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Seanan McGuire: Midnight Blue-Light Special (InCryptid #2)

„Midnight Blue-Light Special“ ist der zweite Teil der „InCryptid“-Serie von Seanan McGuire und erfordert meiner Meinung nach zwingend das Vorwissen aus dem ersten Band „Discount Armaggedon“, um die Geschichte in allen Facetten genießen zu können. Hatte ich nach dem Lesen des Reihenauftakts noch gemutmaßt, dass die Serie im zweiten Band etwas weniger gemächlich startet, so muss ich zugeben, dass ich mich da getäuscht hatte. Auch dieser Roman entwickelt sich sehr langsam, aber das hat mich in keiner Weise gestört, weil ich es wirklich unterhaltsam fand, welche Entwicklungen sich seit dem Kampf gegen den Schlangenkult ergeben haben und wie Verity Price und die anderen Figuren mit den aktuellen Ereignissen umgehen – die es wirklich in sich haben.

Für Verity haben sich in den letzten Wochen ein paar kleine, aber entscheidende Dinge geändert. Sie arbeitet zwar immer noch für die „Freakshow“, aber der Club wird inzwischen von einem anderen Besitzer geführt, was das Niveau doch etwas gehoben hat. Außerdem muss Verity immer wieder feststellen, dass ihr Brotjob in der „Freakshow“ und ihre „Nebenbeschäftigung“ als Kryptozoologin ihr nur wenig Zeit lassen, um ihre Karriere als professionelle Tänzerin voranzutreiben. Und während die junge Frau inzwischen immer mehr Freunde unter den „übernatürlichen“ Bewohnern von Manhattan findet, wird gleichzeitig ihr potenzieller Freund Dominic DeLuca misstrauisch von allen beäugt, da er als Mitglied des „Covenant of St. George“ zu den Erzfeinden aller nichtmenschlichen Wesen gehört.

Umso beängstigender ist es, als Dominic eines Abends Verity darüber informiert, dass der „Covenant“ eine Abordnung aus Europa schickt, die seine Arbeit in Manhattan überprüfen soll. Ihm ist dabei durchaus bewusst, dass sein Orden nicht nur Veritys Freunde, sondern auch die junge Frau selbst als jagbares Objekt ansehen wird, da ihrer Familie den „Covenant“ vor einigen Generationen verraten hatte. Aber natürlich kann Verity ihre Aufgabe und ihre Freunde nicht so einfach im Stich lassen – was selbstverständlich zu einigen kritischen Situationen führt.

Ich muss zugeben, dass es am Anfang der Geschichte viel Planung und Hin und Her gibt, weil jeder Beteiligte seine Lieben und seine Freunde aus der Gefahrenzone bringen will und man natürlich überlegen muss, wie sich all die übernatürlichen Wesen vor dem Orden verbergen können. Aber da diese Phase auch eine Menge über Veritys Familie und ihr Umfeld verrät, habe ich mich trotzdem gut unterhalten gefühlt. Für die junge Frau steht vor allem die Frage im Raum, ob sie Dominic vertrauen kann und für welche Seite er sich am Ende entscheiden wird. Denn dass er nicht langfristig sowohl dem Orden dienen als auch eine Beziehung mit ihr führen kann, steht ohne Frage fest.

Doch so richtig gut waren für mich die Passagen, in denen Istas vorkam. Ich mochte die Gothic-Lolita-Waheela (es gibt übrigens mehr zum Thema Waheela auf der Autorinnenseite) schon im ersten Band, und hier hat sie deutlich mehr Szenen, in denen ihr Charakter noch ausführlicher beleuchtet wird. Sehr schön ist da zum Beispiel ein Gespräch zwischen ihr und Veritys Cousine Sarah, während die beiden in der Kanalisation unterwegs sind:

„I realize I wear frilly clothing and impractical shoes, and that by many people’s standards, I am odd, but I am not stupid. […] I am here because Verity is my friend, and would look on me with sadness if I were to allow you to come to harm. Friendship is a rare thing among my people. We do not practice it often, and most of us do not practice it very well. I am hoping to be a better friend to Verity than my brothers and sisters were to me.“ (S. 219)

Auch über Sarah und ihre Spezies erfährt man in diesem Band deutlich mehr – einige Passagen sind sogar aus ihrer Sicht geschrieben. Ich mag den Gegensatz zwischen ihrer gefährlichen Natur und ihrer unsicheren Persönlichkeit, finde es stimmig, dass eine telepathische Rasse „gesichtsblind“ ist, weil sie Personen eben nicht an äußerlichen Aspekten identifizieren, und konnte mir gut vorstellen, wie ermüdend es sein kann, wenn der eigene angeborene Schutzmechanismus dafür sorgt, dass man kaum eine Beziehung aufbauen kann.

So sind es in diesem Buch eher die verschiedenen faszinierenden Charakter, die fantastische und detailliert beschriebene Welt und der Humor als die Handlung an sich, die mich gut unterhalten haben. Aber auch wenn die Geschichte für meinen Geschmack etwas actionreicher hätte sein können (und da zähle ich sogar das dramatische Ende mit dazu), so bin ich definitiv nicht unzufrieden damit, dass dieser Roman sich anders entwickelte, als ich erhofft hatte. Und jetzt bin ich gespannt, wie mir die kommenden Bände der Serie gefallen, in denen nicht mehr Verity, sondern ihre Geschwister im Mittelpunkt stehen.

Daphne du Maurier: Rebecca

Mein Name ist Mrs. Danvers. Von meinen Schützlingen bin ich immer liebevoll „Danny“ genannt worden. Mein Vorname tut nichts zur Sache. Es gibt keine Person, der ich eine solche vertrauliche, ganz und gar respektlose Anrede zugestehen würde. Respekt ist wichtig, gerade dann, wenn man wie ich sein Leben lang in Stellung gewesen ist. Respekt nicht nur gegenüber mir als Person, sondern auch gegenüber meiner Position im Haushalt. Er hatte das nie verstanden. Er hatte nie verstanden, dass ich immer mehr war als eine gewöhnliche Haushälterin.

Dabei habe ich die Position nur übernommen, um auch weiterhin bei meiner geliebten Rebecca bleiben zu können. Schon als kleines Mädchen war sie einfach hinreißend. Eine bezaubernde Schönheit mit unbändigen schwarzen Locken und einem Temperament wie ein kleiner Junge. Was immer Rebecca sich vornahm, gelang ihr auch. Sie war eine unvergleichliche Sportlerin, und nichts zeugte von mehr Lebensfreude als ihr schönes Gesicht, wenn sie auf ihrem Boot über das Meer segelte. Meine Rebecca hatte vor nichts Angst. Mit gerade einmal sechzehn Jahren bändigte sie einen jungen Hengst, an den sich nicht einmal der Stallmeister herantraute. So eine willensstarke Frau war sie, meine geliebte Rebecca.

Er aber hat sie nie verstanden. Der feine Herr de Winter … Ständig hat er ihr Vorschriften gemacht, konnte nicht begreifen, dass eine so schöne und junge Frau das Leben genießen muss. Dabei hat jeder sie geliebt. Nach diesem schrecklichen Segelunfall hat einfach jeder von ihrer Schönheit und Anmut gesprochen, davon, was für ein Verlust ihr Tod für die Grafschaft war, wie sehr man ihr Lachen und die charmanten Gespräche mit ihr vermissen würde und wie sehr ihre Bälle und Einfälle den Alltag der Nachbarn bereichert haben. Doch er, er wanderte nur in der Bibliothek herum. Bei der ersten Gelegenheit ging er auf Vergnügungsreise, verließ Manderley, wo ihn alles an meine wunderschöne Rebecca erinnerte, und kam nicht einmal zehn Monate nach Rebeccas Tod mit einer neuen Frau zurück.

Respektlos war das. Respektlos gegenüber der toten Rebecca und ebenso mir gegenüber. So ein fades Kind setzt er an die Stelle meiner geliebten Rebecca. Dieses rückgratloses Mäuschen sollte nun die neue Herrin auf Manderley sein. Eine unscheinbare Gestalt ohne Esprit, ohne Bildung und ohne jeglichen Charme – nichts von dem, was meine Rebecca ausgemacht hatte. Nicht einmal der Hund hat sie ernst genommen. Nur der schwachsinnige Sohn des Pächters lief ihr immer wieder mit großen Augen hinterher. Niemand konnte von mir erwarten, dass ich diese farblose Gestalt in Manderley duldete, dass ich zuließ, dass ihre verhuschte Präsenz das Andenken an Rebecca verwässerte.

Das Feuer war vielleicht etwas zu viel. Aber wie sonst hätte ich verhindern können, dass all das, was an meine geliebte Rebecca erinnerte, in falsche Hände gerät?

(Zur Info: „Rebecca“ wurde von mir im Rahmen der „Bücher, die man gelesen haben muss“-Challenge gelesen.)

Frances Hodgson Burnett: The Secret Garden

„The Secret Garden“ von Frances Hodgson Burnett habe ich für die „Bücher, die man gelesen haben muss“-Challenge gelesen. Die Geschichte begleitet mich zwar schon seit meiner Kindheit, aber dieses Mal habe ich das Buch zum ersten Mal auf Englisch gelesen. Ich muss zugeben, dass ich dabei froh war, dass ich inzwischen beim Lesen auf Englisch – dank der English-Challenge – fitter bin, denn die (wenigen) Sätze, in denen Dialekt gesprochen wird, hätten mich sonst wohl deutlicher gestört. So hingegen war ich eher belustigt über das Weglassen und Zusammenziehen der Wörter.

Die Handlung dürfte eigentlich allgemein bekannt sein, aber ich liefere trotzdem noch eine kurze Zusammenfassung. Protagonistin dieser Geschichte ist die zehnjährige Mary Lennox, die in Indien geboren wurde. Weder ihr Vater, der als Kolonialbeamter in Indien tätig ist, noch ihre vergnügungssüchtige Mutter kümmern sich um ihre Tochter, und so wird das Mädchen von einer indischen Ayah aufgezogen. Diese lässt Mary von Geburt an ihren Willen, und so ist es kein Wunder, dass sich das Mädchen zu einem egozentrischen, verwöhnten und unsympathischen Gör entwickelt.

Nachdem ihre Eltern (sowie die Ayah und diverse andere indische Dienstboten) aufgrund einer Choleraepidemie sterben, wird Mary zu ihrem Onkel nach England gebracht. Archibald Craven kümmert sich genauso wenig um das Mädchen, wie es dessen Eltern taten, außerdem fehlt in seinem Herrenhaus jegliches Spielzeug für das Kind, und so muss sich Mary irgendwie selbst beschäftigen. Das Hausmädchen Martha bringt Mary dazu, in den Gärten zu spielen, und erzählt ihr auch von einem „geheimen Garten“, der vor zehn Jahren verschlossen und seitdem von niemandem betreten wurde.

Als Kind habe ich die Bücher von Frances Hodgson Burnett einfach nur genossen, wobei „Der geheime Garten“ meine Lieblingsgeschichte war – vielleicht auch deshalb, weil Mary nicht so schrecklich perfekt ist wie Lord Fauntleroy oder „Prinzessin“ Sara. Als erwachsene Leserin bin ich fasziniert davon, wie die Autorin Marys Leben in Indien beschreibt und die Reaktionen des Hausmädchens Martha auf Marys Erzählungen aus dieser Zeit. Obwohl es gar nicht so viele Passagen zu diesem Thema gibt, klingt doch immer wieder eine gewisse Kolonialherren-Haltung durch. Doch vor allem ist es Mary, die dafür sorgt, dass ich auch heute noch das Buch gerne lese. So eine kleine, hässliche und dickköpfige Hauptfigur müsste ja eigentlich unsympathisch sein, doch die Autorin macht von Anfang an deutlich, dass das Kind nichts für seine Charakterentwicklung konnte.

Auch wenn Mary viel zu schnell – dank einer großen Portion Einsamkeit, der guten englischen Luft und etwas Gartenarbeit – zu einem „normalen“ netten, kleinen Mädchen wird, gibt es im Laufe der Geschichte immer wieder genügend Momente, in denen ihr Trotz und ihre Dickköpfigkeit zum Ausdruck kommen. Besonders schön wird es, als sie ihren Cousin Colin kennenlernt und zu diesem Zeitpunkt zwei verwöhnte Egozentriker aufeinanderknallen. Aber auch der abweisende Gärtner Ben bietet genügend Ecken und Kanten, so dass Mary schnell klar wird, dass sie ihm nicht mit ihrer früheren Hochmütigkeit kommen kann. Ich mag es einfach, wenn Ben Mary mitten ins Gesicht sagt, dass sie nicht gerade liebenswert sei, oder wenn Mary und Colin sich gegenseitig beweisen, dass der jeweils andere ganz schrecklich unsensibel und egoistisch ist. Diese Szenen mag ich so viel lieber als den perfekten Dickon (Marthas Bruder, der einfach alles über Pflanzen und Tiere weiß und für Mary und Colin zu einem „großer Bruder“ wird) oder das unvermeidbare glückliche Ende dieser Geschichte.

P.D. James: Tod im weißen Häubchen

„Tod im weißen Häubchen“ war mir von Beate Sauer empfohlen worden, nachdem ich meinte, dass ich mit meinen bisherigen Versuchen mit der Autorin – die allerdings schon ein paar Jahre her sind – nicht ganz so glücklich war. Da das Buch in der Bibliothek vorhanden war, konnte ich es passend zu den „7 Days – 7 Books“ ausleihen und lesen.

Die Geschichte spielt in einer Krankenpflegeschule, die an ein Krankenhaus angeschlossen ist. Während die Schülerinnen vor den Augen einer Inspektorin demonstrieren wie eine künstliche Ernährung vorgenommen wird, kommt die „Patientin“ auf grauenhafte Weise ums Leben. Schnell sind sich alle Beteiligten sicher, dass das kein Unfall gewesen sein kann, aber so richtig kommt die örtliche Polizei auch nicht mit ihren Ermittlungen vorwärts. Als es dann zu einem zweiten Mord kommt, wird Inspektor Adam Dagliesh von Scotland Yard auf den Fall angesetzt.

Letztendlich habe ich auch noch Tage nach dem Lesen ein etwas zwiespältiges Verhältnis zu diesem Roman. Auf der einen Seite fand ich es faszinierend wie detailliert P.D. James die Figuren beschrieben hat und wie schnell man einen Eindruck von einem Charakter bekam, auf der anderen Seite hatte ich oft das Gefühl, dass diese Beschreibungen etwas zu ausufernd und ausführlich vorgenommen wurden. Auch bei den Örtlichkeiten, dem Alltag in der Krankenpflegeschule und den verschiedenen Dingen, die sich um übliche Vorgänge in einem Krankenhaus oder bei der Schwesternausbildung drehten, wurde ich häufig „überinformiert“.

Das half mir zwar beim „mitermitteln“, hat aber auch zu so einigen Längen in der Handlung geführt. Sogar bei den Gesprächen mit den verschiedenen Verdächtigen wurde ich regelmäßig ungeduldig, dabei mag ich diesen Teil von Kriminalgeschichten sonst sehr gern und habe viel Geduld damit. Ich habe zum Beispiel überhaupt kein Problem mit den „Miss Daisy“-Romanen von Carola Dunn, obwohl die Geschichten sich auch sehr langsam aufbauen und nach dem (ersten) Mord sehr intensive und gehäufte Verhöre stattfinden, was einigen anderen Lesern anscheinend zu langweilig ist.

So fand ich auch den Kriminalfall nicht wirklich spannend, dafür habe ich den Einblick in die Zeit genossen. Die Geschichte spielt anscheinend Ende der 60er-Jahre – ausdrücklich gesagt wird es nicht, aber das Verhalten der verschiedenen Figuren und die gesellschaftlichen Themen passen – und ich fand es spannend wie mit verschiedenen Problemen umgegangen wurde. Auch der Krankenhausalltag war (trotz ein paar Längen) faszinierend beschrieben, ich fand es fesselnd wie viel sich da in wenigen Jahrzehnten getan hat und wie zu dieser Zeit mit Personal und Patienten umgegangen wurde.

Ein wenig schade war es für mich, dass man im Laufe der Geschichte nicht noch häufiger mit der anfangs erwähnten Inspektorin zu tun hatte. Diese Frau war mir schnell ans Herz gewachsen und ihre genaue Beobachtungsgabe hätte der Handlung vielleicht gut getan. Dabei hat sich Inspektor Dagliesh nicht dumm angestellt, er ist mir – obwohl er eine interessante Figur ist – nur nicht so richtig sympathisch gewesen. Überhaupt habe ich zu vielen Charakteren ein sehr ambivalentes Verhältnis entwickelt, was aber auch dafür sorgte, dass mich „Tod im weißen Häubchen“ nach dem Lesen noch einige Zeit beschäftigt hat.

Da „Ein makelloser Tod“ noch auf meinem SuB sitzt, werde ich P.D. James auf jeden Fall noch eine weitere Chance geben. Ich kann verstehen, warum die Autorin so geschätzt wird und sich mit ihren Romanen so einen Ruf erworben hat, aber ich bin mir nicht sicher, dass ihre ausführliche Art eine Geschichte zu erzählen und meine Art einen Kriminalroman zu lesen, wirklich gut zusammen passen.

5 hässliche Fotos (11)

Nach zwölf Tage, einer scheußliche Erkältung und ein paar stressigen Phasen gibt es von mir auch endlich wieder einen Blogbeitrag. Die heutigen Fotos zeigen nicht nur, dass meine Nachbarn gerade eifrig ausmisten, sondern auch, dass der Frühling unübersehbar Einzug gehalten hat.

Dienstag

 

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Freitag 2

Samstag
Samstag 2
Samstag 3

7 Days – 7 Books: Fazit

Die vergangenen acht Tage sind wirklich schnell rumgegangen. Dass ungewöhnliche an dieser verlängerten Woche war für mich weniger die Lesezeit, die ich mir eingeräumt habe, sondern das ich mir mehrmals am Tag Zeit fürs Bloggen genommen habe und dass ich dabei auch regelmäßig noch eine größere Blogrunde eingelegt habe. Normalerweise halte ich den Feed-Reader mit zwei schnellen Runden am Tag im Zaum, aber mit all den neuen Blogs, der Vielzahl an Beiträgen und Kommentaren zu dieser Aktion wurde das doch deutlich zeitaufwändiger.

Gelesen habe ich vom 25. März bis zum 1. April folgende Bücher:

  1. Mariëtte Aert: „Zwischenwelten“ (384 Seiten)
  2. Lucie Flebbe: „77 Tage“ (255 Seiten)
  3. P.D. James: „Tod im weißen Häubchen“ (398 Seiten)
  4. Gayle Forman: „Wenn ich bleibe“ (272 Seiten)
  5. Alan Bradley: „Flavia de Luce 4 – Vorhang auf für eine Leiche“ (320 Seiten)
  6. Ursula Poznanski: „Saeculum“ (496 Seiten)
  7. Maryrose Wood: „Die Poison Diaries“ (272 Seiten)

Das macht insgesamt 2397 Seiten, wenn ich mich nicht verrechnet habe. 😉

Ich werde vermutlich nicht zu jedem Buch eine Rezension schreiben, da ich mich in der Beziehung ja nie unter Druck setzen mag. In meinen Beiträgen der letzten Woche und den dazugehörigen Kommentaren bekommt ihr eigentlich schon einen ganz guten Eindruck von meiner Meinung. Wenn allerdings eine Rezension zu einem bestimmten Titel ausdrücklich gewünscht wird, dann ist die Chance größer, dass ich mich auch dazu aufraffe.

Insgesamt hat mir dieses lockere „gemeinsame“ Lesen wirklich gut gefallen. Meine Hoffnung bei der Aktionsteilnahme war weniger, dass ich meinen SuB abbauen würde. Ich wollte vielmehr wieder etwas mehr Lust aufs Bloggen bekommen und neue Blogs kennenlernen. Mein Feed-Reader hat auf jeden Fall einige neue Blogs hinzugefügt bekommen, bei denen ich mich auf weitere Beiträge freue, und Spaß hat mir das Bloggen in den letzten Tagen auch gemacht. Ich hoffe, ich kann ein bisschen davon mit in den Alltag nehmen, der mich ab heute nun wieder in Beschlag nehmen wird. 😉

Zum Abschluss gibt es noch zwei Baltimore-Fotos, weil der Kerl gestern Abend wieder so knuffig ausschaute und sich brav fotografieren ließ.

Vielen Dank an Melanie und Mandy für diese tolle Aktion! 🙂

7 Days – 7 Books: Tag 8

„7 Days – 7 Books: Tag 8“ zu schreiben ist irgendwie seltsam, aber Melanie und Mandy gönnen den Teilnehmern dieses Mal einen Extratag, da sich das durch den Ostermontag einfach anbietet. Gestern Nacht habe ich noch „Saeculum“ ausgelesen. Der Roman hat mir gut gefallen, die Geschichte war atmosphärisch geschrieben und es hat mich nicht gestört, dass ich mir schon recht früh sicher war, welche Auflösung am Ende von der Autorin präsentiert wird.

Jetzt fange ich den Tag erst einmal geruhsam an. Lust aufs Lesen habe ich immer noch, wobei mich sowohl „Die Poison Diaries“ als auch „Midnight Blue-Light Special“ reizen würden. Aber vermutlich bin ich für beide Bücher noch nicht wach genug …

Update 15:10 Uhr

Da ich ja eh gelesen habe, hatte sich mein Mann in den letzten zwei Stunden das Netbook geschnappt, so dass ich erst jetzt wieder ein Update schreiben kann. Nach dem Katzenfüttern habe ich mit „Die Poison Diaries“ weitergemacht – heute war irgendwie der richtige Tag dafür. Die Sonne scheint auf mein Sofa und es fühlt sich relativ frühlingshaft an, was sehr schön zum Buch passt. Die letzten 50 Seiten werde ich gleich noch lesen, aber vorher kommt jetzt erst einmal eine Blogrunde dran. Ich bin doch mal gucken, wie bei den anderen Teilnehmern der Tag bislang gelaufen ist.

Update 17:00 Uhr

„Die Poison Diaries“ sind jetzt auch beendet. Die Grundidee hinter Weed hat mir gefallen, ebenso wie die Pflanzenbeschreibungen. Atmosphärisch schreiben kann Maryrose Wood und die Geschichte ist in sich rund.  Aber eine Handlung wie die von „Ashton Place“ ist deutlich leichter zugänglich und ich glaube nicht, dass „Die Poison Diaries“ bei mir so einen langanhaltenden Eindruck hinterlassen wie diese niedliche Kindergeschichte der Autorin. Doch insgesamt habe ich meinen gemütlichen Lesenachmittag genossen!

Update 20:30 Uhr

Heute lese ich wohl keine einzige Seite mehr, denn heute Abend läuft „Summer Wars“ auf zdfKultur. So ein toller Anime, auch wenn er etwas geruhsam anläuft! Aber die Geschichte ist wirklich toll! 🙂

Aktueller Stand:

Tag 1 (Montag): „Zwischenwelten“ von Mariëtte Aert – gelesen
Tag 2 (Dienstag): „77 Tage“ von Lucie Flebbe – gelesen
Tag 3 (Mittwoch): „Tod im weißen Häubchen“ – angefangen
Tag 4 (Donnerstag): „Tod im weißen Häubchen“ – gelesen
Tag 5 (Freitag): „Wenn ich bleibe“ – gelesen/“Die Poison Diaries“ – angefangen
Tag 6 (Samstag): „Flavia de Luce 4 – Vorhang auf für eine Leiche“ – gelesen
Tag 7 (Sonntag): „Saeculum“ – gelesen
Tag 8 (Montag): „Die Poison Diaries“ – gelesen

Gelesen: Januar, Februar, März 2013

Frühere Statistiken sind unter „Diverses“ zu finden.

Bücher:

  1. Mariëtte Aerts: Zwischenwelten
  2. Auerbach und Keller: Unter allen Beeten ist Ruh
  3. P.D. Baccalario: Cyboria – Die geheime Stadt
  4. Juliet Blackwell: Secondhand Spirits (A witchcraft Mystery #1)
  5. Juliet Blackwell: A Cast-Off Coven (A Witchcraft Mystery #2)
  6. Juliet Blackwell: Hexes and Hemlines (A Witchcraft Mystery #3)
  7. Juliet Blackwell: In A Witch’s Wardrobe (A Witchcraft Mystery #4)
  8. Rhys Bowen: A Royal Pain
  9. Alan Bradley: Vorhang auf für eine Leiche (Flavia de Luce 4)
  10. Marie Brennan: Doppelgänger
  11. Marie Brennan: Hexenkrieger
  12. Deborah Crombie: Die stillen Wasser des Todes
  13. Torkil Damhaug: Netzhaut
  14. Carola Dunn: To Davy Jones Below (Daisy Dalrymple 9)
  15. Heide-Marie Fahrenholz: Meine Wildkatzen
  16. Marlies Ferber: Null-Null-Siebzig – Agent an Bord
  17. Lucie Flebbe: 77 Tage
  18. Gayle Forman: Wenn ich bleibe
  19. Yasmine Galenorn: Vampirblut (Schwestern des Mondes 9)
  20. John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
  21. Kim Harrison: Blutkind (Rachel Morgan 7)
  22. P.D. James: Tod im weißen Häubchen
  23. Erling Jepsen: Mit freundlicher Anteilnahme
  24. Derek Landy: Skulduggery Pleasant  1- Der Gentleman mit der Feuerhand
  25. Derek Landy: Skulduggery Pleasant 2 – Das Groteskerium kehrt zurück
  26. Derek Landy: Skulduggery Pleasant 3 – Die Diablerie bittet zum Sterben
  27. Derek Landy: Skulduggery Pleasant 4 – Sabotage im Sanktuarium
  28. Derek Landy: Skulduggery Pleasant 5 – Mortal Coil
  29. Trevor O. Munson: Blutige Nacht
  30. Seanan McGuire: Discount Armageddon (An Incryptid Novel)
  31. Ursula Poznanski: Saeculum
  32. Terry Pratchett: Gevatter Tod
  33. Sarah Prineas: Der magische Dieb 2 – Auf der Spur der silbernen Schatten
  34. Sarah Prineas: The Magic Thief 3 – Found
  35. Gail Ranstrom: Der Kuss im Kristall
  36. Alexandra Reinwarth: Das Glücksprojekt
  37. Stephan Russbült: Dämonengold
  38. Dodie Smith: I Capture The Castle
  39. Ines Thorn: Frevlerhand
  40. Truffaut: Hitchcock
  41. Edgar Wallace: Das indische Tuch
  42. Edgar Wallace: Kub der Vier
  43. Edgar Wallace: Der leuchtende Schlüssel
  44. Edgar Wallace: Der Lügendetektor
  45. Edgar Wallace: Der Mann, der seinen Namen änderte
  46. Edgar Wallace: Der Mann im Hintergrund
  47. Edgar Wallace: Ein gerissener Kerl
  48. Edgar Wallace: Der Mann von Marokko
  49. Edgar Wallace: Mary Ferrera spielt System
  50. Edgar Wallace: Die Millionengeschichte
  51. Edgar Wallace: Penelope von der „Polyantha“
  52. Edgar Wallace: Der Rächer
  53. Edgar Wallace: Die Schatzkammer
  54. Edgar Wallace: Die Schuld der Anderen
  55. Edgar Wallace: Die seltsame Gräfin
  56. Edgar Wallace: Der Teufel von Tidal Basin
  57. Edgar Wallace: Töchter der Nacht
  58. Edgar Wallace: Turfschwindel
  59. Edgar Wallace: Überfallkommando
  60. Edgar Wallace: Der unheimliche Mönch
  61. Edgar Wallace: Verdammte Konkurrenz
  62. Edgar Wallace: Das Verrätertor
  63. Edgar Wallace: Der vierckige Smaragd

Comic/Manga:

  • Coelacanth 1 (Manga)
  • GDGD Dogs 1 (Manga)
  • Kaito Kid 2 (Manga)
  • Kaito Kid 3 (Manga)

Hörbücher/Hörspiele:

  • Die Paul-Temple-Kult-Kiste (18 CDs)
  • John Sinclair Classics 11 (1 CD)
  • John Sinclair Classics 12 (1 CD)

Angefangene und abgebrochene Bücher zähle ich in der Monatsstatistik ebenso wenig mit wie Titel, die ich innerhalb kürzerer Zeit zum wiederholten Male lese oder höre.