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SuB-Zuwachs September 2012

Hätte ich, als ich die Verlagsprogramme durchguckte, geahnt, dass ich im August und September so eine Leseflaute haben würde, dann hätte ich mich wohl noch mehr zurückgehalten. Aber da ich nun mal nicht in die Zukunft blicken konnte, kam heute wieder ein Paket mit Nachschub für den SuB bei mir an.

Maryrose Wood: Das Geheimnis von Ashton Place (Hörbuch)
(Ich glaube sogar, dass ich auf den Titel über einen Blog aufmerksam wurde, aber genau kann ich es nicht mehr sagen. Ich freu mich aber sehr auf die Geschichte und werde mir damit einen gemütlichen „auf dem Sofa mit Tee und Decke“-Abend versüßen.)

Jessica Kremser: Frau Maier fischt im Trüben
(Klingt perfekt, um die herbstliche „Cozy-Lust“ zu stillen.)

Paul Harper: Der Seelenleser
(Als ich den Klappentext las, war ich noch nicht so begeistert, aber von den Thrillern, die mir an dem Tag in den Programmen unter die Nase gekommen waren, schien er noch der interessanteste zu sein. Und ganz ohne geht es irgendwie doch nicht … 😉 )

Lisa Higgins: In Liebe, Rachel
(Hoffentlich eine nicht zu flaches, aber unterhaltsame Geschichte für Zwischendurch.)

Danny Wallace: Auf den ersten Blick
(Je mehr ein Roman auf den diversen Blogs rumgeht, desto weniger interessiert er mich normalerweise. Ich habe dann immer das Gefühl, ich hätte ihn schon gelesen, ohne je eine Seite aufgeschlagen zu haben. Aber mein Lieferant hat mir das Buch dezent ans Herz gelegt, also ist es doch bei mir eingezogen. 😉 )

Will Hill: Department 19 – Die Mission
(Da haben mich Aufmachung und Klappentext einfach sehr neugierig gemacht.)

Eva Ibbotson: 5 Hunde im Gepäck
(Eine Autorin, die ich seit vielen Jahrzehnten immer wieder gern lese, da musste das Buch einfach auf die Wunschliste!)

Heather Webber: Im Auftrag der Liebe
(Den Roman hatte mir Irina schon im Dezember auf Englisch ans Herz gelegt. Ich bin gespannt, ob er mir so gut gefällt wie ihr.)

Das macht insgesamt wieder 7 Bücher, die ich bis zum 6. November 2012 gelesen haben möchte, um mal wieder bei meiner persönlichen Challenge erfolgreich zu sein.

***

Immerhin komme ich gerade mit „Der Fall Jane Eyre“ ganz gut voran und ich verschlinge nebenbei noch ein paar Manga. Nur gut, dass es da auch Nachschub gab:

Und weil die Katzen gerade so schön verlockend auf dem Sofa liegen, schnappe ich mir jetzt mal mein Buch und setze mich zu ihnen.

[Kulinarisches] Gemüselasagne ohne großen Aufwand (für Natira)

Gemüselasagne gehört für mich zu den Gerichten, die ich mache, wenn ich etwas Leckeres essen, aber nicht viel Arbeit damit haben will. Natürlich könnte ich den Aufwand deutlich erhöhen, wenn ich auf frische Produkte und eine selbstgemachte Bechamelsauce zurückgreifen würde, aber da es mit Tiefkühlgemüse und Crème fraîche auch wunderbar schmeckt, bleibt es in der Regel bei der simplen Variante.

Samstag war es wieder soweit, dass ich ein Essen für das ganze Wochenende benötigte, aber nicht groß Kochen wollte. Also habe ich mir auf folgende Weise eine Gemüselasagne zusammengebastelt:

500 g passierte Tomaten (man kann dafür auch die gleiche Menge kleingeschnittene frische Tomaten oder Tomaten aus der Dose nehmen)
1 1/2 frische Paprika, in feine Würfel geschnitten
ca. 150 g gemischtes Tiefkühl-Gemüse (bei mir war es eine Mischung aus Mais, Möhren und Erbsen, aber eigentlich kann da alles an Gemüse rein, was man eh gerade im Haus hat)
1 kleine Packung Crème fraîche
12 Lasagneblätter (das ergibt bei mir vier Lagen, da ich drei Blätter für eine Schicht benötige)
100 g geriebenen Gouda (oder Parmesan oder Mozarella oder Bergkäse oder … )
Salz
Pfeffer
Basilikum
etwas Öl

Die Paprika habe ich in etwas Öl angedünstet, dann kam das Tiefkühlgemüse dazu bis alles bissfest gegart war, danach folgten die passierten Tomaten. Die Sauce habe ich dann mit Salz, Pfeffer und Basilikum kräftig gewürzt (etwas intensiver als ich es bei einer normalen Nudelsauce machen würde).

Als nächstes habe ich den Boden meiner Auflaufform mit der Sauce bedeckt, eine Schicht Lasagneblätter darauf verteilt und das Ganze wiederholt bis ich gerade noch genügend Sauce hatte, um die letzte Schicht Nudeln zu bedecken. Wenn die Sauce knapp werden könnte, dann einfach mit etwas Gemüsebrühe verlängern.

Auf die Nudel-Saucen-Schichten kommen zuletzt noch Crème-fraîche-Kleckse (bei meiner Form benötige ich die ganze kleine Packung, um eine gleichmäßige Verteilung hinzubekommen) und als Abschluss eine Schicht geriebener Käse.

Das Ganze dann für eine halbe Stunde bei 180 Grad in den Backofen (funktioniert sowohl bei Umluft als auch bei Ober- und Unterhitze) und fertig ist die Lasagne. Aufgewärmt mag ich sie übrigens noch lieber als am ersten Tag.

Das Ganze ist wirklich schnell und einfach gemacht und perfektes Soulfood für die kommenden kalte Tage.

Nebenbemerkung für Natira:
Ich weiß, du magst keine tomatigen Saucen, aber da die Lasagneblätter eine Menge Flüssigkeit aus der Sauce ziehen, bekommst du einfach saftige Nudelschichten mit Gemüse und etwas Tomate dazwischen. So viel anderes als bei Pizza (und die magst du ja) sind Geschmack und Konsistenz der Sauce dann auch nicht. 😉

Und da ich schon bei Pizza bin, gibt es hier noch einen Blick auf die (nach diesem Rezept) selbstgemachte Pizza von letzter Woche:

Für mich in der 3-Käse-Resteverwertungs-Version (Bergkäse, Parmesan und Mozarella) und für meinen Mann gab es die mit Bergkäse und Salami. Sehr lecker, sehr knusprig, sehr italienisch und den Nudelsaucen-Rest vom Vortag hatten wir damit auch gleich aufgebraucht! 🙂

Tamora Pierce und Josepha Sherman: Young Warriors – Stories of Strength

In diesem Monat habe ich für die English-Challenge „Young Warriors – Stories of Strength“ gelesen. Diese Anthologie wurde von Tamora Pierce und Josepha Sherman herausgegeben und beinhaltet fünfzehn sehr unterschiedliche Kurzgeschichten, in denen „junge Krieger“ eine Rolle spielen. Ich muss zugeben, dass das Buch schon ziemlich lange auf meinem SuB sitzt, da ich nie so recht Lust hatte, mich auf die Geschichten einzulassen.

Dabei gehören zu den beitragenden Autoren so einige, die ich wirklich gerne lese und die mich zum Teil schon seit meiner Teenagerzeit begleiten. Besonders Tamora Pierce und Margaret Mahy mag ich sehr, aber auch Esther Friesner und Mike Resnick – deren Humor mich immer wieder erfreut – gehören zu diesen Autoren. Ein wenig überrascht war ich von der Vielfalt der Themen, weil ich ehrlich gesagt in erster Linie Fantasy-Geschichten erwartet hatte. Stattdessen habe ich Abenteuer im Amazonasgebiet erlebt, bin über eine Art afrikanische Steppe gelaufen und habe mich gemeinsam mit einem Maori gegen ein sagenhaftes Ungeheuer gestellt.

Hier und da habe ich auch „klassische“ Fantasy-Abenteuer erlebt, aber vor allem hielt diese Anthologie die verschiedensten Formen von „Warriors“ für mich bereit: klassische Krieger, die sich im Krieg gegen ein römisches Heer behaupten müssen ebenso wie junge Stammesangehörige, die jahrelang trainieren, um ihre Fähigkeiten zu vervollkommnen und sich im Kampf bewähren zu können. Aber es gab auch die unauffälligen Krieger, bei denen sich das „Erwachsenwerden“ nicht durch ihre Waffenfähigkeiten, sondern durch die Entscheidungen, die sie (oft unbemerkt von der Gemeinschaft) fällen, bemerkbar macht.

Ich finde es schon sehr reizvoll, wie vielfältig die Auswahl an Kurzgeschichten in dieser Anthologie ist und wie unterschiedlich die verschiedenen Autoren das Thema angegangen sind. Auf der anderen Seite hat es mir diese Vielfalt oft schwer gemacht, weiterzulesen. „Young Warriors“ war für mich kein Buch, dass ich in einem Zug durchlesen konnte – wie ich es auch schon mal bei Kurzgeschichtensammlungen mache, bei denen    sich die einzelnen Geschichten deutlich ähnlicher sind. Jede Geschichte erforderte, dass ich mich auf einen vollkommen anderen Erzählstil, eine andere Zeit, einen anderen Hintergrund einlassen musste, und das fiel mir nicht immer leicht.

Auch die schwankende Qualität der Geschichten hat mich nicht so begeistert. Die einzelnen Handlungen waren zwar in der Regel in sich stimmig, aber manche Schreibstile liegen mir eben doch mehr als andere. Dabei kann ich gar nicht sagen, dass bestimmte Geschichten schlecht waren, sie haben nur häufig meinen momentanen Geschmack nicht getroffen. Auf der anderen Seite war es in den letzten Wochen auch fast unmöglich für mich, ein Buch zu finden, das ich einfach genießen konnte …

Von der Sprache her fand ich die Geschichten gut verständlich, nur hier und da gab es (gerade bei den eher historischen Geschichten) Ausdrücke oder Formulierungen, die ich zwar vom Inhalt, aber nicht vom genauen Wortlaut erfassen konnte. Ansonsten macht es sich – meinem Gefühl nach – bemerkbar, dass sich die Anthologie vor allem an Teenager richtet, was der Verständlichkeit ja in der Regel zuträglich ist.

Marian Keyes: Glück ist backbar

Von Marian Keyes habe ich bislang erst ein Buch („Märchenprinz„) gelesen, und das hatte mich jetzt nicht so sehr begeistert, dass ich mir weitere Romane von der Autorin holen musste. Auf der anderen Seite sah das erste  Backbuch der Autorin so verlockend aus, dass ich es unbedingt ausprobieren wollte. Mit dem Backen hatte Marian Keyes angefangen, als sie dringend eine Therapie gegen ihre Depression benötigte und dann feststellte, dass Kuchenbacken ihr hilft. In „Glück ist backbar“ finden sich dementsprechend Rezepte, die nach Marian Keyes‘ Meinung glücklich machen – beim Backen ebenso wie beim Verzehr der fertigen Kuchen, Cupcakes und anderen Leckereien.

Ich habe versucht, für meinen Text aus jedem Kapitel („Klassiker“, „Cupcakes“, „Käsekuchen“, „Flüssige Kuchen“, „Tarte, Pie & Co.“, „Baiser und Macarones“, „Plätzchen und Cookies“, „Vitaminspritzen“, „Schokolade“) etwas auszuprobieren, aber ganz habe ich es nicht geschafft. 😉

Versuch Nr. 1 – „Dreierlei Milch“-Kuchen („Flüssige Kuchen“)
[aufgrund eines Wunsches von Bibendum in einer besonderen Backform gebacken]

Aus den Zutaten ergab sich ein cremiger und lecker duftender Teig, den ich auf die von Bibendum mitgebrachte Backform und eine Kinderkuchenform von mir verteilt habe. Die Backzeit musste ich trotz der kleineren Menge deutlich verlängern, bis die Garprobe stimmte. Nach dem Abkühlen wird der Kuchen mit einer Mischung aus Créme double und süßer sowie ungesüßter Kondensmilch getränkt, wobei wir trotz mehrerer Versuche nicht die ganze Flüssigkeitsmenge in den Kuchen bekommen haben. Nach dem Anschneiden war der Kuchen erstaunlich fest, fast wie Grießpudding, aber sehr lecker – und unglaublich sättigend!

Versuch Nr. 2 – Chocolate Cheesecake Cupcakes („Cupcakes“)

[auch ein Wunsch von Bibendum]

Sehr gehaltvoll, sehr cremig, sehr schokoladig und sehr lecker! Aber meiner Meinung nach reicht ein Cupcake, um eine Großfamilie zu sättigen 😉 – Bibendum und mein Mann hingegen konnten davon deutlich mehr essen als ich. Aufgrund der Frischkäse-Problematik (siehe unten) war der Cupcake meiner Meinung nach aber etwas weich (man musste sie aus dem Papierförmchen herauslöffeln!), was dem Geschmack allerdings nicht geschadet hat!

Versuch Nr. 3 – Ungebackener Ingwer-Limetten-Käsekuchen („Käsekuchen“)

Links: So sollte es aussehen! Rechts: So sah mein Ergebnis aus …

Weder Ingwerkekse noch unbehandelte Limetten oder gar Limettenwackelpudding waren beim Einkaufen aufzutreiben … Die zum Ersatz herangezogenen Butterkekse scheinen deutlich leichter als Ingwerkekse zu sein, ich hatte ungefähr ein Drittel der Keksmasse übrig, musste dafür aber mehr Butter nehmen. Außerdem kam das mit dem (Zitronen-)Wackelpudding nicht so recht hin: Ich hatte zwar versucht, meine Pulvermenge irgendwie umzurechnen, aber die gesamte Masse wurde einfach zu fest. Und das, obwohl bei mir das „Creme in die Form geben und glattstreichen“ – wieder dank der Frischkäse-Problematik – zu „Flüssigkeit in die Form gießen und verzweifelt gucken“ wurde. Mit ganz normalem Frischkäse wurde das einfach nur eine flüssige Plörre und nichts anderes! Überraschenderweise ist das Ganze am Ende trotzdem fest geworden … *g* Wobei fest geworden kein Ausdruck mehr war: Man hatte im Mund eine so extrem gelierte Masse, dass das Essen schon fast unangenehm wurde. Da ist jeder Wackelpudding schmeichelnder für den Mund! Dazu muss ich allerdings sagen, dass meinem Mann der Kuchen gut geschmeckt hat, und er würde ihn auch noch einmal essen (aber er musste ja auch nicht die drei Fertigungsrunden hinter sich bringen 😉 ). Wenn mir irgendjemand eine auf deutsche Zutaten angepasste leckere Version zukommen lässt, dann versuche ich es noch einmal mit diesem Kuchen – bis dahin stürze ich mich lieber auf bewährte Rezepte, die sich zu ähnlichen Varianten abwandeln lassen.

Versuch Nr. 4 – Red Velvet Cupcake Swirls („Cupcakes“)

Diese Cupcakes sahen auf dem Foto im Backbuch ein wenig so aus wie ein Marmorkuchen. Sie hatten zwei deutlich getrennte, aber miteinander „verswirlte“ Teige – genauer gesagt werden ein Schokoladenteig und ein Käsekuchenteig in eine Muffinform gefüllt und dann rührt man mit einem Spieß vorsichtig um, bis sich ein „Swirl“ bildet. Bei mir stimmte von Anfang an die Konsistenz nicht: Der Schokoladenteig war sehr fest (wenn auch unglaublich lecker!), während die Frischkäsemasse wieder einmal deutlich zu flüssig war – „swirlen“ konnte man da gar nichts. Während des Backens haben sich bei mir die beiden Schichten dann komplett getrennt (sehr gut auf dem rechten Foto beim Anschnitt zu sehen), außerdem musste ich die Backzeit verdoppeln, weil das Ganze einfach nicht fest wurde. Geschmacklich war es sehr gut, aber insgesamt waren diese Cupcakes für mich etwas unbefriedigend …

Beim zweiten Versuch habe ich dann statt des Frischkäses Mascarpone verwendet, und so ließ sich das Ganze besser „verswirlen“ (kann mir bitte jemand ein deutsches Wort dafür nennen? 😉 ) und die Cupcakes wurden auch deutlich fluffiger als bei der Variante mit dem Frischkäse.

Mein Fazit zu diesen Cupcakes ist ganz simpel: Ich werde in Zukunft mein Standard-Muffinrezept in der schokoladenhaltigen Variante machen und nach dem Backen ein vanilliges Mascarpone-Topping draufsetzen. Das macht weniger Arbeit und schmeckt bestimmt noch besser!

Versuch Nr. 5 – Scones („Klassiker“)

Bislang das problemloseste Gebäck aus diesem Backbuch – allerdings hat mich die Angabe „5 cm dicker Teig“ irritiert. So hätte ich nämlich nur sechs Scones bekommen, statt der beiden Bleche, die da rauskommen sollten. So habe ich mich dann an das Foto im Backbuch gehalten und meinen Teig auf eine Dicke von ca.  2,5 cm ausgerollt. Schade finde ich es auch, dass nirgendwo etwas zum Abstand stand, mit dem man die Rohlinge aufs Blech legen sollte, genauso wenig gab es eine Angabe, ob man die beiden Bleche zusammen oder nacheinander in den Ofen tun sollte. Nacheinander wäre im Rückblick deutlich besser gewesen, denn die auf dem unteren Blech gingen so gut wie gar nicht auf … Aber geschmeckt haben die Scones! Frisch und auch nach nach zwei Tagen, mit Butter und Marmelade ebenso wie pur auf die Hand!

Versuch Nr. 6: Rita-Annes Cola-Geburtstagskuchen („Flüssige Kuchen“)

Von diesem Kuchen gibt es kein Foto! Das Ergebnis war weder appetitlich anzusehen noch schmeckte es besonders gut! Naja, ein Foto während des Backens, um das Problem zu verdeutlichen:

Der Teig war anfangs wirklich lecker. Ein geschmeidiger, appetitlicher, wenn auch etwas süßer Schokoladenteig (bei dem ich mich zwar fragte, was die Cola darin überhaupt für eine Wirkung haben soll, aber immerhin klingt ein Colakuchen ja lustig). Und dann kamen die Mini-Marshmallows … Die Mini-Marshmallows, die für „kleine klebrige Inseln purer Köstlichkeit“ sorgen sollten und für eine „besondere Konsistenz“. Im Rezept stehen 200 Gramm und ich haben das wirklich fünfmal nachgeschlagen, weil ich es nicht glauben konnte.

Und dann habe ich die Marshmallows zum zweiten Mal gewogen und dann erst habe ich diese Menge an Mini-Marshmallows unter den Teig gerührt. Ganz ehrlich, diese Mengenangabe kann nicht stimmen! Nach dem Zusammenrühren von Marshmallows und Teig hatte ich Marshmallows mit Schokoteigüberzeug und nicht einen Teig mit Marshmallows, die beim Backen kleine Löcher im Teig hinterlassen können. Das hat dann dazu geführt, dass die Marshmallowmasse beim Backen eine zusammenhängende Schicht auf dem Kuchen gebildet hat. So wurde der Teig darunter nicht richtig gebacken, was zu einer sehr klitschigen Konsistenz führte, und bevor der noch gar werden konnte, hatten die Marshmallows schon die Zustandsschritte „Karamell“ und „leicht angebranntes Karamell“ hinter sich gebracht. Und das Ganze sollte zum „krönenden“ Abschluss noch ein Topping aus Cola, Butter, Kakaopulver und einem Paket Puderzucker bekommen.

Wenn ich die Zutaten nicht schon abgewogen und in einen Topf getan hätte, hätte ich an dieser Stelle das Experiment beendet. So aber habe ich auch noch das Topping gemacht – was ebenfalls nicht so aussah wie auf dem schicken Foto im Backbuch. Heraus kam eine übersüße schokoladige Sauce, die zwar sehr appetitlich aussah, aber zu flüssig war, um sich auf dem Kuchen verstreichen zu lassen. Es hieß zwar im Rezept, dass man das Ganze abkühlen lassen sollte und es bildeten sich bei mir nach vier Stunden „Abkühlzeit“ eine Art Kruste auf der Masse, die so aussah wie das Topping auf dem Foto. Aber die Sauce unter der Kruste wollte nicht die richtige Festigkeit annehmen und letztendlich habe ich dann nach einige Stunden die Geduld verloren und den „Kuchen“ mit der „Schokosauce“ getränkt …

Auf die Deko mit sauren Cola-Fläschen habe ich dann verzichtet, weil ich nicht noch mehr Lebensmittel vergeuden wollte. „Das Schokodesaster“ ist irgendwie essbar gewesen … und ein Haufen Erstklässler wäre vielleicht begeistert davon gewesen … aber nach zwei Löffeln wäre die ganze Bande so aufgedreht vor Überzuckerung, dass für eine Woche an Schlaf nicht zu denken wäre. Von der Cola war am Ende übrigens geschmacklich auch nichts mehr festzustellen.

Versuch Nr. 7: Mams Apfeltarte („Tarte, Pie & Co.“)

Lecker, lecker, lecker! Einfach zu machen und genau richtig zwischen Süße und Säure (was auch daran lag, dass ich die perfekten Äpfel dafür bekommen habe), eine dünne, knusprige Teigdecke, die beim Essen einfach nur dahingeschmolzen ist, ein saftiger, dünner Boden und insgesamt unglaublich köstlich! Am zweiten Tag etwas weniger knusprig, aber dafür umso aromatischer … Diese Tarte wird von mir bestimmt noch so einige Male gemacht – für mich das beste Rezept von den bislang ausprobierten. Ich freu mich schon auf einen Herbst voller Apfeltarte!

***

Das Problem mit dem Frischkäse

Bei allen von mir ausprobierten Rezepten mit (Doppelrahm-)Frischkäse passte die Konsistenz nicht und der jeweilige Teig wurde viel zu flüssig, dabei habe ich mit unterschiedlichen Marken gebacken. Inzwischen denke ich, dass da im Original etwas deutlich Gehaltvolleres verwendet wurde, etwas, das eine deutlich festere Konsistenz hat als der durchschnittliche (Doppelrahm-)Frischkäse. Bei meinem zweiten Versuch mit den „Red Velvet Cupcake Swirls“ habe ich deshalb Mascarpone verwendet und da war die Konsistenz wesentlich besser! Deshalb werde ich vermutlich bei weiteren Experimenten mit diesem Backbuch (und es wird noch so einige geben) gleich auf Mascarpone zurückgreifen!

Fazit

Nachdem ich sieben sehr unterschiedliche Rezepte aus diesem Backbuch ausprobiert habe, bin ich nicht so ganz davon überzeugt, aber auch nicht so richtig abgeschreckt. Es gibt noch so einige Rezepte, die ich gern ausprobieren möchte, auch wenn ich bei einigen Mengen- und Zutatenangaben unsicher bin, ob das wirklich so gemeint ist. Dank Kiya kann ich nun zwar sicher sein, dass auch im englischen Original „cream cheese“ als Zutat angegeben ist, aber da das bei meinen Versuchen selbst mit unterschiedlichen Frischkäsesorten nicht geklappt hat, bin ich etwas frustriert – gerade weil der dem Gefühl nach in jedem zweiten Kuchenrezept vorkommt.

Außerdem habe ich ein ernsthaftes Beschaffungsproblem mit einigen Zutaten – wer nicht gerade einen englischen Shop oder einen fantastisch ausgestatteten Supermarkt in seiner Nähe hat, der dürfte bei so manchen Rezepten aufgeschmissen sein. (Vor allem, da ich es nicht einsehe, für einen Kuchen Zutaten online zu bestellen und dann dafür auch noch saftiges Porto zu zahlen.) Und selbst wenn es vergleichbare deutsche Produkte gibt, so muss man in der Regel erst einmal gründlich online recherchieren, um herauszufinden, was nun genau diese eine Zutat ausmacht und was als Ersatz dafür herhalten könnte.

Und so sehr ich die therapeutische Wirkung des Backens unterschreiben kann, so stand ich oft in der Küche und habe mir das Endergebnis angeguckt und gedacht, dass ich einen gleichwertigen (oder sogar leckeren Kuchen) mit einfacheren und weniger zeit- und zutatenaufwendigen Rezepten machen kann. Ein saftiger Schokoladenkuchen mit einem cremigen Topping ist keine Kunst und lässt sich problemlos ohne die Zugabe von Cola fertigen, und wenn es etwas Erfrischend-Fruchtiges sein soll, dann würde ich doch lieber auf einen lockeren Biskuitteig mit einer erfrischenden Creme und je nach Vorliebe sogar Fruchtstücken zurückgreifen.

Auch wenn es um die Süße der verschiedenen Kuchen – besonders bei den schokoladigen – geht, wäre für mich weniger mehr gewesen. Und wer einmal gesehen hat, wie ich meinen Milchkaffee trinke, der weiß, dass ich es gern süß mag. 😉 Aber hier fehlte mir bei den meisten Rezepten einfach das Gegengewicht zur Süße. Ich muss aber auch zugeben, dass mein Mann (der ein überführter Schokoholiker ist) damit deutlich weniger Probleme hatte als ich. Ihm war nur „Das Schokodesaster“ viel zu süß – was wiederum eine Menge über diesen Kuchen aussagt. 😉

Ein weiterer Kritikpunkt sind die Rezeptbeschreibungen. Marian Keyes hat zwar den einen oder anderen guten Tipp für Backanfänger, aber auch immer wieder relativ ungenaue Arbeitsschritte angegeben, so dass man sich den Text zum Teil gründlich durchlesen muss. Auch finde ich die Aufteilung der Texte nicht sehr übersichtlich. Mal stehen wichtige Punkte im Einleitungstext, mal muss man sie innerhalb der Anleitung suchen. Verschiedene Backangaben zu unterschiedlichen Herdtypen gibt es auch nicht, dabei macht es schon einen deutlichen Unterschied, ob man mit Ober- und Unterhitze oder Umluft backt. Doch vor allem hat mich die fehlende Übersichtlichkeit gestört, weil ich so nicht mal eben während des Backens mit einem Blick nachgucken konnte, ob ich die Anleitung noch richtig im Kopf habe. Gerade bei Teigen, die schnell gefertigt werden müssen, ist es lästig, wenn man dann wieder mehrere Absätze gründlich durchlesen muss, um sich zu vergewissern.

Auf der anderen Seite findet man tolle Ideen in „Glück ist backbar“ und die Fotos von den fertigen Backwaren lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Außerdem gibt es zu den Rezepten unterhaltsame Annekdoten, die wirklich nett zu lesen sind. Es gibt noch eine Menge Rezepte, die ich ausprobieren werde, weil sie so gut klingen und die – wenn man nur nach dem Lesen der Anleitung geht – einfach zu backen sind. Wer ernsthaft über die Anschaffung dieses Backbuchs nachdenkt, sollte meiner Meinung nach das Original kaufen und sich im Zweifelsfall per Internetsuche durch die Zutatenliste wühlen. So könnte man sich dann aber zumindest sicher sein, dass die Zutatenangaben genau so sind, wie es die Autorin im Sinn hatte, und kann sich einfach aufs Backen konzentrieren!

Der Übergangskratzbaum II

Vor langer, langer Zeit habe ich mal einen Beitrag zu unserem Übergangskratzbaum verfasst und schon damals war klar, dass der nicht sehr lange halten würde. Wenn ich mich jetzt daran erinnere wie die Katzen (und vor allem die Coon-Brüder) mit dem Ding umgegangen sind, dann ist es schon erstaunlich, dass er so lange gehalten hat.

So richtig stabil war der Baum in den letzten Monaten zwar nicht und wir haben schon die Augen nach einem Ersatzkratzbaum aufgehalten, aber dann musste doch überraschend schnell ein neuer Kratzbaum her, nachdem sich der alte am Wochenende in seine Bestandteile aufgelöst hat. Vor allem mein Mann ist sich sicher, dass er es nicht noch einmal erleben möchte, dass ein panischer Kater und eine Liegeplattform auf seinem Kopf landen (keine Angst, abgesehen von einem großen Schreck sind alle glimpflich davon gekommen).

Nachdem ich am Sonntag spontan online einen Kratzbaum bestellt habe, kam heute die Lieferung und los ging es mit dem Zusammenbau – und natürlich haben die vier Samtpfoten eifrig dabei geholfen:

Unsere vier Katzen auf einen Blick – ein viel zu seltener Anblick.

Baltimore fühlte sich so wohl in dem Häuschen, dass ich es mit ihm darin hochheben
und dann festschrauben musste. Logan hingegen wollte gar nicht mehr die Liegefläche verlassen …
Manches Mal musste ich mein Werkzeug dann auch unter einem Coon-Hintern suchen!
Und weil er sich heute so hübsch gezeigt hat:

Christie hingegen musste hoch hinaus, bevor die Plattform noch richtig befestigt war:
Mit Blick auf die Anleitung

Die Jungs waren natürlich so freundlich und haben Christie bei der Erkundung den Vortritt gelassen.
Nach der tatkräftigen Aufbauhilfe hatten sie aber auch dringend ein Nachmittagsnickerchen im Bett nötig!

Die dazugehörigen „Treppen“ habe ich nicht angebaut, obwohl sie angenehm stabil aussahen. Aber unsere Katzen können die Abstände problemlos allein überwinden und ich bin mir sicher, dass sie lieber die so entstandene Liegefläche nutzen. 🙂

[Kulinarischer] Rückblick auf die vergangene Woche

Um den Blog nicht nur noch mit einzelnen Backbeiträgen zu füllen, gibt es hier mal einen kurzen Rückblick auf die vergangene Woche. Ich muss dazu betonen, dass ich normalerweise nicht so viel backe! Aber nach drei Jahren ohne Backofen und angesichts der Tatsache, dass ich „Backen macht glücklich“ einmal gründlich testen wollte, gab es einfach zu viele Rezepte, die mich gereizt haben.

Am Samstag habe ich ein Muffinrezept aus „Backen macht glücklich“ getestet. So richtig glücklich war ich mit den „Red Velvet Cupcake Swirls“ nicht (mehr Details gibt es dann in der Rezension zu dem Backbuch), aber die Muffins waren – trotz ein paar Konsistenzproblemen – so richtig schön schokoladig.


Sonntags ging es dann weiter mit einer Runde Scones (ebenfalls nach einem Rezept von Marian Keyes), die auch sehr lecker waren. Abgesehen davon, dass ich nun unbedingt mal Clotted Cream auftreiben muss (angeblich gibt es in gerade mal vier Kilometern Entfernung ein Geschäft mit britischen Lebensmitteln :D), werde ich demnächst noch zum Vergleich ein Rezept antesten, dass mir Anette aus einem ihrer Teatime-Bücher abgeschrieben hat.

Und weil ich als Gegengewicht zu all dem süßen Zeug etwas herzhaftes benötigte, gab es am Montag zum Abendessen Stücke vom „Kräuter-Käse-Zupfbrot“. Spannend in der Zubereitung und so lecker! Denn auch wenn die Scheiben auf dem Foto etwas sehr fest und „klitschig“ aussehen, so liegt das an der Kombination aus meinen mangelnden Fotokünsten und dem Käse und nicht am Rezept. Das Brot ist einfach nur total locker, saftig und würzig. Aber ohne den Gurkensalat dazu wäre es wohl doch etwas sehr fettig geworden. Trotzdem wird dieses Brot bestimmt noch einmal gemacht – und dann mit deutlich mehr Kräutern!

Nachdem ich schon einiges aus „Glück ist backbar“ ausprobiert hatte, fehlte noch ein Testobjekt aus dem Bereich „Blechkuchen“. Um das zu ändern (und weil mein Mann von dem Gedanken an einen Colakuchen so fasziniert war), habe ich am Mittwoch dann „Rita-Annes Cola-Geburtstagskuchen“ gebacken. Ein Foto gibt es von diesem Kuchen nicht, der wird gerade bei uns nur noch „Das Schokodesaster“ genannt und war nicht gerade ein Erfolg.

Um etwas gegen den Frust zu tun und weil wir ja abends auch noch etwas essen mussten, das einem nicht die Zähne vor lauter klebriger Süße zusammenzieht, habe ich dann noch eine kleine Zucchini-Pizza gemacht und zwei mit Spinat gefüllte Blätterteigtaschen. Zum Glück hat beides sehr gut geschmeckt! Und weil am Freitag ein Grillfest mit den Nachbarn anstand und ich gesagt hatte, dass ich (unter anderem) Brot mitbringen würde, habe ich noch den Teig für ein Topfbrot angesetzt, damit ich das Rezept mal antesten kann.

Donnerstag habe ich es ganz gemütlich angehen lassen. Ich habe nach dem Besuch des Technikers mein Topfbrot gebacken (schön knusprig, saftig und lecker – aber kein Rezept, das ich täglich machen würde) und nach dem erfolgreichen Test zwei Portionen Teig (einen davon mit Sesam) für den nächsten Tag angesetzt. Ansonsten habe ich mich mit dem Backen zurückgehalten (und dafür noch eben einen Curry-Nudelsalat und zwei Sorten Kräuterbutter gemacht). Zum Abendessen gab es übrigens Lieferpizza – ich brauchte wirklich eine Auszeit von der Küche! *g*

Freitag habe ich dann nur noch die beiden Topfbrote gebacken … Lustigerweise hätte ich früher selber nie gedacht, dass ich mal so viel in einer Woche backen würde und dass ich das sogar neben allem möglichem (Termin-)Stress so entspannend finden würde. Trotzdem werde ich mir jetzt wohl erst einmal eine kleine Auszeit vom Backen nehmen …

… auf der anderen Seite sollte es die nächsten Tage kühl genug sein, dass man mal eine Gemüsewähe essen könnte, und die Apfeltarte aus „Glück ist backbar“ will ich auch noch probieren. 😉

September-SuB 2012

Zum ersten Mal (seitdem ich diesen Blog betreibe) lautet meine Bilanz für einen Monat 1 Buch! Genau genommen 1 Buch und 1 Manga, aber das macht es nicht besser …

Zum Glück habe ich gestern beim Anblick meines Bücherregals endlich mal wieder so etwas wie Interesse verspürt. Ich habe so tolle (neue) Bücher da stehen/gestapelt, dass es so langsam mal wieder Zeit für ein paar gemütliche Leseabende wird!

Und rezensieren müsste ich auch mal ein paar Sachen (gerade für die Challenges)! Nur gut, dass der September – soweit ich das bislang sagen kann – ein ruhiger Monat wird.

A (3)
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Ariette Aerts: Zwischenwelten
Tim Akers: Das Herz von Veridon

B (9)
Quentin Bates: In eisigem Wasser
Quentin Bates: Kalter Trost
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Jenna Black: Rosendorn
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud  

C (2)
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)

D (4)
John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben  

E (0)

F (11)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym
Earlene Fowler: Tödliche Schatten

G (1)
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (3)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Paul Harper: Der Seelenleser

Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Lisa Higgins: In Liebe, Rachel

Will Hill: Department 19 – Die Mission

I (1)
Eva Ibbotson: 5 Hunde im Gepäck

John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (1)
P.D. James: Ein makelloser Tod

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung
Jessica Kremser: Frau Maier fischt im Trüben

L (1)
Siri Lindberg: Nachtlilien

M (3)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter

O (0)

P (4)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Renata Petry: Hilgensee
Bernd Perplies: Magierdämmerung – In den Abgrund
Ursula Poznanski: Saeculum

Q (0)

R (12)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache
Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (9)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Cindy Spencer Pape: Steam & Magic – Feuerspiel
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (10)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 – Der gläserne Fluch
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
P.J. Tracy: Memento
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

U (0)

V (0)

W (4)
Danny Wallace: Auf den ersten Blick

Heather Webber: Im Auftrag der Liebe

Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut
Elizabeth Woods: Caras Schatten

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Fluch des Wendigo

Z (0)

88 Titel auf dem SuB

Englischer SuB:
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)

3 Titel auf dem englischen SuB

(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)

Offline, online, offline …

Irgendwie waren die letzten Tagen in technischer Hinsicht wirklich nervig! Der PC konnte von uns (oder eher meinem Mann) kurz wiederbelebt werden, aber unsere Hoffnung, dass das Ableben noch etwas hinausgezögert wurde, hielt nicht mal zwei Tage lang. Ein paar Daten habe ich zwar jetzt auf meinen USB-Stick retten können, aber so richtig glücklich bin ich mit der Situation nicht.

Dafür gewöhne ich mich so langsam an die beiden Bildbearbeitungsprogramme, die auf dem Netbook sind. Sehr viele Möglichkeiten bieten sie nicht, aber zumindest meine Coverfotos bei den Rezensionen und das Einstellen von Schnappschüssen sollte möglich sein. (Ein paar Fotos habe ich sogar noch für ein paar Beiträge auf den Blog laden können, als der PC kurz wieder lief – was bedeutet, dass ihr in den nächsten Tagen zwei Posts mit Backexperimenten zu sehen bekommt).
Ein weiteres Ärgernis sind die Probleme mit unserem Internet-, Telefon- und Kabelanbieter. Dazu muss ich sagen, dass ein Vertrag besteht, der die gesamte Häuserzeile an diesen einen Anbieter bindet. Ein Wechsel ist also nicht möglich, wenn wir nicht doppelt zahlen wollen! In den letzten drei Jahren hatten wir immer wieder kleinere Internetausfälle und täglich Probleme zu Stoßzeiten. Wenn also alle Nachbarn zur üblichen Feierabendzeit online gehen wollten, dann ging gar nichts mehr … Sehr lästig, gerade wenn man Freitagnachmittag noch eben einen Auftrag abarbeiten wollte und dann die Daten nicht verschicken konnte. 
In diesem Sommer wurden dann alle Anschlüsse unserer Häuserzeile neu verlegt – was sich erst einmal gut anhörte. Blöderweise scheint dabei etwas gravierend schief gelaufen zu sein, auch wenn das der Anbieter nicht so recht einsehen will. Seit Mitte Juni haben wir hier wöchentlich die unterschiedlichsten Techniker von den unterschiedlichsten Sub-Unternehmern, die die unterschiedlichsten Theorien verbreiten … 
Alle sind sich einig, dass wir eine traumhaft schnelle Internetverbindung haben, um die uns die meisten Leute beneiden würden. Außerdem hätten wir ja ein viel besseres Bild, wenn wir vom analogen zum digitalen Fernsehen wechseln würden (was nach Rücksprache mit den Nachbarn nur bedeutet, dass wir mehr zahlen würden und noch häufiger Ausfälle hätten) und das Telefon … also … das liegt bestimmt daran, dass wir den Router nicht richtig eingestellt hätten. Und bestimmt haben wir alles falsch angekabelt, die Kabel nicht genug abgesichert oder einfach nur den Akku nicht geladen! Keine dieser Theorien erklärt übrigens, warum die anliegenden sechs Häuser zur gleichen Zeit Ausfälle haben wie wir.
Dazu hören wir dann so tolle Aussagen wie „Alles übersteuert! Das muss runtergeregelt werden!“, „Alles untersteuert! Kein Wunder, dass Sie nichts empfangen“, „Der Verstärker muss ausgetauscht werden, der ist bestimmt kaputt.“ (das ist übrigens schon passiert) und die neuste Theorie lautet: „Da stellt jemand in einem der Nachbarhäuser immer die Kellersicherung ab und wenn die Geräte keinen Strom bekommen, dann können Sie ja auch nichts empfangen!“
Also, wenn das nicht mal eine überzeugende Erklärung dafür ist, dass die Bewohner von sieben Häusern seit zehn Wochen Komplett- und Teilausfälle haben, die von einer halben Stunde bis zu 24 Stunden andauern! Vor allem erklärt das natürlich, warum wir mal nur ohne Internet, dann wieder ohne Internet und Telefon dastehen. Und das Kabelfernsehen fällt zum Teil zeitgleich aus, dann wieder gibt es „nur“ extreme Störungen, während Internet und Telefon funktionieren und manchmal stehen wir ohne Fernsehen da, während der Rest läuft.
Inzwischen habe ich – nur für die Anrufe bei der Störstelle (genauer gesagt bei einer der drei Störstellen, an die wir uns wenden können) – mein über acht Jahre altes und schon in Pension geschicktes Handy (mein einziges Handy, sollte ich wohl betonen) wieder aktiviert. Das ist zwar kein besonders zuverlässiges Gerät, aber immerhin kann ich damit bei einem überlasteten Call-Center-Mitarbeiter meinen Frust abladen.
Und nachdem heute Mittag ein Techniker da war, der dafür gesorgt hat, dass wir nach 24 Stunden ohne Internet und Telefon wieder mit der Außenwelt kommunizieren könne, warten wir nun auf den morgigen Anruf des nächsten Technikers, der dann hoffentlich vor dem Wochenende dafür sorgt, dass wir nach dem Ausfall von heute Abend wieder fernsehen können. Auch wenn wir den Fernseher nicht so oft für das aktuelle Programm nutzen, so gehören die täglichen Nachrichten zum abendlichen Abschalten, und die Paralympics wollte ich auch verfolgen …
Ich hoffe nur, dass demnächst die verantwortliche Firma mal auf die Idee kommt, dass eine gründliche Kontrolle (oder vielleicht ein Komplettaustausch!) der frisch eingebauten Leitungen und Anschlüsse weniger Stress bedeuteten würde als die Bearbeitung all der Beschwerden, die Tag für Tag bei ihnen eintrudeln!

Dies und Das (9)

Eigentlich wollte ich am Montag noch ein schnelles Lebenszeichen posten, weil ich wusste, dass ich den Rest der Woche dank Besuch nicht zum Schreiben kommen würde. Dann wurde aber aus dem „ich fahre parallel zur Vor-Besuchs-Putzorgie noch eben den PC hoch“ eine ausgewachsene Panikattacke, weil der PC nur noch einen Hardwarefehler meldete und danach in den Streik trat. Bislang haben wir ihn nicht wiederbelebt bekommen, was bedeutet, dass wir ihn demnächst mal in professionellere Hände geben müssen. Hoffentlich kann ein Fachmann ihn wieder hinbekommen …

Zum Glück gibt es noch das Netbook, so dass ich nicht ganz offline bin, auch wenn es eine ganz schöne Umstellung ist und einfache Dinge wie z.B. die Bildbearbeitung erstaunlich viel Zeit kosten, weil ich mich in so vieler Hinsicht umstellen muss.

Über Besuchsvorbereitungen, PC-Ärger und Besuch habe ich diese Woche dann prompt ein paar wichtige Termine verpasst, was gerade dazu führt, dass ich regelmäßig innehalte, einen Blick auf den Kalender werfe und im Kopf noch einmal alle Termine aufliste, die bis zum 31. August noch anliegen. Ich glaube, ich brauche eine Sekretärin (oder einen Babysitter für mich). Morgen gibt es erst einmal einen Nachmontage-Termin für die Küche, da die Spülmaschine wegen einer kleinen Macke ausgetauscht wird …

Bei all dem Trubel hatte ich am Montag dringend eine kleine Auszeit nötig und so habe ich mich in die Küche begeben und einen Hefeteig angesetzt, um ein Rezept auszuprobieren, dass ich schon lange im Auge habe. Mir fehlte zwar das richtige Mehl und – nachdem ich über drei Jahre keinen Hefeteig mehr verarbeitet habe – aus der Übung bin ich auch, so dass von den acht Bagels nur drei wirklich gut aussahen, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis gewesen!

Das nächste Mal – und es wird bestimmt noch so einige Male geben – werde ich mit den richtigen Mehlsorten arbeiten und auf den Honig im Kochwasser verzichten, da die Bagels eine spürbar süßliche Note hatten, die ich für herzhaften Belag nicht so passend finde.

Warum ich auch in den nächsten Tagen nicht lesen werde …

…, ist ganz einfach zu erklären:

In diesem Monat hat es mir eindeutig an Ruhe und Konzentration zum Lesen gefehlt. Entweder wusel ich in der Wohnung rum, habe den Pinsel oder die Farbrolle geschwungen, in der Küche rumgewerkelt oder die anderen Zimmer umgeräumt. Der Garten bekommt auch ab und an etwas von meiner Zeit ab, und nachdem Bibendum in der letzten Woche zu Besuch war, kommen in der nächsten Woche meine Eltern vorbei.

Bislang habe ich gerade mal ein Kinderbuch (immerhin auf Englisch, so dass die Challenge erledigt ist) gelesen, und auch wenn ich das Lesen etwas vermisse, so greife ich doch in meinen Mußestunden gerade lieber zum PS3-Kontroller oder zum DS – selbst für Manga reicht die Ruhe nicht. Dafür ist ein Spiel wie „Harvest Moon – Geschichten zweier Städte“ wunderbar, um mal eben etwas abzuschalten und ein paar gemütliche Minuten zu verbringen. Ich kann jederzeit speichern oder einfach nur kurz den DS zuklappen, wenn andere Verpflichtungen rufen oder ich mal wieder dabei bin einzunicken, weil der Schlaf in den vergangenen Nächten etwas zu kurz kam.

Aus diesem Grund wird meine „Ich lese gerade“-Anzeige wohl noch eine Weile unverändert bleiben, während ich in Konohana unterwegs bin und versuche, einen Hof zum Blühen zu bringen. 😉