Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage (Hörbuch)

„Sieben verdammt lange Tage“ von Jonathan Tropper hockt schon sehr lange auf meinem SuB, aber so richtig habe ich mich nie in der Stimmung für das Buch gefühlt. Umso erfreuter habe ich zugegriffen, als mir Natira das Hörbuch als Leihgabe angeboten hat. Grundsätzlich mag ich diese Art von Familiengeschichten sehr – vielleicht, weil mir meine Familie im Vergleich den Foxmans gleich sehr viel normaler vorkommt. Aber nach dem Hören dieses Hörbuchs, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich eine Protagonistin benötige, um mich mich wohlzufühlen. Und sei es nur, weil ich dann nicht ständig mit dem fehlenden Sexleben der Hauptfigur und seinen Gedanken und Reaktionen auf jedes einigermaßen attraktive weibliche Wesen konfrontiert werde.

Aber vielleicht sollte ich erst einmal ein paar Worte zur Handlung verlieren. In „Sieben verdammt lange Tage“ dreht sich die Handlung um Judd, der vor ein paar Wochen herausgefunden hat, dass seine Frau Jen ihn mit seinem Chef betrügt. Pikanterweise hat er Jen prompt an ihrem Geburtstag mit ihrem Liebhaber in in ihrem Ehebett erwischt, als er sie früher von der Arbeit kam, um sie mit einer Torte zu überraschen. Die Torte mitsamt den brennenden Kerzen landete dann im Hintern des Chefs und das war es dann mit Judds Ehe. Kurz darauf stirbt Judds Vater, der schon längere Zeit krank war, und um den letzten Wunsch des Toten zu erfüllen, sollen Judd und seine drei Geschwister – wie es sich nach dem traditionellen jüdischen Glauben gehört – sieben Tage Schiwa sitzen.

Während dieser sieben Tage, in denen sich die Mitglieder der Familie Foxman kaum aus dem Weg gehen können, kommen viele Gefühle hoch, die seit Jahren von allen totgeschwiegen wurden, und alte und aktuelle Konflikte lassen sich nicht länger ignorieren. Während Judds ältere Schwester Wendy von ihrem vielbeschäftigen Ehemann Barry mit den drei kleinen Kindern ständig allein gelassen wird und ihrem Jugendfreund hinterhertrauert, wirft sein Bruder Paul ihm vor, dass er seinetwegen nicht aufs College gehen konnte. Außerdem ist Paul mit Judds Ex-Freundin Alice verheiratet und die beiden versuchen seit Jahren vergeblich Kinder zu bekommen, während Judds Frau Jen gerade festgestellt hat, dass sie schwanger ist. Einzig Phillip, der jüngste der Foxman-Geschwister, scheint unbelastet durchs Leben zu gehen, doch natürlich trügt der Anschein.

Wie schon erwähnt, mochte ich die Familienszenen in dieser Geschichte. Die Liebe zwischen den Geschwistern ist ebenso greifbar wie all die größeren und kleineren Verletzungen, die sie sich gegenseitig – mal mehr, mal weniger absichtlich – zugefügt haben. Auch das Verhältnis zu den Eltern ist nicht ganz ungetrübt und so langsam wird Judd und seinen Geschwistern klar, dass sie ihren Vater verloren haben und keine Gelegenheit mehr haben werden, um ihm näher zu kommen. Was ich nicht mochte – und ich muss zugeben, dass ich grundsätzlich ein Problem damit habe – ist die … ähm … sexuelle Bedürftigkeit von Judd. Seit der Trennung von Jen hat er mit keiner Frau mehr geschlafen (wobei im Laufe der Geschichte klar wird, dass der letzte Sex keine drei Monate her ist) und ist so „bedürftig“, dass er anscheinend an nichts anderen mehr denken kann. Ständig betrachtet und beurteilt er Busen, Beine und Hintern und das hinterlässt bei mir einen ziemlich fiesen Nachgeschmack …

Der Sprecher, Andreas Pietschmann, liefert solide Arbeit. Ich fand seine Lesung passend und unterhaltsam und er verlieh den einzelnen Charakteren einen ausreichenden Wiedererkennungswert. Dass die Frauenstimmen immer mal wieder etwas unnatürlich klangen, fällt nicht so schwer ins Gewicht, da er bei diesen Passagen nicht so extrem die Stimme verstellte wie manch anderer Sprecher – da kann ich das verzeihen. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich jetzt weder die Stimme von Andreas Pietschmann, noch seine Leistung so herausstechend fand, dass er für mich einen Wiedererkennungswert besitzt.

7 Days – 7 Books (Mini-Version): Fazit

Montag und damit zurück im Alltag, nachdem ich mir in der letzten Woche Donnerstag und Freitag etwas zum Lesen freigeschaufelt habe. Es ist vermutlich keine Überraschung, wenn ich sage, dass ich die Tage bevorzuge, an denen ich die Hälfte der Zeit mit einem Buch vor der Nase verbringen kann. 😉

Es hat Spaß gemacht die letzten vier Tage so intensiv zu lesen und dem Leih-SuB hat es auch gut getan. Vielleicht sollte ich mir den (zumindest zum Teil) auch für die längere „7 Days – 7 Books“-Aktion zu Ostern vornehmen. Die Kommentarrunden haben wieder einiges an Lesezeit gekostet, aber ich finde es spannend wie unterschiedlich wir alle lesen und welche Titel es auf den anderen Blogs so zu entdecken gibt. Aber vor allem finde ich es immer wieder erstaunlich wie viel Lesezeit doch zusammenkommt, wenn ich nicht ganz so viel Zeit online verbringe, wenn ich die Konsolen abends liegen lasse und mich auch sonst nicht so schnell vom Buch ablenken lasse. Trotzdem läuft es in der Regel darauf hinaus, dass ich spät am Abend, wenn alles ruhig ist, die meisten Seiten lese. 😉

Insgesamt habe ich folgende Bücher gelesen:

Donnerstag + Freitag:
Maggie Stiefvater: Rot wie das Meer (430 Seiten)
(Sympathische Protagonisten, gute Grundidee, sehr tolles und atmosphärisch beschriebenes Inselfeeling!)

Samstag:
Nicholas Drayson: Kleine Tierkunde Ost-Afrikas (288 Seiten)
(Ebenfalls sympathische Figuren, leiser Humor, gesellschaftskritische Untertöne, faszinierende Informationen und Anekdoten, die in die Handlung eingestreut werden, und die Tatsache, dass es einen kleinen Einblick in die indischstämmige Gesellschaft Ost-Afrikas bietet.)

Sonntag:
Jim Henson’s Tale of Sand (160 Seiten)
(Skurriler Comic mit guten Zeichnungen, schönem Panelaufbau und einigen bizarren Elementen nach einem unveröffentlichen Drehbuch von Jim Henson)
Lisa Kleypas: Herbstfeuer (320 Seiten)
(Eher unbeabsichtigter Re-Read. 😀 Unterhaltsamer Historical und so nett, dass ich gleich zum nächsten Band gegriffen habe.)
Lisa Kleypas: Es begann in einer Winternacht (234 von 352 Seiten gelesen)
(Ebenfalls unterhaltsam, aber die Zeit hat nicht gereicht, um es gestern vor Mitternach noch zu beenden.)

Donnerstag bis Sonntag:
Seanan McGuire: Indexing (Seite 32 bis 195 gelesen)
(So coole Urban-Fantasy-Geschichte mit einer erfrischend ungewöhnlichen Geschichte, tollen Charakteren und einem wunderbaren Humor! :D)

1435 Buchseiten plus 160 Comicseiten oder auch 3 1/2 + 3/4 Buch und ein Comic … oder so … Aber viel wichtiger als jede Zahl ist, dass ich – sollte ich heute Abend noch die letzten 60 Seiten von „Es begann in einer Winternacht“ gelesen bekommen – vier Bücher vom Leih-SuB streichen kann. Das ist deutlich mehr als ich gehofft hätte. 🙂

7 Days – 7 Books (Mini-Version): Tag 4

Und schon hat der letzte Tag dieser Aktion begonnen. Gestern habe ich „Kleine Tierkunde Ost-Afrikas“ gelesen. Auch wenn ich den Sprung von vier Jahren zwischen diesem Band und „Kleine Vogelkunde Ost-Afrikas“ nicht erwartet hatte und etwas irritiert war, dass die Geschichte so einen Neustart hinlegen musste, so fühlte ich mich mit Mr. Malik und den anderen Mitglieder der indischen Gemeinschaft in Nairobi wieder sehr wohl und habe die kleinen und größeren Erlebnisse, die ihnen hier passieren, sehr genossen. Außerdem habe ich am Samstag zwei weitere „Indexing“-Kapitel gelesen, so langsam werden die Geschehnisse im Hintergrund immer spannender, während die einzelnen Episoden weiterhin schön skurril, amüsant und auch immer wieder überraschend sind. Ach, ich mag diese Geschichte wirklich! Schade, dass ich nur noch 7 Kapitel vor mir habe – ich hätte nichts dagegen, wenn die Autorin noch mehr in dieser Richtung schreiben würde! 🙂

Heute Vormittag werde ich erst einmal zu dem „Jim Henson’s Tale of Sand“-Comic greifen und danach wohl noch ein neues Buch anfangen, aber da habe ich mich noch nicht genau entschieden. Ein englischer Titel würde mir gerade zu lange dauern – außerdem lese ich ja noch an „Indexing“ – und bei den deutschen Leihgaben schwanke ich im Moment zwischen einem Historical (Lisa Kleypas vielleicht?) und dem dritten Hex-Hall-Band. Aber vielleicht fische ich ja doch etwas vollkommen anderes aus dem Stapel. Erst einmal muss ich so langsam wach werden und dann sehe ich weiter … 😉

Update 11:15 Uhr

Gerade habe ich „Jim Henson’s Tale of Sand“ beendet und muss das Ganze noch etwas sacken lassen. Der Comic wurde von Ramón K. Pérez nach einem unveröffentlichen Drehbuch von Jim Henson gezeichnet. Insgesamt gibt es wenig Text in dem Band, dafür werden immer wieder Originalseiten des Drehbuchs in die Gestaltung eingebaut (diese Textelemente finde ich wirklich spannend zu lesen – da würde ich doch zu gern mal das ganze Skript in den Händen halten). Die Geschichte ist unglaublich bizarr. Ein Mann erreicht eine kleine Westernstadt in der Wüste, wo gerade eine rauschende Feier stattfindet, bekommt eine Karte in die Hand gedrückt und wird darüber informiert, dass er zehn Minuten Vorsprung bekommt. Er weiß genauso wenig wie die Leser, was es mit dieser ganzen Aktion auf sich hat, bekommt aber schnell mit, dass er mit Überschreiten seiner „Startlinie“ zum Gejagten wird. Doch statt einfach nur eine Menschenjagd durch die Wüste zu verfolgen, bekommt man als Leser diverse skurrile Situationen präsentiert, die dieser Mann erlebt. Pérez Zeichnungen passen wunderbar zu so einer bizarren und altmodisch anmutenden Handlung und auch wenn ich die eher zarten Farben etwas gewöhnungsbedürftig fand, unterstreichen sie die Atmosphäre des Comics gelungen. Von dem Panelaufbau bin ich geradezu hingerissen und das Charakterdesign ist toll. Auf jeden Fall muss ich jetzt dieses erste Lesen etwas sacken lassen, bevor ich mich noch einmal intensiver mit „Tale of Sand“ beschäftige – sehr cool, sehr skurril und definitiv eine Anschaffung wert!

Update 15:20 Uhr

Für meinen Geschmack hatte ich ein bisschen viel Auswahl für den Nachmittag. Inzwischen habe ich mich aber für „Herbstfeuer“ von Lisa Kleypas entschieden, nachdem ich Irinas begeisterte Rezension zu dem Titel noch einmal gelesen habe. Wenn mir die Geschichte nur halb so gut gefällt wie ihr, dann habe ich wohl ein paar nette Lesestunden vor mir. Auch wenn die neuen Nachbarn vor zwei Stunden wieder mal angefangen haben weitere Habseligkeiten in die Wohnung über uns zu schleppen. Ihr Kind ist inzwischen so quengelig, dass man das „Mama“-Gebrüll kaum noch überhören kann und ich hoffe sehr, dass es bald so müde ist, dass es oben wieder etwas ruhiger wird. Ich möchte niemals, dass irgendein Kind meinetwegen nur noch auf Zehenspitzen durch seine Wohnung schleicht (so bin ich nämlich aufgewachsen und das ist blöd!), aber trotzdem fällt es mir schwer diese lauten und ungewohnten Geräusche so weit auszublenden, dass ich in Ruhe arbeiten oder lesen kann. Tja, ich werde wohl in den nächsten Jahren damit leben müssen …

Update 16:00 Uhr

Ich möchte mich hiermit lauthals über Historical-Titel beschweren! 😀 Dass mir die Personennamen vertraut vorkamen, war ja klar, da ich schon was aus der Reihe gelesen habe. Dass ich aber erst mitten im Prolog merke, dass mir das ganze so vertraut vorkommt, weil ich genau diesen Band auch schon verschlungen habe, liegt ganz bestimmt nur an dem nichtssagenden Titel! 😉 Trotzdem bin ich inzwischen auf Seite 82 angekommen, weil die Geschichte so nett ist, dass ich sie nicht aus der Hand legen mag …

Update 19:15 Uhr

Ach ja, ich mag den Humor von Lisa Kleypas. 😀 Auch als Re-Read war „Herbstfeuer“ schön zu lesen und weil ich gerade so in Stimmung bin, greife ich nach dem Kochen wohl zu dem nächsten Band der Mauerblümchen-Reihe. „Es begann in einer Winternacht“ handelt von einem adeligen Lebemann, der finanziell am Ende ist, und einer schüchterne Dame, die alles tun würde, um ihrer Familie zu entfliehen. Doch, das klingt nett und ich hoffe, es ist ebenso amüsant wie „Herbstfeuer“. So wichtig mir eine stimmige Liebesgeschichte ist, so sehr glaube ich langsam, dass für mich der Humor bei diesen Historicals noch deutlich wichtiger ist. Ich mag Bücher, die amüsant sind, ohne zwanghaft lustig sein zu wollen. 🙂

Update 21:30 Uhr

Ich habe mir nach dem Abendessen dann doch noch ein Kapitel „Indexing“ gegönnt, damit ich da nicht wieder vor dem Schlafengehen weiterlese und dann nicht ins Bett gehen mag, weil ich doch eigentlich gern mehr lesen würde. Jetzt aber geht es wirklich mit „Es begann in einer Winternacht“ los – mal schauen, wie weit ich damit bis Mitternacht noch so komme (und ob das wieder ein typischer Sonntagnacht-komme-ich-nicht-früh-ins-Bett-Fall wird). Ich weiß gar nicht, warum ich Montagmorgens immer so müde bin und solche Probleme damit habe, dass ich wieder einen normalen Arbeitsrhythmus aufnehmen sollte … 😀

Update 23:55 Uhr

Kurz vor Mitternacht und somit Zeit für ein letztes Update. Bei „Es begann in einer Winternacht“ bin ich jetzt auf Seite 234 – ich mag die Protagonisten, auch wenn ich ständig das Gefühl habe, dass manche Elemente schon sehr ausgenudelt sind. Die stotternde Protagonistin, die von ihrer Familie schlecht behandelt wurde, ist nun wirklich nicht gerade neu. Aber ich mag Evie und es gibt genügend Szenen, die mich zum Kichern bringen, dass ich wirklich Spaß mit dem Buch habe. Auch wenn die „7 Days – 7 Books“ nun beendet sind, werde ich wohl noch ein paar Minuten lesen, bevor es ins Bett geht. Morgen gibt es dann noch ein Fazit und eine abschließende ausführliche Blogrunde. 🙂

Übersicht:

Tag 1:
Indexing (Kapitel 2, Seite 32-62)
Rot wie das Meer (Seite 181/430)

Tag 2:
Indexing (Kapitel 3, Seite 63-94)
Rot wie das Meer (Seite 430/430)

Tag 3:
Indexing (Kapitel 5, Seite 95-161)
Kleine Tierkunde Ost-Afrikas (beendet)
Rot wie das Meer (beendet)

Tag 4:
Indexing (Kapitel 6, Seite 161-195)
Es begann in einer Winternacht (Seite 234/352)
Herbstfeuer (beendet)
Jim Henson’s Tale of Sand (beendet)
Kleine Tierkunde Ost-Afrikas (beendet)
Rot wie das Meer (beendet)

7 Days – 7 Books (Mini-Version): Tag 3

Gerade mal zwei Tage gelesen und schon ist die Hälfte der „7 Days – 7 Books“-Mini-Version schon wieder rum. Gestern habe ich „Rot wie das Meer“ beendet (schön!) und ein weiteres Kapitel von „Indexing“ gelesen. Zum Hörbuch hören komme ich am Wochenende in der Regel nicht, also wird es für mich erst am Montag wieder mit „Sieben verdammt lange Tage“ weitergehen. Wenn mein Mann heute bei seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung (Playstation spielen 😉 ) nicht ganz so viel Lärm macht, werde ich den Nachmittag wohl mit einem Buch verbringen können, ansonsten lese ich vor allem heute Abend weiter. Als nächstes nehme ich mir „Kleine Tierkunde Ost-Afrikas“ vor (eine Leihgabe von Natira) und bin schon gespannt, wie es nach den Geschehnissen in „Kleine Vogelkunde Ost-Afrikas“ mit Mr. Malik, Harry Khan und Rose Mbikwa weitergeht. Aber vorher muss ich noch den Wochenendeinkauf und das Putzen des Treppenhauses hinter mich bringen. 😉

Update 16:00 Uhr

Irgendwie habe ich es mal wieder geschafft den Nachmittag online zu verdameln. Die erste Blogrunde ist gedreht (wobei ich bestimmt wieder irgendwelche aktuellen Beiträge oder Updates übersehen habe), Melli wird so langsam bei „Indexing“ schwach – ich kann eigentlich doch ganz zufrieden sein mit dem bisher erreichten. 😉 Jetzt aber genieße ich meinen obligatorischen Nachmittagstee und greife endlich zum Buch! 🙂

Update 21:30 Uhr

Wie so oft um diese Uhrzeit muss ich zugeben, dass ich nicht so viel gelesen habe, wie ich wollte. 😉 Dafür habe ich zwei Blogrunden gedreht (sorry, bei einem Blog kann man anscheinend nur mit einem Google+-Konto kommentieren, dafür melde ich mich da nicht an), mit meinem Mann geschwatzt, Nachrichten geschaut und weiter an meinem Socken gestrickt (morgen dürfte er fertig werden). Jetzt aber lege ich endlich mal das Netbook zur Seite und stürze mich ernsthaft auf mein Buch. Ich hatte eigentlich gehofft, dass ich es heute durchbekommen werde, stattdessen habe ich das Gefühl, dass ich gerade erst wieder bei Mr. Malik angekommen bin. Ein Teil von mir ist auch nach gut einem Drittel immer noch enttäuscht davon, dass es mit Mr. Malik und seiner Herzensdame seit dem letzten Buch nicht weiterging, aber das ändert nichts daran, dass ich grundsätzlich die Erzählweise und die Handlung mag. 🙂

Mein tägliches „Indexing“-Kapitel werde ich heute bestimmt auch noch lesen – auch wenn ich danach eigentlich immer viel zu gut gelaunt und aufgedreht bin, um ins Bett zu gehen.

Übersicht:

Tag 1:
Indexing (Kapitel 2, Seite 32-62)
Rot wie das Meer (Seite 181/430)

Tag 2:
Indexing (Kapitel 3, Seite 63-94)
Rot wie das Meer (Seite 430/430)

Tag 3:
Indexing (Kapitel 5, Seite 95-161)
Kleine Tierkunde Ost-Afrikas (beendet)
Rot wie das Meer (beendet)

7 Days – 7 Books (Mini-Version): Tag 2

Auf geht es in den zweiten Tag der Mini-Version der „7 Days – 7 Books“ von Melli und Mandy. Gestern habe ich erst am Vormittag mein Hörbuch weitergehört – inzwischen müsste ich über die Hälfte von „Sieben verdammt lange Tage“ geschafft haben. Ich muss ja zugeben, dass ich nicht ganz so glücklich mit der Geschichte bin. Die Passagen, die das Zusammenspiel der verschiedenen Familienmitglieder beschreiben, mag ich. Die ganzen Stellen, in denen der Ich-Erzähler über Sex (nicht vorhandenen, vergangenen und den Sex anderer Leute), die Frauen in seiner Gegenwart und Vergangenheit und ähnliches sinniert, sind mir zu viel, zu pubertär und lassen den Protagonisten oft genug als notgeilen Idioten erscheinen. Was er vermutlich auch ist, denn nach ganzen drei Monaten Enthaltsamkeit, ist er anscheinend so bedürftig, dass er mit jedem einigermaßen willigem weiblichen Wesen ins Bett hüpfen würde. Demnächst muss ich noch mal den Roman lesen, der noch auf meinem SuB ruht, um herauszufinden, ob das Hörbuch durch die Kürzungen da so extrem wirkt oder ob die Geschichte wirklich nicht viel mehr parat hält.

Mit „Indexing“ von Seanan McGuire bin ich hingegen deutlich glücklicher. Davon habe ich in den letzten zwei Tagen jeweils ein Kapitel gelesen – da das Buch ursprünglich als Fortsetzungsgeschichte für den Kindle veröffentlicht wurde, kann man sich das ganz gut aufteilen. „Indexing“ ist ein Urban-Fantasy-Roman, in dem Märchenfiguren, die für eine streng geheime Regierungsstelle arbeiten, verhindern wollen, dass Märchen wahr werden. Denn Märchen wollen unbedingt erzählt werden – und enden selten so glücklich, wie es einem die Brüder Grimm weismachen wollten. So ist die Hauptfigur von „Indexing“ ein Schneewittchen, deren Mutter (die ein Dornröschen war) bei der Geburt ihrer Tochter verstarb – schließlich verlangt es so der Verlauf des Schneewittchen-Märchens. Die Geschichte dieses speziellen Schneewittchen ist noch nicht aktiv geworden, aber sie muss jeden Moment ihres Lebens befürchten, dass ihr eines Tages ein vergifteter Apfel, ein Glassarg oder ähnliches zum Verhängnis werden. Gemeinsam mit einer – inaktiven – bösen Stiefschwester, einer – aktiven, aber noch sehr neu in der Märchenwelt angekommenen – Rattenfängerin, einem – hm, auf Deutsch passt wohl am besten – Heinzelmännchen und einem Mann, der keine Märchenfigur ist, dessen Bruder aber im Rahmen eines Dornröschen-Vorfalls starb, geht sie gegen aufkeimende Märchenanfänge vor und versucht so die Menschheit vor den verhängnisvollen Auswirkungen dieser magischen Geschichten zu bewahren. Bislang sehr, sehr cool! 😀

Zu „Rot wie das Meer“ muss ich vermutlich gar nicht viel sagen, da das Buch ja wirklich viel besprochen wurde. Bislang gefällt es mir und ich freu mich schon aufs Weiterlesen am Nachmittag. Bis dahin muss ich aber natürlich noch ein paar Pflichten erledigen …

Update 15:15 Uhr

Da es heute bei uns ziemlich stürmt, ist meine Gartenrunde deutlich kürzer ausgefallen als geplant – trotzdem bin ich wieder ein Stückchen mit „Sieben verdammt lange Tage“ weitergekommen (inzwischen hatte der Protagonist endlich Sex, aber das scheint ihn auch nicht glücklich zu machen *gähn*). Außerdem bin ich etwas müde und möpig und habe mich deshalb heute Nachmittag schon ein bisschen auf dem Sofa eingerollt und gelesen. Bei „Rot wie das Meer“ bin ich inzwischen auf Seite 291 angekommen, eine ausführliche Blogrunde habe ich auch gedreht (dabei hilft es übrigens nicht, wenn der Kater sich bei der Captcha-Eingabe mal eben mit dem Hintern auf die Tastatur sinken lässt) und nun koche ich mir einen Milchkaffee und rolle mich dann wieder mit dem Buch auf dem Sofa ein. Wenn ich auch noch mein Strickzeug in Reichweite lege, muss ich erst wieder zum Kochen aufstehen und kann es mir für den Rest des Nachmittages gemütlich machen … 😉

Und nun auf in den „Rot wie das Meer“-Endspurt! 🙂

Update 17:30 Uhr

„Rot wie das Meer“ ist eindeutig eins von den Büchern, die nett und atmosphärisch anfangen und mit jeder Seite mehr Eindruck hinterlassen. Nur noch gut 40 Seiten zu lesen und da ich dabei nicht unterbrochen werden möchte, mache ich jetzt eine kleine Strickpause bis mein Mann von der Arbeit kommt … Ich freu mich jetzt schon sehr auf die letzten Kapitel des Romans, auch wenn ich keine Ahnung habe, ob die Geschichte „gut“ enden wird.

Update 23:45 Uhr

Noch ein kurzes Update bevor der Tag vorbei ist. Mit „Rot wie das Meer“ bin ich durch und muss das Ende noch etwas nachklingen lassen. Außerdem habe ich noch ein Kapitel von „Indexing“ gelesen – weiterhin finde ich die Geschichte ziemlich cool. 😀

Übersicht:

Tag 1:
Indexing (Kapitel 2, Seite 32-62)
Rot wie das Meer (Seite 181/430)

Tag 2:
Indexing (Kapitel 3, Seite 63-94)
Rot wie das Meer (Seite 430/430)

7 Days – 7 Books (Mini-Version): Tag 1

Heute beginnt also die Mini-Version der „7 Days – 7 Books“-Aktion von Melli und Mandy und geht bis einschließlich Sonntag. Eine feste Anzahl an Büchern möchte ich mir (auch) dieses Mal nicht vornehmen, dafür werde ich aber vor allem die Roman ins Auge fassen, die ich mir ausgeliehen habe. Der Leih-SuB wurde von mir schon viel zu lange nicht mehr durcheinander gebracht – es wird Zeit, dass er mal etwas schrumpft. Außerdem habe ich erst vor wenigen Tagen „Jim Henson’s Tale of Sand“ bekommen und würde da gern am Wochenende ein paar Stunden mit verbringen – oh, und gestern Abend habe ich das erste Kapitel von „Indexing“ von Seanan McGuire angefangen und hoffe, dass ich da vielleicht auch täglich ein Kapitel hinbekommen. Den ganzen Tag werde ich nicht lesen können, aber ich werde mir auf jeden Fall nachmittags und abends Zeit für die Bücher (und das Lesen und Kommentieren der anderen Beiträge) nehmen und in dem jeweiligen Tagespost etwas über meine Lesefortschritte berichten. Jetzt aber stehen erst einmal die lästigen Pflichten an, bevor ich zum Roman greifen darf … 
Update 17:15 Uhr
Nachdem ich meinen „Vormittagskram“ auf die Reihe gebracht habe, kann ich jetzt ernsthaft mit dem Lesen anfangen. Tee und Kekse stehen bereit und ich habe mir aus dem Leihstapel „Rot wie das Meer“ von Maggie Stiefvater rausgefischt. Das Buch wollte ich eigentlich schon im Herbst lesen, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen und nun sitze ich hier bei blauem Himmel und Sonnenschein und hoffe, dass ich die Geschichte trotzdem genießen kann.
Der Vollständigkeit halber sollte ich noch erwähnen, dass ich heute Vormittag bei der Gartenarbeit gut zwei Stunden Hörbuch („Sieben verdammt lange Tage“) gehört und zum Frühstück das zweite Kapitel von „Indexing“ gelesen habe. Ganz ohne „Buchzeit“ war mein Tag bislang also nicht … und von nun an werde ich nur das Buch zur Seite legen, wenn ich meine Blogrunde drehe oder Abendessen koche. 😉
Update 23:30 Uhr
Wie es sich für einen „7 Days – 7 Books“-Tag gehört, habe ich so einige Zeit online verbracht, Beiträge gelesen und Kommentare verfasst. 😉 Sehr weit bin ich so mit „Rot wie das Meer“ nicht gekommen – ungefähr ein Viertel habe ich bislang geschafft und werde gleich noch ein paar Seiten lesen, bevor ich ins Bett gehe. Während mein Mann seinen „Godzilla“-Film guckt (den ersten „Godzilla“-Film, der mit Raymond Burr für den US-Markt „veramerikanisiert“ wurde), war meine Konzentration nicht ganz so groß, aber gleich habe ich noch ein halbes Stündchen in Ruhe für mich und da schaffe ich hoffentlich noch ein bisschen. So reizvoll ich „Rot wie das Meer“ finde mit sympathischen Protagonisten, einer tollen Atmosphäre und dieser Erbarmungslosigkeit, die mich an keltische Sagen erinnert, so juckt es mir auch in den Fingern noch ein Kapitel aus „Indexing“ zu lesen. Na, mal gucken, vielleicht bekomme ich beides noch auf die Reihe, bevor ich zu müde werde.
Übersicht:
Tag 1:
Indexing (Kapitel 2, Seite 32-62)
Rot wie das Meer (Seite 181/430)

Dies und Das (3): Bohren-Konzert

Nachdem meinem Mann und mir vor kurzem aufgefallen war, dass wir in all den Jahren unserer Beziehung noch nie gemeinsam bei einem Konzert waren, mussten wir das endlich mal ändern. Auf meine Musik hat er in der Regel keine Lust, während ich seine Musik zum Teil nur mit körperlichem Unwohlsein hören kann. Mit „Bohren und der Club of Gore“ fanden wir aber einen gemeinsamen Nenner – er mag die Band seit Jahren, ich entdecke diese ruhige, jazzartige, melancholische und beinahe meditative Musik gerade erst für mich.

Als wir aufbrachen, fiel mir erst einmal wieder auf, wie selten ich noch abends ausgehe. Ich bin so sehr aus der Übung, dass ich ganz nervös werde und natürlich viel zu früh starte. Und so war die Fahrt im Dunklen über die Autobahn auch erstaunlich anstrengend, obwohl mein Mann den perfekten Kartenleser abgab. 😉 Vor dem Veranstaltungsort – eine Halle, die von der Architektur her sehr an einen riesigen Übersee-Container erinnerte – angekommen, standen wir noch vor unserem Auto als wir schon von einem Passanten (gekleidet in ein „Gegen Nazis“-Shirt) gefragt wurden, ob er hier am richtigen Ort sei. Daraufhin entspann sich ein etwas seltsames, aber auch nettes Gespräch über den jeweiligen Herkunftsort (alle miteinander von weit weg zugereist :D), das Leben auf dem Land (keine Nachbarn, die sich bei Partys beschweren, dafür muss man sich nachts den Weg mit der Taschenlampe suchen) und ähnliche Sachen, bis der Typ seine Begleitung aus dem Auto holen ging.

Wir gingen dann schon mal ins Foyer und nicht nur anhand der Wartenden konnte man schon feststellen, dass die Örtlichkeit etwas alternativ und links angehaucht war (so seltsam es klingt, allein anhand des Geruchs beim Öffnen der Tür hätte ich das schon sagen können), auch wenn das Konzertpublikum an sich ein breites Spektrum bot. Kurz darauf wurde der Einlass schon freigegeben und wir suchten uns einen bequemen Sitz mit gutem Blick auf die Bühne. Sitz-Konzerte sind ja immer so eine Sache, aber in diesem Fall ist ein bequemer Stuhl wirklich angebracht, da die Musik tatsächlich sehr ruhig ist.

Kaum saßen wir, setzte sich neben uns ein Paar – Mitte bis Ende 50 – und erkundigte sich bei meinem Mann, was für Musik denn für den Abend zu erwarten sei, sie hätten von der Band noch nie was gehört … Und dann versuchte mein Mann Worte zu finden, um die sehr langen und hallenden Töne, den sehr speziellen Sound, die Atmosphäre und das Besondere an „Bohren und der Club of Gore“ zu beschreiben, während sich wenige Minuten später jemand aus der Reihe davor umdrehte, zustimmte oder ergänzte – und man doch das Gefühl hatte, dass das Paar sich noch keine Vorstellung von dem Ganzen machen konnte. Was eigentlich kein Wunder war.

Beim Reinkommen sah man schon die halbdunkle Bühne, auf der die Instrumente nur minimal beleuchtet waren. Als das Konzert dann anfing, verschwand auch dieses Licht, während die Musiker mit einer Taschenlampe in der Hand den Weg suchten – und viel heller wurde es das ganze Konzert über nicht. Winzig kleine farbige Strahler sorgte für genügend Licht, dass die Künstler ihre Instrumente spielen und bei Bedarf von einem Platz zum anderen wechseln konnten, während fast 1 1/2 Stunden lang der ganze Raum nur von der Musik erfüllt war. Es fällt mir wirklich schwer, die Musik zu beschreiben – Natira gegenüber habe ich sie vor kurzem als „Blaue Stunden“-Musik bezeichnet und beim Konzert gab es ein Stück, bei dem ich dachte, dass es perfekt wäre für einen dialog-armen französischen Film (gibt es dialog-arme französische Filme?), der in einem fahrenden Zug bei strömendem Novemberregen spielt. Die Stücke haben etwas Noir-Artiges, Melancholisches, aber auch beruhigend Meditatives, wenn man sich erst einmal darauf einlässt. Es ist spannend, wenn man so bewusst die einzelnen Töne wahrnehmen kann und trotzdem das Zusammenspiel der Instrumente so präsent ist.

Ich gehe sonst gern auf Konzerte, bei denen man rumspringt und tanzt und mitsingt und sich richtig auspowert, und das hier war genau das Gegenteil davon. Nach diesem Abend mit „Bohren und der Club of Gore“ hatte ich eher das Gefühl, ich hätte Energie getankt, wäre ein bisschen mehr bei mir angekommen und hätte Stress abladen können. Ein ziemlich schönes Gefühl war das und ist es immer noch – gerade weil es den anderen Zuschauern ebenso zu gehen schien und das Ganze so noch intensiver wirkte.

Celia L. Grace: Die Heilerin von Canterbury und die Bruderschaft des Todes (Hörbuch)

Da mich „Die Heilerin von Canterbury und das Buch des Hexers“ so gut unterhalten hatte und so schnell gehört war, habe ich den folgenden Teil, „Die Heilerin von Canterbury und die Bruderschaft des Todes“, gleich hinterhergeschoben. Dieses Mal dreht sich die Handlung um Spione und Intrigen, um Mönche und Königinnen – eine ganz nette Zusammenstellung, wie ich finde. Kathryn wird von dem Erzbischof von Canterbury mit einer ungewöhnlichen Aufgabe betraut, bei der sie sich intensiv mit den Vorgängen in einem Kloster auseinandersetzen muss. Dort verstarb vor einigen Tagen der älterer Mönch Bruder Adworth, was nicht weiter bemerkenswert gewesen wäre, wäre der alte Mann nicht der Beichtvater der Königinmutter Cecily von York gewesen.

Noch pikanter wird die Angelegenheit durch diverse „Wunder“, die der Verstorbene nach seinem Tod bewirkt haben soll. Um nun die Heiligsprechung von Roger Adworth in die Wege leiten zu können, müssen die Vorfälle genau untersucht werden – wobei Kathryn als „advocata diaboli“ fungiert. Sie findet nicht nur schnell heraus, dass der verstorbene Bruder getötet wurde, sondern auch, dass eine Verbindung zu der Ermordung eines Spions besteht, der sich mit Column, dem Beauftragten des Königs in Canterbury, hätte treffen sollen.

Auch für diese Hörbuchumsetzung wurde die Buchvorlage gekürzt wiedergegeben, und auch dieses Mal hatte ich nicht das Gefühl, dass ich für die Lösung des Kriminalfalls relevante Details verpassen würde. Deshalb vermutete ich anfangs, dass sich die Kürzungen vor allem auf die kleinen persönlichen Szenen beziehen, die dem Roman noch etwas mehr Atmosphäre verleihen und auf Details des Alltagslebens zu dieser Zeit eingehen. Allerdings habe ich in der Zwischenzeit herausbekommen, dass es in der Romanvorlage einen zweiten Handlungsstrang gibt, der sich um eine Rattenplage in Canterbury dreht. Das wäre bestimmt auch interessant gewesen, wenn man bedenkt, welche Risiken damit im 15. Jahrhundert verbunden waren.

Insgesamt fand ich das Hörbuch wieder sehr unterhaltsam, denn auch ohne die diversen Details und den zweiten Handlungsstrang bekommt man immer noch eine Menge Informationen über das Leben und den Alltag zu dieser Zeit in Canterbury, erhält einen Einblick in die internen Probleme der königlichen Familie und in die Schwierigkeiten, die entstehen, wenn man als normaler Bürger in die Angelegenheiten der Herrschenden hineingezogen wird. Diese Mischung aus historischen Details und sympathischen fiktiven Figuren hatte mir schon bei den Romanen gefallen, außerdem fühlen sich die Kriminalfälle stimmig an. Motive, Täter und Durchführung der Tat wirken auf mich nicht totkonstruiert, sondern passend für die Zeit und die technischen Mittel.

Wie schon bei „Das Buch des Hexers“ wurde auch dieses Hörbuch von Renate Kohn gesprochen, die ihre Sache wieder sehr gut gemacht hat. Auch mit der Tonqualität und der Trackeinteilung war ich zufrieden (auf die genaue Tracklänge habe ich dieses Mal nicht geachtet, weil ich beim Hören mit Gewächsen aus der Hölle kämpfte). Ach, einen Punkt hatte ich bei der letzten Rezension ganz unterschlagen: Die Übergänge zwischen den Tracks werden von mittelalterlicher Musik (mal rein instrumental, mal mit Gesang) begleitet, die ich zwar ganz nett finde, auf die man meinetwegen aber auch hätte verzichten können.

SuB-Zuwachs im März

Michael Boccacino: Charlotte und die Geister von Darkling
[Eine Gouvernante, zwei Schutzbefohlene und ein Haus voller schauriger Wesen, in dem der Tod keine Macht hat … – ich bin gespannt!]

Thomas Finn: Schwarze Tränen
[Bewährter Autor und interessante Grundidee mit Faust-Thema …]

Daniel Holbe: Giftspur
[Der erste „eigene“ Roman von Daniel Holbe – mal schauen, was er macht, wenn er keinen „Andreas Franz“ schreibt]

Jim Henson’s Tale of Sand
[Ein nicht verwirklichtes Drehbuchprojekt von Jim Henson bildet die Basis für diesen Comic und als jemand, der mit Jim Hensons Werken so viele tolle Erinnerungen verbindet, musste ich diesen Band haben. :)]

7 Days – 7 Books

Es ist wieder so weit und Melli und Mandy rufen erneut zu den „7 Days – 7 Books“ auf. Dieses Mal bieten die beiden sogar zwei Termine an. Einmal eine ganze Woche (plus Extra-Tag) rund um Ostern und dann eine Mini-Version, die in der nächsten Woche beginnt. Da ich die Osterfeiertage sowieso zwischen Büchern verbringen wollte, passt mir der Zeitpunkt schon mal sehr gut, und in der kommenden Woche bin ich vermutlich auch flexibel genug, um ein paar Lesestunden einrichten zu können.

Während der „7 Days – 7 Books“-Mini-Version werde ich mich vermutlich auf meine geliehenen Bücher konzentrieren. Denn eigentlich wollte ich in diesem Monat meinen Leih-SuB etwas abarbeiten, habe aber stattdessen mal wieder lauter andere Sachen gelesen, obwohl ich doch so schöne Titel ausgeliehen habe.
 
Was ich mir für die „7 Days – 7 Books“ im April vornehme, weiß ich noch nicht. Das werde ich dann kurzfristig entscheiden, je nachdem worauf ich Lust habe und welcher Buchstapel mir mal wieder über den Kopf wächst. 
Wer ebenfalls Lust hat sich an dieser Aktion zu beteiligen, kann sich entweder HIER (bei Mandy) oder HIER (bei Melli) anmelden. Ich freu mich jetzt schon auf das gemeinsame Lesen und den intensiven Austausch über die (täglichen) Blogbeiträge und Kommentare!