Irgendwie bringen mich diese Herbstlesewochenenden dazu, dass ich auch in der Woche immer wieder lese. Ohne es mir wirklich bewusst zu machen, fresse ich zur Zeit ein dünnes Buch nach dem anderen, weil ich hier und da ein paar Seiten lesen, während ich darauf warte, dass das Wasser kocht oder ich im Arztwartezimmer sitze oder ähnliche Überbrückungszeiten habe. Wenn ich sonst viel um die Ohren habe, dann neige ich eher dazu, dass ich in diesen Zeiten vor mich hin glubsche und gar nichts auf die Reihe bekomme.
Trotzdem habe ich es in dieser Woche nicht geschafft mich auf einer weitere „Carniepunk“-Geschichte einzulassen – da möchte ich heute auf jeden Fall wieder weiterlesen -, aber ich habe „The Gatehouse Mystery“ beendet. Ich glaube, bei den Kinder- und Jugendbüchern bleibe ich noch etwas weiter. Ich habe aus der Bibliothek endlich „Das Böse vergisst nie“ von Kjetil Johnsen ausleihen. Das ist der erste Band einer Reihe, die die Wörterkatze bei der letzten „7 Days – 7 Books“-Aktion empfohlen hatte. Band 2 und 3 hatte ich in der Bibliothek recht schnell bekommen, aber nicht gelesen, weil ich hoffte, dass der erste Teil auch irgendwann bei mir eintreffen würde. Inzwischen konnte ich die anderen beiden Bücher nicht mehr verlängern und musste sie wieder abgeben. Manchmal dauert es eben sehr, sehr lange bis die Bibliothek mir die Vormerkungen auch zur Verfügung stellen kann – häufig so lange, dass ich mich kaum noch erinnern kann, warum ich das Buch vorgemerkt hatte. 😀
Aber bevor es mit dem Lesen weitergeht, muss ich noch den Wochenendeinkauf hinter mich bringen (und die Wohnung saugen und die Wäsche anstellen … ).
Update 12:15 Uhr
Inzwischen haben sich Kiya, Natira, Sayuri und Hermia wieder beim Herbstlesen angeschlossen – ich finde es toll, dass wir die Wochenenden so „miteinander“ verbringen. 🙂 Ich habe die jeweiligen Tages- bzw. Wochenendposts wieder am Ende des Beitrags verlinkt. Ansonsten glubsche ich gerade auf den Fernseher, wo irgendeine Kochsendung läuft, und versuche wach genug zu werden, um mir endlich Frühstück zu machen. Heute brauche ich anscheinend eine sehr lange Anlaufphase – dabei war ich gestern so früh im Bett. 😉
Update 13:45 Uhr
Richtig wach bin ich noch immer nicht, aber der Haushalt ist erledigt, die Katzen sind gefüttert und mein Frühstück steht inzwischen auch vor mir. Jetzt geht es auch endlich mit dem Lesen los!
Oh, und Melli hat sich uns an diesem Wochenende auch angeschlossen! 🙂
Update 16:30 Uhr
„Das Böse vergisst nie“ beginnt schon mal sehr nett mit einem namenlosen Pärchen an einem Waldsee. Sie ist bis über beide Ohren verliebt, aber auch etwas unsicher, von seiner Perspektive bekommt man erst nicht so viel mit – bis die beiden eine Mädchenleiche finden. Nach diesem Prolog geht die Handlung drei Wochen vor dem Mord los, in dem man die vier Freundinnen Nora, Trine, Vilde und Benedicte kennenlernt. Die vier kenne sich von klein an und sind auch mit 15 immer noch gut befreundet, obwohl sie sich unterschiedlich entwickelt haben. So nach und nach findet man als Leser heraus, dass jedes Mädchen Geheimnisse hat, die sie ihren Freundinnen nicht mitteilt. Außerdem sind da noch eine Lehrerin, die nicht ganz koscher ist, und ein neuer Mitschüler, der ebenfalls ein Geheimnis hat, von dem er nicht möchte, dass jemand es herausfindet. Dazu kommen noch viele kurze Kapitel und eine flüssig zu lesende Schreibweise – und so kommt es, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Den zweiten und dritten Band habe ich auch noch einmal in der Bibliothek vorgemerkt und hoffe, dass es dieses Mal nicht so lange dauert. 😉
Meine heutige Lesebegleitung sieht übrigens so aus:
Jetzt drehe ich eine Blogrunde, dann gibt es erst einmal eine Tee- und Kuchenpause und danach schaue ich, welches Buch ich als nächstes aus dem Stapel zupfe.
Update 19:30 Uhr
Zum Kuchen gab es dann endlich wieder eine „Carniepunk“-Kurzgeschichte. Auf den Beitrag von Jennifer Estep hatte ich mich schon gefreut, vor allem, da ich ja gerade erst fünf der „Elemental Assassin“-Romane gelesen hatte. So spielt auch „Parlor Tricks“ von Jennifer Estep in der Welt der Spinne – genau genommen sollte man die ersten fünf Bücher der Serie kennen, bevor man die Kurzgeschichte liest, da man sonst gespoilert wird. Die Geschichte selber ist nicht mehr als nett. Für sich genommen hätte ich sie vermutlich nicht so gut gefunden, aber mit Kenntnis der Serie fand ich es angenehm mal einen relativ stressfreien Tag mit Gin und Bria zu erleben. Dabei begleitet Gin die Polizistin zu einem Jahrmarkt, um nach einer verschwundenen Teenagerin zu suchen, die dort zuletzt gesehen worden war.
Und da der Paketbote klingelte, während ich noch mit Lesen beschäftigt war, habe ich mich zwischendurch erst einmal mit meiner aktuellen Seifenlieferung beschäftigt. Ich liebe die Seifen und Solid Shampoos von der Soaparella wirklich sehr und bin inzwischen komplett darauf umgestiegen. Diese Lieferung wird vermutlich wieder für ein halbes Jahr ausreichen – vor allem, da ich noch Shampoo in Reserve habe. Es ist wirklich unglaublich, wie lange ein solches Stück hält – man muss nur damit leben können, dass es etwas ölig wird, wenn es länger im Schrank liegt. Aber das ist kein Problem mehr, wenn man es dann in Benutzung nimmt.
Dummerweise weiß ich aber immer noch nicht, welches Buch ich nun als nächstes in Angriff nehme, deshalb lege ich eine Pause ein zum Wäsche zusammenlegen und Abendessen kochen …
Update 21:40 Uhr
Gekocht und gegessen habe ich inzwischen – mal wieder sehr lecker!. Für ein Buch kann ich mich aber immer noch nicht entscheiden. Also drehe ich jetzt erst einmal eine Blogrunde und dann lese ich vielleicht noch eine Kurzgeschichte oder spiele ein bisschen mit dem DS.
Und weil der alte Herr so süß ist und es immer noch eine Seltenheit ist, wenn er tagsüber ruhig auf einem Menschen sitzt, gibt es noch ein Loganfoto:
Update 0:15 Uhr
Eigentlich wollte ich ja noch mehr lesen, als „nur“ eine „Carniepunk“-Kurzgeschichte, aber dann habe ich mich etwas von Kelly Meding irritieren lassen. Ich mag sowohl die „Dreg City“-, als auch die „Cornerstone Run“-Romane der Autorin sehr gern und hatte mich deshalb sehr auf „Freak House“ gefreut. Dann las ich den Untertitel „A Strays Short Story“ und fragte mich, ob ich etwas verpasst hätte, denn eigentlich dachte ich, ich würde all ihre Bücher kennen (okay, die „Metawars“ habe ich noch nicht gelesen, aber so grundsätzlich …). Also musste ich erst einmal recherchieren, um herauszufinden, dass die Geschichte in einer Welt spielt, mit der sie bislang nur experimentiert hat, aber in der noch keine Romane von ihr spielen. (HIER Kelly Medings Info dazu.)
Ansonsten kann ich sagen, dass mir „Freak House“ wirklich gefallen hat. Shiloh sucht ihren Vater, der vermisst wird, und begegnet dabei zwei Männern, die ebenfalls nach einem Vermissten suchen – und vermuten, dass dieser in einer Freak Show gefangen gehalten wird. Soweit ich die Welt in dieser Kurzgeschichte kennengelernt habe, finde ich sie sehr vielversprechend. Ich hoffe sehr, dass Kelly Meding irgendwann dorthin zurückkehrt und mehr über Shiloh und die frisch gegründete Para-Polizei erzählt.
Jetzt geht es aber erst einmal ins Bett – und morgen wird ausgeschlafen! Gute Nacht!
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Heutige Mitleser:
Kiya
Natira
Sayuri
Hermia
Melli