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Lene Rikke Bresson: Das Mädchen am Kreuz

 Ich muss gestehen, dass ich mit „Das Mädchen am Kreuz“ nicht so recht warm geworden bin. Anfangs dachte ich noch, dass das an einer akuten Leseunlust läge, aber inzwischen kann ich die Schuld auf den unglücklichen Klappentext des Verlags, sowie die Handlung und die Figuren schieben.

Während der Klappentext den Eindruck erweckt, dass dieser Roman ein Krimi sei, so spielt dieser Teil der Handlung nur eine untergeordnete Rolle. Außerdem erfolgt die Verwicklung von Mona in die Ermittlungen sehr spät und weniger gezielt als dort suggeriert wird. Stattdessen ist „Das Mädchen am Kreuz“ vor allem ein Familiendrama, was für mich akzeptabel wäre, wenn ich auch nur eine der handelnden Personen gemocht hätte. Na gut, ganz so hart sollte ich wohl nicht sein, denn den Polizisten Berg mochte ich – und das vielleicht auch nur, weil ich als Leser von ihm vor allem erfahren habe, dass er ein freundlicher Mann ist, der nicht so schnell aufgibt.

Doch von Anfang an: Im Prolog entdecken zwei Männer aus einem Flugzeug heraus eine Leiche inmitten einer brennenden Heidelandschaft. Die Tote ist die Künstlerin Helen und die Fotos, die einer der Männer von dem – wie ein Kunsthappening aufgemachten – Tatort macht, machen ihn berühmt. Umso schmerzhafter ist der Tod der jungen Frau für ihren Vater, der nicht nur aufgrund des Medienrummels um die Tat und die Verbreitung der Fotos seine Tochter nicht loslassen kann. Die Passagen, die aus seiner Perspektive geschrieben wurden, erwecken den Eindruck einer ungesunden Besessenheit.

Nach der ersten Szene im Flugzeug dreht sich die Handlung erst einmal einige Zeit lang um Mona. Die junge Frau ist Theologiestudentin, steht kurz vor ihrer Hochzeit mit ihrem Jugendfreund David und es wird schon im ersten Absatz deutlich, dass sie sich so gar nicht mit ihrer Familie versteht. Was kein Wunder ist, denn ihre Mutter ist eine bestimmende konservative Frau, die das Leben ihrer Familie beherrscht, während ihr Vater ein unauffälliger und antriebsloser Mann zu sein scheint, der alle Entscheidungen in die Hände seiner Frau legt. Monas ältere Schwester Theresa ist geistesgestört, lebt noch bei den Eltern und bekritzelt jede verfügbare Fläche, und die Großmutter hat eine übernatürliche „Gabe“ und verbindet heidnischen Aberglauben mit dem regelmäßigem Kirchgang.

Der Sonnenschein der Familie war Monas kleiner Bruder, doch der ist vor einigen Jahren umgekommen und alle scheinen Mona dafür die Schuld zu geben. Dieser Vorfall ist augenscheinlich auch die Ursache dafür, dass Mona sich zwar von ihren Eltern fernhält, aber ansonsten alle Erwartungen der Familie erfüllt, obwohl für den Leser auf den ersten Blick feststeht, dass die Studentin eigentlich nur noch ausbrechen will. So kommt es auf der Hochzeitsreise auch zu einem verhängnisvollen Unfall, der Mona behindert zurücklässt, ihr aber auch ermöglicht endlich ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Ich muss positiv anmerken, dass ich den Schreibstil von Lene Rikke Bresson sehr reizvoll fand, nachdem ich mich erst einmal damit „abgefunden“ hatte, dass ich keinen Kriminalroman las. Auch schildert die Autorin die kleinen Hürden in Monas Leben nach dem Unfall sehr plastisch und nachvollziehbar. Ich fand es interessant, wie die junge Frau mit ihren Einschränkungen umging und welche Lösungen sie für ihre Probleme fand. Und auch die verschiedenen Personen boten fast alle gute Ansätze, die aber dadurch zunichte gemacht wurden, dass mir keine der Figuren ans Herz wuchs. Jeder von ihnen hatte Charakterzüge, die ich unsympathisch oder sogar abstoßend fand, und so war es mir vollkommen egal, ob jemand ein potenzielles Opfer oder der eventuelle Mörder war.

Zusätzlich war Helens Mörder – trotz der verschiedenen Perspektiven und diverser weiterer Figuren, die ein Motiv gehabt hätten – sehr schnell zu erahnen, ebenso wie die Ereignisse, die wirklich zum Tod von Monas Bruder geführt haben. So fehlten mir bei diesem Roman nicht nur Charaktere, die mich mit ihren Ecken und Kanten interessierten, sondern auch ausreichend Spannung, um dem nächsten Kapitel entgegenzufiebern. Eine Tatsache, die mich vor allem deshalb ärgert, weil Lene Rikke Bresson eigentlich alle Grundvoraussetzungen bei der Hand gehabt hätte, um eine ungewöhnliche Familiengeschichte mit einer fesselnden Krimihandlung zu verbinden.

[Kulinarisches] Asiatische Zwiebelsuppe

Ich muss zugeben, dass ich keine Ahnung habe, wo dieses Rezept ursprünglich herstammt. Ich weiß noch, bei welchen Freunden ich die Suppe zuerst gegessen habe und ich erinnere mich daran, dass ich sie an dem Samstag, bevor ich Shandy zu mir geholt habe, für meine Geburtstagsgäste gekocht habe.

Die Zutatenzusammenstellung ist sehr ungewöhnlich und hätte ich sie nicht erst gegessen und dann erst das Rezept bekommen, dann hätte ich vermutlich keinen Versuch mit der Suppe gewagt. Aber allen Skeptikern kann ich versichern, dass dieses Gericht wirklich lecker ist! Auch wenn die Konsistenz eher an einen Eintopf als an eine Suppe erinnert. 🙂

Zutaten für vier Personen:

200 g Gemüsezwiebeln, geschält und gewürfelt
1 Knoblauchzehe, geschält und fein gewürfelt
100 g Naturreis
2 TL Curry
1 l Gemüsebrühe

1 Banane, püriert
100 ml Sahne
2 EL Weißwein
1-2 EL Zitronensaft
2 EL Mangochutney
Salz
Pfeffer
etwas Öl zum Anbraten

Die Zwiebeln und den Knoblauch in einem Topf mit etwas Öl goldgelb anbraten, dann den Reis und das Curry zugeben und kurz mitrösten. Die Zwiebel-Reis-Mischung dann mit Gemüsebrühe aufgießen und 45 Minuten kochen lassen. Danach die restlichen Zutaten zugeben und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich mache gern die doppelte Portion und friere einen Teil der Suppe dann ein. Wenn man die langsam erwärmt und nicht zu heiß werden lässt, dann schmeckt sie ebenso gut wie vor dem Einfrieren. Außerdem essen wir die Suppe grundsätzlich zwei Tage hintereinander, denn aufgewärmt schmeckt sie noch besser als frisch gekocht. Ich liebe diese milde Würzigkeit mit der leichten Fruchtnote.

Oh, und wer keine Bananen oder Curry mag: Beide Geschmackskomponenten sind nicht so dominant, dass sie euch abschrecken sollten. Aber sie sind notwendig für das Gesamtergebnis – während man den Knoblauch oder den Wein im Zweifelsfall auch weglassen kann.

P.S.: Wer sich gerade wundert, weil dieser Beitrag schon vor ein paar Tagen im Feed-Reader angezeigt wurde: Anscheinend habe ich beim Tippen mit dem Netbook mal wieder unbeabsichtigt eine Tastenkombination erwischt, die den Beitrag freigeschaltet hat, während ich eigentlich gerade in meine Rezeptkladde guckte. Das kommt davon, wenn man „mal eben“ am Montagabend einen Beitrag vorbereiten will, während die Nudeln für den Auflauf gerade überzukochen drohen … *g*

Frode Granhus: Der Mahlstrom

In „Der Mahlstrom“ kann der Leser zwei parallel laufende Kriminalfälle verfolgen. So ermittelt Rino Carlsen von der Polizei in Bodø in einem ungewöhnlichen Fall, bei dem ein Mann mit den Händen unter Wasser an einem Strand angekettet wurde. Stundenlang saß das Opfer so im Meer und erlitt höllische Qualen, während seine Glieder immer kälter wurden und die Flut das Wasser immer höher steigen ließ. Wie schon bei einem früheren Fall, bei dem ein Mann ums Leben kam, findet die Polizei in der Nähe des Tatorts eine Strichmännchen-Zeichnung. Und kurze Zeit später kommt es zu einem weiteren Vorfall, bei dem ein Mann an einen Heizofen gefesselt wird, und auch hier stellt eine Zeichnung Rino vor ein Rätsel.

Zur selben Zeit werden 300 Kilometer entfernt am Strand von Bergland Porzellanpuppen angespült – eigentlich kein ungewöhnlicher Vorgang, wären die Puppen nicht schon recht alt und würden sie nicht auf liebevoll gebastelten Flößen sitzen. Obwohl anfangs kaum jemand diese Puppenfunde ernst nimmt, beunruhigen sie den Polizisten Niklas Hultin. Dieser ist gerade erst nach Bergland gezogen, da seine Frau aus der Gegend stammt und nun näher bei ihrem kränklichen Vater wohnen möchte. Während Niklas noch versucht sich in der Gegend zurecht zu finden und die Bewohner des Ortes kennenzulernen, wird eine Frauenleiche am Strand gefunden, die eine auffallende Ähnlichkeit mit einer der gefundenen Porzellanpuppen aufweist.

Obwohl Frode Granhus mit seinem Debütroman das Krimigenre nicht gerade neu erfindet, habe ich den Roman wirklich genossen und werde die Augen nach weiteren Büchern von dem Autor aufhalten. Gleich vorweg (weil es doch einige Leute gibt, die dies bei skandinavischen Krimis nicht mehr lesen mögen) will ich darauf hinweisen, dass weder Rino Carlsen noch Niklas Hultin problembelastete, depressive oder desillusionierte Figuren sind. Beide haben ihre Problem, aber all das hält sich in einem glaubwürdigen Rahmen und führt dazu, dass die beiden Männer realistisch wirken.

So sorgt sich Rino um seinen Sohn, weil seine geschiedene Frau den Jungen mit Ritalin behandeln lassen will, und Niklas muss sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass er in absehbarer Zeit als Organspender herhalten muss. So sehr er gewillt ist ein Leben zu retten, so sehr fürchtet er sich vor solch einer Operation und den möglichen Folgen. Das alles ist nachvollziehbar erzählt und nimmt nicht so viel Raum ein, dass man von den Fällen abgelenkt wird. Auch gelingt es Frode Granhus beiden Erzählperspektiven genügend Individualität zu verleihen, dass man sich bei einem Wechsel jederzeit zurechtfindet, ohne dabei seine Erinnerung nach Einzelheiten durchforsten zu müssen oder gar noch einmal nachzuschlagen, was zuletzt bei diesem Handlungsstrang passiert ist.

Frode Granhus konzentriert sich in „Der Mahlstorm“ auf eine simple und distanzierte Erzählweise, aber gerade das hat bei mir dazu geführt, dass mich so manche Szene besonders berührt hat. Die Kriminalfälle sind eher solide konstruiert, ohne dass ich das Gefühl hatte, dass der Autor zu sehr übertrieben hätte. Einzig die – ab der Hälfte erfolgende – Verbindung der beiden Verbrechen und der dramatische Showdown waren mir einen Tick zu übertrieben. Gerade am Schluss kam bei mir ein bisschen das Gefühl auf, als ob der Autor (oder ein Lektor) gemeint hätte, dass es noch einmal richtig spannend werden sollte, obwohl es gereicht hätte, wenn Frode Granhus weiterhin seinen ruhigen Erzählstil beibehalten hätte.

Aber diese kleinen Kritikpunkte kann ich – ebenso wie die stellenweise vorherbare Entwicklung der Geschichte – angesichts der realistischen Charaktere und atmosphärischen Beschreibungen locker verzeihen. Stattdessen hat mir dieser Krimi große Lust auf eine Reise in den Norden gemacht. Ich hatte das Gefühl, dass ich durch die Augen des Autors die karge Schönheit der Lofoten erleben würde, während mich die eisige Kälte des Meers beim Lesen schaudern ließ …

Mal wieder ein Stöckchen

Dieses Stöckchen habe ich bei Natira gefunden und nach einem Blick auf die erste Frage musste ich es mir unbedingt schnappen.

1) Es ist Winter, Schnee glitzert, es ist wunderbare Luft, sonnig, es weht kein störender Wind und Du musst (jawoll!) mindestens eine Wintersportart praktizieren – beneidenswerterweise bist Du an einem Platz, wo Dir alle Möglichkeiten und sämtliches Zubehör zur Verfügung stehen -. Für welche Sportart entscheidest Du Dich?

Meine spontane Idee war: Eisstockschießen! Das scheint mir der perfekte Sport für einen angenehmen sonnig-kalten Wintertag zu sein, außerdem wollte ich das schon immer einmal ausprobieren.

Als Kind hingegen hättet ihr mich an einem solchen Tag (ebenso wie an denen mit schneidendem Wind oder Schneegestöber) auf der Eisfläche des gegenüber unseres Hauses liegenden Ententeichs gefunden, wo ich mit Schlittschuhen rumgeflitzt wäre. Die einzige Gelegenheit, bei der ich mich freiwillig mit den Füßen auf etwas stellte, das sich unter mir beweget. 😉 Aber ich habe die Geschwindigkeit und das Geräusch der Kufen auf dem Eis immer geliebt.

Hm, und wo ich gerade an Geschwindigkeit denken: So eine Runde Bobfahren wäre vermutlich auch sehr cool! 😀

2) Was tust Du zuerst (bzw. wohin gehst Du bzw. Dein Blick), sobald Du einen Buchladen betrittst?

Wenn ich einen Buchladen noch nicht kenne, dann versuche ich mit dem ersten Blick erst einmal zu orientieren. Automatisch gucke ich, ob der Laden übersichtlich und gut sortiert ist, ob ich auf Anhieb meine bevorzugten Genres und die Neuerscheinungen finde. Und natürlich prüfe ich die Atmosphäre. Ein Laden kann noch so gut sortiert sein, wenn ich mich nicht willkommen fühle, dann stöbere ich lieber an einem anderen Ort.

Sollte ich den Laden schon kennen, dann hängt es sehr davon ab, ob ich gerade Lust auf ein bestimmtes Genre habe. Die Neuerscheinungen werden grob gescannt, in der Hoffnung, dass ich einen Titel finde, der mir noch nicht untergekommen ist. Ansonsten geht der Weg – je nach Laune – direkt zum Krimiregal, zur Fantasyecke, zur allgemeinen Belletristik, zu den Jugendbüchern oder in den Sachbuchbereich …

3) Was hast Du (ggf. zusammen mit Deinem Partner) zuletzt gekocht (Foto)?

Am Samstag habe ich eine „Asiatische Zwiebelsuppe“ und den Rest gab es dann gestern (aufgewärmt schmeckt die einfach noch leckerer). Das Rezept stelle ich in den nächsten Tagen mal auf den Blog. 🙂

4) Ich kann mich vom Kopf her immer noch nicht überwinden, Schnecken zu essen oder Austern. Wie sieht es bei Dir aus, hast Du auch solche „Problemlebensmittel“ und konntest Dich vielleicht sogar überwinden?

Es gibt schrecklich viele Lebensmittel, die ich nicht essen kann. Austern und Schnecke gehören dazu, aber auch einige harmlose Sachen wie zum Beispiel Orangen bekomme ich kaum runter, weil ich die Konsistenz einfach unangenehm finde. Dabei liebe ich den Geschmack von Orangen, ich hasse aber dieses faserige Gefühl auf der Zunge. Mein Kopf spielt mir auch immer mal wieder Streiche, wenn es ums Essen geht. So kann ich – seitdem ich eine kleine unappetitliche Szene in „Der Milchkontrolleur“ gelesen habe – keinen Apfelsaft mehr trinken, ohne dass mir schlecht wird. Der Verstand ist sich sicher, dass der Saft nur Bestandteile aus Äpfeln enthält, aber das Unterbewusstsein reagiert mit Übelkeit …

5) Was befindet sich aktuell in Deinem DVD-/Bluray-Player?

Die Miss-Marple-Collection und ich habe eine Menge Spaß damit. Selbst mein überkritischer Mann mit dem seltsamen Filmgeschmack schätzt inzwischen den feinen Humor der Geschichten und die kleinen Angewohnheiten von Miss Marple. Inzwischen habe ich sogar feststellen müssen, dass ich mindestens eine der Verfilmungen noch gar nicht kannte – bedauerlicherweise ist es auch keine so gelungene Umsetzung des Romans „The Murder at the Vicarage“. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, welchen Film ich als so gut empfunden hatte. Vielleicht die mit Geraldine McEwan …

Weiterwerfen werde ich das Stöckchen nicht, aber wer es aufsammeln mag, der kann ja bei Natira vorbeigucken. 😉

Februar-SuB 2012

Mit dem Januar bin ich als Lesemonat eigentlich ganz zufrieden, nur die Hörbücher und Hörspiele könnten mal wieder mehr sein. Insgesamt habe ich 13 Bücher, 3 Manga und ein Hörspiel verschlungen (und viel Zeit mit der PS3, dem DS und dem DVD-Player verbracht *g*).

Was mein Januar-Vorhaben angeht, so habe ich es (natürlich *g*) nicht geschafft. Aber ein paar Titel konnte ich dann doch von meiner Liste streichen. Und solange es keine Neuzugänge bei mir gibt, arbeite ich weiter meine 2011-SuB-Lasten ab. Außerdem werde ich mir im Februar endlich die Bücher vornehmen, die ich mir von Freunden ausgeliehen und noch nicht gelesen habe. Meine „Leihschublade“ quilt nämlich schon fast über und ich würde die Bücher gern so langsam mal zurückschicken … 😉

A (0)
–

B (7)

Quentin Bates: In eisigem Wasser

Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)

Bettina Belitz: Dornenkuss

Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

C (2)
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt (im Umzugskarton)
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)

D (5)

John Dickinson: Das Kind des Schicksals

Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

F (12)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym
Earlene Fowler: Tödliche Schatten

Nicci French: Blauer Montag

G (1)
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (3)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (1)
P.D. James: Ein makelloser Tod

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (1)
Siri Lindberg: Nachtlilien

M (4)

Chris Marten: Hydra

Christoph Marzi: Lyra
Michelle Mead: Dark Swan – Sturmtochter
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter

P (4)

Jackson Pearce: Blutrote Schwestern

Renata Petry: Hilgensee

Bernd Perplies: Magierdämmerung – In den Abgrund
Ursula Poznanski: Saeculum

Q (0)
–

R (11)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (7)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt

Jeff Stone: Drachenfaust

Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (10)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Der Palast des Poseidon

Thomas Thiemeyer: Der gläserne Fluch

P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
P.J. Tracy: Memento
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüte

V (0)
–

W (3)
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

82 deutsche Titel zum Monatsanfang

Englischer SuB:

Gail Carriger: Soulless
Seanan McGuire: An Artificial Night (October Daye #3)
Seanan McGuire: Late Eclipses (October Daye #4)
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer: The Grand Tour (Cecelia and Kate #2)
Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer: The Mislaid Magician (Cecelia and Kate #3)

8 englische Titel zum Monatsanfang

(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)
(rot markierte Titel sind die, die ich für meine persönliche Challenge möglichst bald lesen möchte)

Dies und Das (2)

Ich weiß, ich kommentiere und blogge gerade verhältnismäßig wenig und das liegt nicht daran, dass mich diese Mitbewohner hier ablenken …

… oder dass ich mich gerade nur noch auf dem Sofa einmuckeln mag …

… oder mich von diesen Dingen hier ablenken lassen (auch wenn ich meine Abende genau damit gerade zubringe):

Es ist nur so, dass ich gerade tagsüber relativ viel mit Texten zu tun habe und so mag ich in meiner Freizeit keinen Bildschirm mehr vor Augen haben. Mein Blog leidet zwar darunter und auf eure Beiträge reagiere ich nur arg verzögert, aber das wird sich bestimmt auch wieder ändern. 🙂

Michael Koser: Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen 4 – Der Mann, der seinen Kopf verlor

Den vierten Teil der „Van Dusen“-Reihe kann man sich beinah wie ein Kammerspiel vorstellen, denn der Professor verlässt sein Haus dabei nicht, alle wichtigen Szenen finden in (oder direkt vor) dem Haus statt und die Handlung konzentriert sich auf einige wenige Personen. Die Geschichte beginnt an einem ganz normalen Tages, den der Professor mit Experimenten in seinem Labor verbringt. Unwillkommenderweise wird der Wissenschaftler in seiner Tätigkeit unterbrochen, als sein Diener einen Besucher ankündigt, der sich nicht hatte abweisen lassen.

Dieser Besucher war nicht nur hartnäckig, sondern verfügte weder über eine Visitenkarte, noch über einen Namen, den er dem Diener hätte mitteilen können. Genau genommen erhoffte sich der Mann, dass der Professor ihm dabei behilflich sein könnte, mehr über sich herauszufinden. Vor einigen Tagen erwachte Van Dusens Besucher in einem Hotel ohne jegliche Erinnerung an seine Vergangenheit, ohne einen Herkunftshinweis an seiner Kleidung oder seinen Taschen, dafür aber im Besitz der unvorstellbaren Summe von 10.000 Dollar. Schnell findet der Professor heraus, dass der Unbekannte unter dem Namen „Jonathan Henry“ ins Gästebuch des Hotels eingetragen wurde und dass die Geldbündeln in seinen Anzugtaschen aus einem Raub in einer kleinen Bank im Westen stammen.

Während der Reporter Hutchinson Hatch wieder einmal die Lauf- und Recherchearbeit für den Amateurkriminologen Van Dusen erledigen darf und telegrafische Anfragen quer durch Amerika geschickt werden, sitzt der Professor gemütlich daheim und übernimmt die Denkarbeit. Doch so ganz seine Ruhe hat er dabei auch nicht, denn während Jonathan Henry aufgrund der gesammelten Informationen immer unruhige wird, tauchen Mr. Henrys verzweifelte Ehefrau (die behauptet, dass ihr Mann häufiger Amnesien hat) und ein Mr. William Manning, der Jonathan Henry anscheinend von einem Pokerspiel kennt, auf.

Ich gebe zu, dass dieser Fall für mich recht durchschaubar war, aber trotzdem hat mir die Geschichte wieder viel Spaß gemacht. Ich mag es, wenn Professor van Dusen als ruhender Pol in der Handlung sitzt und gemütlich Informationen sammelt, die seine Theorien untermauern, während um ihn herum die betroffenen (und zuschauenden) Personen wie in einem Bienenschwarm herumwuseln. Auch wurden die Sprecher für diese Folge wieder ganz wunderbar besetzt. Zu Friedrich W. Bauschulte (Professor van Dusen) muss ich ja eigentlich nichts mehr sagen, ebenso wenig wie zu Klaus Herm (Hutchinson Hatch) und Reinhard Kolldehoff (Sergeant Caruso).

Lothar Blumhagen als Jonathan Henry klingt gediegen, ehrbar und doch angemessen beunruhig und aufgeregt aufgrund der Tatsache, dass er keine Erinnerungen mehr hat. So kann man sich diese Figur sehr schön vorstellen und eine Meinung von seinem Charakter bilden. Mrs. Jonathan Henry (Monika Hansen) hingegen klingt ein bisschen odinär, ein bisschen zu hektisch und streut damit schnell Zweifel an ihren Aussagen. Es ist kaum zu glauben, dass diese beiden Figuren ein Ehepaar sein sollen, aber Gegensätze ziehen sich ja angeblich an. 😉

Die nächste Folge, „Stirb schön mit Shakespeare“, wird mich ins Theatermilieu führen – wobei ich mich da sehr auf die Rolle von Arnold Marquis (der war unter anderem Synchronsprecher für Robert Mitchum, Charles Bronson, Bud Spencer und Jack Klugman) freue.

Sonja Riker: Suppenglück

Nachdem ich das Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte, habe ich in den letzten Wochen ein paar Suppen gekocht. Angenehm ist für mich an diesem Kochbuch, dass sehr viele vegetarische Rezepte darin sind und selbst die Suppen, bei denen man Fleisch verwenden oder als Hühnchenspieß dazureichen soll, kann man häufig vegetarisch abwandeln. Spannend finde ich es auch, dass am Ende des Buches Rezepte für Basisbrühen (Gemüse-, Rinder-, Hühnerbrühe und Fischfond) sowie für Gewürzmischungen zu finden sind, ebenso wie ein paar grundsätzliche Aussagen zu Gewürzen wie Zimt, Chili und Pfeffer.

Insgesamt sind die Rezepte erstaunlich einfach, wobei ich zugeben muss, dass ich bislang vor allem die Gerichte ausprobiert habe, die mit den wenigsten Zutaten auskommen. Wenn ich für eine Suppe eine Möhre, einen Viertel Kohlkopf oder ähnliches benötige, dann muss ich vorher auch gut nachdenken, was ich mit den restlichen Möhren vom Bund oder einem Dreiviertel Kohlkopf noch anfangen will – und dazu war ich in den letzten Wochen zu uninspiriert. Dafür tummeln sich jetzt angefangene Mandel- und Nusspäckchen in meinem Vorratsregal, was wohl dafür sorgen wird, dass ich die schon ausprobierten Suppen bald noch einmal kochen werden.

Brokkolicrémesuppe mit gerösteten Zimtmandeln

Denn lecker waren alle bislang getesteten Rezepte, auch wenn ich zugeben muss, dass ich in Zukunft das Ganze zum Teil etwas variieren werde, damit es uns noch besser schmeckt. Den Anfang machte zum Beispiel die „Brokkolicrémesuppe mit gerösteten Zimtmandeln“, bei der ich in Zukunft den Zimt bei den Mandeln weglassen (oder vielleicht direkt in die Suppe geben werde). Die Geschmackskombination war zwar sehr lecker, aber meine Nase war von dem Zimtgeruch der Mandeln erstaunlich irritiert. Dabei habe ich in letzter Zeit Zimt in herzhaften Gerichten schätzen gelernt, aber eher als ein Bestandteil von mehreren und nicht als dominierender Geruch beim Essen.

Außerdem haben wir die „Rote Linsencrémesuppe mit Kreuzkümmel, Koriander und Vanille“ (die wird das nächste Mal mit der im Rezept vorgesehenen gemahlenen Vanille statt einer Vanilleschote gemacht – und vielleicht nehme ich dafür weniger Orangensaft als im Rezept vorgesehen), die „Pastinakensuppe mit Muskatblüte und gerösteten Pekannüssen“ (lecker und perfekt wie sie ist, vor allem, da die Nüsse mit Cayennepfeffer geröstet werden und eine tolle Schärfe zufügen) und die „Karotten-Maronen-Suppe mit Rosmarin“ (auch wirklich gut, aber unfassbar sättigend) probiert.

Bei der vorgestern gegessenen „Goldenen Maiscrémesuppe mit Chiliflocken“ waren Geschmack und Konsistenz auch total toll (obwohl mein Pürierstab nicht der Beste ist und ich kein Passiersieb habe, sondern die Suppe so sieben musste), aber dafür fand ich den produzierten Abfall erschreckend. Auch wenn ich die nach dem Pürieren zurückbleibenden Schalen nicht hätte essen wollen, so war das doch ganz schön viel. Die Suppe wird also vermutlich nicht so oft gekocht oder wir gucken mal, wie sie uns ohne das Pürieren schmeckt, denn Maiskörner mögen wir eigentlich immer.

Golden Maiscrémesuppe mit Chiliflocken

Mich irritiert allerdings, dass ich bei den Rezepten, die alle für vier Personen gedacht sind, so unterschiedliche Mengen herausbekommen habe. Mal hatten wir wirklich genug Suppe, um am zweiten Tag noch davon zu essen und dann wieder haben wir nur zwei Teller rausbekommen und hatten danach nicht das Gefühl, dass wir satt sind – Was dazu führte, dass wir kurz darauf in die Küche gesprintet sind, um uns noch ein Butterbrot zu machen. Da werde ich noch ein bisschen rumprobieren müssen, bis ich die perfekte Menge für meinen Mann und mich bei jedem Rezept gefunden habe.

Die fehlen Kochzeitangaben hingegen stören mich nicht. Wenn mal etwas länger gekocht werden muss (bei der Maissuppe sollte der Mais zum Bespiel eine halbe Stunde in der Brühe köcheln), dann ist es angegeben. Und bei normalem Gemüse kann ich aus Erfahrung sagen, wie lange es dauert bis es gar ist. Die Brokkolisuppe zum Beispiel hat mich (inklusive das Anrösten der Mandeln) gerade mal eine Viertelstunde Kochzeit gekostet, was allerdings auch daran liegt, dass Flüssigkeiten mit der Induktionsplatte so schnell heiß werden.

Und obwohl alle Suppen uns wirklich gut geschmeckt haben, streikt mein Mann inzwischen ein wenig und wir mussten uns auf eine Eine-Suppe-pro-Woche-Regel einigen. Als nächstes teste ich dann die Grießnockerln, die eigentlich für eine reine Gemüsebouillon gedacht sind, in unserer Standardgemüsesuppe. Und irgendwann probiere ich auch noch die „Pfannkuchensuppe mit Sesam und Karotten“ und den „Kartoffel-Buttermilch-Eintopf mit Sauerampfer“ und die „Zucchini-Limetten-Suppe mit Lauchsprossen“ oder den „Rote-Beete-Himbeer-Shot“. Ich glaube, so schnell werde ich mit dem Kochbuch nicht am Ende sein …

SuB-Zuwachs im Januar

Theoretisch hätte ich schon am Freitag mein Bücherpäckchen haben können, aber irgendwie haben weder der Absender noch ich daran gedacht, dass er den Abend in meinem Wohnort verbringen würde und deshalb die Bücher vorbeibringen könnte. So beobachtete ich seit Samstagmorgen wieder einmal die Sendungsverfolgung …

Und nach einem Fehlversuch am gestrigen Tag, kamen heute Abend dann doch meine Bücher an. Neugierig wie ich bin, musste ich natürlich nachfragen, was denn da gestern schiefgelaufen war. Nichts dramatisches, nur ein Mitarbeiter, der im Urlaub ist, und ein Chef, der mit über 300 Paketen am gestrigen Tag alleine etwas überfordert war. 😉 Aber nun zu meinem SuB-Zuwachs:

Frode Granhus: Der Mahlstrom
Jeff Stone: Drachenfaust
Franziska Gehm: Bissgeschick um Mitternacht
Nicci French: Blauer Montag
Bettina Belitz: Dornenkuss

Fünf Bücher, die auf meinem SuB landen und die ich aufgrund meines persönlichen Vorhabens für dieses Jahr bis zum 29. Februar 2012 gelesen haben will.

Und nachdem ich am Wochenende festgestellen durfte, dass eine DVD-Box, um die ich seit vielen Jahren herumschleiche, gerade finanzierbar ist, kam auch noch ein zweites Päckchen und brachte mir dieses hier: