Ich finde es wirklich schwierig, eine Rezension zu „Gerettete Worte – Reise zu Chinas verlorener Generation“ von Xinran zu verfassen, weil ich so viele verschiedene Gedanken zu dem Buch habe. Auf der anderen Seite hilft es mir oft, wenn ich versuche, diese Gedanken in (einigermaßen lesbare) Sätze zu fassen. In „Gerettete Worte“ veröffentlicht die Journalistin Xinran Interviews, die sie (vor allem) im Jahr 2006 mit Personen geführt hat, die im Durchschnitt 70 Jahre alt (die älteste Person war 97 Jahre alt) und so Zeitzeugen vom Aufstieg Mao Zedongs waren und die Entwicklung Chinas bis zum Anfang der 2000er mitverfolgen konnten. Mit diesen Interviews wollte Xinran einen Teil der chinesischen Geschichte festhalten, der aufgrund der Parteipolitik in China kaum – und wenn, dann sehr unzuverlässig – dokumentiert wurde.
Was mir als erstes beim Lesen auffiel, war, wie präsent Xinran in „Gerettete Worte“ ist und wie sehr ihre eigene Sicht auf die verschiedenen Dinge in ihren Interviewfragen durchscheint. Ich hatte in meiner Rezension zu ihrem Buch „Wolkentöchter“ (vor acht Jahren Oo) geschrieben, dass es mir vorkam, als ob die Autorin „anfangs unwissend und naiv an viele Themen herangegangen sei“, und auch dieses Mal hatte ich das Gefühl, dass Xinran nicht wirklich in der Lage war, mit einem offenen und objektiven Blick in die Interviews zu gehen. Spannend fand ich, dass sie oft darüber klagte, dass „der Westen“ über so wenig Wissen über China verfügen würde (und das, nachdem sich das Land jahrzehntelang gegen den Westen abgeschottet und nur sehr kontrolliert Informationen verbreitet hat). Außerdem schien Xinran immer wieder zu schwanken zwischen der Parteipropaganda, die sie in ihren vierzig Jahren in China unweigerlich in sich aufgenommen hat, und dem Bedürfnis, von ihren Interviewpartner*innen offene und ehrliche Kritik an (vergangener) Parteipolitik zu hören.
Es war schon spannend zu sehen, wie sehr Xinran selbst von ihrem Aufwachsen in China unter der Herrschaft der Kommunistischen Partei geprägt wurde und welche Aspekte sie dank der darauffolgenden zehn Jahren, die sie (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von „Gerettete Worte) in Großbritannien gelebt hat, kritisch ansprach. Xinrans Mischung aus Stolz auf den rasanten Fortschritt, den China zum Ende des Jahrhunderts gemacht hat, und den Zweifeln daran, ob die chinesische Regierung richtig handelt, wenn sie alles „Alte“ ausmerzt, fand ich sehr faszinierend. Xinran spricht im Laufe des Buchs selbst an, dass sie sich immer wieder dabei ertappt, dass sie bei Kritik an China sofort das Bedürfnis hat, auf all die Errungenschaften des Landes hinzuweisen, und beim Lesen fiel es mir sehr ins Auge, wie sie bei ihren Ansichten zwischen „es gibt so viele verschiedene Volksgruppen“ in China und „alle Chinesen (einer bestimmten Generation) sind genau so“ wechselte. Mir persönlich war es nicht möglich, diese subjektive Färbung aus den Texten herauszufiltern, und so hat mich Xinran als Interviewerin ebenso sehr beschäftigt wie ihre Interviewpartner*innen.
Was die Interviews selbst angeht, so ist es Xinran gelungen, wirklich eine große Brandbreite an Gesprächspartner*innen für „Gerettete Worte“ zu finden. Dabei wird natürlich auch hier wieder deutlich, wie sehr diese verlorene Generation von der Politik des vergangenen Jahrhunderts geprägt wurde. Es gibt sehr viele Passagen, die sich um die Aufopferungsbereitschaft der Interviewpartner*innen für die Partei drehen oder um die großartigen Entwicklungen, die ihre Arbeit ermöglicht hat, und nur sehr selten liest man einen Hauch von Kritik an den damaligen Plänen der Partei und die damit verbundene Willkür, der diese Personen häufig zum Opfer fielen. Dabei strotzen diese Interviews von Beschreibungen eines unfassbar harten Lebens, von Hunger und Tod, von Misshandlungen und Verfolgung, und oft genug habe ich eine Passage gelesen und mich am Ende gefragt, wie diese Person das überhaupt überlebt hat.
Es macht für mich definitiv einen Unterschied, ob ich mich anhand eines sachlichen Artikels über den „Langen Marsch“ informiere oder ob ich ein Interview mit einer Person lese, die dabei war und deren Füße den Rest ihres Lebens davon zeugten. In „Gerettete Worte“ kommt nicht nur ein Überlebener des „Langen Marschs“ zu Wort, sondern auch eine Generalin, die für Bildung zuständig war, ein Ehepaar, das an der Urbarmachung einer Wüste mitwirkte, und eine Akrobatin, die zu einer Zeit ins Ausland reiste, als China sich noch vom Rest der Welt abkapselte. Ich fand es spannend zu sehen, wie ein ehemaliger Bandit seine damalige Lebensweise beschönigte, während ein ehemaliger Polizist überraschend viel Zynismus in seinem Interview durchscheinen ließ. Obwohl „Gerettete Worte“ vor fast zwanzig Jahren veröffentlicht wurde, habe ich viele Informationen in dem Buch gefunden, die bei mir Wissenslücken geschlossen und mir neue Hintergründe zu schon bekannten Informationen verschafft haben. Außerdem war es wirklich berührend, all diese verschiedenen Personen kennenzulernen und mehr über ihre Lebensumstände zu erfahren.
Nach „The Troubled Girls of Dragomir Academy“ und „The Lost Girl“ von Anne Ursu habe ich mit „Breadcrumbs“ zu einem älteren Backlist-Titel der Autorin gegriffen . Die Handlung dreht sich um die Fünftklässlerin Hazel, die seit einem Schulwechsel das Gefühl hat, dass mit ihr irgendwas nicht in Ordnung ist. Wobei der Schulwechsel nur eine von mehreren Folgen des Umstands ist, dass Hazels Vater sie und ihre Mutter verlassen hat, um eine andere Frau zu heiraten. Zum Glück gibt es Jack, Hazels besten Freund, der im Nachbarhaus wohnt und mit dem sie den Großteil ihrer Freizeit verbringt. Wenn sie mit Jack zusammen ist, kann Hazel einfach sie selbst sein. Gemeinsam denken sich die beiden Superhelden aus, erleben Abenteuer und können die Sorgen, die zu Hause auf sie warten, vergessen. Doch dann verschwindet Jack, und Hazel ist sich sicher, dass es ihre Aufgabe als seine beste Freundin ist, ihn nach Hause zu bringen.
Der fantastische Teil der Handlung von „Breadcrumbs“ ist unübersehbar an das Märchen „Die Schneekönigin“ angelehnt, aber bevor dieser fantastische Teil überhaupt zum Tragen kommt, lernen wir in der ersten Hälfte des Romans erst einmal gründlich Hazel und ihr Umfeld kennen. Ich mochte die Protagonistin sehr und habe sie gern in ihrem Alltag begleitet, auch wenn mich ihr Leben (ebenso wie Jacks) häufig traurig gemacht hat. Hazel fühlt sich ständig fehl am Platz und weiß nicht, ob es daran liegt, dass sie adoptiert wurde, daran, dass sie zu viel Fantasie hat, oder daran, dass alle anderen im Gegensatz zu ihr anscheinend genau wissen, welche Regeln in welcher Situation gerade gelten. Weshalb Jack und die Tatsache, dass er sie so akzeptiert, wie sie nun einmal ist, für Hazel umso wichtiger ist. Bei ihm muss sie sich keine Gedanken darüber machen, ob sie sich richtig verhält. So wie sie jederzeit für ihn da ist, ist er immer bereit, Zeit mit ihr zu verbringen und sich auf ihre Ideen einzulassen.
Mit Jacks Verschwinden wechselt der Schauplatz von Hazels häufig herausfordernden Alltagsrealität zu einem unheimlichen magischen Wald voller Gefahren für das Mädchen. Hazel weiß, dass ihre Suche nach Jack riskant ist, aber sie fürchtet, dass sie die einzige ist, die ihn nach Hause bringen kann. Doch ihre Reise ist gefährlicher und herausfordernder, als sie es sich hätte vorstellen können, vor allem, da in dem magische Wald andere Spielregeln gelten, als Hazel es anhand all der von ihr gelesenen Fantasybücher erwartet hätte. Ich mochte die vielen verschiedenen märchenhafte Elemente, die Anne Ursu im späteren Teil des Romans aufgegriffen hat, und fand es sehr spannend, wie vielen bedrückenden Lebensgeschichten Hazel auf ihrer Reise begegnet. Dabei habe ich das Gefühl, dass die Autorin sehr gut die Balance hält zwischen märchenhafter Ummantelung von realen und eigentlich ziemlich verstörenden Themen (wie Depressionen, Missbrauch, alkoholkranke Eltern u. ä.) und überraschend klaren – und fast schon poetischen – Beschreibungen der Folgen, die diese Probleme für alle Beteiligten haben.
Das Ganze macht „Breadcrumbs“ zu keinem fluffig-märchenhaften Buch, aber zu einer wunderschönen und häufig ziemlich melancholischen Geschichte rund um die vielen verschiedenen Themen, die das Erwachsenwerden mit sich bringen. Dabei hätte ich die Handlung vermutlich deutlich weniger genossen, wenn Anne Ursu nicht immer wieder so wunderschöne, überraschende und treffende Sätze gefunden hätte, um Hazels Gedanken in Worte zu fassen. Ich habe es wirklich genossen, immer wieder an diesen Sätzen hängenzubleiben und sie dann in mir nachklingen zu lassen. Ebenso habe ich es gemocht, dass es in dem Buch so einige Illustrationen von Erin McGuire gibt, die auf der einen Seite die melancholische Stimmung der Geschichte wunderbar einfangen und auf der anderen Seite immer wieder zeigen, wie wichtig und wohltuend ihre Freundschaft für Hazel und Jack ist. Ich finde es spannend, wie unterschiedlich die bisher von mir gelesenen Romane von Anne Ursu waren, auch wenn alle eine ähnliche Atmosphäre hatten. Das macht mich auf jeden Fall neugierig auf die weiteren (Backlist-)Veröffentlichungen der Autorin – nur gut, dass ich schon ihren aktuellsten Titel („Not Quite a Ghost“) auf meinem SuB habe.
Ich habe im April gar nicht so wenig gelesen, aber relativ wenige Sachen, zu denen ich hier einen Lese-Eindruck festhalten kann.
Angie Thomas: The Manifestor Prophecy (Nic Blake and the Remarkables 1)
„The Manifestor Prophecy“ von Angie Thomas lag schon eine ganze Weile auf meinem SuB – vor allem, da ich in den letzten Jahren einige fantastische Romane von Schwarzen Autor*innen gelesen habe, deren Inhaltsangabe ähnlich klang und ich lieber etwas Abstand beim Lesen solch vergleichbarer Büchern habe. Aber da ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, mehr ältere Bücher vom SuB zu lesen, habe ich dieser Geschichte endlich eine Chance gegeben. Die Handlung dreht sich um die zwölfjährige Nic (Nichole), die zu den Remarkables (Personen mit magischen Fähigkeiten) gehört, die aber in einem „Unremarkable“-Umfeld aufwächst – was bedeutet, dass sie und ihr Vater ihre Magie verstecken müssen. Rund um ihren zwölften Geburtstag passieren dann einige unheimliche Dinge, die u. a. dazu führen, dass Nics Vater verhaftet wird, während sie mit zwei anderen Teenagern auf die Suche nach einem magischen Artefakt gehen muss.
Ich mochte Nic und die anderen Charaktere, die sich Angie Thomas für ihre Geschichte ausgedacht hat, sehr gern. Mir gefiel die magische Parallelwelt ebenso wie die diversen Anspielungen auf afrikanische Legenden sowie auf – leider häufig bedrückende – frühere und aktuelle Schwarze Historie. Außerdem gab es immer wieder wunderbar amüsante Momente als Ausgleich dafür, dass Nic und die anderen sich häufig in bedrohlichen Situationen wiedergefunden haben. Aber ich muss auch zugeben, dass mir viele Elemente in dem Roman sehr vertraut vorkamen, weil er sich jetzt nicht so sehr von anderen fantastischen Middle-Grade-Romanen (Schwarzer Autor*innen) unterschied. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und ich habe Lust, auch noch die Fortsetzung zu lesen, aber ich hoffe ein bisschen, dass Angie Thomas als Fantasyautorin in Zukunft noch einen etwas individuelleren Stil entwickeln wird.
Catie Murphy: Death of a Irish Druid (Dublin Driver Mysteries 6)
„Death of an Irish Druid“ ist der sechste (und bedauerlicherweise vorerst letzte) Band der Dublin-Drivers-Mysteries und er hat mir besonders gut gefallen. Diese cozy-mystery-Reihe dreht sich um die in Irland lebende Amerikanerin Megan Malone, die mit einem mit ihr befreundeten amerikanischen Ehepaar unterwegs ist, als sie über die Leiche eines selbsternannten Druiden stolpert. Obwohl auf den ersten Blick alles nach einem Unfall aussieht, gibt es so viele Ungereimtheiten rund um diesen Todesfall, dass Meg ihrer Neugierde nachgibt und mehr über den Verstorbenen und sein Leben herausfinden will. Ich fand es angenehm, dass dieses Mal die Vorraussetzungen für Megans Ermittlungen ganz anders waren als in den vorhergehenden Bänden. So ist ihr Freund, der für die Garda arbeitet, gerade im Ausland, dafür wird sie rundum von dem Ehepaar unterstützt, das gerade zu Besuch in Irland ist – was zu einigen amüsanten Szenen führt, wenn zum Beispiel amerikanische und irische Gepflogenheiten aufeinanderstoßen.
Das führt dazu, dass sich dieser Band anders anfühlt als die vorhergehenden, ohne dass ich auf all die Dinge, die ich sonst schon so in den Geschichten gemocht habe (all die kleine persönliche Geheimnisse, die von Megan aufgedeckt werden/das Verhältnis der Protagonistin zu ihren Freunden/Megans Fürsorge für diejenigen, die unter dem plötzlichen Verlust einer wichtigen Person leiden), verzichten musste. Dazu habe ich überraschende Details zu den unterschiedlichsten Themen wie britische Adelstitel in Irland, Irisches Erbrecht und Renaturierungsvarianten gelernt und mich dabei großartig unterhalten. Ich hoffe sehr, dass Catie/C.E. Murphy noch eine Möglichkeit findet, die weiteren vier Romane, die sie für diese Reihe schon geplant hatte, auch ohne den ursprünglichen Verlag zu veröffentlichen. Ich wüsste wirklich gern, wie es mit Megan nach diesem Band weitergeht und über welche Leichen sie in Zukunft noch stolpern wird.
Ariana Jade/Arizona Tape: The Coffee House Witch and the Grumpy Cat (The Cobblestone Coven 1)
„The Coffee House Witch and the Grumpy Cat“ hatte ich vorbestellt, als der Titel noch „The Coffee House Witch“ hieß, der Veröffentlichungstermin noch einige Wochen früher angesetzt war und das eBook noch ohne Seitenzahl gelistet wurde. Was bedeutete, dass ich keine Ahnung hatte, ob ich meine 99 Cent für eine nett klingende Kurzgeschichte oder für einen fantastischen Liebesroman ausgeben würde. Am Ende hatte die Geschichte einen Umfang von knapp über 100 Seiten und fühlte sich an, als ob ich den Anfang eines cozy Fantasy-Romans gelesen hätte. Die Handlung dreht sich um Hexe Cassiopeia, die nach zehn Jahren in „der Stadt“ zurück zu ihrer Großmutter zieht und ihr in ihrem Café hilft. Cassi weiß nicht so recht, wie es in Zukunft mit ihr weitergehen soll: Ihre Verlobung ist in die Brüche gegangen, ihren Job hat sie deshalb auch verloren (da ihre Chefs die Eltern ihrer Ex-Verlobten waren) und ihre Magie ist zur Zeit etwas wackelig.
Die Handlung war (soweit vorhanden) nett, ich mochte die Figuren rund um die Protagonistin (ehrlich gesagt mehr als Cassi selbst), ich habe grundsätzlich eine Schwäche für Geschichten, die in unserer Welt plus einem Hauch von Magie spielen, und auch wenn die diversen tierischen Familiare etwas gewollt niedlich-eigenwillig waren, war das okay zu lesen. Es störte mich auch nicht, dass von Anfang an offensichtlich war, dass Cassi im Laufe der Zeit Gefühle für ihre beste Freundin aus Kindheitstagen entwickeln wird. Was mich hingegen störte, war, dass ich mit diesem Band keine vollständige Geschichte bekommen habe. Es fühlte sich an, als ob ich eine längere Leseprobe gelesen hätte statt einer eigenständigen Novella. Und diese „Leseprobe“ war zwar ganz nett, aber jetzt nicht so überzeugend, dass es mir wert wäre, einige Wochen auf die nächste Portion der Geschichte zu warten und dafür dann drei Euro auszugeben, ohne vorhersagen zu können, ob dieser Teil sich beim Lesen dann befriedigender anfühlen wird …
Ich habe keine Ahnung, wie es passieren konnte, dass heute schon der 1. Mai ist. Ich bin so aus der Zeit gefallen, dass ich zum ersten Mal seit Jahren beinah den SuB-Beitrag zum Monatsanfang verpasst hätte … Immerhin kann ich vermelden, dass es mir zwar im April gesundheitlich nicht gut ging, dass aber auch für so einige Lesezeit gesorgt hat (und dass obwohl wir seit zwei Wochen die Wohnung schon wieder tagsüber verdunkeln müssen, weil es sonst zu warm wird). Ich habe nicht nur zu ein paar Bücher gegriffen, die schon ziemlich lange auf dem SuB lagen, sondern auch ziemlich viel Freude damit gehabt. Es ist immer schön zu sehen, dass da Bücher auf mich warteten, die immer noch meinem Lesegeschmack entsprechen.
Es wäre wunderbar, wenn ich das mit dem Lesen im Mai weiterhin so gut auf die Reihe bekommen würde. Und es würde mich freuen, wenn ich in den nächsten Wochen mal weniger kaufen als lesen würde. (Beinah hätte ich einen SuB-Abbau zu vermelden gehabt, aber dann kam meine verschollene Bestellung von „Artifical Condition“ am Mittwoch doch noch an. *g*) Allerdings hat mein Mann Ende Mai Urlaub, weil dann wieder das japanische Filmfestival ist und wir viel unterwegs sein werden …
Belletristik-SuB:
Julie Abe: Tessa Miyata is no Hero
Katherine Addison: The Tombs of the Dragons (The Cemeteries of Amalo 3)
Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
Sufiya Ahmed: Rosie Raja – Churchill’s Spy
Yukito Ayatsuji: The Mill House Murders
Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
Kaia Anderson: Sisters in Arms
Sophie Anderson: The Thief Who Sang Storms
Kelley Armstrong: The Gryphon’s Lair (A Royal Guide to Monster Slaying 2)
Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
Kelly Barnhill: The Ogress and the Orphans
Kelly Barnhill: When Women Were Dragons
Alice Bell: Displeasure Island (Grave Expectations 2)
T. J. Berry: Space Unicorn Blues
Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
Aliette de Bodard: A Fire Born of Exile
Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
Natasha Bowen: Skin of the Sea
Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
Sarah Rees Brennan: In Other Lands
Stephanie Burgis: The Raven Throne (The Raven Heir 2)
Rachel Caine: Paper and Fire (The Great Library 2)
Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
Jennifer Carson: To Find a Wonder
Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
Becky Chambers: Monk and Robot
Traci Chee: A Thousand Steps into the Night
Amber Chen: Of Jade and Dragons
David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
Rin Chupeco: Wicked as You Wish (A Hundred Names for Magic 1)
Rin Chupeco: The Bone Witch
Dhonielle Clayton: The Marvellers
Orlagh Collins: All the Invisible Things
Alyssa Colman: The Gilded Girls (Gilded Magic 1)
Leah Cypess: Thornwood (Sisters Ever After 1)
April Daniels: Dreadnought (Nemesis 1)
Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
Sarah Driver: Once we were Witches
Sarah Beth Durst: Race the Sands
Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
Louise Erdrich: The Birchbark House
Catherine Fisher: The Velvet Fox (The Clockwork Crow 2)
Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
Laura Ann Gilman: Silver on the Road
Nicole Glover: The Conductors
Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
Rachel Hartman: Seraphina
Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
Jim C. Hines: Terminal Alliance
Antonia Hodgson: The Raven Scholar (Eternal Path 1)
Tanya Huff: Wizard of the Grove
D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
Sharna Jackson: The Good Turn
Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
Diana Wynne Jones: Dogsbody
Diana Wynne Jones: Power of Three
Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
Michelle Ruiz Keil: All of Us with Wings
Celine Kiernan: Geisterpfade
Celine Kiernan: Königspfade
Mary Robinette Kowal: The Calculating Stars
Mary Robinette Kowal: The Spare Man
Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
Sarah Kuhn: From Little Tokyo with Love
R. F. Kuang: The Poppy War
Lillie Lainoff: One for All
L. D. Lapinski: The Whispering World (Artezans 2)
E. Latimer: Escape to Witch City
Patrice Lawrence: The Elemental Detectives
Yoon Ha Lee: Dragon Pearl
Y.S. Lee: The Body at the Tower (The Agency 2)
Y.S. Lee: The Traitor in the Tunnel (The Agency 3)
Y.S. Lee: Rivals in the City (The Agency 4)
Julie Leong: The Teller of Small Fortunes
Elizabeth Lim: Six Crimson Cranes
Ann Sei Lin: Rebel Fire (Rebel Skies 2)
Ann Sei Lin: Rebel Dawn (Rebel Skies 3)
Judy I. Lin: A Magic Steeped in Poison
Darcie Little Badger: Elatsoe
Cixin Liu: The Three-Body Problem
Emily Lloyed-Jones: The Drowned Woods
Kari Maaren: Weave a Circle Round
Janelle McCurdy: Mia and the Lightcasters (Umbra Tales 1)
Seanan McGuire: Middlegame
Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
Skye McKenna: Hedgwitch
Robin McKinley: Dragonhaven
Anna-Marie McLemore: Blanca and Roja
Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
Sangu Mandanna: Kiki Kallira Conquers a Curse (Kiki Kallira 2)
Karen M. McManus: Two can Keep a Secret
Kate Milford: The Boneshaker
Kate Milford: Bluecrowne
Kate Milford: The Thief Knot
Maya Montayne: Nocturna
Bethany C. Morrow: A Song Below Water
Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
Julie Murphy: Faith – Taking Flight
Julie Murphy: Faith – Greater Hights
Bishop O’Connell: The Stolen
Molly O’Neill: Greenteeth
Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
Mark Oshiro: The Insiders
Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)
Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
C. L. Polk: Stormsong (Kingston Cycle 2)
C. L. Polk: Soulstar (Kingston Cycle 3)
Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
Sarah Prineas: Dragonfell
Philip Reeve: Larklight (aussortiert)
Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
John Scalzi: Fuzzy Nation
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
A. G. Slatter: The Briar Book of the Dead
A. G. Slatter: The Crimson Road
Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel
Jessica Spotswood/Tess Sharpe: Toll and Trouble – 15 Tales of Women and Witchcraft (Anthologie)
Lucy Strange: Sisters of the Lost Marsh
Esme Symes-Smith: Sir Callie and the Champions of Helston
Emily J. Taylor: Hotel Magnifique
Charles den Tex: Die Zelle
Aiden Thomas: Cemetery Boys
Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
Sarah Tolcser: Song of the Current
Hana Tooke: The Unadoptables
Adrienne Tooley: Sweet & Bitter Magic
Tiffany Trent: Unnaturalist
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
Anne Ursu: Not Quiet a Ghost
Renee Watson: Piecing Me Together
Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
Martha Wells: The Cloud Roads
Martha Wells: Artificial Condition (The Murderbot Diaries 2)
Martha Wells: Rogue Protocol (The Murderbot Diaries 3)
Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
Amy Wilson: Angel and Bavar
Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
Katherine Woodfine: Spies in St. Petersburg (Taylor & Rose 2)
Katherine Woodfine: Villains in Venice (Taylor & Rose 3)
Katherine Woodfine: Nightfall in New York (Taylor & Rose 4)
Jy Yang: The Black Tides of Heaven
Kelly Yang: Front Desk
Seishi Yokomizo: Death on Gokumon Island
Katie Zhao: The Dragon Warrior
Xiran Jay Zhao: Iron Widow
Xiran Jay Zhao: Zachary Ying and the Dragon Emperor
Amélie Wen Zhao: Dark Star Burning, Ash Falls White
Ibi Zoboi: Pride
164 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang
Sachbuch-SuB (noch immer unvollständig):
Bernadette Banner: Make, Sew and Mend
Francis Burney: Journals and Letters
Caroline Criado Perez: Invisible Women – Exposing Data Bias in a World Designed for Men
Brunhilde Dähn: Berlin Hausvogteiplatz
Lydia Edwards: How to Read a Suit – A Guide to Changing Men’s Fashion from the 17th to the 20th Century
Ruth Goodman: How to be a Victorian
Molly Guptill Manning: When Books Went to War
Lindsey Fitzharris: The Butchering Art – Joseph Lister’s Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
Bea Koch: Mad & Bad – Real Heroines of the Regency
Natalie Livingstone: The Mistresses of Cliveden
Philip Mansel: Prince of Europe – The Life of Charles-Joseph de Ligne
Catherine Ostler: The Duchess Countess – The Woman who Scandalised a Nation
Tom Reiss: The Orientalist – In Search of a Man Caught Between East and West
Hannah Ritchie: Not the End of the World (abgebrochen und aussortiert)
Hallie Rubenhold: Lady Worsley’s Whim – An Eigtheenth-Century Tale of Sex, Scandal and Divorce
Hallie Rubenhold: Story of a Murder
Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking
Kimberley Wilson: Unprocessed – What Your Diet is Doing to Your Brain
Erst einmal wünsche ich euch Frohe Ostern! Ich habe keine Ahnung, wie viele Leute hier heute vorbeischauen, wo doch der Lese-Sonntag auf Ostern fällt, aber mich persönlich hält der Feiertag nicht davon ab den Lese-Sonntag wie üblich zu verbringen. Wobei ich heute – dank einer heftigen Erkältung – etwas angeschlagen bin, was dazu führt, dass ich vermutlich nicht mit meinem Mann brettspielen werde. Dem habe ich nämlich am vergangenen Wochenende bei Spielen von „Keep the Heroes Out!“ einen ziemlichen Schreck damit eingejagt, dass ich am Tisch sitzend ohnmächtig geworden bin, und das will er lieber nicht noch einmal erleben. *g* Ansonsten weiß ich noch nicht so recht, was ich heute lesen werde. Meiner ziemlich kurzen Konzentrationsspanne bin ich in den letzten Tagen damit entgegengekommen, dass ich ziemlich viele Leseproben gelesen habe. Was dazu führt, dass ich mich nicht entscheiden kann, ob ich damit noch etwas weitermache, mir ein neues eBook besorge, dessen Leseprobe mir gut gefallen hat, oder doch (vernünftigerweise) zu einem Buch vom SuB greifen (auch wenn das bedeutet, dass ich das zum Naseputzen ständig aus der Hand legen muss). Ich gönne mir also erst einmal noch etwas Zeit zum Wachwerden und schaue dann, ob mich doch ein bestimmtes Buch locken kann oder ob ich erst einmal weiter durch die gesammelten Leseproben auf meinem eReader arbeite …
Update 10:30 Uhr
Das mit dem Wachwerden ist heute anscheinend etwas schwierig, aber ich habe heute morgen ein bisschen Haushaltskram gemacht und mich dann mit dem eReader hingesetzt und drei Leseproben gelesen. Ich habe es mir in den letzten Monaten angewöhnt alle Bücher, die ich spontan interessant finde, erst einmal in einem „nicht sicher, ob das was für mich ist“-Ordner aufzulisten. Wann immer ich dann ein neues eBook kaufe, nutze ich die Gelegenheit und schicke mir ein paar Leseproben zu den Titeln in diesem Ordner auf meinen eReader. Die erste Leseprobe war die von „Ready or Not“ von Cara Bastone – ein Liebesroman, der mir in den letzten zwei oder drei Jahren ständig als Empfehlung vor die Nase gekommen ist und dessen Anfang mir gut gefiel. Die Handlung dreht sich um Eve, die nach einem One-Night-Stand schwanger wird und beschließt, dass sie das Baby behalten will. Während sie sonst all die Schwierigkeiten in ihrem Leben mit der Hilfe ihrer besten Freundin Willa gemeistert hat, sieht sich Willa dieses Mal nicht in der Lage Eve beizustehen – stattdessen springt Willas älterer Bruder Shep ein und das sorgt anscheinend dafür, dass sich die bislang freundschaftliche Beziehung zwischen Eve und Shep verändert. Die Leseprobe war amüsant, gerade weil jede Szene einen eigentlich ernsten Kern hat, die Figuren waren sympathisch (selbst Willa, die als Freundin hier nicht „perfekt“ funktioniert,) und diverse Personen haben betont, dass die Handlung weniger auf Liebesgeschichte, als auf „found family“ hinausläuft, was ich vielversprechend finde. Mal schauen, ob ich mir das Buch heute noch gönne – es scheint selbst in unkonzentriertem Zustand gut lesbar zu sein.
Leseprobe Nr. 2 war „Hot Hex Boyfriend“ von Carly Bloom, was von einer Youtuberin mit den „The Witches of Thistle Grove“-Büchern von Lana Harper verglichen wurde. Diesen Vergleich kann ich nach den wenigen gelesenen Seiten nicht nachvollziehen und während ich die bislang gelesenen Lana-Harper-Titel gemocht habe, bezweifel ich, dass mir „Hot Hex Boyfriend“ zusagen wird. Es gab so viele Elemente zu Beginn der Geschichte, die von der Autorin anscheinend gezielt eingebaut wurden, um „amüsant“ zu sein, die mich aber eher mit den Augen rollen ließen. Dazu kommt, dass ich den Protagonisten absolut unsympathisch fand und keinen ganzen Roman mit ihm lesen will, selbst wenn er sich (durch die Liebe einer Frau *argh*) deutlich ändern sollte. Es wäre vermutlich weniger schlimm gewesen, wenn die gesamte Handlung aus der Perspektive der Protagonistin erzählt würde, aber da ich seine Perspektive schon während der Leseprobe teilen musste, reichen mir diese wenigen Seiten, um das Buch nicht weiter in Betracht zu ziehen!
Danach habe ich ein bisschen „Animal Crossing“ gespielt, wobei ich immer wieder eingenickt bin. Weshalb ich jetzt wohl lieber erst einmal schaue, ob ich was zu Frühstück finde und ob mich das etwas wacher werden lässt.
Update 13:00 Uhr
Ein Frühstück und ein paar Leseproben später … Wobei „Frühstück“ vielleicht eine etwas übertriebene Bezeichnung für eine Banane, ein Riegel Schokolade und eine Tasse heiße Milch mit Honig ist. Aber es beruhigt den knurrenden Magen, die Schokolade schmeckt intensiv genug, dass ich das Gefühl habe, ich hatte was „Leckeres“ und alles zusammen lässt sich auch mit kratzendem Hals zu mir nehmen.
Was die Leseproben angeht, so habe ich die ersten Kapitel von „Perfectly Imperfect Pixie“ von MJ May gelesen. Ich bin mir nicht sicher, ob das reine Fantasy oder Romantasy ist (ich vermute letzteres). Ich fand den Erzählton gut lesbar, die Figuren sympathisch und da ich grundsätzlich „found family“-Geschichten mag, bleibt der Titel auf auf der „irgendwann mal lesen“-Liste. Ich lese gern „humorvolle“ Liebesgeschichten – solange die Handlung einen ernsten Kern hat, die dafür sorgt, dass ich auch die Figuren und ihre Probleme ernst nehmen kann. Da es hier um den untypischen Pixie Phil(odendron) geht, der das Gefühl hat, dass sein neuer Job die letzte Chance für ihn ist sich mit seinen Pixiefähigkeiten seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Während Phils neuer Arbeitgeber sich mit Sorgerechtsstreitigkeiten rund um die Kinder seines verstorbenen Bruders herumschlägt und damit überhaupt eine Beziehung zu diesen Kindern aufzubauen.
Danach ging es weiter mit „The Spare Man“ von Mary Robinette Kowal – obwohl ich von der Autorin noch „The Calculating Stars“ auf dem SuB habe und deshalb eigentlich nicht nach weiteren Büchern von ihr Ausschau halte. Aber ich war vor ein paar Tagen über diesen Titel gestolpert und die Mischung aus Krimi und SF und die Tatsache, dass es ein Einzelband ist, haben mich gelockt. Erzählt wird die Handlung aus der Perspektive von Tesla Crane, einer reichen Erbin und Investorin, die auf ihrer Hochzeitsreise ist, als es auf dem Raumschiff (dessen Atmosphäre eher an ein altmodisches Kreuzfahrtschiff erinnert) einen Mord gibt. Da Teslas frisch angetrauter Ehemann Mishal als Täter verdächtigt wird, beginnt sie gemeinsam mit ihrem Assistenzhund zu ermitteln. Normalerweise mag ich es nicht, wenn jemand verdächtigt wird, nur weil er am Tatort war – weshalb dann die Person selber oder die dieser Person nahestehende Protagonistin ermitteln muss. Aber hier stört es mich nicht, weil ich die Genremischung plus die Erzählweise, die mich sehr an eine moderne Version der „Der dünne Mann“-Filme erinnert, sehr mochte. Ich fürchte, ich muss jetzt mal gut überlegen, ob ich das eBook oder das Taschenbuch bestelle … Weshalb ich gerade eine Bestellung bei „meinem“ Buchhändler in Großbritannien aufgegeben habe. 😉
Update 16:45 Uhr
Nachdem ich „The Spare Man“ bestellt hatte, fiel mein Blick auf „The Tomb of Dragons“ von Katherine Addison, das ich Ende März geliefert bekommen und noch nicht gelesen hatte. Da ich gerade große Lust auf diese Art von Geschichten habe, aber fürchtete, dass ich zu müde wäre, um mich auf einen neuen Fall für Thara Celehar einzulassen, habe ich die beiden Vorgänger-Bände aus dem Regal geholt.
Ich mag Katherine Addisons Schreibstil und vor allem mag ich ihren ganz besonderen Thara Celehar (auch wenn ich niemals in seiner Welt voller Kirchenpolitik, Intrigen und Mord leben wollen würde). Allerdings sind mir nach einigen Kapiteln von „The Witness for the Dead“ die Augen zugefallen, weshalb es für mich dann erst einmal einen ausgiebigen Mittagsschlaf auf dem Sofa gab. Mein Mann hat mich aus dem dann geweckt, um zu fragen, ob ich Lust auf eine Runde „Nachmittagssüß“ hätte, weshalb es für mich gerade Schokolade, Marzipan-Eier und Pfefferminztee in meiner neuen Capybara-Tasse gab. Die Tasse habe ich im vergangenen Monat von unserer ehemaligen Nachbarin geschenkt bekommen und freue mich beim Trinken immer, wenn das im Tee sitzende Capybara so nach und nach auftaucht.
Update 20:15 Uhr
Nach dem Teetrinken habe ich erst einmal zur Switch gegriffen und „Hello Kitty Island Adventure“ gespielt. Das Spiel macht mir immer noch viel Spaß und ich finde es ganz angenehm, dass ich aktuell nicht mehr so viele neue Dinge zu entdecken habe. Das hat mir heute die Gelegenheit gegeben etwas Zeit mit der Suche nach Gudetama zu verbringen, von denen ich noch drei fotografieren musste. Beim letzten habe ich dann auf einen Walkthrough zurückgegriffen, weil ich das verflixte Ding einfach nicht gefunden habe. *g* Damit war ich so gut beschäftigt, dass ich erst aufgehört habe zu spielen, als es Zeit zum Kochen wurde.
Zum Abendessen gab es heute eine fertige Mischung für „Couscous-Linsen-Salat“, die ich immer noch mit Tomatenmark und Feta abschmecke. (Letzteres vor allem, weil die Mischung intensiv pfeffrig ist und dringend abgemildert werden muss.) Dazu dann noch Falafel, um etwas Struktur beim Essen zu haben und weil es vom Geschmack her passt. Alles in allem dauert das Kochen heute ungefähr sieben Minuten, was mir wirklich entgegen kam. 😉
Update 23:00 Uhr (letztes Update)
Den Abend habe ich vor allem mit „The Witness for the Dead“ verbracht. Ich mag den Protagonisten so sehr und ich begleite ihn sehr gern bei seiner Arbeit, obwohl sein Job (und sein Leben) eigentlich ziemlich bedrückend ist. Bevor ich gleich ins Bett gehe, gönne ich mir noch das heutige „Rewilding Jude“-Video. Ich gucke den Kanal seit fast einem halben Jahr und finde Judes Videos immer wunderbar entspannend, gerade weil bei seinen ganzen Projekten selten etwas auf Anhieb klappt. Auf jeden Fall sorgen seine Videos bei mir für gute Laune, was dann hoffentlich dafür sorgt, dass ich gleich gut einschlafen kann. 🙂
Ich hatte heute einen überraschend abwechslungsreichen Tag, wenn ich bedenke, dass ich das Sofa kaum verlassen habe. Danke, dass ihr – trotz der österlichen Familientermine – vorbeigeschaut und kommentiert habt! Ich hoffe, ihr hattet einen wunderschönen Ostersonntag und könnt auch den morgigen Feiertag noch genießen!
Da ich im Februar nicht genug gelesen hatte, dass sich ein eigener Beitrag mit Lese-Eindrücken gelohnt hätte, gibt es dieses Mal die Anmerkungen für zwei Monate.
K.B. Wagers: Behind the Throne/After the Crown/Beyond the Empire (The Indranan War 1-3)
Diese Space Opera hatte mich im Februar überraschend gefesselt. Die Handlung dreht sich um die 38jährige Prinzessin Hail(imi), die vor zwanzig Jahren von ihrem Heimatplanten Indranan geflüchtet ist und sich (unter dem Pseudonym Cressen Stone) als Gunrunner ihren Lebensunterhalt verdient hat. Zu Beginn der Trilogie wird sie von Geheimdienstmitarbeitern ihrer Mutter aufgespürt und gegen ihren Willen nach Hause geschleppt, weil in den vergangenen Monaten der Großteil der kaiserlichen Familie ausgelöscht wurde. Die Romane sind eine Mischung aus viel Planung/Ermittlung und Action, was mich recht gut unterhalten hat. Aber wirklich gepackt haben mich die Figuren, ihre komplizierten Beziehungen zueinander und die Trauer, die sich durch die gesamte Geschichte zieht.
Hail trauert um die Familienmitglieder, die sie verloren hat, darum, dass sie nie ein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter hatte, und um den Mann, mit dem sie fast zwanzig Jahre zusammengelebt hat und der kurz vor ihrer Rückkehr auf ihren Heimatplaneten getötet wurde – was dazu führt, dass es (yeah!) keine Liebesgeschichte in dieser Trilogie gibt. Die engste Beziehung, die die Protagonistin in dieser Trilogie hat, knüpft sie mit dem Mann, der unter anderen Umständen ihr Schwager gewesen wäre, und mit dessen Ehemann. Dazu kommt, dass Hails Heimat sehr indisch inspiriert ist, was ich sehr reizvoll fand, auch wenn ich nicht beurteilen kann, wie angemessen die Umsetzung der Autorin da ist. Es gibt am Ende des dritten Bandes ein paar Elemente, die von der Protagonistin „übersehen“ werden, obwohl sie offensichtlich sind, was daran liegt, dass die Autorin damit schon Hinweise für die nächste Trilogie legt. Darauf hätte ich verzichten können, aber es war auch nicht so schlimm, dass es mir den Spaß an den drei Büchern verdorben hätte.
R.C. Joshua: Demon World Boba Shop
Über „Demon World Boba Shop“ hatte ich im Februar schon beim Lese-Sonntag geschrieben. Der Roman ist eine isekai-Geschichte, was bedeutet, dass sich der Protagonist Arthur nach seinem Tod in einer fantastischen Welt wiederfindet, in der er seine Fähigkeiten wie in einem klassischen RPG aufleveln kann. Doch anders als bei den meisten isekai-Titeln verdingt Arthur sich nicht als Abenteurer, sondern eröffnet in dieser (durch und durch netten) Welt einen Shop für Bubble Tea. Das ist unglaublich erholsam zu lesen und für so einige amüsante Szenen rund um das Level-System und Arthurs sich entwickelnde Fähigkeiten sorgte. Außerdem gibt es immer wieder Dinge, bei denen Arthur sich beweisen oder jemandem helfen muss, so dass es regelmäßig Momente gibt, in denen er das Gefühl hat, dass etwas Wichtiges auf dem Spiel steht. Das sorgt dafür, dass die Handlung bei aller Nettigkeit nicht langweilig wird. (Teil 2 war übrigens im März ebenso nett zu lesen, während ich mich am Ende des dritten Bands ziemlich unzufrieden fühlte, weil so viel Potenzial ungenutzt blieb und sich so viele Herausforderungen als nichtig herausstellten. Ich weiß noch nicht, ob ich die Reihe danach noch fortsetzen mag.)
Martha Wells: All Systems Red (The Murderbot Diaries 1)
„All Systems Red“ habe ich 2019 geschenkt bekommen, und seitdem lag es auf dem SuB, obwohl ich davon ausging, dass mir die Geschichte gut gefallen würde. Aber es wurde damals so viel über die Murderbot Diaries geredet, dass ich das Gefühl hatte, ich könnte nicht unbefangen ans Lesen gehen. Sechs Jahre später hingegen habe ich das Buch sehr genossen! Ich mochte Murderbots Erzählstimme, ich habe mich sehr über seine Sicht auf die Welt amüsiert, und ich bin gespannt, wie es mit ihm weitergeht – weshalb ich mir nach dem Lesen direkt „Artificial Condition“ bestellt habe. Ich bin mir sicher, dass der Band nach dem Eintreffen keine sechs Jahre auf dem SuB liegen wird …
Stephanie Burgis: Wooing the Witch Queen (Queens of Villainy 1)
„Wooing the Witch Queen“ ist der neuste Roman von Stephanie Burgis, und ich muss zugeben, dass ich erstaunlich wenig dazu zu sagen habe. Ich habe die Geschichte beim Lesen genossen und regelmäßig schmunzeln müssen. Ich mochte die Charaktere, ich mochte die zaghafte Liebesgeschichte zwischen der „wicked witch queen“ und dem Erzherzog, der aufgrund einer Verwechslung von ihr als Bibliothekar engagiert wurde, und ich freue mich auf die noch erscheinenden beiden Bände der Trilogie. Aber ich muss auch zugeben, dass das diese Art von „netter“ Geschichte war, bei der nicht viel haften bleibt. Obwohl sowohl die Königin als auch der Erzherzog viel Schlimmes in ihrer Vergangenheit erlebt haben, war ich emotional recht wenig engagiert beim Lesen. „Wooing the Witch Queen“ ist ein wirklich netter „cozy fantasy“-Roman, aber fast schon zu cozy – dieser Geschichte hätte ein Hauch von Drama ganz gut getan.
Michiko Aoyama: What your are looking for is in the library
Michiko Aoyama erzählt in „What your are looking for is in the library“ fünf Episoden, in denen das Leben von fünf verschiedenen Personen durch eine überraschende Buchempfehlung der Bibliothekarin Sayuri Komachi eine notwendige Wendung nimmt. Ich mag diese Art von ruhigen Geschichten, die mir einen Einblick in ein (fiktives) Leben geben und am Ende mit dem Gefühl zurücklassen, dass die Person, um die es geht, in eine für sie gute Richtung weitergehen wird. Diese Mischung aus Realismus, einem Hauch Ungewöhnlichem und einem kleinen Blick in eine andere Kultur empfinde ich als wirklich wohltuend.
Jedes Mal, wenn ich zum Monatsende den neuen SuB-Beitrag vorbereite, denke ich, dass ich endlich die Sachbuchliste auf den aktuellen Stand bringen sollten – und dann blicke ich auf die Fächer mit meinen Sachbüchern und verschiebe die Angelegenheit um einen weiteren Monat … Mal schauen, ob ich das bis zum Jahresende auf die Reihe bekomme. 😉
Was den März angeht, so habe ich gelesen, gelesen und gelesen (und war weiterhin fast durchgehen offline). Wenn ich nicht gleichzeitig neue Bücher gekauft hätte, dann hätte sich das auch mal beim SuB bemerkbar gemacht, aber so habe ich immerhin zwei Titel weniger in der Belletristik-Liste (und einen mehr bei den Sachbüchern). Mal schauen, ob ich diese Leselust in den April retten kann …
Belletristik-SuB:
Julie Abe: Tessa Miyata is no Hero
Katherine Addison: The Tombs of the Dragons (The Cemeteries of Amalo 3)
Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
Sufiya Ahmed: Rosie Raja – Churchill’s Spy
Yukito Ayatsuji: The Mill House Murders
Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
Kaia Anderson: Sisters in Arms
Sophie Anderson: The Thief Who Sang Storms
Kelley Armstrong: The Gryphon’s Lair (A Royal Guide to Monster Slaying 2)
Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
Kelly Barnhill: The Ogress and the Orphans
Kelly Barnhill: When Women Were Dragons
Alice Bell: Displeasure Island (Grave Expectations 2)
T. J. Berry: Space Unicorn Blues
Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
Aliette de Bodard: A Fire Born of Exile
Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
Natasha Bowen: Skin of the Sea
Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
Sarah Rees Brennan: In Other Lands
Stephanie Burgis: The Raven Throne (The Raven Heir 2)
Rachel Caine: Paper and Fire (The Great Library 2)
Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
Jennifer Carson: To Find a Wonder
Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
Amber Chen: Of Jade and Dragons
David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
Rin Chupeco: Wicked as You Wish (A Hundred Names for Magic 1)
Rin Chupeco: The Bone Witch
Dhonielle Clayton: The Marvellers
Orlagh Collins: All the Invisible Things
Alyssa Colman: The Gilded Girls (Gilded Magic 1)
Leah Cypess: Thornwood (Sisters Ever After 1)
April Daniels: Dreadnought (Nemesis 1)
Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
Sarah Driver: Once we were Witches
Sarah Beth Durst: Race the Sands
Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
Louise Erdrich: The Birchbark House
Catherine Fisher: The Velvet Fox (The Clockwork Crow 2)
Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
Laura Ann Gilman: Silver on the Road
Nicole Glover: The Conductors
Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
Rachel Hartman: Seraphina
Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
Jim C. Hines: Terminal Alliance
Antonia Hodgson: The Raven Scholar (Eternal Path 1)
Tanya Huff: Wizard of the Grove
D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
Sharna Jackson: The Good Turn
Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
Diana Wynne Jones: Dogsbody
Diana Wynne Jones: Power of Three
Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
Michelle Ruiz Keil: All of Us with Wings
Celine Kiernan: Geisterpfade
Celine Kiernan: Königspfade
Mary Robinette Kowal: The Calculating Stars
Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
Sarah Kuhn: From Little Tokyo with Love
R. F. Kuang: The Poppy War
Lillie Lainoff: One for All
L. D. Lapinski: The Whispering World (Artezans 2)
E. Latimer: Escape to Witch City
Patrice Lawrence: The Elemental Detectives
Yoon Ha Lee: Dragon Pearl
Y.S. Lee: The Body at the Tower (The Agency 2)
Y.S. Lee: The Traitor in the Tunnel (The Agency 3)
Y.S. Lee: Rivals in the City (The Agency 4)
Julie Leong: The Teller of Small Fortunes
Elizabeth Lim: Six Crimson Cranes
Ann Sei Lin: Rebel Fire (Rebel Skies 2)
Ann Sei Lin: Rebel Dawn (Rebel Skies 3)
Judy I. Lin: A Magic Steeped in Poison
Darcie Little Badger: Elatsoe
Cixin Liu: The Three-Body Problem
Emily Lloyed-Jones: The Drowned Woods
Kari Maaren: Weave a Circle Round
Janelle McCurdy: Mia and the Lightcasters (Umbra Tales 1)
Seanan McGuire: Middlegame
Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
Skye McKenna: Hedgwitch
Robin McKinley: Dragonhaven
Anna-Marie McLemore: Blanca and Roja
Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
Sangu Mandanna: Kiki Kallira Conquers a Curse (Kiki Kallira 2)
Karen M. McManus: Two can Keep a Secret
Kate Milford: The Boneshaker
Kate Milford: Bluecrowne
Kate Milford: The Thief Knot
Maya Montayne: Nocturna
Bethany C. Morrow: A Song Below Water
Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
Julie Murphy: Faith – Taking Flight
Julie Murphy: Faith – Greater Hights
Bishop O’Connell: The Stolen
Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
Mark Oshiro: The Insiders
Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)
Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
C. L. Polk: Stormsong (Kingston Cycle 2)
C. L. Polk: Soulstar (Kingston Cycle 3)
Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
Sarah Prineas: Dragonfell
Philip Reeve: Larklight
Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
John Scalzi: Fuzzy Nation
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
A. G. Slatter: The Briar Book of the Dead
A. G. Slatter: The Crimson Road
Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel
Jessica Spotswood/Tess Sharpe: Toll and Trouble – 15 Tales of Women and Witchcraft (Anthologie)
Lucy Strange: Sisters of the Lost Marsh
Esme Symes-Smith: Sir Callie and the Champions of Helston
Emily J. Taylor: Hotel Magnifique
Charles den Tex: Die Zelle
Aiden Thomas: Cemetery Boys
Angie Thomas: Nic Blake and the Remarkables – The Manifestor Prophecy
Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
Sarah Tolcser: Song of the Current
Hana Tooke: The Unadoptables
Adrienne Tooley: Sweet & Bitter Magic
Tiffany Trent: Unnaturalist
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
Anne Ursu: Breadcrumbs
Anne Ursu: Not Quiet a Ghost
Renee Watson: Piecing Me Together
Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
Martha Wells: The Cloud Roads
Martha Wells: Artificial Condition (The Murderbot Diaries 2)
Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
Amy Wilson: Angel and Bavar
Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
Katherine Woodfine: Spies in St. Petersburg (Taylor & Rose 2)
Katherine Woodfine: Villains in Venice (Taylor & Rose 3)
Katherine Woodfine: Nightfall in New York (Taylor & Rose 4)
Xinran: Gerettete Worte
Jy Yang: The Black Tides of Heaven
Kelly Yang: Front Desk
Seishi Yokomizo: Death on Gokumon Island
Katie Zhao: The Dragon Warrior
Xiran Jay Zhao: Iron Widow
Xiran Jay Zhao: Zachary Ying and the Dragon Emperor
Amélie Wen Zhao: Dark Star Burning, Ash Falls White
Ibi Zoboi: Pride
164 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang
Sachbuch-SuB (noch immer unvollständig):
Bernadette Banner: Make, Sew and Mend
Francis Burney: Journals and Letters
Caroline Criado Perez: Invisible Women – Exposing Data Bias in a World Designed for Men
Brunhilde Dähn: Berlin Hausvogteiplatz
Lydia Edwards: How to Read a Suit – A Guide to Changing Men’s Fashion from the 17th to the 20th Century
Ruth Goodman: How to be a Victorian
Molly Guptill Manning: When Books Went to War
Lindsey Fitzharris: The Butchering Art – Joseph Lister’s Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
Bea Koch: Mad & Bad – Real Heroines of the Regency
Natalie Livingstone: The Mistresses of Cliveden
Philip Mansel: Prince of Europe – The Life of Charles-Joseph de Ligne
Catherine Ostler: The Duchess Countess – The Woman who Scandalised a Nation
Tom Reiss: The Orientalist – In Search of a Man Caught Between East and West
Hannah Ritchie: Not the End of the World
Hallie Rubenhold: Lady Worsley’s Whim – An Eigtheenth-Century Tale of Sex, Scandal and Divorce
Hallie Rubenhold: Story of a Murder
Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking
Kimberley Wilson: Unprocessed – What Your Diet is Doing to Your Brain
K. O’Neill ist schon seit einiger Zeit jemand, von dem ich jeden neuen Comic kaufe, weil ich die vorhergehenden Arbeiten so sehr mochte. „A Song for You & I“ ist Anfang März erschienen und erzählt die Geschichte einer jungen Person, die zum Ranger ausgebildet wird. Ranger dienen als Brücke zwischen der Natur und den Menschen, sie helfen in Notsituationen, sie dokumentieren Flora und Fauna und zu ihrer Tätigkeit gehört eine enge Bindung zur ihrem geflügelten Pferd. Doch die Hauptfigur in diesem Comic trifft zu Beginn der Geschichte eine unüberlegte Entscheidung, die dafür sorgt, dass ihr Pferd Kestrel verletzt wird. Da Kestrel einige Zeit lang nicht in der Lage ist zu fliegen, müssen die beiden in den Wochen nach der Verletzung in der Nähe ihrer Ausbildungsstätte bleiben.
Das führt dazu, dass die Hauptfigur R. sehr viel Zeit mit dem jungen Schäfer Leone verbringt, obwohl sie bislang immer auf ihn herabgeschaut hat. Leone verbringt den ganzen Tag mit den Schafen seiner Familie auf der Weide. Doch statt sich aufmerksam um die Tiere zu kümmern, beschäftigt er sich lieber mit seiner Geige. Je besser sich die beiden Charaktere kennenlernen, desto mehr fangen sie an, Verständnis füreinander zu empfinden und sich gegenseitig zu helfen. Und da R. im Laufe der Geschichte Leone bei seinen Auslieferungen hilft, kommt es auch immer wieder zu Begegnungen mit neuen Figuren, die dafür sorgen, dass R. einen anderen Blick auf die Tätigkeit als Ranger, auf das Leben anderer Personen oder auf die Natur in ihrer Region werfen kann.
Was die Zeichnungen betrifft, so ist „A Song for You & I“ – wie schon K. O’Neills vorhergehenden Veröffentlichungen (z. B. die „Tea Dragon Society“-Titel) – in weichen, matten Farbtönen gehalten, während bei den Panels selbst der Fokus weniger auf feine Details als auf die Gesamtatmosphäre gesetzt wurde. Ich persönlich mag diesen bilderbuchartigen Charakter von K. O’Neills Werken und nehme mir gern Zeit, die einzelnen Panels zu betrachten – vielleicht gerade weil sie so wenig Anlass zur Reibung bieten und einfach „nur“ wohltuend sind. Auch die Handlung ist nicht gerade herausfordernd, aber die Geschichte ist so niedlich und nett zu verfolgen. Es liegt schnell auf der Hand, was für Probleme R. und Leone in ihrem Leben haben, und es gibt – trotz Kestrels Verletzung zu Beginn des Comics – so gut wie kein Drama in der Geschichte.
So lässt sich beim Lesen entspannt mitverfolgen, wie die beiden Figuren nach und nach die Erkenntnisse gewinnen, die ihnen helfen, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen und ihre Träume zu verwirklichen. So eine süße Geschichte ist sehr erholsam zu lesen, was für sich genommen ja vollkommen ausreichend ist, aber normalerweise auch dafür sorgt, dass eine Handlung mit so wenig Ecken und Kanten nicht lange in meiner Erinnerung haften bleibt. Doch wenn ich nach den Tieln gehen kann, die ich bisher von K. O’Neill gelesen habe, dann werde ich mich in den nächsten Monaten immer wieder dabei ertappen, dass ich an einen unbedeutend wirkenden Moment, eine Nebenfigur oder eine andere Kleinigkeit aus „A Song for You & I“ zurückdenken werde. Ich bin gespannt, welches Element bei mir dieses Mal dafür sorgt, dass ich mich immer wieder an den Comic erinnere. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass ich den Comic auch in den kommenden Jahren häufiger aus dem Regal ziehen werde, um mich an den hübschen Zeichnungen und den sympathischen Figuren zu erfreuen.
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