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Dies und Das (10) – Achtung, Wäsche! ;)

Am Montag zog ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk bei uns ein und seitdem hüpfe ich ständig zwischen Wohnung und Keller hin und her. Als wir in diese Wohnung einzogen, haben wir schnell ein Eckchen im Schlafzimmer als Standort für einen Wäscheständer ausgeguckt. Bei Bedarf gab es dann noch einen zweiten Ständer im Keller, aber den haben wir so selten wie möglich genutzt, denn dort dauert es über eine Woche bis die Wäsche trocken ist. Für die Badezimmerteppiche oder anderen Sachen, die nicht regelmäßig in der Waschmaschine landeten reichte es, aber bei Kleidung finde ich es schon unangenehm, wenn sie im Laufe der Tage den „Duft“ nach muffigen Keller annimmt.

Vor einigen Monaten hat Shandy dann angefangen zu markieren und eine der Stellen, an denen er seine Duftmarke gesetzt hat, war die Ecke im Schlafzimmer, in der der Wäscheständer stand. Da scheinen durch die Steckdose an der Außenwand so viele Gerüche in den Raum zu kommen, dass er regelmäßig zeigen muss, dass das seine Wohnung ist. Die andere potenzielle Wäscheständerecke wurde inzwischen aber von einer dringend benötigten Kommode belegt und sonst hätte es vom Platz her nur noch gepasst, wenn wir den Ständer zwischen meine Kartons mit Büchern gestellt hätten. Das kam aber für mich nicht in Frage, da 1. damit der Weg raus auf den Balkon verbaut worden wäre und 2. die Feuchtigkeit meinen Büchern bestimmt nicht gut getan hätte.

Im Sommer war das Ganz noch kein so großes Problem. Ein sonniger Tag reichte, um drei bis vier Ladungen Wäsche draußen auf der Leine zu trocknen. Aber durch das kühlere Wetter in den letzten Wochen und den andauernden Regen, bekam ich so langsam wirklich ein Problem. Eine Maschine pro Woche reicht, um ausreichend Kleidung für die nächste Woche zu haben und dank des Heizungskellers nebenan wurde diese eine Maschine in den letzten Wochen auch innerhalb dieser Zeit trocken. Bei zwei belegten Wäscheständern dauerte es hingegen über zehn Tage, bis man die Sachen abnehmen und in den Schrank packen konnte.

Einige Teile habe ich dann schon zwischendurch auf einem Ständer getrocknet, den man an die Heizung im Bad hängen kann, aber das ging auch nur mit Kleinteilen. Bettwäsche (wovon wir dank Besuch und Sofadecken so einiges in den letzten Wochen verbraucht haben), Teppiche, Tagesdecken oder auch nur ein größerer Verbrauch an Kleidung sorgte dann wieder für Probleme und es gab so manchen Sonntagabend, an dem mein Mann in seinen Schrank guckte und nichts für Montagmorgen zum Anziehen fand. Und so lustig fand ich es auch nicht, wenn ich dann noch Shirts trockenbügeln durfte, damit das Problem gelöst werden konnte.

Also haben wir beschlossen uns von den Eltern Zuschüsse zu einem Wäschetrockner zu Weihnachten schenken zu lassen. Am Montag ist das Gerät nach einiger Internetrecherche, Beratung vor Ort und vielen Fragen und Zweifeln dann etwas verfrüht bei uns eingezogen. Nicht so energiesparend wie gewünscht, aber dafür mit – angeblich – erprobter Technologie und von einem Händler in unserem Stadtteil. Da wir nur eine Steckdose im Keller haben, kann ich Waschmaschine und Trockner nur nacheinander benutzten. So bekomme ich zwei Ladungen Wäsche pro Tag fertig, hüpfe dafür zwischen vier- und fünfmal am Tag in den Keller und bin wirklich glücklich mit der Neuanschaffung.

Endlich kann ich all die aufgesparte Wäsche erledigen – es ist wirklich unglaublich, wie viel sich da angesammelt hat! – und muss in den nächsten Wochen nicht ständig überlegen wie ich was wann wasche, damit mein Mann angezogen zur Arbeit gehen kann, wir uns mit sauberen Handtüchern abtrocknen können und ob ich gerade jetzt die Betten neu beziehen kann oder nicht. Ich bin auch in den letzten Tagen deutlich gelassener gewesen, wenn es um Shandy ging. Denn wenn er jetzt seine Markierungen doch mal wieder so setzt, dass Bettwäsche oder (zu dem Zeitpunkt) getragene Kleidung betroffen ist, dann ist das keine kleine Katastrophe mehr, sondern eine Angelegenheit, die sich im Zweifelsfall innerhalb eines Tages wieder aus der Welt schaffen lässt.

Langfristig gehe ich davon aus, dass ich meinen normalen Wäscherhythmus von drei Waschmaschinenladungen in zwei Wochen wiederfinden werde – und spätestens im Sommer landet die Wäsche wieder draußen auf der Bleiche, um zu trocknen. Aber die Wintermonate werden von nun an in dieser Beziehung deutlich angenehmer. Außerdem kann ich mir in Zukunft viele Stunden mit Bürste und Fusselrolle sparen, da der Wäschetrockner die Katzenhaare ganz wunderbar aus den Sachen rauspustet. Perfekt ist das zwar noch lange nicht, gerade die Maine-Coon-Haare neigen zum Filzen, wogegen der Trockner auch nicht angehen kann, aber der Unterschied ist schon unglaublich.

Eigentlich ist es ganz schön erschreckend wie glücklich mich dieses Luxusgerät gerade macht. Das ist ein bisschen wie mit der Küche. Aber wenn man bei so etwas Wichtigem so lange improvisieren musste, dann genießt man es hinterher umso mehr, wenn am Ende neue Geräte einziehen …

Vorweihnachts-Lese-Challenge am 2. Advent

Am vergangenen Sonntag begann die „Vorweihnachts-Lese-Challenge“ von Ariana für mich mit einem gemütlichen 1. Adventssonntag. In der folgenden Woche habe ich „Den Nächsten, der Frohe Weihnachten zu mir sagt, bringe ich um“ erst einmal nicht weitergelesen. Einer der Vorteile an einer Anthologie ist ja, dass man sie hemmungslos aus der Hand legen kann, wenn man eine Kurzgeschichte beendet hat. 😉 Stattdessen habe ich mir einen Titel rausgesucht, der nicht nur zum „Vorweihnachtslesen“ passt, sondern auch für die „100 Bücher“-Challenge gezählt werden kann.


So habe ich also an den letzten Abenden zu „A Christmas Carol“ von Charles Dickens gegriffen und die Geschichte zum ersten Mal in meinem Leben auf Englisch gelesen. Ich gehöre zu den vielen Menschen, die die Handlung rund um den weihnachtsverachtenden Geschäftsmann Scrooge jedes Jahr wieder lesen (oder in einer der vielen – guten! – Verfilmungen sehen) können. 😉

Ich weiß selber nicht, warum ich bislang nie zum englischen Text gegriffen habe, aber ich fand ihn – trotz des einen oder anderen altmodischen Ausdrucks – gut lesbar. Damit habe ich also meine diesjährige Portion Scrooge schon genossen – ich hoffe trotzdem, dass in diesem Jahr wieder die Verfilmung mit Patrick Stewart im Fernsehn laufen wird …

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Heute habe ich mir wieder viel weihnachtliche Lesezeit vorgenommen und werde nicht nur die zweite Kurzgeschichte von „A Grosvenor Square Christmas“ lesen, sondern auch endlich „Den Nächsten, der Frohe Weihnachten zu mir sagt, bringe ich um“ beenden. Zumindest hoffe ich das, denn nachdem ich inzwischen acht der zwölf Kurzgeschichten gelesen habe und nur eine wirklich unterhaltsam fand, ist die Motivation zum Lesen nicht sehr groß. Auf der anderen Seite möchte ich natürlich auch nicht riskieren eine Perle unter den Weihnachtskurz“thrillern“ zu verpassen! 😉 Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass mich mein seit drei Tagen nicht angeschauter FeedReader und das Aufräumen und Putzen des Kellers, das ich mir für den Nachmittag vorgenommen habe, nicht zu sehr von dieser Anthologie ablenkt. 😉

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Nur noch zwei Kurzgeschichten liegen in der Anthologie vor mir, aber jetzt mache ich erst einmal eine Pause und widme mich dem Keller, damit morgen der Wäschtrockner einfach nur noch reingestellt und angeschlossen werden kann. *hüpf* Es gibt in meinen Augen überraschend viele Probleme mit „Den Nächsten, der Frohe Weihnachten zu mir sagt, bringe ich um“. Erst einmal sind die Geschichten so vielfältig gehalten, dass die meisten Leser vermutlich nur zwei oder so wirklich mögen werden, was in meinen Augen zu wenig ist, wenn man zwölf Geschichten vor sich hat. Dann habe ich das Problem, dass ich unheimlich viele der nicht so abgedrehten Handlungen sehr vorhersehbar finde. Das habe ich zwar auch bei vielen Krimis in Romanlänge, aber da gibt es dann immerhin noch genügend Figuren und „atmosphärische“ Passagen, die mich dann dafür entschädigen können. Bei einer Kurzgeschichte hingegen gibt es dafür nicht gerade viel Raum (und bei denen, die sich den Platz dafür nehmen, fühlt es sich oft so an, als ob da jemand Wörter geschunden hat, statt sich auf die Handlung zu konzentrieren). Bei den „skurrileren“ Geschichten hingegen haben ich oft das Gefühl, dass sich der Autor so sehr darüber gefreut hat, dass er sich etwas total unvorhersehbares und seltsames ausgedacht hat, dass er leider darüber vergaß, dass ein Leser mit seiner Geschichte auch noch etwas anfangen können muss … 😉

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„Den Nächsten, der Frohe Weihnachten zu mir sagt, bringe ich um“ habe ich dann heute doch noch beendet. Die letzten beiden Geschichten waren soweit ganz okay, aber insgesamt würde ich die Anthologie nicht weiterempfehlen. Ich hoffe nur, dass die andere Weihnachtssammlung („Süßer die Schreie nie klingen“) etwas mehr nach meinem Geschmack ist.

Um mich von der nicht ganz so gelungenen Lektüre zu erholen, habe ich mir eben zu Tee und Zitronenkuchen „One Kiss for Christmas“ von Vanessa Kelly gegönnt. Die zweite Geschichte der „A Grosvenor Square Christmas“-Anthologie war einfach nur zuckersüß, entspannend und niedlich. Am Anfang besucht man zusammen mit Nigel Dash einen Ball, auf dem er wieder einmal mit ansehen muss wie die junge Frau, die er liebt, von Verehrern umringt wird. Nachdem ihm ein guter Freund einen kräftigen Stupser gegeben hat, beschließt er, dass er von nun an nicht mehr der geduldige und nette Nigel zu sein, sondern etwas schneidiger und forscher aufzutreten, um die Amelias Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Natürlich ist Amelia ein bisschen verwirrt von dem ungewohnten Auftreten des Mister Dash, während er am Ende seine wahre Natur nicht verleugnen kann und sich immer wieder in Situationen wiederfindet, die zeigen, was für ein gutmütiger Kerl er ist. 😀

Da ich „One Kiss for Christmas“ als einen wirklich süßen und passenden Ausklang für den „Buchteil“ des zweiten Adventssonntags empfinde, werde ich heute wohl nichts mehr lesen. Stattdessen gönne ich mir gleich das Abendessen und teile mir dann den Abend zwischen FeedReader und dem DS auf. Mein schrecklich lieber Mann hat mir nämlich mit „Bravely Default“ ein neues Spiel zum Nikolaustag besorgt, das mir verflixt viel Spaß macht … 😉

Oh, und im Laufe der kommenden Woche werde ich nicht nur zu „Süßer die Schreie nie klingen“ greifen, sondern auch zu „Little Women“, denn schließlich lautet die erste Zeile dieses Klassikers:
„Christmas won’t be Christmas without any presents,“ grumbled Jo, lying on the rug.

Charles Dickens: A Christmas Carol

Mit „A Christmas Carol“ von Charles Dickens habe ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Das Buch passt auf der einen Seite ganz wunderbar zu „Vorweihnachts-Lese-Challenge“ und auf der anderen Seite kann ich den Titel für die „100 Bücher“-Challenge anrechnen. Außerdem mag ich die Geschichte sehr gern und lese sie immer wieder mit Vergnügen rund um die Weihnachtszeit. In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal die englische Ausgabe des Textes gelesen und mich dabei sehr an der Sprache erfreut. Dickens gelingt es nicht nur immer wieder wunderschöne kleine Szenen heraufzubeschwören – wie zum Beispiel den Weihnachtsabend bei Scrooge Lehrherrn, an dem zwanzig Paare tanzen und ihren Spaß haben -, sondern auch kleine Dinge so zu beschreiben, dass ich sie wirklich genießen kann.

So richtig ist mir das ziemlich zu Beginn des Textes aufgefallen – nicht nur bei all den Straßenmomenten und der malerischen Beschreibung des Büros, in dem Scrooge seine Geschäfte tätigt, sondern vor allem bei der Passage, in der es um Scrooge Heimkehr und seine Wohnung geht:

„.They were a gloomy suite of rooms, in a lowering pile of building up a yard, where it had so little business to be, that one could scarcely help fancying it must have run there when it was a young house, playing at hide-and-seek with other houses, and have forgotten the way out again.“  (Seite 7 des Originalmanuskripts)

Ich verfolge gern im Rahmen der ersten Heimsuchung die Entwicklung des jungen und bücherbegeisterten Scrooge zum menschenverachtenden Geizhals. Dabei schüttel ich immer wieder amüsiert den Kopf darüber, wie schnell der alte Ebenezer auf den Gedanken kommt, dass er doch am heutigen Weihnachtsabend anders hätte handeln sollen. Dass er dem Weihnachtssänger etwas hätte zukommen lassen oder ein Wort mit seinem Anstellten hätte wechseln sollen, statt in seiner üblichen Humbug-ausrufenden Art Weihnachten als sentimentale Zeitverschwendung abzutun. Dickens erzählt die Geschichte so plakativ wie es eigentlich nur bei Märchen der Fall ist und gerade das passt so hübsch zur Weihnachtszeit. 😉

Bis zum zweiten Geist schaffe ich es immer Tiny Tim zu verdrängen – und nun muss ich eine erschreckende Tatsache beichten: Ich kann Tiny Tim nicht leiden! Dieser kleine Junge, dem Tode geweiht, so christlich denkend und allen Menschen nur das Beste wünschend, ist für mich das unangenehmste Element der Geschichte. An der Stelle, an der Scrooge den kleinen Tim neben seinem Vater im Kreise der Familie sitzen sieht und vom Geist erfährt, dass der Junge das nächste Weihnachtsfest nicht mehr erleben wird, möchte ich Scrooge am Liebsten zurufen, dass er sich zusammenreißen und ein kräftiges „Humbug“ in die Welt hinausschmettern soll. Aber stattdessen fängt der alte Geizkragen an zu zittern und zu klagen und sorgt sich um die Zukunft von Tiny Tim …

Zum Glück kommen kurz darauf die Szenen mit Scrooge Neffen und ich mag die Vorstellung, wie der alte Ebenezer mit Feuereifer bei irgendwelchen „kindischen“ Spielen mitmacht, obwohl ihn niemand sehen oder hören kann. Etwas weniger Eifer hätte ich eigentlich beim Erscheinen des dritten Geistes erwartet, denn wer möchte schon eine Zukunft sehen, die er fürchtet. Aber da Scrooge sich sicher ist, dass diese eine Weihnachtsnacht ihn vollständig verändert hat, ist es wiederum verständlich, dass er die dritte Erscheinung einfach hinter sich bringen will, um dann in ein neues Leben zu starten. Und da ich schon meine Abneigung gegenüber Tiny Tim zum Ausdruck gebracht habe, kann ich gleich noch zugeben, dass ich die Leichenfledderer-Szene in diesem Teil der Handlung mag. 😉

Zum Schluss noch ein Ende voller Truthahn, Kichern, „Ablasshandel“, kindischer Spiele und ähnlich netter Dinge, wobei es mir nach all den Szenen in Puschen und Hausmantel immer schwer fällt, Scrooge in seinem besten Anzug vor mir zu sehen. 😉 Dieses Werk von Dickens ist schrecklich kitschig und doch so schön zu Weihnachten! Trotzdem gibt es für mich nur eine Art, einen Text über diese Geschichte zu beenden:

Bah! Humbug! 

Mal wieder ein paar Leseeindrücke

Die Rezension zu „Totenhauch“ von Amanda Stevens hatte ich ja schon veröffentlicht und danach ging es bei mir in den letzten Tagen immer weiter mit den (leicht) gruseligen Geschichten.


„Chilischarfes Teufelszeug“ von Rebecca Promitzer hatte ich bei Kiyas Monatsübersicht für den August gesehen und unabhängig von meinem November-Leseplan spontan eingeschoben, nachdem ich es kurz nach der Abholung aus der Bibliothek angelesen hatte und nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Geschichte rund um die patente Bea hat mir sehr gut gefallen. Die vom Dauerregen geplagte Stadt Elbow (deren Einwohner schon Schimmel und Schwimmhäute zwischen den Zehen bekommen), die unheimliche Leiche, die Bea mit ihrem Freund Sam zu Beginn der Sommerferien findet, das Geheimnis rund um einen unheimlichen Untermieter, die Ferienfreundschaften, die durch eine seltsame Regel der örtlichen Schule entstehen, und die vielen skurrilen, unheimlichen und witzigen Szenen haben mir wirklich Spaß gemacht. Ich hoffe, dass Rebecca Promitzer noch ein paar weitere Romane schreibt, in denen fantastische, unheimliche und unterhaltsame Elemente zu so einer unterhaltsamen Geschichte vermischt werden.

„Lockwood & Co. – Die seufzende Wendeltreppe“ von Jonathan Stroud ist mir auf diversen Blogs (unter anderem ebenfalls in Kiyas Monatsübersicht für den August) begegnet und irgendwann wurde ich dann doch neugierig auf das Buch. Tja, und jetzt hätte ich dann gern eine Fortsetzung davon, denn es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht in diese geisterbevölkerte Alternativwelt einzutauchen, in der Kinder – aufgrund der Tatsache, dass sie mit ihren Sinnen noch Geister wahrnehmen können – dafür verantwortlich sind gefährliche (oder auch nur lästige) Spukgestalten zu vernichten. Sehr atmosphärisch, sehr unterhaltsam und toll gruselig. Überhaupt stehe ich gerade anscheinend auf spukige Geschichten. 😉

Auch „Der kuriose Fall des Spring Heeled Jack“ von Mark Hodder brachte mich in eine fantastische und atmosphärische Parallelwelt. Der Autor hat hier eine Welt geschaffen, in der Entdecker Sir Richard Francis Burton zum geheimen Ermittler für König Albert ernannt wird. Der berühmte Forscher soll in London für den Monarchen dem Gerücht nachgehen, dass Werwölfe gesichtet wurden. Außerdem scheint der mysteriöse Spring Heeled Jack wieder sein Unwesen zu treiben und muss endlich in seinem Tun gehindert werden. Wenn ein Autor mir eine alternative Vergangenheit präsentieren will, dann muss er es schon auf einer so atmosphärische Weise tun, dass ich über eventuelle Ungereimtheiten hinwegsehen kann – und das hat Mark Hodder geschafft. Sein viktorianisches albertinisches England strotzt vor Dampfmaschinen, Luftschiffen und genetischen Experimenten, die Luft ist rußgeschwängert, die Industrialisierung zeigt sich von ihrer schlimmsten Seite und zusammen mit Burton und seinem späteren Assistenten, dem Dichter Algernon Charles Swinburne, entdeckt man die erbärmlichsten und die luxuriösten Seiten dieser Welt. Zwar lag das Geheimnis rund um Spring Heeled Jack für mich recht schnell auf der Hand, aber die Figuren, die Welt und die gesamte Handlung sind so unterhaltsam konzipiert, dass ich den zweiten Teil rund um Burton und Swinburne auf jeden Fall noch in diesem Jahr lesen werde.

[BuchSaiten-Blogparade] Zum Jahresende 2013 …

Auch in diesem Jahr fragt Katrin von den BuchSaiten im Dezember wieder nach den Enttäuschungen und Höhepunkten des Lesejahres – und auch in diesem Jahr bin ich wieder dabei. Es ist zwar noch früh im Dezember, aber wenn ich in den nächsten Tagen noch über weitere Höhe- oder Tiefpunkte stolpere, dann werden die vermutlich eh verbloggt.

Wer ebenfalls an der Blogparade  teilnehmen möchte, der findet den dementsprechenden Beitrag HIER und kann dort seinen Beitragslink und einen Kommentar hinterlassen.

Wie immer fand ich es erstaunlich schwierig, die Fragen zu beantworten …

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)

Beim Durchblättern meiner Leseliste bin ich auf erstaunlich viele Bücher gestoßen, die meinen Erwartungen genau entsprochen haben. Da gab es Titel, an die ich ganz große Hoffnungen knüpfte und die einfach großartig waren, andere, die ich las, weil ich was „Nettes“ suchte und genau das dann auch bekam, und sogar einige Romane, denen ich skeptisch gegenüberstand und die mich bis zum Ende nicht überzeugen konnten. Aber wenn ich ehrlich bin, dann gab es erschreckend wenig Titel, die mich positiv überrascht haben. Letztendlich habe ich mich für zwei Nennungen entschieden: „Totenhauch“ von Amanda Stevens und die Benny-Griessel-Reihe von Deon Meyer.

Als mir „Totenhauch“ ins Haus flatterte, schrieb ich dazu: „Ein Thriller, um eine Frau, die Geister sehen kann. Das ist entweder total bescheuert oder atmosphärisch gruselig … ich lasse mich überraschen!“ Zum Glück wurde es dann eher „atmosphärisch gruselig“ als total bescheuert und ich fühlte mich beim Lesen gut unterhalten. Der Roman ist kein Meisterwerk und der Krimianteil könnte besser ausgearbeitet sein, aber mir haben die Geistererscheinungen gefallen (und ein paar schaurige Träume verursacht) und auch die Hauptfigur fand ich ganz reizvoll und freue mich darauf noch mehr von ihr zu lesen.

Bei den Benny-Griessel-Titeln von Deon Meyer hatte ich auf mehreren Blogs den Band „Dreizehn Stunden“ erwähnt gesehen und ihn aus Neugier aus der Bibliothek ausgeliehen. Eigentlich mag ich keine Romane, in denen Alkoholiker die Protagonisten sind, und Thriller haben es bei mir inzwischen auch schwer, daher waren meine Erwartung auch nicht so hoch. Doch „Dreizehn Stunden“ hatte mich so gepackt, dass ich inzwischen auch „Der Atem des Jägers“ und „Sieben Tage“ gelesen habe und obwohl sich die Titel immer wieder deutlich voneinander unterscheiden, waren sie alle sehr spannend zu lesen, mit sympathischen Protagonisten und fesselnden Einblicken in da heutige Südafrika.



Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)


Viel versprochen ist vielleicht zu viel gesagt, aber nachdem ein paar Teilnehmer der „100 Bücher“-Challenge positive Rezensionen über einige Titel der Autorin Jacqueline Wilson geschrieben hatten, hatte ich gehofft, dass ich mit „The Story of Tracy Beaker“ ein unterhaltsames Kinderbuch in die Hände bekommen würde. Stattdessen bekam ich eine Protagonistin, die ich einfach nicht ausstehen konnte. Tracy und ich, wir passten einfach nicht zusammen. So saß ich beim Lesen da und wollte die ganze Zeit ein zehnjähriges Waisenkind ohrfeigen, was gar kein schönes Gefühl war. 😉

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Spontan fallen mir da zwei Autoren ein: Deon Meyer hat mich mit seinen Benny-Griessel-Romanen einfach gepackt und neugierig auf das heutige Südafrika gemacht. Ich freu mich jetzt schon auf weitere Teile der Reihe. Diane Zahler hingegen hat mich mit ihrem Märchen „The Thirteenth Princess“ hingerissen. Ich mag grundsätzlich Märchenadaptionen, aber selten habe ich eine so bezaubernde, berührende, unterhaltsame und magische Umsetzung eines nicht ganz so bekannten Märchens gelesen. Zum Geburtstag gab es zwei weitere Titel der Autorin, mit denen ich mir die Adventszeit versüßen werde.


Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr

und warum?

Das ist eindeutig die schwierigste Frage für mich bei der Blogparade. Ich schaue selten so richtig bewusst auf Cover. Natürlich fällt es mir ins Auge, wenn etwas sehr hässlich, herausstechend oder unpassend ist, aber da die meisten Cover meiner Meinung nach erschreckend langweilig, gleichförmig und nichtssagend gestaltet werden, versuche ich nicht so genau hinzugucken und mich mehr auf den Inhalt eines Buches zu konzentrieren. Manchmal ist mir die Ausgabe aber doch überraschend wichtig. So habe ich mich über die rote HC-Ausgabe von „Unspoken“ gefreut, weil die schlicht und hübsch und im Gegensatz zur TB-Ausgabe ohne Gesichter halten wurde. 😉 Aber am Ende habe ich mich als Antwort auf diese Frage für „Kleine Tierkunde Ost-Afrikas“ von Nicholas Drayson entschieden. Das Cover ist schlicht mit liebevollen Details und passt – soweit ich das anhand des Vorgängerromans sagen kann – perfekt zum Inhalt.

Welches Buch wollt ihr unbedingt im Jahr 2014 lesen und warum?

Es gibt so einige Romane, die ich im kommenden Jahr lesen möchte. Seanan McGuire (*g*) zum Beispiel veröffentlicht ein paar Reihenfortsetzungen, auf die ich mich schon sehr freue. Dann möchte ich mit meiner Sachbuch-Challenge endlich meinem Sachbuch-SuB an den Kragen gehen, und bin jetzt schon gespannt auf das eine oder andere Buch. Spontan fällt es mir wirklich schwer mich für ein „unbedingt lesen“-Buch zu entscheiden – ich fiebere normalerweise nicht einem einzelnen Titel entgegen.

Aber einen Roman habe ich dann doch in meiner Liste gefunden: „Die Buchmagier“ von Jim C. Hines. Mich reizt die Geschichte schon seit der amerikanischen Veröffentlichung (die mit „Libriomancer“ eindeutig den besseren Titel – und auch das hübschere Cover – hat!), aber als Hardcover wollte ich mir das Buch dann doch nicht zulegen. Nun kommt im März die deutsche Ausgabe heraus und ich fürchte, dass ich dann schwach werden – und hoffentlich genauso viel Spaß beim Lesen dieses Romans habe wie schon mit „Drei Engel für Armand“ und den Folgebänden.

Vorweihnachts-Lese-Challenge am 1. Advent

Mit dem 1. Dezember beginnt Arianas „Vorweihnachts-Lese-Challenge“ und angenehmerweise ist dieser Tag auch gleich ein Adventssonntag. Das bedeutet für mich, dass ich heute so viel Zeit wie möglich mit weihnachtlich-winterlicher Lektüre auf dem Sofa verbringen möchte. Im Laufe des Tages werde ich ein bisschen über die gelesenen Sachen erzählen. Nach dem Frühstück werde ich erst einmal mit „1803 – The Seduction of a Duchess“ von Shana Galen starten. Das ist die erste Kurzgeschichte aus „A Grosvenor Square Christmas“ – die anderen drei Geschichten werde ich mir für die kommenden Adventssonntage aufheben.

Ansonsten habe ich mir noch ein paar weitere Titel bereit gelegt und schaue dann mal, womit ich nach der Kurzgeschichte so weitermache. 🙂 Aktuell warte ich noch darauf, dass der Ciabatta-Teig auf der Heizung fertig gegangen ist, damit ich die Brötchen fürs Frühstück backen kann. Ich bin zwar heute schon vor sieben Uhr aufgestanden, aber dank der Katzen hat sich alles ein bisschen verzögert.

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So viel zu „ich will den ganzen Sonntag mit Lesen verbringen“. Leckeres Frühstück gab es zwar, aber dann kamen mir lauter andere Dinge dazwischen (immerhin habe ich dafür auch schon das erste Weihnachtspaket fertig gepackt und kann es spätestens Mittwoch auf den Weg bringen – was nötig ist, da es auch das Geburtstagsgeschenk für meinen Neffen enthält). Jetzt ist es schon 13:45 Uhr und ich nehme mir nun ein Beispiel an Christie …

… und strecke mich auf dem Sofa aus und lese endlich „1803 – The Seduction of a Duchess“ von Shana Galen. 😉

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The Seduction of a Duchess

Die Kurzgeschichte war wirklich niedlich und unterhaltsam zu lesen. Im Zentrum stand eine 47jährige Witwe, die nach vielen Jahren einen Mann wiedersieht, der sie und ihren Sohn während der französischen Revolution in Sicherheit gebracht hat. Abgesehen vom Weihnachtsball, einem Mistelzweig und etwas Schnee gab es zwar nicht viel weihnachtliches, aber dafür fand ich die ungewöhnliche Konstellation wirklich nett. 🙂

„Den Nächsten, der Frohe Weihnachten zu mir sagt, bringe ich um“


Danach ging es weiter mit der ersten Kurzgeschichte aus „Den Nächsten, der Frohe Weihnachten zu mir sagt, bringe ich um“. Die Geschichte wurde von Petra Busch geschrieben, trägt den Titel „Nur ein Schneehase“ und hat mich nicht so begeistern können. Vor allem die Figur, die Schuld am Tod eines Kindes ist, konnte mich so gar nicht überzeugen und die Entwicklung der Handlung fand ich auch recht vorhersagbar. Mal gucken, wie mir die nächste Geschichte gefällt, vorher koche ich mir aber noch einen Tee und hole ein paar Kekse aus der Küche. 😉

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Inzwischen habe ich sechs der zwölf Kurzgeschichten aus dieser Anthologie gelesen (und gekocht und gegessen und etwas mit meinem Mann geschwatzt). Und nachdem mir auch die zweite Story nicht so recht gefallen hatte und ich überhaupt so langsam mal wieder das Gefühl bekam, dass ich schon zu viele Krimis gelesen habe, weil ich die Auflösungen so schrecklich vorhersagbar finde, konnte mich dann doch noch eine Geschichte gut unterhalten. Bei einer anderen Kurzgeschichte bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll, aber es ist ja schon mal gar nicht so schlecht, wenn einen so etwas noch eine Weile beschäftigt. 😉

Aber jetzt ist für mich heute erst einmal Schluss mit dem „Vorweihnachtslesen“, am kommenden Adventssonntag gibt es dann den nächsten Post zu diesem Thema.

Dezember-SuB 2013

Jetzt ist der Dezember schon da und ich habe nur noch 31 Tage, um meine Ziele für dieses Jahr zu erreichen. Ich verkneife mir jetzt mal ein „Wo ist nur die Zeit hin?“ und konzentriere mich lieber auf die übliche Monatsanfangstatistik. Im November habe ich 10 Bücher, 4 Comics und 2 Manga gelesen – Zeit für ein Hörbuch habe ich leider nicht gefunden.

Ansonsten brachte der November lieben Besuch (und somit viele schöne Koch- und Backstunden, viel gemeinsame Zeit zum Schwatzen und lustige Kniffel-Runden :D) und dank meines Geburtstags schrecklich viele Buchzugänge. Eigentlich hatte ich gehofft, dass ich bis zum Jahresende einen stabilen SuB-Stand unter 80 haben werde, aber das kann ich – auch da ich noch ein paar Bücherwünsche zu Weihnachten habe 😀 – wohl vergessen. Und wieso habe ich inzwischen so einen hohen englischen SuB?

Was ich noch nicht vergessen möchte, ist die „100 Bücher“-Challenge, die von mir noch einen heftigen Endspurt erfordern. In den letzten Wochen konnte mich keines der Bücher packen, die ich angelesen hatte, jetzt muss ich mal etwas weniger wählerisch sein und die Sache zu Ende bringen. 😉 Wenn ich jede Woche ein Buch lese und rezensiere, dann bekomme ich es noch auf die Reihe. Dazu noch etwas SuB-Abbau und ein englisches Buch für meine eigenen Vorhaben … 😉 Deutlich entspannter wird es wohl mit der „Vorweihnachts-Lese-Challenge“ von Ariana werden, denn da geht es „nur“ um gemütliche winterlich-weihnachtliche Lesestunden. Dazu wird es von mir an den Adventssonntagen immer einen Beitrag geben, den ich vermutlich im Laufe des Tages auch immer wieder ergänzen werde.

A (2)
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Tim Akers: Das Herz von Veridon

B (9)
Quentin Bates: In eisigem Wasser
Quentin Bates: Kalter Trost
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Jenna Black: Rosendorn
Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud  
Brom: Krampus
Jim Butcher: Die Elementare von Calderon (Codex Alera 1)

C (2)
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
Deborah Crombie: Wer Blut vergießt

D (3)
John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften

E (0)

F (8)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym

G (1)
Stella Gibbons: Der Sommernachtsball
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (10)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Lotte und Søren Hammer: Das weiße Grab
Kim Harrison: Blutschwur (Rachel-Morgen-Serie)
Kim Harrison: Blutsbande (Rachel-Morgen-Serie)
Kim Harrison: Bluteid (Rachel-Morgen-Serie)
Kim Harrison: Blutdämon (Rachel-Morgen-Serie)
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Will Hill: Department 19 – Die Wiederkehr
Mark Hodder: Der wundersame Fall des Uhrwerkmannes

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (0)

K (6)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Boris Koch: Die Drachenflüster-Saga
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (1)
Siri Lindberg: Nachtlilien

M (3)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter

O (0)

P (3)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Renata Petry: Hilgensee
Bernd Perplies: Magierdämmerung – In den Abgrund

Q (0)

R (9)
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (8)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (7)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 – Der gläserne Fluch
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

U (0)

V (1)
Uwe Voehl: Tod und Schinken

W (5)
Danny Wallace: Auf den ersten Blick
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriella Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut
Elizabeth Woods: Caras Schatten

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

Z (0)

Sonstige (2)
Den Nächsten, der Frohe Weihnachten zu mir sagt, bringe ich um
Süßer die Schreie nie klingen

86 Titel auf dem SuB

Englischer SuB:

Amber Benson: Death’s Daughter (A Calliope Reaper-Jones-Novel)
Marie Brennan: A Natural History of Dragons
Sarah Rees Brennan: Unspoken
Gail Carriger: Changeless (Parasol Protectorate #2)
Gail Carriger: Blameless (Parasol Protectorate #3)
Gail Carriger: Heartless (Parasol Protectorate #4)
Gail Carriger: Timeless (Parasol Protectorate #5)
Jennifer Estep: Elemental Assassin 1 – Spider’s Bite
Jennifer Estep: Mythos Academy 2 – Kiss of Frost
Jennifer Estep: Mythos Academy 3 – Dark Frost
Mira Grant: Feed
Tanya Huff: The Wild Ways
Lynn Kurland: Star of the Morning
Seanan McGuire: Chimes at Midnight
Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street
Diana Pharaoh Francis: Shadow City (Horngate Witches #3)
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Mastiff (The Legend of Beka Cooper #3)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
Tamora Pierce: Battle Magic (Circle Reforge)
Julia Quinn: Dancing at Midnight
Julia Quinn: Splendid
Julia Quinn: Minx
Julia Quinn: Everything and the Moon
Julia Quinn: Brighter Than the Sun
Philip Reeve: Larklight
Diane Zahler: Princess of the Wild Swans
Diane Zahler: A True Princess

Sonstiges:
West Ward Weird
Home Improvement: Undead Edition
Carniepunk

25 Titel auf dem englischen SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

Julia Quinn: A Night Like This

Es ist eine ganze Weile her, seitdem ich das letzte Mal einen Julia-Quinn-Roman gelesen habe, umso mehr freute ich mich auf den zweiten Band der Smythe-Smith-Reihe. Ich habe gestern einen netten Nachmittag mit „A Night Like This“ verbracht, obwohl mich der Roman nicht so packen konnte wie andere Titel der Autorin. Aber ich war – dank Irinas Rezension – auch schon vorgewarnt, dass diese Geschichte nicht zu den Besten von Julia Quinn gehört.

Die Grundidee fand ich sehr nett. Daniel Smythe-Smith – ältere Bruder von Honoria, die in „Just Like Heaven“ die Protagonistin war – musste drei Jahre lang außerhalb Englands vor Auftragsmördern flüchten, nachdem er sich betrunken mit einem seiner besten Freunde duelliert und diesen schwer verletzt hatte. Wieder zurück in England verliebt er sich auf den ersten Blick in die Unbekannte, die statt seiner Cousine bei einem der berühmt-berüchtigen Smythe-Smith-Konzerte am Klavier sitzt. Diese Unbekannte ist Anne Wynter, Gouvernante im Haus von Daniels Tante.

Als Leser bekommt man schnell mit, dass Anne stets bestrebt ist kein Aufsehen zu erregen, denn sie hat nicht nur ein großes Geheimnis, sondern muss sich ebenfalls vor einem Verfolger fürchten. Ihr ist nur zu gut bewusst, dass eine Beziehung zwischen einem Earl und einer Gouvernante alles andere als angemessen wäre, aber Daniels sympathisches Wesen und seine Zuneigung zu seiner Familie findet sie trotzdem sehr anziehend. Beide Figuren für sich genommen sind eigentlich etwas langweilig – so nett und so kantenlos -, aber ich muss zugeben, dass ich Annes Geheimnis mal gut und stimmig fand.

Was ihr acht Jahre zuvor passiert ist, wäre zu dieser Zeit und in dieser Schicht der Ruin für eine junge Frau gewesen, was bedeutet, dass es in dieser Geschichte mal kein banales Problem, sondern ein echtes Hindernis für eine Ehe gibt. Allerdings löste sich für meinen Geschmack das Ganze viel zu schnell in Wohlgefallen auf – sogar der große Bösewicht hat am Ende einfach den Schwanz eingezogen und das war es … Auch die – sonst doch so amüsanten Dialoge – litten unter dem Mangel an Ecken und Kanten der Figuren (und daran, dass Anne und Daniel sich aufgrund der gesellschaftlichen Unterschiede nicht auf Augenhöhe unterhalten konnten) und waren deutlich weniger lustig als sonst.

Letztendlich würde ich sagen, dass ich von „A Night Like This“ langfristig nicht viel in Erinnerung behalten werde, aber immerhin einen netten und entspannenden Nachmittag mit dem Buch verbracht habe. Und es war eine lustige Abwechslung zu den ganzen geisterhaft-fantastisch-skurrilen Geschichten, die ich in den letzten Tagen gelesen habe.

Eine Runde Katzenfotos

Ich habe in den letzten Tagen ein paar Fotos von unseren Samtpfoten gemacht, die ich euch noch zeigen wollte …

So sieht Baltimore aus, wenn ich einfach Apfelkuchen frühstücke, während er doch bitte geschmust werden will! Ich war nämlich so unverschämt und habe mich einfach in die Küche gesetzt, statt eine Runde mit ihm auf dem Sofa zu kuscheln, wie er es am Morgen erwartet.

Logan, Baltimore und Christie auf einem Sofa. Ratet mal, welche Heizung zu dem Zeitpunkt gerade angeworfen wurde. 😉

Nachdem der Tierarzt gemeint hatte, dass Christie ein paar Fettreserven benötigen könnte, habe ich sie in den letzten Wochen die Näpfe der Coon-Brüder „ausputzen“ lassen, wenn die mit dem Fressen fertig waren. Und dann kam der Tag, an dem sie „puff“ machte und auf einmal war sie eine ganz schön dicke kleine Katze … 😉

Shandy zu fotografieren ist immer eine Herausforderung und in der Regel bekomme ich auf den Bildern nur eine schwarze Silhouette hin … immerhin dieses Mal eine Silhouette, bei der man erkennen kann, wie schön er sich das Pfötchen wärmt.

Auf dem SuB-Regal sitzen alle unsere Katzen sehr gern, aber Christie hüpft eindeutig ganz besonders elegant hinauf. 😉

Verwöhntag im November

Gestern hatte ich Geburtstag und habe somit wieder meinen jährlichen „Verwöhntag für die Winterkatze“ genossen. Morgens stupste mich mein Mann früh aus dem Bett, damit ich meine Geschenke in seinem Beisein auspacken konnte, bevor er zur Arbeit musste. Wenig später saß ich dann erschlagen vor den Bücherbergen, die sich auf dem Tisch stapelten. Ich hatte mir die Sachen zwar fast alle ausdrücklich gewünscht, aber es ist doch immer wieder erstaunlich wie viele Geschenke zusammenkommen, wenn Familie und Freunde an mich denken.

Die Rachel-Morgan-Serie zieht sich ja bei mir schon etwas hin. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist wirklich okay, aber irgendwie besorge ich mir doch immer eher andere Titel von meinem Wunschzettel. Jetzt aber kann ich endlich wieder ein paar Bände am Stück lesen. Darauf freu ich mich schon sehr! 🙂 Ein bisschen musste ich allerdings auch schmunzeln, denn beim Anblick des DS-Spiels und der Kinder-/Jugendbücher könnte man meinen, dass ich noch ein paar Jahre bis zur Führerscheinprüfung vor mir hätte. 😉

Amber Bensons Roman hat nicht die besten Bewertungen bekommen, aber ich bin schon so lange neugierig darauf. Die Märchenadaptionen von Diane Zahler werden bestimmt nicht lange auf dem SuB liegen bleiben, die werde ich bestimmt in der Adventszeit verschlingen, und ich hoffe, dass sie ebenso schön sein werden wie es „The Thirteenth Princess“ war. Außerdem werde ich wohl in den nächsten Wochen viel Zeit mit Brotbacken (die passenden Formen gab es auch gleich dazu) verbringen, während das DS-Spiel eine Weile im Schrank warten darf. Ich habe momentan schon nicht die Zeit für meine angefangenen Spiele, obwohl sie so viel Spaß machen.

Nachdem ich noch ein bisschen in meinen Geschenken gestöbert hatte, bin ich gestern in die Küche gewandert, um mir Scones zum Frühstück zu backen. Da das Telefon klingelte, als ich gerade das Mehl abgemessen hatte, habe ich dann einhändig Teig geknetet, ausgerollt und ausgestochen und die Scones in den Ofen geworfen, während ich mit einer Freundin geschwatzt habe. So mag ich meinen Vormittag! 🙂 Überhaupt habe ich bis zum Mittag unheimlich viel geredet und am Abend ging es dann noch weiter – das bin ich gar nicht mehr gewöhnt. Normalerweise spreche ich tagsüber gerade mal mit den Katzen oder dem Paketboten und alle weitere Kommunikation läuft übers Internet. *g*

Ein wenig Arbeit wartete gestern auch noch auf mich, aber die lief soweit ganz gut, auch wenn ich gern weniger Zeit damit verbracht hätte. Der Nachmittag hingegen war dann deutlich ruhige als der Vormittag, also habe ich es mir mit den Katzen und einem großen Pott Tee auf dem Sofa gemütlich gemacht (und später noch ein Stückchen Schokotorte verspeist :D) und gelesen. Wobei mich der Anblick der neuen Bücher so geplättet hat, dass ich prompt einen Titel vom SuB zog. *g* Und bis jetzt drücke ich mich noch davor all die neuen Romane in der SuB-Liste einzutragen, denn damit wird mein „unter 80“-Ziel zum Jahresende doch recht unwahrscheinlich. Aber im Zweifelsfall kann ich ja kurz vor dem Jahresende noch einmal ausmisten. ;D

Ich hatte in diesem Jahr wieder einen rundum schönen Geburtstag. Es ist so toll, wie viele Leute an mich gedacht haben. Dafür noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön! 🙂