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Christine Drews: Schattenfreundin

„Schattenfreundin“ von Christine Drews habe ich vor einer Weile gelesen, weil ich immer ganz gerne einen Versuch mit Debütromanen von deutschen Autoren wagen – vor allem wenn die Geschichten in Gegenden spielen, die ich ein wenig kenne. Wenn ich die Verlagsangaben richtig interpretiert habe, dann soll dieser Kriminalroman der Auftakt einer Reihe rund um die Polizisten Charlotte Scheidmann und Peter Käfer werden, umso mehr hatte es mich erstaunt, dass die beiden Ermittler erst einmal gar keine Rolle in der Handlung gespielt haben.

Stattdessen lernt man Katrin Ortrup kennen, die gerade erst wieder mit Mann und Kind nach Münster gezogen ist, wo auch ihre Mutter lebt. Schnell bekommt der Leser mit, dass Katrins Ehe mit Thomas nicht gerade die beste ist. Während er sich auf die Karriere konzentriert, darf sie sich um ihren eigenen Job als Physiotherapeutin, das Renovieren und Einrichten des neuen Hauses und natürlich um ihren Sohn Leo kümmern. (Ich fand es übrigens beim Lesen etwas überzogen, dass Thomas von Anfang an so unsympathisch dargestellt wurde und somit schon als potentieller „Tatgrund“ präsentiert wurde, bevor noch irgendetwas passiert war.)

Da Katrin so unzufrieden mit ihre Leben ist, freut sie sich umso mehr, als sie über Leos Kindergarten Tanja Weiler trifft. Die hat einen ebenfalls dreijährigen Sohn, der häufig mit Leo spielt. So bietet es sich natürlich an, dass die beiden Frauen etwas Zeit miteinander verbringen, während die beiden Kinder miteinander beschäftigt sind. Und als Katrin wegen eines Notfalls einen Babysitter für Leo benötigt, steht Tanja selbstverständlich zur Verfügung – und nutzt die Gelegenheit, um den kleinen Jungen zu entführen.

Da man aufgrund des Klappentextes von Anfang an weiß, dass dies passieren wird, fand ich den Beginn der Geschichte wirklich spannend. Obwohl die sich anbahnende Freundschaft zwischen den beiden Frauen ganz realistisch beschrieben wurde, war mir – als misstrauischer Leser mit Vorwissen – die ganze Zeit bewusst, dass Katrin eigentlich so gut wie gar nichts über Tanja weiß. Gleichzeitig habe ich natürlich jeden einzelnen Satz dieser neuen „Freundin“ unter die Lupe genommen und überlegt, ob die zukünftige Täterin nicht vielleicht doch mit irgendeinem Wort oder Nebensatz etwas über ihr Motiv verrät.

Als die Entführung dann wirklich passiert war und Charlotte Scheidmann (ihr Kollege bleibt so profillos, dass er für mich in dem Buch keine Rolle spielte) die Ermittlungen aufnimmt, gibt es so gut wie keine Anhaltspunkte für die Suche nach Leo. Das führt dazu, dass die Handlung etwas zäh voranschreitet, während man sich als Leser nun mit Charlotte, ihren Kindheitserinnerungen und ihrer Beziehungsunfähigkeit beschäftigen darf. Das verleiht der Polizistin zwar etwas mehr Charakter, lässt die Spannung aber noch weiter abflauen.

Letztendlich war es mir fast egal, was mit Leo passierte. Ich habe weder um den Jungen, noch um seine Familie gebangt, emotional hat mich die ganze Geschichte wirklich gleichgültig gelassen. Auf der anderen Seite fand ich es schon unterhaltsam, dass ich mir Gedanken um die Hintergründe der Tat machen und jede noch so nebensächliche Aussage auf Hinweise überprüfen konnte. Die Frage nach der Motivation der Täterin war es dann auch, die mich das Buch bis zum Ende hat lesen lassen – was mir zur Belohnung sogar noch einen etwas rasanteren Schluss eingebracht hat. 😉

Aufgefallen ist mir auch noch, dass Christine Drews sich sehr auf die Frauenfiguren in ihrem Roman konzentriert. Katrin und Charlotte bekommen einen etwas ausgearbeiteten und interessanteren Hintergrund, während die weibliche Nebencharaktere zwar recht klischeehaft beschrieben sind, aber man auch gerade deshalb sofort ein recht konkretes Bild von ihnen vor Augen hat. Bei den Männern hingegen fehlt mir jegliche Kontur. Peter Käfer ist total farblos und nebensächlich und Thomas Ortrup wird kurz als egoistischer Mistkerl präsentiert und verschwindet dann im Hintergrund. Das Schlimmste ist aber für mich, dass die beiden männlichen Figuren, die letztendlich eine entscheidenden Rolle in der Geschichte einnehmen, eigentlich gar keinen Raum in der Handlung bekommen.

Trotz all meiner Kritikpunkte fand ich den Roman jetzt nicht schlecht, er hat mich nur nicht richtig fesseln können oder gar einen langanhaltenden Eindruck hinterlassen (oh je, das klingt auch vernichtender als es gemeint ist). Ich würde auf jeden Fall irgendwann noch einmal einen Roman der Autorin antesten, um zu gucken, ob sie das mit der Spannung mit etwas Übung noch besser hinbekommt.

November-Leseplan

Da es vor einiger Zeit mit meinem „Mini-SuB“ für die Bibliotheksbücher recht gut geklappt hat, versuche ich es für die nächsten Tage mal wieder mit einer öffentlichen Leseliste. Das sollte mich zumindest davon abhalten stundenlang Bücher umzustapeln und mich dann doch für keins entscheiden zu können. 😉 Immerhin zeigen die Bibliotheksbücher sehr gut, wie sehr mich Blogs mit Buchempfehlungen verführen können, deshalb bekommen die auch mal ein paar Nebenbemerkungen spendiert … *g*

Bis zum 15.11.:
1. Maggie Stiefvater: Rot wie das Meer
(Leihgabe von Irina, die ich lesen will, solange die Herbststürme noch vor dem Fenster toben.)

2. John Irving: My Movie Buisness 
(Leihgabe von Natira, die ich ihr demnächst zurückgeben will.)

3. John Irving: Owen Meany [Unglesen zurück gegeben.]
(Bibliotheksausleihe für die „100 Bücher“-Challenge, die nicht mehr verlängert werden kann. *hüstel*)

4. Elizabeth Chandler: Das Wispern der Gräber
(Bibliotheksausleihe – Das Buch hatte ich bei Kiya erwähnt gefunden und wollte zumindest mal reinschnuppern. Ich habe da in den letzten Tagen immer mal wieder reingelesen, aber bislang hat es mich nicht gepackt. So langsam sollte ich mich mal etwas ernsthafter mit dem Roman beschäftigen.)

5. Amanda Stevens: Totenhauch
(SuB-Abbau und außerdem kann ich so Natira gleich einen Leseeindruck [und eventuell sogar den Roman] mitgeben.)

Bis zum 20.11.:
6. Eva Stachinak: Der Winterpalast [Leihfrist verlängert – der Anfang war zu interessant, um es ungelesen wieder abzugeben.]
(Bei Darkstar gesehen und da es interessant klang, wollte ich zumindest mal reinschnuppern und habe es deshalb aus der Bibliothek ausgeliehen.)

7. Jim Butcher: Die Elementare von Calderon 
(SuB-Abbau – und ich habe noch keine High Fantasy in der Liste …)

8. Diana Pharaoh Francis: Shadowblade 2 – Schwarzes Feuer
(Ich glaube, nach den beiden anderen Titeln brauche ich dann einen etwas erholsameren Roman. 😉 )

Bis zum 25.11.:
9. Rachel Hawkins: Hex Hall 3 – Dämonenbann
(Leihgabe von Irina, die ich lesen will, um die Reihe endlich mal abzuschließen. Leider konnte mich der zweite Teil nicht so sehr überzeugen, so dass ich mir den Abschlussband nicht selber zulegen wollte.)

10. Julia Quinn: A Night Like This
(Leihgabe von Irina, auf die ich mich sehr freue und die bestimmt perfekt für einen kuscheligen Lesenachmittag geeignet ist und die ich für meine English-Challenge zählen kann.)

Bis zum 27.11.:
11. Katharine Hepburn: African Queen 
(Bei Hermia auf dem Blog gesehen und beim nächsten Bibliotheksbesuch gleich vormerken lassen – kann im Zweifelsfall verlängert werden.)

Bis zum 30.11.:
12. ???
(Hier kommt noch ein Titel für die „100 Bücher“-Challenge hin – da muss ich bis zum Jahresende zwei Titel pro Monat lesen, damit ich das noch schaffe.)

Im Schnitt zwei Tage pro Buch plus etwas „Pufferzeit“. Das könnte klappen – und wenn nicht, dann ist es auch nicht so schlimm. Versuchen kann ich es ja erst einmal. 😀

Dies und Das (09)

Irgendwie sind meine Tage gerade immer kürzer als meine To-do-Listen, was auch an dem Handwerker liegt, der die Wohnung über uns für die neuen Nachbarn renoviert. Das fleißige Kerlchen hat nämlich auch am Wochenende durchgearbeitet und somit dafür gesorgt, dass ich auch in diesen Tagen nicht so viel auf die Reihe bekommen habe, wie ich ursprünglich wollte. Diese permanente Geräuschkulisse finde ich wirklich aufreibend und konzentriertes Arbeiten kann ich daneben vergessen. Und wenn er dann doch mal einen Tag nicht da ist, habe ich das dringende Bedürfnis mich zu erholen und die Seele baumeln zu lassen. 😉

So habe ich den gestrigen Montag nach dem wenig erholsamen Wochenende zum „Sonntag“ erklärt, bin lange im Bett geblieben und habe meine Verpflichtungen auf ein Minimum reduziert. Stattdessen habe ich mich auf dem Sofa eingerollt, das Netbook offline gelassen, ganz viel heißen Tee getrunken und in einem Zug „Shadowblade – Dunkle Fesseln“ gelesen.

Hässliches Cover, scheußlicher Titel, aber eine solide Urban-Fantasy-Handlung. Ich mag es ja, wenn UF- Romane sich mehr um Kämpfe drehen als um Romantik. 😉 Und die Welt, die Diana Pharaoh Francis sich da ausgedacht hat, finde ich spannend genug, um die Augen nach den Folgebänden der Reihe aufzuhalten. Manchmal braucht es eben keine qualitativen Geschichten, sondern nur interessanten Weltenbau, Charaktere mit Ecken und Kanten und Action, Action und Action, damit ich mich gut unterhalten fühle. 😉

***

Sehr schön finde ich übrigens das aktuelle Wetter. Es stürmt und regnet, in diesem Moment blitzen ein paar Sonnenstrahlen durch dicke graue Wolken und ich finde es herrlich! Ich liebe es, wenn mir der Wind draußen den Kopf freipustet. Ich mag es, wenn morgens der erste Frosthauch zu spüren ist – und ich genieße den Anblick einer Kerze auf dem Fensterbrett, während die Dämmerung einbricht.

Lustigerweise erwacht bei diesem Wetter auch mein „Nestbautrieb“. So arbeite ich brav an meinen UFOs, habe Bilderrahmen fürs Schlafzimmer gekauft und mit Bildern bestückt (aufgehängt werden sie aber erst, im Januar, wenn der Kalender, der an der Stelle hängt, abgelaufen ist), schmiede diverse Pläne für weitere Näharbeiten (die meine Liste der geplanten Dinge ins Unendliche wachsen lassen), wälze im Kopf Baupläne für Regale (was gar nichts bringt, solange ich nicht in den Baumarkt fahre und mir die dortigen Materialen angucke – extra bestellen möchte ich dafür nämlich nichts) und färbe Handtücher …

Seit Jahren ärgere ich mich darüber, dass ich so zusammengewürfelte Handtuchbestände habe. Alles Sachen, die ich von meiner Mutter oder anderen Verwandten geerbt oder als Kind geschenkt bekommen habe. Sehr viele sind rosa – was ich wirklich scheußlich finde – oder haben Muster, die selbst in den 80er nur auf den Wühltischen angeboten wurden. Aber gute Handtücher sind nicht billig und irgendwie gab es immer wichtigere Anschaffungen als neue Handtücher. Vor ein paar Wochen hat mich unsere kunterbunte Handtuchsammlung mal wieder so richtig geärgert und deshalb beschloss ich den ganzen Kram jetzt einfach mal radikal umzufärben.

Der gewählte Ton musste dunkel genug sein, dass er all die Muster überdeckte, und außerdem sollte er zu unseren scheußlich-braunen Badezimmerfliesen passen. Am Ende haben wir uns für ein dunkles „Tannengrün“ entschieden und gerade mal 18 Euro für Textilfarbe (inklusive Porto, da die umliegenden Geschäfte die Farbe nicht im Angebot hatten und wir deshalb direkt beim Hersteller bestellt haben) ausgegeben. Hier und da schimmert noch ein Streifen im Grün, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis – jetzt ärgere ich mich nur, dass ich das nicht schon vor zehn Jahren gemacht habe. 😉

(Ich sehe gerade, dass das Beitrag Nr. 800 ist! Cool … 🙂 )

November-SuB 2013

Der Oktober brachte viel Arbeit, Besuch und eine neue Axt, mit der ich mich auf den Garten gestürzt habe. Trotzdem habe ich insgesamt 9 Bücher und 11 Manga gelesen, was zwar nicht viel, aber doch ganz zufriedenstellend war. Für den November muss ich mir nicht nur mal meine Leihbücher vornehmen, sondern auch wieder etwas ernsthafter für die Challenges lesen (und rezensieren).

Ich hoffe sehr, dass ich genügend ruhige Lesestunden finde, um die Challenges bis zum Jahresende noch auf die Reihe zu bekommen. Oh, und ich überlege, ob ich eine Sachbuch-Challenge für 2014 auf die Beine stellen soll. Diese Bücher kommen bei mir im Alltag immer zu kurz, dabei habe ich noch einige Sachbücher, die ich gern mal lesen würde.

A (2)
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Tim Akers: Das Herz von Veridon

B (8)
Quentin Bates: In eisigem Wasser
Quentin Bates: Kalter Trost
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Jenna Black: Rosendorn
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud  
Brom: Krampus
Jim Butcher: Die Elementare von Calderon (Codex Alera 1)

C (1)
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
Deborah Crombie: Wer Blut vergießt

D (3)
John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften

E (0)
–

F (8)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym

G (1)
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (6)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Lotte und Søren Hammer: Das weiße Grab
Kim Harrison: Blutschwur (Rachel-Morgen-Serie)
Kim Harrison: Blutsbande (Rachel-Morgen-Serie)
Kim Harrison: Bluteid (Rachel-Morgen-Serie)
Kim Harrison: Blutdämon (Rachel-Morgen-Serie)
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Will Hill: Department 19 – Die Wiederkehr
Mark Hodder: Der kuriose Fall des Spring Heeled Jack
Mark Hodder: Der wundersame Fall des Uhrwerkmannes

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (0)
–

K (6)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Boris Koch: Die Drachenflüster-Saga
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (1)
Siri Lindberg: Nachtlilien

M (3)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter

O (0)
–

P (3)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Renata Petry: Hilgensee
Bernd Perplies: Magierdämmerung – In den Abgrund

Q (0)
–

R (10)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig (aussortiert)
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (9)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Amanda Stevens: Totenhauch
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (7)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 – Der gläserne Fluch
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

U (0)
–

V (1)
Uwe Voehl: Tod und Schinken

W (5)
Danny Wallace: Auf den ersten Blick
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriella Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut
Elizabeth Woods: Caras Schatten

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

Z (0)
–

Sonstige (0)
Den Nächsten, der Frohe Weihnachten zu mir sagt, bringe ich um
Süßer die Schreie nie klingen

81 Titel auf dem SuB

Englischer SuB:

Amber Benson: Death’s Daughter (A Calliope Reaper-Jones-Novel)
Sarah Rees Brennan: Unspoken
Gail Carriger: Changeless (Parasol Protectorate #2)
Gail Carriger: Blameless (Parasol Protectorate #3)
Gail Carriger: Heartless (Parasol Protectorate #4)
Gail Carriger: Timeless (Parasol Protectorate #5)
Mira Grant: Feed
Tanya Huff: The Wild Ways
Lynn Kurland: Star of the Morning
Seanan McGuire: Chimes at Midnight
Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Mastiff (The Legend of Beka Cooper #3)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
Julia Quinn: Dancing at Midnight
Julia Quinn: Splendid
Julia Quinn: Minx
Julia Quinn: Everything and the Moon
Julia Quinn: Brighter Than the Sun
Philip Reeve: Larklight
Diane Zahler: Princess of the Wild Swans
Diane Zahler: A True Princess

Sonstiges:
West Ward Weird
Home Improvement: Undead Edition
Carniepunk

13 Titel auf dem englischen SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

SuB-Zuwachs Oktober (2)

Kaum gehe ich davon aus, dass in den letzten Oktobertagen keine Bücher mehr bei mir reinschneien, klingelt der Paketbote gleich zweimal. Ein Foto gibt es dieses Mal nicht bzw. erst später – die Akkus müssen geladen werden. Passiert das euch auch immer, dass beide Akkusätze gleichzeitig leer sind?

Wenn nicht der DHL-Bote heute auch noch klingelt, dürfte es den nächsten Neuzugangspost wirklich erst wieder im November geben. 😉

Tania Krätschmar: Eva und die Apfelfrauen
(Leichter Roman rund um fünf Freundinnen, die östlich von Berlin ein altes Haus inklusive Apfelgarten erben. Das Buch habe ich schon angefangen und es liest sich sehr nett …)

Jim Butcher: Die Elementare von Calderon (Codex Alera 1)
(Den Band hatte ich mal aus der Bibliothek geliehen und er hatte mir gut gefallen. Da es nun eine Neuauflage gibt, wird es Zeit, dass ich mir die Reihe auch zulege.)

Boris Koch: Die Drachenflüster-Saga
(Klingt nach klassischer High Fantasy – das passt bestimmt für lange Herbstabende.)

SuB-Zuwachs Oktober

Meine Neuzugänge sind zur Zeit etwas übersichtlicher, aber das hat auch den Vorteil, dass mein SuB zum Jahresende hoffentlich deutlich geschmolzen ist. Ich müsste nur mal wieder regelmäßiger lesen und nicht ganz so viel in der Bibliothek ausleihen. 😉

Björn Springorum: Herbstbringer
(Das klang nach der perfekten Herbstlektüre – etwas hoffnungslos und düster. Leider konnte das Buch mich so gar nicht überzeugen …)

Amanda Stevens: Totenhauch
(Ein Thriller, um eine Frau, die Geister sehen kann. Das ist entweder total bescheuert oder atmosphärisch gruselig … ich lasse mich überraschen!)

Und dazu noch ein paar Manga, damit ich bei meinen Reihen auf dem Laufenden bleibe:

7 Days – 7 Books (Back to the roots …): Fazit

Der Tag nach dem Lesemarathon bringt traditionell das Fazit mit sich …

Wie bei allen anderen Aktionen rund ums Buch, habe ich eine Menge Zeit damit verbracht, durch Blogs zu stöbern und die Beiträge der anderen Teilnehmer zu verfolgen. Aber das ist schließlich auch einer der Gründe, warum ich an solchen Dingen teilnehme. So haben einige neue Blogs einen Platz in meinem Feed-Reader erhalten und ich habe – was wieder dringend notwendig war – ein paar Tage lang mehr Zeit mit meinem eigenen Blog verbracht. Es ist doch gar nicht so schwer ein paar Minuten für einen Beitrag aufzubringen, wenn man das nicht immer auf „morgen“ oder „die nächste längere Arbeitspause“ schiebt. 😉

Gelesen habe ich insgesamt 3 Bücher (mit insgesamt 1296 Seiten) und 2 Manga (noch einmal 386 Seiten), wobei sich „Herbstbringer“ als erstaunlich gut für meinen Arbeitseifer erwiesen hat, da ich lieber fleißig war als weiter in dem Roman zu lesen. Vermutlich wären es ohne die Aktion weniger Seiten geworden (auch wenn ich mir keinen Stress mit dem Lesen machen wollte), da ich in den letzten Wochen dazu neigte abends voller Übermüdung stumpf auf den Fernseher zu starren oder irgendein gemütliches Spiel mit dem DS zu spielen. Insgesamt bin ich auf jeden Fall zufrieden damit, wie die Woche gelaufen ist.

Noch einmal vielen Dank an Melli und Mandy, die die Aktion gestartet haben,
und an die anderen Teilnehmer für ihre Kommentare und interessanten Beiträge!

Übersicht:

Tag 1: Sieben Tage (432 Seiten)
Tag 2: Das Geheimnis der Salzschwestern (126/480 Seiten)
Tag 3: Das Geheimnis der Salzschwestern (204/480 Seiten) + Schwur der Zeit 1 – Manga (194 Seiten)
Tag 4: Das Geheimnis der Salzschwestern (480 Seiten)
Tag 5: Herbstbringer (51/384 Seiten)
Tag 6: Herbstbringer (79/384 Seiten)
Tag 7: Herbstbringer (384 Seiten) + Detektiv Conan 77 – Manga (192 Seiten)

7 Days – 7 Books (Back to the roots …): Tag 7

Es ist halb zwei und ich bin über den toten Punkt hinaus, da kann ich auch noch den Sonntagspost für die Aktion schreiben, bevor ich dann doch noch versuche zu schlafen. Ich hoffe nur, ich kann morgen früh richtig ausschlafen. Dank der Zeitumstellung wird es vielleicht trotzdem nicht ganz so spät mit dem Aufstehen.

Sehr weit bin ich mit „Herbstbringer“ nicht gekommen, ich will aber versuchen den Roman noch im Laufe der „7 Days – 7 Books“ zu beenden. Mal gucken, wie es den Sonntag über so läuft. Ich gestehe ja, dass mich gerade andere Geschichten mehr reizen würden, aber wenn ich das Buch in dieser Stimmung erst einmal pausieren lasse, dann werde ich wohl nicht so schnell weiterlesen. Und wer weiß, vielleicht bekommt der Autor ja doch noch die Kurve und kann mich fesseln!

Update 10:20 Uhr

Tja, das mit dem Ausschlafen hat leider nicht geklappt – trotz der „Extrastunde“ in dieser Nacht. Jetzt beantworte ich erst einmal die heutige Tagesfrage und dann lese ich hoffentlich mein Buch endlich weiter. Die beste Wahl war „Herbstbringer“ leider nicht.

Nö! Ich bin nicht lesemüde, allerdings etwas müde nach der kurzen Nacht. Der heutige Tag bringt mir viel Zeit auf dem Sofa, nur ab und an von kleineren Verpflichtungen (Kochen, Wäsche usw.) unterbrochen. Da es aber gestern so gut mit der Arbeit lief, werde ich da wohl noch etwas Zeit investieren. Ich muss aber auch zugeben, dass „Herbstbringer“ mich gerade nicht so lockt. Es ist nicht schlecht, aber nach den ersten Kapiteln fehlt mir inzwischen die Neugier auf die weiteren Handlungsentwicklungen. Ich bin aber fest entschlossen, das Buch heute noch zu beenden.

Update 18:30 Uhr

Da „Herbstbringer“ ich so gar nicht lockte, habe ich den Nachmittag erschreckend produktiv verbracht. Irgendwann wurde es aber wirklich Zeit zum Buch zu greifen und inzwischen habe ich einige Kapitel geschafft. Noch ca. 80 Seiten bis zum Ende des Romans und es bleibt dabei, dass mich die Geschichte recht ungerührt lässt. Die Grundidee ist reizvoll, der Umgang mit diversen Sagenfiguren auch, aber bedauerlicherweise sind mir die Figuren ebenso gleichgültig wie der Fortgang der Handlung. Inzwischen liegt neben „Herbstbringer“ der aktuelle „Detektiv Conan“-Band – den werde ich mir heute Abend noch als Belohnung fürs „Durchhalten“ gönnen. Schließlich muss ich endlich herausfinden, ob der liebenswerte Inspektor Takagi aus der lebensbedrohlichen Situation, in der er sich zum Ende des letzten Bandes befand, gerettet werden kann. 😉

Update 21:30 Uhr

Gerade habe ich „Herbstbringer“ beendet und leider bleibt es bei diesem enttäuschenden Gefühl, dass man deutlich mehr aus der Geschichte hätte holen können. Ich schnapp mir jetzt meinen „Trost-Manga“ und wenn ich den durchgelesen habe, drehe ich eine ausführliche Blogrunde, bevor ich ins Bett falle.

Update 1:00 Uhr

Um 23:15 Uhr habe ich „Detektiv Conan“ ausgelesen, vor einer Stunde endeten die „7 Days – 7 Books“ und in diesem Moment bin ich auch mit meiner Blogtour durch. Gute Nacht! 🙂

Übersicht:

Tag 1: Sieben Tage (432 Seiten)
Tag 2: Das Geheimnis der Salzschwestern (126/480 Seiten)
Tag 3: Das Geheimnis der Salzschwestern (204/480 Seiten) + Schwur der Zeit 1 – Manga (194 Seiten)
Tag 4: Das Geheimnis der Salzschwestern (480 Seiten)
Tag 5: Herbstbringer (51/384)
Tag 6: Herbstbringer (79/384)

7 Days – 7 Books (Back to the roots …): Tag 6

Weit bin ich gestern mit „Herbstbringer“ nicht mehr gekommen und doch wieder viel zu lange aufgeblieben. Dafür hoffe ich heute auf ruhige und gemütliche Lesestunden (, und dass ich nicht den Nachmittag vor lauter Müdigkeit verschlafe 😉 )! Schon der vorletzte Tag der Aktion – kaum zu glauben!

Update 14:00 Uhr

Um 13:00 Uhr war ich schon kurz davor mich zu beschweren, weil ich für mein Buch so richtige Herbststimmung haben möchte und draußen schien die Sonne. Inzwischen hat es sich aber brav zugezogen und jetzt fehlen mir nur noch Wind und Regen. 😉 Ansonsten bin ich für den Nachmittag mit Tee und Keksen gewappnet, mein Mann verbringt den Rest des Tages mit Arbeitskollegen beim Rollenspiel und ich werde entspannt auf dem Sofa zwischen Buch und ein bisschen Arbeit hin und her pendeln.

So richtig konnte mich „Herbstbringer“ bislang nicht überzeugen. Ich vermute, dass sich die Grundidee als sehr nett entpuppen wird, aber die Erzählweise ist mir zu überhastet und manche Szenen sind mir – trotz einer klaren Sprache – zu dick aufgetragen. Außerdem kann ich nicht so recht verstehen, was die Protagonistin und ihren potentiellen Freund aneinander finden. Beide sind nette Außenseiter, aber ich hatte das Gefühl, dass die schon Händchen hielten, bevor sie noch drei Sätze miteinander redeten … Nun gut, ich werde mal sehen, was mich noch so erwartet.

Meine Blogrunde werde ich erst später machen. In der letzten Stunde ärgerte mich unser Internet und bevor ich weiterhin stundenlang darauf warte, dass eine Seite aufgerufen werden kann, gehe ich lieber den Nachmittag über offline.

Gesellschaft auf dem Sofa

Update 22:30 Uhr

Unsere Internetverbindung hatte den ganzen Tag Schluckauf, was sehr nervig war. Ich hoffe, dass sie sich jetzt lange genug zusammenreißt, damit ich endlich meine Blogrunde machen kann. (Ich muss vermutlich nicht erwähnen, dass so etwas besonders häufig am Wochenende passiert und in der Regel kurz nachdem der Anbieter mal wieder daran rumgebastelt hat …) Mit „Herbstbringer“ bin ich nur ein bisschen weitergekommen, aber dafür lief es heute Nachmittag mit der Arbeit mal richtig gut. 😀 Ich werde auf jeden Fall vor dem Schlafengehen noch eine Runde lesen und bin gespannt, wie weit ich damit noch komme.

Was die heutige Frage …

… angeht. Einen konkreten Buchtipp habe ich nicht mitgenommen. Melli hat mich daran erinnert, wie viel Spaß ich mit den Bridgerton-Romanen von Julia Quinn hatte, was dazu führte, dass ich mir spontan andere Bücher der Autorin gebraucht besorgt habe (dabei bin ich sonst doch so standhaft, wenn es um Impulskäufe geht … *seufz* Bei den anderen Teilnehmern bin ich entweder über Titel gestolpert, die eher weniger in mein aktuelles Beuteschema fallen oder die ich schon kenne. Hermia hat mit ihren Bemerkungen zu „immerhin dafür gesorgt, dass ich mich noch ein bisschen mehr auf das vor einiger Zeit vorgemerkte Buch „Lockwood & Co – Die seufzende Wendeltreppe“ freue. Während lilasan mir noch mehr Lust auf „Feed“ gemacht hat (gerade weil es für sie zu sehr Politthriller war), welches schon auf dem SuB liegt und auf ein langes ruhiges Wochenende wartet.

Übersicht:

Tag 1: Sieben Tage (432 Seiten)
Tag 2: Das Geheimnis der Salzschwestern (126/480 Seiten)
Tag 3: Das Geheimnis der Salzschwestern (204/480 Seiten) + Schwur der Zeit 1 – Manga (194 Seiten)
Tag 4: Das Geheimnis der Salzschwestern (480 Seiten)
Tag 5: Herbstbringer (51/384)