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Sommer im April

Nachdem Natira vor kurzem um ein paar Gartenfotos gebeten hatte, habe ich heute Mittag beim Wäscheaufhängen mal die Kamera mit rausgenommen. Die Osterglocken sind leider schon verblüht, aber die Tulpen halten trotz der Trockenheit noch tapfer durch.

Blick zur Nachbarin – bei ihr blüht gerade nichts mehr.

Obwohl ich eigentlich die Zwiebeln gemischt hatte, haben sich die Tulpen farblich gut aufgeteilt …

Neben den hübschen Tulpen sieht man hier auch den Teil der Beete, die ich im Herbst unkrautfrei hatte …    
… und so sieht es dann aus, wenn man das Unkraut nicht vollständig entfernt bekam. Weiß jemand, was das eigentlich für eine Pflanze ist?

Noch etwas mir Unbekanntes, aber ich finde die Blüten ungemein niedlich und hübsch!    
Nächste Woche wird dann zum ersten Mal in diesem Jahr der Rasen gemäht.
Auch hier weiß ich nicht, was das ist. Aber die Knospen versprechen Farbe nach der Tulpenblüte. 

Und heute Abend schlafen wir in duftenden Betten. 🙂

Logan trinkt

Vor kurzem erst hatte ich versucht Baltimore bei seiner üblichen Trinkmethode mit der Pfote zu fotografieren, was aber nicht klappte. Um so schöner war es für mich, dass Logan in der letzten Woche mal wieder einen Versuch wagte – sein Bruder hat auch gut aufgepasst, ob Logan alles richtig macht!

Buchrausch und Leseeindrücke

Donnerstagabend habe ich folgenden Satz getwittert: „Ich hab in 32 Stunden neben Arbeit, Haushalt und normalem Schlafpensum drei Bücher mit insgesamt 1428 Seiten gelesen. Ich brauch nen Entzug.“ Und dann setzte ich mich hin und las vor dem Schlafengehen noch ein Kinderbuch … Anscheinend hatte irgendein Teil von mir mal wieder das Bedürfnis nach einem Buchrausch, und den habe ich in den letzten Tagen auch – dank einem Haufen Bibliotheksbücher – befriedigt.

Angefangen habe ich Mittwochmittag (zu meiner normalen „Frühstückszeit“) mit „Tage wie diese“ von John Green, Maureen Johnson und Lauren Myracle. Das Buch hatte ich schon auf mehreren Blogs besprochen gesehen und am Ende hatte mich Katrin von den BuchSaiten dazu gebracht, es in der Bibliothek vorzubestellen.

Drei Autoren (darunter John Green, dessen „Eine wie Alaska“ mir so gut gefallen hatte), die drei (Liebes-)Geschichten für Jugendliche schreiben, die alle miteinander verknüpft sind, das klang reizvoll und war gut zu lesen. Hilfreich war auch, dass Mittwoch mein „PC-freier“ Nachmittag ist und dass ich mir – dank eines eingeklemmten Nervs, der gerade die rechte Hand etwas einschränkt, – auch nichts Dringendes vorgenommen hatte. So habe ich meine üblichen Mittwochsaufgaben erledigt und immer, wenn die Hand muckte, dann habe ich mich wieder meinem Buch widmen können.

„Tage wie diese“ habe ich einfach so runterlesen können, ich mochte alle drei Geschichten, trotz einer gewissen Vorhersehbarkeit, auch wenn ich nicht mit jeder Hauptfigur etwas anfangen konnte. Vor allem das Mädchen, um das es in der letzten Geschichte ging, wäre mir normalerweise schrecklich auf die Nerven gegangen – und ich halte es der Autorin zugute, dass sie so über Addie schreibt, dass ich die Handlung trotz der Egozentrik des Mädchens genießen konnte. Der Erzählstil hat mir bei allen drei Autoren gefallen, ebenso wie die verschiedenen seltsamen Ereignisse und das Einflechten der Figuren, die man schon aus den jeweils anderen beiden Geschichten kannte. Das war ein schöner, entspannter Nachmittag mit drei – mehr oder weniger – ungewöhnlichen Liebesgeschichten.

Und weil ich mich danach in einer Stimmung befand, in der ich „nett, dümpelig und vielleicht etwas romantisch“ lesen wollte, habe ich am Mittwoch nach dem Abendessen dann zu „Märchenprinz“ gegriffen. Das war eine Empfehlung von SusiB von Susis Bücherblog und ich habe das Buch schon seit Januar hier rumliegen. So langsam wurde es Zeit, den Roman endlich der Bibliothek zurückzugeben, aber vorher musste ich ja noch einen Blick reinwerfen, um zu entscheiden, ob ich es bis zum Samstag (Abgabetag) noch lesen wollte oder nicht.

So recht konnte mich das Buch anfangs nicht fesseln. In „Märchenprinz“ von Marian Keyes dreht sich alles um die Verlobung von Paddy de Courcy, einem irischen Politiker, und wie vier Frauen auf die Nachricht seiner bevorstehenden Hochzeit reagieren. Diese Frauen sind Lola (seine Freundin, aber nicht seine Verlobte), Grace (eine Journalistin, die Paddy vor langer Zeit kannte), Marnie (Graces Schwester und frühere Freundin von Paddy) und Alicia (Paddys Verlobte, die von ihrer bevorstehenden Ehe erst aus der Presse erfahren hatte). Die ersten 300 Seiten lang habe ich immer wieder überlegt, ob ich das Buch zur Seite lege, weil ich das Gefühl hatte, die Handlung würde mich nicht packen. Lola war so schrecklich jämmerlich, und gerade als ich mich einigermaßen an sie gewöhnt hatte, kam der erste Perspektivwechsel, aber auf der anderen Seite war ich auch neugierig darauf, was die anderen Frauen mit Paddy verband und was hinter den kleinen Untertönen steckte, die zwischen den Zeilen zu lesen waren. So habe ich nicht nur den Rest des Mittwochabends mit dem Buch verbracht, sondern es Donnerstag weitergelesen, bis ich es durchhatte (wobei ich nachmittags etwas mehr Zeit zum Lesen hatte als sonst, weil ich eine gute Stunde auf den Typen gewartet hatte, der sich unseren Obstbaum ansehen sollte). Und bei den letzten Kapiteln, die ich kurz nach dem Abendessen konsumierte, hatte mein Mann auch keine Chance mehr, mit mir ein Gespräch zu führen, weil ich dann in der Geschichte zu sehr drin war. Blöderweise hatte ich den Roman schon so gegen 20 Uhr durch und somit brauchte ich für den Rest des Abends ja noch weitere Lektüre. Aber da gab es ja noch das Buch, über das ich bei Grete (Buchjunkie) gestolpert war …

Auch „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“ von Haruki Murakami sollte ich so langsam wieder in die Bibliothek bringen (auch wenn ich den Titel eigentlich noch verlängern könnte), schön dünn ist das Buch auch und ich brauchte dringend eine Abwechslung von den (mehr oder weniger) tragischen Liebesgeschichten. Bei gerade mal 164 Seiten dauerte es auch nicht lange, das Buch zu lesen, um 22.15 Uhr war ich damit fertig – und ich hatte nicht einmal das Gefühl, ich hätte mich damit beeilt. Im Gegenteil, immer wieder bin ich über Passagen gestolpert, die ich meinem Mann gezeigt habe, die ich ihm vorlas oder bei denen mir Dinge einfielen, die ich ihm erzählen wollte. Oder ich hing einfach nur meinen Gedanken nach und habe für mich etwas aus Murakamis Gedanken zu seiner Einstellung zum Laufen und zum Schreiben gezogen. Vielleicht sollte ich dazu noch sagen, dass ich von Murakami noch nie einen Roman gelesen habe und dass ich kein Mensch bin, der jemals eine Langstrecke laufen wird. Trotzdem haben mich die Gedanken des Autors in diesem Buch, gerade weil sie oft so schlicht formuliert wurden oder gar unstrukturiert wirkten, so sehr beeindruckt, dass der Titel nun auf meine Wunschliste gewandert ist.

Nach dieser intensiven Lesephase hatte ich das Bedürfnis nach einer Auszeit, ich wanderte kurz an den PC, rechnete Seiten zusammen („Tage wie diese“ = 400 Seiten, „Märchenprinz“ = 864 Seiten, „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“ = 164 Seiten -> insgesamt 1428 Seiten), twitterte, fuhr den PC runter, wuselte durch die Wohnung und bemerkte, dass ich so noch nicht ins Bett gehen konnte. Auf der einen Seite war der Kopf noch zu voll, auf der anderen Seite juckte es in den Fingern schon wieder nach einem Buch.

So kam ich auf den Gedanken, noch einen Blick in „Der magische Dieb – Auf der Jagd nach dem Stein der Macht“ zu werfen. Eigentlich wollte ich nur herausfinden, ob es der richtige Frühstücksbegleiter ist – und dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich weiß übrigens nicht mehr, wer mich auf dieses Kinderbuch gebracht hat, aber nach dem ersten Kapitel war mir die Hauptfigur schon so ans Herz gewachsen, dass ich noch ein bisschen weiterlesen wollte. Um halb eins bin ich dann übrigens ins Bett gegangen, hatte den Kopf voller magischer Theorien, ein weiteres Buch mehr auf meinem Wunschzettel, noch einmal 304 Seiten gelesen und das schöne Gefühl, dass ich mal wieder ein paar richtig schöne und entspannte Lesestunden hinter mir liegen hatte.

Trotzdem muss ich zugeben, dass ich nach 1732 Seiten in knapp zwei Tagen, doch eine kleine Leseauszeit benötige. Und dass ich am Freitag endlich „Nachtgeister“ angefangen habe, hat nur damit zu tun, dass ich beim Frühstück ungern einfach so in die Gegend gucke … 😉

Schnappschüsse

Eigentlich wollte ich versuchen, Baltimores eigenartige Trinkmethode zu fotografieren. Er steckt nämlich immer seine Plüschpfote in den Wassernapf und schleckt die dann ab, statt seine Schnute direkt in dem Behälter zu versenken.

Doch Logan war der Meinung, dass ich auf gar keinen Fall ungestört fotografieren darf – außerdem ist seine Schnauze viel schöner als Baltimores nasse Pfote!

Christie hingegen hatte vor kurzem das große Problem, dass ihr Ball – mit dem sie doch gerade noch so schön gespielt hatte – auf einmal nicht mehr aufzufinden war. Manchmal stellt sich unsere Süße doch etwas unbeholfen an …

Frühling – und wenn man nicht so genau auf die Beete guckt, dann kann man einfach die vielen Blüten im Garten genießen. 😉

Sogar die Magnolie ist inzwischen eine Augenweide! 

Mein liebstes Arbeitshindernis hat sich in den letzten Tagen auch mal wieder ablichten lassen. Wenn man genau hinguckt, dann sieht man die beiden rosa Stellen an seiner Schnauze, wo er sich seit der Zahnoperation ständig mit den verbleibenden Reißzähnen selber erwischt. Trotzdem finde ich diese dicke Schnauze jeden Tag wieder von neuem hinreißend!
Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche! 🙂

Videospiel: Elite Beat Agents (DS)

Nachdem ich mich vor ein paar Tagen erst mit jemandem über DS-Spiele unterhalten und dabei „Elite Beat Agents“ empfohlen habe, hatte ich Lust, mal eine alte Rezension von mir zu dazu rauszukramen. Vielleicht macht das ja einem von euch Lust auf das Spiel – vor allem, da es momentan bei Amazon zu einem sehr günstigen Preis zu bekommen ist. 😉

Die „Elite Beat Agents“ basieren auf den beiden aus Japan stammenden „Osu! Tatakae! Ouendan!“-Spielen. Doch da diese für den amerikanischen Markt zu speziell waren, wurde die Grundidee für die USA neu umgesetzt – und dieser Version kam es dann 2007 auch auf den deutschen Markt. Als Mitglied der „Elite Beat Agents“ muss man mittels anfeuernder Tanzschritte Leuten bei der Bewältigung ihrer – in der Regel eher seltsamen – Problemen helfen. Dabei trifft man unter anderem auf eine Babysitterin, der man dabei hilft, Kinder zu hüten und dabei noch einen Footballspieler zu beeindrucken, zeigt einem verirrten Hund den Weg nach Hause oder hilft einem Taxifahrer, rechtzeitig eine Frau in den Wehen ins Krankenhaus zu bringen. Egal worum es geht, die „Elite Beat Agents“ stehen den Menschen zur Seite und feuern sie mit einem gekonnten Hüftschwung an.

Obwohl das Spiel wie ein normales Rhythmusspiel wirkt, unterscheidet es sich deutlich von anderen Veröffentlichungen in dieser Richtung. Natürlich ist es auch hier wichtig, mit dem richtigen Timing einen Song so perfekt wie möglich „nachzuspielen“, indem man mit dem Stylus im perfekten Rhythmus Punkte treffen, Drehscheiben aktivieren oder Linien nachzieht. Aber die damit verbundenen Geschichten und die Songauswahl machen das Spiel einfach nur wunderbar, amüsant und großartig – und ich bin sonst nicht so schnell so überschwänglich, wenn es um DS-Spiele geht. 😉

Am Anfang eines jeden Songs bekommt man eine kleine Hintergrundgeschichte präsentiert, die einem zeigt, welche Person aus welchem Grund Hilfe benötigt. Dann leitet Commander Kahn, Vorgesetzter der „Elite Beat Agents“, den Hilferuf an seine Männer weiter, die sich natürlich sofort auf den Weg machen. Die drei Herren in den schwarzen Anzügen tauchen am Ort des Geschehens auf und geben als männliche, gut angezogene und geschmeidige „Cheerleader“ ihr Bestes. Ich muss zugeben, dass mich der Anblick die ersten Male doch etwas vom eigentlichen Spiel abgelenkt hat, während ich mit einem breiten Grinsen die Anfeuerungsversuchen der Herren betrachtete.

Der Schwierigkeitsgrad steigert sich bei „Elite Beat Agents“ relativ schnell, aber trotzdem fand ich das nicht frustrierend, weil die Steuerung so sensibel ist, dass es eindeutig an mir liegt, wenn es schiefläuft (bei anderen Spielen brülle ich dann schon gern mal den DS an, weil die nicht gut genug auf den Stylus reagieren 😉 ). Außerdem ist die Musik gut und die Geschichten sind so unterhaltsam, dass auch ein wiederholtes Spielen Spaß macht. Und wenn man die Songs (gelungene Coverversionen alter und neuer Hits, die man sofort mitsummen muss :D) über Kopfhörer hört, dann ist auch die Klangqualität ziemlich gut, wenn man bedenkt, dass der DS nun nicht in erster Linie zum Abspielen von Musik gedacht ist.

Oh, und auch die Multiplayervariante fand ich sehr nett. Auch wenn dafür jeder Spieler ein eigenes Modul benötigt, so habe ich (mit Bibendum) ein paar wirklich lustige Stunden verbracht, während wir gegeneinander spielten.

Wenn also einer von euch Lust auf ein entspannendes Spiel mit skurrilen Geschichten, passender Musik, einer gelungenen Grafik, einer tollen Steuerung und der einen oder anderen Herausforderung hat, dann würde ich an eurer Stelle bei dem aktuellen günstigen Angebot auf jeden Fall zuschlagen. ;D

Gelesen: Januar, Februar und März 2011

Bücher:

  1. Sharon Ashwood: Vampirdämmerung
  2. Katja Brandis, Hans-Peter Ziemek: Ruf der Tiefe
  3. Jim Butcher: Fool Moon (Harry Dresden 2)
  4. Jim Butcher: Die dunklen Fälle des Harry Dresden 5 – Silberlinge
  5. Richard Castle: Heat Wave
  6. Agatha Christie: Passenger to Frankfurt
  7. Bruce Coville: Die Einhorn-Chroniken 4 – Die Erfüllung der Prophezeiung
  8. Janet Evanovich: Einmal ist keinmal
  9. Stefan Gemmel: Der Schattengreifer 3 – Die Zeitenfestung
  10. Kerstin Gier: Smaragdgrün
  11. Jean G. Goodhind: Mord nach Drehbuch
  12. Ann Granger: Stadt, Land, Mord (Jessica Cambells erster Fall)
  13. Kim Harrison: Madison Avery – Totgeküsste leben länger
  14. Rachel Hawkins: Hex Hall 2 – Dunkle Magie
  15. Jonathan E. Howard: Jonathan Cabal – Seelenfänger
  16. Tatjana Kruse: Nadel, Faden, Hackebeil (Kommissar Seifferheld ermittelt 2)
  17. Francisco González Ledesma: Gott wartet an der nächsten Ecke
  18. Jens Lossau, Jens Schumacher: Der Elbenschlächter
  19. Susan Mallery: Frisch verheiratet
  20. Matthew Pearl: Das letzte Kapitel
  21. T. A. Pratt: Hexengift
  22. Julia Quinn: Hochzeitsglocken für Lady Lucy (Bridgerton 8)
  23. Hagen Röhrig: Kai Flammersfeld und die Transsylvanischen Schicksalskekse
  24. Annie Sanders: Die Rache-Agentur
  25. Lynsay Sands: Im siebten Himmel mit einem Vampir (Argeneau-Vampire 9)
  26. Lynsay Sands: Vampire sind die beste Medizin (Argeneau-Vampire 10)
  27. Ernst Solèr: Staub im Paradies
  28. Jeff Stone: Flammenklaue
  29. Johan Theorin: Nebelsturm
  30. Harald Tonollo: Die Rottentodds 3 – Ach, du faules Ei!
  31. Harald Tonollo: Die Rottentodds 4 – Ohrwürmer und Quallenpest!
  32. Harald Tonollo: Die Rottentodds 5 – Oh Schreck, die Miesbachs kommen!
  33. Brenna Yovanoff: Schweigt still die Nacht

Comic/Manga:

– Arata Kangatari 2 (Manga)
– Arata Kangatari 3 (Manga)
– Arisa 1 (Manga)
– Arisa 2 (Manga)
– Code:Breaker 4 (Manga)
– Code:Breaker 5 (Manga)
– Detektiv Conan 68 (Manga)
– Doubt 1 (Manga)
– Doubt 2 (Manga)
– Night Head Genesis 1 (Manga)
– Oh, diese Mädchen (HC-Comic)
– Otomen 3 (Manga)
Pride and Prejudice (Graphic Novel)
– Shugo Chara! 10 (Manga)
– Shugo Chara! 11 (Manga)
– Spiral – Gefährliche Wahrheit 9 (Manga)
– Spiral – Gefährliche Wahrheit 10 (Manga)
– The Devil Within 1 (Manga)
– Twinkle Stars 1 (Manga)

Hörbücher/Hörspiele:

– John Sinclair – Verlorene Seelen (4 CDs)
– John Sinclair 53 (1 CD)
– Henry Kolarz: Die Gentlemen bitten zur Kasse (3 CDs)
– Michael Kosler: Professor van Dusen 1 – Eine Unze Radium (1 CD)
– Michael Kosler: Professor van Dusen 2 – Das sicherste Gefängnis der Welt (1 CD)
– Robert Jordan: Das Rad der Zeit 2 (6 CDs)
– Bernd Perplies: Tarean 1 – Sohn des Fluchbringers (Audible 11:39 Stunden)

Irgendwie neige ich dazu Rezensionen sehr verspätet auf den Blog zu stellen – zu einigen Titel werde ich bestimmt in den nächsten Wochen noch was schreiben. 😉

Achja, angefangene und abgebrochene Bücher zähle ich in der Monatsstatistik ebenso wenig mit wie Titel, die ich zum wiederholten Male lese oder höre.

April-SuB

Mit dem März bin ich eigentlich ganz zufrieden. Insgesamt habe ich 14 Bücher und 9 Manga gelesen und zwei Hörspiele gehört. Abgesehen von „Scherbenmond“ und „Die Magierdämmerung 2“ habe ich auch meine Neuzugänge aus dem Februar alle abgearbeitet – und zusätzlich weitere Bücher aus dem SuB befreit. Bei der „Magierdämmerung“ musste ich vorher noch den ersten Teil lesen – den habe ich inzwischen zur Hälfte geschafft. Außerdem gibt es noch eine Kurzgeschichtensammlung von Ian Rankin, die ich „mit in den April“ nehme. Für diesen Monat habe ich mir nicht nur die beiden angefangenen Bücher, „Scherbenmond“, „Die Magierdämmerung 2“ und die Neuzugänge von Mitte März vorgenommen, sondern auch noch den dritten Harry-Dresden-Roman für die „English“-Challenge und fünf Bücher (und ein Hörbuch) aus der Bibliothek. Ich glaube, so schnell wird mir der Lesestoff nicht ausgehen …

A (2)
Robert Asprin: Des Dämons fette Beute
Robert Asprin: Ein Dämon schafft noch keine Ordnung

B (9)
Sina Beerwald: Die Goldschmiedin
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)

Bettina Belitz: Scherbenmond

Ruth Berger: Gretchen – Ein Frankfurter Kriminalfall
Jacques Bonnet: Meine vielseitigen Geliebten
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

C (5)
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
James Collins: Zauberberg für Anfänger
Colin Cotterill: Dr. Siri sieht Gespenster (Dr. Siri 2)
Colin Cotterill: Totentanz für Dr. Siri (Dr. Siri 3)

D (5)
John Dickinson: Die Schlange am Rande der Welt
Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

F (14)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Jennifer Fallon: Kind der Götter (Das Dämonenkind 2)
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Lucie Flebbe: Fliege machen
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Earlene Fowler: Tödliche Schatten
Peter Freund: Laura und das Siegel des Mondes
Wieland Freund: Falsches Spiel in Silver City
Luca di Fulvio: Die Rache des Dionysos

G (5)
Francois Gantheret: Das Gedächtnis des Wassers
Kami Garcia und Margaret Stohl: Sixteen Moons
Michele Giuttari: Rachefeuer
Thomas Görden: Der Mönch und die Jüdin
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (5)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Brendan Halpin: Song about you
Frederik Hetmann: Zeitenwende
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Kerstin Herrnkind: Mein Mann der Mörder 

I (2)
Greg Iles: Leises Gift
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (2)
P.D. James: Ein makelloser Tod
Alaya Johnson: Moonshine – Stadt der Dunkelheit

K (7)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Hiromi Kawakami/Jiro Taniguchi: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß
Jackie Kessler und Caitlin Kittredge: Das Ikarus-Projekt 2 – Im Zwielicht
Celine Kiernan: Schattenpfade
A.S. King: Please don’t hate me
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (4)
Marc Levy: All die ungesagten Worte
Siri Lindberg: Nachtlilien
Michaela Link: Der Spiegel der Kaiserin
Sergej Lukianenko: Trix Solier

M (6)
Christoph Marzi: Lyra
Ava McCarthy: Der Todeskurier
Seanan McGuire: October Daye – Winterfluch
Richelle Mead: Dark Swan – Sturmtochter
Kai Meyer: Hex
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (3)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter
Elle Newmark: Der Granatapfeldieb

P (6)
Bernd Perplies: Magierdämmerung 1 – Für die Krone
Bernd Perplies: Magierdämmerung 2 – Gegen die Zeit
Renata Petry: Hilgensee
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)

Q (0)

R (14)
Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
John Maddox Roberts: Die Feinde des Imperators – Ein Krimi aus dem Alten Rom
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Brian Ruckley: Winterwende (Die Welt aus Blut und Eis 1)
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (11)
Régis de Sá Moreira: Das geheime Leben der Bücher
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Emma Smith: Der Ruf der Ferne
Veronica Stallwood: Böses Spiel in Oxford
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Matthew Sturges: Midwinter
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (11)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Rob Thurman: Nachtgeister
Rob Thurman: Mondgeister
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Aino Trosell: Eine grenzenlose Liebe
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

V (0)

Caroline Vermalle: Denn das Glück ist eine Reise

W (4)
Sarah Waters: Der Besucher
Winifred Watson: Miss Pettigrews großer Tag
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut

X (1)
Xinran: Gerettete Worte

Y (0)

116 Titel zum Monatsanfang
(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)
(blau markierte Titel habe ich für Aktionen vorgesehen)
(orange markierte Titel wollte ich bis zum 29. März 2011 gelesen haben)
(grün markierte Titel möchte ich bis zum 26. April 2011 gelesen haben)
(rot markierte Titel möchte ich bis zum 02. Juni 2011  gelesen haben)

Dies und Das (3)

Lesevorhaben 2011 (Zwischenstand)
Jetzt sind die ersten drei Monate des Jahres schon fast um und ich muss feststellen, dass es mir doch erstaunlich schwer fällt, mit meinem persönlichen SuB-Serien-Abbau anzufangen. Viele dieser Serien liegen schon eine ganze Weile auf dem SuB und so kommen mir immer wieder aktuelle Bücher oder Bibliotheksausleihen oder ganz andere Dinge dazwischen.

Immerhin bin ich recht gut dabei, meine Neuzugänge zu lesen, auch wenn ich es nicht geschafft habe, alle meine Februar-Neuanschaffungen bis zum 29. März zu lesen. Aber für den zweiten Teil der „Magierdämmerung“ hätte ich vorher noch den ersten lesen müssen – und bei „Scherbenmond“ ist die Angst zu groß, dass ich mich über die Geschichte ärgere. Trotzdem werde ich als Nächstes die beiden Bücher angehen, bevor ich bis zum 26. April meine März-Zugänge gelesen haben „muss“. Bei sieben (zum Teil dünnen) Büchern ist das auch dann gut zu schaffen, wenn ich in der nächsten Woche nur Bibliotheksbücher lesen sollte (die müssen nämlich so langsam wieder abgegeben werden).

Oh, und bei der „English“-Challenge habe ich für den März den zweiten Band der „Dresden Files“ gelesen. Auch wenn ich die Rezension dazu noch immer nicht auf die Reihe bekommen habe, so hat mir der so gut gefallen (und war so einfach auf Englisch zu lesen), dass ich mir für den April den dritten Teil davon vorgenommen habe. Blöderweise habe ich jetzt solche Lust auf die Reihe, dass ich sie mir nicht mehr nur leihen möchte, sondern eine ganz bestimmte englische Ausgabe davon im Auge habe. Wenn also jemand von euch 80 Euro zu verschenken hätte … Nein? Zu schade. 😉

Garten
Eigentlich will ich seit Tagen Fotos vom Garten machen. Nachdem der Vorgarten schon vor einigen Wochen von Krokussen, Gänseblümchen und Veilchen überschwemmt wurde, zieht der Garten hinter dem Haus auch so langsam nach. Vom Küchenfenster aus sieht er toll aus, aber als ich heute dann endlich mal mit dem Fotoapparat in der Hand rausging, strahlte mich so viel Unkraut an, dass ich auf die Fotos lieber verzichtete. Aber vielleicht bekomme ich doch noch ein paar schöne Bilder hin, wenn die Tulpen oder die Magnolienknospen aufblühen …

Spielkind
Irgendwie hänge ich gerade ziemlich häufig an meinem DS und beschäftige mich mit der schwarzen Pokémon-Edition. Dabei versuche ich mir viel Zeit zu lassen und nicht den Handlungsteil an einem Stück durchzuspielen. Normalerweise bin ich dann nämlich irgendwann so übersättigt, dass ich das Spiel nicht zu Ende bringe. Doch wenn mein Mann dann wieder auf dem Nachbarsofa sitzt und mich fragt, ob ich nicht eben das C-Gear anmachen kann oder ob wir nicht zusammen am Musical teilnehmen wollen, dann lege ich doch wieder das Buch aus der Hand und greife zu der kleinen Konsole. Das ist nach einem langen Tag am PC auch viel entspannender … *kicher*

Suchanfragen
Ich habe immer wieder lustige Suchanfragen, bin aber meist zu faul, die zu Posten. Aber in den letzten Wochen haben sich die Anfragen zu „Charakterisierung“ oder „Inhaltsangabe“ zu „Eine wie Alaska“ ebenso wie zu „Hexenheide“ so gehäuft, dass bei mir das Gefühl aufgekommen ist, dass kaum eine Schule diese beiden Titel nicht im Unterricht behandelt. Immerhin ist das deutlich ansprechendere Lektüre, als ich sie während meiner Schulzeit vor die Nase gesetzt bekam. 😀

Award
Seychella war so lieb und hat mir einen der Stylish-Blogger-Awards überreicht, die gerade wieder die Runde machen. Weitergeben werde ich ihn nicht, aber ich kann ja trotzdem mal wieder sieben Dinge über mich erzählen.

1. Um zu beweisen, dass ich den „Stylish“-Anteil des Awards wirklich verdient habe, verrate ich euch, dass ich genau vier Paar Schuhe besitze – und zwar inklusive der Crocs, die ich mir letztes Jahr für die Gartenarbeit besorgt habe, und der Schuhe, die ich bei Renovierungsaktionen anziehe. Immerhin muss ich zugeben, dass ich seit Jahren die Augen nach einer ganz bestimmten Art Schnürstiefelchen aufhalte. 😉

2. Um für den Notfall einen herzhaften „Brotaufstrich“ im Haus zu haben, habe ich immer ein Glas Mayonnaise im Kühlschrank. Dabei bevorzuge ich die Variante, die – dank einem Mangel an Eigelb – eigentlich als weniger qualitativ angesehen wird.

3. Ich ringe zur Zeit mit mir und meinem Perfektionismus. Nachdem ich im letzten Jahr das Wohnzimmer renoviert und so viel Ärger mit der orangen Farbe hatte, haben die Katzen inzwischen prompt in diesen Teil der Tapete zwei sehr tiefe Kratzer gemacht. Ich könnte das einfach zupfuschen und etwas Farbe drübertupfen oder ich mache mir wirklich Arbeit und bessere das richtig aus … Vermutlich wird es aber doch im Pfusch enden. *grummel*

4. Und da ich schon beim Thema Renovieren bin: Ein Teil von mir war sehr froh, als es im Wetterbericht hieß, dass in den nächsten Tagen Regen zu erwarten ist. Denn so kann doch wirklich niemand von mir erwarten, dass ich auf dem Balkon mit dem Abschleifen der Türen anfange. Immerhin habe ich inzwischen ein Stemmeisen gekauft, mit dem ich – wenn es so weit ist – hoffentlich die Türen aus den Angeln bekomme.

5. Wenn man mir die Wahl zwischen Auto- oder Fahrradfahren stellen würde, dann nähme ich immer das Auto. Bei der Wahl zwischen Fahrradfahren oder zu Fuß gehen würde ich zu Fuß gehen. Radfahren mag ich nur in der kontrollierten Umgebung eines Fitnesscenters – wobei ich ein solches seit Jahren nicht mehr von innen gesehen habe.

6. Während ich vor einigen Jahren noch mit großem Vergnügen regelmäßig stundenlang mit meinen Freundinnen telefoniert habe, fällt mir in den letzten Monaten auf, dass ich inzwischen nur ungern telefoniere. Das liegt vor allem daran, dass sich mein (und ihr) Lebensrhythmus sehr geändert hat. So fällt es mir schwer, einen Zeitpunkt zu finden, zu dem ich meine Freundinnen anrufen kann, ohne zu stören – und ihnen geht es genauso mit mir. Noch besser ist es mit meiner Mutter, die wirklich immer zur Katzenfütterungszeit um zwölf Uhr mittags anruft und mich als Erstes fragt, ob ich schon mit dem Füttern fertig bin.

7. Und noch etwas zum Thema „Stylish“: Ich trage seit 1995 eine Halskette mit einem Drachenanhänger und nehme sie nur in absoluten Notfällen ab. Seit 1999 habe ich immer die gleichen Ohrringe in den unteren Löchern meiner Ohrläppchen. Nur die beiden „Extralöcher“ auf der linken Seite wurden von mir eine Zeitlang noch mit verschiedenen Ohrringen bestückt. Dabei habe ich eine ganze Sammlung von Ohrringen, die mir zu sehr gefallen, um sie wegzugeben.

Buchstapel

Ich sitze gerade am Schreibtisch und arbeite – und immer wieder wandert mein Blick vom Bildschirm weg und hin zu dem Buchstapel auf dem PC. Da liegt ein Teil der Romane/Manga, die ich in den letzten Tagen (naja, bei den drei unteren Büchern ist es schon länger her) gelesen habe, aber auch Hörspiele sind dahin gewandert und ein paar Bücher, die ich „bei der Hand“ haben will.

Einen Teil der Sachen könnte ich theoretisch gleich wegräumen. Aber mein „Übergangsregal“ ist schon wieder voll und ich habe keinen Lust wieder nach etwas Platz in einem der Umzugskartons (oder einen neuen leeren, heilen und stabilen Karton) zu suchen, damit ich die Bücher aus dem Regal im „Kartonzimmer“ (der zukünftigen Bibliothek) verstauen kann.

Andere Titel hingegen liegen da, weil ich eigentlich noch was dazu schreiben will (und ich erzähl jetzt nicht, dass im Büroschrank noch so ein Staple mit Büchern liegt). „Staub im Paradies“ zum Beispiel habe ich für Karis SuB-Losverfahren gelesen und deshalb muss ich dazu noch eine Rezi formulieren. „Die Gentlemen bitten zur Kasse“ (die sich unter dem obersten Buch verstecken) ist ein Filmhörspiel, zu dem ich noch etwas schreiben will, und ganz oben liegt der vierte Teil der „Einhorn-Chroniken“ – bei all den Suchanfragen zu dem Titel, lohnt sich ein Blogbeitrag dazu bestimmt …

Ohje, vielleicht sollte ich mich doch am Wochenende mal hinsetzen und wenigstens ein paar kurze Leseeindrücke bloggen, damit ich nicht demnächst mit einem dritten Stapel zu kämpfen habe, zu dem ich noch etwas schreiben will. Aber auf der anderen Seite gibt es doch immer so viel zu einem Buch zu sagen … 😉

Sonnenkatzen und Rhabarber

Wenn man in diesem Haus beim Saubermachen kurz etwas auf der Fensterbank ablegt, dann kann man davon ausgehen, dass es kurz darauf von einer Katze besetzt wird. Aber bei einem solch königlichen Blick kann man Christie kaum böse sein, dass sie die Sonnenstrahlen lieber auf einer Hose liegend genießen will.

Baltimore hingegen tut lieber so, als ob er sich schon totgespielt hätte. Doch ich kann berichten, dass das alles nur Show ist. Der Kater sah einen Sonnenfleck, warf sich hin und musste dann halt damit leben, dass seine Pfote in dem Kratzbrett landete.

Ansonsten habe ich mich am Samstag freudig im Supermarkt auf ein paar Rhabarberstangen gestürzt. Ich habe seit Monaten Lust darauf und nie welche gefunden. So war es mir dann egal, wo diese Rhabarberstangen um diese Jahreszeit vielleicht herkommen, ich musste sie haben. Blöderweise war es das erste Mal, dass ich Rhabarberkompott gekocht habe, seitdem wir die Induktionsplatte nutzen. Ich bin nur kurz aus der Küche gegangen, während der Topf mit dem Rhabarber auf Stufe 1 noch etwas köcheln sollte, damit das nicht mehr so flüssig ist. Und mein Mann ging auch sofort in die Küche, als wir bemerkten, dass am PC eine Aufgabe auf mich wartete – und trotz dieser kurzen Zeit ohne Beobachtung waren seltsame Sachen vorgegangen.

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich es geschafft, so etwas wie „Rhabarber-Karamell“ zu produzieren. Wenn ich mal wirklich Karamell machen will, dann klappt das übrigens nicht so gut! Das Ganze ist immer noch essbar, wenn auch sehr … gewöhnungsbedürftig. Es schmeckt wie Karamell, hat aber eindeutig die Säure und das Aroma von Rhabarber – und wenn wir heute Abend die zweite Portion hinter uns gebracht haben, dann muss ich dieses Experiment auch auf gar keinen Fall wiederholen. 😉