Da der November mit einem Sonntag began, ist der vorletzte Lese-Sonntag dieses Jahres mal wieder recht früh im Monat. Bei mir waren die vergangenen Wochen relativ trubelig und zum Lesen bin ich oft erst nach meiner „normalen“ Schlafenszeit gekommen, was irgendwie nicht ganz so klug, aber dafür recht befriedigend war. Heute werde ich mich beim Lesen vor allem auf den dritten October-Daye-Band („An Artificial Night“) konzentrieren, auch wenn ich hier noch ein paar weitere Bücher angefangen habe (und mich der „bald lesen“-Stapel so freundlich anplinkert). Aber bevor ich zum Buch greife, starte ich mit dem Pflichtkram und – vermutlich – einer Runde durch den Feedreader in den Tag.
Update 11:45 Uhr

Ui … Das war ein seltsamer Vormittag. *g* Nach dem „Pflichtteil“, der heute angenehm schnell vorbei war, habe ich mir eine Tee gekocht und wollte nur schon mal den Feedreader öffnen, bevor ich eine kleine Lesepause einlege. Tja, der Tee ist dann leider doch kalt geworden (und dieser Kräutertee schmeckt kalt wirklich nicht) und weiter in „An Artificial Night“ habe ich auch nicht gelesen, aber dafür ist der Feedreader endlich mal wieder geleert. Wenn ich – so wie in den letzten Tagen – mal wieder länger keine Blogrunden gedreht habe, dann öffne ich einfach alle Beiträge, zu denen ich vielleicht etwas zu sagen finde in neuen Tabs und arbeite die dann systematisch ab. Wenn mir selbst nach gründlichem Lesen kein Kommentar einfällt, dann ist es eben so, aber immerhin weiß ich, dass ich mir Mühe gegeben habe. *g* Außerdem habe ich bei euch allen schon einmal vorbeigeschaut und finde es schön, dass wir heute so viele sind! Bevor ich mich jetzt wieder von irgendwas anderem ablenken lasse, mache ich mir aber erst einmal Frühstück und dann sehe ich mal, was ich als nächstes mache.
Update 13:00 Uhr

Zum Frühstück gab es heute „adeliges Essen“, wie eine Freundin von mir sagen würde, genauer gesagt gab es die restliche Suppe „von gestern“ und dazu habe ich etwas weiter in meinem aktuellen Hörbuch („Sorcery and Cecelia – Or, The Enchanted Chocolate Pot“ von Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer) weitergehört. Ich hatte schon so lange Lust den Roman noch einmal zu lesen und da kam die Nachricht Anfang der Woche, dass es so viele Jahre nach Veröffentlichung der Geschichte nun eine Hörbuch-Version davon gibt, gerade recht. Inzwischen habe ich den Punkt der Handlung erreicht, an dem sowohl James als auch Thomas feststellen müssen, dass Cecy und Kate ruhig in alles eingeweiht werden können, weil sie mit Hintergrundwissen deutlich hilfreicher sein können. Es ist so schön, wenn die Herren in der Geschichte die kleinen Frauchen nicht mehr um jeden Preis behüten wollen, sondern einsehen, dass diese durchaus ihre eigenen Stärken in die Problemlösung einbringen können. 😉 Danach gab es dann doch noch ein paar Seiten in „An Artificial Night“ von Seanan McGuire. Den dritten October-Daye-Band finde ich schon etwas unheimlich (dabei ist der eigentlich auch nicht schlimmer als andere Teile der Reihe) und nehme Elemente daraus gern mit in meine Träume, weshalb ich gerade versuche ihn nicht direkt vor dem Schlafengehen zu lesen. *g* Lustigerweise habe ich dieses Mal beim Lesen aber nicht nur Blind Michael als „Gruselfigur für Kinder“ im Hinterkopf, sondern auch den Blind Michael, der als große Bruder der Luideag in der Kurzgeschichte „The Fixed Stars“ auftaucht – was die Dinge, die man über sein aktuelles Leben erfährt, umso bedrückender macht … Bevor ich weiterlese, wird es aber erst einmal wieder Zeit für die sonntägliche Brettspielrunde mit meinem Mann. 🙂
Update 16:00 Uhr

Das war wieder eine lustige „Gloomhaven – Jaws of the Lion“-Runde, bei der es Anfangs wieder so ausschaut, als ob wir sofort scheitern würden, während wir am Ende das Gefühl hatte, dass wir ganz gut durchgekommen wären. Das war die letzte „Einführungsrunde“ und somit hatten wir dieses Mal einen Bosskampf (und haben gelernt *g* wie man mit dem Level up der Charaktere umgeht). Ich muss schon sagen, dass es ganz nett zu sehen ist, wie der Spielentwickler mit dieser Variante Leute an das Spielsystem heranführt, die wenig Erfahrung mit dieser Art von Spielen haben. Allerdings fände ich es nett, wenn die Handlung ein bisschen komplexer wäre, wobei das mit den nächsten Szenarien ja noch kommen kann. Bislang haben wir nur herausgefunden, dass die verschwundenen Bürger Gloomhavens für Experimente eines Kults genutzt wurden, und nun müssen wir beim nächsten Mal schauen, ob die Universität von Gloomhaven irgendwelche Erkenntnisse aus den Gewebeproben, die wir heute besorgt haben, gewinnen konnte. 😉 Bevor ich gleich eine Runde „Animal Crossing“ spiele, drehe ich erst einmal eine Blogrunde und schaue wie es euch heute Nachmittag so ergangen ist.
Update 19:30 Uhr

Nach meiner Blog- und Kommentarrunde habe ich heute Nachmittag dann wirklich erst einmal zu „Animal Crossing“ gegriffen und den täglichen Kram auf meiner Insel erledigt. Eine Freundin fragte mich vor kurzem, was ich den so viele Monate mit dem Spiel machen würde, aber ich finde dort immer was zu tun, ohne dass ich wirklich etwas tun muss. Aktuell genieße ich zum Beispiel sehr die Herbststimmung, ich suche Anleitungen (wofür man Luftballons abschießen muss), die es mir ermöglichen neue Gegenstände zu basteln, in denen Pilze verbaut werden, und zu jeder Jahreszeit gibt es andere Fische und Insekten zu fangen. Außerdem mag ich meine Nachbarn und es gibt immer wieder neue Dialoge mit ihnen, die ich mich amüsieren. Alles wunderbar stressfrei und entspannt, ohne Zeitdruck oder unangenehme Elemente – perfekt zum Abschalten. 🙂

Nach dem Spielen habe ich dann zum Buch gegriffen und bis zum Kochen gelesen. Toby hat inzwischen einen Mitstreiter gegen ihren Kampf gegen Blind Michael gefunden, auch wenn sie die Person lieber nicht in Gefahr gebracht hätte, und sie hat etwas über die Herkunft einer ihrer besten Freundinnen herausgefunden, was sie vorher nie vermutet hätte. Ich finde es lustig, dass ich mich an dieses „Geheimnis“ zwar noch gut erinnern konnte, aber mir einfach nicht mehr einfällt, wie es dazu kam, dass Tobys Freundin diesen Teil ihrer Vergangenheit so verbergen konnte. Aber nun gut, das werde ich im Laufe der nächsten Kapitel ja auch noch einmal erfahren. *g* Außerdem scheint es gerade gut für Toby zu laufen, was bei Seanan McGuire immer ein Anzeichen dafür ist, dass gleich was Schreckliches passiert (und da weiß ich auch noch was das sein wird) …
Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Zum Abendessen gab es heute eine (etwas unfotogene) Gemüselasagne und danach habe ich mich ein bisschen online rumgetrieben, noch eine kleine Runde „Animal Crossing“ gedreht und mich mit meinem Mann über mein „An Artificial Night“ unterhalten. Jetzt schaue ich noch einmal, ob es bei euch in der letzten (guten) Stunde etwas Neues gab und fahre dann den Laptop für heute runter. So kurz vor dem Schlafengehen werde ich die Nase nicht weiter in meinen Roman stecken, aber vermutlich werde ich noch ein bisschen in meinem Stapel mit Büchern, die ich bald lesen werde, stöbern, um zu schauen, ob ich für morgen ein „Zweitbuch“ (also neben „An Artificial Night“ und dem Sachbuch „The Black Count“) finde.
Es war wieder sehr nett mit euch und ich hoffe, ihr habt den Tag auch genossen! Kommt morgen gut in die Woche, passt gut auf euch und eure Lieben auf und macht euch die Tage so schön wie irgend möglich. 🙂
Für die, die gern vorausplanen: Der nächste Lese-Sonntag ist am 20. Dezember – das ist der 4. Adventssonntag!
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Heutige Mitleserinnen:
Ariana
Neyasha
Natira
Anette
JED
Sayuri