Diana Wynne Jones: Neun Leben für den Zauberer

Auch „Neun Leben für den Zauberer“ (bzw. „Wir sind aufs Hexen ganz versessen“) von Diana Wynne Jones habe ich für Elenas Challenge gelesen. Die Chrestomanci-Bücher habe ich Anfang der 80er Jahre für mich entdeckt und von Anfang an geliebt. Der erste Band der Reihe dreht sich um Eric „Cat“ Chant und seine Schwester Gwendolen. Die beiden Kinder wurden schon sehr früh zu Waisen, als ihre Eltern bei einem Dampferunglück ums Leben kamen. Wenig später wurden die beiden von Mrs. Sharp aufgenommen, die im selben Haus lebt, in dem auch Erics Eltern wohnten. Mrs. Sharp sorgt dafür, dass Gwendolen ihrer Begabung entsprechend gefördert wird und Hexenunterricht bekommt, während Cat zum Ausgleich Geigenunterricht nimmt – zumindest solange bis Gwendolen von Cats Üben genervt ist und die Geige in eine Katze verwandelt.

Einige Zeit danach werden Cat und Gwendolen von Chrestomanci aufgenommen, um in seinem Schloss zusammen mit seinen Kindern unterrichtet zu werden. Chrestomanci ist eine einflussreiche Persönlichkeit und wird von den Zauberkundigen dieser Welt bewundert und gefürchtet – aber was genau er tut, weiß Cat nicht. Überhaupt ist Cat anfangs ein recht naives Geschöpf und ohne Gwendolen, die allerdings nicht sehr nett zu ihm ist, fühlt er sich vollkommen verloren. Es dauert lange, bis sich der Junge in Chrestomancis Schloss wohlfühlt und diese Eingewöhnung wird ihm durch seine Schwester nur erschwert, da diese nicht gerade zufrieden ist, dass man sie wie jedes andere Kind behandelt. Erst sehr spät findet Cat heraus, dass Gwendolen etwas Größeres vorhat, als nur von Chrestomanci ausgebildet zu werden.

Ich mag die Figuren, die Diana Wynne Jones für diese Geschichten entwickelt hat, und ich mag den Humor der Autorin, der in vielen kleinen Szenen zu Tage tritt. Es gibt zum Beispiel einen Moment, in dem Gwendolen vollkommen außer sich ist, weil jemand ihre Post geöffnet hat. Sie beschwert sich bei Chrestomanci darüber und dieser meint nur ganz trocken, dass er natürlich ihre Briefe lesen muss, wenn sie mit dubiosen Gestalten Kontakt hat, dass er ihre Post aber selbstverständlich nach dem Lesen wieder verschließen könnte, wenn sie ihre Briefe lieber ungeöffnet in die Hände bekommen möchte.

Es gibt so viele wundervolle Kleinigkeiten in den Büchern, so schöne Beschreibungen, dass ich bei jedem erneuten Lesen wieder unheimlich viel Spaß habe. Und ich habe gerade diesen Roman in den vergangenen 30 Jahren sehr oft gelesen! Die Chrestomanci-Reihe besteht aus recht dünnen Büchern, die für recht junge Leser geschrieben wurden, aber trotzdem sind sie nicht so schlicht konzipiert, dass man als Erwachsene keine Freude mehr damit haben kann. Je mehr ich aber von Diana Wynne Jones lese, desto häufiger fällt mir auf, dass sie einen bestimmten „Weltentyp“ bevorzugt. Immer wieder gibt es bei ihr Geschichten, bei denen mehrere Welten parallel existieren und bei denen zumindest einige Personen in der Lage sind, von einer Welt in die andere zu wechseln. Obwohl all ihre Geschichten inzwischen schon einige Jahre auf dem Buckeln haben, sind sie nicht altbacken, sondern zeitlos charmant, amüsant und einfach zum wohlfühlen.

Herbstlesen im Oktober (3) – Sonntag

Da ich abends recht früh auf dem Sofa eingeschlafen bin, hatte ich gestern kein neues Buch mehr angefangen. Heute morgen habe ich endlich mal wieder richtig ausgeschlafen und dann den Tag mit „Home Improvement: Undead Edition“ und Bluesmusik (Robert Johnson) gemütlich starten lassen.

Die erste Kurzgeschichte wurde von Charlaine Harris geschrieben, die auch Mitherausgeberin der Anthologie ist. „If I Had A Hammer“ ist eine Sookie-Stackhouse-Geschichte und auch wenn man sie ohne die Romanreihe gelesen zu haben verstehen kann, so hatte ich das Gefühl, dass die Autorin dafür sehr viele erklärende Nebensätze einbauen musste, die den Lesefluss hinderten. In der Geschichte renoviert Sookie zusammen mit einigen anderen Leuten das Heim eines befreundeten Ehepaars. Während sie eine Wand durchbrechen, um einen Raum zu vergrößern, finden sie einen blutbefleckten alten Hammer, der dort versteckt war, – und kurz darauf fühlt sich das vorher so gemütliche Haus „haunted“ (gibt es da ein passendes deutsches Wort, das mir gerade nicht einfällt?) an. Die Geschichte war nett, hat mich jetzt aber nicht so umgeworfen – vermutlich, weil ich bislang erst einen Sookie-Stackhouse-Roman gelesen habe (und das ist auch schon einige Jahre her) und deshalb mit den verschiedenen Personen nicht viel anfangen konnte.

Bevor ich mich jetzt doch mal für ein neues (oder angefangenes?) Buch entscheide, schaue ich mal, wie meine Mitleser so in den Tag gestartet sind – oder auch nicht, denn die scheinen heute genauso schwer aus den Feder zu kommen wie ich. 😉

Update 13:00 Uhr

Inzwischen gab es Frühstück und die ersten Seiten meines Krimis. „Mord im Park“ von Cynthia Harrod-Eagles habe ich aus der Bibliothek mitgenommen, nachdem ich im Krimiregal nach einem Autor bzw. einer Autorin suchte, die ich noch nicht kenne, und wo das Buch auf den ersten Blick nicht zu klischeeüberfrachtet klang. Wenn es mir nicht gefallen würde, könnte ich es immer noch ungelesen zurückbringen und ich muss gestehen, dass ich dies Option gerade ernsthaft in Betracht ziehe. Die ersten Seiten lasen sich, als ob die Autorin sich nicht zwischen dem lakonischen Ton eines Philip Marlowe und dem Bedürfnis ihre Hauptfigur mit „liebenswerten Schwächen“ zu gestalten entscheiden. Diese Aspekte passen aber leider nicht zusammen und so bin ich bislang noch nicht besonders glücklich mit der Geschichte. Ich werde trotzdem noch ein bisschen weiterlesen und mich dann entscheiden, ob ich den Roman abbreche. Vorher sollte ich aber erst die Katzen füttern, die signalisieren schon deutlich, dass sie Hunger haben. 😉

Update 15:30 Uhr

Ich bin doch bei „Mord im Park“ geblieben. Das Marlowe-hafte hat sich schnell gegeben, wirklich spannend oder gar gut geschrieben finde ich die Geschichte nicht, aber die Autorin hat es geschafft mich auf das Opfer neugierig zu machen. Ach ja, der Roman scheint Teil einer Serie rund um den Polizisten zu sein, denn es gibt immer wieder Verweise auf frühere Fälle. Aber den Part finde ich nicht so reizvoll, ich möchte nur die Tote besser kennenlernen und wissen, warum es in ihrem Leben so viele Widersprüche gibt. Bevor ich weiterlese, drehe ich aber erst einmal eine Runde durch die Blogs (und den FeedReader), koche mir Tee und schaue mal, ob ich noch ein paar Kekse finde. 😉

Update 17:30 Uhr

Keine Kekse zum Tee, da mein Mann spontan Lust auf Chips bekam und wir uns deshalb eine Schale voll geteilt haben. Außerdem habe ich eine weitere „Home Improvement“-Geschichte zum Tee gelesen. „Wizard Home Security“ von Victor Gischler war wirklich sehr lustig – ich würde gern noch mehr von diesem Zauberer und dieser fantastischen Welt lesen, habe aber bei einer kurzen Suche keine Fantasy-Titel von dem Autor gefunden. Die Handlung dreht sich um den Zauberer Broahm, der nach einem Einbruch in sein Haus, eine sehr teure magische Sicherheitsanlage installieren lässt. Als dann ein Notfall eintritt, muss Broahm herausfinden, dass er versäumt hat einige wichtige Fragen zu seinem neuen Alarmsystem zu stellen … 😀

Ich habe noch ungefähr eine halbe Stunde, bis ich mit dem Kochen anfangen muss. Die Zeit werde ich wieder für eine Blogrunde nutzen und ganz vielleicht schaffe ich ja auch noch ein paar Seiten in „Mord im Park“.

Update 20:00 Uhr

So, das Abendessen ist gekochte und gegessen – es war definitiv mal wieder Zeit für einen großen Topf vegetarisches Chili! Das koche ich viel zu selten, weil es doch etwas Arbeit ist und wir am Ende eigentlich immer drei Tage davon essen können. 😀 Mein heutiges Testbier hat mir übrigens nicht geschmeckt – sehr erfolgreich ist meine Suche in dem Bereich wirklich nicht …

Wenn mich nicht noch die Lust auf eine Kurzgeschichte übermannt, bleibe ich noch eine Weile bei „Mord im Park“ und schau mal, wie weit ich mit dem Roman komme, bevor es Zeit für die heutige „Barnaby“-Folge und mein Strickzeug ist.

Update 23:35 Uhr

Nun, so überzeugend war der heutige „Barnaby“ nicht, aber dümpelig genug, um jetzt ins Bett zu fallen und zu schlafen. Bei „Mord im Park“ bin ich inzwischen an einem Punkt, wo die Handlung gern mal etwas anziehen könnte – ich langweile mich nämlich. Wenn die Geschichte auf den nächsten Seiten nicht spannender wird, werde ich das Buch vermutlich nur noch querlesen, um den Mörder zu erfahren und dann ganz schnell wieder in die Bibliothek bringen.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Wochen und freue mich schon auf das kommende Wochenende mitsamt dem Herbstlesen! 🙂

***

Heutige Mitleser:

Ariana
Kiya
Ina (1000 Worte)
Natira
Sunny
Sayuri
Sunny
BücherFähe

Herbstlesen im Oktober (2) – Samstag

Wie immer gibt es von mir schon am Morgen den Beitrag zum Herbstlesen. Gestern ging es bei mir ja mit einem gelesenen Kinderbuch ganz gut los, heute greife ich wieder zu „Dreht euch nicht um“ und will zusätzlich endlich mal in „Home Improvement – Undead Edition“ reinlesen. Da mein Mann heute Mittag mit seinen (ehemaligen) Arbeitskollegen zum Rollenspielen verabredet ist, kann ich ungestört lesen. Aber erst einmal müssen wir wie an jedem anderen Samstag auch den Wochenendeinkauf hinter uns bringen. Bis später! 🙂

Update 11:40 Uhr

So, der Einkauf und ein paar andere Pflichten sind erledigt und nun habe ich bis zum Katzenfüttern genügend Zeit, um zu frühstücken und dabei zu lesen. Weiter geht es mit „Dreht euch nicht um“ von Kjetil Johnsen, gestern habe ich Nora verlassen, als sie heimlich ein Date hatte, während ich noch nicht weiß, wie es mit ihren drei Freundinnen nach den Ereignissen im ersten Band weitergeht. Ach ja, im Prolog gab es noch den Hinweis, dass zwei Morde im Ort passiert sind – beide so unterschiedlich durchgeführt, dass der Mediziner von zwei verschiedenen Tätern ausgeht. Und ich weiß schon aufgrund des Klappentextes, dass eines der Opfer eine der vier Freundinnen sein wird – aber noch werden die Ereignisse erzählt, die in den Tagen vor dem Mord passieren.

Update 15:00 Uhr

So viele Seiten habe ich in meinem Buch nach dem Frühstück nicht geschafft, aber nun sind die Katzen gefüttert, die Küche ist aufgeräumt, das Abendessen ist vorbereitet und mein Mann ist unterwegs – was bedeutet, dass ich bis heute am späten Abend wirklich Ruhe habe und lesen kann! Damit ich dafür nicht unterbrechen muss, habe ich mir auch schon einen Tee gekocht und einen Muffin (heute Bäckerware) in Reichweite gestellt. 😉

Oh, ich habe allerdings in den letzten zwei Stunden „Mrs. Pollifax on Safari“ auf den Ohren gehabt! Eine Geschichte, die ich ganz wundervoll finde und auf die ich mich schon lange gefreut habe. Dieses Mal ist Mrs. Pollifax auf Fotosafari in Afrika – wobei ihr Auftrag lautet, dass sie nicht die schöne Tierwelt des Landes, sondern ihre Mitreisenden fotografieren soll. Ich liebe allein schon den Anfang, als ihr erster Gedanke der Garderobe gilt, die sie sich für die Reise zulegen möchte und natürlich findet sie einen Tropenhelm-ähnlichen Hut. Allein der Gedanke an den Hut lässt mich grinsen, denn ich weiß jetzt schon, was mit der dekorativen Feder passieren wird, die von der Rückseite des Hutes bis zur Krempe geht und einen hübschen Farbakzent bildet. 😀

Update 18:00 Uhr

„Dreht euch nicht um“ habe ich inzwischen ausgelesen. Ich finde das wirklich gut gemacht. Auf der einen Seite erfährt man als Leser sehr viel über Nora, Benedicte, Vilde und Trine, auf der anderen anderen Seite gibt es sehr viele Dinge, die nicht ausgesprochen werden, oder Szenen, bei denen zu anderen Charakteren gewechselt wird, die man noch nicht so gut kennt. Einige „Geheimnisse“ sind zwar erahnbar, andere hingegen hängen ungeklärt im Raum und der Autor vermittelt dabei das Gefühl, dass da noch ganz viele andere Elemente dahinter strecken, die man noch nicht abschätzen kann. Ich mag es, wenn ich die ganze Zeit so miträtseln kann und jede Szene beim Lesen auf neue Hinweise abklopfe. Jetzt hoffe ich nur, dass die Bibliothek mir den dritten Band der Reihe in absehbarer Zeit zur Verfügung stellt. 😉

Bevor ich mich für das nächste Buch entscheide, drehe ich erst einmal eine Blogrunde und schaue, ob es bei den anderen Aktualisierungen gab, und danach werfe ich mein Abendessen in den Ofen. 🙂

Update 20:30 Uhr

Da ich noch ein gutes Stündchen mit meinem Vater telefoniert habe, hatte sich mein Abendessen etwas verschoben. Es gab übrigens Ofenkäsenscheiben, die ich mit einer Kräutermischung gewürzt und im Ofen erhitzt habe, Brötchen und Gurkensalat. Ich liebe diese Kombination, esse sie aber nur, wenn mein Mann außer Haus ist. Dazu habe ich weiter meine Mrs. Pollifax gehört und mich wunderbar mit ihren ersten Afrika-Eindrücken amüsiert. Inzwischen freue ich mich schon sehr auf ihr Wiedersehen mit John Sebastian Farrell, den Mrs Pollifax bei ihrem Abenteuer in Mexiko kennengelernt hatte – aber das wird bis morgen oder gar Montag warten müssen.

Jetzt werde ich vermutlich erst einmal zum DS wechseln, da ich mich nicht entscheiden kann, ob ich erst eine Kurzgeschichte lese oder mich auf ein weiteres Bibliotheksbuch stürze oder doch endlich mal in den Sachbüchern weiterlese, die ich schon vor einiger Zeit angefangen habe … 😉

***

Heutige Mitleser:

Ariana
Sayuri
BücherFähe
Natira
Sunny

Herbstlesen im Oktober (1) – Freitag

Wie schon angekündigt, wird das Herbstlesen um einen Monat verlängert – und da heute ein Feiertag ist, fange ich schon jetzt mit dem Lesen an. In der Woche habe ich kein einziges Buch in der Hand gehabt, wenn man mal davon absieht, dass ich gestern im Zahnarztwartezimmer ein paar eBooks angelesen habe.

Nachdem es im letzten Monat so gut mit der Anthologie „Carniepunk“ lief, habe ich „Home Improvement: Undead Edition“ vom SuB gezogen und schau mal, ob ich heute davon eine Geschichte schaffe. Ansonsten habe ich eigentlich gerade eher Krimi- als Fantasylust – und dann ist da noch der Stapel mit Bibliotheksbüchern, die ich endlich mal lesen sollte.

„Zelot“ muss ich in den kommenden zwei Wochen beenden – denn den Titel kann ich definitiv nicht mehr verlängern. „Der kleine Mann“ und „Der kleine Mann und die kleine Miss“ sind Kinderbücher, die ich früher wirklich geliebt, aber schon lange nicht mehr gelesen habe. Anlässlich von Elenas Challenge will ich das mal wieder tun – vor allem, nachdem Birthe mir die Titel wieder in Erinnerung gerufen hatte. „Dreht euch nicht um“ ist der zweite Band der Dark-Village-Reihe – nachdem mir der erste Teil ja überraschend gut gefallen hat, bin ich froh, dass ich damit zeitnah weitermachen kann. „Neun Leben für den Zauberer“ kenne ich noch unter „Wir sind aufs Hexen ganz versessen“ – auch kein schöner Titel, aber immerhin nicht so verräterisch wie der neue – und noch ein Titel für Elenas Challenge. Ich habe gerade solche Lust auf meine alten Kinderbücher.

Zu „The Cuckoo’s Calling“ hat mich letztendlich Milas Rezension gebracht und „Lydia’s Tin Lid Drum“ habe ich verlängert, weil die Geschichte wirklich nicht schlecht anfing, aber ich gerade nicht so in der richtigen Stimmung für diesen märchenhaften Roman bin. „Dem Tod auf der Spur“ ist eine Ausleihe, die ich Ariana zu verdanken habe, da diese gerade ein anderes Buch des Autors gelesen hat. Oh, und „Mord im Park“ ist eine „ich habe Lust auf Krimis, ach, das da kenne ich noch nicht – keine Ruhe zum Klappentextlesen, ich nehme es mal mit“-Ausleihe. 😉

Heute wollte ich übrigens ausschlafen, so richtig schön lange! Mindestens bis neun Uhr! Stattdessen war ich um halb acht wach und sitze nun seit zwei Stunden mit dem Netbook da und trödel durchs Internet. *g* So langsam wird es Zeit doch mal zum Buch zu greifen! Ich denke, ich fange mit „Dreht euch nicht um“ von Kjetil Johnsen an. 🙂

Update 13:40 Uhr

Und dann wurde es doch nicht „Dreht euch nicht um“ – obwohl ich das Buch heute vermutlich doch noch anfangen werde -, sondern „Neun Leben für den Zauberer“. Ich mag den Roman so gern, dass ich ihn am Liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Aber leider wollten ja die Katzen auch mal gefüttert werden und deshalb habe ich die Pause gleich genutzt, um mir Frühstück zu machen. Das Buch ist übrigens Schuld daran, dass es heute zum Frühstück eine heiße Schokolade gibt, denn die Kinder in Crestomancis Schloss bekommen jeden Morgen heißen Kakao in einem großem Krug zum Frühstück serviert. Da ich wegen Elenas Challenge zu dem Titel noch einen Blogbeitrag schreiben möchte, erzähle ich hier ausnahmsweise mal nichts zum Inhalt. Aber ich genieße meine Lektüre sehr und stürze mich jetzt auf die letzten Seiten. 🙂

Update 15:00 Uhr

„Neun Leben für den Zauberer“ habe ich inzwischen ausgelesen und sogar eine kurzen Beitrag dazu geschrieben, der am Montag online gehen wird. Ach, ich mag die Geschichten einfach – und nun habe ich Lust „Howl’s Mowing Castle“ noch einmal zu lesen, aber der Roman steckt natürlich in einem meiner vielen Kartons. *seufz* Da ich nur noch eine gute Stunde habe, bevor ich unter die Dusche hüpfen muss, damit das alles vor dem Restaurantbesuch nicht so stressig wird, werde ich vermutlich „Dreht euch nicht um“ nur noch kurz anlesen können. Bislang genieße ich den heutigen Tag auf jeden Fall sehr! 🙂

Update 20:45 Uhr

Ich hätte euch ja zu gerne Fotos von unserem Essen mitgebracht, aber mein Mann meinte, es wäre ihm peinlich, wenn ich in so einem edlen Restaurant die Kamera zücken würde. Wir haben so fantastisch gegessen, dass ich vermutlich das restliche Wochenende mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf dem Sofa sitzen und schwelgen werde. Während mein Mann sich an Kürbis-Ravioli mit Wildschwein-Ragout, Lammfilet mit Thymian-Rotwein-Sauce, Polenta und Gemüse und einem heißen Schokoküchlein mit flüssigem Kern und Mango-Sorbet gelabt hat, hatte ich erst einen leckeren, aber nicht besonders erwähnenswerten Salat, dann absolut köstliche Ricotta-Spinat-Ravioli in einer göttlichen Salbei-Buttersauce und zum Abschluss ein Stückchen warmen und fluffigen Quittenkuchen mit Vanille-Eis. So lecker! Vor allem diese Salbei-Buttersauce war unglaublich gut … und von der Portionsgröße her war das auch alles so auf ein Drei-Gänge-Menü ausgerichtet, dass der kleine Verdauungsspaziergang hinterher gar nicht nötig gewesen wäre. Er war aber schön, bei dem warmen Wetter ist es jetzt abends richtig angenehm. Außerdem ist in der Stadt gerade eine Veranstaltung, so dass wir ganze viel „Leutegucken“ konnten. 😉

Jetzt schau ich erst einmal nach meinen Mails und den anderen Mitlesern und greife später dann noch etwas zu meinem Buch. 🙂

Update 23:30 Uhr

Tja, das mit dem Buch wurde dann doch nichts – nach dem Leeren des Mailfachs und des FeedReaders habe ich beschlossen, dass es jetzt ins Bett geht. Je früher ich morgen aufstehe, desto früher bin ich morgen Vormittag mit allem fertig und desto früher kann ich lesen … Ich wünsche euch eine gute Nacht! Bis morgen!

***

Heutige Mitleser:

Natira
BücherFähe
Sunny
Sayuri
Ariana

Gelesen: Juli, August und September 2014

Frühere Statistiken sind unter „Diverses“ zu finden.

Bücher:

  1. Karin Alvtegen: Eine zweite Chance
  2. Nancy Atherton: Tante Dimity und die Dorfhexe
  3. Amber Benson: Death’s Daughter
  4. Juliet Blackwell: A Vision in Velvet (Witchcraft Mystery #6)
  5. Jim Butcher: White Night (Harry Dresden #9)
  6. Jim Butcher: Small Favor (Harry Dresden #10)
  7. Jim Butcher: Turn Coat (Harry Dresden #11)
  8. Julie Campbell: The Gatehouse Mystery (Trixie Belden #3)
  9. Laurel Corona: Die Geigenspielerin
  10. Carola Dunn: Manna from Hades (Cornish Mystery #1)
  11. Carola Dunn: Death at Wentwater Court (Miss Daisy #1)
  12. Carola Dunn: The Winter Garden Mystery (Miss Daisy #2)
  13. Carola Dunn: Requiem for a Mezzo (Miss Daisy #3)
  14. Carola Dunn: Murder on the Flying Scotsman (Miss Daisy #4)
  15. Jennifer Estep: Web of Lies (Elemental Assassin #2)
  16. Jennifer Estep: Venom (Elemental Assassin #3)
  17. Jennifer Estep: Tangled Threads (Elemental Assassin #4)
  18. Jennifer Estep: Spider’s Revange (Elemental Assassin #5)
  19. Emma Goodwyn: Tod im Tower (John Mackenzies 1 Fall)
  20. Frances Hardinge: Herrin der Worte
  21. Mark Hodder: Der wundersame Fall des Uhrwerkmannes 
  22. Karin B. Holmqvist: Manneskraft per Postversand
  23. Tanya Huff: Smoke and Shadows (Shadow-Trilogy #1)
  24. Kjetil Johnsen: Dark Village 1 – Das Böse vergisst nie
  25. Sadie Jones: Der ungeladene Gast
  26. Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung
  27. Francois Lelord: Die kleine Souvenirverkäuferin
  28. Kelly McCullough: Krieg der Klingen (Die Klinge von Namara #3)
  29. Seanan McGuire: Half-Off Ragnarok
  30. Kelly Meade: Black Rook (A Cornerstone Run Trilogy #1)
  31. Lisa und Laura Roecker: The Liar Society
  32. Dorothy Sayers: Whose Body?
  33. Courtney Schafer: Die Chroniken von Ninavel 2 – Die Stadt der Magier
  34. Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson: Später Frost
  35. Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson: Rotwild
  36. Banana Yoshimoto: Amrita
  37. Carniepunk (Anthologie)

Kurzgeschichten:

Manga/Comics:
  • B.A.D. – Beyond Another Darkness 1 (Manga)
  • Detektive Conan 80 (Manga)
  • Elfquest – The Complete Edition Vol. 1 (Comic)
  • Mike Mignola: Hellboy – The First 20 Years (Artbook)
  • Oh mein Gott 1 (Manga)
  • Pocha-Pocha Swimming Club 3 (Manga)
Hörbücher/Hörspiele:

Angefangene und abgebrochene Bücher/Hörbücher zähle ich in der Monatsstatistik nicht mit. Dafür kommen in diesem Jahr auch die Titel auf die Liste, die ich innerhalb kurzer Zeit doppelt lese (oder höre).

Oktober-SuB 2014

So schlecht war der September als Lesemonat gar nicht, insgesamt habe ich 12 Bücher und 1 Kurzgeschichte gelesen und 3 Hörbücher gehört. Allerdings fällt mir bei einem Blick auf die Liste schon auf, dass ich entweder zu dünnen Bibliotheksbüchern gegriffen oder Romane noch einmal gelesen habe. Nennenswerten SuB-Abbau gab es leider nicht. Sehr viel stressfreier als der September wird es im Oktober bei mir nicht werden, ich möchte trotzdem mal wieder mehr von meinem SuB lesen – mal schauen, ob das klappt. Immerhin lese ich durch das Herbstlesen weiterhin regelmäßig und der Blogmotivation tut die Aktion auch gut.

Meine Lesevorhaben für Oktober sind auch nicht sehr hoch gegriffen. Ich hoffe, dass ich drei Bücher vom SuB befreien kann, wieder ein englisches Buch schaffen werde (den Punkt werde ich mir wohl für 2015 nicht mehr vornehmen müssen, wenn ich mir meine aktuellen Zugänge so anschaue …) und vermutlich lese ich ein Buch für Elenas „Zurück in die Vergangenheit“-Challenge – zumindest liegt „Der kleine Mann“ schon auf dem Bibliotheksbücherstapel.

A (2)
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Tim Akers: Das Herz von Veridon

B (12)
Quentin Bates: In eisigem Wasser
Quentin Bates: Kalter Trost
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Jenna Black: Rosendorn
Michael Boccacino: Charlotte und die Geister von Darkling
P.J. Brackston: Es war einmal ein Mord
Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud  
Brom: Krampus
Jim Butcher: Im Schatten des Fürsten (Codex Alera 2)

C (1)
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)

D (3)
John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften

E (0)

F (9)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Thomas Finn: Schwarze Tränen
Alex Finn: Beastly
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym

G (1)
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (7)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Lotte und Søren Hammer: Das weiße Grab
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Will Hill: Department 19 – Die Wiederkehr
Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
Daniel Holbe: Giftspur

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (0)

K (4)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade

L (1)
Siri Lindberg: Nachtlilien
Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora

M (3)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter

O (0)

P (3)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Renata Petry: Hilgensee
Bernd Perplies: Magierdämmerung – In den Abgrund

Q (0)

R (10)
Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (8)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (5)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

U (0)

V (1)
Uwe Voehl: Tod und Schinken

W (5)
Danny Wallace: Auf den ersten Blick
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriella Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut
Elizabeth Woods: Caras Schatten

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

Z (0)

Sonstige (0)

82 Titel auf dem SuB

Englischer SuB:

Marie Brennan: A Natural History of Dragons
Sarah Rees Brennan: Unspoken
Jim Butcher: Side Jobs (Harry Dresden Kurzgeschichten)
Gail Carriger: Changeless (Parasol Protectorate #2)
Gail Carriger: Blameless (Parasol Protectorate #3)
Gail Carriger: Heartless (Parasol Protectorate #4)
Gail Carriger: Timeless (Parasol Protectorate #5)
Soman Chainani: The School for Good and Evil 2
Mira Grant: Feed
Tanya Huff: The Wild Ways
Lynn Kurland: Star of the Morning
Seanan McGuire: Chimes at Midnight (October Daye #7)
Seanan McGuire: The Winter Long (October Daye #8)
Seanan McGuire: Sparrow Hill Road
Anthony Minghella: Jim Henson’s The Storyteller
Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Mastiff (The Legend of Beka Cooper #3)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
Tamora Pierce: Battle Magic (Circle Reforge)
Julia Quinn: Dancing at Midnight
Julia Quinn: Splendid
Julia Quinn: Minx
Julia Quinn: Everything and the Moon
Julia Quinn: Brighter Than the Sun
Philip Reeve: Larklight
A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line

Sonstiges:
West Ward Weird
Home Improvement: Undead Edition

30 Titel auf dem englischen SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

Leseeindrücke im August und September

Über „Flesh which is not flesh“ von Jessica Verday bin ich bei Darkstar gestolpert. Ich hatte zwar 2011 davon gehört, dass eine Autorin ihre Geschichte für eine Anthologie lieber zurückgezogen hat, statt die Protagonisten – wie von den Herausgebern gefordert – in ein heterosexuelles Liebespaar umzuschreiben, hatte mir aber nicht den Namen der Autorin gemerkt. Durch Darkstars Beitrag hatte ich Lust die Geschichte einmal zu lesen und muss zugeben, dass ich nun neugierig auf weitere Werke der Autorin geworden bin. Durch die Inhaltsangabe weiß man schon lange vor Cam (Cameron), was seinem Liebsten vor einem Jahr zugestoßen ist, aber das ist nicht schlimm, da es eher darum geht Cams Weg in die Handlung mitzuerleben. Mir hat es sehr gut gefallen wie Jessica Verday mit der düsteren Seite der Feengeschichten umgeht und welche Lösung Cam am Ende findet, um Wesley aus der Gewalt der „Königin der Herzen“ zu befreien.

***

Nancy Atherton und ihre „Tante Dimity“-Bücher hatte ich vor zwei Jahren für mich entdeckt. Die Romane waren zügig und nett zu lesen, aber nicht gut genug, um ernsthaft über eine Anschaffung nachzudenken. Und je mehr der Titel ich in der Bibliothek in die Hände bekam, desto unzufriedener wurde ich mit dieser Reihe. Trotzdem habe ich in der letzten Woche „Tante Dimity und die Dorfhexe“ ausgeliehen, weil ich antesten wollte, ob ich nach gut zwei Jahren „Abstinenz“ diese Serie mal wieder lesen mag. Wieder hat sich der Roman schnell lesen lassen und es fiel mir schwer ihn aus der Hand zu legen – er hatte diesen „nur noch ein Kapitel“-Effekt auf mich -, trotzdem fehlte mir bei der Geschichte etwas. Die Handlung wimmelte von sympathischen Figuren, die in einem idyllischen Dorf leben und die eine hübsche Entdeckung über ihre Ortsgeschichte machen. Es hat zwei Tage gedauert, bis ich dahinter kam, was für mich das Problem an diesen Büchern ist: Ich kann die Hauptfigur nicht leiden!

Lori Shepard soll sympathisch sein, sie hat einen großen Freundeskreis, einen netten Ehemann, zwei Kinder, die kaum eine Rolle spielen, und mischt sich ständig in das Leben aller Menschen in ihrem Umkreis ein. Dabei soll Lori charmant sein mit ihren voreiligen Schlüssen und dem Wissen darum, dass sie unheilbar neugierig ist – immerhin ist sie dabei ja auch immer hilfsbereit und verurteilt die Leute nicht für ein eventuell ungewöhnliches Leben … oder so … Ich persönlich habe das Gefühl, dass Lori mit jedem Buch dümmer und unverschämter wurden und niemand setzt ihr je Grenzen. Stattdessen sind alle so nett und verständnisvoll, weil Lori es ja immer gut meint. Bei aller Entspannung, die die Bücher bringen, das war es wohl mit mir und Tante Dimity.

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„Photographs and Phantoms“ von Cindy Spencer Pape – eine 64seitige Kurzgeschichte zu der Gaslight-Chronicles-Reihe der Autorin. Davon hatte ich den ersten Band vor einiger Zeit gelesen und mich über ein paar Wissensplitter gefreut, die mir die Geschichte gebracht hat. Allerdings war ich nicht ganz so glücklich mit der Liebesgeschichte in dem Roman und das hat sich auch bei „Photographs and Phantoms“ fortgesetzt. Eigentlich finde ich die Welt, die die Autorin entwickelt hat, wirklich toll. Magie und Mechanik arbeiten nebeneinander (und manchmal zusammen), der Orden bekämpft Verbrechen, die durch Magie begangen wurden, und all die technischen Entwicklungen der Zeit sorgen für eine Aufbruchsstimmung. Auch die Charaktere finde ich sympathisch. Wenn sie nicht ihrer Zeit entsprechend agieren, dann gibt es dafür in der Regel eine gute Erklärung, und sie haben häufig genug Ecken und Kanten, um sich beim Lesen realistisch anzufühlen. Die Liebesgeschichte hingegen, die sich unweigerlich zwischen der männlichen und der weiblichen Hauptfigur entspinnt, geht mir zu schnell, ist mir zu oberflächlich und endet innerhalb weniger Tage in einer Hochzeit, selbst wenn gesellschaftliche Regeln oder seit Jahren gepflegte Vorsätze dagegen sprechen. Das ärgert mich, weil ich das Gefühl habe, dass die Autorin so viel mehr aus ihrer Welt machen könnte.

Dies und Das (8)

Elena hat mir in den letzten Tagen ein paar Fragen rund um das Lesen und das Bloggen zukommen lassen, meine Antworten könnt ihr hier lesen: Teil 1 und Teil 2

Dabei musste ich 1. meine Vermutung revidieren, dass Elena nur reine Buchblogger interviewt, und 2. hatte ich mich vorher gefragt, ob Elena mir auch die Genre-Frage stellen würde – und wenn ja, welches Genre sie als mein „Hauptgenre“ annehmen würde. Ich persönlich scheitere nämlich immer an der Frage, was ich denn besonders gern lese. 😉

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Ich habe in den letzten Tagen festgestellt, dass ich dazu neige, Kataloge, die mir ins Haus flattern, an drei verschiedenen Orten zu sammeln, weil ich sie „später in Ruhe anschauen will“. Natürlich kommt es so gut wie nie dazu – und sowieso schau ich in der Regel eher direkt im Geschäft oder online, ob ich dort Sachen finde, die meinem Bedarf entsprechen. Das hat dazu geführt, dass ich in der letzten Woche einen insgesamt 50 cm hohen Stapel mit Klamotten-, Möbel-, Handarbeits- und Werzeugkatalogen dem Papiermüll zugeführt habe. Erschreckenderweise habe ich viele dieser Kataloge schon mehrfach abbestellt, und trotzdem lande ich ständig wieder von Neuem im Verteiler. Das ist nicht nur eine immense Rohstoffvergeudung, sondern auch ungemein lästig.

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Durch meine Timeline fallen mir auch immer mal wieder interessante Modeblogs auf, obwohl mich das Thema eher wenig interessiert. Auf jeden Fall habe ich in den letzten Wochen den Eindruck gewonnen, dass auf Modeblogs gerade „weniger ist mehr“ das große Thema ist. Nicht weniger Stoff am Körper, sondern weniger Kleidung im Schrank. Statt vieler Shirts für wenig Geld lieber ein qualitatives Stück für etwas mehr Geld. Grundsätzlich finde ich diese Tendenz natürlich sehr gut, es wundert mich aber immer wieder, dass es für einige Menschen so eine große Erkenntnis ist, dass sie ihre Unmengen an Kleidung gar nicht tragen können und dass sie damit auch nicht zufrieden sind.

Vielleicht liegt es daran, dass meine Mutter auch so eine „Schnäppchenkäuferin“ ist, die sich immer wieder günstige Sachen gekauft hat, die sie am Ende nicht getragen hat, weil die Farbe nicht richtig war/der Schnitt doch nicht gefiel/sie nichts hatte, was sie damit hätte kombinieren können/sie ein ähnliches Kleidungsstück viel lieber mochte usw. Als Teenager habe ich regelmäßig mit meiner Mutter ihren Schrank ausgemistet, während sie hingegen ständig versuchte, mich zu neuen Kleidungsstücken zu überreden.

Aber ich mag meine vertrauten Kleidungsstücke. Ich habe ein T-Shirt im Schrank, das ich 1996 gekauft habe und immer noch heiß und innig liebe. Es ist vielleicht etwas enger geworden, die Knöpfe sind ausgebleicht und die Farbe ist nicht mehr ganz so intensiv wie früher, so dass ich es vor allem nutze, um es im Winter unter anderen Shirts zu tragen, aber ich finde es immer noch hübsch. Ich verbinde viele Erinnerungen mit dem Shirt und der warme Braunton gehört immer noch zu meinen Lieblingsfarben. Ich muss nicht jede Saison neue Sachen kaufen, wenn ich genügend Kleidung im Haus habe, die ich mag und die mir steht. So einfach ist das. 😉

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Am Dienstag ist mir übrigens mal wieder aufgefallen, dass es Dinge gibt, die ich beruflich super hinbekomme und privat nur ganz schlecht. Dabei sind die Bedingungen für beides gleich, da ich doch von Zuhause aus arbeite. Wenn ich beruflich etwas verschicke, dann mache ich den Brief oder das Paket sofort fertig und bringe es entweder direkt zur Post oder nehme es mit, wenn ich mittwochs oder samstags eh unterwegs bin.

Wenn ich privat etwas verschicken will, dann lege ich das Ganze erst einmal zur Seite und nehme mir vor, spätestens am nächsten Tag einen Umschlag rauszukramen oder nach einem passenden Karton zu schauen. Dann möchte ich oft noch eine Karte dazulegen – was natürlich bedeutet, dass ich schauen muss, ob ich noch eine passende im Haus habe oder vielleicht eine besorgen muss. Außerdem brauche ich natürlich noch etwas Polstermaterial, damit alles auch heil ankommt und oft ist es so, dass ich nur noch eben ein Buch lesen müsste, um das auch noch zu verschicken. Natürlich nehme ich mir dann vor, dass ich das Buch als Nächstes lesen werde, was dann doch nicht so schnell passiert. Außerdem könnte ich ja, wenn ich eh schon zur Post fahren muss, auch noch eine weitere private Sendung mitnehmen – nur müsste ich dafür ja vorher noch … Nun, ihr könnt es euch vermutlich denken.

Immerhin bekomme ich es in der Regel auf die Reihe, pünktlich Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke auf den Weg zu bringen. Was dann auch endlich dazu führt, dass ich all die anderen aufgeschobenen Sendungen gleich mitnehmen kann … 😉

Herbstlesen im September (8)

So richtig wach bin ich noch nicht, aber wach genug, um zum Buch zu greifen. Gestern klappte das ja nur mit dem vertrauten Lord-Peter-Wimsey-Roman – was vermutlich auch ein bisschen daran lag, dass mein Mann neben mir „Fanasy Life“ spielte und mir immer wieder von seinen Erlebnissen berichtete. Jetzt aber spielt er „Dark Souls 2“, die Geräuschkulisse ist vertrauter und das Spiel interessiert mich deutlich weniger – perfekt, um mit der letzten „Carniepunk“-Geschichte in den Tag zu starten!

Update 12:30 Uhr

Die letzte „Carniepunk“-Geschichte ist „Daughter of the Midway, the Mermaid and the Open, Lonely Sea“ von Seanan McGuire. Die Protagonistin ist Ada, die Tochter einer Meerjungfrau und Teil einer Jahrmarkttruppe. Diese Jahrmarktstruppe ist zum ersten Mal seit fast zwanzig Jahren wieder in Alabama, wo sie damals die Meerjungfrau – die inzwischen der Publikumsmagnet ist – in ihren Jahrmarkt aufgenommen haben. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht sagen, aber mir ist wieder einmal aufgefallen, was für ein unglaubliches Händchen die Autorin für Kurzgeschichten hat. So gern ich ihre Romane mag, ihre bitter-süßen Kurzgeschichten berühren mich ganz besonders und diese hier hat mich mal wieder ein paar Tränen gekostet …

Ich möchte übrigens darauf hinweisen, das ich heute mal vormittags gefrühstückt habe! 😉 Und da ich nach der Geschichte eine kleine Leseauszeit benötige, werde ich nun etwas mit dem DS spielen (und schauen, was die anderen bislang so gemacht haben).

Update 16:15 Uhr

Nach der Kommentar- und Blumengießen-in-Animal-Crossing-Runde, habe ich dann wieder zu „Whose Body?“ gegriffen. Bislang habe ich ja noch nicht sehr viel über die Geschichte erzählt, deshalb dachte ich, ich könnte doch mal ein bisschen etwas zum Inhalt sagen. Wer die Hauptfigur Lord Peter etwas besser kennenlernen mag, der kann mal HIER schauen. „Whose Body?“ beginnt mit einem Anruf, der Lord Peter darüber informiert, dass ein schüchterner kleiner Architekt, der gerade eine Kirche in Lord Peters Heimatort renoviert, die unbekleidete Leiche eines ihm unbekannten Mannes in seiner Badewanne gefunden hat. Der Architekt ist verständlicherweise etwas verstört und kann sich nicht erklären, wie der Tote in seine Badewanne gekommen ist.

Parallel dazu beschäftigt sich Inspektor Parker, der mit Lord Peter befreundet ist, mit der Suche nach einem vermissten jüdischen Finanzier. Dieser ist eines Abends nach Hause gekommen, hat sich ausgezogen, gewaschen und in sein Bett gelegt – und am nächsten Morgen verschwunden, ohne auch nur ein Kleidungsstück mitzunehmen. Und bevor ihr nun denkt, dass die Lösung so einfach sei: Nein, der Tote in der Badewanne ist nicht der vermisste Geschäftsmann!

So reizvoll und unterhaltsam ich das Rätsel um den vermissten Herren und die „überflüssige“ Leiche finde, so lockt mich doch nun erst einmal wieder „Fantasy Life“ – von dem DS meines Mannes höre ich schon die ganze Zeit die Spielgeräusche, nun kann ich nicht mehr widerstehen und beginne die Erkundung der Hafenstadt Puerto und schaue, ob ich danach noch zu einem Leben als Jäger wechsel. 😉

Spätestens nach dem Abendessen werde ich aber auf jeden Fall noch eine ausführliche Kommentarrunde drehen und schauen, was ihr heute Nachmittag so gemacht habt. 🙂

Update 20:30 Uhr

Hach, das Spiel ist so nett! Bislang habe ich heute einen Brief von meinem König zu einer Piratenprinzessin gebracht, einen Schatz in einem gesunkenen Schiff gefunden und war der Wissenschaft eine große Hilfe. 😉 Außerdem habe ich meine ersten Schritte als Jägerin gemacht und bin von der etwas abweisenden Meisterin als Lehrling aufgenommen. Als nächstes muss ich ein paar Aufgaben erledigen und werde dann hoffentlich in den Gesellenrang aufsteigen. Außerdem liegt eine ganze Hafenstadt vor mir und will erkundet werden!

Achja, Abendessen habe ich auch gekocht (gleich genug für zwei Tage) und gegessen. Danach gab es eine ausführliche Blog- und Kommentarrunde und eine Portion Lemon-Tiramisu (am zweiten Tag schmeckt es besser, trotzdem ist es einfach nicht richtig gut). Ich fürchte, mein Spiel hat mich so sehr in seinen Klauen, dass ich damit auch den Abend beenden werde. Sehr lange werde ich heute eh nicht aufbleiben, denn morgen muss ich früh wieder fit und arbeitsbereit sein. Deshalb gibt es heute auch keine weitere Aktualisierung mehr von mir – aber ich werde natürlich morgen noch eine Runde drehen und schauen, was ihr heute Abend alle so gemacht habt. Bis dahin kuschel ich noch etwas mit Baltimore und wünsche euch einen entspannten Wochenendausklang! 🙂

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Heutige Mitleser:

Natira
Melli
Kiya
Ariana
BücherFähe
Sayuri
Hermia
Anorielt
Sunny

Herbstlesen im September (7)

Im Laufe der Woche habe ich „The Liar Society“ beendet (und die Fortsetzung gleich auf meinen Wunschzettel gepackt. Zu „The Liar Society“ gibt es HIER eine Rezension. Ansonsten habe ich den Anfang der Woche wie eine Irre gearbeitet, um dann am Ende der Woche intensiv spielen zu können. „Fantasy Life“ ist genauso niedlich, amüsant und süchtig machten, wie wir es gehofft hatten. Ich mag es auch, dass man das Spiel gut miteinander spielen kann. Obwohl mein Mann noch nicht so viel Zeit im Spiel verbringen konnte wie ich, kann er problemlos meine „Welt“ besuchen und mit mir gemeinsam Gebiete erkunden, für die er eigentlich noch viel zu schwach wäre. Ganz schlimm ist es, dass es „nur noch eben eine Kleinigkeit zu erledigen gibt“, so dass die letzten zwei Nächte viel zu kurz waren, weil wir die Finger vom Spiel nicht lassen konnten. 😉

Was das Herbstlesen angeht, so gibt es eine Verlängerung, an der schon ein paar Leute Interesse bekundet haben. Mir gefallen diese gemütlichen und kommunikativen Wochenenden sehr gut und es wird einfach auch im Oktober so entspannt weitergehen wie bisher. Bei mir werden zwar ein paar Stunden pro Wochenende für den DS draufgehen (ich liebe mein neues Spiel! :D), aber ich möchte natürlich trotzdem Zeit mit Lesen und Bloggen verbringen.

Bevor ich mich aber heute auf mein Buch stürzen kann, muss ich mal wieder den Wochenendeinkauf hinter mich bringen und zusammen mit meinem Mann das Treppenhaus putzen (- nur gut, dass das nur alle sechs Wochen ansteht). Im Moment denke ich, dass ich heute die letzte „Carniepunk“-Geschichte lesen werde und dann gibt es da noch ein Bibliotheksbuch, das ich so langsam mal anfangen sollte …

Update 15:00 Uhr

Während alle anderen schon fleißig gelesen haben, fange ich jetzt erst damit an. Dafür habe ich nicht nur alle Pflichten für heute hinter mich gebracht (abgesehen vom Kochen des Abendessens, das ich aber schon vorbereitete habe), sondern auch ein Lemon-Tiramisu zum Nachtisch gemacht. Wobei ich mich natürlich prompt bei den Mengen etwas verrechnet habe und das Ganze deshalb fast meine Form gesprengt hat. Nur gut, dass in der Masse keine Eier sind, so dass wir problemlos ein paar Tage daran essen können. *g*

Jetzt ist es aber endlich Zeit für mein Frühstück, mein Buch und das Herbstlesen! Ach ja, mein Buch ist übrigens eine Bibliotheksbeute. Bei dem Cover musste ich unbedingt schauen, was für ein Buch das ist, konnte anhand des Klappentextes nicht entscheiden, ob ich das nun interessant oder nicht finde (oder für welche Zielgruppe das Buch gedacht ist) und habe deshalb „Lydia’s Tin Lid Drum“ mitgenommen, um es in Ruhe anlesen zu können. Mal schauen, wie mir der Roman so gefällt und ob ich ihn am Wochenende ganz lese.

Update 18:30 Uhr

Irgendwie ist „Lydia’s Tin Lid Drum“ gerade nicht das richtige Buch für den heutigen Tag. Die Geschichte ist eigentlich sehr niedlich. Es geht um ein Land, in dem Süßigkeiten (und überhaupt Lebensmittel) nicht nur eine wichtige Rolle spielen, sondern sogar magisch sein können. So gibt es Pfefferminz, das dafür sorgt, dass man unsichtbar wird, oder Toffee, das bei Lydia bewirkt, dass sie Metall beeinflussen kann. Doch vor einigen Jahren übernahm ein Blechmann die Macht im Land, und seitdem werden Süßigkeiten streng unter Kontrolle gehalten und es wird z.B. verhindern, dass Kinder naschen dürfen. Sehr niedlich und stellenweise fast schon poetisch erzählt, aber ich bin gerade nicht in der passenden Stimmung dafür.

Stattdessen habe ich mir „Whose Body?“ geschnappt. Den Sayers-Krimi habe ich schon diverse Male gelesen und vor einiger Zeit im Zahnarztwartezimmer wieder angefangen. Aktuell verfolgt Lord Peter die Spur eines Kneifers, der nicht zur gefundenen Leiche passt. 😉 Jetzt mache ich aber erst einmal eine Pause vom Lesen für eine Kommentarrunde und um das Abendessen zu kochen. 🙂

Update 21:15 Uhr

So sieht es übrigens aus, wenn ich etwas koche, das einfach nur einige Zeit in Ruhe auf dem Herd köcheln muss. Mit der offenen Gasflamme mag ich die Küche nicht verlassen – als wir noch mit der Induktionsplatte gekocht haben, hatte ich da keine Hemmungen -, also koche ich mir einen frischen Tee und suche ich mir eine nette Beschäftigung. Oh, und ich mag dieses Spiel so sehr! 😀

Abendessen ist inzwischen auch gegessen und das Tiramisu habe ich auch probiert. Ganz so doll ist es ehrlich gesagt nicht, da werde ich definitiv noch etwas rumprobieren müssen, damit das so schmeckt wie ich es mir vorstelle. Momentan ist es eher bitter als fruchtig und insgesamt etwas flach im Geschmack. Vielleicht sollte ich etwas Sirup in die Mascarpone-Masse rühren. Ich werde damit noch etwas experimentieren bis es für euch ein nachmachbares Rezept gibt. 🙂

Jetzt drehe ich noch eine Blogrunde, bevor ich weiter in „Whose Body?“ lese. Da ich das Buch schon so gut kenne, weiß ich gar nicht, was ich dazu schreiben soll. Ich mag es einfach, ebenso wie die anderen Lord-Peter-Wimsey-Romane von Dorothy Sayers.

Update 1:45 Uhr



Seit dem letzten Update habe ich noch etwas kommentiert und in meinem Krimi weitergelesen und ich kann nur immer wieder sagen, wie sehr ich Lord Peter mag! Tja, und dann habe ich zu meinem DS-Spiel gegriffen und kann nun (wieder) sagen, dass „Fantasy Life“ ein höllischer Zeitfresser ist. 😀 Ständig will ich nur noch eben dieses oder jenes erledigen, nur noch eben ein Erz abbauen, einen Gegner besiegen, einen Auftrag erledigen, etwas Schafwolle einsammeln oder Kohl ernten – und schon habe ich meine Schlafenszeit mal wieder kräftig überschritten. Hach, ich finde es so toll! 🙂 Mein Charakter hat in den letzten drei Tagen nicht nur viel über das Land Kastell erfahren und viele Leute kennengelernt (und ihnen Gefallen getan), sondern auch die Grundlagen des Schürfens und Schmiedens gelernt, sowie das Schneidern und Alchemie. In allen vier Bereichen bin ich noch lange nicht am Ende (bislang habe ich gerade mal den Gesellenstatus erlangt und habe nicht nur den Meister noch vor mir, sondern auch die Stufen bis zur Legende – und wer möchte nicht ein legendärer Handwerker werden? :D), trotzdem werde ich morgen wohl mal zu einem etwas kämpferischeren Beruf wechseln und als Jäger durch die Grasebene ziehen.

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Heutige Mitleser:

Natira
Kiya
Anorielt
Ariana
Hermia
Melli