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Richelle Mead: Blutsschwestern (Vampire Academy 1)

„Blutsschwestern“ war eine Leihgabe von Irina, mit der ich meine Neugier auf Richelle Meads Vampir-Reihe stillen (und am Montagnachmittag meine Leseunlust kurz unterbrechen) konnte. Ich hatte vor einiger Zeit „Succubus Blues“, den ersten Teil der Georgina-Kincaid-Reihe, gelesen und mich gut unterhalten gefühlt und war deshalb neugierig auf weitere Bücher der Autorin (und ja, ich habe immer noch „Dark Swan – Sturmtochter“ von ihr im SuB).

Wie der Serientitel schon sagt, spielt ein Großteil der Geschichte in einem Internat für Vampire – genauer gesagt Moroi – und Dhampire. Moroi sind sterbliche „gute Vampire“, die zwar Blut zum Leben benötigen, aber dafür nicht töten würden. Außerdem ertragen sie in geringem Maß Sonnenlicht, Essen auch normale Lebensmittel und verfügen über magische Fähigkeiten, die sie traditionell für gute Angelegenheiten wie zum Beispiel eine gelungene Ernte einsetzen. Dhampire sind Nachkommen von Menschen und Vampiren, die als Wächter für die Moroi dienen, da diese von den Strigoi (magielose, unsterbliche und bösen Vampiren, die kein Sonnenlicht ertragen und diejenigen, von denen sie trinken, töten) gejagt werden.

Die verschiedenen Feinheiten in Richelle Meads Urban-Fantasy-Welt bekommt man anfangs so noch gar nicht mit, auch wenn man die Komplexität des Ganzen schon erahnen kann, während die Moroi-Prinzessin Vasilisa „Lissa“ Dragomir und die Dhampirin Rosemary „Rose“ Hathaway sich noch auf der Flucht befinden. Wovor sie flüchten, erfährt man hingegen schnell, als die beiden siebzehnjährigen Mädchen von einer Gruppe von Wächtern gefangen genommen und zurück zur St.-Vladimir-Academy gebracht werden. Von dort waren die Mädchen vor zwei Jahren weggelaufen, weil Rose und Lissa das Gefühl hatten, dass es in dem Internat für die Moroi-Prinzessin nicht mehr sicher wäre.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Rose, die durch ein besonderes Band mit Lissa verbunden ist. Aufgrund dieses Bandes ist es ihr nicht nur möglich Lissas Gefühle zu spüren, sondern ab und an durchlebt sie sogar Dinge, die Lissa geschehen, durch die Augen der Freundin. Gemeinsam müssen die beiden wieder einen Weg finden, um in einer Schule voller Klatsch und Intrigen über die Runden zu kommen – dabei wird Rose aufgrund verschiedener Vorfälle von der Schulleitung nur noch geduldet. Ein Fehler und das Mädchen würde von der Academy fliegen und wäre dann nicht mehr in der Lage Lissa zu beschützen.

Ich muss gestehen, dass ich mit Roses großer Klappe und häufig unbedachten Verhalten etwas Probleme hatte, auch wenn mir die Siebzehnjährige grundsätzlich sympathisch war. So impulsiv die angehende Wächterin ist und so gern sie flirtet, so ist es für sie doch das Wichtigste Lissa zu beschützen – sogar dann, wenn sie die Moroi-Prinzessin vor sich selbst beschützen muss. Im Laufe der Geschichte kommt es zu einigen beunruhigenden Vorfällen und Rose ist etwas überfordert damit, dass sie sich auf der einen Seite korrekt benehmen und an die Verhaltensvorgaben der Schulleitung halten muss, während sie die Einzige ist, die die Gefahr, in der Lissa schwebt, klar erkennt. So stürzt sie sich intensiv in das Extratraining bei dem Wächter Dimitri und lernt von ihm nicht nur besser zu kämpfen, sondern auch eine Menge über ihre zukünftige Aufgabe.

Insgesamt hat sich „Blutsschwestern“ wirklich zügig weglesen lassen und zum Ende wurde der Roman wirklich spannend. Ich bin jetzt nicht vollkommen hingerissen und so sehr überwältigt, dass ich die Reihe unbedingt weiterlesen muss. Aber ich würde mich freuen, wenn ich irgendwann weitere Teile in die Hände bekommen könnte. Mir gefällt die Grundidee hinter Richelle Meads Urban-Fantasy-Welt, ich mochte die verschiedenen Charakterzüge, die Lissa irgendwann an den Tag legte, und ich würde gern mehr von einer „erwachseneren“ Rose zu lesen. Außerdem habe ich eine Schwäche für verschiedene männliche Nebenfiguren entwickelt und würde mich auch hier über ein Wiedersehen freuen. Alles in allem war das ein wirklich unterhaltsames Buch und perfekt gegen meine aktuelle Leseunlust.

Seanan McGuire: Late Eclipses (October Daye 4)

„Late Eclipses“ ist der vierte October-Daye-Band und wurde von mir für die English-Challenge gelesen. Ich versuche, die Rezension so spoilerfrei wie möglich zu halten, aber ganz funktioniert das bei einem vierten Band leider nicht mehr. Trotzdem will ich vorher noch eine Bemerkung loswerden, in der Hoffnung, dass die verschiedenen Tybalt-Fans sie lesen: Der König der Katzen hat in diesem Teil der Reihe viele Szenen, die euch wirklich gefallen sollten, also lest schnell weiter! ;D

Gleich zu Beginn dieses Romans wird October an den Hof der „Queen of Mists“ gerufen und von dieser zur Erbin der verstorbenen Fürstin Winterrose, zur „Countess of Goldengreen“ ernannt. So ungewöhnlich diese Ernennung Tobys zur Lady ist, so sehr befürchten Toby und ihre Freunde, dass die Königin mit dieser Ehrung nichts Gutes für October im Sinn hat. Doch dann lässt die Nachricht, dass ihre Freundin Lily schwer erkrankt ist, Toby alle Gedanken an höfische Intrigen vergessen, und die Privatdetektivin begibt sich auf die Suche nach der Ursache für Lilys Zustand. Als eine Undine, die vollständig aus Wasser besteht, müsste Lily eigentlich immun gegen jegliche Krankheit sein, und doch schwinden ihre Kräfte in rasantem Tempo. Kurz darauf erkranken weitere Personen in Tobys Umfeld, während October befürchten muss, dass eine Widersacherin aus ihrer Vergangenheit erneut in San Francisco ihre Untaten treibt.

Für mich ist „Late Eclipses“ der persönlichste Band rund um October Daye. Aufgrund der verschiedenen Ereignisse muss Toby immer wieder an ihren Fähigkeiten und Wahrnehmungen zweifeln, außerdem bangt sie um verschiedene Personen, die ihr sehr nahestehen, während sie sich zusätzlich gegen die Intrigen der „Queen of the Mists“ wehren muss. Das alles führt dazu, dass es zu einigen dramatischen Szenen kommt, in denen der Leser wieder mehr über Toby, ihre Vergangenheit und ihren Freundeskreis erfährt.

Trotzdem fühlt sich die Geschichte nicht überfrachtet an, weil die verschiedenen Handlungsstränge letztendlich alle darauf abzielen, den Leser tiefer in Tobys Geschichte einzuführen. So bekommt man mehr Details zu den Ereignissen, die zu Tobys 14 Jahren als Fisch in Lilys Teich geführt haben, sowie einen kleinen Einblick in das, was Luna und ihrer Tochter Rayseline zu dieser Zeit zugestoßen ist. Es gibt aber auch Rückblicke, in denen Tobys Vater vorkommt, und welche, die das Verhältnis zwischen October und ihrer berüchtigten Mutter Amandine näher beleuchten.

Nach den ersten vier Kapiteln fiel es mir sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen – was dazu geführt hat, dass ich mal eben bis morgens um vier Uhr gelesen habe, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Dabei fand ich die eine oder andere Wendung zwar vorhersehbar, aber bei all den faszinierenden Details konnte ich darüber locker hinwegsehen. Vor allem stand in der Regel weniger die Frage im Raum, wer was wie getan hat, sondern wie Toby beweisen kann, dass es so passiert ist (und dass sie keine Schuld an den Vorgängen hat). Mir sind die vertrauten Figuren nur noch mehr ans Herz gewachsen, ich bin hingerissen von der Vielschichtigkeit der fantastischen Welt und sehr gespannt darauf, wie sich die Geschichte nach all den in diesem Band präsentierten Enthüllungen weiter entwickeln wird.

So möchte ich – wie immer nach dem Lesen eines October-Daye-Romans – jetzt am liebsten zum folgenden Roman greifen, aber leider befindet sich der noch nicht in meinem Besitz. Außerdem sollte ich vielleicht so langsam anfangen, die Bücher sorgfältig zu dosieren, denn wenn ich es richtig gesehen habe, dann gibt es gerade nur einen weiteren englischen Titel („One Salt Sea“), während der neueste („Ashes of Honor“) erst für September angekündigt ist. Unabhängig davon, wann die nächsten Bände erscheinen und von mir angeschafft werden: Ich bin mir sicher, dass ich dieser Reihe noch eine ganze Weile treu bleiben werde, denn die Bücher machen mir eine Menge Spaß.

SuB-Zuwachs im Mai

Wenn ich mir meinen aktuellen SuB-Stand so angucke, dann muss ich jetzt wirklich mal meine – immer wieder aufflackernde – Leseflaute überwinden und mit Lesen anfangen. Denn wenn ich mich nicht langsam wieder auf die Bücher stürze, dann sprengt der SuB wieder die 100, und das würde mir gar nicht gefallen. 😉

Trotzdem gab es heute Nachschub für den SuB, und zwar folgende Titel:

K. L. Going: Evies Garten
(Von der Autorin hatte ich „Voll daneben“ gelesen und freu mich nun auf ein weiteres Jugendbuch aus ihrer Feder.)

Colin Cotterill: Der Tote im Eisloch
(Der fünfte „Dr. Siri“-Roman – ich mag die Reihe einfach!)

Melanie Lahmer: Knochenfinder
(Krimi, Debütroman, Geocaching – also einen Versuch wert. 😉 )

Rachel Neumeier: Der Greifenmagier 2 – Land des Feuers
(Zweiter Band einer ungewöhnlichen Fantasyreihe.)

Ella Theiss: Neben der Spur
(Da mir der erste Krimi der Autorin, „Die Spucke des Teufels“, gefallen hatte, wird der zweite Roman natürlich auch angetestet.)

Das macht fünf Bücher für meinen SuB, die ich bis zum 30.Juni 2012 gelesen haben will. Auch wenn ich in den letzten Monaten an meinem eigenen Vorhaben doch ziemlich gescheitert bin … 😉

Außerdem gab es noch den Manga „di(e)ce“ zum Antesten und das Hörbuch zu „Grüne Tomaten“. Ich liebe den Film, ich mag das Buch, nun bin ich gespannt, ob Regina Lamnitz mir mit der von Fannie Flagg geschaffenen Geschichte Vergnügen bereiten kann.

[Figurenkabinett] Modesty Blaise

Modesty Blaise habe ich in den Jahren vor meinem Abitur kennengelernt. Ich war damals jeden Tag längere Zeit mit Bus und Bahn unterwegs, und wann immer mir das Geld meiner Nachhilfeschüler in der Tasche brannte, habe ich meinen Verdienst in der Bahnhofsbuchhandlung in neuen Lesestoff umgesetzt. So sehr ich James Bond und andere Helden meiner Jugend gemocht habe (und immer noch mag), so glücklich war ich, als ich mit Modesty Blaise einen starken weiblichen Charakter kennenlernte, der es mit den diversen Schurken aufnehmen konnte.

Entstanden ist Modesty Blaise ursprünglich als Comicfigur, aber ich habe immer den Romanen den Vorzug gegeben – vermutlich auch deshalb, weil „meine“ Modesty Blaise lange nicht so perfekt und makellos aussah wie die Figur in den Comicpanels. Stattdessen hat sich mir dieses Bild von ihr als erster Eindruck eingeprägt: Modesty Blaise, die an einer Schleifscheibe sitzt und einen Edelstein bearbeitet. Dazu kamen dann im Laufe der verschiedenen Romane noch viele andere Eindrücke, vor meinem inneren Auge sehe ich sie barfuß durch unwegsames Gelände wandern und einen im Feuer gebratenen Igel verspeisen, ich sehe sie mit einem Kampfstab trainieren und für einen Bildhauer Modell sitzen …

Modesty Blaises Vergangenheit ist sehr bewegt. Wo und wann sie geboren wurde, weiß sie nicht. Ihre ersten Erinnerungen drehen sich um Flüchtlingslager in Nordafrika und einen alten Mann, der ihre Neugier weckt und sie als kleines Mädchen dazu bringt, so viel Wissen wie möglich anhäufen zu wollen. Um unter diesen Umständen zu überleben, bedarf es schon einer gewissen Skrupellosigkeit, eines scharfen Verstandes und einer ausgeprägten kriminellen Energie. Das alles hat dann auch dazu geführt, dass Modesty sich als Teenager einer Bande anschloss, deren Anführerin sie im Laufe der Jahre wurde. Später wurde diese verbrecherische Organisation als „Das Netz“ international bekannt und betätigte sich auf allen kriminellen Gebieten (abgesehen von Drogen und Prostitution).

Als Modesty genug Geld zur Seite gelegt hatte, um sich ohne weitere Arbeit einen Lebensabend in Wohlstand gönnen zu können, gab sie „Das Netz“ auf und ließ sich in England nieder. Zu diesem Zeitpunkt war sie Ende Zwanzig –und musste schnell feststellen, dass so ein sicheres Leben auf Dauer verflixt eintönig sein kann. Gemeinsam mit Modesty ging auch ihr Freund Will Garvin „in Rente“, und bei ihm führt die Langeweile dazu, dass er sich in Schwierigkeiten brachte, von denen schließlich der Britische Geheimdienst erfuhr. Leiter des Geheimdienstes ist zu dieser Zeit Sir Gerald Tarrant, ein Herr, der dringenden Bedarf an einer talentierten Mitarbeiterin hat, die nicht direkt der britischen Regierung angehört. So kommt es dazu, dass er – als Gegenleistung dafür, dass er Modesty über Wills Verbleib informiert – zu einer Art Auftraggeber für die ehemalige Kriminelle und ihren besten Freund wird.

Obwohl auch Modesty als „Geheimagentin“ für Großbritannien unterwegs ist, hat sie – in meinen Augen – wenig Ähnlichkeit mit James Bond. Sie ist eine starke Frau, die diverse Kampfsportarten (und andere nützliche Dinge) beherrscht, sie ist intelligent und verfügt über ein umfassendes Wissen, ist finanziell unabhängig und versucht, nach ihrem Ausstieg aus dem „Netz“ nur noch auf der Seite der „Guten“ aktiv zu werden. Doch neben all ihren tollen Eigenschaften ist sie deutlich verletzlicher und menschlicher dargestellt, als es bei James Bond der Fall ist. Modesty hat zum Beispiel Momente, in denen sie einsam ist, denn auf Dauer kommt kein Mann mit ihrer Vergangenheit und ihren Fähigkeiten zurecht. Einzig Will Garvin, mit dem sie eine platonische Freundschaft und die gemeinsame Vergangenheit verbindet, ist immer für sie da. Und er ist es auch, der an ihrer Seite ist, wenn sie mal ihrer Trauer, ihrer Frustration oder ihrem Entsetzen über die von ihr im Überlebenskampf getanen Dinge freien Laufe lassen muss.

Ich mag die Beziehung zwischen den beiden gerade deshalb, weil es keine Liebesgeschichte ist. Dafür haben sie ein paar unterhaltsame Angewohnheiten, wie zum Beispiel die Suche nach Fremdwörtern, die der andere vermutlich nicht kennt und die man im Gespräch beiläufig anbringen kann (was dann dazu führt, dass derjenige, der das Wort nicht kennt, so schnell wie möglich ein Lexikon zu Rate zieht, um im nächsten Dialog zu beweisen, dass ihm das Fremdwort sehr wohl geläufig ist). Außerdem gefällt es mir, dass sich die beiden, wenn sie sich für etwas Neues interessieren, mit aller Kraft darauf stürzen, um so viel wie möglich zu lernen und zu trainieren. Dieser Zug macht es für mich relativ glaubwürdig, dass sie so viele Fähigkeiten haben, über die ein normaler Mensch nicht verfügt.

Ach ja, ich habe die alten Goldmann-Ausgaben der Modesty-Blaise-Romane, die schon lange nicht mehr erhältlich sind. Aber der Unionsverlag hat ein paar Titel von Peter O’Donnell in den letzten Jahren neu aufgelegt, so dass zumindest ein paar Romane aktuell erhältlich sind. Diese Titel habe ich inklusive ISBN in der Liste hinter dem Schrägstrich angegeben.

Modesty-Blaise-Romane (und Kurzgeschichtensammlungen) von Peter O’Donnell

  • Die tödliche Lady (Modesty Blaise; 1965)
  • Die Lady bittet ins Jenseits/Operation Säbelzahn 978-3293203631 (Sabre-Tooth; 1966)
  • Die Lady reitet der Teufel (I, Lucifer; 1967)
  • Ein Gorilla für die Lady/Ein Hauch von Tod 978-3293203877 (A Taste of Death; 1969)
  • Die Goldfalle/Die Goldfalle 978-3293203495 (The Impossible Virgin; 1971)
  • Die Lady macht Geschichten (Pieces of Modesty; 1972)
  • Die silberne Lady (The Silver Mistress; 1973)
  • Heiße Nächte für die Lady (Last Day in Limbo; 1976)
  • Die Lady fliegt auf Drachen/Die Klaue des Drachen 978-3293203310 (Dragon’s Claw; 1978)
  • Die Lady will es anders/Der Xanadu-Talisman 978-3293203662 vergriffen (The Xanadu Talisman; 1978)
  • Die Lady spannt den Bogen (The Night of Morning Star; 1982)
  • Die Lady lässt es blitzen (Dead Man’s Handle; 1985)

Eine perfekte Pause

Am gestrigen Montag war das Wetter so schön, dass ich mir nach einem Vormittag (mit Rasenmähen, Unkrautzupfen und Wäschewaschen) eine richtig gemütliche Mittagspause auf dem Balkon gönnen konnte. Der lag zwar leider schon wieder im Schatten, aber das ist beim Lesen ja auch angenehmer als direkter Sonnenschein.

Der neue Stuhl

Füße hochlegen und entspannen …

… mit Ausblick auf die Wäscheleine

Aktuelle Lektüre und „Mittagessen“

Noch keine Blumen auf dem Balkon, aber trotzdem ein paar Farbtupfer!

Dies und Das (5)

Die vergangene Woche bzw. genau genommen eher die vergangenen zwei Wochen waren ziemlich wuselig, voller Termine und Höhen und Tiefen.

Das hat leider auch dazu geführt, dass Shandy mal wieder bewiesen hat, was für ein sensibler Kater er ist, der auf Unruhe mit Unsauberkeit reagiert. Dieses Mal vor allem in der Nähe der Steckdosen, was mich besonders unruhig macht. Wenn da nicht Stecker drin wären, wäre ich sofort losgezogen, um Kindersicherungen zu besorgen.

Außerdem habe ich an unserem Auto vor ein paar Tagen einen breiten, unschönen und über die gesamte Fahrertür (inklusive Spiegel) gehenden Kratzer entdeckt. Ich parke in unserer Einbahnstraße wirklich mit eingeklapptem Spiegel und bewusst so weit wie möglich auf dem Gehweg, ohne diesen für Kinderwagen, Rollstuhlfahrer o. ä. zu blockieren. Und die Straße ist breit genug, um selbst einen großen Laster durchzulassen, obwohl auf beiden Seiten geparkt wird. Wenn dann doch jemand – und das ist schon das zweite Mal – mein Auto erwischt, dann erwarte ich zumindest, dass ein Zettel hinterlassen wird. Aber natürlich war das nicht der Fall, und nun muss ich entweder mit dem Kratzer leben oder selbst Geld, Zeit und Mühe in die Reparatur des Lacks investieren (eine Werkstatt wäre mir bei der großen Fläche dann doch zu kostspielig). Unter diesen Umständen bin ich fast froh, dass ich einen schon älteren Mazda fahre – ich frage mich aber auch, wie wohl der Nachbar mit seinem neuen und nicht ganz billigen Jaguar mit so einem Vorfall umgehen würde. 😉

Das irritierendste in der vergangenen Woche war aber ein Arzttermin, bei dem herauskam, dass ich mir wohl in der (näheren?) Vergangenheit mal eine Rippe gebrochen hatte. Und nun frage ich mich, wie es sein kann, dass ich einen Rippenbruch hatte, von dem ich nichts weiß? Das Einzige, was mir dazu einfällt – und ich habe in den letzten Tagen wirklich viel darüber nachgedacht – ist der „Hexenschuss“ aus dem letzten Jahr. Der tat höllisch weh, zog sich eine ganze Weile hin und der Bereich muckt bis heute noch ab und an. Trotzdem finde ich es seltsam, dass keiner der drei Ärzte, die mich deshalb untersucht haben, den Rippenbruch gefunden haben soll – wenn es denn einer war …

Hat einer von euch schon mal einen Knochenbruch gehabt, ohne es zu wissen?

***

Ansonsten melde ich mich hiermit wieder zurück – ich hoffe, dass in den nächsten Tagen bei mir wieder der ganz normale Alltag herrscht, denn natürlich haben sich so einige Arbeiten aufgehäuft und mit meinem aktuellen Buch hätte ich sogar etwas für die English-Challenge zu rezensieren. 😉

Dies und Das (4): Internationaler Anti-Diät-Tag

Heute ist wieder der „Internationale Anti-Diät-Tag“ und seitdem ich vor drei Jahren mitbekommen habe, dass es diesen Tag gibt, begehe ich ihn bewusst mit etwas besonders Leckerem.

The Vermonster – Test einer für mich neuen B&J-Sorte 😀

Mir ist gerade erst in den letzten Wochen wieder aufgefallen, wie viele Frauen sich in meinem Bekanntenkreis regelmäßig mit ihrem Gewicht beschäftigen. Eine Freundin von mir hatte in den letzten Jahren immer wieder Phasen, in denen sie ihr Essen grammgenau mit der Waage kontrolliert hat, andere zählen Punkte oder plündern regelmäßig die Ratgeberabteilung in der Buchhandlung. Wenn ich nur einmal das Gefühl hätte, dass diese Menschen damit am Ende glücklich wären, dann wäre das ja vollkommen in Ordnung. Aber viel häufiger erlebe ich dann bei diesen Leuten Fressattacken, bei denen in Sekundenschnelle eine Schokoladentafel vernichtet wird, wenn nach langer Entbehrung endlich mal wieder eine in Reichweite ist.

Für mich habe ich schon vor sehr vielen Jahren beschlossen, dass ich all die verschiedenen Trends nur noch ignoriere. Für jede neue Diät-Theorie gibt es doch kurz darauf diverse Gegentheorien, und wenn man sich ein bisschen umguckt, dann findet man so viele gegensätzliche Aussagen, dass man jede Ernährungsform verteidigen oder verteufeln kann. Stattdessen versuche ich herauszufinden, welche Bedürfnisse ich gerade habe, mein Essen zu genießen und immer mal wieder etwas Neues auszuprobieren. Und wenn ich Lust auf Chips, heißen Kakao oder Bonbons habe, dann gönne ich mir das ebenso wie das eine oder andere Extrakuchenstück, wenn ich eingeladen bin und es einfach fantastisch schmeckt.

Euch wünsche ich einen genussreichen Anti-Diät-Tag und
viele leckere Mahlzeiten in netter Gesellschaft!

Ach, und weil das hier ja auch ein Buchblog ist, gibt es noch eine Leseempfehlung zu diesem Thema:

Anke Gröner – Nudeldicke Deern: Free your mind and your fat ass will follow

Kleine Auszeit

Bevor sich einer von meinen Lesern Gedanken macht, kündige ich meine kleine Auszeit lieber an. 😉

Morgen bekomme ich für ein paar Tage Besuch und in der nächsten Woche stehen ein paar wichtige Termine an, die mich jetzt schon sehr beschäftigen. Da ich es bislang nicht geschafft habe, Posts vorzubereiten – abgesehen von einem schon vor einiger Zeit geschriebenen Beitrag für Sonntag -, und auch keine Zeit dafür finden werde, während mein Besuch da ist, bleibt es hier vermutlich bis zum Ende der kommenden Woche etwas stiller.

Mai-SuB 2012

Der April fing als Lesemonat so gut an, nur um damit zu enden, dass ich in den letzten zehn Tagen kein einziges Buch mehr gelesen habe. Die Frühjahrsmüdigkeit hatte mich einfach zu fest in ihrem Griff! So komme ich im April auf 14 gelesene Bücher und 6 gelesene Manga, für Hörbücher hingegen hatte ich keine Ruhe. Für die Challenges habe ich ebenfalls nichts auf die Reihe bekommen – ich hoffe sehr, dass sich das alles im Mai wieder ändert, auch wenn ich die ersten Maitage mit liebem Besuch verbringen werde und somit keine Zeit zum Lesen habe … Oh, und spätestens im Juni sollte ich mir wohl Gedanken über ein paar englische Neuzugänge (oder Leihgaben) machen, sonst wird die Auswahl für die Challenge zu klein.

A (0)

B (8)
Quentin Bates: In eisigem Wasser
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Jenna Black: Rosendorn
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

C (2)
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt (im Umzugskarton)
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
Colin Cotterill: Der Tote im Eisloch (Dr. Siri 5)

D (4)
John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

E (1)
Jennifer Estep: Frostkuss

F (11)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym
Earlene Fowler: Tödliche Schatten

G (1)
K. L. Going: Evies Garten
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (4)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Michael Herzig: Töte deinen Nächsten 
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (1)
P.D. James: Ein makelloser Tod

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (2)
Melanie Lahmer: Knochenfinder
Jay Lake: Die Räder der Welt
Siri Lindberg: Nachtlilien

M (4)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Richelle Mead: Dark Swan – Sturmtochter
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter
Rachel Neumeier: Der Greifenmagier 2 – Land des Feuers

P (4)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Renata Petry: Hilgensee
Bernd Perplies: Magierdämmerung – In den Abgrund
Ursula Poznanski: Saeculum

Q (0)

R (11)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (8)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (10)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Ella Theiss: Neben der Spur
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 – Der gläserne Fluch
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
P.J. Tracy: Memento
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

V (1)
Caroline Vermalle: Als das Leben überraschend zu Besuch kam

W (3)
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Fluch des Wendigo 

85 Titel auf dem SuB

Englischer SuB:

Seanan McGuire: Late Eclipses (October Daye #4)
Seanan McGuire: One Salt Sea (October Daye 5)
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer: The Mislaid Magician (Cecelia and Kate #3)

5 Titel auf dem englischen SuB

(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)