Sofa-Christie

Als Christie bei uns einzog, war sie halb wild und ließ sich nicht anfassen. Es hat Jahre gedauert, bis sie zu einem von uns kam und signalisierte, dass sie Aufmerksamkeit haben möchte. Und es immer noch mit einem Risiko verbunden, wenn man sie streichelt, weil ihre Stimmung jederzeit von Genuss zu Aggression umschlagen kann. Man merkt einfach, dass sie als kleine Katze nicht gelernt hat, dass man einem Menschen ruhig vertrauen kann. Umso kostbarer sind die Stunden, die sie mit uns schmust. Dabei ist eine ihre Lieblingspositionen zwischen mir und der Sofalehne, wobei sie ihre Hinterpfoten fest gegen mein Bein stemmt, sich seitlich legt und sich den Bauch kraulen lässt. Dabei passiert es nicht selten, dass sie mit ihren Vorderpfoten meine Hand einfängt und kleine Bisse verteilt, aber das Risiko gehe ich bei dem hübschen Anblick doch gern ein. 😉

Sachbuch-Challenge Endspurt-Anstupser

Nachdem der November schon angebrochen ist, wird es für einige von uns Zeit, einen Endspurt für die Challenge einzulegen. Ich persönlich muss vor allem das mit dem Rezensieren endlich auf die Reihe bekommen, habe aber auch noch ein paar Bücher hier liegen, die ich eigentlich für die Challenge (fertig-)lesen wollte.

Noch – so würde ich zumindest behaupten – ist das Challenge-Ziel für uns alle erreichbar. Aber das zum Teil auch nur, wenn wir uns so langsam ein wenig ranhalten. 😉 Vielleicht hat die eine oder andere Teilnehmerin ja auch schon eine Rezension geschrieben, die mir durchgegangen ist oder die nicht auf der entsprechenden Challenge-Seite gelistet wurde. Daher würde ich euch auch darum bitten, dass ihr die Seiten spätesten Ende Dezember noch einmal anschaut und aktualisiert.

Ariana

  1. Ronald Reng: Gebrauchsanweisung für London
  2. Anna Regeniter: Ein Jahr in London
  3. Ditte und Giovanni Bandini: Das Vampirbuch
  4. Gerhard Elfers: 111 Gründe, London zu lieben
  5. Gerhard Wagner: Das geht auf keine Kuhhaut – Redewendungen aus dem Mittelalter
  6. Michael Tsokos: Der Totenleser

BücherFähe

  1. Charles River Editors: Calico Jack, Anne Bonny and Mary Read – The Lives and Legacies of History’s most famous Pirate Crew
  2. Alan Greenspan: Mein Leben für die Wirtschaft
  3. Luise Schmidt: Canarisches Tagebuch 1904-1906
  4. Richard Louv: Das Prinzip Natur – Grünes Leben im digitalen Zeitalter
  5. Philip Matyszak: Gladiator – Der ultimative Karriereführer
  6. John Douglas und Mark Olshaker: Anatomie des Mörders
  7. Karl-Wilhelm Weeber: Nachtleben im alten Rom

Hermia

  1. Margaret C. Sullivan: The Jane Austen Handbook – Proper Life Skills from Regency England
  2. Thomas de Padova: Leipniz, Newton und die Erfindung der Zeit
  3. Rebecca Skloot: Die Unsterblichkeit der Henrietta Lacks
  4. Roberta S. Kremer: Zerissene Fäden
  5. Sam Wasson: Verlieben Sie sich nie in ein wildes Geschöpf – Audrey Hepburn und „Frühstück bei Tiffany“
  6. Irfan Orga: Das Haus am Bosporus
  7. Ian Mortimer: Im Mittelalter – Handbuch für Zeitreisende
  8. Julia Korbik: Stand Up – Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene 
  9. A Map of the World – The World According to Illustrators and Storytellers
  10. Gero von Boehm: Unterwegs in der Weltgeschichte mit Hape Kerkeling (Hörbuch) 
  11. Meike Winnemuth: Das große Los
  12. Luise Berg-Ehlers: Mit Miss Marple aufs Land

DieJai

  1. Jinaika Jakuszeit und Miriam Dornemann: Die kreative Manufaktur: Schönheit aus der Natur – Naturkosmetik selbst herstellen
  2. Daniela Matijevic: Mit der Hölle hätte ich leben können – Als deutsche Soldatin im Auslandseinsatz
  3. Birga Dexel: Von Samtpfoten und Kratzbürsten
  4. Martina Kittler: Expresskochen vegetarisch
  5. Ute Hayit und Cornelia Auschra: Kölner Ausflüge
  6. Anna Maria Sigmund: Die Frauen der Nazis
  7. Jan Bredack: Vegan für Alle

Natira

  1. Lena Gorelik: Lieber Mischa
  2. Richard P. Feynman: Es ist so einfach: Vom Vergnügen, Dinge zu entdecken
  3. E.H. Gombrich: Die Geschichte der Kunst
  4. Charles Darwin: Reise um die Welt (Hörbuch)
  5. Maggie Lane: Understanding Austen
  6. Emma Dickens: Das da Vinci Universum – Die Notizbücher des Leonardo
  7. Charlotte Lyne: Alles über Shakespeare
  8. Florian Heine: Mit den Augen der Maler – Schauplätze der Kunst neu entdeckt
  9. Rebecca Gablé: Von Ratlosen und Löwenherzen (Hörbuch)
  10. Walter Kempowski: Im Block
  11. Ben Crystal: Shakespeare on Toast – Getting a Taste for the Bard
  12. Barbara Rosenblat: Audiobook Narrator – The Art of Recording Audio Books 
  13. Suzanne Sega: Kollision mit der Unendlichkeit
  14. Jennifer Croll: Mode – Eine kurze Geschichte
  15. Julia Korbik: Stand Up
  16. Guilia Enders: Darm mit Charme

Neyasha

  1. Alberto Angela: Vom Gladiator zur Hure – Die Reise einer Münze durch das Römische Reich
  2. Reinhold Messner: Der nackte Berg. Nanga Parbat – Bruder, Tod und die Einsamkeit
  3. Axel N. Halbhuber: Ich geh dann mal heim
  4. Jessica Fellowes: The World of Downton Abbey
  5. Rüdiger Safranski: Goethe und Schiller – Geschichte einer Freundschaft
  6. Judith Schalansky: Atlas der abgelegenen Inseln
  7. Susanne Klingner: Hab ich selbst gemacht – 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte
  8. Michael Wigge: Ohne Geld bis ans Ende der Welt
  9. Tomas Tranströmer: Die Erinnerungen sehen mich

Nina

  1. Sabrina Fox: Mrs. Fox will heim
  2. Gayle Tufts: Miss Amerika
  3. Linda Lovelace: Ich packe aus!
  4. Flavius Josephus: Geschichte des judäischen Krieges
  5. Bernd Senf: Die blinden Flecken der Ökonomie (Teil 1)

Sayuri

  1. Michael Martin: 30 Jahre Abenteuer – Unterwegs in den Wüsten der Erde
  2. Arnhild Lauveng und Günther Frauenlob: Nutzlos wie eine Rose
  3. Luise Reddemann und Cornelia Dehner-Rau: Trauma
  4. Bill Bryson: A Walk in the Woods
  5. Luise Reddemann, Peter Schellenbaum und Manuela Miller: Das innere Kind

Winterkatze

  1. Sina Trinkwalder: Wunder muss man selber machen
  2. Margaret C. Sullivan: The Jane Austen Handbook – A Sensible Yet Elegant Guide to Her World
  3. Laura Thompson: Agatha Christie
  4. Barbara Sichtermann: Gerstenbergs 50 Klassiker – Schriftstellerinnen
  5. Reinhard Osteroth: Erfinderwelten – Eine kurze Geschichte der Technik
  6. Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung – Die Geschichte meiner wunderbaren Rettung
  7. Reza Aslan: Zelot – Jesus von Nazaret und seine Zeit

Wörterkatze

  1. Helge Sobik: Das letzte Postamt diesseits des Polarkreises – Finnische Fundstücke
  2. Dick Houston: Bulu – Der afrikanische Wunderhund
  3. Celia Haddon: Tilly- Die Katze, die niemand haben wollte
  4. Richard P. Feynman: Sie belieben wohl zu scherzen
  5. Sabine Kuegler: Dschungelkind
  6. Peter Gethers: Klappohrkatze
  7. Guilia Enders: Darm mit Charme
  8. Thomas Bauer: Möge Allah dir Flügen verleihen – Per Liegerad durch die Türkei

November-SuB 2014

Es wird wieder Zeit für den Monatsanfangspost mit dem SuB-Stand und dem „Lesefazit“ des vergangenen Monats. Sowohl der Stress der letzten Wochen, als auch „The Cuckoo’s Calling“ haben sich deutlich auf mein Lesepensum ausgewirkt, so dass es nur den Kinderbüchern zu verdanken ist, dass ich insgesamt 9 Bücher gelesen habe. Außerdem gab es 4 Hörbücher für die Ohren, wobei nur eine der Geschichten („Der Prinzessinenmörder“) neu für mich war. Den Rest kannte ich entweder schon als Buch oder ich habe das Hörbuch noch einmal gehört, weil es mir beim ersten Mal so gut gefallen hatte.

Der November bringt wieder die üblichen Vorhaben bezüglich der Sachbuch-Challenge – wobei es dieses Mal weniger um das Lesen als um das Schreiben der Rezensionen geht, da muss ich dringend aufholen! Außerdem werde ich mir (mindestens) ein englisches Buch vornehmen. Zusätzlich habe ich mir ein größeres und langfristiges Projekt vorgenommen. In den letzten Wochen fühlte ich mich sehr unzufrieden mit dem SuB und immer schienen andere Bücher wichtiger zu sein, als die, die schon eine Weile auf meine Aufmerksamkeit warteten. In dieser Stimmung wäre es ein leichtes gewesen den SuB mal eben um 90% zu reduzieren – ich kann dann sehr radikal sein.

Ganz so extrem möchte ich aber nicht damit umgehen, es bleibt immer noch dabei, dass ich die Bücher schließlich mal lesen wollte. Auf der anderen Seite bekomme ich zum Geburtstag und zu Weihnachten vermutlich (oder eher hoffentlich) ein paar Neuzugänge, die ich richtig gern lesen würde und von denen ich nicht will, dass sie auf dem SuB versauern, weil ich versuche meine Zeit zwischen den älteren, den neueren und den geliehenen Büchern aufzuteilen. Also werde ich in den nächsten Wochen regelmäßig einen Titel vom SuB anlesen und schauen, ob mich das Ganze nicht doch noch reizt. Lese ich mich fest, dann habe ich den Roman wenigstens endlich in Angriff genommen, packt mich die Geschichte nicht, dann wird sie eben rausgeworfen. Das ist also mein „persönliches Projekt“ für den November (und vermutlich auch die folgenden Monate 😉 ).

A (2)
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Tim Akers: Das Herz von Veridon

B (11)
Quentin Bates: In eisigem Wasser
Quentin Bates: Kalter Trost
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Jenna Black: Rosendorn
P.J. Brackston: Es war einmal ein Mord
Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud  
Brom: Krampus
Jim Butcher: Im Schatten des Fürsten (Codex Alera 2)

C (1)
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
Larry Correia: Die Monster, die ich rief

D (3)
John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften

E (0)
Akram El-Bahay: Flammenwüste

F (9)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Thomas Finn: Schwarze Tränen
Alex Finn: Beastly
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym

G (1)
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (7)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Lotte und Søren Hammer: Das weiße Grab
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Will Hill: Department 19 – Die Wiederkehr
Will Hill: Department 19 – Das Gefecht
Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
Daniel Holbe: Giftspur

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (0)
Tove Jansson: Mumins lange Reise

K (4)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Jessica Kremser: Frau Maier hört das Gras wachsen

L (2)
Siri Lindberg: Nachtlilien
Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora

M (3)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Boris Meyn: Die Schattenflotte
Jenny Milchman: Eisesgrab

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter

O (0)

P (3)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Renata Petry: Hilgensee
Bernd Perplies: Magierdämmerung – In den Abgrund

Q (0)

R (10)
Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (8)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (5)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

U (0)

V (1)
Uwe Voehl: Tod und Schinken

W (5)
Danny Wallace: Auf den ersten Blick
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriella Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut
Elizabeth Woods: Caras Schatten

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

Z (0)

Sonstige (0)

82 Titel auf dem SuB

Englischer SuB:

Marie Brennan: A Natural History of Dragons
Sarah Rees Brennan: Unspoken
Jim Butcher: Side Jobs (Harry Dresden Kurzgeschichten)
Jim Butcher: Changes
Jim Butcher: Ghost Story
Gail Carriger: Changeless (Parasol Protectorate #2)
Gail Carriger: Blameless (Parasol Protectorate #3)
Gail Carriger: Heartless (Parasol Protectorate #4)
Gail Carriger: Timeless (Parasol Protectorate #5)
Soman Chainani: The School for Good and Evil 2
Jennifer Estep: By A Thread
Diana Pharaoh Francis: The Cipher
Mira Grant: Feed
Tanya Huff: The Wild Ways
Tanya Huff: The Future Falls
Lynn Kurland: Star of the Morning
Seanan McGuire: Chimes at Midnight (October Daye #7)
Seanan McGuire: The Winter Long (October Daye #8)
Seanan McGuire: Sparrow Hill Road
Anthony Minghella: Jim Henson’s The Storyteller
Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street
Nnedi Okorafor: Akata Witch
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Mastiff (The Legend of Beka Cooper #3)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
Tamora Pierce: Battle Magic (Circle Reforge)
Julia Quinn: Dancing at Midnight
Julia Quinn: Splendid
Julia Quinn: Minx
Julia Quinn: Everything and the Moon
Julia Quinn: Brighter Than the Sun
Philip Reeve: Larklight
Lisa und Laura Roecker: The Liar Society 2 – The Lies That Bind
A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
Patricia C. Wrede: The Thirteenth Child
Diane Zahler: Sleeping Beauty’s Daughters

Sonstiges:
West Ward Weird

29 Titel auf dem englischen SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

Halloween-Lesen

Das Halloween-Lesen ist meine ganz persönliche und inoffizielle Verlängerung des Herbstlesens. Auf der einen Seite habe ich nach den letzten Wochen, in denen ich nicht so viel Zeit für den SuB hatte, das Bedürfnis, noch mal einen Lesetag einzulegen, auf der anderen Seite habe ich da noch ein paar Titel auf dem SuB, die ich schon lange lesen will und die thematisch passen. Also habe ich ein schon älteres Foto von Shandy bearbeitet und gönne mir heute ein paar freie Stunden zum Lesen. So habe ich auch einen Ort, an dem ich doch noch über die letzten beiden Kurzgeschichten aus „Home Improvement: Undead Edition“ schreiben kann – es wäre doch schade, wenn die beiden Anthologie-Beiträge keine Erwähnung auf dem Blog fänden, nachdem ich zu jedem anderen während des Herbstlesens was geschrieben habe.

„It’s all in the Rendering“ von Simon R. Green ist von der Handlung her jetzt nicht so toll, aber ich mag die Grundidee hinter der Geschichte sehr. Die Handlung spielt in einem Haus zwischen den Welten, einem Haus, das als Zufluchtsort dient und das einige seltsame Bewohner hat. Verantwortlich für das Gebäude und die Personen darin sind Peter, ein Mensch, und Jubilee, eine Elfenprinzessin – und alles läuft seinen normalen ungewöhnlichen Gang bis eines Tages von beiden Welten Inspektoren vor den Türen stehen und das Haus begutachten wollen. Auch wenn das Ende etwas arg schnell kommt und mir das Gefühl gab, dass da unheimlich viele Möglichkeiten verspielt worden sind, mochte ich die Idee mit dem Haus, den unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Gebäude und die Bewohner und die Charaktere.

„In Brightest Day“ von Toni L. P. Kelner ist wirklich ein toller und amüsanter Abschluss der Anthologie. Die Autorin erzählt die Geschichte einer Houngan (ich würde sie spontan als Vodoo-Priesterin bezeichnen, aber sie glaubt nicht an den „religiösen“ Teil ihrer Arbeit), deren Job es ist Tote wiederzubeleben, damit sie ihre Lebensaufgabe beenden können. Doch bei ihrem aktuellen Auftrag kommt es zu Komplikationen, die dafür sorgen, dass der Zombie einfach nicht belebt bleibt. Die Geschichte ist witzig geschrieben, die Protagonistin ist – trotz ihres stellenweise flachen Humors – eine ungewöhnliche und sympathische Frau und die Idee rund um den wiederauferstandenen Architekten und seine Lebensaufgabe wirklich lustig.

Insgesamt hat mir „Home Improvement: Undead Edition“ wirklich gut gefallen. 🙂

***

Eigentlich wollte ich gestern Nachmittag noch „Charlotte und die Geister von Darkling“ von Michael Boccacino anfangen, aber nachdem ich es fertig gebracht habe, mein Halblitertasse mit frischgekochtem Tee quer über Tisch und Boden im Wohnzimmer zu kippen, habe ich dann meine mühsam freigeschaufelten Lesestunden mit dem Trockenlegen von Büchern, DS-Spielen und Fernbedienungen und dem Wischen des Fußbodens verbracht. Also gibt es heute früh die ersten Seiten des Romans bis der Garten trocken genug ist, dass ich noch etwas darin arbeiten kann.

Für „Charlotte und die Geister von Darkling“ und mich ist es der zweite Versuch, beim ersten Anlesen habe ich das Buch ganz schnell zur Seite gelegt, weil es überhaupt nicht zu meiner damaligen Stimmung gepasst hat. Heute hingegen klappt es wirklich gut mit Charlotte und mir, ich kann mich einfach erst einmal auf die Situation im Herrenhaus Everton einlassen. Erzählt wird die Geschichte von Charlotte Markham, die nach dem grausamen Tod ihres geliebten Ehemannes eine Stelle als Gouvernante in Everton angenommen hat und nun für die Erziehung der zwei Jungen James und Paul verantwortlich ist. Die beiden haben vor einiger Zeit erst ihre Mutter verloren und nun wird zu Beginn des Romans ihre Nanny ermordet. Bislang sehr atmosphärisch, aber auch noch sehr ruhig geschrieben. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. 🙂

***

Während des Putzens und Katzenfütterns habe ich „Rot wie das Meer“-Hörbuch beendet. Keine halloweenmäßige Handlung, aber eine Geschichte, die passenderweise in den letzten Tagen des Oktobers spielt, und bei der ich das Buch schon sehr gern mochte. Allerdings scheint das Hörbuch die gekürzte Fassung zu sein, denn ich vermisste beim Hören die eine oder andere Szene.

Jetzt geht es aber wieder weiter mit „Charlotte und die Geister von Darkling“ und passenderweise Porridge zum Frühstück – zumindest empfinde ich es als deutlich „viktorianischer“ als z.B. ein Käsebrötchen, auch wenn man zu der Zeit wohl weder Mandel-Tonkabohnen-Creme, noch gemahlene Vanille zum Aromatisieren mit reingerührt hätte. *g*

***

Charlotte passt heute wirklich gut – sowohl zu meiner Stimmung, als auch zum grauen Wetter da draußen. Trotzdem habe ich es fertig gebracht (und ärgere mich höllisch darüber) heute so einige Zeit mit dem Versuch zu verschwenden ein längeres Hörbuch irgendwie auf den mp3-Player zu bekommen. Leider lässt es sich einfach nicht richtig abspielen, sondern möchte immer mit einem Track in den 80ern anfangen. Egal, ob ich die Tracks CD-weise in Unterordner packe oder nicht, oder ob ich sie gesamt durchnummeriere oder auch da aufteile, es klappt einfach nicht. Das nervt mich unglaublich – was wiederum für eine Verschlechterung meiner Laune sorgt, weil ich mich von so einem Kleinkram nicht so aufbringen lassen möchte. Aber momentan sitze ich eh bei jedem Anlass auf der Palme …

Jetzt koche ich erst einmal das Abendessen und dann schaue ich mal, ob ich mein Buch heute noch  beendet bekomme. Schön wäre es.

***

Ich habe das Buch beendet und es war gut.

Auch wenn ich sicher bin, dass all die Eindrücke und Bilder, die ich beim Lesen von „Charlotte und die Geister von Darkling“ mitgenommen habe, mir heute Nacht Albträume bereiten werden. 😀

Lese- und Höreindrücke im Oktober

„Mord im Park“ von Cynthia Harrod-Eagles hatte ich aus der Bibliothek mitgenommen, weil ich auf der Suche nach einem Autor/einer Autorin war, die ich noch nicht kannte und die ich ausprobieren könnte. Ich hatte nicht weiter auf den Klappentext geachtet, nur geschaut, ob es auch wirklich ein Krimi sei, denn darauf hatte ich Lust. Erst nach dem Lesen des Romans habe ich mich etwas über die Autorin und ihre Bill-Slider-Reihe informiert und dabei festgestellt, dass ich den zehnten Roman um diesen Polizisten und den dritten ins Deutsche übersetzten Band gelesen habe. Ich hatte eigentlich nicht das Gefühl, ich hätte was vermisst oder mir würde Vorwissen fehlen, aber ich vermute, dass mir das Buch mehr Spaß gemacht hätte, wenn mir die Figuren vertrauter gewesen wären.

So ging es mir stellenweise zu viel um das Privatleben der verschiedenen Ermittler, obwohl mir diese Figuren relativ egal waren. Das Opfer hingegen fand ich anfangs sehr interessant, weil es mindestens ein Geheimnis in ihrem Leben zu geben schien. Je mehr man als Leser allerdings über Charlotte „Chattie“ Cornfield erfährt, desto mehr ging mir die Neugier auf die Frau verloren. Und obwohl mir die ruhigen und angenehm objektiven Ermittlungen (es gibt nie nur eine Theorie zum Mord und die Verdächtigen lagen nicht so auf der Hand) zugesagt haben, zog sich die Handlung in der Mitte für meinen Geschmack zu sehr hin.

***

Ich bin froh, dass ich es noch geschafft habe „The Cuckoo’s Calling“ von Robert Galbraith (J.K. Rowling) vor dem Ablaufen der Ausleihfrist zu beenden. Auch wenn ich eigentlich in den letzten Wochen viel zu unkonzentriert für diese Art von Kriminalroman war und sich die Geschichte so für mich über mehr als zwei Wochenenden zog. „The Cuckoo’s Calling“ lässt mich nun nicht in solche Begeisterungstürme ausbrechen wie Mila, deren ungewöhnliche Rezension mich überhaupt erst zum Lesen veranlasst hat, aber ich habe den solide geschriebenen Kriminalroman wirklich genossen. Genau genommen habe ich kaum etwas gefunden, worüber ich mich hätte aufregen können und das ist inzwischen wirklich eine Seltenheit, wenn ich Kriminalromane lese. 😉

J.K. Rolling hat es geschafft mit „The Cuckoo’s Calling“ einen interessanten Fall mit überraschend realistisch wirkenden Figuren und einem sympathischen Protagonisten zu erzählen. Ich mochte ihren Umgang mit den verschiedenen Charakteren wirklich, niemand ist einfach nur gut oder böse, sie alle haben ihre Ecken und Kanten und selbst mit der unsympathischten Figuren gibt es Momente, die sie menschlicher wirken lassen. Die Handlung selbst wird sehr ruhig erzählt. Der Detektiv Cormoran Strike nähert sich dem vermeintlichen Selbstmord des Models Lula sehr systematisch und interviewt einen Zeugen nach dem anderen. So bekommt man das Opfer, ihren letzten Tag und ihr Umfeld aus den verschiedenen Perspektiven beschrieben und kann sich seine eigenen Gedanken zu den Motiven der Charaktere und zu ihrem Verhältnis zu Lula machen. Wenn es eine Fortsetzung mit Cormoran gibt, dann werde ich sie auf jeden Fall auch lesen!

***

Nachdem ich vor einiger Zeit schon „Schwarze Piste“ von Andreas Föhr gehört hatte, hat mir Natira auch noch „Der Prinzessinnenmörder“ den ersten Teil der Reihe als Hörbuch geliehen. Wie schon bei „Schwarze Piste“ habe ich mich von der Geschichte gut unterhalten gefühlt. Der Kriminalfall war jetzt nicht gerade komplex gestaltet, aber er bot den passenden Rahmen für die beiden gegensätzlichen Protagonisten Leonhard Kreuthner und Clemens Wallner. Ich fand es hier einfacher in die Handlung reinzufinden als bei „Schwarze Piste“, auch weil es der erste Band der Reihe ist und so die Figuren doch etwas mehr eingeführt werden. Dazu hatte ich den Eindruck, dass die Geschichte einen höheren Wallner-Anteil hatte – und der ernsthaftere Charaktere liegt mir doch etwas mehr als der urigere Kreuthner. Außerdem bin ich froh, dass Opa Manfreds Besessenheit bezüglich Sex (seinem und dem seines Neffen Clemens) sich im Laufe der Reihe gegeben hat, denn das fand ich bei „Der Prinzessinnenmörder“ doch arg häufig erwähnt. Insgesamt keine Serie, die ich aktiv verfolgen würde, aber als Hörbuch sind die einzelnen Fälle doch ganz unterhaltsam. Den Sprecher Michael Schwarzmaier finde ich ebenfalls nicht schlecht, allerdings könnte er für meinen Geschmack ruhig die Dialekte sein lassen – auch wenn die vermutlich vom Autor in die Geschichte geschrieben wurden. 😉

SuB-Zuwachs im Oktober

Da ich nicht davon ausgehe, dass ich in den nächsten zwei Tagen noch eine Bücherlieferung bekomme, gibt es heute schon die Neuzugänge dieses Monats. Eigentlich lohnt sich der Post gar nicht so recht, aber für die Statistik wollte ich ihn trotzdem noch veröffentlichen.

Mein Neuzugang in diesem Monat besteht aus einem Buch, das ich bei der BücherFähe gewonnen habe. Noch einmal herzlichen Dank dafür! 🙂

Genau gesagt habe ich ein Wunschbuch gewonnen und deshalb diesen Titel von der Wunschliste befreit:

„Die Lügen des Locke Lamora“ von Scott Lynch sind mir auf mehreren Blogs begegnet und dann gab es in der Inhaltsangabe so einige Schlagwörter, die bei mir ein „will ich lesen“-Gefühl auslösten, aber auch ein paar Sachen, derer ich eigentlich schon überdrüssig bin. Aber da ich hier den Eindruck habe, dass der Autor mit seiner Stadt voller Diebe, dem Weltenbau und der Grundidee um den Geheimen Frieden aus vertrauten Elementen etwas gemacht hat, dass vielleicht nicht neu (das kann ich noch nicht beurteilen), aber unterhaltsam und gut geschrieben ist, musste ich den Roman unbedingt ausprobieren. Ich bin auf jeden Fall neugierig und werde die Geschichte bald in Angriff nehmen. 🙂

Ich kann so nicht lesen!

Auch wenn ich nicht mehr so viele Seiten in „The Cuckoo’s Calling“ vor mir habe, so sollte ich mich langsam ranhalten, damit ich das Buch vor Mittwochvormittag beendet habe.

Wenn man aber nicht mal an den Roman herankommt, weil ein Puschelkater beschlossen hat, dass das Buch ein guter Ruheplatz ist …
… oder dass er unbedingt jetzt bekuschelt werden muss …
… dann wird es wirklich schwierig mit dem Lesen!
Und bei diesem Blick …
… bringe ich es auch nicht übers Herz, Baltimore abzuweisen und
das Buch einfach unter ihm hervor zu ziehen.
Aber immerhin hat mir sein Aufmerksamkeitsbedürfnis die Gelegenheit verschafft, in meinem 1000. Beitrag über zwei Elemente meines Lebens zu schreiben, dir mir sehr wichtig und deshalb seit mehr als fünf Jahren ein großer Bestandteil meines Blogs sind. 😉

Herbstlesen im Oktober (9) – Sonntag

Gestern habe ich mich ja vollkommen auf „The Cuckoo’s Calling“ konzentriert und ansonsten nur noch die paar Seiten der Kurzgeschichte „The Path“ gelesen, die ich in der Woche nicht geschafft hatte.

Ich überlege, ob ich heute mal  zu einem anderen Buch greife, um mal wieder etwas zügiger voran zu kommen. Zwar interessieren mich gerade vor allem Titel von meinem englischen SuB und die würde ich nur ungern parallel lesen, aber ich finde bestimmt unter den deutschen Büchern noch etwas, das mich heute reizen kann.

Oh, eine weitere „Home Improvement: Undead Edition“-Kurzgeschichte wäre auch noch ganz gut, denn ich würde die Anthologie in diesem  Monat gern beenden (und dann müsste ich mich auf die Suche nach dem verschollenen „West Ward Weird“ machen, wenn ich die auch noch in diesem Jahr lesen mag *g*).

Außerdem würde ich gern heute noch ein bisschen nähen, da gibt es ein Projekt, das ich schon so lange in Angriff nehmen möchte und was eigentlich nicht viel Zeit kosten sollte. (Ich erzähle jetzt lieber nicht von all den anderen Dingen in meinem Leben, die „eigentlich nicht viel Zeit kosten sollten“ 😉 ).

P.S.: Wie ich gerade feststelle, ist das hier mein 999 Beitrag auf diesem Blog. *g*

Update 9:20 Uhr

Heute starte ich mit einem Milchkaffee und einer Kurzgeschichte in den Lesetag. Außerdem ist die Küche wieder aufgeräumt, die Brötchen fürs Frühstück sind aufgebacken, Eier gekocht (die dann mein Mann essen darf) und das Badezimmer ist gewischt (nach einer recht ruhigen Woche nimmt Shandy wieder sein lästiges Benehmen auf *seufz*). Los geht es mit „Rick The Brave“ von Stacia Kane!

Update 10:45 Uhr

Das Lesen würde schon etwas schneller gehen, wenn ich nicht regelmäßig noch hier und da kommentieren, noch einen Artikel zwischenschieben und sowieso eine Menge anderer Dinge machen würde. 😉 Trotzdem habe ich inzwischen „Rick The Brave“ beendet und mich wunderbar dabei amüsiert. Es war schön mal eine Chess-Geschichte zu lesen, die aus einer anderen Perspektive erzählt wurde. Dieses Mal ist die Hauptfigur ein Handwerker, der keine Erfahrung mit dem Leben in der Downside hat, der aber aufgrund seiner finanziellen Situation einen Job in dieser gefährlichen Gegend angenommen hat. Als das Renovierungsteam dann die ersten Fußleisten entfernt, wird das Haus von Geistern überschwemmt … Sehr amüsant zu lesen, wobei ich nicht beurteilen kann, ob die Geschichte für jemanden, der die Reihe nicht kennt, ebenso unterhaltsam gewesen wäre. Zum Teil fand ich es nämlich vor allem witzig, wie Rick über Terrible und Chess dachte, während ich ja deutlich mehr über die beiden Figuren wusste als der arme Handwerker.

Jetzt mache ich mir erst einmal Frühstück und dann schau ich mal, was ich als nächstes lese.

Update 13:30 Uhr

Wie ihr sehen könnt, habe ich zum Frühstück zu „Der kleine Mann“ gegriffen. Das Buch liest sich überraschenderweise deutlich schneller als „The Cuckoo’s Calling“ und so habe ich die Hälfte der Handlung mal eben durchlebt. ;D Ich mag die Geschichte immer noch gern, auch wenn sie eindeutig für ein wesentlich jüngeres Publikum geschrieben wurde und inzwischen doch sehr viele altmodische Elemente beinhaltet. Aber das war auch schon so, als ich noch ein Kind war und trotzdem fand ich das Ganze bezaubernd. Bevor ich meinen Stoff aus den Kisten krame, den Rollschneider suche und – im schlimmsten Fall – ein paar Stecknadeln aus angefangenen Projekten ziehe, weil ich davon irgendwie immer alle in Stoffen stecken habe und nie in der Schachtel, in der ich sie kaufte, noch etwas zum Thema Kommentare.

Blogspot hat gerade wirklich ein Problem bei den Kommentaren und deshalb möchte ich euch bitten, dass ihr eure Kommentare vor dem Abschicken zwischenspeichert und euch nach dem Absenden noch einen Moment Zeit nehmt, um zu schauen, ob der Kommentar veröffentlicht wurde. Im Zweifelsfall könnt ihr so problemlos einen zweiten Kommentarversuch starten. Es gibt für mich keine Möglichkeit verlorene Kommentare zu rekonstruieren und ich finde es zu schade, wenn sich weiter die „ich hatte eigentlich kommentiert und hinterlasse jetzt nur noch eine kurze Meldung“-Kommentare häufen. Das macht weder euch noch mir Spaß …

Update 15:30 Uhr

Auch wenn es nicht so aussieht, aber der größte Teil der „Näharbeit“ ist geschafft, denn jetzt muss ich wirklich nur noch nähen. Seit dem letzten Update habe ich mein Werkzeug zusammengesucht, die Stoffe gesucht (die Kiste war natürlich nicht da, wo sie eigentlich hingehört *seufz*) und gebügelt, zwei Schnitte berechnet, den Stoff und das Vlies geschnitten und jetzt muss ich nur noch die Nadel schwingen. 😉 Vorher gibt es aber noch eine Blogrunde, damit ihr merkt, dass ich noch lebe. 😉

Ich frage mich, ob einer von euch errät, was ich da heute anfertige … Ich gebe aber zu, es gibt kaum Hinweise auf meinen Fotos. 😉

Update 17:00 Uhr

*seufz* Ich käme heute auch mit allem schneller voran, wenn das Netbook nicht für jede einzelne neue Seite Minuten zum Laden brauchen würde. Ich muss wohl mal wieder alle überflüssige Daten auf der externen Festplatte sichern und vom Netbook werfen, sonst treibt mich das noch in den Wahnsinn. Es leistet ja gute und treue Dienste, aber es ist etwas empfindlich, wenn mein Mann mal wieder seine CDs auf der Festplatte stapelt, während ich eindeutig zu viele Fotos mache. 😉

Jetzt gibt es für mich erst mal eine kleine Kakao- und Schneckenpause!

Update 19:00 Uhr

Teilweise grumpige Gesellschaft. 😀

Es ist doch erstaunlich, wie schnell das Nähen von der Hand geht, während man parallel Blogs aufruft und kommentiert. 😉 So ist das erste Teil fertig (Foto gibt es später, wenn alles geschafft ist) und „Der kleine Mann“ ist ausgelesen. Jetzt wandere ich erst einmal in die Küche und mache das Abendessen.

Update 22:30 Uhr

Das Abendessen war deutlich köstlicher als erwartet. Ich habe den Rote-Bete-Aufstrich mit etwas Gemüsebrühe und einem Schuss Sahne verlängert und mit Harissa und Rosenpaprika nachgewürzt – so gab es eine angenehm pikant-erdige Nudelsauce. Sehr lecker! 🙂

Und da ich das bislang vergessen hatte zu erwähnen: Mein Hörbuch („Der Prinzessinenmörder“ von Andreas Föhr) habe ich heute Nachmittag auch beendet. Außerdem ist mein heutiges Nähprojekt fertig und gründlich fotografiert worden. Die Bildhelligkeit gefällt mir noch nicht, damit muss ich noch mal herumexperimentieren – heller wird es ja die nächsten Wochen tagsüber nicht werden. 😉

Nach euren vorsichtigen Schätzungen, was es denn werden könnte, muss ich feststellen, dass ihr alle das sogenannte „Zaubertäschchen“ (HIER gibt es eine tolle Anleitung dafür) nicht kennt. Und ich dachte, das wäre inzwischen so weit verbreitet – auch weil es ein supereinfacher Schnitt für Büchertaschen ist -, dass man ihn auf Anhieb erkennen könnte. Da ich mit der Hand nähe, hat es den halben Tag gedauert, aber mit der Maschine (wenn man denn eine hat, die durch vier Lagen Stoff plus Vlies und in diesem Fall auch ein festes Gummiband näht) wäre das Ganze in einer Stunde fertig gewesen.

Genau genommen wurden es eine kleine Tasche für die neue Kamera (allerdings habe ich da die Lasche etwas arg knapp bemessen), damit das Display nicht verkratzt und die Katzen nicht in Versuchung geraten mit der Handschlaufe zu spielen und zwei Taschen für unsere 3DS.

Für meinen Mann gab es die dunkelblaue Taschen mit dem roten Innenfutter – passend zu seiner übergroßen Buchtasche, allerdings habe ich hier kein BPRD-Logo in die Taschenlasche gestickt. *g* Und für mich die dunkelbraune Tasche mit dem beigen Innenfutter – das zarte Muster sieht man auf den Fotos leider nicht gut genug. In der Kombination mag ich mir auch noch Buchtaschen nähen, aber das ist nicht so eilig. Zur Zeit nehme ich eh immer den Kindle mit, wenn ich mal ein Unterwegsbuch benötige – was selten genug der Fall ist.

Jetzt drehe ich noch eine Blog- und Kommentarrunde und lese dann noch eine Kurzgeschichte aus „Home Improvement: Undead Edition“. 🙂

Herbstlesen-Ende

Inzwischen habe ich auch die zwölfte Kurzgeschichte, „Full-Scale Demolition“ von Suzanne McLeod, aus „Home Improvement: Undead Edition“ gelesen und mich eigentlich gut dabei unterhalten gefühlt. Die Geschichte gehört zur Spellcrackers-Serie der Autorin, von der ich bislang absolut nichts gehört hatte. Die Hauptfigur Genny Taylor ist eine Sidhe fea, die sich auf das Lösen von magischen Problemen spezialisiert hat. In „Full-Scale Demolition“ wird sie von einer Kunden damit beauftragt einen Pixie-Befall ihres Hauses zu beseitigen. Allerdings stellt sich kurz darauf heraus, dass dieser Job noch ein paar weitere Aufgaben beinhaltet. Sehr nett und amüsant geschrieben, theoretisch gut genug, um mein Interesse an der Reihe zu wecken, wenn es da nicht ständig diese „dieser Kelpie ist so heiß, dass ich nur noch seinen makellosen Körper bewundern und keinen vernünftigen Gedanken denken kann“-Passagen wären. Ich kann es einfach nicht mehr lesen. Diese Art von „romantischer“ Urban Fantasy geht mir inzwischen wirklich auf die Nerven. Sehr schade, denn grundsätzlich fand ich die Welt – soweit man das nach einer Kurzgeschichte beurteilen kann- und die Figuren schon interessant.

Die restlichen beiden Geschichten aus dieser Anthologie werde ich hoffentlich noch in dieser Woche lesen, ich würde das Buch gern noch im Oktober beenden. Ansonsten geht es für mich morgen mit „The Cuckoo’s Calling“ weiter – schließlich habe ich nur noch zwei Tage dafür Zeit. 😉

Bevor ich jetzt ins Bett wandere, möchte ich mich noch bei all meinen Mitlesern der vergangenen zwei Monate bedanken! Es hat wirklich Spaß gemacht, gemeinsam mit euch zu lesen – auch wenn schon wieder viel zu viele interessante Titel auf meine Wunsch- oder Vormerkliste gewandert sind. Ohne eure Beiträge und Kommentare wären diese Wochenenden lange nicht so unterhaltsam, entspannend und interessant gewesen. Ich hoffe, das Herbstlesen hat euch ebenso gefallen wie mir und ihr konntet ebenfalls wunderbar erholsame Tage damit erleben! Habt einen guten Start in die Woche und wenn euch im November mal das Wetter, die Arbeit oder das Studium auf die Nerven geht, dann denkt daran, dass ihr euch ein paar Stunden freinehmen, zu einem Buch greifen und euch etwas erholen solltet. 😉

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Heutige Mitleser:

Ariana
Neyasha
Mila (Fantasy and more)
Cat
Ina
A. Disia
Sayuri
Hermia
Natira
Anorielt

Herbstlesen im Oktober (8) – Samstag

Kaum zu glauben, dass heute schon das letzte Herbstlesen-Wochenende beginnt. Die zwei Monate sind – trotz der Verlängerung – doch erschreckend schnell rumgegangen. Ich fand es sehr schön die Wochenenden mit euch gemeinsam zu verbringen, muss aber auch zugeben, dass ich überlege, ob ich kommendes Wochenende nicht einfach mal offline verbringe. 😉

Obwohl ich in der Woche gut zu tun hatte, habe ich trotzdem ab und an Zeit zum Lesen gefunden und so ging es sowohl mit „The Cuckoo’s Calling“von Robert Galbraith, als auch mit „Home Improvement: Undead Edition“ weiter. Die neunte Kurzgeschichte der Anthologie trägt den Titel „Through This House“, ist von Seanan McGuire und gehört zu ihren October-Daye-Romanen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Geschichte zeitlich richtig einordne und bin zu faul die Bücher rauszusuchen, vermute aber, dass die Handlung vor oder nach „One Salt Sea“ anzusiedeln ist. Toby ist inzwischen die Countess of Goldengreen, doch ihr neuer Besitz akzeptiert sie nicht als neue Hausherrin, ebenso wenig wie die Hausbesetzer, die sich in den letzten Jahren dort eingenistet haben, so dass sie zu ungewöhnlichen Mitteln greifen muss, um in Goldengreen einziehen zu können. Tja, was soll ich sagen? Ich mag die October-Day-Romane, ich mag Seanan McGuires Art eine Geschichte zu erzählen und so ist es kein Wunder, dass ich „Through This House“ sehr genossen habe.

Geschichte Nummer 10, „The Path“ von S.J. Rozan, beginnt in China und erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Renovierung. Denn dieses Mal geht es nicht um ein Haus, sondern um eine Höhle mit einer Buddha-Statue – der bedauerlicherweise der Kopf fehlt. Ich mag die wirklich ungewöhnlichen Protagonisten und den Humor in der Geschichte, habe es aber leider noch nicht geschafft die Geschichte zu beenden.

Wie immer muss ich erst einmal den Wochenendeinkauf erledigen, bevor ich mit dem Lesen anfangen kann – wir hören also später wieder voneinander! 🙂

Update 13:15 Uhr

Katzen sind gefüttert, alles andere ist auch erledigt und nun gibt es Frühstück und den Rest der Kurzgeschichte („The Path“), die ich schon angefangen habe. Zumindest dann, wenn ich mich aufs Lesen konzentrieren kann, denn mein Mann lässt gerade – zur Gesellschaft neben seinem „Fantasy Life“-Spiel – „Shopping Queen“ laufen und lästert dabei fröhlich vor sich hin. 😉

Oh, und da ich in der letzten Woche über mein Frühstück gejammert habe: Heute gibt es selbstgebackene Haferflocken-Nuss-Brötchen mit Inselhonig, den mir die Nachbarn fürs Briefkasten-Sitten aus dem Urlaub mitgebracht haben (etwas arg hell, aber nicht schlecht im Geschmack), und Curry-Lauch-Brötchen mit Rote-Bete-Aufstrich (nach diesem Rezept, das mir Natira letztes Wochenende verlinkt hatte). Für den Energieaufwand finde ich den Aufstrich etwas unbefriedigend, wobei er auf dem sehr herzhaften und currylastigen Brötchen deutlich besser schmeckt als beim Testessen auf einem schlichten Weizenmehlbrötchen. Vielleicht fehlt dem Rezept für den richtigen Kick einfach die scharfe Komponente. Ich wollte den restlichen Aufstrich morgen für eine Nudelsauce verwenden und werde da auf jeden Fall noch Harissa zufügen. Die Lauchbrötchen hingegen sind großartig und schmecken auch pur fantastisch.



Update 16:45 Uhr

„The Path“ von S.J. Rozan hat mir wirklich gut gefallen, die Geschichte war witzig und ungewöhnlich und sehr nett zu lesen! Und nachdem mein Mann von „Fantasy Life“ zu „Gran Turismo“ gewechselt ist, war die Geräuschkulisse auch monoton genug, dass ich zum samstäglichen Puddingteilchen auch mit „The Cuckoo’s Calling“ weitermachen konnte. Ich mag den Krimi und würde ihn gern bis Dienstagabend noch beenden (Mittwoch ist Abgabetermin), aber es kostet mich überraschend viel Zeit, um mit der Geschichte voran zu kommen. Wenn ich überlege, dass ich vergleichbare Harry-Potter-Romane in einer Nacht durchgelesen habe. 😉

Jetzt gibt es erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde für mich, um zu schauen, wie es den anderen bislang so ergangen ist. Danach überlege ich dann, ob ich mit dem Krimi weitermache oder doch ein anderes Buch anfange. Ich hätte gern mal wieder einen Roman in den Händen, bei dem das Lesen besser fluppt. 😉 Ach ja, nette Gesellschaft habe ich auch schon den ganzen Nachmittag über – und ich habe sogar ein Putzfoto machen können, das nicht total verschwommen ist! 😀

Update 20:45 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich noch etwas in „The Cuckoo’s Calling“ gelesen und dann das Abendessen gekocht (heute gab es Schweizer Käsemakkaroni, bei denen es leider einen leichten Unfall beim Würzen gab, als mir die Dose aus der Hand fiel und ein großer Klumpen gemahlene Muskatblüte im Essen landete – geschmacklich ging es aber noch). Im Moment schauen wir ein Video, das wir in der Woche aufgenommen haben – währenddessen habe ich noch etwas kommentiert und online gelesen. Gleich greife ich erst einmal zum DS – ob ich später noch etwas lese, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. So langsam werde ich doch müde, sehr lange werde ich wohl heute nicht mehr machen (wenn ich nicht vor dem Schlafengehen den toten Punkt überwinde und mal wieder die halbe Nacht durchmache *g*).

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Heutige Mitleser:

Mila (Fantasy and more)
Anorielt
A. Disia
Natira
Hermia
Ariana
cat
Sayuri

Oktober-Katzen

Da ich im Moment wenig Zeit zum Bloggen und wenig Zeit zum Lesen (ich hänge immer noch an „The Cuckoo’s Calling“) habe, aber immerhin zwischendurch mit der neuen Kamera rumspiele, gibt es heute ein paar Katzenfotos für euch.

Baltimore liebt die Kamera und will immer seine Nase ins Objektiv drücken.

Logan hingegen findet es nicht so toll, wenn er fotografiert wird. 😀

Unserer Hübschen wird es zur Zeit schon wieder zu kalt, da hilft nur noch einrollen …

… oder mit einem warmen Menschen schmusen.
Shandy hingegen fühlt sich zur Zeit angenehm entspannt.