Der Oktober brachte die letzten Vorbestellungen des Jahres (alle anderen Titel, die ich schon bestellt habe, erscheinen erst Anfang 2024) und zwei spontane Anschaffungen.
1. Courtney Smyth: The Undetectables Eine sehr spontane Bestellung, weil das Cover cool ausschaute, der Klappentext gut klang und ich zu dem Zeitpunkt Bedarf nach „anderer“ Lektüre hatte.
2. Kalyn Josephson: Ravenfall Um das Buch bin ich eine Weile herumgeschlichen, habe aber dann doch das Taschenbuch vorbestellt, weil ich dachte, dass das eine nette Geschichte für den Herbst sein könnte.
3. Amélie Wen Zhao: Song of Silver, Flame Like Night Eine sehr spontane Anschaffung, als der Schwiegerfamilienbesuch uns in eine Buchhandlung mit einem großem englischsprachigen Angebot führte. Der Klappentext klangt nett, von der Autorin habe ich noch nie was gelesen und ich gestehe, dass mir der Drache auf dem Cover gefiel. 😉
4. Helen Corcoran: Daughter of Winter and Twilight Die Fortsetzung von „Queen of Coin and Whispers“, das mir vor … 2 1/2 Jahren so gut gefallen hatte. Dieses Mal geht es um die Tochter der beiden Protagonistinnen des Vorgängerbandes und ich bin sehr neugierig, was die Autorin aus ihrer Geschichte macht.
5. L. D. Lapinski: Stepfather Christmas Ich mochte bislang alles von L. D. Lapinski und ich fand die Vorstellung nett, in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit eine „Adventskalender“-Geschichte zu lesen.
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Die einzigen Neuzugänge für den SuB, die ich im November bekam, waren meine Geburtstagsgeschenke.
Toshikazu Kawaguchi: Before We Say Goodbye
Robin Stevens: The Body in the Blitz (The Ministry of Unladylike Activity 2)
Mizuki Tsujimura: Lonely Castle in the Mirror
Jo Hedwig Teeuwisse: Fake History – 101 Things That Never Happened
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Im Dezember gab es dann noch Weihnachtsgeschenke für mich, die den SuB wieder ein wenig haben anwachsen lassen.
Caroline O’Donoghue: All Our Hidden Gifts
Rebecca Burgess: Speak Up! (Comic)
Natsu Miyashita: The Forest of Wool and Steel
Anne Ursu: Breadcrumbs
Rin Chupeco: The Bone Witch
K. O’Neill: The Moth Keeper (Comic)
Faith Erin Hicks: Hockey Girl Loves Drama Boy (Comic)
Beate Sirota Gordon: The Only Woman in the Room – A Memoir of Japan, Human Rights, and the Arts
Das hier ist der letzte Neuzugangsbeitrag auf meinem Blog. Ich hatte mit diesen Beiträgen angefangen, weil eine Leserin sich das vor einigen Jahren gewünscht hatte. Aber da ich davon ausgehen kann, dass sie meinen Blog nicht mehr liest, und ich für mich meine Neuzugänge an anderer Stelle erfasse, werde ich diese Posts im kommenden Jahr weglassen.
Ich muss gestehen, dass ich mich gerade nicht sehr weihnachtlich fühle, auch wenn es mir und meinem Mann inzwischen deutlich besser geht. Aber ich freue mich auf entspannte zwei Wochen mit meinem Mann! Wir werden es in den nächsten Tagen zu zweit gemütlich machen, leckeres Essen genießen und viel Zeit mit (Brett- und Video-)Spielen und Büchern verbringen.
Hoffentlich könnt ihr es euch in den nächsten Tagen auch gemütlich machen und nach diesem anstrengenden Jahr zur Ruhe kommen und euch erholen. Ich wünsche euch wunderschöne und erholsame Feiertage!
Mein Mann und ich liegen seit einer Woche mit Corona flach und ich glaube nicht, dass ich am Sonntag fit genug sein werden, um einen Lesetag mit euch zu verbringen. Ich muss gestehen, ich hatte mir die Vorweihnachtszeit in diesem Jahr gemütlicher vorgestellt, aber das lässt sich ja nun nicht ändern …
Ich hoffe, euch geht es soweit gut und ihr könnt das dritte Adventswochenende entspannt genießen!
Auch im November habe ich ein paar Dinge getan, die ich mir für diesen Herbst vorgenommen hatte. Ich bin ehrlich gesagt überrascht, wie gut es mit dieser Bucket List in diesem Jahr funktioniert hat und wie viele Vorhaben ich in den vergangenen drei Monate umgesetzt habe. Vor allem bin ich erschreckend stolz auf mich, dass ich diese Liste nicht nach ein paar Wochen aus den Augen verloren habe, sondern auch im November immer wieder versucht habe, mir bewusst schöne Aktivitäten vorzunehmen (oder daran zu denken, dass so ein Spaziergang doch ganz nett sein kann).
Ein spontan angeschafftes Puzzle (da ich wieder jeden Tag „Animal Crossing“ spiele) und an jedem Sonntag eine Brettspielrunde mit „Heat“.
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Ich habe viel gelesen, auch wenn im November nur noch wenige Titel „herbstlich“ waren. Aber es war eine gute Mischung aus „SuB“-Büchern und spontaner Lektüre, und ich habe mich insgesamt gut unterhalten gefühlt – was mir das Wichtigste dabei ist. Was ich nicht auf die Reihe bekommen habe, ist das Handarbeiten. Inzwischen habe ich das Gefühl, ich habe in einer Woche entweder Zeit zum Handarbeiten ODER fürs Puzzeln und in den vergangenen Monaten klappt es eben eher mit dem Puzzeln …
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Meine Caféverabredungen mit mir und einem Buch tun mir überraschend gut. Ich bin mir sicher, dass ich die auch in Zukunft beibehalten werde!
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Alles in allem bin ich wirklich zufrieden damit, dass meine „Herbst-Bucket-List“ dafür gesorgt hat, dass ich die letzten drei Monate mit so vielen schönen Aktivitäten gefüllt (und für den Blog ein paar Erinnerungen daran festgehalten) habe. 🙂
(P.S.: Es ist unübersehbar, dass ich immer noch nicht besonders gut mit den Möglichkeiten umgehen kann, die die WordPress-Blöcke für das Einfügen von Bildern anbieten. Aber ich lass das Ganze jetzt so, weil ich sonst frustriert alles hinschmeißen und gar keinen Beitrag veröffentlichen würde. 😉
P.P.S.: Ein neues Plugin ermöglicht mir jetzt immerhin ein besseres Einfügen von mehreren Fotos – jetzt muss ich nur noch rauskriegen, wie ich verhindere, dass beim Vergrößern der Bilder die Alt-Texte über dem Foto liegen. Oo)
Die Tatsache, dass ich im November wirklich viel gelesen (und nur vier Bücher zum Geburtstag bekommen) habe, sorgt dafür, dass ich überraschenderweise auch den Dezember mit weniger Büchern auf dem Belletristik-SuB beginne, als ich im Vormonat darauf hatte. Vor allem habe ich mich in den letzten Tagen darauf konzentriert mal ein paar der angefangenen Titel, die sich neben dem Sofa stapelten, zu beenden. Es wäre nett, wenn ich das nächste Jahr ohne diese Stapel anfangen könnte. Mal schauen, ob das klappt.
Da ich bislang für den Dezember keinerlei Pläne habe, gehe ich davon aus, dass ich auch den Rest des Jahres viel Zeit mit Lesen verbringen werde. Ich habe eine „Winter-Leseliste“ angelegt, auf der unter anderem ein paar Titel stehen, die ich jetzt in der Vorweihnachtszeit lesen möchte. Ansonsten möchte ich mir weiter die Bücher vornehmen, die ich in diesem Jahr von Januar bis Oktober neu angeschafft und noch nicht gelesen habe. Was bedeutet, dass ich dafür noch 13 Romane und 1 Sachbuch lesen müsste – was ich theoretisch schaffen könnte. Aber ich werde mir damit definitiv keinen Stress machen, sondern meine Bücher in Ruhe genießen!
Belletristik-SuB:
Jennifer Adam: The Last Windwitch
Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
Sufiya Ahmed: Rosie Raja – Churchill’s Spy
Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
Kaia Anderson: Sisters in Arms
Sophie Anderson: The Thief Who Sang Storms
Kelley Armstrong: The Gryphon’s Lair (A Royal Guide to Monster Slaying 2)
Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
Kelly Barnhill: The Ogress and the Orphans
Kelly Barnhill: When Women Were Dragons
Kalynne Bayron: This Poison Heart
T. J. Berry: Space Unicorn Blues
Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
Lawrence Block (Hrsg.): In Sunlight or in Shadow – Stories Inspired by the Paintings of Edward Hopper
Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
Natasha Bowen: Skin of the Sea
Rhys Bowen: Naughty in Niece (Royal Spyness 5)
Rhys Bowen: The Twelve Clues of Christmas (Royal Spyness 6)
Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
Sarah Rees Brennan: In Other Lands
Stephanie Burgis: The Raven Throne (The Raven Heir 2)
Rachel Caine: Paper and Fire (The Great Library 2)
Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
Jennifer Carson: To Find a Wonder
Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
Soman Chainani: Quests for Glory (The School for Good and Evil 4)
David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
Rin Chupeco: Wicked as You Wish (A Hundred Names for Magic 1)
Rin Chupeco: The Bone Witch
Dhonielle Clayton: The Marvellers
Dhonielle Clayton/Tiffany D. Jackson/Nic Stone/Angie Thomas/Ashley Woodfolk/Nicola Yoon: Whiteout
Orlagh Collins: All the Invisible Things
Alyssa Colman: The Gilded Girls (Gilded Magic 1)
Helen Corcoran: Daughter of Winter and Twilight
Leah Cypess: Thornwood (Sisters Ever After 1)
April Daniels: Dreadnought (Nemesis 1)
Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
Caroline O’Donoghue: All Our Hidden Gifts
Sarah Driver: Once we were Witches
Sarah Beth Durst: Race the Sands
Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
Louise Erdrich: The Birchbark House
Catherine Fisher: The Velvet Fox (The Clockwork Crow 2)
Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
Laura Ann Gilman: Silver on the Road
Nicole Glover: The Conductors
Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
Kate Griffin: Kitty Peck and the Music Hall Murders
Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
Rachel Hartman: Seraphina
Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
Jim C. Hines: Terminal Alliance
Tanya Huff: Wizard of the Grove
D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
Sharna Jackson: The Good Turn
Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
Diana Wynne Jones: Dogsbody
Diana Wynne Jones: Power of Three
Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
Kalyn Josephson: Ravenfall
Toshikazu Kawaguchi: Before We Say Goodbye
Michelle Ruiz Keil: All of Us with Wings
Celine Kiernan: Geisterpfade
Celine Kiernan: Königspfade
Mary Robinette Kowall: The Calculating Stars
Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
Sarah Kuhn: From Little Tokyo with Love
R. F. Kuang: The Poppy War
Lillie Lainoff: One for All
L. D. Lapinski: Stepfather Christmas
E. Latimer: Escape to Witch City
Patrice Lawrence: The Elemental Detectives
Yoon Ha Lee: Dragon Pearl
Y.S. Lee: The Body at the Tower (The Agency 2)
Y.S. Lee: The Traitor in the Tunnel (The Agency 3)
Y.S. Lee: Rivals in the City (The Agency 4)
Ann Sei Lin: Rebel Skies
Judy I. Lin: A Magic Steeped in Poison
Darcie Little Badger: Elatsoe
Cixin Liu: The Three-Body Problem
Kari Maaren: Weave a Circle Round
Janelle McCurdy: Mia and the Lightcasters (Umbra Tales 1)
Seanan McGuire: Middlegame
Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
Hilary McKay: The Time of Green Magic
Robin McKinley: Dragonhaven
Anna-Marie McLemore: Blanca and Roja
Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
Sangu Mandanna: Kiki Kallira Conquers a Curse (Kiki Kallira 2)
Karen M. McManus: Two can Keep a Secret
Kate Milford: The Boneshaker
Kate Milford: Bluecrowne
Kate Milford: The Thief Knot
Natsu Miyashita: The Forest of Wool and Steel
Maya Montayne: Nocturna
Bethany C. Morrow: A Song Below Water
Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
Julie Murphy: Faith – Taking Flight
Julie Murphy: Faith – Greater Hights
Bishop O’Connell: The Stolen
Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
Claribel A. Ortega: Ghost Squad
Mark Oshiro: The Insiders
Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
Natalie C. Parker: Seafire
S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)
Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
C. L. Polk: Stormsong (Kingston Cycle 2)
C. L. Polk: Soulstar (Kingston Cycle 3)
Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
Sarah Prineas: Dragonfell
Philip Reeve: Larklight
Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
John Scalzi: Fuzzy Nation
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel
Jessica Spotswood/Tess Sharpe: Toll and Trouble – 15 Tales of Women and Witchcraft (Anthologie)
Helenka Stachera: Fin and the Memory Curse
Robin Stevens: The Body in the Blitz (The Ministry of Unladylike Activity 2)
Esme Symes-Smith: Sir Callie and the Champions of Helston
Emily J. Taylor: Hotel Magnifique
Charles den Tex: Die Zelle
Aiden Thomas: Cemetery Boys
Angie Thomas: Nic Blake and the Remarkables – The Manifestor Prophecy
Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
Sarah Tolcser: Song of the Current
Hana Tooke: The Unadoptables
Adrienne Tooley: Sweet & Bitter Magic
Tiffany Trent: Unnaturalist
Mizuki Tsujimura: Lonely Castle in the Mirror
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
Linda Urban: Almost There and Almost Not
Anne Ursu: Breadcrumbs
Renee Watson: Piecing Me Together
Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
Martha Wells: All Systems Red (Murderbot Diaries 1)
Martha Wells: The Cloud Roads
Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
Kate Williams: The Babysitter Coven 2 – For Better or Cursed
Amy Wilson: Angel and Bavar
Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
Katherine Woodfine: Spies in St. Petersburg (Taylor & Rose 2)
Katherine Woodfine: Villains in Venice (Taylor & Rose 3)
Katherine Woodfine: Nightfall in New York (Taylor & Rose 4)
Xinran: Gerettete Worte
Jy Yang: The Black Tides of Heaven
Kelly Yang: Front Desk
Damaris Young: The Switching Hour
Katie Zhao: The Dragon Warrior
Xiran Jay Zhao: Iron Widow
Xiran Jay Zhao: Zachary Ying and the Dragon Emperor
Amélie Wen Zhao: Song of Silver, Flame Like Night
Ibi Zoboi: Pride
168 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang
Sachbuch-SuB (noch immer unvollständig):
Bernadette Banner: Make, Sew and Mend
Francis Burney: Journals and Letters
Caroline Criado Perez: Invisible Women – Exposing Data Bias in a World Designed for Men
Brunhilde Dähn: Berlin Hausvogteiplatz
Lydia Edwards: How to Read a Suit – A Guide to Changing Men’s Fashion from the 17th to the 20th Century
Ruth Goodman: How to be a Victorian
Beate Sirota Gordon: The Only Woman in the Room – A Memoir of Japan, Human Rights, and the Arts
Molly Guptill Manning: When Books Went to War
Lindsey Fitzharris: The Butchering Art – Joseph Lister’s Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
Bea Koch: Mad & Bad – Real Heroines of the Regency
Natalie Livingstone: The Mistresses of Cliveden
Philip Mansel: Prince of Europe – The Life of Charles-Joseph de Ligne
Catherine Ostler: The Duchess Countess – The Woman who Scandalised a Nation
Molly Peacock: The Paper Garden – An Artist Begins Her Life’s Work at 72
Tom Reiss: The Orientalist – In Search of a Man Caught Between East and West
Hallie Rubenhold: Lady Worsley’s Whim – An Eigtheenth-Century Tale of Sex, Scandal and Divorce
Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking
Jo Hedwig Teeuwisse: Fake History – 101 Things That Never Happened
Normalerweise mache ich keine öffentlichen Leselisten, weil ich mich viel zu oft sowieso nicht an solche Lesepläne halte. Aber in diesem Jahr habe ich ein paar Titel im Haus, die ich wirklich gern in den kommenden Wochen lesen möchte. Damit ich die Bücher also nicht aus den Augen verliere und weil das bei meiner Herbst-Bucket-List doch ganz gut funktioniert hat, mache ich meine Pläne hiermit offiziell. Immerhin ist meine Liste übersichtlich genug, dass dieses Vorhaben selbst dann machbar sein sollte, wenn ich mich immer wieder von anderen Büchern ablenken lassen sollte. 😉
Vom SuB für die Vorweihnachtszeit:
Dhonielle Clayton/Tiffany D. Jackson/Nic Stone/Angie Thomas/Ashley Woodfolk/Nicola Yoon: Whiteout (Vorweihnachtliches New York Atlanta und die selben Autor*innen wie schon bei „Blackout“.)
L. D. Lapinski: Stepfather Christmas (Das ist ein „Adventskalenderbuch“ und ich hoffe, dass ich mich wirklich auf ein Kapitel pro Tag beschränken kann. L. D. Lapinski schreibt so, dass ich häufig „nur noch ein weiteres Kapitel“ lesen möchte, was hier nicht Sinn der Sache ist …)
Vom SuB allgemein:
Helen Corcoran: Daughter of Winter and Twilight (Ich bin mir nicht sicher, ob die Geschichte wirklich im Winter spielt, aber der Klappentext erwähnt eine Gottheit, die „Lady Winter“ genannt wird, also denke ich, dass der Roman in die Winterzeit passen wird.)
Jennifer Adam: The Last Windwitch (Was märchenhaftes für die Winterzeit …)
Hana Tooke: The Unadoptables (Ich hatte das Buch schon mal angefangen und war zu dem Zeitpunkt nicht in der Stimmung für die Erzählweise, aber wenn ich mich richtig erinnere, dann gibt es einen Haufen winterliche Elemente darin)
eBook-SuB:
Lauren Gilley: Heart of Winter (The Drake Chronicles Book 1) (Ich habe keine Ahnung, wann oder wieso das auf meinem eReader gelandet ist und worum es geht, aber bei dem Titel gehe ich mal von winterlichen Elementen in der Geschichte aus. *g*)
Rowenna Miller: The Fairy Bargains of Prospect Hill („Cozy historical fantasy“ scheint mir für den Winter passend zu sein – nicht, dass ich davon nicht noch mehr auf der Liste hätte.)
Rereads:
Claire Eliza Bartlett: The Winter Duke (eBook) (Ein durch und durch winterliches Buch, voller Schnee und Frost! Und ich bin gespannt darauf, wie die Geschichte beim zweiten Lesen wirkt.)
A. J. Lancaster: The Lord of Stariel (eBook) (Auch hier gibt es viele winterliche Elemente, obwohl die Geschichte eher in der Übergangszeit vom Herbst zum Winter spielt. Außerdem will ich meine Erinnerung auffrischen, bevor ich endlich zur Fortsetzung greife.)
Kate Midford: Greenglass House (Weil ich das Buch so sehr mag und das Lesen dieses Titels sich so langsam zur vorweihnachtlichen Tradition bei mir entwickelt.).
Nachdem „Himawari House“ von Harmony Becker fast ein Jahr auf dem Stapel mit ungelesenen Comics lag, wurde es Anfang November endlich Zeit, den Titel zu lesen. Die Handlung von „Himawari House“ dreht sich um drei junge Frauen aus verschiedenen Ländern, die zusammen in einem Gemeinschaftshaus in Tokio leben. Nao – aus deren Sicht die Geschichte beginnt – wurde in Japan geboren, ist aber in den USA aufgewachsen und nimmt sich nach Abschluss der High School ein Jahr Zeit, um (erneut) Japanisch zu lernen und mehr über ihr Geburtsland herauszufinden. Naos Mitbewohnerin Hyejung stammt aus Korea, während Tina aus Singapur nach Japan gekommen ist. Neben diesen drei Frauen leben noch die beiden Brüder Shinichi und Masakun im Himawari House, und gemeinsam erleben diese fünf Figuren mehr oder weniger alltägliche Dinge, die davon erzählen, wie es ist, (als Ausländer*in) in Japan zu leben.
Fast alle Episoden, die Nao und die anderen erleben, drehen sich um Sprache und Kommunikation. Darum, wie schwierig es ist, eine fremde Sprache zu lernen, darum, wie sehr Sprache beeinflusst, wer wir sind und wie wir uns verhalten, wie Sprache beeinflusst, wie wir von unserer Umgebung wahrgenommen werden und wie wir unsere Umgebung wahrnehmen. Dabei ist es Harmony Becker – wie sie auch im Nachwort erwähnt – sehr wichtig gewesen, Akzente nicht als „Witz“ darzustellen, sondern aufzuzeigen wie beeindruckend es ist, wenn eine Person mehrere Sprache beherrscht, selbst wenn dies nicht fehlerfrei sein sollte. Ich muss zugeben, dass ich es manchmal etwas schwierig fand, einen Satz mit Akzent zu verstehen und mir dann das Geschriebene erst einmal gesprochen vorstellen musste. Aber insgesamt war es spannend zu sehen, wie in „Himawari House“ die verschiedenen Sprachen dargestellt werden und wie leicht anhand der Schriftzeichen zu sehen ist, ob eine Figur sich in Japanisch, Koreanisch, Chinesisch/Singlish oder Englisch unterhält. (Bei den Sätzen in einer der asiatischen Sprache steht der englische Text dann wie ein „Untertitel“ direkt unter den dementsprechenden Schriftzeichen.)
Aber auch wenn das Thema „Sprache“ immer sehr präsent in den verschiedenen Kapiteln ist, so habe ich den Comic doch vor allem wegen der wunderbaren Charaktere und ihrer unterschiedlichen Erlebnisse in Japan genossen. Jede der drei weiblichen Figur hat ihre ganz eigenen Gründe, wieso sie nun in Tokio lebt. Was dazu führt, dass nach und nach die Hintergrundgeschichten der drei Frauen erzählt werden und man miterleben kann, wie sie sich im Laufe eines Jahres weiterentwickeln. Ich fand es vor allem schön zu lesen, wie sich Nao, Hyejung und Tina miteinander anfreunden und gegenseitig unterstützen, obwohl sie so unterschiedlich sind. Die fünf Bewohner des Himawari House erleben so viele verschiedene Dinge, sie müssen sich mit ihrer Vergangenheit, ihren ganz persönlichen Eigenheiten und eben auch mit den Herausforderungen, die das Leben in einem fremden Land mit sich bringt, auseinandersetzen. Das führt zu so vielen kleinen amüsanten oder berührenden Szenen, dass ich die 380 Seiten überraschend schnell gelesen habe, weil ich nicht aufhören konnte, „nur mal eben zu schauen, wie es im nächsten Kapitel weitergeht“.
Harmony Becker wurde bekannt dafür, dass sie „They Called Us Enemy“, George Takais Erinnerungen an seine Kindheit in den US-Internierungslagern während des Zweiten Weltkriegs, gezeichnet hat. Für „Himawari House“ verwendet sie ein sehr klares und realtiv realistisches Charakterdesign, das – je nach Schwerpunkt einer Szene – auch mal mit etwas vereinfachteren oder überzogeneren Elementen variiert wird. Das sorgt nicht nur dafür, dass die Figuren selbst auf einen flüchtigen Blick wiedererkennbar sind, sondern auch dafür, dass selbst kleine Gefühlsregungen an Gestik und Mimik erkennbar sind. Detailliert ausgearbeitete Hintergründe gibt es nur selten, aber wenn sie zu sehen sind, bringen sie sehr viel Atmosphäre mit sich, weil sie „typisch“ japanische Elemente und Architektur zeigen. Mir persönlich hat Harmony Beckers Zeichenstil im diesem Comic – ebenso wie die Handlung – sehr gut gefallen, und ich bin neugierig, was die Zeichnerin in Zukunft noch so veröffentlichen wird.
Eigentlich hatte ich ja vor in diesem Herbst mal wieder Zimtschnecken zu backen, aber da mein Mann keinen Zimt mag, habe ich im November angefangen über eine zimtfreie Variante nachzudenken. Das führte dazu, dass ich irgendwann bei „irgendwas mit Vanille und Apfel und vielleicht Mandeln“ landete. Aber da meine Mandeln an dem Tag, an dem ich backen wollte, wegen unerwünschter Mitbewohner leider nicht zum Verzehr geeignet waren, habe ich spontan zu Marzipan gegriffen. Das Ergebnis war dann so gut, dass ich dieses Backexperiment unbedingt hier noch festhalten wollte, um es in Zukunft wiederholen zu können.
Zutaten für acht Schnecken:
(Von mir in einer Springform gebacken, aber es geht auch jede andere Backform, die genug Platz bietet, um die Schnecken locker nebeneinander zu legen.)
Für den Teig:
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
275 g Weizenmehl (550er)
1 Päckchen Trockenhefe
60 g Zucker
eine Prise Salz
225 ml lauwarme Milch
50 g weiche Butter
Für die Füllung:
3 große säuerliche Äpfel (z.B. Boskop)
1 Päckchen Marzipan-Rohmasse
ca. 50 g Butter
ca. 2 EL Zucker
Außerdem noch etwas Milch, um die Schnecken vor dem Backen damit zu bestreichen.
Für den Guss:
2 TL Vanille-Extrakt
2 TL Wasser oder Milch
ca. 4 EL Puderzucker
Mehl, Puddingpulver, Trockenhefe, Zucker und Salz gründlich miteinander vermischen, dann die weiche Butter und die lauwarme Milch zugeben und gründlich verkneten. Ich habe dieses Mal dafür meine Küchenmaschine verwendet und den Teig insgesamt gut eine Viertelstunde kneten lassen, aber es geht auch mit den Kneteinsätzen eines Handmixers oder mit der Hand – wobei es mit der Hand einige Geduld benötigt, bis die Teigmasse nicht mehr bei jedem Griff an den Händen klebt. Wenn der Teig nur noch wenig klebt und insgesamt schön elastisch ist, kommt er in eine abgedeckte Schüssel und muss an einem warmen Ort 30 Minuten gehen bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Während der Teig geht, eine Springform (oder andere Form) fetten, die Äpfel putzen und in Würfel schneiden, die Butter zerlassen und das Rohmarzipan in Streifen schneiden (ich habe den Block einfach so lange mit einem Messer halbiert, bis ich Streifen von ca. 0,5 x 0,5 cm hatte). Nach der Gehzeit den Teig noch einmal gründlich durchkneten und dann zu einem Rechteck dünn ausrollen. Die Teigplatte wird dann mit der flüssigen Butter bestrichen und mit einer feinen Schicht Zucker bestreut (wenn mein Mann nicht wäre, hätte ich hier auch noch Zimt verwendet). Dann habe ich an der unteren Längsseite der Teigplatte einen Streifen Marizpan gelegt und das restliche Marzipan in Stückchen zerpflückt und zusammen mit den Apfelstückchen auf dem Teig verteilt. Als nächstes den Teig von der unteren Längsseite locker aufrollen, die Teigrolle in acht gleichgroße Schnecken schneiden und die Schnecken dann mit der Schnittkante nach unten in die Backform stellen. Dabei darauf achten, dass zwischen den einzelnen Schnecken noch etwas Luft ist, damit sie noch aufgehen können. Dann die Form abdecken und mindestens zehn Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis die Schnecken sichtbar an Volumen gewonnen haben.
Während die Schnecken gehen (oder danach, wenn ihr wie ich den Backofen als „warmen Ort“ zum Gehen nutzt), den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Die Oberfläche der Schnecken wird jetzt noch mit Milch bestrichen und dann werden die Schnecken ca. 25 Minuten gebacken, bis sie goldbraun sind. Dabei nicht erschrecken, wenn die Füllung an ein paar Stellen sehr dunkel aussieht, das Marzipan bräunt sehr schnell.
Nach dem Backen die Schnecken abkühlen lassen und dann aus Puderzucker, Vanilleextrakt und Wasser (oder Milch, dann wird der Guss weniger durchsichtig als bei mir) einen Zuckerguss anrühren und auf den Schnecken verteilen. Ohne Vanilleextrakt geht das natürlich auch, dann eben etwas mehr Wasser oder Milch nehmen.
Nachdem ich im Oktober so viel gelesen hatte, hat es sich in den vergangenen beiden Wochen so angefühlt, als ob ich überhaupt nicht zum Buch gegriffen hätte. Was nicht stimmt – ich habe eigentlich jeden Tag gelesen! Ich habe nur nicht durchgehend das selbe Buch gelesen, weshalb ich bislang nur drei Titel beendet habe … was sich ziemlich unbefriedigend anfühlt. Mal schauen, ob ich heute mal den ganzen Tag bei einem Roman bleibe oder ob ich weiterhin von Buch zu Buch flattere. Aber erst einmal muss ich wach werden (und das Geschirr von gestern Abend abwaschen) und irgendwann im Laufe des Tages wollen mein Mann und ich eine Brettspielrunde mit „Heat“ einlegen. Da haben wir am vergangenen Wochenende eine „Meisterschaft“ (also drei Spiele, die aufeinander aufbauen,) begonnen und es wäre nett, wenn wir die im November noch fertig bekommen würden.
Update 11:00 Uhr
Der Vormittag ist mal wieder schneller vergangen als erwartet. Immerhin habe ich nicht nur sämtlichen Pflichtkram hinter mich gebracht, sondern auch endlich alle Kommentare beantwortet und den Feedreader geleert. In letzter Zeit geht der immer etwas unter und ich habe keine Ahnung warum. Eigentlich hatte ich überlegt, dass ich nun frühstücken könnte. Aber da der Himmel gerade überraschend wenig bewölkt ist, werden wir das Tageslicht nutzen und erst einmal unsere Bespielrunde einlegen.
Update 14:30 Uhr
Das war eine wirklich lustige Brettspielrunde! Während ich in der letzten Woche haushoch verloren habe und auf dem sechsten Platz landete, lief es heute richtig gut. Bei „Heat“ (genau genommen „Heat – Pedal to the Metal“) wird ein Rennauto durch das Ausspielen von Karten gesteuert und in der ersten Runde hatte ich da ziemlich viel Pech. Aber mein letzter Zug war so erfolgreich, dass ich nicht nur alle vor mir fahrenden Autos überholt habe, sondern auch noch eine Bonuskarte bekam, die ich dann bei der nächsten Runde (am kommenden Sonntag) einsetzen kann.
Mein grüner Rennwagen als Schlusslicht.Sonniges Wetter – was gute Bedingungen fürs Überholen bedeutet.Vier Karten, die nicht während eines Zuges ausgespielt werden dürfen, und drei Karten, die den Rennwagen nur wenig oder nur unkontrolliert weiterfahren lassen.Bei spektakulären Aktionen vor Reportern gibt es Bonus-Karten!Drei ausgespielte Karten und eine, die ich dazu ziehen musste. Alle zusammen ermöglichten mir den Sieg.Mein Auto nach der Fahrt über die Ziellinie. 😉
Uff, die Updates dauern gerade wirklich lange. Ich übe immer noch mit den verschiedenen Blöcken umzugehen, die es bei WordPress gibt. Ich habe erst vor kurzem das Plugin entfernt, das den „Classic Editor“ bereit gestellt hat, und muss jetzt immer noch gut schauen wo ich was finde. Meine Blogbeiträge werden in den nächsten Wochen wohl noch eine Weile etwas … variieren, bis ich mich damit wohler fühle. Aktuell wüsste ich gern, wie ich es hinbekomme, dass die Bilder in neuen Tabs geöffnet werden. Ich weiß, dass ich das schon mal hinbekommen hatte, nur weiß ich nicht mehr wie … *g*
Jetzt aber endlich ein bisschen lesen …
Update 18:00 Uhr
Nach dem letzten Update habe ich ein bisschen in „Once We Were Witches“ gelesen. Den Anfang der Geschichte fand ich soweit ganz nett, ich bin aber nicht weit genug gekommen, dass mich die Handlung wirklich gepackt hätte, bevor ich mich von meinem Mann habe ablenken lassen. Da er gestern unterwegs war, haben wir heute anscheinend einiges an Kommunikation nachzuholen. *g* Gegen 16 Uhr habe ich mir dann einen Milchkaffee gemacht und dazu gab es eine der Hefeschnecken, die ich gestern gebacken habe. Eigentlich wollte ich ja in diesem Herbst mal wieder Zimtschnecken backen, aber da mein Mann keinen Zimt mag, wurden es dieses Mal Apfel-Marzipan-Schnecken mit (etwas) Vanillezuckerguss. Sehr lecker!
Da ich beim Essen ungern ein (gedrucktes) Buch in der Hand halte, habe ich „Claws and Contrivances“ von Stephanie Burgis angefangen. Das ist der zweite Band der Regency-Dragon-Reihe und die Handlung dreht sich um Rose Tregarthe, die Schwester von Elinor, die im ersten Teil die Protagonistin war. Da einer der beendeten Romane in diesem Monat der Reread von „Scales and Sensibility“ war, weil ich die in diesem Sommer erschienene Fortsetzung endlich mal lesen wollte, schien das eine vernünftige Wahl für ein neues (weiteres *g*) eBook. Ich muss zugeben, dass ich „Scales and Sensibility“ zwar sehr mag, aber doch sehr froh bin, dass die Situation von Rose deutlich besser ist als die ihrer Schwester – ich hoffe auf jeden Fall, dass es sehr viele amüsante Szenen mit den Cousinen gibt, mit denen sie zusammenlebt. Während ich bei Elinors Geschichte auf ihre Cousine Penelope gut hätte verzichten können (auch wenn es dann eigentlich keine Handlung mehr gegeben hätte 😉 ).
Bevor ich überlege, mit welchem Buch ich heute den Tag ausklingen lasse, muss ich erst einmal das Abendessen kochen. Der heutige Sonntag ist wirklich überraschend schnell vorbeigegangen. Oo
Update 22:00 Uhr (letztes Update)
Das Kochen hat heute etwas länger gedauert, aber dafür habe ich auch noch genügend Kartoffelsuppe im Topf, damit ich morgen nicht kochen muss. Mit Kochen, Essen und den Rest der dieswöchigen „The Taste“-Folge schauen ist die Zeit seit dem letzten Update erstaunlich schnell rumgegangen. Ich drehe gleich noch eine Blogrunde und hoffe, ich finde dann vor dem Schlafengehen noch etwas Muße, um ein paar weitere Seiten zu lesen, aber das wird vermutlich nicht mehr sehr viele sein.
Alles in allem ist dieser Sonntag wirklich schnell vorbeigegangen! Ich fand es schön, dass wir heute wieder gemeinsam einen Lesetag miteinander verbringen konnten! Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche! Vielleicht könnt ihr euch ja in den kommenden nass-grauen Tagen ab und an irgendwo gemütlich einrollen und ein paar Seiten lesen. 🙂
Patricia C. Wrede gehört schon seit vielen Jahren zu den Autor*innen, deren Bücher ich auf jeden Fall kaufe, wenn sie veröffentlicht werden. So war es auch mit „The Dark Lord’s Daughter“, und erst als ich den Roman im Haus hatte, fiel mir auf, dass ich gar nicht so recht wusste, worum es überhaupt ging. Was vielleicht auch ganz gut war, denn die Grundidee hinter dieser Geschichte gehört zu denen, auf die ich inzwischen keine rechte Lust mehr habe, weil ich von dieser Art von Romanen in den 1990er Jahre so viele gelesen habe. Aber natürlich hat Patricia C. Wrede etwas ganz Eigenes aus dieser Idee gemacht, so dass ich „The Dark Lord’s Daughter“ am Ende sehr genossen habe. Allerdings musste ich mich dafür ein bisschen durch die erste Hälfte kämpfen, wo die Autorin erst einmal eine fantastische Welt einführte, die mir mit ihren Traditionen ziemlich auf die Nerven ging.
Erzählt wird die Handlung aus der Perspektive der vierzehnjährigen Kayla Jones. Kayla ist zu Beginn der Geschichte mit ihrer Adoptivmutter Riki(ta) und ihrem jüngeren Bruder Del(mar) auf einem Jahrmarkt unterwegs. Diese Familientradition versuchen die drei weiter aufrecht zu erhalten, obwohl es finanziell in den letzten Jahren eng war, nachdem Kaylas Adoptivvater Michael gestorben war. Ich mochte es sehr zu lesen, wie nahe sich die drei stehen, auch wenn Rikis Besorgnis aus Kaylas Sicht häufig übertrieben und etwas nervig ist. Dieses „aufeinander Aufpassen“ führt dann auch dazu, dass alle drei gemeinsam in das fantastische Land Zaradwin transportiert werden, als ein maskierter Mann in Rüstung Kayla auf dem Jahrmarkt mit einem Zauber belegt. Dort erfährt Kayla, dass sie eigentlich Lady Xavrielina und die Erbin des verstorbenen Dark Lord of Zaradwin ist. Was bedeutet, dass sie nun alles daran setzen muss, um die Position der Dark Lady of Zaradwin einzunehmen – und sei es nur, um zu verhindern, dass sie oder ihre Familie von den diversen Feinden, die eine potenzielle Dark Lady hat, getötet werden.
Ich muss zugeben, dass ich (gemeinsam mit Kayla) zu Beginn der Geschichte wirklich frustriert darüber war, wie wenig Informationen die Protagonistin bekam, um mit ihrer Rolle als zukünftige Dark Lady fertigzuwerden. Es wird von Anfang an deutlich, dass das Land Zaradwin in den zehn Jahren, die seit dem Tod von Kaylas leiblichem Vater vergangen sind, ziemlich verfallen ist. Und während Kayla jemand ist, für den Probleme etwas sind, was gelöst werden muss, besteht ihr Umfeld aus Personen, die sie als Kind behandeln (okay, das ist eigentlich nur Riki) oder die sich auf „Traditionen“ berufen, um nichts tun oder gar Änderungen hinnehmen zu müssen. Umso mehr habe ich es dann genossen, als Kayla endlich die ersten Antworten auf all ihre Fragen herausfand und anfing – entgegen aller Traditionen – vernünftige Entscheidungen zu treffen, um ihre Position als Dark Lady einnehmen zu können. Sehr amüsant war es dabei, die Tipps, die zu Beginn eines jeden Kapitels aus dem „Handbuch für angehende Dark Lords und Ladys“ (natürlich mit dem Titel „The Dark Traditions“) zitiert wurden, dann mit Kaylas eigentlichen Aktionen zu vergleichen.
Aber vor allem habe ich es genossen zu sehen, wie sich Kayla immer wieder mit den unterschiedlichsten Personen austauschte, um dann die beste Lösung für ein Problem zu finden. Dabei hat Patricia C. Wrede wirklich wunderbare Charaktere für ihren Roman geschaffen, die weder zu gut noch zu böse waren, sondern realistisch wirkende Figuren mit Stärken und Schwächen. Das führte dazu, dass es immer wieder amüsante Szenen gab, wenn diese Personen entgegen aller Traditionen handelten und mal eine Facette ihrer wahren Persönlichkeit zeigten. Das Ende – mit all den überraschenden Lösungen, die die Autorin für Kaylas Herausforderungen gefunden hat – habe ich deshalb wirklich genossen. So wenig ich zu Beginn des Romans das fantastische Land Zaradwin mochte, so wenig wollte ich am Ende diese Welt verlassen. Stattdessen habe ich mir gewünscht, ich könnte noch weiter verfolgen, welche Änderungen Kayla und ihre Familie noch so für diese Welt mit sich bringen (und welche unterhaltsamen Situationen das für mich als Leserin bereithalten würde). Normalerweise vergleiche ich nicht so gern ein Buch mit einem anderen Titel, aber „The Dark Lord’s Daughter“ hat mich in so einigen Aspekten sehr an „The Dark Lord of Derkholm“ von Diana Wynne Jones erinnert.
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