Ich habe für den heutigen Tag das Logo vom letzten Jahr recycelt, damit es zu diesem Wochenende passt. 😉 Ich hoffe, es findet sich wieder der eine oder andere Mitleser – vielleicht sogar mit thematisch passender Lektüre.
Diese Woche war weniger anstrengend als der Rest des Oktobers, da mein Mann sich drei Tage Urlaub genommen hatte, was für mich bedeutet, dass ich auch immer so viel Arbeit wie möglich verschiebe und das Leben etwas langsamer angehen lasse. So haben wir Anfang der Woche viel Zeit mit Schwatzen, Spielen und DVD schauen verbracht.
Heute sollte mein Mann sich eigentlich mit Arbeitskollegen zum „Cthulhu Wars“-Spielen treffen, aber das ist kurzfristig abgesagt worden, was meine ganze Tagesplanung über den Haufen wirft. Grundsätzlich könnte ich mich der Spielrunde natürlich auch anschließen – spannend genug finde ich das Spiel -, aber da die gesamte Konversation auf Englisch stattfindet, verzichte ich dann doch lieber. Komplizierte Spielregeln erfordern schon auf Deutsch einige Konzentration, auf Englisch wäre es mehr anstrengend als unterhaltsam. Auf jeden Fall wird es jetzt nichts mit den DVD-Plänen, die ich hatte, und fürs Essen muss ich gleich mal schauen, ob mir spontan etwas über den Weg läuft, was ich heute Abend machen kann. Ich gebe zu, ich bin immer etwas grummelig, wenn meine Planung so kurzfristig umgeworfen wird. 😉
In der Woche habe ich „Jack Flint und der Bann des Herzsteins“ von Joe Donnelly beendet, heute möchte ich mit der Fortsetzung „Jack Flint und der Dämon der Schlangen“ weitermachen – was dann auch bedeuten würde, dass ich mal wieder einen Titel vom SuB entfernen könnte. 😉 Außerdem habe ich auch noch „Feed“ von Mira Grant aus dem Regal gekramt, falls mir spontan nach einem Zombieroman sein sollte. 😉 Bis wir um acht Uhr zum Einkaufen fahren können, lese ich aber schon mal ein paar Seiten in dem Jack-Flint-Roman.
Mitleser werden wie immer am Ende des Beitrags verlinkt! Ich wünsche uns allen einen angenehmen (und angemessen gruseligen) Lesetag. 🙂
Update 10:10 Uhr
Vor dem Einkaufen hatte ich ja schon mit „Jack Flint und der Dämon der Schlangen“ angefangen und bin mit Jack, Kerry und Corriwen nach Eirinn gereist. Nachdem die drei ihre Abenteuer in Temair überstanden und viel über den Herzstein, das Buch der Wege und die Aufgabe eines Wanderers gelernt haben, werden sie im Steinkreis voneinander getrennt. Um Corriwen, die von den Jungen getrennt wurde, wiederzufinden, müssen Jack und Kerry den Rätseln aus dem Buch der Wege folgen – und stolpern gleich einmal über einen wehrhaften Cluricaun.
Inzwischen ist der Einkauf erledigt und die erste Runde Wäsche wandert gleich von der Maschine in den Trockner, Gefrühstückt habe ich auch schon und dabei weiter gelesen. Eirinn leidet unter einem andauernden Winter, nachdem die Goldene Harfe des Dagda von dem Tyrannen Dermott und seinem Blutmagier Fainn gestohlen wurde. Um nicht zu verhungern, sind die Bewohner des Landes gezwungen zu wildern – womit sie wiederum Dermott provozieren, dessen größtes Vergnügen die Jagd nach zweibeinigem Wild zu sein scheint. Corriwen hat sich auch schon mit zwei Häschern angelegt, die einen Jungen mit einem verletzten Bein jagten, während Jack und Kerry auf die ersten Giftschlangen gestoßen sind.
Die letzte Stunde habe ich mich durch Kommentare, Blogbeiträge und die Sendung, die mein Mann gerade schaut, vom Update-Schreiben etwas ablenken lassen. 😀 Aber jetzt geht das Update mit den ersten verlinkten Mitlesern online!
Update 14:15 Uhr
Nach dem Katzenfüttern ging es direkt weiter mit meinem Roman und ich muss überrascht feststellen, wie schnell ich heute lese. Die Hälfte der Geschichte habe ich schon durch und ich mag wieder die Figuren und die Details und den Umgang mit (keltischer) Mythologie. Der böse Zauberer ist angenehm schaurig (inklusive Umhang aus Fledermausflügeln), seine Magie macht mich neugierig auf seine Tätowierungen und inzwischen haben Jack und seine Freunde auch geklärt wie der tyrannische Dermott trotz des ewigen Winters seine Truppen ernähren kann. Außerdem sind sie auf eine Bande von Vagabunden (die Vaga-Bande *hüstel*) gestoßen und in Dermotts Burg eingebrochen, um zwei Kostbarkeiten zu stehlen. Wenn das so weitergeht, kann ich heute Abend vielleicht schon zum dritten (und leider deutlich dünneren) Abschlussband greifen.
Christie und Baltimore haben mir beim Lesen wieder Gesellschaft geleistet, wobei Christie dem armen Plüschkater schnell begreiflich gemacht hat, dass sie meinen Schoß gern allein besitzen würde. Baltimore liegt dafür jetzt wieder auf der Sofalehne und kuschelt ab und an seine (sabberige) Schnauze an meinen Hals.
An dieser Stelle wurde ich eben unterbrochen, weil der Paketbote meine halbjährliche Seifenlieferung brachte. Das Auspacken ist jedes Mal wieder wie Weihnachten, obwohl ich doch genau weiß, was in dem Paket ist. 😉 Milch- und Ölseifen, sowie das Solid Shampoo sind bewährte Produkte, den Rest teste ich in den nächsten Woche mal an, in der Hoffnung, dass meiner Haut und (meiner Nase) ein bisschen mehr Fett über den Winter gut tut.
Bevor es mit meinem Buch weitergeht, greife ich erst einmal zum DS …
Update 17:15 Uhr
Heute läuft es mit meinen Updates ungefähr so: Oh, ich könnte mal ein Update schreiben! Ach, erst einmal Tee kochen und schauen, was die anderen gemacht haben … ein paar Kommentare beantworten … etwas schwatzen … Kekse knabbern … Ts, ich sollte nicht immer so rumtrödeln, ich will doch lesen!
…
…
…
Äh, habe ich eigentlich das Update geschrieben?
Hatte ich natürlich nicht. *g* Ich habe also seit dem letzten Update ein bisschen gespielt – heute Abend gibt es dann später noch eine Runde mit „Animal Crossing“, denn schließlich ist Halloween! Außerdem habe ich gelesen und nun nur noch ein paar Kapitel in „Jack Flint und der Dämon der Schlangen“ vor mir, was ein bisschen schade ist, denn ich habe gerade ein ungewöhnliches rothaariges … hm … Kriegsmonster und seine Schmiedin getroffen, das ich gern noch besser kennenlernen würde. Tee und Kekse gab es außerdem und weil ich meine hübsche neue Teedose mal zeigen wollte, gibt es ein Küchenfoto und ein Tee-Kekse-Buch-Kerzen-Foto. 😉 Die Kekse habe ich auch in diesem Jahr wieder von jemandem mitgebracht bekommen, der jeden Sommer in der Bretagne Urlaub macht, den Tee gab es von der selben Person dann als Mitbringsel aus Kanada. Das ist schließlich auch eine Art Auslandsreisen (anderer *g*) zu genießen. ;D
Ich weiß noch nicht, ob ich sofort wieder zum Buch greife oder ob ich jetzt einfach ein bisschen vor mich hinglubsche meinem Mann beim Spielen zuschaue. Momentan werde ich um diese Zeit immer sehr, sehr müde – was etwas ungünstig ist, weil es mich so wenig motiviert zum abendlichen Kochen zurücklässt. 😉
Update 21:45 Uhr
In den letzten vier Stunden habe ich mein Buch ausgelesen (ich mochte es wirklich, auch wenn es einen kleinen Punkt am Ende gab, den ich als nicht ganz so gut gelöst empfand) und weiter mit dem DS gespielt. (Bei dem Kostüm muss ich immer an die Endszene aus dem Film „Zauberhafte Schwestern“ denken. :D) Meine Nachbarn haben sich auch in diesem Jahr wieder von mir erschrecken lassen und mir – deutlich häufiger – Süßigkeiten aus der Tasche gezogen. Nach Abendessen und Eis greife ich jetzt wirklich zu „Jack Flint und der Raub der Kupferschriften“ und schaue mal, wie es Jack und seinen beiden Freunden bei der Suche nach Jacks Vater ergeht. Der Abschlussband ist deutlich schmaler als die anderen beiden Teile – mal sehen, wie lange er hält. 😉 Vorher drehe ich aber noch eine Blog- und Kommentarrunde. 🙂
Update 01:00 Uhr
Ich scheine heute nicht so recht müde zu werden … Bei „Jack Flint und der Raub der Kupferschriften“ bin ich inzwischen aus Seite 186 von 300 – das Buch sollte ich an diesem Wochenende wohl noch beenden können – und auch hier mag ich die Geschichte, obwohl die Protagonisten dieses Mal sehr durch die Welt, in der sie gelandet sind, geführt werden. Kurz nach ihrer Ankunft in Uaine treffen sie auf die Zaubererin Megrin, die drei schon erwartet hat und sie in ihre Aufgabe in dieser Welt einführt. So reisen Jack und seine Freunde recht zielstrebig zur Burg des bösen Bodron, um die 21 Kupferschriften zurück zu holen, die der Zauberer gesammelt und für böse Zwecke missbraucht hat. Irgendwie habe ich das Gefühl, als ob in diesem Band weniger los wäre, als in den beiden vorherigen, aber so ganz stimmt das nicht. Es gibt immer noch gefährliche Situationen, neue Bekanntschaften und Verweise auf keltische Mythologie (auch wenn ich das Gefühl habe, dass sie hier dezenter verwendet werden), aber es scheint weniger Zwischenziele zu geben, um die die Jugendlichen kämpfen müssen. Trotzdem übt auch dieser Roman wieder den „nur noch ein Kapitel“-Sog auf mich aus und ich mag weiterhin die Figuren und die klare Erzählweise und ich freu mich darauf, dass ich morgen später weiterlesen kann. Jetzt überlasse ich aber erst einmal den Katzen das Sofa und wandere ins Bett. Gute Nacht!
***
Heutige Mitleser:
Kiya
Sayuri
Alysande (in den Kommentaren)
Natira
Hermia
BücherFähe