Alle Artikel von Konstanze

Adventsstimmung

Der erste Adventssonntag ist an meinem Mann und mir ziemlich vorbeigezogen, da wir beide kopfüber in dem Raum mit den restlichen Umzugskartons steckten. Immerhin haben wir nicht nur ein paar wichtige Dinge bergen können, sondern den Raum auch soweit aufgeräumt, dass wir in Zukunft theoretisch besser an die diversen Kartons herankommen. Wenn die Dinger nur nicht so schwer wären … Vielleicht sollte ich doch aufhören Bücher zu lesen … oder zumindest so nicht viele davon behalten … ah, neeeee!

 

 

Aber mit dem ersten Schnee ist auch bei mir Adventsstimmung angekommen und so habe ich heute nicht nur den Blick aus dem Fenster festgehalten, sondern auch einen kleinen Kranz für die Wohnungstür gebastelt. Leider sieht die Tür von der Seite immer schäbig aus, weil sie von innen mit einem Brett geschlossen wurde und zwischen den Scheiben und dem Brett sich wohl einiges an Dreck angesammelt hat. Ich will hier lieber nicht schreiben, was ich von den Umbauten an dieser Wohnung halte. Dafür genieße ich einfach noch ein wenig den Blick in den Schnee …

 

[Kulinarisches] Schnelle Küche: Pasta mit roter Kräuterbutter

Vor einiger Zeit hatte ich ja mal von den verschiedenen Sorten Kräuterbutter erzählt, die ich nach einem Grundrezept meine Schwiegermutter gemacht hatte. Die eine Kräuterbutter wurde mit Tomatenmark gemacht – und beim Essen hatte ich die ganze Zeit Lust auf Pasta statt auf die Pellkartoffeln, die wir damit gegessen hatten. Da aber die „Zimmertemperatur“ in unserer Küche zur Zeit zu kalt ist, um mal eben eine Kräuterbutter anzumischen, habe ich mir in den letzten Wochen eine Schnellvariante davon ausgedacht. Ich finde, dass es absolut köstlich schmeckt und dazu ist es einfach und ohne Zeitaufwand zu machen. Achja, frisch geriebener Parmesan gehört auch dazu!

Für die Butter benötigte Zutaten (für zwei Portionen Pasta):

ca. 80g Butter
ca. 3 EL Tomatenmark
1/2 Päckchen „Italienische Kräuter“ (in der Mischung sind rote Zwiebeln, Petersilie, Basilikum, grüner Knoblauch, Thymian und Oregano)
großzügig Salz
großzügig Pfeffer

Die Butter in einer Pfanne schmelzen, dann die restlichen Zutaten dazu geben und gründlich  umrühren. Das sieht auf den ersten Blick nicht so appetitlich aus, ist aber wirklich lecker, wenn es mit der Pasta gemischt wurde.

Wenn das Butter-Tomatenmark-Kräuter-Gemisch fertig ist, dann stelle ich es zur Seite (das klappt also auch, wenn man nur eine Kochplatte hat 😉 ) und koche die Pasta. Für dieses Essen nehme ich Linguine, die eine Kochzeit von 6 Minuten haben – viel schneller kann man gutes Essen wirklich nicht zubereiten. Wenn die Nudeln fertig sind, abgießen, in die Pfanne zur Butter geben und gründlich durchmischen. Wenn die Pasta rundum mit der Kräuterbutter überzogen ist, dann noch mit Parmesan bestreuen und essen!

Charlotte Trümpler: Agatha Christie und der Orient – Kriminalistik und Archäologie

Ich hatte das große Glück und konnte durch die örtliche Bibliothek dieses Buch ausleihen, sonst wäre ich wohl nicht so schnell darüber gestolpert. In ihren autobiografischen Werken („Meine gute alte Zeit“ und „Erinnerung an glückliche Tage“) hatte Agatha Christie viel über die Ausgrabungen ihres Mannes Max Mallowan geschrieben und darüber, wieviel Freude es ihr immer bereitet hatte, dass sie dabei sein durfte.

Dabei hat die Autorin ihren eigenen Anteil an seiner Arbeit immer recht nebensächlich beschrieben. Viel mehr als „ich bekam eine Dunkelkammer zugewiesen“, „Elfenbeinschnitzereien lassen sich hervorragend mit meiner Gesichtscreme reinigen“ und „ich bin fasziniert von Keramik“ bekommt man von ihr direkt nicht erzählt. Nur zwischen den Zeilen kann man lesen, wie viel sie zu den Ausgrabungen beigetragen hat – und dies alles, obwohl sie „nebenbei“ weiterhin an ihren Romanen schrieb.

„Agatha Christie und der Orient“ ist als Begleitmaterial zu einer Ausstellung über die Autorin und ihre Arbeit bei den Ausgrabungen ihres Mannes entstanden und wurde vom Scherz Verlag veröffentlicht. Leider ist das Buch nur noch gebraucht zu bekommen, dabei möchte ich es eigentlich jedem ans Herz legen, der sich für die Person Agatha Christies und für Archäologie interessiert. Denn hier bekommt man Einblick in die Ausgrabungen Max Mallowans und in das Leben an einem solchen Ausgrabungsplatz. Das Buch zeigt Bilder von den verschiedenen Orten (und was mir besonders gefiel: Es gibt auch sehr viele Bilder von Agatha Christie bei den Ausgrabungen – was bei der scheuen Autorin ja nun doch ein Glücksfall ist).

Verschiedene Autoren berichten von der Bedeutung der Entdeckungen Max Mallowans für die Archäologie, extrahieren aus den Büchern des Ehepaares Agathas Anteil an diesem Werk ihres Mannes (so hat sie definitiv finanzielle Unterstützung geleistet, hat die Arbeiter medizinisch versorgt, hat Keramiken wieder zusammengesetzt, Elfenbein gereinigt, die Fundstücke fotografiert und für das Wohl aller Beteiligten gesorgt, in dem sie ihre Fantasie nutzte, um zum Beispiel Eclairs mit Büffelmilchsahne zu servieren, damit es den Briten in der Fremde nicht an dem gewohnten Luxus fehlt *g*).

Sehr schön fand ich es auch die Eindrücke von Joan Oates zu lesen, die mit der Autorin befreundet war und sich an so manchen gemeinsamen Einkaufsbummel über den Bazar erinnerte. Auch wird auf den Einfluss ihrer Erlebnisse im Nahen Osten auf ihre Arbeit als Kriminalschriftstellerin hingewiesen, denn nicht nur in „Rächende Geister“ (ein Krimi, der während der 11. Dynastie in Theben spielt und bei dem ihr ein Kollege ihres Mannes bei der Recherche geholfen hatte), sondern auch einige der modernen Titel sind davon sehr geprägt worden. Ich werde nach dieser Lektüre einige Agatha-Christie-Krimis auf jeden Fall mit anderen Augen betrachten.

Dabei habe ich gar nicht mal so viel neues erfahren, wenn man von dem archäologischen Anteil des Buches absieht (ich finde das zwar interessant, beschränke mich da aber normalerweise auf Romane, die in diesem Umfeld spielen 😉 ), aber ich habe eine neue Sicht auf einige Dinge bekommen  – und ich habe die Fotos genossen! So viele alte Abbildungen von den Ausgrabungen, von den Landschaften und von den Menschen. Fotos von Agatha Christie, die zeigen, wie sie die Ausgrabungen wahrgenommen hat, was ihr damals ins Auge gefallen ist und was für sie so wichtig war, dass sie es trotz der hohen Materialkosten abgelichtet hat. Aber auch Bilder, die die Autorin zeigen, wie sie entspannt auf einem Hügel spazieren geht, wie sie neugierig in ein Ausgrabungsloch späht und wie sie mit den anderen in der Wüste an einer Teetafel sitzt. Wer von euch die Möglichkeit hat, der sollte auf jeden Fall einen Blick in das Buch werfen – und wenn er dabei nur die Fotos betrachtet!

Verwöhntag für die Winterkatze (mit SuB-Nachschub und anderen schönen Dingen)

Nachdem ich mich am Dienstag bei meinem „Dies und Das (10)“ ein bisschen ausgejammert hatte, ging es mir gleich deutlich besser. Was auch gut war, denn so konnte ich gestern den jährlich stattfindenden „Verwöhntag für die Winterkatze“ auch so richtig genießen. In diesem Jahr begann der Verwöhntag schon kurz nach Mitternacht, als mein Mann aus einem Päckchenstapel eins herausfischte, das schon seit dem 15. November auf Aufmerksamkeit wartete. Darin befanden sich zwei Dinge, über die ich mich sehr freue:

Nachdem ich noch etwas in dem Gartenbuch gestöbert hatte und gleich ein paar Ideen für das Frühjahr bekam, ging es dann gegen halb zwei ins Bettchen. Das hatte allerdings zur Folge, dass ich noch nicht so richtig wach war, als mein Mann mich morgens weckte, damit ich mich weiter verwöhnen lassen konnte. So bin ich im Pyjama vom Bett auf das Sofa gewandert und habe weitere Päckchen geöffnet. 😀

Von der Rachel-Morgen-Serie hatte ich den ersten Band mal bei der Arbeit gelesen und der hatte mir so gut gefallen, dass ich einfach neugierig auf die Fortsetzung bin. Vor allem, nachdem ich die Reihe Susanne empfohlen hatte und die inzwischen – soweit ich weiß – alle Teile davon verschlungen hat. Der Comic ist von dem gleichen Zeichner wie auch „Pjöngjang“ und ich bin sehr neugierig darauf, was Guy Delisle in Birma erlebt hat. Auch mit den Marlowe-Romanen geht ein großer Wunsch in Erfüllung! Ich liebe Chandlers Krimis und seinen Privatdetektiv, aber bislang habe ich die auch immer nur aus der Bibliothek ausgeliehen. Nun kann ich sie jederzeit aus dem Regal nehmen und darin stöbern.

Und damit ich nicht nur mit der Nase im Buch dasitze (als ob ich das nicht eh ständig tun würde *g*) gab es noch eine DVD und ein Spiel für mich. „Stolz und Vorurteil“ hatte ich mir im Februar schon von Natira ausgeliehen und fand den Film einfach bezaubernd und musste ihn gleich auf den Wunschzettel packen, während ich das Spiel bei Bibendum antesten durfte. Das führte dazu, dass das arme Bibendum während des Besuchs bei uns das frisch erworbene Spiel erschreckend oft teilen muss– … äh … durfte.

Eigentlich hatte mein Mann mir ja aufgetragen zum Frühstück ein Stück Schokoladentorte zu essen, aber ich habe mich dann doch lieber an einen Sesamring mit Kräuterkäse gehalten. Von der Schokoladentorte gab es dann am Nachmittag ein großes Stück, nachdem ich von den insgesamt gut vier Stunden Telefonieren, dem Emailbeantworten, dem Einbauen einer Tür in unseren Badzimmerschrank und dem Rumwühlen in Umzugskartons etwas ausgehungert war. Beendet habe ich meinen perfekten „Verwöhntag“ dann (nachdem ich vorher noch Pasta mit roter Kräuterbutter gekocht und gegessen hatte) eingemuckelt auf dem Sofa mit dem Anschauen von „Read or Die“. Hach, so ein schöner Tag, da mag ich mich nicht mal beschweren, weil bislang noch kein Schnee bei mir angekommen ist. 😉

Rhiannon Lassiter: Böses Blut

Über „Böses Blut“ von Rhiannon Lassiter bin ich in den letzten Monaten auf verschiedenen Blogs gestolpert – wer letztendlich dafür verantwortlich war, dass ich es in der Bibliothek vormerkte, kann ich allerdings nicht mehr sagen. Oh, und bevor sich einer Gedanken macht wegen des Fotos, auf dem ich den Roman scheinbar brutal mit dem Fuß offen halte: Keine Angst, das Buch hat keine Spuren zurückbehalten. Das war nur eine Methode, um euch mal die einfache aber schöne Innengestaltung zu zeigen, ohne mir dabei die Arme zu verrenken.

Da es etwas gedauert hatte, bis die Bibliothek mir das Buch zur Verfügung stellen konnte, hatte ich anfangs keine Ahnung mehr, worum es überhaupt in der Geschichte ging und warum ich den Roman lesen wollte. Ich habe ihn mir am Samstag nur einfach geschnappt, weil ich keins meiner eigenen Bücher auf einen Trip in die Stadt mitnehmen wollte. Nach stundenlangem Rumgerenne zwischen orientierungslosen Menschen hat mich mein Mann in einem Café abgesetzt, weil er ohne mich noch ein paar Besorgungen unternehmen wollte. Als er eine Stunde später wiederkam, war ich auf Seite 142 und er musste mich anstupsen, damit ich ihn überhaupt wahrnahm.

„Böses Blut“ erzählt eine leicht gruselige Geschichte für Jugendliche, die eigentlich ganz gewöhnlich anfängt. Eines Tages lernten sich Peter und Harriet in einer Londoner Kunstgalerie kenne und stellten fest, dass ihre Töchter beide „Cat“ (bzw. „Kat“) genannt werde. Während sie über ihre Kinder redeten, kamen sich die beiden näher und einige Zeit später gab es ein großes Kennenlernessen bei dem es zum ersten Streit zwischen den beiden Mädchen kam. Weder Catriona noch Katherine waren besonders erfreut darüber, sich ihren Spitznamen teilen zu müssen, während Cats älterer Bruder Roley (Roland) und Kats jüngerer Bruder John die ganze Sache zwar unerfreulich fanden, aber nicht verstehen konnten, was denn nun so schlimm daran sei.

Zweieinhalb Jahre später sind Peter und Harriet verheiratet und noch immer streiten sich ihre Töchter, während die Jungen versuchen möglichst unauffällig durch den Familienalltag zu kommen, um nicht ständig in die Kleinkriege der Mädchen hineingezogen zu werden. Da kann auch die Aussicht auf einen Urlaub die Stimmung der Kinder nicht aufhellen, obwohl sie seit der Hochzeit der Eltern nicht mehr weggefahren sind. In dem Haus im Lake District war Kats und Johns Mutter aufgewachsen, auch wenn die beiden Geschwister das Gebäude noch nie gesehen hatten, da kein enges Verhältnis zwischen ihrer verstorbenen Mutter und ihren Eltern bestand.

Auf den ersten Blick scheint das Haus toll zu sein – etwas vernachlässigt, aber so groß, dass jeder freie Auswahl bei den Zimmer hat. Und in jeder Ecke stehen Bücher, finden sich alte Spielsachen oder lassen sich sonstige Schätze entdecken, sogar eine Scheune mit einem Billardtisch gehört zum Gebäude. Doch so richtig Lust hat keiner der vier sich in dem Haus umzugucken, zu unheimlich ist es ihnen. Richtig gruselig wird es aber, als Cat eine aufwändig gestaltete Puppe mit dem Namen Delilah findet und diese immer wieder an den seltsamsten Stelle auftaucht, obwohl niemand sie dahingesetzt haben will.

Während sich alle sicher sind, dass das Mädchen nur einen neuen Weg gefunden hat, um die Familie dafür leiden zu lassen, dass sie nun mit Kat zusammenleben muss, beginnt der sechzehnjährige Roley auf einmal seltsame Gestalten in spiegelnden Flächen zu sehen. Und die dreizehnjährige Kat stößt auf verstörende Tagebücher ihrer Mutter und einen Haufen Jugendbücher, bei denen die Namen der Figuren gewaltsam durchgestrichen wurden …

Mir hat es gefallen, dass die Geschichte schon früh recht gruselig wurde. Obwohl ich bei dem einen oder anderen Blogbeitrag schon einen Hinweis auf die Lösung all der unheimlichen Begebenheiten bekommen hatte, hatte ich beim Lesen nicht das Gefühl, dass mir dies die Stimmung verderben würde. Ganz langsam steigern sich die seltsamen Vorfälle von kleinen Dingen, die man als Streiche eines der Kinder interpretieren könnte, bis zu gefährlichen Zwischenfällen, die unübersehbar eine unnatürliche Ursache haben müssen.

Die vier „Geschwister“ fand ich – abgesehen von Cat – sehr sympathisch dargestellt, und sogar diese nervige Zicke 😉 tat mir am Ende wirklich leid, weil sie solche Angst hatte und ihr keiner glauben wollte, dass sie nicht Schuld an einigen der seltsamen Begebenheiten hatte. Einzig der kleine John schien mir etwas zu … hm … weise für sein Alter, aber vielleicht ist das die Folge, wenn man von seinem siebten Lebensjahr an in einer Familie lebt, in der sich alles nur um die Befindlichkeiten der beiden „Katzenmädchen“ dreht.

Die Geschichte hat wirklich meinen Geschmack getroffen: Ein bisschen gruselig, ein bisschen skurril (gegen Ende wurde es zum Teil wirklich seltsam) und doch nie so unheimlich, dass mir beim Lesen unwohl wurde. Von daher bin ich mir sicher, dass das Buch auch bei der jugendlichen Zielgruppe ankommt. Schön fand ich auch die Aufmachung der einzelnen Seiten, die wirklich viel zur Stimmung beim Lesen beigetragen hat. Achja, Rhiannon Lassiter drückt sich eher einfach aus, was aber bei dieser Geschichte wirklich nicht von Nachteil ist, denn so kann man den Roman zügig lesen und sich dabei auf die stetig steigende Spannung konzentrieren. Ich werde auf jeden Fall die Augen aufhalten, ob noch mehr Bücher von der Autorin in Deutschland erscheinen werden. Wenn ich das bei Amazon.com richtig sehe, dann hat sie sich auf unheimliche Jugendbücher spezialisiert …

Dies und Das (10) und Gemüseküchlein

Irgendwie bin ich gerade etwas unzufrieden. So wenig ich mich normalerweise vom Novemberwetter niederschlagen lasse und mich dafür umso mehr auf den herannahenden Winter, die Weihnachtszeit und vielleicht sogar etwas Schnee freue, so sehr möpe ich gerade in der Gegend rum.

Vielleicht liegt es daran, dass unser Umzug in die neue Wohnung nun schon über ein Jahr her ist und wir immer noch einen großen Teil der Umzugskartons nicht auspacken konnten. Inzwischen ist sogar das Suchen in den Kartons zu einer kräftezehrenden Herausforderung geworden, da die Kisten beim Umzug sehr gelitten haben und nur vorsichtig noch bewegt werden können. Nicht gerade einfach, wenn man bedenkt, dass so gut wie alle Kartons mindestens bis zur Hälfte mit Büchern gefüllt sind.

Ich suche gerade verzweifelt meine Lieblingsbluse, weil ich die zum runden Geburtstag meines Schwiegervaters anziehen möchte. Doch wenn das so weitergeht, dann werde ich wohl eins der fünf T-Shirts anziehen, die ich im letzten Jahr immer getragen habe, wenn ich was „außer Haus“ zu erledigen hatte. Unsere Küche ist – dank der ganzen Tierarztkosten – wieder deutlich weiter in die Ferne gerückt. Und die Türen bekomme ich dieses Jahr auch nicht mehr renoviert, weil das Wetter nun nicht mehr gut genug ist, um die große Schleif- und Streichaktion auf dem Balkon zu erledigen …

Letztes Jahr hatte ich noch gehofft, dass ich um diese Zeit eine renovierte und neu eingerichtete Wohnung haben würde. Vermutlicht ist es das, was mich gerade etwas aus der Bahn wirft und für mich so untypisch quengelig macht.

Um dem entgegen zu wirken, versuche ich nachmittags etwas Zeit für mich zu finden, mich dann mit Tee, Keksen und einem Buch auf dem Sofa einzumucken, mit den Katzen zu schmusen und ein gemütliches Stündchen zu verbringen. Allerdings fehlt mir dieses Stündchen gerade ganz eindeutig zum Bloggen. 😉 Dabei hätte ich das eine oder andere Buch hier, von dem ich euch erzählen mag. Zum Beispiel habe ich am Samstag „Böses Blut“ von Rhiannon Lassiter gelesen – leider fällt mir nicht mehr ein, wer von euch Buchbloggern das empfohlen hatte.

Den Katzen geht es zur Zeit wieder gut. Shandy scheint zur Ruhe zu kommen und hat sich schon seit Tagen nicht mehr daneben benommen – nicht einmal, als wir Samstag den ganzen Tag in der Stadt waren und sich dadurch die Fütterungszeit unserer Bande um Stunden verschoben hatte. Christie und Logan benehmen sich, als seien sie niemals beim Tierarzt gewesen und auch wenn Baltimore immer noch an seiner Schnauze rumwischt, so denken wir inzwischen, dass das daran liegt, dass da gerade durch die fehlenden Zähne sehr viel ändert. Er scheint keine Schmerzen zu haben, frisst wie ein Verhungerter und benimmt sich ansonsten vollkommen normal.

 

Etwas liebebedürftiger sind sie bei dem Wetter alle – aber das kenne ich schon, wenn das Wetter kälter wird und die Heizung bei uns trotzdem erst am späten Abend kurz angeworfen wird. Frauchen ist an solchen Tagen eindeutig die beste Wärmequelle für diese armen frierenden Kätzchen. 😉

Gemüseküchlein

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob „Gemüseküchlein“ das richtige Wort dafür ist, aber irgendwie muss ich die Dinger für euch ja benennen. *g* Wenn ich als Studentin gerade nicht gerade total pleite war, dann hatte ich immer drei Dinge im Haus: Eier, Käse und Zwiebeln. Alles zusammengemischt mit Salz und Pfeffer gewürzt und eventuell mit Mehl angedickt ergab einen in der Pfanne ausbackbaren Teig und das Ergebnis erinnerte ein wenig an Zwiebelkuchen

Manchmal erinnere ich mich diese Experimente aus meinem Studentenleben – und da ich es sowieso liebe in der Küche zu improvisieren oder aus Resten etwas machen zu müssen, habe ich mich gestern in meiner Küche einfach mal umgeguckt. Ich suchte etwas, was ich zu Kartoffelbrei machen konnte, denn den hatte sich mein Mann schon vor länger Zeit gewünscht, und angefangen hat das ganze Rezept mit einer Dose Mais – alle anderen Sachen wurden von der Menge her darauf abgestimmt.

So habe ich letztendlich folgende Zutaten zusammengeworfen:

4 Eier
ca. 200 g Mehl (ich habe den Rest aus meiner Mehldose genommen, ohne abzumessen, aber Eier und Mehl ergaben einen festen, aber noch flüssigen Teig)
1 Dose Mais
1 große Mohrrübe (grob gerieben)
1 Zwiebel (fein gewürfelt)
Petersilie
Salz
Pfeffer

 

Aus dem ganzen Teig habe ich kleine „Pfannkuchen“ ausgebacken – insgesamt sind es wohl 16 Stück geworden und reichen somit locker für zwei Mahlzeiten für zwei Personen. Ich finde, dass man die auch ohne den Kartoffelbrei (wobei der verflixt lecker war) oder kalt (zum Frühstück *g*) essen kann. 😉 Vielleicht mag einer von euch ja auch mal damit experimentieren. Mit einer kleineren Dose Mais oder ohne den Mais und dafür mit anderem Gemüse kann man auch kleinere Mengen davon machen.

Und wieder ein Tierarztbericht …

Heute war Christie damit an der Reihe, zum Tierarzt zu fahren und narkotisiert zu werden. Nachdem sie in der letzten Wochen beim Fressen eine Seite geschont und zwischenzeitlich etwas gesabbert hatte, wurde am Montag ein abgebrochener Backenzahn bei ihr festgestellt. Also wurde unsere kleine Wildkatze heute morgen von mir im Schlaf überrascht, in den Korb gesteckt und dann sang sie mir bei der halbstündigen Fahrt zum Tierarzt die Ohren voll.

Da wir etwas zu früh waren, durfte sie sich erst einmal in Ruhe im Behandlungsraum umgucken. Das hat bei ihr allerdings nur Fluchtinstinkte geweckt  und so musste jeder, der dem Raum in der Zeit betreten wollte, erst einmal mit den Füßen meine Katze abfangen. *ohje* Auch bei der Narkosespritze hat unsere Christie ihren Kampfgeist gezeigt und dem Tierarzt eine Schramme verpasst. Dafür ist sie dann nach erstaunlich kurzer Zeit eingeschlafen: Auf dem Fußboden und eingeklemmt zwischen dem PC und dem Schreibtischstuhl unseres Tierarztes.

1 ½ Stunden später erreichte mich dann der Anruf: Mit Christie ist alles gut gelaufen und der abgebrochene Backenzahn musste nicht gezogen werden! Es reichte einfach ihn zu schleifen, so dass sie sich nicht daran verletzten kann. So durfte ich mich also nachmittags wieder auf den Weg machen, um unsere kleine Kampfkatze abzuholen. Erwiesenermaßen in gutem Zustand und ganz ohne Zahnstein wackelt sie nun durch die Wohnung. Noch sehr langsam und bedächtig und sehr misstrauisch beäugt von den Katern, aber meiner Meinung nach sieht sie so schon ganz gut aus.

Leider musste Baltimore mich auf der Fahrt am Nachmittag begleiten. Seine Wunden sehen zwar ganz gut aus, er frisst wie ein Scheunendrescher und benimmt sich eigentlich ganz normal, aber er wischt sich inzwischen häufiger mit den Pfoten an der Schnauze entlang. Es sieht aus, als ob er versuchen würde etwas zu entfernen, was zwischen den Zähnen hängt – nur hat er an der Seite kaum noch Zähne. Inzwischen ist seine Schnauze schon ganz wund, weil er sich immer wieder mit den Krallen verschrammt. Am Montag schien es mir beim Gähnen so, als ob ich etwas in der einen Wunde gesehen hätte. Und wirklich saß da ein Rest Futter in dem großen Loch, in dem früher mal sein Eckzahn saß. Davon abgesehen fand der Tierarzt keinen Grund, warum der Kater sich ständig an der Schnauze rumwischen muss.

Also wurde das Loch gereinigt und vorsorglich bekam Baltimore noch Antibiotika und Entzündungshemmer (zum Glück alles „auf Kosten des Hauses“ *g*). Wenn also Shandy nicht noch mit einer bösen Überraschung um die Ecke kommt oder Baltimore in den nächsten Wochen nicht aufhört wie ein Eichhörnchen an seiner Schnute rumzuwischen, dann haben wir das Thema Tierarzt wohl erst einmal für eine Weile hinter uns gebracht. Und da meine Wackelmadame sich nicht fotografieren lassen wollte, gibt es hier nur noch ein Foto von den beiden Spielzeugratten, die wir heute vom Tierarzt geschenkt bekamen.

SuB-Zuwachs und Christie

Heute kam der Paketbote gleich mit mehreren Päckchen für mich an. Eins davon war eine Bestellung von mir, die ich einfach ins Regal stellen kann, weil ich das Buch gerade erst aus der Bibliothek ausgeliehen und gelesen hatte.

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Dann noch ein paar Neuzugänge für meinen SuB. Und da inzwischen – dank meiner Listen mit den gelesenen Titeln – unübersehbar ist, dass ich gern Comics und Manga lese, durften die heute auch mal mit aufs Bild.

Ich darf mich also über folgende neue Sachen für Augen und Ohren freuen:

K.L. Going: Voll daneben (Ein Jugendroman, der mich gereizt hat, weil die Hauptfigur den Rauswurf aus seinem Elternhaus und das Leben in einem Wohnwagen in NY als Chance begreift – ich bin gespannt, wie sich das Buch lesen wird.)
Ann Granger: Ein Mord in bessrer Qualität (Ein neuer Krimi mit Lizzie Martin und Benjamin Ross – ich mag diese historischen Krimis, auch wenn sie meiner Meinung nach nicht so gut sind, wie Ann Grangers erste Krimireihe rund um Mitchell und Markby.)
Sharon Ashwood: Hexenlicht (So ganz kann ich an solchen Büchern noch nicht vorbei gehen … 😉 )
Jürgen Carl: Der Concierge (Da der Autor nicht nur Concierge ist, sondern angeblich auch Bücher liebt, habe ich meiner Neugierde mal nachgegeben – immer ein verhängnisvoller Zug bei mir, wenn es um Bücher geht!)
Thomas Finn: Weißer Schrecken (Ich mochte bislang alles von Thomas Finn und die Grundidee reizt mich – für jemand, der „eigentlich“ keinen Horror liest, habe ich in letzter Zeit doch erstaunlich viel davon vor der Nase.)
Novella Carpenter: Meine kleine Cityfarm (Eine Farm mitten in der Stadt, damit man sowohl die Vorteile des „Landlebens“ als auch die kulturellen und sonstigen Angebote der Stadt nutzen kann? Na, ich bin gespannt, was die Autorin da alles erlebt hat!)
Malinda Lo: Ash (Eine Aschenputtelgeschichte … muss ich dazu noch was sagen? Ich liebe Märchenvariationen! Jetzt muss das Buch nur noch meine Erwartungen erfüllen und ich bin zufrieden!)

„Nausicaä“ (Teil 1+2) – die Neuauflage eines wunderschönen (und kritischen) Manga von Miyazaki Hayao. Bislang hatte ich mir immer mal wieder die alten Ausgaben von einer Freundin geliehen, umso schöner finde ich es, dass ich nun die ersten beiden Bände in meinem Besitz habe.
„Black Butler“, „Otomen“ und „Doubt“ sind erste Teile kurzer Serien, in die ich einfach mal reinschnuppern will. Vor allem auf den Psychothriller „Doubt“ bin ich sehr gespannt. „Code:Breaker“ und „Shugo Chara“ lese ich schon länger und mag beide Reihen. Bei Manga sind meine Genrevorlieben noch breiter gefächert als bei Romanen, denn hier mag ich sogar Horror und zuckersüße Kleinmädchengeschichten, die ich als Buch wohl eher nicht anrühren würde. 😉 „Oh, diese Mädchen“ ist ein französischer Comic über drei Mädchen in Paris – das wird mal was anderes sein, als ich normalerweise lese.
Und für die Ohren gab es fast nur Fortsetzungen: „Geisterjäger John Sinclair 60+61“ (um meine Vorliebe für liebevoll gemachten Trash zu befriedigen), „Opus – Die Bücherjäger“ und „Darkside Park – Staffel 3“, sowie „Der Monstrumologe“, was ich ja schon als Buch gelesen habe.

Das dritte Päckchen darf ich noch nicht aufmachen, werde aber über den Inhalt berichten, wenn ich in einiger Zeit die Erlaubnis zum Öffnen erhalte. Ich bin schon sehr gespannt, was darin sein mag!

***

Und zuletzt noch ein kurzer Bericht zum heutigen Tierarztbesuch:

Christies Probleme beim Fressen in den letzten Tagen kommen vermutlich von einem abgebrochenen Backenzahn, außerdem hat sie Zahnstein, der mal entfernt werden sollte. Also bekommt unsere Hübsche am Mittwoch eine Narkose verpasst, um den abgebrochenen Backenzahn in Ruhe anzugucken (und bei Bedarf zu ziehen) und Zahnstein zu entfernen. Ansonsten gab es auch bei ihr wieder die Rückmeldung, dass sie – abgesehen von dem abgebrochenen Zahn – in wirklich sehr gutem Zustand ist! Ihr wundert euch vielleicht, warum ich das immer so betone, aber bei Second-Hand-Katzen ist das eben keine Selbstverständlichkeit. 😉

Guy Delisle: Pjöngjang (Comic)

Guy Delisle ist ein kanadischer Comiczeichner, der eine Zeitlang für verschiedenen europäische Trickfilmstudios gearbeitet hat. Da viele dieser Studios die „Fleißarbeit“ der Produktion an asiatische Firmen vergeben, gehörte es zu Guy Delisles Aufgaben diese Arbeitsphasen in China und später in Nordkorea zu kontrollieren. So kam es, dass der Kanadier einige Monate lang in Pjöngjang gelebt und gearbeitet hat und seine dortigen Erlebnisse später in einem Comic verarbeitete. Ich muss zugeben, dass ich eine ganze Weile schon um diesen Comic herumgeschlichen bin, da mich das Thema wirklich gereizt hat. Aber mir war der Preis zu hoch, um den Band mal eben außer der Reihe zu bestellen. Glücklicherweise hat sich dann jemand meiner angenommen und mir den Comic geschenkt. Dafür noch einmal ganz vielen lieben Dank! 🙂

Anfangs fand ich den Zeichenstil etwas gewöhnungsbedürftig – vor allem Guy Delisles Darstellung von sich selber – , aber nach einer kleinen Zeit konnte ich besonders seine Zeichnungen wirklich genießen. Der Autor erzählt von seiner Ankunft in Nordkorea, von den Warnungen und Verhaltensregeln, die er vorher mit auf den Weg bekam – und wieweit sie dann in seinem Alltag überhaupt von Relevanz waren. Dabei dreht sich „Pjöngjang“ um zwei Schwerpunkte: Das Leben in Nordkorea aus der Sicht eines Ausländers und die Produktion von Zeichentrickfilmen (in so einem Land).

Dabei haben gerade die Teile, in denen es um die Trickfilmproduktion in dem Land ging, bei mir immer wieder die Frage entstehen lassen, ob eine Produktion unter diesen Umständen wirklich günstiger und effektiver sein kann. Allein die Sprachbarriere und kulturelle Unterschiede in Gestik und Mimik lassen so eine Produktion anscheinend zu einer Herausforderung werden. Trotzdem war es auch sehr lustig von all den kleinen Begebenheiten und Katastrophen in diesem Bereich zu lesen.

Doch vor allem hat mich Guy Delisles Wahrnehmung von Nordkorea interessiert. Viele Dinge kannte ich schon aus Büchern, die ich über das Land gelesen habe, wie zum Beispiel der Kontrast zwischen dem was man in den beiden großen Kaufhäusern Pjöngjangs kaufen kann und dem was für die normale Bevölkerung zu bekommen ist. Ich fand es faszinierend, wie sehr man bemüht ist für Delegationen einen schönen Schein aufrecht zu erhalten, während man sich wohl bei den Ausländern, die länger im Land sind, weniger Mühe gibt. Trotzdem werden auch diese von einer „Sehenswürdigkeit“ zur anderen geschleppt, immer in der Begleitung eines Übersetzers und eines Führers, die dafür sorgen, dass der Gast im Land auch nur die Dinge zu sehen bekommt, die „fremdentauglich“ sind.

Dabei gelingt es dem Autor und Zeichner mit feinem Humor und angenehm kritischen Blick auf die verschiedenen Begebenheiten einzugehen, seine eigene Reaktion auf die Kontraste im Land (imposante Gebäude, aber unübersehbare Armut in der Bevölkerung) und sein wachsendes „Trotzverhalten“ gegenüber der Ergebenheit seiner nordkoreanischen Begleiter gegenüber ihrem Führer und seiner Politik darzustellen. Dabei haben mich vor allem die Situationen bewegt, die einen Alltag in Nordkorea zeigen, der für mich persönlich absolut undenkbar wäre. Zum Beispiel die ganzen „Freiwilligendienste“, die die Bevölkerung zu leisten hat – und bei denen ich mich ständig gefragt habe, ob man diese Arbeitskraft nicht eher zum Nutzen der Menschen, statt für die Repräsentation des Staates verwenden sollte …

Wer auch nur ein bisschen Interesse an Comics und/oder Nordkorea hat, dem würde ich „Pjöngjang“ wirklich ans Herz legen! Der Band ist auch für Leute geeignet, die sich noch nicht mit Nordkorea und der Geschichte des Landes auseinander gesetzt haben, da Guy Delisle sich bemüht eventuell notwendige Hintergründe zu erklären. „Pjöngjang“ bietet einen faszinierenden, amüsanten und bedrückenden Einblick in ein Land, das sich schon so viel Jahre vom Rest der Welt isoliert hat und das inzwischen auch für seine „kommunistischen Verbündeten“ wohl kaum noch von Wert ist. Oh, und da mir dieser Comic so gut gefallen hat, ist auch gleich „Shenzhen“ – über Delisles Zeit in China – auf meinen Wunschzettel gewandert …

Baltimore (und kein SuB-Zuwachs)

Heute morgen ging es für Baltimore zum Tierarzt, damit auch er seine Zähne saniert bekommt. Und wieder einmal hat mir dieser Tag gezeigt, wie unglaublich unterschiedlich die Brüder charakterlich sind. Während Logan vierzig Minuten gegen die Narkose ankämpfte, schlief Baltimore innerhalb von zehn Minuten und ich durfte zugucken, wie die Praxishilfe ihn liebevoll wie ein übergroßes Baby aus dem Behandlungsraum trug.

Bei Logan hatte es dann gut zwei Stunden gedauert, bis ich nach meiner Heimkehr eine Nachricht aus der Praxis bekam, bei Baltimore war ich gerade mal eine Stunde wieder hier als der Anruf kam, dass alles gut gelaufen ist. Auch er musste einige Zähne für die Gesundheit opfern – wenn auch nicht alle vier Eckzähne wie sein Bruder, sondern da nur die oberen beiden!

Das allerdings könnte dafür sorgen, dass Baltimore noch einmal operiert werden muss, wenn er sich nicht daran gewöhnt, dass seine unteren Eckzähne kein Gegenstück mehr haben. Zum Glück wäre eine zweite OP „im Preis inbegriffen“ … Bislang sieht der Kater gut aus, er wackelt ein wenig durch die Gegend und natürlich ist ihm von der Narkose übel, aber er geht mit dem Ganzen deutlich gelassener um als sein Bruder und war gerade mal zehn Minuten zuhause, als er auch schon – etwa wackelig – das Klo aufsuchte. 😉

Noch etwas glasige Augen, aber immerhin hat er es aufs Sofa geschafft!

Wenn alles gut läuft und Baltimore keine bösen Nachwirkungen zeigt, dann sind die Coon-Brüder für einige Zeit mit dem Thema Zähne durch. Ansonsten sind beiden in wirklich gutem Zustand (nicht nur für ihr Alter – und das höre ich immer wieder gerne!) und lassen mich hoffen, dass wir die nächsten Jahre nur noch zum regelmäßige Check den Tierarzt aufsuchen müssen.

Allerdings macht mir Christie seit Anfang der Woche Sorgen: sie hat angefangen zu sabbern und kaut momentan ihr Hühnchen nur auf einer Seite. Können Zahnprobleme eigentlich ansteckend sein? Madame wird also am Montag auch brav beim Tierarzt das Schnäuzchen öffnen müssen, damit wir herausfinden, was mit ihr los ist … Ich hoffe nur, dass sich Shandy nicht auch noch ein Beispiel daran nimmt!

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Außerdem gab es heute kleines Päckchen mit einem „kein Sub-Zuwachs“-Buch! 😀 Nachdem mir die DHL-Sendungsverfolgung gestern Abend erzählt hat, dass ich um 20:40 Uhr nicht Zuhause gewesen sei und man mir deshalb eine Benachrichtigung in den Kasten geworfen hätte (natürlich waren wir zuhause und ebenso natürlich hatten wir keine Benachrichtigung im Briefkasten), kam heute doch noch meine Amazon-Bestellung an.

Und da ich wohl heute Nacht wieder sehr lange aufbleiben werde, um sicher zu gehen, dass es Baltimore gut geht, gönne ich mir den siebten Bridgerton-Band heute Abend. So ein Julia-Quinn-Roman sollte doch entspannend genug sein, um mich von den Katersorgen der letzten Tage zu erholen. Mal gucken, ob mich Baltimore gleich auf unser gemeinsames Sofa lässt … 😉