Alle Artikel von Konstanze

Der erste Kuchen

… in der neuen Küche wurde heute Vormittag von mir gebacken.

Insgesamt waren die letzten Tage – oder sollte ich Wochen sagen? – ziemlich stressig. Durch die neue Küche musste ich mich durch Umzugskartons wühlen, die seit drei Jahren nicht mehr geöffnet wurden. Dann hieß es alles säubern, einräumen, noch einmal  umräumen und natürlich wollten die ersten Koch- und Backexperimente gemacht werden. Gestern haben wir dann endlich ein Bild und den Vorhang aufgehängt, den neuen Küchentisch zusammengebaut und platziert sowie andere Kleinigkeiten erledigt. Und im Laufe der Woche besorgen wir noch passende Stühle und können dann in der Küche gemütlich essen und sitzen.

Weil ich durch die neue Küche endlich wieder meinen Schreibtisch auch als solchen verwenden kann, musste ich im Wohnzimmer noch umräumen – ganz ideal ist es noch nicht, aber immerhin habe ich endlich wieder einen Arbeitsplatz, der auch wirklich diesen Namen verdient.

Zuletzt war es durch das ganze Umräumen möglich, zwei Regale, eine Kommode und das Schreibtischprovisorium ins zukünftige Gästezimmer zu stellen, was wiederum einige weitere Umräumaktionen zur Folge hatte. Ganz am Ende bin ich mit der Aktion noch nicht, aber jetzt gibt es erst einmal für ein paar Tage eine Pause, weil in ungefähr vier Stunden lieber Besuch eintreffen wird.

Und da Bibendum nicht nur vor ein paar Tagen Geburtstag hatte, sondern auch ein Werder-Bremen-Fan ist, habe ich heute Vormittag mit einem Zitronen-Blechkuchen experimentiert:

Genau genommen habe ich zwei Kuchen gebacken und den einen mit weißem Zuckerguss und den anderen mit grünem Zuckerguss gefärbt. Aus dem weißen Kuchen habe ich dann die Ws mit der Werder-Bremen-Keksform ausgestochen und auf den noch flüssigen grünen Zuckerguss gesetzt.

Ideal ist das Ergebnis noch nicht, aber zumindest die Reste vom weißen Kuchen schmecken sehr gut (davon habe ich mir nämlich eine Portion zum Frühstück gegönnt :D).

Nächste Woche habe ich hoffentlich wieder etwas mehr Zeit für den Blog und die Bücher – in diesem Monat habe ich noch kein einziges Buch gelesen! – und ihr bekommt dann wieder etwas mehr von mir zu sehen.

SuB-Zuwachs August 2012

Gestern klingelte mal wieder der Paketbote und brachte ein paar neue Bücher für mich. Praktischerweise hatte ich im Juli schon alle meine Neuzugänge gelesen, so dass ich mich nun direkt auf die neuen Sachen stürzen kann. 🙂

Ariette Aerts: Zwischenwelten
(Nachdem mir „Hexenheide“ von der Autorin so gut gefallen hatte, bin ich neugierig auf diese Geschichte von ihr.)

Tim Akers: Das Herz von Veridon
(Etwas für die Fantasylust.)

Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache
(Der dritte Band rund um den Privatdetektiv Mallory – der zweite Teil war zwar nicht so gut wie der Auftaktband, aber ich mag die Serie bislang.)

Quentin Bates: Kalter Trost
(Krimilust – und ich sollte endlich mal das andere Buch von dem Autor lesen …)

Cindy Spencer Pape: Steam & Magic – Feuerspiel
(Und noch etwas Steampunk zur Abwechslung …)

Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
(Heiß ersehnte Fortsetzung!)

Elizabeth Woods: Caras Schatten
(Klang interessant – und ich gestehe, dass mir die Aufmachung gefällt. :D)

Das macht sieben Bücher, die ich bis zum 12. September 2012 gelesen haben will, um meine persönliche Challenge zu schaffen.

***

Außerdem gab es (natürlich) wieder ein paar Manga für mich und „Glück ist backbar“, damit ich in nächster Zeit den neuen Ofen so richtig nutzen kann. 😀

August-SuB 2012

Trotz diverser (Handwerker-)Termine, der Aufregung um die neue Küche und vieler anderer Ablenkungen habe ich im Juli 12 Bücher, 2 Hörbücher und 5 Manga geschafft. Nicht gezählt habe ich dabei ein paar Re-reads wie zum Beispiel „Der magische Dieb – Stein der Macht“, da das erste Lesen der Titel noch nicht so lange her ist. Besonders freut es mich, dass ich trotz der Re-reads und der (nicht zum SuB gezählten) Leihbücher am Anfang des August weniger Titel auf dem SuB habe als Anfang Juli (und im Juli weniger als im Juni). Wenn das so weitergeht, dann wird mein SuB langfristig wirklich schrumpfen – eine Vorstellung, die mir sehr gefällt. Außerdem habe ich es zum zweiten Mal in diesem Jahr geschafft meine Neuzugänge vor Ablauf der selbstgesetzten Zeit zu lesen. Wenn ich es jetzt noch hinbekomme auch regelmäßig etwas zu den gelesenen Büchern zu schreiben, dann kann ich wieder mit mir zufrieden sein. 😉

A (0)
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Ariette Aerts: Zwischenwelten
Tim Akers: Das Herz von Veridon

B (8)
Quentin Bates: In eisigem Wasser
Quentin Bates: Kalter Trost
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Jenna Black: Rosendorn
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

 

C (2)
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl) 

D (4)
John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

 

E (0)
–

F (11)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym
Earlene Fowler: Tödliche Schatten

G (1)
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (3)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (1)
P.D. James: Ein makelloser Tod

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (1)
Siri Lindberg: Nachtlilien

M (3)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter

O (0)
–

P (4)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Renata Petry: Hilgensee
Bernd Perplies: Magierdämmerung – In den Abgrund
Ursula Poznanski: Saeculum

Q (0)
–

R (11)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache
Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (8)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Cindy Spencer Pape: Steam & Magic – Feuerspiel
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (10)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 – Der gläserne Fluch
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
P.J. Tracy: Memento
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

U (0)
–

V (0)
–

W (3)
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut
Elizabeth Woods: Caras Schatten

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Fluch des Wendigo

Z (0)
–

81 Titel auf dem SuB

Englischer SuB:

Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)

3 Titel auf dem englischen SuB

(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)

Dies und Das (8)

Am Freitag habe ich einen Umschlag von Mila in meinem Briefkasten gefunden, in dem sich eine liebevoll gebastelte Überraschung befand. 🙂

Mila hat ein ganz besonderes Notizbuch angefertigt für die „Winterkatze“ und dabei habe ich es ihr mit meinem Nickname nicht so ganz einfach gemacht. *g* Auch wenn ich noch nicht so recht weiß, welche Verwendung das Notizbuch bei mir finden wird, so habe ich mich sehr über die tolle Überraschung gefreut! Vielen lieben Dank, Mila! 🙂

***

Ansonsten versuche ich mich seit Donnerstag an meine Küche zu gewöhnen, durchwühle Kisten, die in den letzten zwei Jahren nicht geöffnet wurden, feiere ein Wiedersehen mit meinem Backzubehör und wusel eifrig durch die Gegend.

Ich liebe meinen neuen Backofen und da es bei uns am Wochenende ein paar Tiefkühl-Angebote gab, habe ich mir auch die langvermisste Tiefkühlpizza (ja, es ist barbarisch! :D) gegönnt. Um diejenigen zu beruhigen, die denken, dass ich nur noch Packungen öffne und warm mache: Gestern gab es ein sehr leckeres Ofengemüse (Kartoffeln, Paprika, Zucchini mit Kräutern, Knoblauch und Schafskäse) und es war toll ausreichend Arbeitsfläche zu haben, so dass mein Mann und ich gemeinsam kochen konnten.

Allerdings habe ich mich noch nicht im großen Stil ausgetobt, weil ich die Küchentür immer noch nicht fertig gestrichen habe. Morgen Abend – so hoffe ich – kann ich sie endlich wieder einhängen und dann wird die Küche auch wieder katzenfrei sein, so dass ich nicht mit beiden Händen die neugierigen Biester vom Schafskäse fernhalten muss.

Und Montag in einer Woche machen wir noch einmal einen Ausflug zum Möbelhaus, um ein paar Sachen zurückzugeben, die doch nicht bei der Montage gebraucht wurden, um eine Gutschrift (unsere Arbeitsplattenkante hat eine kleine Macke) entgegen zu nehmen und um neben einem Tisch und Stühlen noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Dann müsste die Küche wirklich fertig sein und ich stürze mich auf meine gehorteten Rezepte. Scones, Muffins, Kuchen – ich komme! ;D

Die Küche I

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon gestern verfassen, aber dann zog sich der „Feierabend“ deutlich länger hin als erwartet, und ich war einfach zu kaputt, um mich noch für ein paar Zeilen an den PC zu setzen.

Gestern war ja der große Tag, an dem wir endlich die neue Küche bekommen sollten. Die Straße hatten wir schon am Sonntag mit Hinweiszetteln versehen, die Küche war ausgeräumt und alle anderen Arbeiten waren auch erledigt (abgesehen davon, dass ich es nicht mehr geschafft habe, die Tür zu streichen, was ich gern noch gemacht hätte). Das Montage-Team kam etwas später als erwartet und während mein Mann den Tag vor allem mit den Katzen im Wohnzimmer eingesperrt verbracht hat, habe ich dem Entstehen der Küche zugeguckt und alle Änderungsvorschläge absegnen dürfen. So wurde innerhalb von sechs Stunden aus diesem Küchenprovisorium …

… so eine hübsche helle Küche (auch wenn dieses Foto nun so gar nicht hell ist *g*):

Mehr Details gibt es, wenn ich alles gesäubert, eingeräumt und „dekoriert“ habe. Auf jeden Fall hat alles geklappt, die Elektrogeräte funktionieren, die Spüle hat eine zufriedenstellende Größe und ich darf in den nächsten Wochen Experimente mit dem Gasherd machen, in der Hoffnung, dass ich mich schnell an das stufenlose Kochen gewöhne.

Eigentlich wollte ich ja schon gestern Abend mit der Arbeit anfangen, um heute dann damit fertig zu werden, aber nach einem kurzen Trip zum Supermarkt ließ sich die Beifahrerscheibe von unserem Auto nicht wieder schließen. Natürlich haben wir das erst nach 18 Uhr festgestellt und die einzige Werkstatt, die bis 19 Uhr geöffnet hatte, wollte unseren Wagen gar nicht erst annehmen (angeblich, weil sie keine Ersatzteile dafür bekommen …). Also musste ich mich heute erst einmal darum kümmern, dass ich eine Autowerkstatt finde, die in der Lage ist, mit einem Mazda fertig zu werden, und hoffen, dass das Problem schnell gelöst werden kann.

Aktuell warte ich auf den Anruf, dass das Ersatzteil geliefert wurde und bezahlbar wird die Reparatur vermutlich auch. Zum Glück hat man mir heute morgen schon mal die Beifahrertür auseinandergenommen und die Scheibe wieder hochgezogen. Es fühlte sich nicht gerade gut an, als das Auto mit geöffneter Scheibe unbeobachtet über Nacht auf der Straße stand … Auf der anderen Seite wäre es ja auch zu einfach gewesen, wenn dieser Tag problemlos verlaufen wäre, nachdem alle Herausforderungen der Küche von den Handwerkern so gut gemeistert wurden!

Vikram Seth: Eine gute Partie

Mila und ihre 100-Bücher-Liste haben mich auf diesen Titel gebracht, und ich bin wirklich froh darüber, auch wenn die 2000 Seiten manchmal eine Herausforderung waren. Ohne Milas liebevolle Beschreibung von Mrs. Rupa Mehra und ihrer Familie hätte ich vermutlich gar nicht mit „Eine gute Partie“ angefangen, und dann hätte ich nicht nur viel Wissenswertes über Indien, sondern auch eine Menge liebenswerter, ehrbarer, verzweifelter, hilfsbereiter und egozentrischer Figuren verpasst. Oh, und noch ein Tipp für das Lesen eines so umfangreichen Romans: Ich habe mir täglich kleine Portionen vorgenommen, und da die Geschichte in viele Unterkapitel unterteilt ist, klappte das so wirklich gut. Allerdings sollte man zwischen den einzelnen Abschnitten nicht zu viel Zeit verstreichen lassen, weil es sonst irgendwann schwierig wird, die vielen Personen in allen Details auseinanderzuhalten.

Vikram Seth erzählt in „Eine gute Partie“ die Geschichte von vier miteinander verbundenen Familien, wobei das Hauptthema Mrs. Rupa Mehras Versuche sind, ihre neunzehnjährige Tochter Lata mit einem passenden Mann zu verheiraten. Dabei zeichnet der Autor ein detailliertes Bild von der indischen Gesellschaft in den Jahren 1951/52. Indien ist gerade mal seit vier Jahren unabhängig und leidet unter der Abspaltung Pakistans. Während Konflikte zwischen den verschiedenen Religionen schwelen und ein neues Gesetz eine Landreform einleiten soll, schwankt bereits die junge indische Demokratie aufgrund von kurzsichtigen oder bestechlichen Politiker, von Idealen, die in der Realität nicht bestehen können, und vor allem aufgrund von sozialer Ungerechtigkeit in diesem überbevölkerten Land.

Vor diesem Hintergrund kann der Leser die großen und kleinen Wendungen im Leben der verschiedensten Personen verfolgen. Die bereits erwähnte Mrs. Rupa Mehra und ihre Tochter Lata haben zum Beispiel sehr persönliche Probleme. Während die Mutter für ihre Tochter eine gute Partie sucht, möchte Lata die Wahl haben, ob und wen sie heiratet. Sie ist noch mitten in ihrem Studium und sperrt sich gegen den liebevollen (und sehr aufdringlichen) Einfluss ihrer Mutter – auch wenn sie anhand ihrer älteren Schwester Savita und ihrem Mann Pran sieht, dass so eine arrangierte Ehe auch sehr liebevoll sein kann. Prans Vater Maresh Kapoor hingegen beschäftigt sich mit der großen Politik. Er ist federführend für die geplante Enteignung der Großgrundbesitzer verantwortlich und versucht so gerechtere Eigentumsverhältnisse in Indien einzuführen, auch wenn das zum Beispiel bedeuten würde, dass einer seiner besten Freunde – der Moslem Nawab Sahib – einen Großteil seines Besitzes verlieren würde.

Ich muss gestehen, dass ich die politischen Aspekte der Geschichte (die erst gegen Ende wirkliche Tragweite bekommen, wenn man schon so in der Handlung drin ist, dass auch längere Beschreibungen von Gesetzesdiskussionen einen nicht rausreißen) deutlich fesselnder fand, als ich erwartet hatte. Vikram Seth hat ein Händchen dafür, die landesweiten Ereignisse mit den kleinen persönlichen Schicksalen zu verknüpfen, so dass es einfach spannend wird. So wird der Tunichtgut Maan Kapoor aufgrund seiner einnehmenden Persönlichkeit in den Wahlkampf seines Vaters Maresh gezogen und bekommt auf diese Weise hautnah mit, welche verheerende Folgen die sozialistischen Ideale seines Freundes Rasheed auf die Ärmsten in seinem Heimatdorf haben.

Die allgemein aufgeheizte Stimmung (und die Tatsache, dass die Hindus eine Mehrheit im Parlament haben) führt auch immer wieder zu Zwischenfällen auf den Straßen der fiktiven Stadt Brahmpur, bei denen Mitglieder der vier Familien in Gefahr geraten oder sogar einen andersgläubigen Freund vor einem unkontrollierbaren Mob retten müssen. Gerade weil in diesem Roman – trotz der einen oder anderen großen Katastrophe – eher die kleinen Begebenheiten und Schicksalsschläge erzählt werden, finde ich ihn so reizvoll. Zu lesen, dass bei einer religiösen Feierlichkeit hunderte Pilger getötet und verletzt werden, ist erschütternd, aber viel eindrucksvoller ist der Moment, in dem eine junge Mutter spürt, wie ihr in der hysterischen Menge die Hand ihres neunjährigen Sohns entgleitet.

So habe ich 2000 Seiten lang über die Ereignisse, die die Familien Mehra, Kapoor, Khan, Chatterji und ihre Freunde erleben, geschmunzelt, den Kopf geschüttelt und sogar ein paar Tränchen verdrückt. Ich wollte Lata in ihrer ersten Verliebtheit ermutigen, Maan zur Vernunft bringen, seinen Freund Firoz vor einem Unglück bewahren und Latas älteren Bruder regelmäßig schütteln, weil mir seine Arroganz so auf die Nerven fiel. Ich fühlte mich als ein Teil dieser Familien, wollte ihnen Ratschläge erteilen und die freudigen Momente mit ihnen feiern. Und auch wenn ich nur wenige Monate ihres Lebens ganze 2000 Seiten mit ihnen verbracht habe, so habe ich „Eine gute Partie“ am Ende mit großem Bedauern zugeklappt. Diese Charaktere sind für mich während der Tage, in denen ich diesen Roman gelesen habe, erstaunlich real geworden und selbst die, die mir nicht sympathisch geworden sind, lassen mich auch im Nachhinein nicht gleichgültig.

Ich bin mir sicher, dass „Eine gute Partie“ – allein schon aufgrund des Umfangs – nicht für jeden Leser geeignet ist. Aber wer sich gern einmal kopfüber in eine andere Zeit und Kultur stürzen möchte, wer die kleinen und großen Ereignisse im Leben vierer liebenswerter Familien verfolgen mag und wer so wie ich eine Schwäche für indische Romane hat, der soll auf jeden Fall einen Versuch wagen. Wenn man jeden Tag um die hundert Seiten liest, dann ist diese Geschichte viel zu schnell vorbei. Ich hoffe sehr, dass Vikram Seth nach „Eine gute Partie (A Suitable Boy)“ wirklich im Jahr 2013 wie angekündigt die Fortsetzung „A Suitable Girl“ veröffentlicht und dass das Buch dann auch in Deutschland erscheinen wird. Ich würde wirklich gern wieder von Lata und ihren Angehörigen und Freunden lesen und mitverfolgen, wie sie diesmal diejenige ist, die eine passende Partie für ihren Enkel sucht …

Eine Sache noch zur Sprache und Erzählweise: Dieser Roman ist nicht nur, was den Umfang angeht, sondern auch in Bezug auf die Erzählweise sehr üppig. Gerade die etwas emotionaleren Charaktere können sich seitenweise in einem Gespräch über ihre Gefühle auslassen, die Sprache ist blumig, überbordend und doch genau richtig für die Atmosphäre. Ich finde es ja immer wieder faszinierend, dass mir einige Länder sprachlich so viel näher liegen als andere. Bei indischen Romanen stören mich die blumigen Umschreibungen so gar nicht, weil ich das Gefühl habe, dass die Kernaussage immer noch sehr direkt zum Ausdruck gebracht – und der Rest nicht ohne eine gewisse (Selbst-)Ironie formuliert wird. Mit französischen Autoren hingegen habe ich in der Regel Probleme, weil ich da das Gefühl habe, dass die Blumigkeit dazu benutzt wird, etwas so zu umschreiben, dass die eigentliche Aussage möglichst gut versteckt wird. 😉

Dies und Das (7): Küchenpläne

Eigentlich wollte ich heute ein paar Blogposts schreiben. Vor allem Rezensionen standen auf meinem Plan, da noch ein paar für die Themen-Challenge ausstehen. Stattdessen habe ich den Großteil des Tages das Wohnzimmer geputzt und an dem einem oder anderen Projekt herumgepuzzelt – und dann kam ein Anruf, der sich um unsere Küche drehte.

Nachdem am letzten Donnerstag der Elektriker da war und uns eine nicht gerade hübsche, aber zumindest sauber gearbeitete Auf-Putz-Leitung vom Sicherungskasten im Flur bis in die Küche gelegt hat, haben wir nun auch die Extra-Steckdose für die geplante Geschirrspülmaschine in der Küche.

Außerdem haben wir am Samstag endlich einen 345x10x10 cm Holzbalken bei einem Holzgroßhändler in der Nähe bestellen können, nachdem sich diverse Firmen auf meine Mailanfragen gar nicht erst gemeldet haben und der Baumarkt einen so dicken Balken nicht hätte schneiden können. Unser Notplan sah vor, dass wir mit meiner geliebten japanischen Zugsäge zum Baumarkt fahren, um dort auf dem Parkplatz zwei Balken (die passende Läge war dort auch nicht zu erwerben) so zurechtzusägen, dass wir sie hätten transportieren können. Ich bin ganz froh, dass uns das erspart geblieben ist – auch wenn wir vielleicht doch noch auf diesen Plan zurückgreifen müssen.

Denn heute Nachmittag kam der Anruf vom Montage-Team, und nun wird die Küche nicht – wie bei der ersten Nachricht mitgeteilt – am 3. August, sondern schon am 25. Juli gebracht und aufgebaut. Bis dahin müssen wir den Balken für die Extrakonstruktion haben. Außerdem muss ich jetzt noch gucken, dass ich einen Gasinstallateur für den 25. auftreibe – und ansonsten gilt es, weiterhin kräftig Daumen zu drücken! Es wird sich ja erst bei der Montage herausstellen, ob sich das Spülbecken wirklich sicher anschließen lässt oder ob wir aufgrund der Lage der Anschlüsse auf die Alternative zurückgreifen müssen.

Zum Glück hat  mein Mann – trotz Stress bei der Arbeit – heute kurzfristig für den kommenden Mittwoch Urlaub bewilligt bekommen, so dass es im Zweifelsfall kein Problem wäre, noch einmal loszufahren und Ersatzelemente zu besorgen. Abgesehen davon, dass es auch leichter sein wird, die Katzen wegzusperren, wenn die Biester während der unruhigen Stunden Gesellschaft haben.

Wenn ihr mal einen Daumen frei haben solltest, dann würde ich mich daüber freuen, wenn ihr ihn für uns und unsere Küchenpläne drücken würdet! 😉

[Kurz und knapp] Ella Theiss: Neben der Spur

Ich muss gestehen, dass mich „Neben der Spur“ irgendwie auf dem falschen Fuß erwischt hat. Anders kann ich es mir zumindest nicht erklären, dass ich online nur lobende Äußerungen finde, während ich weder von der Geschichte noch von den Figuren begeistert bin. Dabei hatte ich schon bei „Die Spucke des Teufels“ von der selben Autorin ein paar Probleme mit den Charakteren, was aber nicht schlimm war, weil die restliche Handlung, die historische Atmosphäre und die Grundidee so toll waren, dass mich das Buch noch einige Zeit beschäftigt hat. Letztendlich war ein so positiver und interessanter Eindruck geblieben, dass ich mich wirklich auf den neuen Roman von Ella Theiss gefreut hatte. Und eine Biosuppen-Firma als Schauplatz klang in meinen Ohren auch reizvoll …

Um euch einen Eindruck von Inhalt zu vermitteln, gibt es hier einmal den Klappentext:

„Die junge Journalistin Karo Rosenkranz heuert bei der Biosuppenfirma Hepp in der PR-Abteilung an. Schon bald stößt sie auf Ungereimtheiten: Der hundertjährige Senior verschweigt etwas aus seiner Vergangenheit. Der designierte Firmenchef Valentin Hepp ist mit unbekanntem Ziel verreist, was kaum jemanden zu stören scheint. Zudem haben sich die Hepps erst kürzlich in eine Mega-Hühnerfarm eingekauft – wie passt das in das Konzept eines angeblich tierschutznahen Unternehmens? Karo ist überzeugt: Das gibt eine ganz dicke Story! Dabei befindet sie sich längst in tödlicher Gefahr …„

Leider hatte ich von Beginn an ein Problem mit der Hauptfigur von „Neben der Spur“. Karo Rosenkranz ist relativ skrupellos, voller Vorurteile, besessen davon, keine Kalorien zu sich zu nehmen, und wenn sie sich nicht wirklich nett um die behinderte Tochter ihrer Nachbarin und den alten Firmengründer kümmern würde, dann würde ich so schnell keinen sympathischen Zug von ihr nennen können.

Auch mit den restlichen Figuren war ich nicht glücklich. Natürlich gibt es in dieser Biosuppenfirma die lästige, esoterisch angehauchte Frau, die jedem mit ihrer Hilfsbereitschaft auf den Leib rückt (und dementsprechend auf die Nerven geht). Dann den gutmütigen, betriebsblinden und etwas altmodischen treuen Mitarbeiter, die Firmenerbin, die lieber Konzertpianistin geworden wäre, ihr junge, naiver und idealistischer Neffe, der zu blöd ist, um sich über irgendetwas Gedanken zu machen, und viele andere Charaktere, denen ich am liebsten rechts und links etwas um die Ohren gehauen hätte.

Die Hintergrundgeschichte fand ich jetzt auch nicht so schwierig zu durchschauen und einige Ereignisse aus der Vergangenheit konnte man sich – wenn man sich die Persönlichkeit des alten Firmenchefs vor Augen führt – auch ganz gut zusammenreimen. Am Ende gab es noch ein paar überraschende Entwicklungen, aber die waren vor allem deshalb so unvorhersehbar, weil die handelnden Personen bis zu dem Zeitpunkt von der Autorin etwas stiefmütterlich behandelt worden waren.

Vielleicht hängt ein Teil der guten Meinungen auch damit zusammen, dass sich Ella Theiss in diesem Buch mit der Nazizeit auseinandersetzt oder weil die Autorin den Einsatz von behinderten Menschen als wissenschaftliche/medizinische Versuchsobjekte thematisiert. All das sind wichtige Punkte, mit denen man sich immer wieder auseinandersetzen sollte. Aber auf der anderen Seite habe ich genau diese Aspekte in anderen (Kriminal-)Romanen schon deutlich aufrüttelnder und berührender vorgefunden.

Ich muss gestehen, dass mich all die oben genannten Kritikpunkte besonders deshalb ärgern, weil ich mich auf das Buch wirklich gefreut hatte. Immerhin sorgt der Schreibstil dafür, dass die Geschichte flüssig zu lesen ist, und hier und da musste ich – trotz aller Nörgelei – auch schmunzeln. Aber auch die nette Erzählweise hat mich nicht so recht zum Weiterlesen motivieren können, so dass ich zwei Anläufe benötigte (und den Roman dann vor allem beendet habe, weil ich es mir dann ernsthaft für einen Nachmittag vorgenommen hatte). Immerhin könnte ich mir vorstellen, dass Ella Theiss in diesem Stil eine amüsanten Chick-Lit-Geschichte erzählt – nur die Klischees sollte sie da bitte nicht ebenso sehr ausreizen wie in „Neben der Spur“.

K. L. Going: Evies Garten

Es fällt mir sehr schwer, über „Evies Garten“ zu schreiben. Ich könnte es mir einfach machen und nur sagen, dass diese kleine, feine Buch eine wirklich berührende, märchenhafte und bezaubernde Auseinandersetzung mit dem Thema Tod ist. Aber das würde euch kein Bild von der Handlung vermitteln … Schon im Prolog wird deutlich, dass es für die siebenjährige Evie und ihre Mutter selbstverständlich ist, ihre Welt mit einem ganz besonderen Zauber zu versehen. Gemeinsam träumen die beiden in diesem Prolog von ihrem ganz eigenen Paradies, einem Garten voller Obstbäume und Fabelwesen, in dem sie als Familie einfach glücklich sein können.

Drei Jahre später ist das Leben für Evie alles andere als glücklich. Ihre Mutter ist in der Zwischenzeit an Krebs gestorben und ihr Vater hat es sich in den Kopf gesetzt, in Beaumont (New York) einen unfruchtbaren Apfelgarten zu bewirtschaften. Für Evie ist dieser Umzug unerträglich: Ihre Großeltern bleiben ebenso in Michigan zurück wie das Grab ihrer Mutter. Außerdem weiß das Mädchen nicht, wie es mit seiner Trauer umgehen soll, während der Vater sich in die Arbeit stürzt und kaum einen Moment Zeit für sie hat.

Auch der Ort Beaumont und ihr neues Zuhause sind nicht gerade dazu geeignet, Evie aufzumuntern. Die Stadt liegt ebenso im Sterben wie die – laut den Einheimischen verfluchte – Apfelplantage. Und mit dem Wohlstand durch den Obstanbau verschwand auch ein Großteil der Einwohner. Da scheint es nur das letzte Tüpfelchen auf dem I zu sein, dass das zur Plantage gehörende Haus neben dem Friedhof von Beaumont liegt – auf dem am Ankunftstag von Evie und ihrem Vater prompt eine Beerdigung stattfindet.

Es scheint nur zwei Menschen zu geben, die sich für Evies Wohlergehen interessieren, nämlich zum einen Ladenbesitzerin Maggie, die in dem Haus neben dem Friedhof aufgewachsen ist und deren Bruder die Obstplantage an Evies Vater verkauft hat. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Junge Alex, der Tag für Tag auf dem Friedhof rumgeistert und dessen Gesicht Evie von einen Totenkärtchen kennt, welches anlässlich der letzten Beerdigung verteilt wurde. Nachdem Maggie Evie von den drei magischen Saatkörnern erzählt hat, die vom Apfelbaum des Paradies stammen sollen, beschließen Evie und Alex, sich auf die Suche nach ihrem Paradies zu machen.

Dabei will ich betonen, dass K. L. Going in „Evies Garten“ zwar die biblische Idee vom Apfelbaum aus dem Paradies aufgreift, sich aber sonst nicht an die christlichen Mythologie hält und stattdessen etwas ganz Eigenes aus dieser Grundidee schafft. Aber es ist weniger ihre Variante des Paradieses, die mich gefangen hat, als die vielen atmosphärischen Momente in der Geschichte. Evies Erinnerungen an ihre Mutter sind voller Wärme, Sonnenschein und Magie, und immer wieder wird deutlich, was für eine lebensbejahende, fröhliche und fantastiebegabte Frau sie gewesen sein muss.

Und nach ihrem Tod – aber besonders nach dem Umzug nach Beaumont – ist Evies Leben voller Kälte, Wind, Einsamkeit und Trauer. Sie sehnt sich nach ihrer Mutter, aber auch danach, dass ihr Vater sie mal tröstet, sie in den Arm nimmt und ihr zeigt, dass sie ihm wichtig ist. Ihm aber fällt es schwer, Gefühle zu zeigen und auf seine Tochter zuzugehen. Stattdessen versucht er, seine Trauer in den Griff zu bekommen, indem er hart arbeitet. Er setzt all sein Können als Gärtner ein, um die unfruchtbare Apfelbaumplantage wieder zum Blühen zu bringen, und immer wieder schimmert dabei durch, dass er auf die heilenden Kräfte der Natur und den Frühling hofft.

Evies Freund Alex hingegen geistert Tag für Tag auf dem Friedhof umher. Er kann Evies Trauer um ihre Mutter nachvollziehen und erzählt ihr im Gegenzug, dass er seit der Beerdigung schrecklich einsam ist und dass seine Eltern ihn nicht mehr wahrnehmen, obwohl er sich so viel Mühe gibt. Alex hilft Evie auf der Suche nach dem Paradies – wo sie natürlich ihre Mutter wiederzufinden hofft – und hat doch seine ganz eigenen Motive. Ich verrate wohl nicht zu viel, wenn ich sage, dass am Ende alles gut ausgeht (schließlich ist „Evies Garten“ immer noch ein Kinderbuch). Aber bis zum Ende hat der Leser so einige emotionale Momente, überraschende Wendungen, philosphische Gedanken und anrührende Szenen durchzustehen.

Und trotz des schwerwiegenden und traurigen Themas gelingt es der Autorin, die Geschichte so fein und leicht zu erzählen, dass einen Evies Schicksal zwar berührt, man aber die ganzen amüsanten, märchenhaften und niedlichen Momente trotzdem würdigen kann. Auch sind mir die verschiedenen Charaktere – selbst die anfangs so spröde wirkenden Figuren – wirklich ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen gebangt und gehofft und hier und da sogar eine Träne um sie vergossen.

FairShare seit Februar „out of service“

Ich hatte vor einem Jahr schon mal darüber berichtet, dass ich meinen Blog aus Neugier bei FairShare registriert hatte – und dass prompt ein „gemopster Text“ gefunden wurde.

Für mich war es ein beruhigendes Gefühl, dass ich über meinen Feed-Reader benachrichtigt werden würde, wenn irgendwo im Netz Textpassagen von mir auftauchen würden. Als ich aber heute eine andere Seite dort registrieren wollte, musste ich feststellen, dass der Service schon im Februar eingestellt worden ist.

Abgesehen davon, dass ich das wirklich schade finde, beschäftigt mich nun die Frage, ob einer von euch vielleicht eine Alternative kennt, die ebenfalls so gut funktioniert.