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James Maxey: Nobody Gets the Girl (Whoosh! Bam! Pow! 1)

Ich habe das „Modern Magic“-Bundle eine ganze Weile ruhen lassen, weil mir die neunte Geschichte in der Sammlung („The Soul Cages“ von Nicole Givens Kurtz) überhaupt nicht zugesagt hatte. Nachdem ich mich wochenlang dabei ertappte, dass ich alles andere lieber tat, als einen Absatz im Buch zu lesen, habe ich den Roman abgebrochen. Weiter geht es also mit der zehnten Geschichte in dem Bundle, mit „Nobody Gets the Girl“ von James Maxey. Wenn ich das richtig recherchiert habe, dann ist das der erste Titel einer zweiteiligen Serie, wobei zwischen den beiden Romanen neun Jahre liegen, was bei mir immer den Verdacht erweckt, dass der Autor die Handlung ursprünglich nicht weiterschreiben wollte. Auf jeden Fall scheinen im zweiten Teil die „Bösewichte“ zu Wort zu kommen, was ich grundsätzlich nicht uninteressant finde.

Doch erst einmal zu „Nobody Gets the Girl“. Richard Rogers scheint ein ganz normaler langweilige Mann zu sein, wenn man davon absieht, dass er in seiner Freizeit als Stand-up Comedian unterwegs ist. Damit kommt er beim Publikum auch ganz gut an, aber es hat ihm immer der Mut (und die Unterstützung seiner Frau) gefehlt, um seinen Alltagsjob zu kündigen und mehr aus seinem Hobby zu machen. Als er eines morgens aufwacht und feststellen muss, dass anscheinend über Nacht ein fremdes Ehepaar in sein Haus gezogen ist und niemand ihn mehr sehen kann, muss er sein eingefahrenes Leben hinter sich lassen und beginnt eine Karriere als der Superheld „Nobody“. Wobei ich zugeben muss, dass Nobody nicht gerade besonders superheldenhaft ist, aber genau das macht die Geschichte auch so lesenswert und den Protagonisten – trotz all seiner Fehler – so sympathisch.

Da dieser Teil sehr früh im Roman geklärt wird, gehe ich mal auf den Grund für Richards Veränderung ein: Als ein (verrückter?) Wissenschafter eine Zeitreise machte, um die Welt zu retten, hat er aus Versehen dafür gesorgt, dass Richard nie gezeugt wurde. Doch da Richard selber sich an sein Leben und an all die Dinge, die er getan hat, erinnern kann und an seiner Existenz festhält, wird er nicht einfach aus dieser Welt ohne seine Geburt gelöscht, sondern lebt gewissermaßen parallel zur restlichen Welt. Was dazu führt, dass nur diejenigen, die kein Problem damit haben, die unglaubwürdige Tatsache, dass es einen unsichtbaren Menschen gibt, zu als wahr anzusehen, ihn sehen können. (Wobei ich mich da gerade frage, ob der Autor nicht einen Denkfehler bei den „Sichtbar-Unsichtbarkeits-Regeln“ gemacht hat.) Da der Wissenschaftler verantwortlich für Richards Unsichtbarkeit ist und Verwendung für einen unsichtbaren Spion hätte, heuert er Nobody an, um seinen Erzfeind, den zerstörerischen Rex Monday, aufzuspüren und zu vernichten.

Ich fand es sehr schön, wie James Maxey mit einer klassischen Superheldenwelt spielt und einen ganz normalen durchschnittlichen Menschen ohne besondere Fähigkeiten in die Konflikte zwischen einem guten und einen bösen Genie wirft. Wobei man als Leser zwar anfangs problemlos akzeptieren kann, dass der Wissenschaftler, der an Richards Situation Schuld ist, der Gute in der Geschichte ist, aber sich doch sehr schnell fragt, ob es wirklich noch „gut“ ist, wenn man für die Verwirklichung seiner heeren Ziele zu unlauteren Mitteln greift. Auch die beiden (erwachsenen) Töchter des Doktors, die selber als Superheldinnen berühmt sind, scheinen durch die Tatsache, dass sie über solche Mächte verfügen, korrumpiert zu sein, obwohl sie nichts anderes tun wollen, als die Menschheit zu beschützen.

Wenn ich ehrlich bin, dann bringt James Maxey eigentlich gar nicht so viel Neues rund um die ewige Diskussion, welche Verpflichtungen übermächtige Fähigkeiten (in Superhelden-Universen) mit sich bringen und wo der Punkt ist, ab dem die guten Absichten in „böse“ Handlungen und Machtmissbrauch umschlagen. Aber ich mochte es, wie man diese Welt und die verschiedenen Parteien durch die Augen von Nobody kennenlernt und Stück für Stück weitere Informationen zu den Motiven und Handlungen der unterschiedlichen Gruppierungen erhält. Ich habe mir beim Lesen viele Gedanken darüber gemacht, welche Lösungen es vielleicht für die verschiedenen Probleme gäbe und wie man mit den beiden gegensätzlichen Parteien wohl umgehen müsste. Aber vor allem die kleinen Dinge fand ich faszinierend, wie die Vorstellung was wohl mit einem Mann passiert, der theoretisch in der Lage ist, die Gedanken aller Menschen auf der Welt zu lesen – und wie es wohl wäre als seine Tochter aufzuwachsen …

Iris Grädler: Meer des Schweigens (Hörbuch)

In den letzten Monaten hatte ich ein paar Entscheidungsprobleme, wenn es um die Wahl neuer Hörbücher ging. Am Ende habe ich mich wegen Gabriele Blum, die ich in der Regel als Sprecherin mag, entschlossen, einen Versuch mit dem ersten Teil der Collin-Brown-Krimis, „Meer des Schweigens“, von Iris Grädler zu wagen. Ich muss zugeben, es war nicht die beste Wahl für ein „Gartenhörbuch“, denn wenn ich mal ein oder zwei Tage nicht in den Garten kam, hatte ich anfangs beim Weiterhören doch erstaunlich große Probleme mich wieder an all die Figuren zu erinnern. Dabei fand ich die Charaktere und ihre jeweiligen Handlungsstränge nicht uninteressant. Es waren nur so viele Personen und es gab zwischen den drei verschiedenen Gruppen so wenig Anknüpfungspunkte, dass ich mich häufig etwas verloren fühlte, wenn schon wieder der Name eine Nebenfigur fiel, die ich nicht auf der Stelle zuordnen konnte. Hätte ich die Geschichte als Roman gelesen, hätte ich gewiss weniger Probleme gehabt, weil ich 1. schneller lese als höre und 2. die Möglichkeit gehabt hätte kurz zurückzublättern, um meine Erinnerung aufzufrischen.

Der Haupthandlungsstrang dreht sich um den Polizisten Collin Brown, der seit ein paar Jahren in Cornwall lebt und arbeitet. Er hatte seiner Heimat Southampton den Rücken gekehrt, weil er nicht mehr jeden Tag mit den Gräueltaten leben konnte, die er in seinem Beruf zu sehen bekam. In Cornwall ist sein Dienst deutlich entspannter und er kann mehr Zeit mit seiner Frau und den drei Kindern verbringen. Gestört wird Collins Ruhe als erst ein toter Hund und wenig später ein toter Mann an die Küste geschwemmt werden. Beide wurden erst vergiftet und dann verstümmelt, was nahelegt, dass es einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Opfern gibt.

Parallel zu Collins Ermittlungen kann man die Geschichte von Elisabeth verfolgen, die zur Beerdigung ihres Bruders zurück nach England gekommen ist. Elisabeth hat vor vielen Jahren den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen, ist nach Australien ausgewandert und hat seitdem keinen Menschen aus der alten Heimat gesprochen. Ihre Rückkehr ist ihr sehr schwer gefallen, aber sie hofft, dass ihr Bruder ihr vielleicht ein Erbe hinterlassen hat, dass ihr helfen könnte, ihren kranken Sohn besser zu versorgen. Auch bei Su dreht sich fast alles um ihr Kind. Sie arbeitet als Putzfrau, um für sich und ihre Tochter aufzukommen, schwärmt heimlich für ihren Vermieter und bis eine neue Frau ins Leben dieses Herren tritt, scheint ihr Leben endlich eine Wendung zum Positiven genommen zu haben.

Alle drei Handlungsstränge werden sehr ruhig, atmosphärisch und ausführlich erzählt, was dazu führt, dass man die verschiedenen Figuren sehr gut kennenlernt und sich bei jeder (in der Regel eigentlich sehr harmlosen) Szene fragt, wie das Ganze mit den Morden zusammenhängt. Ich hatte nicht das Gefühl, ich könnte groß mitraten, dafür wird man als Hörer zu sehr im Dunklen gelassen, aber es hat Spaß gemacht jeden Dialog, jede Aussage nachklingen zu lassen, mit der Frage, ob da nun ein Hinweis auf eine Verbindung zum Mord versteckt sein könnte oder nicht. Und am Ende kommt man als Hörer doch deutlich früher auf die Lösung des Ganzen, wobei ich zugeben muss, dass der Collin sich eher bewusst weigert die Lösung zu akzeptieren, bevor er nicht mehr Beweise als sein Bauchgefühl dafür hat.

Auch fand ich es angenehm, dass Collin ein sehr entspanntes Familienleben hat. Seine Frau unterstützt ihn, seine Kinder haben keine gravierenden Probleme, wenn man davon absieht, dass seine Tochter adoptiert ist und mit ihrem afrikanischen Aussehen in der Region sehr auffällig ist. Collins Mitarbeiter sind stellenweise herausfordernd, aber auch das fand ich relativ stimmig, da sie eher darin geübt zu sein scheinen Verkehrssünder anzuhalten als an einer Mordermittlung beteiligt zu sein. Außerdem gibt es in jedem Job Personen, denen der pünktliche Feierabend und das freie Wochenende mehr wert sind als ein Beruf, in dem die Arbeitszeiten situationsbedingt schon mal länger sein müssten. Dabei hat Iris Grädler schön dargestellt, dass eine so ernsthafte Ermittlung das Arbeiten in der kleinen Polizeigruppe deutlich verändert und keine Person unberührt aus dem Fall herausgeht. Am Ende fügen sich alle Handlungsstränge zu einem zufriedenstellenden Ende zusammen. Zwar wird nicht jede Frage beantwortet, aber dass ist ja auch nur zu erwarten, wenn die einzigen Personen, die vollkommene Aufklärung geben könnten, schon verstorben sind.

Ich mochte vor allem die ruhige und ausführliche Erzählweise und dass die verschiedenen Beteiligten (vor allem die Polizisten) so angenehm „normal“ waren. Keiner war perfekt, alle hatten ihren (zum Teil auch lästigen) Macken, aber sie fühlten sich beim Hören an, als ob man schon einmal mit ähnlichen Personen zusammengearbeitet hätte. Dazu beschäftigt einen die ganze Zeit die Frage, wie die beiden anderen Handlungsstränge mit dem Mord zusammenhängen und wann die Ermittler eine entscheidende Entdeckung machen, die sie endlich in die richtige Richtung führt. Schön fand ich es auch, dass es sich aufgrund der relativ überschaubaren Bevölkerung an der Küste von Cornwall nicht unnatürlich anfühlte, wenn Collin und seine Truppe über eine Belanglosigkeit stolperten, die am Ende doch irgendwie weiterhalf,

Gabriele Blum hat ihre Sache wieder sehr gut gemacht. Ich mag sie als Sprecherin und fand, dass sie die verschiedenen Charaktere mit all ihren Ecken und Kanten sehr stimmig dargestellt hat. Es gibt Rezensionen, in denen kritisiert wird, dass sie schnieft und hustet, aber genau das machen die Figuren nun einmal in bestimmten Situationen, wie man den Gedanken des jeweiligen Erzählers entnehmen kann, und das kann und will ich der Sprecherin nicht anlasten. Schon gar nicht, wenn ich nicht kontrollieren kann, ob das nicht genauso von Iris Grädler in ihrem Roman geschrieben wurde. Insgesamt haben mir die Geschichte, die Erzählweise und die Sprecherin so gut gefallen, dass ich mir auch noch die Fortsetzung besorgt habe.

Soman Chainani: The School for Good and Evil – The Last Ever After

Nach „The School for Good and Evil“ und „A World Without Princes“ ist „The Last Ever After“ der dritte Teil der Reihe rund um die Freundinnen Sophie und Agatha. Nachdem sich der zweite Band vor allem damit beschäftigte, was in einer Märchenwelt mit den Prinzen werden soll, wenn die Prinzessinnen feststellen, dass sie die Jungs für ein Happy End nicht mehr benötigen, dreht sich dieser Roman vor allem um die Frage, was nach dem „Happy End“ auf die glücklichen Paare wartet und ob das „Happy End“ der einen bedeutet, dass andere Personen leer ausgehen müssen.

Auch bei dieser Geschichte hat Soman Chainani wieder einen großartigen Job bei der Gestaltung seiner Märchenwelt und der Entwicklung der verschiedenen Figuren gemacht. Nach den Ereignissen aus „A World Without Princes“ teilt sich die Schule nicht mehr in „Gut“ und „Böse“ oder „Mädchen“ und „Jungen“ auf, sondern in „Alt“ und „Neu“. Auf der Suche nach ihrem ganz persönlichen glücklichen Ende versuchen nun die Bösewichte der Märchenwelt, ihre Geschichten neu zu schreiben. Denn erst wenn all die Leser den Glauben daran verlieren, dass das Gute immer siegt und nur das Gute am Ende Liebe findet, können die Bösewichte wirklich die Macht ergreifen.

Aber es geht nicht nur um den ewigen Kampf des Guten gegen das Böse in der Märchenwelt, sondern auch darum, wie die Geschichte nach dem Zusammenfinden von Prinz und Prinzessin weitergeht. Das betrifft nicht nur Agatha und Sophie und ihre Suche nach der einen wahren Liebe, sondern auch die altvertrauten Märchen, bei denen man doch angeblich genau weiß, wie sie enden. Doch wenn eine Liebe wie die von Tedros Eltern Arthur und Guinevere auseinanderbricht, weil Guinevere mit Lancelot davonläuft, wie kann man dann davon ausgehen, dass das Zusammenkommen von Prinz und Prinzessin für immer das glückliche Ende besiegelt.

Ich will gar nicht mehr zum Inhalt schreiben, denn dann müsste ich auf Entwicklungen des zweiten Bandes eingehen, die erst am Ende der Geschichte passieren und die zu viel über die Handlung verraten würden. Aber ich fand es toll, wie der Autor bei all den fantastischen, amüsanten und bedrückenden Szenen immer wieder auf die Frage zurückkommt, was eigentlich notwendig ist, damit ein Mensch zufrieden mit seinem Leben ist – und ob die einzig wahre Liebe wirklich alle Probleme löst. Neben diesen großen Themen, die immer wieder in der Handlung durchschimmern, mag ich all die kleinen Szenen, die von Freundschaft, Heldenmut oder einfach „nur“ Menschlichkeit erzählen. Doch das alles würde nicht funktionieren, wenn Soman Chainani nicht so wunderbare Charaktere für seine Bücher geschaffen hätte.

Agatha und Sophie sind als Protagonisten natürlich wichtig für die Geschichte, und ohne ihre Gegensätzlichkeit würde das alles nicht funktionieren. Aber vor allem freue ich mich jedes Mal, wenn einer der Nebencharaktere etwas mehr Präsenz bekommt, Und in „The Last Ever After“ bekommen sehr viele von diesen Nebenfiguren Raum, um ihre Hintergrundgeschichte zu offenbaren. Hintergrundgeschichten, die berührend sind und traurig und voller Missverständnisse und die den vertrauten Märchen so viele unerwartete Facetten hinzufügen. Diese ungewohnte Perspektive macht Spaß, aber sie lässt einen am Ende auch sehr nachdenklich zurück. Sagte ich schon, wie sehr ich das mag? 😉

September-SuB 2016

Der August war stellenweise ein wirklich herausfordernder Monat und wie immer, wenn ich eine Flucht aus dem Alltag brauche, habe ich mich in meiner Freizeit auf meine Bücher gestürzt. So habe ich im August 21 Bücher und 2 Kurzgeschichten gelesen und bei der Gartenarbeit 2 Hörbücher gehört. Im Moment kann ich mir nicht vorstellen, dass der September weniger Buch-reich sein wird, da mir das Lesen gerade so gut tut, während andere Hobbys pausieren, weil ich entweder nicht die Ruhe dazu habe oder mir Material dafür fehlt.

Deutscher SuB:

  1. Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
  2. Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
  3. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  4. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  5. Brom: Krampus
  6. Jim Butcher: Die Verschwörer von Kalare (Codex Alera 3)
  7. Jim Butcher: Der Protektor von Calderon (Codex Alera 4)
  8. Kim Harrison: Bluthexe (Rachel Morgan 12)
  9. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  10. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  11. Tove Jansson: Mumins wundersame Inselabenteuer
  12. Tove Jansson: Herbst im Mumintal
  13. Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora
  14. Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
  15. Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
  16. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  17. Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
  18. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  19. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  20. Charles den Tex: Die Zelle
  21. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  22. Uwe Voehl: Tod und Schinken
  23. Xinran: Gerettete Wort
  24. Xinran: Wolkentöchter
  25. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

22 Titel auf dem SuB

Englischer SuB:

  1. Holly Black: The Darkest Part of the Forest
  2. Marie Brennan: The Tropic of Serpents – A Memoir by Lady Trent
  3. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  4. Agatha Christie: Curtain – Poirot’s Last Case
  5. Mira Grant: Deadline (Newsflesh #2)
  6. Mira Grant: Blackout (Newsflesh #3)
  7. Kate Griffin: The Madness of Angels (Matthew Swift #1)
  8. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  9. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  10. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  11. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  12. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  13. D. B. Jackson: Thieve’s Quarry (Thieftaker #2)
  14. Morgan Keyes: Darkbeast Rebellion
  15. Lynn Kurland: Star of the Morning
  16. Seanan McGuire: Once Broken Faith (Toby Daye #10)
  17. Moira J. Moore: Resenting the Hero
  18. Joseph Nassise (Hrsg.): Urban Allies
  19. Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street
  20. Cindy Pon: Serpentine
  21. Philip Reeve: Larklight
  22. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  23. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  24. Holly Webb: Emily Feather and the Secred Mirror (Emily Feather #2)
  25. Holly Webb: Emily Feather and the Chest of Charms (Emily Feather #3)
  26. Holly Webb: Emily Feather and the Starlit Staircase (Emily Feather #4)
  27. Patricia C. Wrede: The Thirteenth Child

24 Titel auf dem englischen SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

Neuzugänge Juli und August 2016

Da in den letzten Wochen wieder ein paar Bücher bei mir ankamen, wird es Zeit für einen Neuzugangspost. Fünf der sechs Romane habe ich inzwischen sogar schon gelesen, was dafür sorgt, dass der SuB-Aufbau durch meine Neuanschaffungen nicht erwähnenswert ist, obwohl ich auf den SuB selber kaum zurückgegriffen habe.

1. Mira Grant: Rise

Das Buch hatte ich schon im Mai vorbestellt, weil es bei meinem Buchhändler immer etwas Zeit dauert, wenn er mir die Titel importieren muss. „Rise“ ist eine Anthologie zu der „Newsflesh“-Reihe von Mira Grant (Seanan McGuire) und dummerweise muss ich jetzt mit dem Lesen noch warten, bis ich den zweiten und dritten Band der Trilogie gelesen habe, damit ich mich nicht spoiler.

2. Soman Chainani: The School for Good and Evil 3 – The Last Ever After

Da ich gerade Lust auf märchenhafte Geschichten hatte, wurde es Zeit diese Fortsetzung zu kaufen. Das Buch ist schon gelesen und ich fand es wieder großartig, wie der Autor mit Märchenmotiven (und ihren dunklen Seiten) umgeht. Eine Rezension folgt in den nächsten Tagen, wenn ich den Beitrag endlich fertig bekomme.

3. Jennifer Estep: The Spider (Elemental Assassin 10)

Nachdem ich Anfang des Jahres eine „Reihenvervollständigungsliste“ aufgestellt habe, wurde es auch mal wieder Zeit ein paar dieser Reihe weiterzuführen. Wobei ich mit diesem Band nicht ganz so glücklich war, weil hier die Geschichte nicht weitererzählt wird, sondern es einen Sprung von zehn Jahren in die Vergangenheit gibt. Bei solchen Prequels neigen viele Autoren zu Unstimmigkeiten, weil sie im Laufe der Zeit ihre Welt und ihre Figuren deutlich weiterentwickelt haben und es ihnen schwer fällt ihren Protagonisten und das dazugehörige Umfeld wieder auf das zu reduzieren, was einem im ersten Roman begegnet ist – und das war leider auch hier der Fall.

4. Julia Quinn: The Sum of All Kisses (Smythe-Smith 3)

Noch eine Reihenfortsetzung, die mir ein nettes und entspanntes Wochenende beschert hat. Ich mag die Serie, ich habe die Lesezeit genossen, aber sie kommt definitiv nicht an die Bridgertons heran. Dafür fehlt mir einfach die emotionale Beteiligung bei der Geschichte.

5. Julie Blackwell: A Toxic Trousseau (Witchcraft Mystery 8)

Reihenfortsetzung Nr. 3 – Seitdem ich bei den Witchcraft-Mystery-Titeln auf dem aktuellen Stand bin, kaufe ich mir die aktuelle Fortsetzung immer im Erscheinungsmonat. Ich finde die Romane rund um die Hexe Lily Ivory immer noch nett und unterhaltsam. Obwohl ich das Gefühl habe, es müsse langsam mal wieder etwas Entscheidendes passieren, um frischen Wind in die Geschichte zu bringen. Immerhin war in diesem Band die Sache mit dem „Satchel“ nett und hat einen neuen Blick auf die Hexengemeinschaft in San Francisco gebracht.

6. Diana Wynne Jones: House of Many Ways

Offiziell der dritte Howls-Moving-Castle-Band und wirklich kommen hier Sophie und Howl deutlich häufiger vor als beim „zweiten“ Teil. Doch für mich ist es vor allem das Buch mit dem faszinierenden Haus, dem knuffigen Hund und dem etwas nervigen lispelnden Kind. 😉

7. Diana Wynne Jones: Enchanted Glass

Nachdem ich „House of Many Ways“ gelesene hatte, war das Bedürfnis nach einem weiteren Diana-Wynne-Jones-Roman so groß, dass mein Mann sich meiner erbarmt und mir ein Buch geschenkt hat. Die Romane dieser Autorin sind einfach wunderbar und so erholsam in stressigen Zeiten wie man auch HIER nachlesen kann.

Diana Wynne Jones: Enchanted Glass

Mein erstes Diana-Wynne-Jones-Buch habe ich schon in der Grundschule gelesen und heiß und innig geliebt. Allerdings habe ich damals vor allem auf Bibliotheksbücher zurückgegriffen und nur wenige Titel für meinen eigenen Bestand nachgekauft. Nachdem ich inzwischen wieder mehr auf Englisch lese, habe ich das Bedürfnis, mir nach und nach all die Romane der Autorin zu besorgen, die ich noch nicht kenne. So brachte mir der Buchhandlungsfahrradkurier Ende der Woche „Enchanted Glass“ – ein Roman rund um einen Universitätsdozenten, der von seinem Großvater ein magisches Haus und eine ebensolche Berufung erbt.

Eigentlich hatte Jocelyn Brandon geplant, vor seinem Tod seinen Enkel, den Wissenschaftler Andrew Hope in all die wichtigen Geheimnisse einzuweihen, die er benötigt, um Melstone House zu übernehmen. Doch dann läuft dem alten Zauberer die Zeit davon und Andrew zieht vollkommen unvorbereitet nach Melstone. Natürlich weiß er, dass sein Großvater über Magie verfügte und dass Melstone House etwas ganz besonderes ist. Doch Andrew hat keine Ahnung davon, was das Besondere an dem Haus ist und dass er mit dem Haus auch die Aufgaben seines Großvaters (das so genannte „field-of-care“) geerbt hat – und worin diese Aufgaben überhaupt bestehen. So scheinen seine einzigen Herausforderungen anfangs darin zu bestehen, sich mit der Haushälterin Mrs. Stock und dem Gärtner Mr. Stock (weder verwandt noch verschwägert mit Mrs. Stock) zu arrangieren.

Komplizierter wird es für Andrew an dem Tag, als der zwölfjährige Aiden Cain vor seiner Türschwelle steht und um Hilfe bittet. Aidens Großmutter war kurz zuvor gestorben und hatte ihm vor ihrem Tod gesagt, dass er, wenn er jemals Hilfe benötigen würde, sich an Joycelyn Brandon in Melstone House wenden solle. Da Aiden nach dem Tod seiner Großmutter nicht nur ganz allein auf der Welt ist, sondern auch bei seinen Pflegeeltern von mysteriösen Kreaturen gejagt wurde, die ihm eindeutig nichts Gutes wollen, ist er von seiner Pflegestelle fortgelaufen, um in Melstone House einen sicheren Unterschlupf zu finden.

Ich muss gestehen, ich fände es großartig, wenn ich einen Unterschlupf wie Melstone House kennen würde. Diana Wynne Jones gelingt es wieder einmal ganz wunderbar, einen Ort zu schaffen, der gemütlich, magisch, skurril und rundum bezaubernd ist. Ein bisschen erinnert Melstone House an Chrestomancis Heim in „Wir sind aufs Hexen ganz versessen“ – inklusive der spezialisierten Angestellten. Natürlich gibt es auch den obligatorischen Gegenspieler an den Grenzen von Melstone House, aber wenn ich ehrlich bin. so benötigt es diese Figuren doch genau deshalb, damit sich der Schauplatz der Geschichte umso behaglicher anfühlt. Ich mochte das Gebäude ebenso wie das Dorf Melstone, zu dem es gehört, aber natürlich würde keines von beidem sich so heimelig anfühlen, wenn es da nicht die ganzen liebenswerten und skurrilen Charaktere gäbe.

Dabei sind nicht alle Figuren so gestaltet, dass ich mit ihnen ein Haus teilen möchte. Gerade Mr. und Mrs. Stock haben so einige Eigenarten, die mich persönlich an den Rand des Wahnsinns bringen würden. Da Andrew aber recht gelassen und geduldig mit ihren Marotten umgeht, waren diese Passagen für mich als Leser amüsant und unterhaltsam. Außerdem gibt es noch einige weitere Charaktere, die Andrew langfristig bei seiner neuen Aufgabe helfen – und denen er mit ihren Problemen hilft -, so dass die Geschichte dank der vielen kleinen wunderbaren Szenen trotz einer eher gemächlichen Erzählweise nie langweilig wird.

Ich habe ein paar Rezensionen gefunden, die kritisieren, dass in „Enchanted Glass“ nichts passiert. Und ja, es ist keine actiongeladene Geschichte. Aber ich finde es umso anerkennenswerter, dass Diana Wynne Jones es immer wieder schafft so viele interessante, amüsante und berührende Details in eine großteils relativ alltägliche Handlung zu packen. Ich mochte es zu lesen, wie Andrew und Aiden langsam in Melstone House ankommen, wie sie immer mehr über die Hintergründe des Hauses, Andrews Aufgabe und ihren Gegenspieler herausfinden, und ich fand es toll, wie all die vielen Nebenfiguren im Laufe der Zeit immer mehr Profil bekamen, ohne dass die Autorin besonders viele Seiten dafür aufwenden musste. Die allerletzte Wendung der Geschichte hätte ich nicht unbedingt haben müssen, aber schlimm finde ich sie auch nicht. Insgesamt habe ich das Lesen von „Enchanted Glass“ sehr genossen. Für mich sind Diana-Wynne-Jones-Bücher ebenso erholsam wie die Momente, in denen ich mich mit einer Decke, einer heißen Schokolade und einer Katze einrollen und die Außenwelt für eine Weile vergessen kann.

Wolfgang Behringer: Tambora und das Jahr ohne Sommer

„Tambora und das Jahr ohne Sommer – Wie ein Vulkan die Welt in die Krise stürzte“ von Wolfgang Behringer ist eine Empfehlung von Hermia gewesen und ich konnte den Titel glücklicherweise relativ schnell in der Bibliothek ausleihen. Insgesamt fand ich das Buch sehr spannend, wenn auch stellenweise etwas sehr mit Namen und Daten überfrachtet – das sind dann immer die Passagen, an denen mein müder Kopf bei meiner Nachmittagslesepause wegdriftet und ich mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit einschlafe. Was dann dazu führt, dass ich viel länger für so ein Sachbuch benötige, als mir lieb ist …

Wolfgang Behringer versucht in „Tambora und das Jahr ohne Sommer“, all die Ereignisse in den Jahren nach dem Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora in einen nachvollziehbaren Zusammenhang zu bringen. Er zeigt auf, wie sehr dieser Vulkanausbruch das Klima und somit auch Politik und Wirtschaft auf der ganzen Welt beeinflusst hat. Es gibt – wie man der Einleitung entnehmen kann – viele Daten zu den Jahren 1816 bis 1820, die von den Wetterveränderungen, den Missernten, den Hungersnöten und den Unruhen berichten, und auch viele Wissenschaftler, die sich bestimmter Einzelaspekte dieser Zeit angenommen habe, aber keinen Versuch, eine weltumspannende Sicht auf die Folgen dieses gewaltigen Vulkanausbruchs zu werfen. Wobei mir beim Lesen auch immer wieder aufgefallen ist, dass der Schwerpunkt dann doch wieder auf den Berichten aus Süddeutschland und zum Teil der Schweiz, Frankreich und Großbritannien liegt – eben weil aus diesen Regionen detaillierte Schilderungen aus der Zeit vorliegen oder weil es für bestimmte Länder (zum Beispiel im asiatischen Raum) noch keine genauen wissenschaftlichen Studien zu den Jahren kurz nach 1816 gibt.

Aber auch wenn es im Vergleich zum süddeutschen Raum verhältnismäßig wenige Aussagen zu den weltweiten Entwicklungen gibt, so reichen schon die wenigen Anmerkungen, damit der Leser eine Vorstellung von den umfassenden Einflüssen bekommt, die dieser Vulkanausbruch hatte. Neben den erwartbaren Veränderungen wie Klimaveränderungen, Missernten, Hungernöten, Krankheiten und Auswanderung fand ich es besonders faszinierend, wie die Politik und die Wissenschaft mit all den Herausforderungen umgingen. Nachdem sich die europäische Landschaft gerade erst durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses gravierend verändert hatte, stellten die Hungerjahre für die frisch zusammengeschlossenen Nationen ganz besondere Herausforderungen da.

Während sich in diesen Jahren der Not manche Menschen von ihrer schlechtesten Seite zeigten (Rassismus, Hexenverfolgung, Wucherei, Machtmissbrauch, Sekten), gab es auch viele Gruppen, die sich zusammenfanden, um Suppenküchen und Arbeitsangebote auf die Beine zu stellen oder die Landwirtschaft zu fördern, damit diese in Zukunft bessere Ernten einfahren konnte. Besonders spannend fand ich z. B. Informationen zur Entstehung der ersten Sparkassen und Versicherungen, die in den Jahren nach dem Vulkanausbruch gegründet wurden, um den ärmeren Bevölkerungsgruppen eine Möglichkeit zu bieten, für Notzeiten vorzusorgen. Ich muss gestehen, dass ich mir nie Gedanken darüber gemacht habe, wieso es irgendwann Angebote für „normale“ Bürger gab statt ausschließlich Banken für Adelige, reiche Kaufleute und Industrielle.

Auch die wissenschaftliche und industrielle Entwicklung in den Folgejahren fand ich spannend. Gerade die auf den Vulkanausbruch folgende Entstehung der Meteorologie und dass dieses Ereignis überhaupt erst der Grund war für detailliertere Wetterbeobachtungen, finde ich faszinierend.  Da hätte ich mir fast noch mehr Details gewünscht, auch wenn Wolfgang Behringer dem Leser einen informativen und umfassenden Überblick gewährt. Aber es sind halt in der Regel die skurrilen Kleinigkeiten, die bei mir nach dem Lesen so eines Buches langfristig hängenbleiben und bedauerlicherweise weniger die Gesamtzusammenhänge. Insgesamt habe ich trotzdem das Gefühl, ich habe viel gelernt und konnte wieder vielen kleinen Wissensteilchen, die vorher in meinem Kopf rumschwirrten, einen Platz in einem Gesamtbild zuweisen. Dieses Gefühl lässt mich immer wieder dankbar für gut geschriebene und informative Sachbücher zurück, die mir helfen, mein doch eher selektives Wissen in einen Zusammenhang zu bringen.

Mörderisches Wochenende

Dieses Wochenende haben mein Mann und ich sehr „mörderisch“ verbracht. Angefangen hat es damit, dass ich ihm am Freitag von „Es geschah in Schöneberg“ erzählte. Den Roman, der der fünfte Band rund um den Kriminalkommissar Leo Wechsler von der Autorin Susanne Goga ist, hatte ich im Laufe der Woche gelesen und wieder sehr genossen. Ich mag bei der Reihe nicht nur die soliden Kriminalfälle und die Charaktere, sondern auch die Darstellung der Zeit (20er Jahre), den Schauplatz Berlin und die ausführliche Recherche, die die Autorin betrieben hat und die unter anderem bei den Details rund um die Ermittlungen deutlich wird.

Das Ganze hat meinen Mann daran erinnert, dass wir schon länger „M“ von Fritz Lang sehen wollten. Er hatte die restaurierte 2011er Version vor einiger Zeit geschenkt bekommen und bislang waren wir noch nicht zu dem Film gekommen. Also haben wir uns Samstagnachmittag eingemuckelt und „M“ genossen. Für mich war es das erste Mal, dass ich den Film gesehen habe, obwohl ich natürlich schon viel darüber gehört hatte, und ich fand es spannend, wie aktuell Fritz Langs Film auch heute noch ist, wie differenziert er die Charaktere darstellt und natürlich auch wie detailliert er auf den damaligen Stand der Polizeiermittlungen eingeht. Hervorstechend ist dabei die Figur des Lohmann, der eng an den Berliner Kriminalrat Ernst Gennat angelehnt ist, welcher auch in den Romanen von Susanne Goga als Vorgesetzter von Leo Wechsler immer wieder eine Rolle spielt.

Weil uns der Film so gut gefallen hatte, haben wir dann am Abend noch die kommentierte Fassung geschaut, in der zwei Expertinnen (Dr. Regina Stürickow und Prof. Elisabeth Lenk) Hintergrundwissen zu dem Fall, der Fritz Lang zu dem Film inspiriert hat (Peter Kürten), die Zeit und die Polizeiarbeit in Deutschland beisteuerten. Das war nicht nur spannend – vor allem die Beiträge von Dr. Regina Stürickow -, sondern hat uns auch dazu gebracht, das Wochenende mit weiteren Extras der Blu-ray und der Nase vor dem Laptop zu verbringen, um mehr über den Serienmörder Peter Kürten (und die anderen Serienmörder, die zu dieser Zeit in Deutschland aktiv waren), die Karriere von Peter Lorre, Ernst Gennat, die Ringvereine und viele andere Aspekte (wie die Geschäftsbezeichnung „Monatsgarderobe“) herauszufinden.

Ich mag es, wenn ich nicht nur einen guten Film schauen, sondern auch das Wochenende intensiv mit einem interessanten Thema verbringen kann. Dummerweise sitzen jetzt zwei neue Bücher auf meinem eh viel zu vollen Wunschzettel, weil ich gern noch mehr über Kommissar Gennat und das kriminelle Berlin der 20er Jahre erfahren würde. *g*

Wenn Christie Nähe sucht …

… ist das für mich nicht immer angenehm. 😉 Im Moment bin ich vormittags viel unterwegs und wenn ich dann wieder nach Hause komme, zeigt Christie deutlich, dass sie Nähe haben möchte. Nun ist sie eindeutig keine Schmusekatze, die Kater waren da anschmiegsamer, kuscheliger und entspannter. Wenn Christie Körperkontakt sucht, dann geht es nicht ohne Krallen …