Für heute habe ich den Beitrag schon gestern Abend vorbereitet, damit ich schön ausschlafen kann und eventuelle Mitleser trotzdem auf diesen Text verlinken können. 😉
Nachdem ich gestern die erste Hälfte von „Die kleine Souvenirverkäuferin“ gelesen habe, hoffe ich, dass ich das Buch heute beenden kann. Außerdem werde ich bestimmt weiter in „The Gatehouse Mystery“ lesen und mir vermutlich auch noch eine weitere „Carniepunk“-Kurzgeschichte zu Gemüte führen. Ich bin mir sicher, dass wird wieder ein sehr entspannter Lesetag!
Update 9:30 Uhr
So, wach! Naja, relativ. *g* Die Brötchen backen im Ofen, die erste Blogrunde ist gedreht und ich beginne den Tag mit „Die kleine Souvenirverkäuferin“ von Francouis Lelord. Das Buch würde ich heute gern noch beenden.
Meine Mitleser verlinke ich wie immer am Ende des Beitrag, wenn sie den Post für den heutigen Tag angefangen haben (bzw. bei Kiya bleibt es bei dem Post von gestern, weshalb sie schon in der Liste steht). Ich freu mich aufs Lesen und Austauschen heute! 🙂
Update 12:30 Uhr
Inzwischen gab es Frühstück für mich und noch ein paar Kapitel in „Die kleine Souvenirverkäuferin“. Mir fallen immer mehr Figuren ins Auge, die mich an die „Dr. Siri“-Romane von Colin Cotterill erinnern. Diese Männer, die sich in ihrer Jugend aus Idealismus freiwillig gemeldet haben, die an die Ideen des Kommunismus glaubten und die nun desillusioniert vor einer starren Gesellschaft stehen, der die Ideale schon lange verloren gingen und der es in erster Linie darum geht das Gesicht zu waren. Diese Männer balancieren zwischen dem täglichen Vortäuschen von Linientreue und dem Ausreizen ihrer kleinen Freiheiten, um doch noch etwas für die Menschen bewegen zu können.
Jetzt erst einmal eine Stunde Katzenfüttern (und das tägliche Haushaltminimum) und dann geht es weiter mit dem Lesen. 🙂
(Ts, sagt mir doch mal Bescheid, dass ich Souvenir immer falsch schreibe! 😉 )
Update 15:15 Uhr
Nur noch wenige Seiten, dann ist „Die kleine Souvenirverkäuferin“ beendet. Ich mag das Buch, ich weiß nicht, ob ich es noch einmal lesen würde, dafür berührt es mich nicht tief genug, aber es ist so angenehm leise und melancholisch und irgendwie gerade genau richtig. Jetzt mache ich aber erst einmal eine kleine Pause und esse ein Stück Kuchen und versuche die Geräusche vom Nachbarkind zu ignorieren. Unglaublich, wie viel Lärm ein einziges Kind machen kann, während es in der Wohnung über uns mit Lego spielt.
Ach ja, falls ihr euch gefragt habt, warum es an diesem Wochenende so wenige Katzenfotos auf dem Blog gibt: Entweder sind die Katzen ganz weit weg oder so nah, dass das mit dem Fotografieren auch nichts wird.
Es dauert einfach seine Zeit, bis ich Baltimore etwas weiter weggeschoben habe und er still genug hält, dass ich mal ein Foto machen kann. *g*
Nach dem Kuchen drehe ich eine Blogrunde und schaue mal, wie es euch so ergangen ist – und dann beende ich mein Buch. 🙂
Update 18:30 Uhr
Kuchen gegessen, Blogrunde gedreht, „Die kleine Souvenirverkäuferin“ ausgelesen, noch einen Tee getrunken und eine Kurzgeschichte gelesen. Meine Meinung zur Souvenirverkäuferin bleibt bestehen. Ein schönes Buch, eine leise Geschichte vor einer interessanten Kulisse und ich bin froh, dass ich den Roman gelesen habe.
Was die (mal eben nachschauen) siebte Kurzgeschichte aus „Carniepunk“ angeht: „A Duet with Darkness“ von Allison Pang kommt mir wie ein Prolog vor. Ich kann es nicht so recht beurteilen, weil ich vorher nichts von ihr gelesen habe, aber ich hatte das Gefühl, ich würde die oder zumindest eine Vorgeschichte zu ihrer Abby-Sinclair-Reihe lesen. Die Kurzgeschichte für sich genommen, fand ich nicht ganz so überzeugen wie den Großteil der anderen Texte in dieser Anthologie. Auf der anderen Seite hat sie mich sehr neugierig auf die Welt, in der die Abby-Sinclair-Romane spielen, gemacht, obwohl ich befürchte, dass die männliche Hauptfigur (zumindest die im ersten Band) mir nicht zusagen wird. Vielleicht setze ich den ersten Band mal auf meine Wunschliste und teste den mal an … Das ist die schlimmste Folge von Anthologien. 😉
Jetzt werde ich erst mal das Essen für heute Abend fertig machen – nachdem wir von gestern noch so viele Kartoffeln übrig hatten, gibt es einen Curry-Rübli-Auflauf. *mmmh* Und da der Auflauf seine 45 Minuten im Ofen benötigt, bekomme ich vor dem Essen bestimmt noch eine Kurzgeschichte gelesen. 🙂
Update 23:00 Uhr
Nach dem Abendessen habe ich noch eine weitere Kurzgeschichte gelesen (vorher hatte es natürlich nicht mehr geklappt, weil ich mich vom Internet ablenken ließ). „Recession of the Divine“ von Hillary Jacques brachte mir weniger Jahrmarkt-Atmosphäre als erhofft, aber dafür eine nette – wenn auch leider nicht ganz neue – Grundidee rund um griechische Mythologie. Aber ich mochte die Protagonistin Olivia und ihre Bemühungen sie selbst zu bleiben. Außerdem habe ich noch etwas „Animal Crossing“ gespielt und dabei ein Foto gemacht, das zeigt, was ich bei den Katzen mit „zu nah“ meine, wenn es ums Fotografieren geht. 😉
Jetzt noch eine kleine Kommentarrunde und ein paar Seiten „The Gatehouse Mystery“ und dann geht es für mich wohl auch ins Bett. Es war wieder sehr nett gemeinsam zu lesen und ich freu mich schon auf das kommende Wochenende! 🙂
Heutige Mitleser:






