Alle Artikel von Konstanze

Khenal: Dungeon Life – An Isekai LitRPG

„Dungeon Life“ von Khenal war mein erstes Buch im August – und direkt im Anschluss habe ich dann Band 2 und 3 der Reihe gelesen und Band 4 vorbestellt. Da ich weiterhin auf der Suche nach Isekai-Geschichten bin, die mir gefallen könnten, hatte ich mir in den letzten Monaten ein paar Leseproben besorgt, die ich so nach und nach anteste. Während die meisten bisher gelesenen Proben meinem Gefühl nach vor allem mit bemühtem Humor und eher schablonenhaften Geschichten aufwarteten, hat mich „Dungeon Life“ direkt gut unterhalten. Vor allem fand ich es faszinierend, dass die gesamte Handlung aus der Sicht eines Dungeons erzählt wird. Genau genommen beginnt die Geschichte damit, dass der namenlose Protagonist bei einem Unfall stirbt und nach seinem Tod vor die Wahl gestellt wird, ob er weitergehen oder ein neues Leben anfangen möchte. Die verschiedenen Optionen für ein neues Leben reizen ihn nicht so sehr, bis er – zu seiner eigenen Überraschung – zustimmt, eine Existenz als Dungeon zu beginnen.

Wenig später findet sich der Protagonist als Teil eines verlassenen Herrenhauses wieder – genau genommen umspannt sein Bewusstsein einen staubigen Kellerraum – und er muss feststellen, dass er Bewohner (Ratten und Spinnen) und Eindringlinge (Kakerlaken und Fliegen) hat und über einen winzigen Core verfügt, der von seinen Bewohnern gegen die Eindringlinge verteidigt wird. Nach einigen Tests bekommt er eine Vorstellung davon, welchen Einfluss er auf seine Bewohner hat und wie seine eigene Entwicklung davon abhängt. Ich muss zugeben, ich fand es überraschend faszinierend, gemeinsam mit dem Protagonisten zu sehen, was genau es mit seiner Existenz als Dungeon auf sich hat und welche Wege es für ihn gibt, sich zu verändern. So geht es anfangs relativ viel um das Aufleveln und die verschiedenen Ausbauten des Dungeons, ohne dass es je langweilig wird, weil die Art und Weise, wie das Dungeon seine Veränderungen angeht, wirklich amüsant zu lesen ist.

Ich fand es spannend zu sehen, mit welchen Mitteln es dem Autor gelungen ist, meine Aufmerksamkeit zu fesseln, und ich habe es genossen, eine fantastische Geschichte aus dieser ungewöhnliche Perspektive zu verfolgen. Der Protagonist entwickelt sich im Laufe des ersten Romans von einem heruntergekommenen Haus voller Ratten und Spinnen zu sowas wie einem ernstzunehmenden, aber nicht tödlichen Dungeon. Dabei gibt es immer wiederkehrende Figuren, deren Weg ich gern verfolgt habe, weil sie (fast) alle so sympathisch waren. Da sind zum Beispiel die beiden Kinder, die mit Hilfe der Materialien, die sie im Keller des Dungeons finden, einen Ausbildungsplatz ergattern können, und die im Laufe der nächsten Monate zu so etwas wie Experten für unser (für diese Fantasywelt sehr ungewöhnliches) Dungeon werden. Außerdem taucht immer wieder der Dungeon-Inspektor auf, der für die örtliche Gilde den Gefahrengrad des Dungeons einschätzt und für Abenteurer in einem Infoblatt zusammenfasst, welche Schätze gefunden werden könne und welche Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden müssen. Und natürlich finden sich im Laufe der Zeit immer neue Bewohner im Dungeon ein, deren Entwicklung (und später in den Büchern auch deren Perspektive) unterhaltsam zu verfolgen sind.

Ich fand es überraschend, wie erholsam diese Romane zu lesen waren. Natürlich gibt es immer wieder Gefahren, aber da das Dungeon in der Regel sehr wissenschaftlich (er war vor seinem Ableben Ingenieur) mit all diesen Herausforderungen umgeht und jederzeit bereit ist jemandem zu helfen, sind selbst diese Aspekte der Geschichte vor allem fesselnd zu lesen, ohne dass ich das Gefühl hatte, eine Situation würde am Ende nicht gut ausgehen. Der Ingenieurs-Hintergrund des Protagonisten sorgt dafür, dass er bzw. seine Bewohner sehr ungewöhnliche Ansätze für die Anwendung von Magie haben, und das führt zu überraschend vielen physikalischen Erklärungen in der Geschichte. Ich muss zugeben, ich wüsste gern, wie dieser Teil bei Leser*innen ankommt, die deutlich mehr mit Physik anfangen können als ich. Für mich war diese Mischung aus Naturwissenschaft und Magie in der Regel unterhaltsam (und wenn ich dann doch mal mit einer Anspielung nichts anfangen konnte, habe ich sie problemlos ignorieren können). Nachdem ich anfangs dachte, dass „Dungeon Life“ einfach nur ein „netter“ Roman sein würde, war es umso erfreulicher festzustellen, dass ich diese drei Bände kaum aus der Hand legen konnte, weil ich mich so gut damit amüsiert habe. Dummerweise muss ich jetzt noch bis Dezember warten, bis ich weiterlesen kann. Aber vielleicht nutze ich die Zeit einfach und lese die ersten drei Teile noch einmal …

Lese-Eindrücke August 2025

Nachdem ich im Juni und Juli schon fast alle für den Sommer gekauften Celia-Lake-eBooks gelesen hatte, habe ich im August meine Abende mit einer etwas bunteren Mischung an Romanen verbracht. Was bedeutet, dass ich auch wieder so einige Lese-Eindrücke sammeln konnte …

Kara Buchanan: Magica Riot (Maidensong Magica 1)

„Magica Riot“ ist eine „magical girl“-Geschichte, die mich wirklich gut unterhalten hat. Die Handlung wird aus der Sicht von Claire Ryland erzählt, die nach einem aufregenden Abend – inklusive einer Schlägerei in einer Seitengasse – in die Band „Magica Riot“ aufgenommen wird. Doch „Magica Riot“ ist nicht nur eine Band, sondern auch Teil der „Starlight Alliance“, deren Kämpferinnen die Welt (oder – wie im Fall von „Magica Riot“ – die Stadt Portland) vor Monstern beschützen. Ich habe Claire gern dabei begleitet, wie sie sich mit den anderen Bandmitglieder angefreundet und mehr über ihre Aufgabe als magical girl gelernt hat. Die trans Keytar-Spielerin ist natürlich anfangs ziemlich überwältigt von all den Veränderungen in ihrem Leben, aber ich habe es wirklich genossen mitzuverfolgen wie Claire immer mehr zu sich selbst und ihren Platz zwischen den anderen vier magical girls findet. Der Roman ist mit etwas über 200 Seiten relativ kurz, verfügt aber über all die Elemente, die zu einer „magical girl“-Geschichte gehören. Das führte dazu, dass ich mich beim Lesen nicht nur gut unterhalten gefühlt habe, sondern auch auf angenehme Weise an die diversen Manga und Anime erinnert wurde, die ich eigentlich mal wieder lesen/sehen könnte.

Becky Chambers: The Long Way to A Small Angry Planet (Wayfarers 1)

Nachdem ich „Monk & Robot“ von Becky Chambers so mochte, dachte ich, es wäre Zeit, auch die Wayfarers-Romane auszuprobieren. Auch diese Reihe gehört zu den Büchern, über die so viel gesprochen wurde, dass ich erst einmal Abstand vom Hype brauchte, um überhaupt Lust auf ein erstes Antesten zu haben. Als ich dann also endlich damit anfing, habe ich die Handlung rund um das Raumschiff Wayfarer und seine Crew sehr genossen. Beginnend mit der Ankunft des neusten Crewmitglieds Rosemary Harper, begleitet die Geschichte die Wayfarer auf ihrem Weg in eine erst kürzlich befriedete Zone – und auf der langen Reise gibt es viele Details rund um die verschiedenen Personen, ihre Vergangenheit und ihre Planeten zu entdecken. Das war – trotz der diversen Gefahren – wunderbar wohltuend zu lesen, und ich freue mich, dass ich noch vier weitere Bücher von Becky Chambers auf dem SuB habe. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass ich – aufgrund des Perspektiv- und Schauplatzwechsels – etwas Zeit zwischen den einzelnen Romanen benötige und deshalb „A Closed and Common Orbit“ nach einem ersten Anlesen erst einmal zur Seite gelegt habe. Mal schauen, ob ich im September damit weitermache …

Sharna Jackson: The Good Turn

Nachdem ich die „High Rise„-Mysteries von Sharna Jackson so mochte, hatte ich mir „The Good Turn“ direkt mit der Veröffentlichung im Mai 2022 gekauft. Bei einem ersten Anlesen bin ich dann aber nicht mit der Protagonistin Josie warm geworden, und so lag der Roman erst einmal eine Zeitlang auf meinem SuB. Nachdem ich „The Good Turn“ nun endlich zu Ende gelesen habe, muss ich zugeben, dass ich die Geschichte zwar mochte, aber Josies Perspektive weiterhin ungern verfolgt habe. Sie entwickelt sich (natürlich) im Laufe des Buchs weiter, und grundsätzlich würde ich sagen, dass Josies Verhalten realistisch und nachvollziehbar für eine Elfjährige ist, aber ich habe sie – im Gegensatz zu den Figuren aus „High Rise“ – nicht so sehr ins Herz geschlossen. Von Josie abgesehen gab es aber so einiges, was ich an der Handlung genossen habe. So ist es zum Beispiel immer wieder beeindruckend, wie es Sharna Jackson gelingt, die liebenswerten Seiten einer heruntergekommenen Gegend zu beschreiben, ohne dabei jemals unrealistisch zu werden. Auch Josies – nicht immer einfache – Freundschaft zu Wallace und Margot, die beide in Josies Nachbarschaft leben, fand ich stimmig. Außerdem sind die Herausforderungen für die Kinder (wie Rassismus, Einwanderungspolitik, Armut, Überforderung eines alleinerziehenden Elternteils), die Sharna Jackson in „The Good Turn“ aufgreift, leider ziemlich aktuell und somit Dinge, die wohl so einige (nicht nur) jugendliche Leser*innen beschäftigen. Grundsätzlich bin ich also immer noch überzeugt von Sharna Jacksons Erzählweise, aber ich weiß nicht, ob ich noch weitere Romane aus Josies Perspektive lesen möchte.

M. J. May: Perfectly Imperfect Pixie (Perfect Pixie 1)

Von „Perfectly Imperfect Pixie“ hatte ich vor einiger Zeit eine Leseprobe gelesen, die ich wirklich nett fand. Und da ich während der heißesten Tage im August kaum etwas auf die Reihe bekommen habe, das anstrengender war, als meinen eReader zu halten, hatte ich auch Bedarf an neuen Romanen, die wenig Konzentrationsfähigkeit erforderten. „Perfectly Imperfect Pixie“ (der Titel ist schon etwas lästig zu tippen) ist eine süße Geschichte, deren beiden Protagonisten dringende Probleme in ihrem Leben haben. Phil(odendron) ist ein Pixie, dessen ungewöhnliche Größe dafür sorgt, dass er nicht für die traditionellen Jobs eines Haus-und-Herd-Pixies engagiert wird, während der Werwolf Sed(rick) sich nach dem Tod seines Bruders und dessen Frau um seine Nichte Ruthie und seinen Neffen Dillon kümmern muss. Außerdem steckt Sed mitten in einem Sorgerechtsstreit, da der skrupellose Großvater der beiden Kinder das Testament der verstorbenen Eltern angefochten hat. Um zu beweisen, dass er sich gut um Dillon und Ruthie kümmert, empfielt Seds Anwalt ihm, einen Haus-und-Herd-Pixie zu engagieren. So dreht sich die Handlung in „Perfectly Imperfect Pixie“ vor allem darum, wie sich Phil und Sed um Dillon und Ruthie kümmern, Phil mit den diversen Herausforderungen rund um Seds Haushalt fertig wird und Sed sich mit all den Intrigen, die der Großvater der Kinder spinnt, auseinandersetzen muss. Ich mochte die verschiedenen Figuren, und das Ganze ist überraschend amüsant und wohltuend zu lesen. Natürlich gibt es immer wieder gefährliche Situationen, die durchgestanden werden müssen, aber da es recht schnell abzusehen ist, dass es für Sed und Phil (die sich am Ende endlich eingegestehen müssen, dass sie Gefühle füreinander entwickelt haben) gut ausgeht, haben diese Gefahren vor allem dafür gesorgt, dass die Geschichte nicht zu zuckersüß wurde.

Alice Coldbreath: The Unlovely Bride (Brides of Karadok 2)

Über „The Unlovely Bride“ von Alice Coldbreath bin ich in einem YT-Video gestolpert. Nach dem Lesen der Leseprobe war ich mir ziemlich sicher, dass ich die Warnung der Autorin („Please do not purchase if you are offended by strong language and or sex scenes.“) ignorieren konnte und stattdessen viel Spaß mit der Liebesgeschichte haben würde. Die Handlung dreht sich um Lenora, deren gefeierte Schönheit nach einer Pocken-Erkrankung verschwunden ist, und um Garman, der bei jedem Turnier den Preis des unbeliebtesten Ritters gewinnen könnte. Da selbst Lenoras Eltern der Meinung sind, dass sie ohne ihre ehemalige Makellosigkeit besser an ihrer Krankheit verstorben wäre, bietet Lenora Garman an, dass er über ihre großzügige Mitgift verfügen kann, wenn er mit ihr durchbrennt. Von Anfang an ist klar, dass Garman eigentlich ein netter – wenn auch etwas ungehobelter – Kerl ist, und ich fand es sehr schön zu verfolgen, wie er und Lenora sich besser kennenlernen. Ich muss zugeben, dass ich eine etwas weniger derbe Ausdrucksweise von seiner Seite bevorzugt hätte, aber nichts davon war so irritierend, dass es mich beim Lesen wirklich gestört hätte. Stattdessen habe ich mit Vergnügen verfolgt, wie Lenora nach dem Verlust ihrer Schönheit entdeckt, dass sie eine ziemlich willenstarke und einfallsreiche Person ist, der es Freude bereitet, sich für andere einzusetzen. Garman hingegen muss ziemlich schnell mit der Erkenntnis fertigwerden, dass er sich Hals über Kopf in seine Frau verliebt hat, obwohl das doch so gar nicht in seine Pläne passt. Das war sehr süß und amüsant zu lesen, und ich bin mir sicher, dass ich in Zukunft noch weitere Titel der „Brides of Karadok“-Reihe ausprobieren werde.

C. L. Polk: Soulstar (Kingston Cycle 3)

Im August habe ich mit „Soulstar“ endlich auch den dritten Band des Kingston-Cycle gelesen. Dieser Teil gefiel mir deutlich besser als „Stormsong“, weil trotz aller bedrückenden Ereignisse so viele Personen vorkamen, die sich für eine gerechtere Gesellschaft engagierten. Außerdem mochte ich die Perspektive von Robin, die in den vorhergehenden Büchern zwar als sympathische Nebenfigur vorkam, von deren Leben aber bislang nicht sehr viel erzählt worden war. Insgesamt war dieser Roman ein wirklich befriedigender Abschluss für die Trilogie – und trotzdem überlege ich, ob ich die drei Bücher aussortieren soll. Ich kann mir momentan nicht vorstellen, dass ich die Romane noch einmal lesen möchte, weil der zweite Teil für mich so unfassbar frustrierend beim Lesen war. Für die Trilogie-übergreifende Handlung waren all diese frustrierenden Elemente gut und richtig (wenn ich von dieser einen offensichtlichen und ärgerlichen Auflösung eines bestimmten Aspekts absehe). Aber obwohl ich die Figuren und die Welt sehr mochte und definitiv der Meinung bin, dass C. L. Polk sehr gut darin ist, ihren Geschichten Leben einzuhauchen, schrecke ich momentan bei der Vorstellung zurück, „Stormsong“ noch einmal zu lesen. Wenn ich den zweiten Band des Kingston Cycle aber nicht noch einmal lesen möchte, dann muss ich „Witchmark“ und „Soulstar“ eigentlich auch nicht im Regal stehen lassen, obwohl sie mir wirklich gut gefallen haben.

Lese-Eindrücke Juni/Juli 2025

Sommer bedeutet für mich, dass ich vor allem zu eBooks greife, auch wenn in diesem Jahr vor allem der Juli angenehmerweise kühl genug war, um immer wieder einen gedruckten Roman in die Hand nehmen zu können. Die meisten gelesenen eBooks stammten aus der Feder von Celia Lake (12 Romane! *uff*), und zu der Autorin habe ich eigentlich auf dem Blog schon genug geschrieben. Aber zwischendurch habe ich mich natürlich auch mit anderen Autor*innen beschäftigt, und für die Titel, zu denen ich bestimmt keine Rezension schreiben werde, gibt es hier wieder ein paar Lese-Eindrücke:

Tam May: The Case of the Washed-Up Corpse (Grave Sisters Mysteries Book 1)

„The Case of the Washed-Up Corpse“ hatte mich gereizt, weil es mir als 20er-Jahre-Mystery mit drei Schwestern als Protagonistinnen ans Herz gelegt wurde. Die Graves-Schwestern führen in einer kleinen Stadt im Norden von Kalifornien ein Bestattungsinstitut, das sie von ihrem Vater geerbt haben. In die Ermittlungen in einem Mordfall werden die beiden älteren Schwestern verwickelt, als der Staatsanwalt Oliver Clarke sie bittet, sich eine Leiche anzuschauen, die gerade aus dem Fluss gefischt wurde. All die kleinen Dinge, die den beiden auffallen, führen dazu, dass vor allem Eve (die älteste der Schwestern) im Laufe der nächsten Tage immer wieder von Oliver um Hilfe gebeten wird, wenn es um die Befragung von Zeugen geht. Es gab einige Elemente, die ich an der Geschichte mochte, aber leider auch nicht wenige, die mich beim Lesen eher gestört haben. Mir gefielen sowohl der Schauplatz als auch die Tatsache, dass die Handlung in den 1920er Jahren spielt. Ebenso mochte ich die Beziehung der drei Schwestern zueinander sehr, ebenso wie ihr Verhältnis zu ihrer Haushälterin, die die drei mitaufgezogen hat.

Ich weiß, dass es schwierig ist, bei Kriminalromanen die richtige Mischung aus Hinweisen und Verschleierung hinzubekommen, so dass die Leser*innen neugierig auf die Handlung bleiben und am Ende trotzdem nicht das Gefühl haben, dass die Auflösung aus dem Nichts kommt. Aber wenn ich mir beim ersten Auftreten des Mörders/der Mörderin sicher bin, dass diese Person verantwortlich für den Tod des Opfers ist, dann verliere ich die Geduld mit der Geschichte – vor allem, wenn ich mich dann auch noch über das Verhalten einer der Protagonistinnen ärgere. Die mittlere Schwester Helena ist sehr gebildet, hat Medizin studiert (auch wenn sie als Frau nicht praktizieren darf) und ist vor allem hinter den Kulissen des Bestattungsinstituts tätig, weil sie besser mit Toten als mit Lebenden zurechtkommt. Trotzdem hätte ich erwartet, dass sie nicht bei jeder Gelegenheit jede Person, die offiziell an den Ermittlungen beteiligt ist, provoziert und verärgert. Dieses Verhalten sollte vermutlich zeigen, wie intelligent und feministisch diese Figur ist. Aber es hat bei mir vor allem das Gefühl hervorgerufen, dass es Helena nicht darum geht, den Mörder zu finden, sondern sie nur zu zeigen will, wie viel klüger als alle anderen sie ist. Dazu kam dann noch, dass der Handlungsbogen (ebenso wie viele der Nebenfiguren) sehr schablonenhaft konstruiert wurde, so dass ich erschreckend froh war, als ich den Roman endlich beendet hatte.

Tansy Rayner Roberts: Crown Tourney – Ten tales of deadly damsels, cursed castles and edged weapons

Zu „Crown Tourney“ hatte ich am Lese-Sonntag im Juni schon etwas geschrieben. Der Band ist eine Sammlung von zehn märchenhaften Geschichten, die Tansy Rayner Roberts im Laufe ihrer Karriere geschrieben hat. Ich mochte eigentlich alle Geschichte in dem Band, gerade weil sie ziemlich unterschiedlich waren, und ich fand es spannend, die Anmerkungen der Autorin dazu zu lesen. Dort schreibt sie darüber, was sie inspiriert hat, wie sie heute über die älteren ihrer Geschichten denkt (und was sie so nicht mehr schreiben würde) und gibt zusätzlich einen Haufen Lese-Empfehlungen, für Personen, die märchenhafte Geschichten oder Neuinterpretationen von Märchen mögen. Perfekt für Leute, die mal schauen möchten, was die Autorin so schreibt und wie unterschiedlich ihre Veröffentlichungen sein können, auch wenn es bei ihr einige Elemente gibt, die immer wieder vorkommen.

C. L. Polk: Witchmark und Stormsong (Kingston Cycle 1+2)

Im Juni hatte ich mir als Teil meines „lies ältere Sachen vom SuB“-Vorhabens „Stormsong“ ins Auge gefasst, weshalb ich erst einmal erneut zu „Witchmark“ griff, um meine Erinnerung an die Geschichte aufzufrischen. Mir hat das Lesen von „Witchmark“ auch dieses Mal viel Spaß gemacht, und während ich nach dem ersten Lesen nicht bereit für den Wechsel zum zweiten Band war, war ich dieses Mal wirklich neugierig darauf, wie die Handlung mit Miles‘ Schwester Grace als Protagonistin weitergeht. Grundsätzlich mochte ich auch den zweiten Band dieser Reihe, aber ich muss zugeben, dass mich Romane, in denen gefühlt 99% aller Personen aus Eigeninteresse handeln, deutlich weniger erfreuen, als Bücher, in denen die Figuren weniger egozentrisch sind. Das trifft vor allem dann zu, wenn es sich bei den handelnden Personen zum Großteil um Politiker handelt. Das fühlt sich doch ein bisschen zu nah an der aktuellen Realität an, um erträglich zu sein. Außerdem gab es etwas, das die Protagonistin Grace auf der Suche nach einer Erklärung für ein bestimmtes Phänomen nicht als relevant erachtete, das für mich aber bei der allerersten Erwähnung bereits als entscheidendes Element auf der Hand lag – weshalb ich bis kurz vorm Ende des Romans ungeduldig darauf wartete, dass sie auch endlich darauf kommt. Danach brauchte ich wieder eine kleine Pause von der Reihe, aber ich bin wild entschlossen, im August endlich den dritten Band des Kingston-Cycles zu lesen.

Mira Grant: Final Girls (Hörbuch)

„Final Girls“ ist eine der vielen kurzen Veröffentlichungen von Mira Grant (Seanan McGuire), die bei Subterranean Press erschienen sind und die ich deshalb aus Kostengründen lieber als Hörbuch konsumiert habe. Diese Novella dreht sich um ein Virtual-Reality-Programm, mit dem die Wissenschaftlerin Dr. Jennifer Web in ihrem Institut psychische Verletzungen ihrer Klient*innen heilen will – und dem die Journalistin Esther Hoffman sehr skeptisch gegenübersteht. Während Esther selbst eine solche VR-Sitzung für einen kritischen Artikel über Dr. Webs Methoden testet, kommt es zu einem Vorfall, der dazu führt, dass die beiden Frauen eng zusammenarbeiten müssen, um zu überleben. Es gibt so einige Elemente in der Geschichte, die für jemanden, der schon mehrere Veröffentlichungen von Mira Grant gelesen hat, sehr vertraut waren. Das war für mich aber vollkommen in Ordnung, weil ich die Erzählweise der Autorin mag und es faszinierend finde, wie sie diese Elemente in die jeweilige Handlung einbettet. Es ist nicht Mira Grants beste Geschichte, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt und ich mochte das Ende sehr. Dazu kam, dass die Sprecherin Jennifer Pickens den verschiedenen Figuren genügend Individualität und Glaubwürdigkeit verliehen hat, dass ich selbst nach einer längeren Hörpause (verursacht durch ein paar Wochen Hitze zwischen zwei Puzzle-Runden) kein Problem hatte, die unterschiedlichen Charaktere einzuordnen.

Lilith Saintcrow: Rose & Thunder

Eine Urban-Fantasy-Variante von „Die Schöne und das Biest“, die begeistert von einer Autorin empfohlen wurde, deren Bücher ich gern mag. Ich muss zugeben, dass ich von „Rose & Thunder“ nicht so angetan war, obwohl ich den Roman ausgelesen habe. Grob zusammengefasst dreht sich die Handlung um einen Mann, auf dem ein Fluch lastet und der einen Ley-Linien-Knotenpunkt bewachen muss, und um eine Hexe, die dahin reist, wohin der Wind sie ruft, um Probleme zu lösen (oder vor ihren eigenen Problemen wegzulaufen). Ich mochte die Grundidee, fand aber die Protagonistin und ihre Erzählstimme unerträglich. Dass ich die Geschichte beendet habe, lag vor allem daran, dass ich herausfinden wollte, wieso jemand das Buch so begeistert empfehlen würde. Ich glaube, dass die Grundidee und all die eher ruhigen Szenen zwischen den beiden Hauptpersonen in der Bibliothek einen großartigen „cozy Fantasy“-Roman hergegeben hätten. Aber den dann bitte mit einer Protagonistin, die sich nicht durchgehend verzweifelt selbst beweisen muss, was für eine hartgesottene, coole Person sie ist, während sie einem die ganze Zeit erzählt, dass sie ja in ihrem Leben schon so viele gefährliche Situationen mit Bravour gemeistert hat. Immerhin weiß ich jetzt wieder, wieso ich Lilith Saintcrow als „keine Autorin für mich“ im Hinterkopf hatte, obwohl ich bislang nicht viel (und vor allem Kurzgeschichten in Anthologien) von ihr gelesen habe.

September-SuB 2025

Mit dem September ist meine Blog-Sommerpause vorbei und somit wird es Zeit für einen aktuellen SuB-Beitrag zum Monatsanfang. Der Juli war in diesem Jahr überraschend angenehm und zum Teil konnten wir nachts (mit laufendem Ventilator!) sogar bei geschlossenen Fenstern schlafen, was meine grundsätzliche sommerliche Übermüdung – dank nächtlichem Lärm – in Grenzen hilt. Insgesamt war ich sehr dankbar für das normale Sommerwetter und den Mangel an Hitzewellen in diesem Sommer und habe das für so einige Lesestunden genutzt. Insgesamt waren es im Juli 16 (nicht sooo lange) Romane, 2 Kurzgeschichten, 1 Hörbuch und 3 Manga, die ich gelesen bzw. gehört habe.

Der August brachte dann deutlich heißere Tage, an denen ich oft nicht mehr auf die Reihe brachte, als mit dem eReader in der Hand darauf zu warten, dass es endlich dunkel und kühler wird. Was immerhin dafür gesorgt hat, dass ich weiterhin viel gelesen habe – auch wenn das kaum Auswirkungen auf meinen SuB hatte, weil das zum Großteil neu gekaufte eBooks waren. Insgesamt habe ich 18 Romane, 1 kurzes Hörbuch und 3 Manga gelesen und aufgrund der Länge der Romane mit 7347 Seiten locker meine „Wohlfühlseitenzahl“ geknackt.

Ich bin gespannt, wie es im September mit meinem Lesen weitergeht. Normalerweise bedeuten längere Nächte (und kühlere Tagestemperaturen), dass ich einige Sachen in Angriff nehmen kann, die in den letzten zwei Monaten liegengeblieben sind. Was aber natürlich auch dafür sorgt, dass ich weniger Zeit zum Lesen habe, als in den vergangenen Wochen. Ich hoffe trotzdem, dass ich endlich mal wieder zu einem Sachbuch greifen werde. Außerdem versuche ich weiterhin nicht nur die Neuzugänge des Jahres aufzulesen, sondern auch ein paar ältere Titel vom SuB zu fischen. Egal, ob das klappt oder nicht, ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich gerade viel Spaß beim Lesen habe!

Belletristik-SuB:

  1. Julie Abe: Tessa Miyata is no Hero
  2. Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
  3. Sufiya Ahmed: Rosie Raja – Churchill’s Spy
  4. Yukito Ayatsuji: The Mill House Murders
  5. Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
  6. Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
  7. Charlie Jane Anders: Lessons in Magic and Disasters
  8. Kaia Anderson: Sisters in Arms
  9. Sophie Anderson: The Thief Who Sang Storms
  10. Kelley Armstrong: The Gryphon’s Lair (A Royal Guide to Monster Slaying 2)
  11. Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
  12. Kelly Barnhill: The Ogress and the Orphans
  13. Kelly Barnhill: When Women Were Dragons
  14. Alice Bell: Displeasure Island (Grave Expectations 2)
  15. T. J. Berry: Space Unicorn Blues
  16. Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
  17. Aliette de Bodard: A Fire Born of Exile
  18. Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
  19. Natasha Bowen: Skin of the Sea
  20. Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
  21. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  22. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  23. Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  24. Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  25. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  26. Stephanie Burgis: The Raven Throne (The Raven Heir 2)
  27. Rachel Caine: Paper and Fire (The Great Library 2)
  28. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  29. Jennifer Carson: To Find a Wonder
  30. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  31. Becky Chambers: A Closed and Common Orbit (Wayfarers 2)
  32. Becky Chambers: Record of Spaceborn Few (Wayfarers 3)
  33. Becky Chambers: The Galaxy, and the Ground Within (Wayfarers 4)
  34. Becky Chambers: To Be Taught, If Fortunate
  35. Traci Chee: A Thousand Steps into the Night
  36. Amber Chen: Of Jade and Dragons
  37. David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
  38. David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
  39. Rin Chupeco: Wicked as You Wish (A Hundred Names for Magic 1)
  40. Rin Chupeco: The Bone Witch
  41. Dhonielle Clayton: The Marvellers
  42. Orlagh Collins: All the Invisible Things
  43. Alyssa Colman: The Gilded Girls (Gilded Magic 1)
  44. Leah Cypess: Thornwood (Sisters Ever After 1)
  45. April Daniels: Dreadnought (Nemesis 1)
  46. Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
  47. Sarah Driver: Once we were Witches
  48. Sarah Beth Durst: Race the Sands
  49. Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
  50. Louise Erdrich: The Birchbark House
  51. Catherine Fisher: The Velvet Fox (The Clockwork Crow 2)
  52. Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
  53. Laura Ann Gilman: Silver on the Road
  54. Nicole Glover: The Conductors
  55. Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
  56. Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
  57. Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
  58. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
  59. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  60. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  61. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  62. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  63. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  64. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
  65. Rachel Hartman: Seraphina
  66. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  67. Jim C. Hines: Terminal Alliance
  68. Tanya Huff: Wizard of the Grove
  69. D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
  70. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  71. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  72. Diana Wynne Jones: Dogsbody
  73. Diana Wynne Jones: Power of Three
  74. Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
  75. Michelle Ruiz Keil: All of Us with Wings
  76. Celine Kiernan: Geisterpfade
  77. Celine Kiernan: Königspfade
  78. T. Kingfisher: Hemlock & Silver
  79. Mary Robinette Kowal: The Fated Sky (Lady Astronaut 2)
  80. Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
  81. Sarah Kuhn: From Little Tokyo with Love
  82. R. F. Kuang: The Poppy War
  83. Lillie Lainoff: One for All
  84. L. D. Lapinski: The Whispering World (Artezans 2)
  85. E. Latimer: Escape to Witch City
  86. Patrice Lawrence: The Elemental Detectives
  87. Yoon Ha Lee: Dragon Pearl
  88. Y.S. Lee: The Body at the Tower (The Agency 2)
  89. Y.S. Lee: The Traitor in the Tunnel (The Agency 3)
  90. Y.S. Lee: Rivals in the City (The Agency 4)
  91. Ann Sei Lin: Rebel Fire (Rebel Skies 2)
  92. Ann Sei Lin: Rebel Dawn (Rebel Skies 3)
  93. Judy I. Lin: A Magic Steeped in Poison
  94. Darcie Little Badger: Elatsoe
  95. Cixin Liu: The Three-Body Problem
  96. Emily Lloyed-Jones: The Drowned Woods
  97. Kari Maaren: Weave a Circle Round
  98. Janelle McCurdy: Mia and the Lightcasters (Umbra Tales 1)
  99. Seanan McGuire: Middlegame
  100. Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
  101. Skye McKenna: Hedgwitch
  102. Robin McKinley: Dragonhaven
  103. Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
  104. Sangu Mandanna: Kiki Kallira Conquers a Curse (Kiki Kallira 2)
  105. Karen M. McManus: Two can Keep a Secret
  106. Kate Milford: The Boneshaker
  107. Kate Milford: Bluecrowne
  108. Kate Milford: The Thief Knot
  109. Maya Montayne: Nocturna
  110. Bethany C. Morrow: A Song Below Water
  111. Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
  112. Julie Murphy: Faith – Taking Flight
  113. Julie Murphy: Faith – Greater Hights
  114. Bishop O’Connell: The Stolen
  115. Molly O’Neill: Greenteeth
  116. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  117. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
  118. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
  119. S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)
  120. Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
  121. Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
  122. Sarah Prineas: Dragonfell
  123. Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
  124. Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
  125. John Scalzi: Fuzzy Nation
  126. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  127. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  128. A. G. Slatter: The Briar Book of the Dead
  129. A. G. Slatter: The Crimson Road
  130. Jessica Spotswood/Tess Sharpe: Toll and Trouble – 15 Tales of Women and Witchcraft (Anthologie)
  131. Robin Stevens: A Stocking Full of Spies (The Ministry of Unladylike Activity 3)
  132. Lucy Strange: Sisters of the Lost Marsh
  133. Esme Symes-Smith: Sir Callie and the Champions of Helston
  134. Emily J. Taylor: Hotel Magnifique
  135. Charles den Tex: Die Zelle
  136. Aiden Thomas: Cemetery Boys
  137. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  138. Sarah Tolcser: Song of the Current
  139. Hana Tooke: The Unadoptables
  140. Adrienne Tooley: Sweet & Bitter Magic
  141. Tiffany Trent: Unnaturalist
  142. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  143. Anne Ursu: Not Quiet a Ghost
  144. Renee Watson: Piecing Me Together
  145. Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
  146. Martha Wells: The Cloud Roads
  147. Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
  148. Amy Wilson: Angel and Bavar
  149. Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
  150. Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
  151. Katherine Woodfine: Spies in St. Petersburg (Taylor & Rose 2)
  152. Katherine Woodfine: Villains in Venice (Taylor & Rose 3)
  153. Katherine Woodfine: Nightfall in New York (Taylor & Rose 4)
  154. Jy Yang: The Black Tides of Heaven
  155. Kelly Yang: Front Desk
  156. Katie Zhao: The Dragon Warrior
  157. Xiran Jay Zhao: Iron Widow
  158. Xiran Jay Zhao: Zachary Ying and the Dragon Emperor
  159. Ibi Zoboi: Pride

157 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang

Sachbuch-SuB (noch immer unvollständig):

  1. Zeinab Badawi: An African History of Africa – From the Dawn of Humanity to Independence
  2. Bernadette Banner: Make, Sew and Mend
  3. Paulina Bren: The Barbizon
  4. Francis Burney: Journals and Letters
  5. Caroline Criado Perez: Invisible Women – Exposing Data Bias in a World Designed for Men
  6. Brunhilde Dähn: Berlin Hausvogteiplatz
  7. Lydia Edwards: How to Read a Suit – A Guide to Changing Men’s Fashion from the 17th to the 20th Century
  8. Ruth Goodman: How to be a Victorian
  9. Molly Guptill Manning: When Books Went to War
  10. Lindsey Fitzharris: The Butchering Art – Joseph Lister’s Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
  11. Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
  12. Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
  13. Bea Koch: Mad & Bad – Real Heroines of the Regency
  14. Natalie Livingstone: The Mistresses of Cliveden
  15. Philip Mansel: Prince of Europe – The Life of Charles-Joseph de Ligne
  16. Catherine Ostler: The Duchess Countess – The Woman who Scandalised a Nation
  17. Tom Reiss: The Orientalist – In Search of a Man Caught Between East and West
  18. Hallie Rubenhold: Lady Worsley’s Whim – An Eigtheenth-Century Tale of Sex, Scandal and Divorce
  19. Hallie Rubenhold: Story of a Murder
  20. Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking
  21. Kimberley Wilson: Unprocessed – What Your Diet is Doing to Your Brain

20 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang

Juli-SuB 2025

Der Juni war kein so guter Lesemonat – immerhin kann ich sagen, dass ich die meisten Bücher, die ich las, wirklich genossen habe. Was auch daran lag, dass ich mir zum Monatsanfang all die Bücher von Celia Lake, die ich noch nicht hatte, als eBooks gegönnt habe. Eigentlich wollte ich mir die Romane „für den Sommer“ aufheben, aber die ersten vier davon habe ich prompt in gerade mal einer Woche gelesen, weshalb ich mir nun die noch ungelesenen Titeln etwas aufteilen muss. *g* Der SuB ist auch wieder angewachsen – was vor allem daran lag, dass ich den ersten Band der Wayfarers-Romane von Becky Chambers bestellen wollte, nur um dann festzustellen, dass ich für fast die selbe Summe ein Paket mit fünf Büchern der Autorin bekommen konnte. Jetzt hoffe ich nur, dass mir die Romane auch gefallen werden. 😉

Was den Juli angeht, so gehe ich davon aus, dass die aktuelle Hitzewelle nicht die letzte in diesem Monat sein wird. Was bedeutet, dass ich vermutlich nicht viel Lesen (oder überhaupt etwas tun) werde. Außerdem ist dieser Beitrag – wie schon angekündigt – der letzte Post auf meinem Blog bis zum 1. September. Passt in den kommenden heißen Wochen so gut wie möglich auf euch auf! Wir lesen uns dann hoffentlich nach meiner Sommerpause wieder. 🙂

Belletristik-SuB:

  1. Julie Abe: Tessa Miyata is no Hero
  2. Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
  3. Sufiya Ahmed: Rosie Raja – Churchill’s Spy
  4. Yukito Ayatsuji: The Mill House Murders
  5. Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
  6. Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
  7. Kaia Anderson: Sisters in Arms
  8. Sophie Anderson: The Thief Who Sang Storms
  9. Kelley Armstrong: The Gryphon’s Lair (A Royal Guide to Monster Slaying 2)
  10. Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
  11. Kelly Barnhill: The Ogress and the Orphans
  12. Kelly Barnhill: When Women Were Dragons
  13. Alice Bell: Displeasure Island (Grave Expectations 2)
  14. T. J. Berry: Space Unicorn Blues
  15. Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
  16. Aliette de Bodard: A Fire Born of Exile
  17. Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
  18. Natasha Bowen: Skin of the Sea
  19. Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
  20. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  21. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  22. Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  23. Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  24. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  25. Stephanie Burgis: The Raven Throne (The Raven Heir 2)
  26. Rachel Caine: Paper and Fire (The Great Library 2)
  27. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  28. Jennifer Carson: To Find a Wonder
  29. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  30. Becky Chambers: The Long Way to a Small, Angry Planet (Wayfarers 1) (gelesen im August)
  31. Becky Chambers: A Closed and Common Orbit (Wayfarers 2)
  32. Becky Chambers: Record of Spaceborn Few (Wayfarers 3)
  33. Becky Chambers: The Galaxy, and the Ground Within (Wayfarers 4)
  34. Becky Chambers: To Be Taught, If Fortunate
  35. Traci Chee: A Thousand Steps into the Night
  36. Amber Chen: Of Jade and Dragons
  37. David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
  38. David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
  39. Rin Chupeco: Wicked as You Wish (A Hundred Names for Magic 1)
  40. Rin Chupeco: The Bone Witch
  41. Dhonielle Clayton: The Marvellers
  42. Orlagh Collins: All the Invisible Things
  43. Alyssa Colman: The Gilded Girls (Gilded Magic 1)
  44. Leah Cypess: Thornwood (Sisters Ever After 1)
  45. April Daniels: Dreadnought (Nemesis 1)
  46. Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
  47. Sarah Driver: Once we were Witches
  48. Sarah Beth Durst: Race the Sands
  49. Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
  50. Louise Erdrich: The Birchbark House
  51. Catherine Fisher: The Velvet Fox (The Clockwork Crow 2)
  52. Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
  53. Laura Ann Gilman: Silver on the Road
  54. Nicole Glover: The Conductors
  55. Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
  56. Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
  57. Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
  58. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
  59. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  60. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  61. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  62. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  63. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  64. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
  65. Rachel Hartman: Seraphina
  66. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  67. Jim C. Hines: Terminal Alliance
  68. Tanya Huff: Wizard of the Grove
  69. D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
  70. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  71. Sharna Jackson: The Good Turn (gelesen im August)
  72. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  73. Diana Wynne Jones: Dogsbody
  74. Diana Wynne Jones: Power of Three
  75. Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
  76. Michelle Ruiz Keil: All of Us with Wings
  77. Celine Kiernan: Geisterpfade
  78. Celine Kiernan: Königspfade
  79. T. Kingfisher: Hemlock & Silver (neu im August)
  80. Mary Robinette Kowal: The Calculating Stars (gelesen im August)
  81. Mary Robinette Kowal: The Fated Sky (Lady Astronaut 2) (neu im August)
  82. Mary Robinette Kowal: The Spare Man (gelesen im Juli)
  83. Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
  84. Sarah Kuhn: From Little Tokyo with Love
  85. R. F. Kuang: The Poppy War
  86. Lillie Lainoff: One for All
  87. L. D. Lapinski: The Whispering World (Artezans 2)
  88. E. Latimer: Escape to Witch City
  89. Patrice Lawrence: The Elemental Detectives
  90. Yoon Ha Lee: Dragon Pearl
  91. Y.S. Lee: The Body at the Tower (The Agency 2)
  92. Y.S. Lee: The Traitor in the Tunnel (The Agency 3)
  93. Y.S. Lee: Rivals in the City (The Agency 4)
  94. Julie Leong: The Teller of Small Fortunes (gelesen im Juli)
  95. Elizabeth Lim: Six Crimson Cranes (gelesen im August)
  96. Ann Sei Lin: Rebel Fire (Rebel Skies 2)
  97. Ann Sei Lin: Rebel Dawn (Rebel Skies 3)
  98. Judy I. Lin: A Magic Steeped in Poison
  99. Darcie Little Badger: Elatsoe
  100. Cixin Liu: The Three-Body Problem
  101. Emily Lloyed-Jones: The Drowned Woods
  102. Kari Maaren: Weave a Circle Round
  103. Janelle McCurdy: Mia and the Lightcasters (Umbra Tales 1)
  104. Seanan McGuire: Middlegame
  105. Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
  106. Skye McKenna: Hedgwitch
  107. Robin McKinley: Dragonhaven
  108. Anna-Marie McLemore: Blanca and Roja (gelesen im Juli)
  109. Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
  110. Sangu Mandanna: Kiki Kallira Conquers a Curse (Kiki Kallira 2)
  111. Karen M. McManus: Two can Keep a Secret
  112. Kate Milford: The Boneshaker
  113. Kate Milford: Bluecrowne
  114. Kate Milford: The Thief Knot
  115. Maya Montayne: Nocturna
  116. Bethany C. Morrow: A Song Below Water
  117. Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
  118. Julie Murphy: Faith – Taking Flight
  119. Julie Murphy: Faith – Greater Hights
  120. Bishop O’Connell: The Stolen
  121. Molly O’Neill: Greenteeth
  122. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  123. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
  124. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
  125. S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)
  126. Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
  127. C. L. Polk: Soulstar (Kingston Cycle 3) (gelesen im August)
  128. Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
  129. Sarah Prineas: Dragonfell
  130. Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
  131. Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
  132. John Scalzi: Fuzzy Nation
  133. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  134. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  135. A. G. Slatter: The Briar Book of the Dead
  136. A. G. Slatter: The Crimson Road
  137. Jessica Spotswood/Tess Sharpe: Toll and Trouble – 15 Tales of Women and Witchcraft (Anthologie)
  138. Lucy Strange: Sisters of the Lost Marsh
  139. Esme Symes-Smith: Sir Callie and the Champions of Helston
  140. Emily J. Taylor: Hotel Magnifique
  141. Charles den Tex: Die Zelle
  142. Aiden Thomas: Cemetery Boys
  143. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  144. Sarah Tolcser: Song of the Current
  145. Hana Tooke: The Unadoptables
  146. Adrienne Tooley: Sweet & Bitter Magic
  147. Tiffany Trent: Unnaturalist
  148. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  149. Anne Ursu: Not Quiet a Ghost
  150. Renee Watson: Piecing Me Together
  151. Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
  152. Martha Wells: The Cloud Roads
  153. Martha Wells: Fugitive Telemetry (The Murderbot Diaries 6) (neu im/gelesen im Juli)
  154. Martha Wells: System Colapse (The Murderbot Diaries 7) (neu im/gelesen im Juli)
  155. Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
  156. Amy Wilson: Angel and Bavar
  157. Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
  158. Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
  159. Katherine Woodfine: Spies in St. Petersburg (Taylor & Rose 2)
  160. Katherine Woodfine: Villains in Venice (Taylor & Rose 3)
  161. Katherine Woodfine: Nightfall in New York (Taylor & Rose 4)
  162. Jy Yang: The Black Tides of Heaven
  163. Kelly Yang: Front Desk
  164. Katie Zhao: The Dragon Warrior
  165. Xiran Jay Zhao: Iron Widow
  166. Xiran Jay Zhao: Zachary Ying and the Dragon Emperor
  167. Ibi Zoboi: Pride

163 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang

Sachbuch-SuB (noch immer unvollständig):

  1. Zeinab Badawi: An African History of Africa – From the Dawn of Humanity to Independence (neu im August)
  2. Bernadette Banner: Make, Sew and Mend
  3. Francis Burney: Journals and Letters
  4. Caroline Criado Perez: Invisible Women – Exposing Data Bias in a World Designed for Men
  5. Brunhilde Dähn: Berlin Hausvogteiplatz
  6. Lydia Edwards: How to Read a Suit – A Guide to Changing Men’s Fashion from the 17th to the 20th Century
  7. Ruth Goodman: How to be a Victorian
  8. Molly Guptill Manning: When Books Went to War
  9. Lindsey Fitzharris: The Butchering Art – Joseph Lister’s Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
  10. Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
  11. Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
  12. Bea Koch: Mad & Bad – Real Heroines of the Regency
  13. Natalie Livingstone: The Mistresses of Cliveden
  14. Philip Mansel: Prince of Europe – The Life of Charles-Joseph de Ligne
  15. Catherine Ostler: The Duchess Countess – The Woman who Scandalised a Nation
  16. Tom Reiss: The Orientalist – In Search of a Man Caught Between East and West
  17. Hallie Rubenhold: Lady Worsley’s Whim – An Eigtheenth-Century Tale of Sex, Scandal and Divorce
  18. Hallie Rubenhold: Story of a Murder
  19. Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking
  20. Kimberley Wilson: Unprocessed – What Your Diet is Doing to Your Brain

19 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang

Lese-Sonntag Juni 2025

Der letzte Lese-Sonntag vor meiner Sommerpause und ich muss zugeben, dass ich nach der vergangenen „tropischen“ Nacht jetzt schon bereit für den Herbst bin … Immerhin könnten wir heute – wenn das Wetter so „schlecht“ wird wie angekündigt – Glück haben und einen Teil des Tages mit offenen Fenstern und ohne Verdunklung verbringen können. Was definitiv angenehmer zum Lesen wäre als den ganzen Tag mit Kunstlicht verbringen zu müssen. Ich lese momentan „The Insider“ von Mark Oshiro (in der Taschenbuch-Ausgabe) und mein aktuelles eBook ist „Crown Tourney“ von Tansy Rayner Roberts. Letzteres ist eine Sammlung von zehn märchenhaften Geschichte, die die Autorin im Laufe ihrer Karriere geschrieben hat. Ich mochte die bisher gelesenen Geschichte und ich finde es spannend ihre Anmerkungen dazu zu lesen. Sie schreibt darüber, was sie inspiriert hat, wie sie heute über ältere ihrer Geschichten denkt (und was sie so nicht mehr schreiben würde) und nebenbei gibt es einen Haufen Lese-Empfehlungen (wobei ich zu meiner Erleichterung festgestellt habe, dass ich die meisten empfohlenen Titel/Autor*innen schon längst kenne).

Bevor ich aber zum Buch greife, gönne ich mir wieder Zeit zum Wachwerden (und zum Duschen und Abwaschen und ähnlichem). Ich hoffe sehr, dass die Wohnung im Laufe des Vormittags noch weiter auskühlt, so dass wir eine Brettspielrunde einlegen können. Ansonsten bleibt es heute für mich beim Lesen und Spielen mit der Switch …

Update 11:00 Uhr

Ein angeschalteter eReader dessen Bildschirm in schwarzweiß das Cover von "Crown Tourney" zeigt. Das Covermotiv besteht aus einer Krone, die über dem Titel schwebt und in deren Mitte ein Dolch zu sehen ist. In den Ecken des Bilds sind dornige Zweige zu sehen.

Ich haben heute Vormittag meinen Pflichtkram erledigt, geduscht, etwas Zeit mit „Animal Crossing“ verbracht und in „Crown Tourney“ gelesen. Genau genommen habe ich das Buch beendet, nachdem ich feststellte, dass ich nur noch die Kurzgeschichte auslesen musste, die ich gestern angefangen hatte. Ich mochte diese bunte Mischung aus märchenhaften Geschichten und obwohl sie alle aus der selben Feder stammen, sind sie sehr unterschiedlich angelegt.

Dummerweise bedeutet das, dass ich mir nun ein neues eBook suchen muss und ich weiß nicht so recht, worauf ich Lust habe. Ich könnte natürlich auch „The Insider“ weiterlesen – der Roman gefällt mir bislang sehr gut -, aber ich lese beim Frühstück lieber ein eBook (und so langsam bin ich hungrig genug, dass das bald ansteht). Mal schauen, wofür ich mich entscheide …

Update 15:00 Uhr

Links ein Teller mit einer aufgeschnittenen Kohlrabi, zwei kleinen Möhren und zwei English-Muffin-Hälften, die mit Curry-Creme bestrichen wurden. Rechts davon eine Tasse Milchkaffee mit sehr stabiler Milchschaumhaube.

Beim Frühstück habe ich ein bisschen durch meine eBooks gestobert und bin bei „Point By Point“ von Celia Lake hängengeblieben. Ich habe mir vor kurzem die elf Titel der Autorin, die mir noch fehlten, über Payhip gekauft, weil ich nicht jedes Mal, wenn ich Lust auf einen ihrer Romane hatte, wieder neu recherchieren musste, welchen ich schon besitze/gelesen habe und welchen nicht. „Point By Point“ ist der sechste Band der „Mysterious Powers“-Reihe (diese Reihenbezeichnungen haben es mir auch nicht einfach gemacht all die Bände auseinanderzuhalten *g*) und ich kenne den Protagonisten Galen schon aus einem anderen Roman von Celia Lake. Die Protagonistin Lydia ist Journalistin, die die Nachwirkungen eines vor einigen Monaten aufgedeckten Skandals nachgehen will, wofür sie Galens Hilfe benötigt.

Eine angeschaltete Switch, deren Bildschirm eine Szene aus Fantasy Life i zeigt. In der Szene ist mein Charakter in das Outfit eines Angler-Meisters gekleidet und steht mit einer Gruppe anderer Figuren vor einem Haus in einer tropisch anmutenden Umgebung.

Ich mag diese Mischung aus magischer Parallelgesellschaft, historischen Tatsachen und sich real anfühlenden Figuren, die die Autorin für ihre Romane entwickelt hat. Besonders ansprechend finde ich es, welchen Aufwand sie in all die Detailrecherche steckt, wenn es um das Leben in der jeweiligen Zeit geht und um all die kleinen speziellen Dinge rund um Handwerksberufe. Ihr wöchentlicher Newsletter ist immer voller faszinierender Links. *g* Aber da mein Mann die ganze Zeit, während ich las, „Fantasy Life i“ gespielt hat, habe ich dann auch erst einmal zur Switch gegriffen und eine Runde gespielt. Ich bin gerade an einem Punkt im Spiel, wo ich für meine verschiedenen Berufe mal wieder Materialen sammeln muss, um ein paar Aufträge zu erledigen – was bedeutet, dass ich gut hier und da mal eine halbe Stunde spielen kann, ohne das Gefühl zu haben, ich würde mittendrin aufhören.

Update 18:30 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von "The Insiders" neben einem Knoppers auf einer dunkelbraunen Sofasitzfläche. Das Cover ist leuchtendgelb und wird von zwei diagnoal laufenden dunkelblauen Streifen unterbrochen, die drei laufende Kinder in amerikanischen Schulfluren zeigen.

Den Nachmittag über habe ich sowohl weiter in „Point By Point“ (ich mag, dass die Geschichte aus einer ganz anderen Perspektive und Monate später die Ereignisse aus „Magician’s Hoard“ aufgreift), als auch in „The Insiders“ gelesen. „The Insiders“ ist mein erstes Buch von Mark Oshiro und bislang (ich bin ungefähr bei der Hälfte) gefallen mir die Erzählweise, ebenso wie die Hauptfigur Héctor. Héctor hat zu Beginn des Romans gerade einen Umzug hinter sich bringen müssen, der dafür sorgt, dass er statt weiter in seine künstlerisch ausgerichtete Schule in San Francisco gehen zu können, in eine eher „traditionelle“ Schule in der kleinen Stadt Orangevale im Norden von Kalifornien gehen muss. Ihm fehlen nicht nur seine Freunde und sein Engagement in Theaterkurs, er wird auch schon am ersten Schultag vom Schulbully ins Visier genommen. Das ist nicht einfach zu lesen, aber die Handlung wird dadurch aufgelockert, dass Héctor relativ schnell einen Raum in der Schule findet, der ihm Zuflucht bietet (und der sich als überraschend magisches Element in dieser ansonsten sehr realistischen Geschichte entpuppt). Bevor ich mich entscheide, womit ich mich den Abend über beschäftige, schleppe ich erst einmal den Schlafzimmer-Ventilator in die Küche und koche das Abendessen …

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Zum Abendessen gab es heute für uns eine Folge der dritten Staffel von „Jet Lag: The Game“ (Youtube). Das ist eine Sendung, bei der (in dieser Staffel) zwei 2er-Teams versuchen in 100 Stunden so viele Bundesstaaten der USA zu besuchen wie möglich mit dem Ziel mehr Staaten (oder zumindest mehr Siegpunkte) zu erringen als das andere Team. Die verschiedenen Staffeln haben unterschiedliche Reise-Spiele – sehr amüsant war es für uns, als einer der Teilnehmer bei einem „Fangenspiel“ durch Europa fürchterlich an der Deutschen Bahn scheiterte. Das ist unterhaltsam und hat für uns genau die richtige Länge, damit wir noch genug Zeit für andere Dinge haben, bevor wir ins Bett gehen.

Ein angeschaltete eReader auf meinem Bein liegend, dessen Bildschirm das Cover von "Point By Point" von Celia Lake zeigt. Auf dem Cover sind die Schattenrisse von zwei Personen zu sehen, deren Kleidung auf die 1920er Jahre hindeutet und von denen die vordere Person weiblich und die etwas weiter hinten stehende Person männlich zu sein scheint.

Was für mich heute bedeutete, dass ich nach dem Essen weiter in „Point By Point“ gelesen habe. Ich mag es Lydia besser und Galen in seiner neuen Rolle als „Familienoberhaupt“ kennenzulernen und da ich weiß, dass Celia Lake Dick Francis (dessen Krimis hauptsächlich rund um den Pferderennsport angesiedelt waren) als eine der Inspirationen für diesen Roman genannt hat, finde ich die Szenen rund um Pferdesport noch ein bisschen unterhaltsamer als eh schon. So langsam wird es aber Zeit für mich ins Bett zu gehen …

Vielen Dank an Kiya, dass sie sich mir heute angeschlossen hat! Auf meinem Blog wird es wegen meiner „Sommerpause“ vom 2. Juli bis zum 31. August keine neuen Posts geben. Ich hoffe, dass wir uns zum nächsten Lese-Sonntag im September wiedersehe, und wünsche euch bis dahin eine gute Zeit!

***

Heutige Mitleserin:

Amélie Wen Zhao: Song of Silver, Flame Like Night (Song of the Last Kingdom 1)

und „Dark Star Burning, Ash Falls White“ (Song of the Last Kingdom 2)

„Song of Silver, Flame Like Night“ hatte ich im Januar gelesen, und der Band hatte mir so gut gefallen, dass ich schon beim Lesen den zweiten (und abschließenden) Teil „Dark Star Burning, Ash Falls White“ bestellt habe. Amélie Wen Zhao hat mit diesen beiden Romanen chinesisch inspirierte Fantasy geschrieben, die – wie die Autorin selbst betont – von den Wuxia-/Xianxia-Geschichten beeinflusst wurde, mit denen sie aufgewachsen ist. Die Handlung dreht sich auf der einen Seite um Lan, die seit zwölf Jahren – seitdem ihr Land von den Elantian erobert wurde – als songgirl in einem Teehaus in Haak’gong lebt. Vor dieser Zeit hatte Lan einen anderen Namen, sie hatte eine liebevolle Mutter und wuchs behütet auf. Das einzige, was noch von ihrer Vergangenheit zeugt, ist ein Symbol auf ihrem Arm, dessen Bedeutung Lan bis zum heutigen Tag nicht herausgefunden hat.

Der zweite Protagonist der Geschichte ist Zen, der seit Jahren in der im verborgenen existierenden School of White Pines in den alten (magieähnlichen) Künsten ausgebildet wird. Als Zen Lan vor einem Elantian-Offizier rettet und das Symbol auf ihrem Arm sieht, ist er davon überzeugt, dass sie ein entscheidender Schlüssel im Kampf gegen die Elantian ist. Gemeinsam reisen die beiden zur School of White Pines, wo Lan hofft, mehr über das geheimnisvolle Symbol herauszufinden. „Song of Silver, Flame Like Night“ dreht sich vor allem um die Reise der beiden Figuren, um ihre Ankunft an der Schule und um all die Geheimnisse, die Lan und Zen hüten. Ich mochte diesen Teil unheimlich gern, weil er mich mit all den magischen Elementen, mit den Unterrichtsszenen und den Legenden rund um Dämonen, Götter und Magie an einige meiner (asiatischen) Lieblingsfilme erinnerte. (Und es passte überraschend gut, dass mein Mann zu der Zeit, als ich den Roman las, sehr viele Shaw-Brothers-Filme schaute. *g*)

Lan und Zen sind wirklich sympathische Figuren, und beide haben mit den traumatischen Erfahrungen, die sie in der Vergangenheit gemacht haben, zu kämpfen. Ich mochte es sehr, den beiden dabei zuzuschauen, wie sie einander besser kennenlernen (und ja, wie es sich anscheinend für eine YA-Geschichte gehört, verlieben sie sich im Laufe des Romans ineinander), aber bei all den persönlichen (und romantischen) Elementen dreht sich die Handlung doch vor allem um schwerwiegendere Themen. Amélie Wen Zhao beschäftigt sich in ihrer Duologie damit, was Kolonialismus den Völkern antut, deren Länder erobert werden. Dabei werden nicht nur die Folgen durch den Einmarsch der fremden Elantian, sondern auch die Herrschaft des durch die Elantian gestürzten Kaisers thematisiert. In so vielen Szenen wird deutlich, wie viel Wissen und wie viele Fähigkeiten verloren gehen, wenn ein Volk in eine von außen aufgedrückte Form gepresst wird, statt weiter seinen eigenen Traditionen nachgehen zu können. Immer wieder zeigt die Autorin, wie schwer der Verlust der eigenen Sprache und der eigenen Wurzeln für die verschiedenen Personen wiegt.

Natürlich kommt dadurch auch die Frage auf, wie weit ein unterdrücktes Volk gehen darf, um sich gegen die Unterdrücker zu Wehr zu setzen. Lan und Zen sind da sehr unterschiedlicher Meinung, was zu so einigen Diskussionen (und herzzerreißenden Szenen) führt – wobei ich es mochte, dass die beiden Figuren nicht immer die vernünftigsten Entscheidungen trafen, weil sie sich dadurch wie reale Personen anfühlten, die eben in Ausnahmesituationen nicht immer einen klaren Kopf behalten können. Allerdings hat dieses Element dann auch dafür gesorgt, dass ich die erste Hälfte des zweiten Bandes („Dark Star Burning, Ash Falls White“) nur mit sehr großen Unterbrechungen gelesen habe. Immer wieder gab es Szenen, die ich – gerade weil mir die Figuren so ans Herz gewachsen waren – ungern gelesen habe und nach denen ich erst einmal wieder eine Pause benötigte. Aber ich muss zugeben, dass Amélie Wen Zhao jede dieser Szenen auf eine Art und Weise auflöste, die ich befriedigend fand. Ich bin beim Lesen durch die gesamte Palette an Emotionen gewandert, ich habe all die wunderbar bildhaften Beschreibungen der magischen Momente genossen, ich mochte die chinesisch inspirierte fantastische Welt so sehr und ich habe so viele Figuren ins Herz geschlossen. Ich weiß nicht, ob eine russisch-inspirierte Geschichte mich ebenso überzeugen kann, aber nachdem mir diese beiden Titel so gut gefallen haben, werde ich vielleicht noch einen Blick auf die Debüt-Trilogie der Autorin werfen.

***

Anmerkung: Nach dem Lesen dieser beiden Romane und dem Schreiben dieser Rezension habe ich ein paar vereinzelte Aussagen gefunden, die Amélie Wen Zhao vorwerfen, dass sie mit diesen Büchern die Verfolgung der Uiguren durch die chinesische Regierung befürworten würde. Dazu kann ich nur sagen, dass ich auf der einen Seite viel zu wenig Ahnung von diesem Teil der Weltgeschichte habe, und auf der anderen Seite beim Lesen (besonders von „Dark Star Burning, Ash Falls White“) den Eindruck hatte, dass die Autorin aufzeigen will, wie wichtig es ist, all die Traditionen und Kulturen der verschiedenen Völker zu bewahren, und wie verdammenswert es ist, Volksgruppen in die Assimilation zu zwingen oder gar zu verfolgen.

Lese-Eindrücke Mai 2025

Anscheinend hatte ich in diesem Mai das Gefühl, ich müsste so viel wie möglich lesen, bevor das Wetter (noch) heißer wird – was dazu geführt hat, dass ich auch wieder ein paar Lese-Eindrücke sammeln konnte …

T. Kingfisher: The Seventh Bride

Ich habe mir vor einiger Zeit alle (märchenhaften) Backlist-Titel von T. Kingfisher (Ursula Vernon) als eBook zugelegt, damit ich darauf zurückgreifen kann, wenn ich Lust auf diese besondere Art von Geschichten habe. „The Seventh Bride“ ist eine Blaubart-Variante und wird aus der Perspektive der fünfzehnjährigen Rhea erzählt. Rhea ist eine Müllerstochter und ziemlich überrascht, als Lord Crevan um ihre Hand anhält. Noch schockierter ist sie, als sie beim Eintreffen auf seinem Anwesen feststellt, dass sie die siebte Braut von Lord Crevan ist – und nicht alle seine vorherigen Ehefrauen sind schon verstorben. Wie bei den vorher schon von mir gelesenen Märchenvarianten von T. Kingfisher habe ich hier wieder den Pragmatismus der Protagonistin, die überbordende (und häufig Horrorelemente aufgreifende) Fantasie der Autorin und ihren ungewöhnlichen Humor genossen. Ich mag es sehr, dass ich – bei aller Vertrautheit mit Märchen – bei T. Kingfisher nie vorhersagen kann, in welche Richtung sich eine Geschichte entwickelt und was für seltsame Dinge sie als Nächstes aufgreifen wird.

Seishi Yokomizo: Death on Gokumon Island

Nach „The Honjin Murders“ ist „Death on Gokumon Island“ der zweite Kriminalroman von Seishi Yokomizo rund um den Privatdetektiv Kosuke Kindaichi. Im Gegensatz zu dem Vorgängerroman spielt dieser hier nach dem Zweiten Weltkrieg, und so ist es auch ein Versprechen, dass Kosuke seinem verstorbenen Kameraden Chimata gegeben hatte, das ihn auf die Insel Gokumon bringt. Kurz nach Kosukes Eintreffen werden die drei jüngeren Schwestern von Chimata eine nach der anderen auf außergewöhnliche Weise ermordet, und natürlich versucht der Detektiv herauszufinden, wer der Mörder ist. Wie schon bei „The Honjin Murders“ sind die Figuren in der Geschichte nicht besonders detailiert ausgearbeitet, was mich aber wirklich nicht stört.

Es geht mir bei diesen Romanen vor allem darum, all die kleinen Hinweise in der Handlung zu sammeln und mitzuermitteln. Dabei finde ich es spannend, dass mir auch bei dieser Geschichte viele Elemente vor der Auflösung aufgefallen waren – und dass es trotzdem immer wieder Dinge gab, die mich überraschten. Das ist etwas, was ich bei dieser Art von Kriminalroman sehr mag. Weniger nett fand ich ein (zum Glück nur sehr kurzes) Gespräch zwischen einer Handvoll junger Männer (die keine nennenswerte Rolle in der Geschichte hatten), in der sie sich auf eine Art und Weise über Frauen und Sex unterhielten, die ich abstoßend fand. Da machte es sich leider bemerkbar, dass der Roman nicht nur Anfang der 1970er Jahre, sondern auch von einem männlichen Autor geschrieben wurde. Trotzdem wird mich dieser Punkt nicht davon abhalten, auch noch den nächsten Kosuke-Kindaichi-Roman zu lesen, denn ich mag die Herausforderung, die mir diese Geschichten beim Lesen bieten, ebenso wie den Einblick in ein vergangenens Japan.

Annie Bellet: The Gryphonpike Chronicles (Complete series)

Die kompletten „Gryphonpike Chronicles“ von Annie Bellet umfassen insgesamt 224 Seiten, so dass es sich hier eher um eine Reihe von aufeinanderfolgenden Kurzgeschichten handelt als um eine Romanserie. Die Geschichten werden aus der Perspektive von „Killer“ erzählt – einer Elfe, die von ihrem eigenen Volk verflucht wurde und deshalb mit niemandem (verbal oder per Gestik/Mimik) kommunizieren kann. Der Fluch wird erst aufgehoben, wenn sie 1001 gute Tat vollbracht hat, weshalb sie sich einer Gruppe von Abenteurern angeschlossen hat. Der Weltenbau und ähnliches gehen nicht sehr tief, aber ich habe mich mit dieser Sammlung von D&D-artigen Geschichten sehr gut unterhalten gefühlt und hätte gern auch noch mehr von Killer und den anderen Abenteurern gelesen.

Becky Chambers: Monk and Robot

Mit den „Monk and Robot“-Romanen von Becky Chambers ging es mir wie mit den Murderbot-Geschichten von Martha Wells: Solange gefühlt jeder begeistert darüber redete, hatte ich keine Lust, diese Titel zu lesen, obwohl ich mir sicher war, dass sie auch mir gefallen würde. Da jetzt aber „A Psalm for the Wild-Built“ und „A Prayer for the Crown-Shy“ in einem Taschenbuch zusammen veröffentlicht wurden, habe ich die Gelegenheit genutzt und das Buch dann auch direkt nach Erhalt gelesen. Wie erwartet habe ich die Geschichte rund um Sibling Dex und Roboter Mosscap sehr genossen. Es gab in der Handlung einige berührende Momente, Denkanstöße zu den verschiedensten Themen und nicht wenige amüsante Szenen. Jetzt werde ich wohl doch mal schauen müssen, ob mir auch die Wayfarers-Serie gefallen könnte …