Megan Bannen: The Undertaking of Hart and Mercy

Laut Klappentext ist „The Undertaking of Hart and Mercy“ von Megan Bannen eine Mischung aus „The Princess Bride“ und „You’ve Got Mail“, und Ursula Vernon hat in ihrem letzten Newsletter über den Roman gesagt: „sort of like if You’ve Got Mail was set in the old west with zombies and dead gods and the protagonists were a bounty hunter and an undertaker. So a fun romance closely centered on corpse disposal!“. Was es ziemlich gut auf den Punkt trifft, auch wenn es sich für mich beim Lesen weniger nach „Old West“ angefühlt hat. Erzählt wird die Handlung auf der einen Seite aus der Perspektive von Mercy Birdsall, die als Bestatterin nach einer Erkrankung ihres Vaters das Familiengeschäft „Birdsall & Son“ am Laufen hält. Auf der anderen Seite geht es um Hart Ralson, einen Marshal, der im Rahmen seiner Arbeit regelmäßig unidentifizierte Leichen zu den verschiedenen Bestattungsinstituten bringen muss.

Mercy und Hart kennen sich seit über vier Jahren und hassen sich seit ihrer ersten Begegnung. Doch als Hart eines Tages vor lauter Einsamkeit einen Brief an einen „Freund“ schreibt, landet dieser Brief bei Mercy, die sich ebenso einsam fühlt wie der unbekannten Schreiber und ihm deshalb antwortet. Die Anonymität, die mit dieser Brieffreundschaft einhergeht, sorgt dafür, dass beide überraschend offen und ehrlich miteinander umgehen, was dazu führt, dass sich sowohl Mercy als auch Hart bald fragen, ob aus dieser Brieffreundschaft vielleicht mehr werden könnte, wenn sie sich nur trauen würden, einander zu treffen. Ich muss gestehen, dass ich die Geschichte nicht so bezaubernd gefunden hätte, wenn nicht die Welt, die sich Megan Bannen für „The Undertaking of Hart and Mercy“ ausgedacht hat, so faszinierend gewesen wäre. Obwohl ich mich während der ersten Seiten ziemlich verloren fühlte, weil die Autorin anfangs wenig zu dieser Welt erklärt, fand ich es doch spannend, mehr über die Insel, auf der Mercy lebte, über die Alten und die Neuen Götter, über die Demigods (zu denen auch Hart gehört) und die zombiehaften Drudges zu erfahren.

Außerdem mochte ich es sehr, wie professionell und liebevoll Mercy ihrem Job nachgeht. Megan Bannen gelingt es, die Arbeit als Bestatterin – mit all den Besonderheiten, die in dieser fantastischen Welt notwendig sind – so zu beschreiben, dass es fast schon heimelig ist, mitzuverfolgen, wie Mercy eine Leiche herrichtet. Und obwohl Mercy von einem Haufen liebevoller Familienmitglieder umgeben ist, wird schnell deutlich, wieso sie sich so einsam fühlt, dass sie eine Brieffreundschaft mit einem vollkommen Fremden beginnt. Bei Hart hingegen ist von Anfang an unübersehbar, dass er einsam ist und dass das ein Zustand ist, an dem er zum Großteil selbst Schuld ist. Umso wunderbarer ist es mitzuverfolgen, wie er im Laufe der Geschichte – auch dank der Briefe, die er mit Mercy austauscht – versucht, wieder mehr auf andere Personen zuzugehen und alte Freundschaften wiederzubeleben. Überhaupt macht es Spaß zu sehen, wie sich die beiden Protagonisten im Laufe der Zeit weiterentwickeln und wie sich das dann auch auf all die anderen Personen in ihrem Umfeld auswirkt.

Ich finde es gerade überraschend schwierig, all die Dinge, die diesen Roman für mich ausgemacht haben, in Worte zu fassen. „The Undertaking of Hart and Mercy“ ist wundervoll romantisch und sehr oft sehr lustig, doch dabei ist das Leben, das die Charaktere führen nicht gerade einfach. Geldsorgen, Krankheit, Todesfälle, Drudges und Geschäftskonkurrenten, die zu unfairen Mitteln greifen, spielen deshalb keine unerheblichen Rollen in der Handlung, aber trotzdem hat Megan Bannen dafür gesorgt, dass ich als Leserin die ganze Zeit die Gewissheit hatte, dass am Ende alles gut ausgehen würde. Was dafür gesorgt hat, dass ich selbst die dramatischeren Szene rundum „genießen“ (und die etwas vorhersehbareren Wendungen verzeihen) konnte. Ich gebe zu, dass ich eine ganz besondere Schwäche für „Cozy Fantasy“ rund um eigentlich nicht so gemütliche Themen habe, weshalb dieser Roman genau in mein Beuteschema fällt, aber ich denke, dass auch Personen, die normalerweise nur romantische oder nur fantastische Geschichten mögen, Spaß mit „The Undertaking of Hart and Mercy“ haben würden.

Herbstlesen im Oktober 2022 (Sonntag, 09.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Nachdem ich gestern „Hollowpox“ beendet habe, habe ich eben den vierten Starfell-Band („Willow Moss and the Magic Thief“) von Dominique Valente aus dem Regal gezogen. Das Buch kam in den vergangenen Tagen bei mir an und ich glaube, es könnte die passende amüsante Lektüre für den heutigen Tag sein. Aber bevor ich mich mit dem Roman auf dem Sofa einrolle, muss ich noch das Geschirr vom Abendessen abwaschen und mich mit meinem Mann darüber abstimmen, wann wir heute eine Runde „Flamecraft“ spielen werden. Und wachwerden wäre auch noch ganz gut, mal schauen, ob mir das in den nächsten Stunden gelingt. 😉

 

Update 12:00 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von "Willow Moss and the Magic Thief", dessen Cover ein Mädchen mit Hexenbesen und einer katzenhaften Kreatur zeigt. Aus dem Buch ragt ein Lesezeichen, das aussieht wie ein süßer blauer Drache mit einem Glasgefäß ein den Klauen. Neben dem Buch steht eine große Tasse Tee.

Ich muss zugeben, dass das Wachwerden heute etwas mehr Anstrengung brauchte als sonst – was ganz eventuell daran liegt, dass ich mich gestern dann noch mit meinem Mann verschwatzt hatte und erst gegen 1 Uhr im Bett war. Nachdem ich heute Morgen dann meinen Kram erledigt hatte, habe ich mich mit einer Tasse Tee und „Willow Moss and the Magic Thief“ aufs Sofa gesetzt. Sehr weit bin ich noch nicht gekommen, aber ich habe schon jetzt viel Spaß mit Willow (auch wenn die junge Hexe gerade nicht besonders glücklich ist, nachdem ihr ihre Magie gestohlen wurde und ihr Land kurz vor einem Krieg steht). Ich finde es immer wieder faszinierend, dass in diesem Büchern so viele Elemente vorkommen, die ich normalerweise nicht mag, die mir hier aber großes Vergnügen bereiten. Außerdem mag ich die Illustrationen von Sarah Warburton sehr gern und habe mich eben schon dabei ertappt, dass ich ein bisschen vorgeblättert habe, um mir die Zeichnungen anzuschauen.

Ein angeschalteter eReader, der den Anfang von Kapitel 5 von "Lending a Paw" zeigt, rechts davon steht eine grüne Schale mit Porridge, das mit einem Haufen Apfelstückchen bedeckt ist.

Dann wollte ich eigentlich ein paar Seiten in „Lending a Paw“ lesen, während ich mein Frühstück esse. Ich glaube inzwischen, dass ich auch deshalb gestern auf das eine oder andere ärgerliche Element so heftig reagiert habe, weil mich die Erzählweise sehr an die „Catskills Pet Rescue“-Geschichten von Deborah Blake erinnerte, die zwar auch nicht perfekt sind, aber in denen genau diese Elemente so viel besser eingebaut wurden. Bevor ich aber mehr als ein paar Absätze lesen konnte, hatte mein Mann den Fernseher angemacht, um den Life-Stream des DJ K.K.-Konzerts anzuschauen. Und da es da ein paar überraschend niedliche Details mit den Animal-Crossing-Figuren gab, die ich nicht verpassen wollte, habe ich mich halt zum Frühstück damit unterhalten. 😉

Ein Fernsehbildschirm auf dem ein Konzertpublikum vor einer Leinwand zu sehen ist.

 

Update 15:00 Uhr

Eine Draufsicht auf ein sehr langes Spielbrett, auf dem diverse Kartenstapel und aufgedeckte Enchantment-Karten liegen, und an das Spielbrett anliegend sind "Läden" mit Drachenkarten und schon ausgelösten Enchantments zu sehen. Für jemanden, der das Spiel nicht kennt, ist es eher verwirrend.

Nach der Kommentarrunde, die doch eben eine Weile dauerte, haben wir eine Runde „Flamecraft“ gespielt. Da wir uns nach den bisherigen drei Runden regelfest fühlen, haben wir die andere Auswahl an Enchantment-Karten (das sind ist der Stapel mit „goldenen“ Karten ganz rechts auf dem Spielfeld bzw. die fünf aufgedeckten Karten daneben) und die andere Auswahl an „Startershops“ genommen. Prompt hat dieses Spiel etwas länger gedauert als die früheren, weil wir uns erst einmal zurechtfinden mussten und manche Shops sich erst richtig lohnten, wenn wir sie schon besser ausgebaut hatten. Es hat aber wieder richtig viel Spaß gemacht – ich mag diese Mischung aus entspannten Spielen und Knobeln, um die beste Ausnutzung der mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu finden. Am Ende hat mein Mann mit fünf Punkten (80:75) Vorsprung gewonnen, was in uns langsam den Verdacht auslöst, dass die Person, die in einem 2-Personen-Spiel den ersten Zug macht, etwas im Vorteil ist. Mal schauen, ob sich das langfristig bestätigt … Danach bin ich dann in die Küche gewandert und habe den Apple Crumble (dieses Mal mit „Pumpkin Spice“ in den Streuseln) fertig gemacht und in den Ofen geschoben und bis wir den gegen 16 Uhr essen werden, werde ich noch eine Kommentarrunde drehen und dann weiterlesen.

 

Update 18:30 Uhr

Der Blick in ein aufgeschlagenes Buch, auf der linken Seite ist innen eine Illustration zu sehen, die ein Mädchen mit einem katzenähnlichem Wesen zeigt. Es wirkt, als ob die beiden im Dunklen herumschleichen würden, um einem verdächtigen Geräusch nachzugehen.

Bis mein Mann den Apple Crumble (und einen Chai Latte für mich) servierte, habe ich weiter meine Nase in „Willow Moss and the Magic Thief“ gesteckt. Ich mag es sehr, mit wie viel Haltung Willow auf den Verlust ihrer Magie reagiert und wie sie auch ohne Magie gemeinsam mit ihrer Freundin einer fiesen Hexe das Rezeptbuch ihrer verstorbenen Granny abringt. Und dann gibt es noch all die kleinen Geschichten, die Granny Flossy in diesem Buch festgehalten hat und die Willow an gemeinsame Momente erinnert. Das ist alles so niedlich und heimelig, auch wenn es natürlich nicht schön ist, was Willow passiert ist, und natürlich gibt es auch schon wieder neue Gefahren, die das Land bedrohen, aber trotzdem ist die Stimmung in diesen Geschichten eher heiter und gemütlich – und ich genieße das gerade sehr!

Links ein aufgeschlagener eReader und rechts eine grüne Schale mit Apple Crumble, der von einer großzügigen Portion Sahne gekrönt wird.

Während ich den Apple Crumble genossen habe, habe ich erst einmal wieder zum eBook gegriffen und muss zugeben, dass zumindest im Moment diese kleinen ärgerlichen Elemente deutlich weniger vorkommen. Stattdessen gab es ein paar wirklich nette Szenen mit Minnies Tante Frances (ich glaube, ich hatte noch gar nicht erwähnt, dass die Protagonistin Minerva heißt, oder?) und ein paar weitere nette Szenen mit ihrer besten Freundin Kristen. Mal schauen, ob ich am Ende des Romans Lust habe weitere Geschichten der Autorin rund um Minnie zu lesen oder nicht, im Moment kann ich das definitiv noch nicht sagen.

Meine Animal-Crossing-Figur, die eine Bastelanleitung hochhält und sagt: "Ich weiß jetzt, wie man eine Grün-Bambusmatte herstellt!".

Dann habe ich noch eine schnelle Runde bei „Animal Crossing“ gedreht und das Glück gehabt, dass ich eine Bastelanleitung bekommen habe, die mir noch fehlte. Ich finde es schön, dass ich auch nach 2 1/2 Jahren intensiven Spielens und regen Austauschs mit Freund*innen, immer noch neue Dinge finden/bekommen kann. Und da meinem Mann die Anleitung auch noch fehlte, hat er dann auch noch sein Spiel angeworfen und meinen bastelnden Nachbarn besucht. 😉 Bevor ich jetzt noch eine Blogrunde drehe, bereite ich erst einmal das heutige Abendessen (Kartoffelsuppe) zu, dann kann ich kommentieren während die Suppe kocht.

 

Update 22:15 Uhr (letztes Update)

Zum Essen haben wir heute die erste Folge der aktuellen Halloween-Staffel von „Nailed It“ gesehen und ich muss zugeben, dass es etwas schwierig war meine Suppe zu löffeln, während ich gleichzeitig die ganze Zeit vor mich hinkicherte. Ich habe keine Ahnung, wieso ich es immer wieder so lustig finde zu sehen wie drei Kandidaten unter Zeitdruck versuchen zu backen, aber jedes Mal passieren lauter Dinge, bei denen ich mich frage, wieso sie diese Entscheidung getroffen haben. Okay, ich weiß wieso (Zeitdruck und Unerfahrenheit), aber trotzdem sitze ich jedes Mall vollkommen fassungslos und hilflos kichernd da und amüsiere mich erschreckend gut. 😉 Vor und nach dem Essen habe ich weiter Zeit mit Willow verbracht und nun muss ich schauen, ob ich vernünftig bin und gleich nach der abschließenden Blogrunde ins Bett gehe oder ob ich das Buch noch eben beende.

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich heute wieder einen schönen Lesetag verbracht habe und mich gefreut habe, dass ihr mir dabei Gesellschaft geleistet habt! Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die kommende Woche – und wer weiß, vielleicht sehen wir uns hier am kommenden Wochenende ja wieder. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Neyasha
Natira

Herbstlesen im Oktober 2022 (Samstag, 08.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".In der vergangenen Woche bin ich deutlich weniger zum Lesen gekommen, als mir lieb gewesen wäre, weshalb ich immer noch mit „Hollowpox“ von Jessica Townsend beschäftigt bin und damit wohl auch heute wieder weitermachen werde. Genau genommen habe ich immer noch das halbe Buch vor mir – mal schauen, ob ich es an diesem Wochenende beendet bekomme. *g* Aber erst einmal muss ich wachwerden und ein paar Pflichten erledigen, bevor ich mich mit meinem Buch auf dem Sofa einrollen kann. Wobei mir gerade einfällt, dass ich keine Ahnung habe, ob wir heute eine Brettspielrunde einlegen – mal schauen, was mein Mann dazu sagt, wenn er vom Wochenendeinkauf zurück ist.

 

Update 12:00 Uhr

Inzwischen habe ich meinen Kram auf die Reihe bekommen (obwohl ich mich zwischendurch vom Feedreader ablenken ließ *g*) und kann mich nun auf ein entspanntes Wochenende freuen. Eine Brettspielrunde wird es heute bei uns nicht geben und da bislang auch noch nichts von unserer Gemüsekiste (die in dieser Woche wegen der Feiertagsverschiebung nicht am Freitag geliefert wurde) zu sehen ist, werde ich heute auch nichts mehr backen. Dass es mit dem Backen nicht klappt, ist etwas blöd, denn ich hatte Äpfel für einen aufwändigeren Kuchen bestellt – es lohnt sich aber nicht den erst morgen zu backen, also werde ich vermutlich morgen einen Apple Crumble machen und die restlichen Äpfel anderweitig nutzen …

Ein kleiner Tisch, auf dem eine brennende kleine Sturmlaterne steht, links davor lässt sich ein Buch erahnen, rechts davon ist eine große Tasse mit Tee zu sehen, davor ein Teller mit zwei Brötchenhälften (einmal mit Frischkäse und einmal mit Honig bestrichen). Im Hintergrund ist ein geöffnetes Fenster, durch das sich der Blick auf eine Wohnanlage erahnen lässt.

Gefrühstück habe ich auch schon und dabei ein kurzes Video von „Mocha“ geschaut und jetzt rolle ich mich auf dem Sofa ein und greife zu „Hollowpox“. Ich bin damit in der Woche kaum voran gekommen und fände es schön, wenn ich das Buch an diesem Wochenende beendet bekäme.

 

Update 15:00 Uhr

Ich habe in den letzten Stunden wirklich relativ viel in „Hollowpox“ gelesen und bin inzwischen auf Seite 397. Ich glaube, ich komme deshalb so langsam mit dem Roman voran, weil ich so viele Elemente darin wirklich deprimierend finde. Die Morrigan-Crow-Geschichten sind nie besonders fluffig, haben aber normalerweise doch so einige schöne Szenen, die das für mich ganz gut ausgleichen. Außerdem mag ich die Charaktere und diese – etwas absurde – magische Welt, die Jessica Townsend für die Romane geschaffen hat. Aber in „Hollowpox“ sind selbst die (für meinen Geschmack zu wenigen) heiteren Momente davon überlagert, dass eine geheimnisvolle Seuche in Nevermoor umhergeht, die dafür sorgt, dass die Wunimals (Bewohner, die wie Tiere aussehen, aber die menschliche Sprache und Magie beherrschen,) erst aggressiv werden und andere Personen angreifen und dann in eine Art Koma fallen. Natürlich sorgt das für eine Spaltung der Gesellschaft, für Stimmen, die meinen, dass die Wunimals weggesperrt werden sollten, und für viele Szenen, in denen Morrigan und ihre Freunde sich um die Wunimals sorgen.

Außerdem gibt es immer wieder Momente, in denen deutlich wird, wie zerbrechlich das Verhältnis zwischen Morrigan und den anderen Mitgliedern der Unit 919 doch ist, obwohl sie sich eigentlich nach all den Ereignissen im zweiten Band gut angefreundet hatten. Dazu noch all die Vorgänge innerhalb der Wundrous Society, die zeigen, dass diese Gesellschaft vielleicht doch nicht für alle Mitglieder einen Zufluchtsort darstellt … das ist mir gerade alles ein bisschen zu deprimierend. Viele Entwicklungen finde ich weniger spannend als bedrückend zu lesen und das sorgt dafür, dass regelmäßig meine Gedanken abschweifen. Es ist nicht so, als ob ich nicht wissen wollen würde wie die Geschichte ausgeht, ich hätte nur gern zwischendurch etwas mehr Erholungszeit zwischen all den scheußlichen Ereignissen und das Gefühl, dass Morrigan sich nicht nur auf Jupiter und Jack, sondern auch auf ihre Freunde und Lehrer verlassen kann …

 

Update 18:30 Uhr

Den Nachmittag über habe ich immer wieder weiter in „Hollowpox“ gelesen. Inzwischen gab es einige neue Entwicklungen und es geht auf den Showdown zu – ich denke, ich werde den Roman im Laufe des Abends vermutlich noch beenden. Zwischendurch habe ich auch zur Switch gegriffen und eine schnelle Runde „Animal Crossing“ gespielt. Heute gibt es ein Angelturnier im Spiel, so dass meine Nachbarn vor allem damit beschäftigt waren. 😉

Ein Animal-Crossing-Screenshot, der meine Spielfigur an einem Flussufer stehend zeigt, zu ihren Füßen ein Balkonteich und daneben steht ein roter Oktopus mit einem schwarzen Shirt und einer schwarzen Kappe und angelt im Fluss.

Außerdem habe ich auf dem eReader „Lending a Paw“ von Laurie Cass angefangen, als mein Mann heute Nachmittag gekaufte Teilchen servierte. Das ist ein Cozy Mysterie rund um eine Bibliothekarin, die bei ihrer ersten Runde mit einem Bücherbus eine Leiche findet. Genauer gesagt findet ihr Kater Eddie, der sich heimlich in den Bus geschlichen hatte, die Leiche eines älteren Mannes, der ermordet wurde. Dummerweise ist dieser Mann nicht nur ein Freund der Protagonistin, sondern auch in dem kleinen Städtchen, in dem die Geschichte spielt, eine vielgehasste Person. Sehr weit bin ich damit nicht gekommen, der Roman las sich aber recht fluffig, ich bin mir nur nicht sicher, ob ich langfristig mit der Protagonistin zurechtkomme … oder mit ihrem Umfeld …

Wieder der kleine Tisch mit der brennenden Sturmlaterne, hinten rechts ist eine Tasse mit Milchschaum zu sehen, links vorne ein angeschalteter eReader mit dem Cover von "Lending a Paw" und vorne ein Teller mit einem halben Schoko-Croissant und einem halben Stück Marzipanteilchen.

Es gab einfach in den ersten Seiten schon sehr viele „so sollte eine normale Frau über 30 leben, aber die Protagonistin geht ihren eigenen Weg“-Momente, die mich etwas genervt haben. Ich habe das Gefühl, dass ich darüber gerade bei „fluffigen Frauenromanen“ aus den USA häufiger stolpere, dass die Autorinnen erst einmal ihre Protagonistinnen dafür verteidigen, dass sie mit 30 noch nicht verheiratete, kinderproduzierende Erfolgsfrauen sind oder was auch immer als „normal“ angesehen wird. Stattdessen ist diese Bibliothekarin so was besonderes, dass sie den Winter über mit ihrer Tante zusammenlebt und im Sommer auf einem Hausboot, und sie Single, aber sie war immerhin mal verlobt, und während ihr Chef nur ans Geld denkt, ist es ihr wichtig, dass auch die kleinen Gemeinden ohne Bibliotheken mit Büchern versorgt werden, ohne dafür in die Stadt fahren zu müssen! *seufz* Mal schauen, wie sich das noch entwickelt …

 

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Eine kleine brennende Sturmlaterne, deren Licht gerade so ausreicht, um Teile des daneben liegenden Buchcovers erkennen zu können. Ein sehr atmosphärisch-dunkles Foto, aber es lässt sich nur erahnen, dass auf dem Cover ein Mädchen zu sehen ist, dass von angreifenden riesigen Tieren umzingelt wurde.

Nach dem letzten Update bin ich in die Küche gegangen und habe das Abendessen gekocht. Zum Essen haben wir den Rest der vor einigen Tagen aufgenommenen „The Taste“-Folge geschaut und während der letzten Viertelstunde habe ich dabei gestrickt, so dass ich heute sogar noch etwas Handarbeitszeit genießen konnte. 😉 Dann habe ich mir die letzten Kapitel von „Hollowpox“ vorgenommen und am Ende kann ich sagen, dass es dabei bleibt, dass ich die Bücher wirklich mag und mich auch auf den nächsten Band freue, dass ich es aber ziemlich deprimierend fand die Geschichte zu lesen. Für mich wäre die Handlung deutlich ausgewogener gewesen, wenn es nicht nur am Anfang und am Ende des Romans Szenen mit Morrigans Freunden und Wahlfamilie gegeben hätte, die zeigen, dass sie nicht allein ist und dass sie von all diesen Personen unterstützt wird.

Bevor ich gleich ins Bett falle, drehe ich noch eine Blog- und Kommentarrunde (und vielleicht schaue ich noch, ob ich einen etwas fluffigeren Roman für morgen im Regal finden).

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Neyasha

Neuzugänge: Juli, August und September 2022

Nach all den spontanen Bestellungen während des zweiten Quartals wollte ich mich den Sommer über ein bisschen zurückhalten und – dieses Mal wirklich! *g* – vor allem vorbestellte Bücher von bewährten Autor*innen neu in meinen Bestand aufnehmen. Aber irgendwie hatte ich bei diesem Plan nicht eingerechnet, dass ich im Laufe des Sommers immer häufiger das Bedürfnis noch etwas „Schönem“ haben würde und dass das in der Regel mit Buchbestellungen endet … 😉

Drei Bücher, die vor einer orangen Wand stehen. Links "When Women Were Dragons", mittig Zachary Ying und rechts Eva Evergreen.

1. Kelly Barnhill: When Women Were Dragons
Zum ersten Mal hat Kelly Barnhill einen Roman verfasst, der nicht für Jugendliche geschrieben wurde. Die Autorin hat auf Twitter mehrfach betont, dass diese Geschichte aufgrund all ihrer Frustration über die politischen (und sozialen) Entwicklungen der letzten Jahre entstanden ist – was mich wirklich neugierig darauf gemacht hat. Über die Handlung weiß ich nicht viel mehr, als dass sich in den 50er Jahren von einem Tag auf den anderen massenhaft Frauen in Drachen verwandelten und dass die Protagonistin mehr darüber rausfinden will.

2. Xiran Jay Zhao: Zachary Ying and the Dragon Emperor
Von derselben Person, die auch „Iron Widow“ geschrieben hat, aber für ein jüngeres Publikum, und deshalb gibt es in Zacharys Geschichte wohl einige Yu-Gi-Oh!-Elemente – ich bin auf jeden Fall gespannt.

3. Julie Abe: Eva Evergreen and the Cursed Witch
Noch eine Vorbestellung – dieses Mal ist es die Fortsetzung von „Eva Evergreen – Semi-Magical Witch“, und ich freue mich schon sehr auf die Geschichte und hoffe, dass es sich beim Lesen auch dieses Mal wie eine detaillierter ausgearbeitete Version der Anime-Variante von „Kikis kleiner Lieferdienst“ anfühlt.

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Der August begann mit einer Reihenfortsetzung, lief weiter mit ein paar zusätzlichen Titeln, die gut klangen und deren Autorinnen ich mal ausprobieren wollte, und endete mit zwei Büchern, die mir bislang eigentlich zu teuer für einen spontanen Kauf waren … 😉

Links ein Buchstapel vor einer orangen Wand, daneben steht "The Monsters we Defy" mit dem Cover zum Betrachter. Das Cover zeigt den Titel in einer etwas schnörkeligen Schrift, darunter eine gezeichnete Schwarze Frau mit einem Tulpenhut - die ganze Atmosphäre des Covers strahlt eine Mischung aus Art Deco und Flapper-Kultur aus.

4. Seanan McGuire: When Sorrows Come (October Day 15)
Ich muss zugeben, dass es mir ein bisschen schwerfällt, immer auf die Veröffentlichung der Mass Paperbacks zu warten, denn das führt dazu, dass ich den Vorjahresband der Reihe bekomme, während gleichzeitig die Autorin Werbung für den gerade erschienenen neuen Teil macht. Auf der anderen Seite habe ich so schon wieder vergessen, was es im letzten Jahr alles für Rückmeldungen zu „When Sorrows Come“ gab und kann mich so uneingeschränkt auf das Lesen freuen. 😉

5. Alyssa Colman: The Gilded Girls (Gilded Magic 1)
Um den Roman schleiche ich schon eine Weile drumherum, und da ich im August das Gefühl hatte, ich müsse mich für eine stressige Phase belohnen, habe ich mich beim Durchwühlen des Merkzettels für diesen Titel entschieden. Eine Schule für Mädchen mit Magie und ein Küchenmädchen, das über Magie verfügt, obwohl ihr dies eigentlich verboten ist … das klingt nach etwas, das mir gefallen müsste.

6. Janelle McCurdy: Mia and the Lightcasters (Umbra Tales 1)
Das Buch hatte ich schon einige Zeit vor dem Erscheinungstermin vorgemerkt, weil der Klappentext so gut klang und ich neugierig auf die Geschichte war (und in diesem Jahr überhaupt gern Debütromane ausprobiere).

7. Leslye Penelope: The Monsters We Defy
Noch ein Roman, den ich vorbestellt hatte, weil die Beschreibung so gut klang. Bei „1920er Jahre“ und „magical heist“ fällt es mir einfach schwer zu widerstehen. 😉

8. Katherine Addison: The Witness for the Dead (The Cemeteries of Amalo 1)
9. Katherine Addison: The Grief of Stones (The Cemeteries of Amalo 2)

Ich mochte „The Goblin Emperor“ von der Autorin so gern und da in dieser Reihe eine der Nebenfiguren im Mittelpunkt steht, schleiche ich schon sehr lange um die Bücher herum. Als mir dann im August etwas Extra-Geld in die Finger geriet, nachdem ich gerade erst eine Kurzgeschichte, die in Amalo spielte, gelesen hatte, habe ich spontan beschlossen, dass ich mir die Romane jetzt einfach kaufe. (Rezension)

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Im September gab es dann noch zwei Vorbestellungen, so dass das Quartal nach dem ausschweifenden August wieder etwas weniger üppig endete. Ich muss zugeben, dass ich es spannend finde zu sehen, wie sich die Neuzugänge bei mir so übers Jahr verteilen …

Zwei Bücher, die mit dem Cover zum Betrachter stehen. Das linke Buch ist "The Elemental Detectives" und das Foto zeigt einen sehr schönen Buchschnitt in Blauschattierungen mit gelb-orangen Phönixen, rechts ist "The Spell Tailors" zu sehen.

10. Patrice Lawrence: The Elemental Detectives
Noch eine Vorbestellung zum Ausprobieren, weil ich neugierig auf die Autorin war und der Klappentext sich so gut anhörte …

11. James Nicol: The Spell Tailors
Nachdem ich die Apprentice-Witch-Serie von dem Autor so gerne mochte, musste ich seinen neusten Roman natürlich vorbestellen – vor allem, da dieses Mal eine Familie, die Schneiderei mit Zauberei verbindet, im Mittelpunkt steht.

Herbstlesen im Oktober 2022 (Sonntag, 02.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Nachdem ich gestern schon einen schönen Start ins diesjährige Herbstlesen hatte, werde ich den heutigen Tag hoffentlich ebenso entspannt verbringen können. Für heute Vormittag habe ich an „Pflichten“ nur das Vorbereiten des Abendessens (Sauce für zwei unterschiedliche Lasagne-Varianten kochen) geplant, ansonsten darf mein Mann gleich seine Geschenke auspacken und dann schauen wir später mal, ob es heute mit einer Brettspielrunde klappt. Wir haben auf jeden Fall beide Lust auf „Flamecraft“ und keine weiteren Pläne für den Tag, da mein Mann vermutlich einige Zeit mit telefonieren verbringen wird. Ansonsten bin ich fest entschlossen heute mal etwas mehr Zeit am Stück mit „Hollowpox“ zu verbringen – mal schauen, wie das so klappt. 😉

 

Update 10:15 Uhr

Das war ein wuseliger Vormittag, wenn auch definitiv mit einigen netten Momenten. 🙂 Mein Mann hat gemütlich seine Geschenke ausgepackt und sich (unter anderem) sehr über seine neue „Upstairs Downstairs“-DVDs gefreut, die ich ihm geschenkt habe, nachdem wir in den letzten Monaten die beiden Biografien von viktorianischen Köchinen gelesen hatten (und er „Downton Abbey“ beendet hatte). Für mich hoffe ich, dass die Serie meinen Kindheitserinnerungen gerecht wird, für ihn wird es eine vollkommende Neuentdeckung – und wir beide hoffen, dass wir beim englischen Originalton auch ohne Untertitel genügend verstehen werden. *g*

Eine geöffnete Box, die auf den ersten Blick ziemlich unübersichtlich aussieht. Links in der Box ist ein Haufen Packungen mit Strick- und Häkelnadeln zu sehen, rechts oben eine geschlossene Box, die ursprünglich für Fotopapier gedacht war, und unten links ein paar Fingerhüte und Nähgarn-Rollen. Rechts im Bild ist ein Pfeil, der auf eine am Rand aufrechtstehende Packung mit den von mir gesuchten Stricknadeln zeigt.

Nach dem Geschenkeauspacken hat mein Mann die Wohnung mit einer seiner neuen CDs beschallt. Zum Glück für die Nachbarin (und mich!) hat er dafür nicht „Death Metal“, sondern 70er-Jahre „Tokyo City Pop“ gewählt, was bei mir für eine überraschend entspannte Arbeitsatmosphäre gesorgt hat. 😉 Erst einmal habe ich mich erneut auf die Suche nach meinen Nadeln begeben, die natürlich genau da waren, so sie sein sollten, auch wenn ich sie gestern im Halbdunklen nicht gesehen hatte. Dann bin ich in die Küche gewandert und habe Lasagnesaucen gekocht, die nun bis heute Abend gründlich durchziehen dürfen. Da mein Mann gerade angefangen hat „Animal Crossing“ zu spielen (weil er das gut zum Telefonieren unterbrechen kann), werde ich erst einmal gemütlich einen Tee trinken und dann schauen, ob ich noch frühstücke, bevor wir mit dem Brettspiel anfangen.

Das übliche Arrangement aus Buch ("Hollowpox"), kleiner Sturmlaterne (nicht brennend) und einer großen Tasse mit Tee.

 

Update 14:00 Uhr

Ein etwas unübersichtlich wirkender Tisch voller Spielelemente. Ein längliches Spielbrett, auf dem mehrere aufgedeckte Karten, Kartenstapel und Münzen liegen, einige an das Spielbrett angebaute "Läden" und daran anliegende Karten mit Drachen.

Zum Lesen bin ich bislang immer noch nicht gekommen, zumindest nicht zum Romanlesen. Dafür habe ich meine Teezeit heute Vormittag mit Bloglesen, Kommentieren und Mails beantworten verbracht und als ich das erledigt hatte, haben wir auch schon mit „Flamecraft“ angefange. Dieses Mal war es für uns beide sehr, sehr lustig, weil keiner von uns das Gefühl hatte, dass wir unsere Strategien nicht durchziehen könnten, und es bei jedem Zug so viele befriedigende Möglichkeiten gab. Ich finde es wirklich spannend, wie unterschiedlich die drei Spielrunden angefühlt habe, die wir bislang gespielt haben. Außerdem hatten wir dieses Mal ein paar „Shops“ gezogen, die wir noch nicht hatten und die wirklich lustige Optionen geboten haben.

Zwei Holzherzen, die auf einem Spielbrett Punkte markieren. Der violette Marker liegt dabei auf der 63, der grüne auf der 64.

Am Ende habe ich sehr, sehr knapp gewonnen und wir hatten beide richtig viel Spaß damit. Wie gesagt, ich finde es sehr faszinierend wie unterschiedlich die bisherigen Spielrunden angefühlt haben und bin wirklich gespannt, ob sich langfristig eher strategisches oder impulsives Spielen mehr lohnt und wie unterschiedlich die Spiele verlaufen, wenn wir unterschiedliche Karten und Shops auswählen. Erst einmal haben wir beschlossen, dass wir beim nächsten Mal den anderen Kartenstapel mit „Enchantments“ verwenden werden …

Ein Teller mit einem English Muffin mit Curryaufstrich, zwei Möhren und einer in Stücken geschnittenen Kohlrabi. Links davon steht eine kleine brennende Sturmlaterne.

Nach dem Brettspiel gab es erst einmal Frühstück für mich, während mein Mann zu seinem Mittagessen eine Folge „SRI“ geschaut hat. Ich habe die Zeit genutzt, um ein bisschen dem Regen zu lauschen, und werde nun endlich mal zu „Hollowpox“ greifen!

 

Update 18:30 Uhr

Mein Buch auf einer orangen Decke liegend. Das Cover zeigt ein Mädchen in einem schwarzen Kleid, das von furchterregenden, riesigen Tieren umzingelt wurde.

Ich habe den Großteil des Nachmittags wirklich mit „Hollowpox“ verbracht und mich beim Lesen sehr gut unterhalten gefühlt. Ich mag die Welt, die Jessica Townsend für ihre Romane ersponnen hat, und ich mag Morrigan Crow und ihre Freunde. Außerdem ist es immer wieder spannend neue Details rund um die Wunderous Society zu erfahren und mehr über die neuen Schwierigkeiten, die Morrigan bewältigen muss, herauszufinden. Vor allem aber gefällt es mir zu lesen, wie gut sich die Protagonistin inzwischen mit den anderen Personen von Unit 919 versteht und wie diese immer wieder für sie einstehen, wenn sie wegen ihres Talents angegangen wird.

Ein Teller mit einem Stück Schokoladen-Birnen-Torte. Das Licht fällt so vom dahinterliegenden Fenster auf die Torte, dass ein Birnenstück an der Spitze regelrecht durchscheinend wirkt. Außerdem ist rechts hinter dem Teller eine große Tasse zu sehen, über deren Rand etwas Milchschaum quillt.

Und weil ich das Buch heute Nachmittag so genossen habe, habe ich es nur zweimal aus der Hand gelegt. Einmal, weil mich eine Erwähnung des Smoking Parlor daran erinnerte, dass ich ja noch eine Seifenbestellung aufgeben muss, damit ich nicht demnächst ohne Seife und Shampoo dastehe, und zweitens, um ein Stück Torte zu essen. Zur Torte habe ich die Kurzgeschichte „My Grandmother’s War“ von Kameron Hurley gelesen – ich versuche gerade bei dieser Autorin all die ungelesenen Patreon-Kurzgeschichten „abzuarbeiten“. Diese Geschichte war definitiv nicht schön, aber eindringlich. Über all die Dinge, die nicht über Kriege erzählt werden, über die Spuren, die Kriege bei den Kämpfenden hinterlassen, und wie sehr die Folgen auch noch in den nachkommenden Generationen spürbar sind … Danach brauchte ich eine kleine gemütliche Auszeit und habe deshalb meine tägliche „Animal Crossing“-Runde gedreht.

Meine Animal-Crossing-Figur steht mit dem Rücken zum Betrachter und redet mit einem Nachbarn, der aussieht wie ein roter Oktopus. Dieser Nachbar sagt "Dich zu sehen heitert meinen Tag immer auf. Also, ein klitzekleines Bisschen ..."

Da mein Mann und ich beide noch relativ satt sind, haben wir beschlossen, dass wir etwas später Abendessen werden. Also drehe ich jetzt erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und dann greife ich entweder zum Buch oder ich fange mein nächstes Strickprojekt (dicke Wollsocken für meinen Mann) an. Mal schauen, wonach mir gleich ist. 🙂

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein Blech mit zwei Auflaufformen, die unterschiedlich gefüllt sind. (Links eine Lasagne mit Hackfleisch, auch wenn das auf dem Foto nicht zu erkennen ist, rechts eine vegetarische Lasagne.)

Obwohl ich heute deutlich später als sonst gekocht habe, hat es vor dem Kochen nur zu einer Blog- und Kommentarrunde gereicht und dann haben mein Mann und ich die Zeit bis zum Essen verschwatzt. Nach dem Essen hatten wir noch ein bisschen den Fernseher laufen, während ich die Maschen für mein nächstes Strickprojekt aufgenommen habe. Dummerweise mochte mein kaputtes Daumengelenk das gar nicht, also bin ich damit nicht weit gekommen und habe stattdessen wieder zu „Hollowpox“ gegriffen und noch ein bisschen gelesen. Da ich in absehbarer Zeit ins Bett gehen werde, ist das hier mein letztes Update. Es war wieder nett den Tag mit euch gemeinsam zu verbringen und zu lesen, was ihr so über euren Herbstlesentag zu erzählen habt. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Kiya
Anette
Natira

Herbstlesen im Oktober 2022 (Samstag, 01.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Wenn die Wettervorhersage recht hat, dann liegt vor uns ein perfektes Lese-Wochenende mit stundenlangem Regen, der dazu verleitet sich auf dem Sofa einzurollen und die Nase in ein Buch zu stecken. 😉 Bei uns pladdert es schon den ganzen Morgen, aber bevor ich es mir mit einem Roman gemütlich machen kann, muss ich erst einmal wach werden und ein paar Dinge von der To-do-Liste streichen. Vor allem muss ich heute Vormittag einen Tortenboden backen, damit ich später am Tag eine Schoko-Birnen-Torte zusammensetzen und bis morgen im Kühlschrank lagern kann. Ansonsten hoffen wir, dass wir eine Brettspielrunde mit „Flamecraft“ (!) einrichten können, und ich muss mich noch entscheiden, was ich an diesem Wochenende lesen werde …

 

Update 11:00 Uhr

Ein angeschalteter eReader, der den Anfang von "Ghost Fight" von Kameron Hurley zeigt. Im Hintergrund sind links eine kleine brennende Sturmlaterne und rechts eine sehr große Tasse mit Milchschaum (Milchkaffee) zu sehen.

Ich habe es heute morgen langsam angehen lassen und viel Zeit mit „vor mich hin sinnen“ und „schwatzen mit dem Ehemann“ verbracht. Aber inzwischen sind die Einkäufe verstaut, der Tortenboden kühlt in der Küche ab und die erste Runde Geschirr ist für heute auch abgewaschen. Ich habe ein bisschen in meinen Bücherstapeln gestöbert (und bin immer noch unentschlossen, zu welchem Buch ich gleich greife) und mir einen Milchkaffee gekocht, den ich nach diesem Update mit einer Kurzgeschichte genießen werde. Wenn ich damit fertig bin, ist mein Mann hoffentlich auch soweit, dass wir eine Runde „Flamecraft“ einlegen können. Draußen ist es soooo dunkel und es hat die letzten Stunden durchgehend heftig geregnet – ich liebe dieses Wetter! 🙂

 

Update 14:30 Uhr

Eine Zusammenstellung aus sechs verschiedenen Fotos, die die Schachtel von "Flamecraft" und verschiedene Spielelemente zeigen. Auf allen Fotos sind sehr, sehr niedliche kleine Drachen zu sehen, die unterschiedliche Dinge tun.

Nach dem letzten Update habe ich meinen Kaffee getrunken und dabei die Kurzgeschichte „Ghost Fight“ von Kameron Hurley gelesen. Die Geschichte ist sehr kurz und es gibt ein paar schöne Sätze darin, aber insgesamt hat sie keinen besonderen Eindruck bei mir hinterlassen … Danach haben wir dann mit „Flamecraft“ angefangen und es war spannend zu sehen, wie sehr sich diese Runde von unserem ersten Anspielen am vergangenen Sonntag unterschied. Und während ich am vergangenen Wochenende mit großem Vorsprung gewonnen hatte, hatte dieses Mal mein Mann deutlich mehr Punkte. Es ist schon sehr faszinierend, wie sehr wir beide den Eindruck haben, dass der Ausgang des Spiels sehr vom Glück (gezogene Karten mit Drachen und Shops) abhängt und der jeweilige Verlierer das Gefühl hat, dass das Ganze sehr viel besser hätte laufen können, wenn nicht der andere mit seinem Zug nicht genau den Shop genutzt hätte, der für die eigene Planung jetzt gerade wichtig gewesen wäre. Mal schauen, ob wir da noch die für uns passenden „Strategien“ herausfinden – wir sind auf jeden Fall sehr angetan von dieser Mischung aus „einfach zu erklärendes Spiel“ und „nicht zu simplem Spielprinzip“ und natürlich von dem bezaubernden Drachendesign. Das mir persönlich so gut gefallen hat, dass ich mir von der Designerin im Sommer einen Kettenanhänger gegönnt hatte, um den Drachenanhänger zu ersetzen, der seit mich … uh … fast 25 Jahren begleitete.

Ein silberner Anhänger, der einen zusammengerollten schlafenden Drachen zeigt, der sich mit seinem eigenen Flügel zugedeckt hat.

Nach dem Spiel (und dem anschließendem Austausch darüber mit meinem Mann) bin ich in die Küche gewandert und habe die Schoko-Birnen-Torte fertiggestellt und den Abwasch erledigt. Jetzt bin ich wild entschlossen bis zum Kochen auf dem Sofa zu bleiben! 😉

 

Update 18:30 Uhr

Der dritte Morrigan-Crow-Band mit dem Titel "Hollowpox" und einem rausragenden Lesezeichen, das einen lesenden Drachen zeigt. Hinten rechts lässt sich eine große Tasse mit Tee erahnen, vorne links liegt ein Espresso-Biscotti-Schokoriegel und dahinter ist eine kleine, brennende Sturmlaterne zu sehen.

Ich habe mich dann nach einigem Hin und Her dazu durchgerungen mit dem dritten Morrigan-Crow-Band anzufangen. Der liegt nicht nur schon seit (fast) einem Jahr auf dem Sub, sondern hat auch den Vorteil, dass er mich in eine vertraute Welt führte, in die ich relativ schnell wieder reingefunden habe. Anfangs hatte ich noch etwas Probleme mich wieder an all die anderen Mitglieder von Unit 919 zu erinnern, aber das hat sich inzwischen auch gelegt, und dann gab es einige neue Hintergründe zur Wundrous Society zu erfahren und nun bin ich sehr neugierig auf all die neuen Dinge, die Morrigan so erleben wird, und freue mich über das Wiedersehen mit dem Hotel Deucalion und all seinen Angestellten und Bewohnern. Ich glaube, das war die richtige Wahl für einen Roman für dieses Wochenende!

Meine Animal-Crossing-Figur, die in einem grünen Patchwork-Ohrensessel vor einem brennenden Holzofen sitzt. Im Hintergrund ist eine umhäkelte Teekanne zu sehen und an der Wand dahinter hängen mehrere Fotos.

Außerdem habe ich meine (beinah) tägliche Runde „Animal Crossing“ gespielt und kurz geschaut, ob auf meiner Insel alles in Ordnung ist, ein Rezept für Halloween-Kekse eingesammelt und ein paar gemütliche Minuten vor dem Holzofen verbracht und mich mit heißem Tee gewärmt. 😉 Ich liebe es wirklich sehr, dass ich in diesem Spiel die Möglichkeit habe so viele kuschelige Eckchen in meinem Haus einzurichten, dass ich für jede Stimmung die richtige Kulisse habe. Bevor ich wieder zum Buch greife, wandere ich erst einmal in die Küche und kümmere mich ums Abendessen.

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit einem Wrap, der diagonal  zerschnitten wurde, so dass die Füllung aus Reis, Kidneybohnen, Paprika und Käse zu sehen ist.

Seit dem letzten Update habe ich gar nicht so viel Erzählenswertes getan getan. Ich habe gekocht, wobei ich zwischendurch noch ein paar Seiten lesen konnte, und nach dem Essen wollte ich eigentlich zum Strickzeug greifen, konnte aber mein Nadelspiel mit den 3er-Bambusnadeln nicht finden. Was wirklich mysteriös ist, weil es nur zwei Orte in dieser Wohnung gibt, wo ich meine Handarbeitssachen aufbewahre. Einen für die Dinge, die ich gerade nutze, und ich muss zugeben, dass das gerade vor lauter angefangenen Projekten etwas überquillt, und dann noch zwei aufeinander gestapelte Boxen, von denen die obere alle Nadeln und sonstigen „Werkzeuge“ beinhaltet, die nicht aktiv in Gebrauch sind. Oder eher beinhalten sollte, denn ich konnte meine Bambusnadeln darin nicht finden … was bedeutet, dass ich die Box morgen bei Tageslicht mal ausräumen und sortieren muss … Heute Abend werde ich nur noch eine Blog- und Kommentarrunde drehen und je nachdem, wie lange das gleich dauert, wandere ich direkt ins Bett oder lese noch ein paar Seiten. Lange werde ich aber nicht mehr wachbleiben, ich bin heute überraschend müde.

Insgesamt hatte ich heute einen sehr angenehmen Tag und hoffe, dass ihr euren Lesetag auch genossen habt. Es war schön so mit euch ins Herbstlesen zu starten! Habt eine gute Nacht und bis morgen! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Anette
Kiya

Oktober-SuB 2022

Ich glaube, ich habe es im September endlich geschafft meine SuB-Liste so zu überarbeiten, dass die Differenz, die ich ein paar Monate lang da hatte, endlich ausgeräumt ist – das hatte ich ja auch lange genug vor. Außerdem habe ich ein paar Titel aussortiert, die ich angefangen hatte und bei denen ich mir nach einiger Zeit einfach mal eingestehen musste, dass ich keine Lust zum Weiterlesen hatte. Ich finde es ja immer schade, wenn ich Bücher abbreche – vor allem bei Romanen, auf die ich mich richtig gefreut hatte. Aber wenn nun einmal die Lust zum Weiterlesen fehlt, weil mir die Erzählweise nicht liegt oder es kleine Elemente gibt, über die ich beim Lesen nicht so ganz hinwegkomme, dann bringt es ja nichts, wenn ich das Buch noch eine Weile von Stapel zu Stapel schleppe und da jedes Mal dieser kleine Funken von schlechtem Gewissen ist … Ansonsten habe ich im September gelesen! Nicht so viel, wie ich gelesen hätte, wenn ich nicht in den letzten Tagen ein neues Spiel für die Switch angefangen hätte, aber ich bin definitiv zufrieden mit meinem Lesepensum. 🙂

Und da der Oktober wieder das Herbstlesen mit sich bringt, gehe ich davon aus, dass ich auch in diesem Monat einige Seiten lesen werde. Ich freu mich schon auf die gemütlichen Lese-Wochenenden und habe mich in den letzten Tagen immer wieder dabei ertappt, dass ich Bücher aus dem Regal (und den diversen Stapeln) gezogen habe, um sie in den kommenden Wochen zu lesen. Mal schauen, zu welchen Titeln ich am Ende wirklich greifen werde, ich bin im Moment schrecklich sprunghaft und hüpfe gerade von Buch zu Buch und schaffe es viel zu selten auch eins zu beenden. Ich bin gespannt, ob sich das durch die Herbstlesen-Tage wieder ändern wird … *g*

 

Belletristik-SuB:

  1. Julie Abe: Eva Evergreen and the Cursed Witch
  2. Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
  3. Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
  4. Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
  5. Kaia Anderson: Sisters in Arms
  6. Sophie Anderson: The Thief Who Sang Storms
  7. Kelley Armstrong: The Gryphon’s Lair (A Royal Guide to Monster Slaying 2)
  8. Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
  9. Kelly Barnhill: The Ogress and the Orphans
  10. Kelly Barnhill: When Women Were Dragons
  11. Kalynne Bayron: This Poison Heart
  12. T. J. Berry: Space Unicorn Blues
  13. Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
  14. Lawrence Block (Hrsg.): In Sunlight or in Shadow – Stories Inspired by the Paintings of Edward Hopper
  15. Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
  16. Rhys Bowen: Naughty in Niece (Royal Spyness 5)
  17. Rhys Bowen: The Twelve Clues of Christmas (Royal Spyness 6)
  18. Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
  19. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  20. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  21. Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  22. Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  23. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  24. Rachel Caine: Paper and Fire (The Great Library 2)
  25. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  26. Jennifer Carson: To Find a Wonder
  27. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  28. Soman Chainani: Quests for Glory (The School for Good and Evil 4)
  29. David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
  30. David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
  31. Orlagh Collins: All the Invisible Things
  32. Alyssa Colman: The Gilded Girls (Gilded Magic 1)
  33. April Daniels: Dreadnought (Nemesis 1)
  34. Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
  35. Sarah Driver: Once we were Witches
  36. Sarah Beth Durst: Race the Sands
  37. Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
  38. Louise Erdrich: The Birchbark House
  39. Catherine Fisher: The Velvet Fox (The Clockwork Crow 2)
  40. Anita Frank: The Lost Ones – Some Houses are Never at Peace
  41. Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
  42. Laura Ann Gilman: Silver on the Road
  43. Nicole Glover: The Conductors
  44. Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
  45. Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
  46. Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
  47. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
  48. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  49. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  50. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  51. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  52. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  53. Alexis Hall: The Affair of the Mysterious Letter
  54. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
  55. Rachel Hartman: Seraphina
  56. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  57. Jim C. Hines: Terminal Alliance
  58. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  59. Tanya Huff: Wizard of the Grove
  60. D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
  61. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  62. Sharna Jackson: The Good Turn
  63. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  64. Diana Wynne Jones: Dogsbody
  65. Diana Wynne Jones: Power of Three
  66. Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
  67. Michelle Ruiz Keil: All of Us with Wings
  68. Celine Kiernan: Geisterpfade
  69. Celine Kiernan: Königspfade
  70. Celine Kiernan: The Little Grey Girl (The Wild Magic Trilogy 2)
  71. Mary Robinette Kowall: The Calculating Stars
  72. Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
  73. Sarah Kuhn: From Little Tokyo with Love
  74. R. F. Kuang: The Poppy War
  75. L.D. Lapinski: The Strangeworlds Travel Agency 3 – The Secrets of the Stormforest
  76. Patrice Lawrence: The Elemental Detectives
  77. Yoon Ha Lee: Dragon Pearl
  78. Y.S. Lee: The Body at the Tower (The Agency 2)
  79. Darcie Little Badger: Elatsoe
  80. Cixin Liu: The Three-Body Problem
  81. Kari Maaren: Weave a Circle Round
  82. Janelle McCurdy: Mia and the Lightcasters (Umbra Tales 1)
  83. Seanan McGuire: Middlegame
  84. Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
  85. Seanan McGuire: Spelunking Through Hell (InCryptid 11)
  86. Hilary McKay: The Time of Green Magic
  87. Robin McKinley: Sunshine
  88. Robin McKinley: Dragonhaven
  89. Anna-Marie McLemore: Blanca and Roja
  90. Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
  91. Karen M. McManus: Two can Keep a Secret
  92. Sangu Mandanna: Kiki Kallira Breaks a Kingdom
  93. Kate Milford: The Boneshaker
  94. Kate Milford: Bluecrowne
  95. Kate Milford: The Thief Knot
  96. Ashia Monet: The Black Veins (Black Magic 1)
  97. Maya Montayne: Nocturna
  98. Bethany C. Morrow: A Song Below Water
  99. Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
  100. Julie Murphy: Faith – Taking Flight
  101. Julie Murphy: Faith – Greater Hights
  102. James Nicol: The Spell Tailors
  103. Bishop O’Connell: The Stolen
  104. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  105. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
  106. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
  107. Natalie C. Parker: Seafire
  108. S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)
  109. Leslye Penelope: The Monsters We Defy
  110. Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
  111. C. L. Polk: Stormsong (Kingston Cycle 2)
  112. C. L. Polk: Soulstar (Kingston Cycle 3)
  113. Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
  114. Sarah Prineas: Dragonfell
  115. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Hunt (The Midnight Hour 3)
  116. Philip Reeve: Larklight
  117. Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
  118. Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
  119. John Scalzi: Fuzzy Nation
  120. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  121. Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel
  122. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  123. Jessica Spotswood/Tess Sharpe: Toll and Trouble – 15 Tales of Women and Witchcraft (Anthologie)
  124. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  125. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  126. Charles den Tex: Die Zelle
  127. Aiden Thomas: Cemetery Boys
  128. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  129. Sarah Tolcser: Song of the Current
  130. Jessica Townsend: Hollowpox – The Hunt for Morrigan Crow
  131. Tiffany Trent: Unnaturalist
  132. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  133. Dominique Valente: Starfell 4 – Willow Moss and the Magic Thief
  134. Renee Watson: Piecing Me Together
  135. Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
  136. Martha Wells: All Systems Red (Murderbot Diaries 1)
  137. Martha Wells: The Cloud Roads
  138. Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
  139. Kate Williams: The Babysitter Coven 2 – For Better or Cursed
  140. Amy Wilson: Angel and Bavar
  141. Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
  142. Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
  143. Xinran: Gerettete Worte
  144. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes
  145. Jy Yang: The Black Tides of Heaven
  146. Kelly Yang: Front Desk
  147. Damaris Young: The Switching Hour
  148. Katie Zhao: The Dragon Warrior
  149. Xiran Jay Zhao: Iron Widow
  150. Xiran Jay Zhao: Zachary Ying and the Dragon Emperor
  151. Ibi Zoboi: Pride

150 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang

Sachbuch-SuB: (immer noch unvollständig)

  1. Bernadette Banner: Make, Sew and Mend
  2. Francis Burney: Journals and Letters
  3. Caroline Criado Perez: Invisible Women – Exposing Data Bias in a World Designed for Men
  4. Brunhilde Dähn: Berlin Hausvogteiplatz
  5. Ruth Goodman: How to be a Victorian
  6. Molly Guptill Manning: When Books Went to War
  7. Lindsey Fitzharris: The Butchering Art – Joseph Lister’s Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
  8. Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
  9. Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
  10. Bea Koch: Mad & Bad – Real Heroines of the Regency
  11. Lily Koppel: The Astronaut Wives Club
  12. Natalie Livingstone: The Mistresses of Cliveden
  13. Gail MacColl/Carol McD. Wallace: To Marry an English Lord
  14. Philip Mansel: Prince of Europe – The Life of Charles-Joseph de Ligne
  15. Leo Marks: Between Silk and Cyanide – A Code Maker’s War 1941-45
  16. Molly Peacock: The Paper Garden – An Artist Begins Her Life’s Work at 72
  17. Michael du Preez und Jeremy Dronfield: Dr. James Barry – A Woman Ahead of Her Time
  18. Hallie Rubenhold: Lady Worsley’s Whim – An Eigtheenth-Century Tale of Sex, Scandal and Divorce
  19. Ronen Steinke: Der Muslim und die Jüdin – Die Geschichte einer Rettung in Berlin
  20. Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking

20 Titel auf dem SuB zum Montatsanfang

Während ich gerade so richtig in Herbststimmung bin …

… und von gemütlichen Nachmittagen mit Tee und Buch auf dem Sofa träume, wird gerade vor dem Haus die Straße aufgerissen. Immerhin sollte diese Baustelle an den Wochenenden pausieren – im Gegensatz zu den Gleisarbeiten in der Nähe, die seit Wochen dafür sorgen, dass wir 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche einen Alarm hören können, der ausgelöst wird, sobald ein Zug durch die Baustelle fährt. Nicht gerade die passende Hintergrundkulisse für gemütliche Lesezeiten. 😉

Zwei Stapel mit insgesamt dreizehn Büchern, links davon steht ein Buch mit dem Titel "The Lost Ones", rechts davon ein angeschalteter eReader auf dem das Cover von "Curse the Day" zu sehen ist.

Mein aktueller „Herbst-Lesestapel“ – mal schauen, wie viele von diesen 15 Büchern ich in diesem Jahr auch wirklich lese. *g*

Was dazu führt, dass ich momentan viel Zeit mit meinem aktuellen Spiel („Wylde Flowers“ – sehr entspannte Mischung aus Farming und Hexenausbildung mit einem etwas gewöhnungsbedürftigen, aber angenehm diversen Charakterdesign) verbringe. Außerdem ziehe ich zur Zeit ständig Bücher aus dem Regal, die ich lesen will, wenn es denn endlich ruhiger wird! Also gleich nachdem ich all die angefangenen Kinder- und Jugendbücher beendet habe, die sich hinter dem Sofa stapeln, und die Sachbücher, die auf dem Stapel daneben liegen … Nur gut, dass Bücher nicht schlecht werden. *g*

Auralee Wallace: In the Company of Witches (Evenfall Witches B&B 1)

Ich weiß nicht mehr genau, wo ich über „In the Company of Witches“ gestolpert bin, aber da das Buch als „herbstlich“, „cozy“ und „wohltuend“ beworben wurde, habe ich es mir als Herbstlektüre besorgt. Am vergangenen Montag dachte ich, dass das der passende Titel wäre, um mich von einem ziemlich frustrierenden Tag zu erholen, und ich fürchte, dass ich damit nicht ganz richtig lag. Das lag aber eher an meinen Erwartungen an den Roman als an der Geschichte, die ich vermutlich mehr genossen hätte, wenn ich nicht so sehr im Hinterkopf gehabt hätte, dass sie „heimelig“ und „wohltuend“ sei, um dann über Elemente zu stolpern, die ich persönlich definitiv nicht in diese Kategorien stecken würde.

Erzählt wird die Handlung aus der Perspektive von Brynn Warren, die gemeinsam mit ihren beiden Tanten Nora und Izzy das Bed & Breadfast „Ivywood Hollow“ führt, in dem auch ihr Onkel Gideon lebt. Brynn ist 31 Jahre alt und seit dem überraschenden Tod ihres Mannes Adam vor über einem Jahr verwitwet. Außerdem ist sie – ebenso wie der Rest der Familie – eine Hexe und sorgt wie schon ihrer Vorfahren dafür, dass es den Anwohnern des kleinen Ortes, in dem sie leben, gut geht, auch wenn natürlich niemand wissen darf, dass die Warrens Hexen sind. Dummerweise wird dann Constance Graves, die wegen einer Renovierung ihres eigenen Hauses im B&B wohnt, ermordet, und bei all den Gerüchten rund um den Mord fällt der Verdacht nicht nur auf Brynns Tante Nora, sondern es gibt natürlich auch die eine oder andere Person, die zu einer Hexenjagd aufruft. Klingt wirklich gemütlich, nicht wahr? 😉

Lustigerweise gibt es wirklich viele schöne und heimelige Elemente in „In the Company of Witches“. Ich mochte es sehr, wie die Magie der Warrens beschrieben wurde, ich habe gern von Brynns Zuneigung zu ihrer Familie und von ihrer Liebe zu ihrem verstorbenen Mann gelesen, und ich habe mich amüsiert über all die Geplänkel zwischen Nora und … ach, eigentlich dem gesamten Rest der Welt. Sehr vieles daran hat mich an den Film „Practical Magic“ erinnert, aber auch bei dem würde ich halt nicht sagen, dass er rundum wohltuend und heimelig ist, denn schließlich gibt es da all die unverarbeitete Trauer von Sally und einen Geist, der ausgetrieben werden muss. So ist es im Prinzip auch bei „In the Company of Witches“, wo Brynns Trauer um ihren Mann der Grund dafür ist, dass sie ihr Leben (und ihre Magie) fast vollständig aufgegeben hat, während die Ermordung von Constance dafür sorgt, dass Brynn nicht nur ihre Beziehung zu ihrer Familie – vor allem zu ihren sich ständig einmischenden Tanten – aufarbeiten, sondern sich auch noch mit Constances vollkommen miteinander verfeindeten Geschwistern beschäftigen muss.

So ist dieser Roman zwar definitiv von einer herbstlichen Atmosphäre geprägt und es gibt viele schöne Momente rund um Brynns Familie und ihre Magie, die ich sehr genossen habe, aber die Geschichte war für mich definitiv nicht „fluffy“ oder „gemütlich“ zu lesen. Dafür gibt es zu viele Szenen, die von Trauer, von Wut oder der kleinlichen Rache von Familienmitgliedern geprägt sind, es gibt zu viele verletzte Gefühle und zu viele Geheimnisse. Natürlich mischen sich darunter auch einige lustige und wohltuende Momente, außerdem habe ich Brynns Familie sehr gemocht, und das, obwohl ihre Tanten in ihrer Zuneigung für Brynn stellenweise wirklich fürchterlich übergriffig handeln. Insgesamt denke ich sogar, dass ich dem zweiten Band der Reihe eine Chance geben werde, nachdem ich nun weiß, dass es weniger „cozy“ sein wird, als ich ursprünglich gedacht hatte. Es waren wirklich vor allem meine Erwartungen an das Buch, die mir den Spaß daran etwas verdorben haben. Wenn ich gewusst hätte, was für Themen in der Geschichte dominieren, hätte ich nicht an einem Tag dazu gegriffen, an dem ich etwas Tröstendes lesen wollte. Wer also kein Problem damit hat, in „In the Company of Witches“ von unverarbeiteter Trauer und von einander hassenden Familienmitgliedern eines Mordopfers zu lesen, wird mit dieser Cozy-Mystery-Variante von „Practical Magic“ bestimmt viel Spaß haben

Katherine Addison: The Witness for the Dead (The Cemeteries of Amalo 1)

Nachdem mir schon „The Goblin Emperor“ von Katherine Addison sehr gut gefallen hatte und ich im Mai die Kurzgeschichte „Min Zemerin’s Plan“ gelesen hatte, war klar, dass ich mir in absehbarer Zeit auch noch „The Witness for the Dead“ (und „The Grief of Stones“) besorgen müsste. „The Witness for the Dead“ wird aus der Perspektive von Thara Celehar, der in „The Goblin Emperor“ eine wichtige Nebenrolle spielte, erzählt. Nach den Ereignissen rund um Maias Thronbesteigung hat der Prälat eine neue Aufgabe zugeteilt bekommen, die ihn in die Stadt Amalo geführt hat. Dort arbeitet er nun in seiner Eigenschaft als Witness for the Dead, was bedeutet, dass er, wenn er darum gebeten wird, als Zeuge/Fürsprecher der Verstorbenen handelt. Seine besondere Gabe verleiht Celehar dabei die Fähigkeit, Erinnerungen oder Eindrücke von (frisch) Verstorbenen wahrzunehmen, aber wenn dies nicht mehr möglich ist oder keine hilfreichen Antworten liefert, dann muss der Geistliche auf ganz normale Ermittlungen zurückgreifen, um Probleme zu klären.

In „The Witness for the Dead“ hat Celehar gleich mehrere Angelegenheiten, die ihn beschäftigen. So setzt der Geistliche seine besondere Fähigkeit in einem Erbstreit ein, um herauszufinden, welchem seiner Söhne ein verstorbener Händler sein Geschäft hinterlassen hat, er sucht das Grab einer Frau, von der ihr Bruder vermutet, dass sie von ihrem Mann ermordet wurde, und er versucht herauszufinden, von wem und warum eine Opernsängerin getötet worden sein könnte. Obwohl Celehar mit so vielen unschönen Fällen beschäftigt ist und sich zusätzlich noch mit Kirchenpolitik herumschlagen muss, liest sich dieser Roman überraschend entspannt und wohltuend, was vor allem an der Persönlichkeit des Protagonisten liegt. Celehar ist ein ernsthafter Mann, der die Aufgaben, die in sein Arbeitsgebiet fallen, mit großer Professionalität und Entschlossenheit behandelt. Er gibt sich große Mühe, vorurteilsfrei an seine Fälle heranzugehen, und auch wenn manche Aspekte seiner Arbeit mühsam und unschön sind, so sind sie halt Teil seiner Berufung und verdienen deshalb in seinen Augen die gleiche Aufmerksamkeit und den gleichen Respekt wie die Dinge, die einfacher und befriedigender zu erledigen sind.

Ich habe es sehr genossen, Celehars Perspektive zu verfolgen und mich überraschend oft amüsiert, wenn der arme Geistliche einen möglichst taktvollen Weg finden musste, um eine Information zu übermitteln, oder wenn er sich mit anderen Würdenträgern herumschlagen muss, obwohl er doch einfach nur seinen Job erledigen wollte. Und obwohl es im Laufe der Handlungen zu Morden, Ghul-Angriffen, Explosionen und ähnlichen Dingen kommt, liest sich die Geschichte sehr entspannt, weil sich Katherine Addison vor allem auf das Innenleben ihres Protagonisten und all die kleinen Dinge, die er über die Personen um sich herum rausfindet, konzentriert. Die Tatsache, dass ich von Anfang an Celehar so sehr ins Herz geschlossen habe, hat dafür gesorgt, dass ich selbst bei den eher gemächlichen Passagen mit voller Konzentration dabei war, weil ich nicht nur neugierig auf die Ergebnisse seiner Ermittelungen, sondern auf seine persönliche Reaktion darauf war. Ich fand es schön mitzuverfolgen, wie er im Laufe des Romans ein wenig Frieden mit den Ereignissen aus seiner Vergangenheit schließt und wie er zaghaft neue Freundschaften knüpft.

Außerdem bin ich weiterhin fasziniert von der Welt, die die Autorin rund um ihre Elven und Goblins geschaffen hat, auch wenn mich auch dieses Mal das Problem mit den unterschiedlichen Anreden für die verschiedenen Personen fertiggemacht hat. Es ist nicht gerade einfach, bei einer solch großen Gruppe von Charakteren den Überblick zu behalten, wenn die Anreden davon abhängen, in welchem Verhältnis die miteinander sprechenden Personen stehen, welches Statusgefälle eine Rolle spielt oder ob die Figuren sich gerade privat oder in ihrer offiziellen Funktion miteinander unterhalten. Aber da es sich schon bei „The Goblin Emperor“ bewährt hat, wenn ich mir da keinen Stress gemacht habe und einfach darauf wartete, dass mir die folgenden Absätze schon erklären werden, welcher Charakter da gerade mit dem Protagonisten redet, habe ich das auch dieses Mal einfach hingenommen. In der Regel klappte das auch ganz gut – was aber auch daran lag, dass ich „The Witness for the Dead“ so sehr mochte, dass ich den Roman wirklich zügig gelesen habe. Am Ende ist es mir überraschend schwer gefallen, Celehar und seine Welt zu verlassen – weshalb ich direkt im Anschluss zu „The Grief of Stones“ gegriffen habe.