwischen wirklich einen elektrischen Milchschäumer besorgt habe), weshalb es nach dem Frühstück und dem letzten Update noch einen Chai-Milchtee für mich gab. Lustigerweise mag ich weder den Großteil der Gewürze in meiner Chai-Mischung, noch Rooibos, der ebenfalls darin verwendet wird, aber trotzdem trinke ich jeden Tag eine Tasse davon, weil es mit der Milch zusammen dann doch irgendwie … wohltuend ist.

Links eine Untertasse mit acht unterschiedlichen Pralinen, rechts eine Tasse, die wie ein Hexenkessel geformt ist und die mit Kakao und Mini-Marshmallows gefüllt ist.

Am Nachmittag habe ich etwas in „Daughter of Lies and Ruin“ von Jo Spurrier gelesen. Ich mochte den ersten Band der Blackbone-Witches so gern und auch diese Geschichte fängt schon wieder gut an. Ich mag das Verhältnis zwischen der Protagonistin Dee und ihrer Dienstherrin/Ausbilderin Aleida , auf der einen Seite ist Dee immer wieder bemüht Aleida zurückzuhalten (zu Beginn des Buches werden die beiden zum Beispiel von Räubern überfallen und Aleida ist durchaus bereit diese mit einem Streich zu erledigen), auf der anderen Seite ist Dee sehr froh darüber, dass Aleida so wenig Skrupel hat und sie in jedem Fall beschützen wird. Dummerweise bin ich beim Lesen immer wieder dem Sekunden-Schlaf zum Opfer gefallen, weshalb ich dann zu „Animal Crossing“ gegriffen habe.

Animal-Crossing-Screenshot mit meiner Spielfigur und Eugen, dem Museumsdirektor. Eugen sagt "Huhuuu! Wenn das nicht ein Einfachgemälde ist, vollwertig und authentisch!"

Nicht, dass ich bei dem Spiel nicht einschlafen würde, aber da bin ich das gewohnt und es stört mich nicht. 😉 Nach über 1 1/2 Jahren ist mein Museum noch immer nicht vollständig, obwohl wir uns im Freundeskreis fleißig ausgetauscht und doppelte Kunstwerke verteilt haben, aber ich arbeite weiter daran. Und nachdem es gestern ein Nintendo Direct zu dem neuen „Animal Crossing“-Update gab, habe ich das Gefühl, ich sollte noch ein paar Sachen auf meiner Insel erledigen, bevor es so viele neue Dinge zu entdecken gibt. Aber nicht mehr heute, für heute bin ich mit dem Spiel durch. Stattdessen drehe ich jetzt eine Blogrunde und wandere dann in die Küche, wo ich ein neues Rezept ausprobieren werde. Spannend wird dabei der Einsatz von Sriracha, die habe ich vorher noch nie probiert und bin gespannt, ob sie uns schmeckt (und in die geplanten Wraps passt).

 

Update 22:15 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit zwei Wraps, einer davon ist durchgeschnitten und der Anschnitt zeigt eine Füllung aus Reis, Kidney-Bohnen, Paprika und Zwiebeln.

Okay, ich muss zugeben, dass Sriracha deutlich zu scharf für mich ist (vor allem, da ich bei zu viel Schärfe keine Luft mehr bekomme), aber Extrawürze in der Füllung und mit etwas Ketchup abgemildert, passt die Sauce sehr gut zu diesen Wraps. Alles in allem hat uns das Essen wirklich gut geschmeckt und ich mochte es, dass es so einfach mit der Hand zu essen war. Zum Essen haben wir eine Folge „Document 72 Hours“ geschaut, dieses Mal ging es um Menschen, die rund um den Jahreswechsel 2017/2018 die Tsugaru Strait Ferry benutzten. Ich mag diese kleinen Einblicke in die Leben der Personen, die für diese Sendung interviewt werden, und finde es immer wieder überraschend, welche Dinge sie über sich preisgeben. Ansonsten habe ich nur noch etwas weiter in „Daughter of Lies and Ruin“ gelesen und wie schon im ersten Band habe ich das Gefühl, dass es eine schön gemütliche Geschichte ist, obwohl die ganze Zeit Dinge passieren. *g* Bevor ich ins Bett gehe, wasche ich noch eben das Geschirr vom Abendessen ab und drehe eine Blogrunde. Mehr gibt es also von mir hier nicht. Ich wünsche euch eine gute Nacht – bis morgen! 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
JED
Anette