Neyasha und Lyne veranstalten heute einen Lesetag (hier der Ankündigungspost) – und da es viel zu lange her ist, dass ich mir so einen Tag gegönnt habe, schließe ich mich den beiden gern an.
Erst einmal musste ich heute morgen die üblichen Samstagspflichten hinter mich bringen, bevor ich mit dem Lesen anfangen konnte. Nachdem das aber inzwischen erledigt ist, kann ich mich den Rest des Tages vollkommen dem Lesen (und der Entspannung) widmen. Ich habe mehrere Bücher zur Auswahl („Letzte Nacht in Twisted River“ und „The School of Good and Evil 2“ sind schon angefangen, „Blauer Hibiskus“ und „Einsame Herzen“ reizen mich auch und in „Verwüstung“ sollte ich auch mal einen Blick werfen, da das Buch für vier Wochen Ausleihzeit ganz schön umfangreich ist), und werde vermutlich im Laufe des Tages zwischen diesen springen, weil ich eigentlich alle Romane mag, aber keinen so brennend weiterlesen muss.
Zum Frühstück geht es erst einmal mit „The School of Good and Evil – A World Without Princes“ weiter, bei dem ich gestern gerade mal die ersten Seiten gelesen habe.
Update 13:30 Uhr
Neben dem Frühstück und dem Lesen gab es schon eine gründliche Blogrunde für mich. Außerdem hat sich inzwischen mein Mann verabschiedet, der den Tag wieder mit seinen Arbeitskollegen spielen wird, und ich habe die Katzen gefüttert. Letzteres läuft gerade so, dass ich einen Napf mit Futter hinstelle, schaue, welche Katze bereit ist das zu fressen, und dann öffne ich eine andere Sorte und stell diese für die zweite Katze hin. Sehr lästig, aber das Wichtigste ist nun mal, dass Baltimore etwas hat, das er fressen kann und mag. Lustig dabei ist allerdings, dass Christie die seltsamen Formfleischprodukte, die Baltimore gerade so mag, bestreikt und auf echtes Fleisch besteht. Als wir noch roh gefüttert haben, war sie immer diejenige, die am ehesten das Fleisch verweigert hat.
„The School for Good and Evil – A World Without Princes“ hat sich bislang gut lesen lassen. Die Geschichte dreht sich um die Folgen, die das Ende des ersten Bandes für die Welt der Märchen hat. Auf einmal endete das Märchen von einem guten Mädchen, einem bösen Mädchen und einem Prinz nicht damit, dass die Böse vernichtet wird, damit die Gute und ihr Prinz ein Happy End haben können. Und nun kommt unter den Prinzessinen und Hexen der Verdacht auf, dass sie ganz gut ohne Prinzen zurechtkommen würden. Doch wenn Prinzen nicht mehr als Helden benötigt werden, welche Rolle bleibt dann noch für sie übrig? Das macht mir wirklich Spaß, aber gerade habe ich ein kleines Mittagstief und befürchte, dass ich einschlafen werde, wenn ich weiter lese. Also greife ich erst einmal ein bisschen zum DS und entscheide mich danach, ob ich weiterlese oder zu einem anderen Buch greife. 🙂
Update 16:30 Uhr
Irgendwie habe ich in den letzten Stunden ein ziemliches Kontrastprogramm gefahren. Auf der einen Seite habe ich die Demo zu „Yo-Kai Watch“ (ein Spiel für eher jüngere Spieler, aber von Level-5 und mit ganz viel Sammel- und Levelmöglichkeiten – was ich bei Spielen wirklich mag) gespielt, dann habe ich mir einen Kakao (Mila ist Schuld!) gekocht und John Irving geschnappt. Was dazu geführt hat, dass ich mal wieder zu dem Schluss gekommen bin, dass ich seine Erzählweise und seine Charaktere sehr mag, aber die Handlung selber berührt mich nicht so tief, dass ich wirklich an der Geschichte dranbleiben muss. Trotzdem werde ich nach einer kleinen Blogrunde noch etwas bei dem Roman bleiben. Es ist gerade so ruhig im Haus, dass ich das ausnutzen muss. 😉
Update 21:30 Uhr
Heute hat es sich wieder gezeigt, dass ich für einen John-Irving-Roman Ruhe benötige, denn sobald die Nachbarn wieder daheim waren, war es das mit dem Lesen für mich. Da ich aber bei Lärm erstaunlich gut schlafen kann, bin ich eingenickt, während ich noch überlegte, welches Buch ich als nächstes in Angriff nehme. *g* Nach dem Aufwachen habe ich ein paar Seiten in „Blauer Hibiskus“ gelesen und fand den Vater der Protagonistin in der Eingangsszene so schrecklich, dass ich den Roman nach relativ kurzer Zeit schon wieder beiseite gelegt habe.
Stattdessen gab es erst einmal was zum Essen und eine Reisereportage über Belgien, die ich vor ein paar Wochen aufgenommen habe. Den Rest des Tages werde ich wohl wieder mit „The School for Good and Evil – A World Without Princes“ und puschelige Gesellschaft verbringen. Die Geschichte passt zu einem entspannten Tagesausklang. Aber vorher schau ich noch, wie es den anderen den Abend über mit ihren Büchern ergangen ist.


