Gestern habe ich mich zwischendurch viel zu viel ablenken lassen (und das Nickerchen hat auch nicht gerade geholfen), um besonders weit mit meinem Buch zu kommen. Aber schön war der Tag. Mal schauen, wie es mir heute mit „The Cuckoo’s Calling“ so ergeht und ob ich zwischendurch doch noch mal zu „Home Improvement: Undead Edition“ greifen werde. So richtig Lust habe ich zur Zeit auf fantastische Geschichten nicht, aber diese Kurzgeschichten passen trotzdem erstaunlich gut und machen Spaß beim Lesen.
Wie schon an den vorhergehenden Wochenenden schalte ich diesen Beitrag recht früh frei, damit ihr bei Bedarf darauf verlinken könnt und aktualisiere ihn dann, wenn ich wach genug bin, etwas zu erzählen habe und ein paar Mitleser-Beiträge verlinken kann. 🙂
Update 12:30 Uhr
Mein Vormittag bestand bislang aus dem Beantworten und Hinterlassen von Kommentaren, der Recherche nach Dick-Francis-Titeln (dummerweise habe ich jetzt wieder unglaublich viel Lust auf den Autor und natürlich keine Ahnung in welchem Karton die Romane stecken *seufz*), einem Telefonat mit meiner Mutter (die sich jetzt auch mal einen Dick-Francis-Krimi aus dem Bestand meines Vater schnappen wird, um den Autor anzutesten :D), dem Beschmusen diverser Kater und dem Lesen eines – wie ich finde sehr rührenden – Interviews in der Zeit über das Alter (bei Interesse HIER zu finden). Jetzt muss ich wohl erst einmal die Viecher füttern, dann gibt es Frühstück für mich und endlich die ersten Seiten zum Lesen … Wieso gehen diese Vormittagsstunden immer so schnell vorbei? 😉
Update 15:45 Uhr
Eine Runde Katzenfüttern, ein Frühstück, ein paar Minute DS spielen und eine Kurzgeschichte später … Inzwischen habe ich „Woolsley’s Kitchen Nightmare“ von E.E. Knight gelesen. Die Geschichte wird von Sean Woolsley erzählt, der als Koch für die übernatürliche Gesellschaft einen hohen Ruf genießt. Leider war er so erfolgreich in seinem Gebiet, dass die Konkurrenz neidisch wurde und ihm ein paar Templer auf den Hals gehetzt hat. Also hat er seine Restaurants verkauft und zieht nun durch die Gegend und berät andere Restaurantbetreiber bei ihrem Geschäft. So verschlägt es ihn zu Beginn dieser Geschichte in den Mittleren Westen der USA, wo überraschenderweise ein Mensch seinen Service angefragt hat, um sein Restaurant für übernatürliche Kundschaft erfolgreicher zu machen. So ganz kommen Sean und sein neuer Auftraggeber aber nicht auf einen Nenner, was recht amüsant, wenn auch stellenweise etwas vorhersehbar zu lesen war.
Allerdings irritiert mich der erste Satz der Geschichte, der da lautet: „There’s a joke over in Europe that if you find yourself in America’s Upper Midwest, it’s time to switch your GPS.“ Überraschenderweise kennt mein Teil von Europa diesen Witz nicht, wie ist es bei euch so? 😉
Ansonsten muss ich mich gerade zurückhalten, damit ich nicht anfange nach Rezepten für vegetarische herzhafte Brotaufstriche ohne Sojaprodukte zu suchen. Momentan finde ich mein Frühstück nämlich ziemlich langweilig, mag aber die meisten Supermarkt-Alternativen nicht und will auch nicht auf „süß“ umschwenken, weil ich da momentan auch keine Lust drauf habe. Aber bevor ich mich jetzt weiter von allem möglichen ablenken lasse, greife ich wohl besser wieder zu „The Cuckoo’s Calling“ … und dann ist da noch das Kuchenstück, das mein Mann gerade vor mich gestellt hat. 😉
Update 19:30 Uhr
Inzwischen ist der Kuchen gegessen und ich habe sogar endlich etwas weiter in „Cuckoo’s Calling“ gelesen. Dafür, dass ich die Geschichte eigentlich mag, habe ich erstaunlich wenig Lust gehabt wieder zum Buch zu greifen. Immerhin glaube ich inzwischen zu wissen, warum das so ist. Ich habe ja sehr lange nichts auf Englisch gelesen, bis ich vor einiger Zeit mit amerikanischen Urban-Fantasy-Romanen wieder damit angefangen habe. Bei Fantasygeschichten habe ich nicht das Gefühl, ich müsse jedes einzelne Wort verstehen, und die Schreibweise ist oft genug so flüssig, dass die Geschichten auch sprachlich relativ einfach zu lesen sind. Die Krimis, die ich danach gelesen habe, waren in der Regel Cozies und auch da war die Handlung selten so richtig komplex und es ging eher um die Charaktere, den Humor und das Setting. Bei „The Cuckoo’s Calling“ hingegen habe ich das Gefühl, ich müsse jeden Satz bewusst lesen, um den Details der Handlung folgen zu können (Harry Potter fand ich da als Jugendbuch doch deutlich einfacher 😉 ) und das ist nicht nur anstrengender, sondern erfordert auch einen Grad an Konzentration, der mir gerade schwer fällt. Da stört es doch ziemlich, dass die Nachbarn über uns an diesem Wochenende Besuch haben und die Geräuschkulisse mich ganz kirre macht, und sogar mein Mann ist mir gerade in der Hinsicht zu viel, denn vom Nachbarsofa kommen regelmäßig Geräusche oder er lässt den Fernseher laufen, um „Gesellschaft“ zu haben. Aber nun gut, ich bin etwas weiter gekommen und nun mache ich erst einmal eine Pause zum Kochen. 😉
Update 21:30 Uhr
Mhhh, so ein leckeres Abendessen. Ofengemüse und Grillkäse, beides heute von mir sehr gut gewürzt (das ist bei mir ja immer so Glückssache 😉 ) und somit wirklich lecker. 🙂 Vom Kochen abgesehen, habe ich nicht so viel gemacht und nun werde ich mich mit dem Strickzeug auf dem Sofa einrollen und nur noch die heutige „Barnaby“-Folge schauen (womit es dann auch erst einmal mit den neuen Folgen dieser Serie vorbei ist). Ich bin mir sicher, dass Baltimore mir weiterhin Gesellschaft leisten wird, der Kerl scheint heute etwas Bauchweh zu haben und ist deshalb etwas bedürftig.
Vor dem Schlafengehen drehe ich dann noch eine Blogrunde, um zu schauen wie es den anderen heute Abend so ergangen ist. 🙂
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