Alle Artikel von Konstanze

Januar-SuB 2017

Ähm … irgendwie hatte ich eigentlich nicht erwartet, dass ich in dieses Jahr mit einem so stolzen SuB-Stand starte. Aber es ist auch schön zu wissen, dass ich noch eine Weile etwas von meinen Geburtstags- und Weihnachtsgeschenken haben werde. 😉

Für meine Statistik gibt es hier noch die Anzahl der gelesenen Titel vom Dezember, die sich auf 12 Bücher, 5 Kurzgeschichten und 1 Manga belaufen. Mal schauen, wie viele Auszeiten ich mir im Januar zum Lesen gönnen kann.

  1. Holly Black: The Darkest Part of the Forest
  2. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  3. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  4. Marie Brennan: The Tropic of Serpents – A Memoir by Lady Trent
  5. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  6. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  7. Jim Butcher: Die Verschwörer von Kalare (Codex Alera 3)
  8. Jim Butcher: Der Protektor von Calderon (Codex Alera 4)
  9. Jim Butcher: Die Befreier von Canea (Codex Alera 5)
  10. Jim Butcher: Der erste Fürst (Codex Alera 6)
  11. Stephanie Burgis: Renegade Magic (Kat, Incorrigible 2)
  12. Stephanie Burgis: Stolen Magic (Kat, Incorrigible 3)
  13. Gail Carriger: Curtsies and Conspiracies (Finishing School 2)
  14. Agatha Christie: Curtain – Poirot’s Last Case
  15. Agatha Christie: Miss Marple – The Complete Short Stories
  16. Jennifer Estep: Cold Burn of Magic
  17. Mira Grant: Deadline (Newsflesh #2)
  18. Mira Grant: Blackout (Newsflesh #3)
  19. Alex Grecian: The Yard
  20. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  21. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  22. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  23. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  24. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  25. Kim Harrison: Bluthexe (Rachel Morgan 12)
  26. Kim Harrison: Blutfluch (Rachel Morgan 13)
  27. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  28. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  29. D. B. Jackson: Thieve’s Quarry (Thieftaker #2)
  30. Diana Wynne Jones: The Islands of Chaldea
  31. Diana Wynne Jones: A Tale of Time City
  32. Morgan Keyes: Darkbeast Rebellion
  33. Sarah Kuhn: Heroine Complex
  34. Lynn Kurland: Star of the Morning
  35. Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora
  36. Seanan McGuire: Dusk or Dark or Dawn or Day
  37. Moira J. Moore: Resenting the Hero
  38. Bishop O’Connell: The Stolen
  39. Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
  40. Cindy Pon: Serpentine
  41. Julia Quinn: The Secrets of Sir Richard Kenworthy (Smythe-Smith 4)
  42. Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
  43. Philip Reeve: Larklight
  44. John Scalzi: Fuzzy Nation
  45. Paige Shelton: Farm Fresh Murder (A Farmers Market Mystery 1)
  46. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  47. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  48. Robin Stevens: Murder Most Unladylike
  49. Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
  50. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  51. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  52. Charles den Tex: Die Zelle
  53. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  54. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  55. Uwe Voehl: Tod und Schinken
  56. Holly Webb: Lily (Lily 1)
  57. Holly Webb: Lily and the Shining Dragons (Lily 2)
  58. Holly Webb: Lily and the Prisoner of Magic (Lily 3)
  59. Holly Webb: Lily and the Traitor’s Spell (Lily 4)
  60. Patricia C. Wrede: The Thirteenth Child
  61. Patricia C. Wrede: A Matter of Magic
  62. Patricia C. Wrede: The Seven Towers
  63. Xinran: Gerettete Wort
  64. Xinran: Wolkentöchter
  65. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

62 Titel auf dem SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

Jahresende

Dieses Jahr war in jeder Beziehung überraschend anstrengend und jedes Mal, wenn wir dachten, dass endlich Ruhe einkehren könnte, gab es wieder eine neue Nachricht, die unser Leben auf den Kopf stellte. So hoffen wir sehr, dass es nach dem anstehenden Umzug im Februar bei uns wirklich endlich wieder etwas entspannter zugeht. Doch erst einmal werden wir den heutigen Abend damit verbringen, zu lesen, zu spielen und zu schwatzen. Wir werden etwas Leckeres essen und hoffen, dass die einen Nachbarn nicht zu viel Geld für Feuerwerk ausgegeben haben, damit Christie nicht die halbe Nacht verängstigt in einem Versteck zittern muss, und dass die Feierlichkeiten der anderen Nachbarn nicht wieder bis in die späten Morgenstunden gehen. 😉

Ich wünsche euch einen guten Übergang ins neue Jahr und greife noch einmal die Wünsche des letztes Jahres auf:

Ich hoffe, das neue Jahr hält für euch Gesundheit
und viele wunderschöne und unvergessliche Momente parat.
Passt gut auf euch auf, verbringt viel Zeit mit Menschen,
die euch gut tun und am Herzen liegen,
und viele Lesestunden mit umwerfenden Büchern!

Katzen

Als ich mit diesem Blog anfing, hatten wir vier Katzen und über die habe ich regelmäßig geschrieben. Inzwischen lebt nur noch Christie bei uns und je älter und ruhiger die Madame wird, desto weniger Stoff für Blogbeiträge gibt sie her. So ganz ist diese Katzenübersichtsseite also nicht mehr nötig, aber ganz darauf verzichten möchte ich auch nicht, weshalb sie nun von mir zu einem „älteren Beitrag“ verschoben wird.

***

Hier gibt es die Direktlinks zu den „Vorstellungsbeiträgen“ zu meiner Katzenbande:

Shandy
Christie
Baltimore
Logan

Ganz besonders schöne Fotos hat einmal eine wirklich tolle Katzensitterin von unserer Viererbande gemacht: „Ein guter Katzensitter ist Gold wert“

Alle Fotos und Berichte über die Katzen bekommt man, wenn man das Label „Katzen“ aufruft: Katzen

Oder wer gezielt nach einer der Katzen sucht, kann diese Links dafür nutzen:

Shandy 
Christie
Baltimore
Logan

Challenges 2016 – Statistik

Persönliche Vorhaben 2016
1. SuB-trahieren:
Da es im vergangenen Jahr mit dem SuB-trahieren so gut klappte, mache ich damit in diesem Jahr einfach weiter. Irgendwann habe ich dann hoffentlich kaum noch „Altlasten“ (Bücher, die länger als ein halbes Jahr darauf warten, gelesen zu werden) mehr auf dem SuB!
Stand am 01.01.2016: 37 Alt-SuB-Titel (inklusive englischem SuB)
Januar: 1 gelesen/0 aussortiert
Februar: 1 gelesen/0 aussortiert
März: 3 gelesen/0 aussortiert
April: 3 gelesen/0 aussortiert
Mai: 0 gelesen/0 aussortiert
Juni: 1 gelesen/0 aussortiert
Juli: 1 gelesen/0 aussortiert
August: 0 gelesen/0 aussortiert
September: 0 gelesen/2 aussortiert
Oktober: 2 gelesen/0 aussortiert
November: 0 gelesen/0 aussortiert
Dezember: 0 gelesen/1 aussortiert
9/12 Monaten klappte es mit dem SuB-trahieren, die Zahl der Alt-SuB-Titel beträgt am 31.12.2016 trotzdem 39 Titel. Aber für 2017 muss ich mir trotzdem wieder neue Gedanken um den „Alt-SuB“ machen – und sei es nur, dass ich meine Definition von „Altlasten“ überdenke, damit ich nicht wieder am Ende des Jahres mehr sogenannte „Altlasten“ auf dem SuB habe als zu Jahresbeginn. 😉

2. Gesamt-SuB-Abbau:
Mit gerade mal 12 Titeln hat sich mein englischer SuB im vergangenen November viel zu klein angefühlt, während auf dem deutschen SuB auch bei einem Stand von 32 Titeln immer noch zu viele Altlasten lagen. Im Moment überlege ich, ob ich mit einem Gesamt-SuB von 30 bis 40 Büchern nicht zufrieden wäre, sofern diese Bücher aktueller sind und genügend Abwechslung bieten. So geht es mir hier also weniger um einen „Abbau“ als darum, herauszufinden, was ich verändern muss, damit mein SuB für mich perfekt ist.
Stand am 01.01.2016: 57 Bücher (33 deutscher SuB/24 englischer SuB)
Januar:  55 Bücher (32/23)
Februar: 52 Bücher (31/21)
März: 48 Bücher (29/19)
April: 43 Bücher (26/17)
Mai: 48 Bücher (24/24)
Juni: 47 Bücher (23/24)
Juli: 50 Bücher (22/28)
August: 46 Bücher (22/24)
September: 47 Bücher (22/25)
Oktober: 43 Bücher (21/22)
November: 54 Bücher (24/30)
Dezember: 62 Bücher (23/39)
Mit einem Stand um die 50 Bücher auf dem SuB fühle ich mich eigentlich ganz wohl, wie ich inzwischen sagen kann. Nur an der Zusammensetzung muss ich noch arbeiten – und mir eingestehen, dass ich wohl immer mit einem recht hohen SuB-Stand in das Jahr starten werde, solange ich mir zu Geburtstag und Weihnachten ausschließlich Bücher wünsche. 
3. Mehr Comics und Manga lesen!
Im vergangenen Jahr habe ich mir wirklich viel zu wenig Zeit für Manga und Comics genommen. Eine Liste über die Anzahl der gelesenen Comics und Manga hilft mir vielleicht, häufiger ins Regal mit diesen ungelesenen Titeln zu blicken.
Januar: –
Februar: 2 Comic/2 Manga
März: 3 Comics
April: 1 Comic/3 Manga
Mai: 2 Comics
Juni: 1 Comic/2 Manga
Juli: 3 Comics
August: –
September: 7 Manga
Oktober: 8 Comics/4 Manga
November: 1 Manga
Dezember: 1 Manga
Wirklich viele Comics und Manga sind es nicht geworden, aber immerhin habe ich fast jeden Monat dazu gegriffen. Wie beim SuB sollte ich im kommenden Jahr wohl auch hier vor allem an der Mischung „arbeiten“. *g*

Sachbücher 2016

Im Januar kam in den Kommentaren zu meinem ersten „Dies und Das“-Beitrag des Jahres die Idee auf, dass es auch ohne Sachbuch-Challenge doch ganz schön wäre, eine Übersicht über die gelesenen Sachbücher des Jahres zu erstellen. Hier also meine Liste mit „Sachbüchern, die ich in diesem Jahr auch ohne Challenge gelesen habe“:

1. Marie Brennan: Writing Fight Scenes
Flüssig zu lesende 77 Seiten zum Thema „Schreiben von Kampfszenen“, die zwar nicht gerade aufsehenerregende neue Erkenntnisse vermitteln, aber eine angenehm umfassende Übersicht bieten und gut erklären, warum manche Kampfszenen innerhalb eines Romans besser funktionieren als andere.

2. Peter Falk: Just One More Thing – Stories from my Life

3. Peter Englund: Verwüstung – Eine Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs

4. Fred Bruemmer: Mein Leben mit den Inuit – Reisen zwischen Grönland und Alaska

5. Julia Korbik: Stand up – Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene

6. Florian Heine: Mit den Augen der Maler – Schauplätze der Kunst neu entdeckt
Interessanter Blick auf Gemälde von Künstlern, die einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der Malerei in ihrer Zeit geleistet haben, und deren Bilder der Autor mit den realen heutigen (Stadt-)Ansichten vergleicht und dabei erklärt, warum es vermutlich zu welchen Unterschieden kam. Mehr Details zu dem Buch könnt ihr bei Natiras Rezension finden.

7. Wolfgang Behringer: Tambora und das Jahr ohne Sommer – Wie ein Vulkan die Welt in die Krise stürzte

8. Astrid Lindgren: Die Menschheit hat den Verstand verloren – Tagebücher 1939-1945

9. Diana Wynne Jones: Reflections (on the Magic of Writing)

10. Susanne Kippenberg: Das rote Schaf der Familie – Jessica Mitford und ihre Schwestern

Ich finde es interessant, dass ich auch im Jahr nach der Challenge genügend Sachbücher gelesen habe, dass ich die Challenge theoretisch hätte bestehen können. Dabei habe ich nicht mal bewusst die Augen danach aufgehalten, allerdings haben all die Empfehlungen, die noch als „Nachwehen“ von der Challenge durch die teilnehmenden Blogs gingen, schon einen deutlichen Einfluss auf mich gehabt. So hat die Sachbuch-Challenge immerhin wirklich dafür gesorgt, dass ich wieder mehr Sachbücher lese – auch wenn sich mein Sachbuch-SuB in den vergangenen drei Jahren kaum verändert hat und ich statt dessen regelmäßig zu Leihgaben gegriffen habe. Ich weiß nicht, ob ich im kommenden Jahr ebenso viele Sachbücher lesen werde, kann aber jetzt schon sagen, dass ich noch so einige auf meiner Merkliste und im SuB habe und dann gibt es da noch die ganzen Titel, die ich in den vergangenen Monaten angefangen und bislang nicht beendet habe. So ganz wird das Sachbuchlesen bei mir wohl nicht wieder einschlafen und das freut mich sehr. 🙂

Wie war es bei euch in diesem Jahr? Habt ihr nach der Sachbuch-Challenge (oder inspiriert davon, wenn ihr daran gar nicht teilgenommen habt) auch weiter Sachbücher gelesen und vielleicht Lust eine Übersichtsliste zu erstellen? Wenn ja, dann fände ich es toll, wenn ihr mir einen Link zu eurer Liste in den Kommentaren hinterlassen würdet! 🙂

„Challengefreie“ Zeit

2016 war für mich ein Jahr ohne Challenges und auch wenn ich es sonst immer spannend fand, mich den verschiedenen Herausforderungen zu stellen, so war es doch mal sehr angenehm, keine konkreten Vorgaben erreichen zu wollen. Ich habe zwar meine Challenges immer so ausgesucht, dass dadurch (theoretisch) kein Stress entstehen sollte, aber trotzdem endete es in der Regel mit einem Spurt vor dem ablaufenden (Halb-)Jahr, weil es einfach doof gewesen wäre, wenn ich das angestrebte Ziel knapp verpasst hätte, weil ich zu faul zum Rezensieren oder Beenden eines Buches war.

Doch so ganz ohne persönliche Vorhaben geht es bei mir auch nicht, und so habe ich mir zum Jahresanfang doch wieder persönliche Ziele gesetzt. Ich wollte das „SuB-trahieren“ weiter betreiben, um mir intensivere Gedanken darüber zu machen, welche Bücher aus welchem Grund längere Zeit ungelesen im Regal verbleiben. Auch hatte ich ursprünglich überlegt, dass ich meinen SuB noch weiter verkleinern könnte – nur um dann im Laufe des Jahres zu merken, dass ich mit einem Stand von um die 50 ungelesenen Büchern in meinem Regal eigentlich ganz zufrieden bin.

Punkt 3 war das Vorhaben, wieder mehr Comics und Manga zu lesen. Das hat auch regelmäßig geklappt, trotzdem bin ich da noch lange nicht wieder auf dem gleichen Stand wie früher. Und ich muss zugeben, dass ich es vermisse, mehr Zeit damit zu verbringen. Auf der anderen Seite finde ich es aber auch lästig, bei den Reihen – von denen ich ja so einige lese – immer auf die Fortsetzungen warten zu müssen, so dass ich lieber ein paar Bände ansammle. Wenn sie aber erst einmal auf dem Wartestapel gelandet sind, dauert es nur umso länger, bis ich zu den Titeln greife … Kein Wunder also, dass ich da vor allem Einzelbände und Leihgaben gelesen habe, während die Stapel im Regal weiterhin immer größer wurden.

Für das kommende Jahr bleibe ich wohl bei meiner „keine offiziellen Challenges, aber dafür persönliche Vorhaben“-Politik:

Ich will weiter mit meinem SuB experimentieren und versuchen, regelmäßig ein paar ältere Titel in Angriff zu nehmen.

Außerdem möchte ich versuchen, wieder eine bessere Mischung aus Romanen, Sachbüchern, Comics/Manga und Hörbüchern zu finden. Mal schauen, wie es mit den Hörbüchern weitergeht, wenn ich mich um keinen Garten mehr kümmern muss.

Den Blog sollte ich auch mal wieder aufräumen (und zwar nicht als Ablenkungsaktion während des Umzugs, sondern irgendwann danach). Ein paar Kategorien nutze ich überhaupt nicht mehr und so viel „Katzenanteil“ gibt es hier nach dem Tod der Jungs auch nicht mehr zu sehen, auch wenn Christie natürlich weiterhin ein wichtiger Teil der Familie ist. Ursprünglich hatte ich auch über eine farbliche Umgestaltung nachgedacht, aber nachdem wir festgestellt haben, dass mein Bildschirm ganz andere Farbwerte zeigt als die Geräte von Natira, ist mir erstmal die Lust darauf vergangen. (Und bevor ihr fragt: Auch bei manueller Anpassung kamen wir der Sache nicht so nah, dass ich das befriedigend fand.)

Ich denke, das sind auch genug Vorhaben für ein Jahr, das mit Umzugsvorbereitungen anfängt. Mal sehen, wie viel ich davon in den kommenden zwölf Monaten so auf die Reihe bekommen werde. 😉

Frohe Feiertage!

Bevor mein Mann und ich seinen Weihnachtsurlaub nutzen, um in den nächsten Tagen mit dem Ausmisten und Packen der ersten Kartons für den anstehenden Umzug zu beginnen, gönnen wir uns noch ein entspanntes Feiertagswochenende. Wie immer werden wir die Feiertage so ruhig wie möglich angehen lassen und abgesehen davon, dass wir die letzten drei Missionen bei „Mechs vs. Minions“ gern endlich spielen würden, gibt es keine Pläne. Die Hauptsache ist für uns, dass wir die gemeinsamen Tage miteinander genießen und so viel Zeit wie möglich mit Dingen verbringen, die uns beiden Spaß machen und die wir zusammen tun können.

Euch wünsche ich, dass die kommenden Tage ganz wunderbar und möglichst harmonisch verlaufen. Habt eine schöne Zeit, egal, ob ihr sie allein, mit einer Katze auf dem Schoß oder inmitten einer trubeligen Familie verbringt. Gönnt euch ein leckeres Essen, genießt die Auszeit vom Alltag und kümmert euch gut um euch und diejenigen, die euch am Herzen liegen.

Ich wünsche euch ruhige, stressfreie und erholsame Feiertage!

Advent, Advent … Vorweihnachts-Lesewoche: 4. Advent

Schon der vierte Adventssonntag – keine Woche mehr bis Weihnachten – und mir geht gerade alles mögliche durch den Kopf, nur nicht die Feiertage. Was vielleicht auch daran liegt, dass wir gestern schon den Großteil der Lebensmittel für die kommenden zwei Wochen eingekauft haben und es sich deshalb so anfühlt, als ob das kommende Wochenende sich in nichts von all den anderen Wochenenden unterscheiden würde. Oder es hängt damit zusammen, dass wir schon jetzt einen Kartonstapel (mit Regalteilen für die neue Wohnung) im Wohnzimmer liegen haben und das nicht gerade gemütlich oder dekorativ wirkt.

Immerhin bin ich in dieser Woche dank des lästigen Husten wirklich viel zum Lesen gekommen. Da ich nachts nicht flach im Bett liegen und auf dem Sofa nicht länger als eine knappe Stunde am Stück schlafen kann, habe mich in den Nächten durch „A Heartwarming Christmas“ gelesen. Abgesehen von den letzten drei Geschichten, in denen eine Frau und ihre beiden erwachsenen Töchter die Protagonistinnen sind, dreht sich jede der vier Geschichtengruppen um drei Geschwister, die in den Tagen vor Weihnachten die große Liebe finden. Häufig kannten sich die Protagonisten schon früher und haben sich dann einige Jahre aus den Augen verloren, nur um sich dann doch jetzt ihre gegenseitige Liebe einzugestehen. Nicht immer konnte ich die Gründe nachvollziehen, die vor Jahren dazu geführt haben, dass die Paare nicht zusammenkamen, aber insgesamt waren die zwölf Geschichten wirklich nett und unterhaltsam und mit den Charakteren kam ich in der Regel auch gut zurecht. Hier und da gab es zwar zwischen den zusammengehörigen Geschichten Punkte, die nicht hundertprozentig stimmig waren (zum Beispiel der Ruf nach Enkelkindern in der einen Geschichte, wenn man in der nächsten erfährt, dass die eine Tochter geschieden wurde, weil ihr Ex-Mann Kinder wollte, sie aber keine bekommen kann), aber da das nur in dem erwähnten Beispiel so krass war, konnte ich in der Regel gut damit leben. Auch wenn es natürlich schöner gewesen wäre, wenn sic die drei Autorinnen, die die selbe „Familie“ zum Thema haben, da besser abgesprochen hätten.

Nach so viel Liebesgeschichten und Kitsch brauchte ich dann aber doch (zwischendurch und danach) wieder Abwechslung und habe nicht zu der letzten verbleibenden Anthologie mit weihnachtlichen Liebesgeschichten auf meinem eReader gegriffen, sondern mich auf Kinderbücher gestürzt. „Bayou Magic“ habe ich in der Woche schon rezensiert, bei „Greenglass House“ von Kate Milford bin ich noch dabei und werde wohl auch heute darin weiterlesen. Ich mag die winterliche Stimmung und die Atmosphäre in diesem ungewöhnlichen Inn, das vor allem Schmuggler beherbergt und in dem überraschenderweise vor den Weihnachtsfeiertagen so einige Gäste auftauchen, die vorher noch nie dort übernachtet haben. Ich bin sehr gespannt, was all diese Fremden in das Gasthaus geführt hat und was es mit der seltsamen Karte auf sich hat, die der Protagonist gefunden (und wieder verloren) hat.

Neben „Greenglass House“ habe ich auch den ersten Band der „Lyra“-Chronicles von Patricia C. Wrede angefangen, weil ich es spannend finde den ersten Roman der Autorin mal anzutesten und ich bei dem eBook die Schrift groß genug stellen kann, um auch übermüdet und mit Kopfschmerzen weiter lesen zu können. 😉



Update 14:00 Uhr

Der Vormittag ist vor allem mit Rumdümpeln rumgegangen. Ich habe gefrühstückt, mich mit meinem Mann unterhalten, etwas mit dem 3DS gespielt, die Katze gefüttert und Teig für das Abendessen angesetzt. Während unsere Wohnung ja gerade ungeschmückt ist und wenig weihnachtlich wirkt, fiel mir beim Spielen heute auf, dass ich mein Animal-Crossing-Haus schon seit Tagen sehr gemütlich für die Feiertage eingerichtet habe. Natürlich habe ich darauf geachtet, dass meine Figur auch ihr Strickzeug bei der Hand hat und über die Feiertage mit genügend Lesestoff und Holz für den Kamin versorgt ist. *g*

So sieht Christie übrigens aus, wenn sie mal wieder auf ihrem neuen Lieblingsplatz thront:

Und so sieht sie aus, wenn ich versuche sie beim Spielen mit meinem Mann zu fotografieren:

Mein Mann meinte übrigens, ich sollte euch – wenn ich schon von meinem Husten erzähle – auch gleich das „Muttley laugh-mix“-Video verlinken, damit ihr wisst, wie ich mich zur Zeit anhöre. Ich bleibe dann mal weiter mit Buch und sonstiger Unterhaltung auf dem Sofa und gönne mir einen gemütlichen Nachmittag. Vorher schau ich aber noch, wie es euch heute bislang so ergangen ist. 🙂

Update 20:00 Uhr

Wo ist eigentlich der Tag hin? Oo Irgendwie habe ich mich heute nur viel online rumgetrieben, habe mich ein bisschen von meinem Mann ablenken lassen, der „Knights of Sidonia“ geschaut hat, habe dann endlich zu „Greenglass House“ gegriffen – und bin prompt beim Lesen eingeschlafen. *g* Während ich darauf warte, dass meine Pizza fertig wird, schaue ich noch einmal bei den anderen vorbei. Hoffentlich komme ich später noch etwas zu meinem Buch!

Jewell Parker Rhodes: Bayou Magic

Ich bin mir nicht mehr sicher, wo ich über diesen Titel gestolpert bin, aber mir gefiel die Inhaltsangabe von „Bayou Magic“ von Jewell Parker Rhodes ebenso wie die Tatsache, dass die Geschichte in einem Bayou spielt. Protagonistin ist die junge Maddy, die die jüngste von fünf Schwestern ist und die in diesem Sommer alt genug ist, um einige Zeit in Bon Temps bei der Großmutter zu leben. Maddys Familie wohnt in New Orleans und ihre älteren Schwestern haben alle schon ihren Sommer bei der Großmutter hinter sich gebracht und waren gar nicht glücklich mit dem einfachen und ländlichen Leben, dass sie dort führen mussten. Doch Maddy ist anders als ihre Schwestern. Ihr macht es nichts aus, dass es kein Einkaufszentrum in der Nähe gibt und dass die Hütte der Großmutter eher rustikal ist. Sie erinnert dieser Aufenthalt im Bayou an ein Märchen und obwohl sie anfangs Angst davor hatte, genießt sie es die Großmutter besser kennenzulernen und so viel Zeit in der Natur verbringen zu können.

„Bayou Magic“ ist eigentlich ein Sommerbuch, bei dem man beim Lesen spürt wie heiß es im Sommer in Louisiana ist, wie der Schlamm beim Laufen zwischen den Zehen quillt, wie die Insekten um einen herumsirren und wie gut es sich anfühlt, wenn man nach einem langen und aktiven Sommertag abends zur Ruhe kommt, während man ein frischgekochtes Jambalaya isst und die Großmutter Geschichten über den Wassergeist Mami Wata erzählt. Obwohl ich den Schreibstil von Jewell Parker Rhodes etwas gewöhnungsbedürftig fand, macht er die Geschichte auch zu etwas Besonderem. Die Autorin verwendet zum Teil sehr kurze Sätze, so dass die meisten Beschreibungen eher an eine Aufzählung erinnern, doch das macht die Geschichte sehr atmosphärisch, weil es so zu einer Konzentration auf bestimmte Aspekte kommt. Dabei sind es nicht mal gewichtige Elemente in der Handlung, sondern eher die kleinen Dinge, die Maddy auf einmal ins Auge fallen, wie ihr erstes Frühstück in der Hütte der Großmutter oder das Aussehen eines Huhns.

Während dieses Sommers bei der Großmutter entdeckt Maddy, dass sie – ebenso wie die alte Frau – über Magie verfügt. Sie verspürt eine besondere Bindung zum Bayou, sie kann die Glühwürmchen rufen und sie sieht eines Tages unter der Wasseroberfläche eine Meerjungfrau. Doch als ein Unglück passiert, scheinen all die neu entdeckten Fähigkeiten nicht genug zu sein, um das Bayou und seine Bewohner zu retten. Obwohl dieses heranziehende Unglück für den Leser schon von der ersten Erwähnung eines bestimmten Punktes vorhersehbar war, fand ich die Vorhersagbarkeit in der Handlung nicht schlimm. Denn es geht weniger darum herauszufinden was passieren wird, als darum wie Maddy und all die anderen mit der Katastrophe umgehen. Dabei schont die Autorin den Leser nicht, was ich – gerade angesichts all der Kinderbücher, in denen eine wunderbare Wendung in der Geschichte dafür sorgt dass nichts Unumkehrbares passiert – sehr passend fand.

Ich habe Maddy sehr gern ins Bayou begleitet, habe mit ihr zusammen ihren neuen besten Freund Bear und all die anderen Bewohner von Bon Temps kennen und mögen gelernt und ich mochte es, dass Maddys Magie so wenig greifbar war. Als skeptischer Mensch könnte ich sagen, dass all die magischen Vorkommnisse nur in Maddys Fantasie passiert sein könnten. Aber bei so einer Geschichte will ich nicht skeptisch sein, ich will an Meerjungfrauen glauben und an Glühwürmchen und an Magie. Ich will mich davon bezaubern lassen, dass ein zehnjähriges Mädchen einen kleinen Teil der Welt retten kann und dass der erste Schritt dazu die Erkenntnis war, dass es Meerjungfrauen gibt, die nicht blond und hellhäutig sind, sondern die wie Maddy dunkle Haut und schwarze Haare haben.

Stephanie Burgis: Kat, Incorrigible (Kat, Incorrigible 1)

„Kat, Incorrigible“ von Stephanie Burgis ist mal wieder ein Neuzugang, an dem Kiya Schuld ist, nachdem sie den Schuber mit der Trilogie in einem ihrer „Gelesen/Gekauf“-Beiträge erwähnt hatte. Wie man an dem verlinkten Beitrag sehen kann, hat es fast zwei Jahre gedauert, bis ich den Titel von der Merkliste auf meinen (Geburtstags-)Wunschzettel gepackt habe und nach dem Lesen bedauere ich es fast, dass ich da nicht eifriger war – und habe gleich mal die beiden Fortsetzungen bei meinem Buchhändler geordert. *g* Als der Leser Katherine (Kat) Ann Stephenson kennenlernt, versucht die Zwölfjährige sich gerade mitten in der Nacht aus ihrem Elternhaus zu schleichen. Gekleidet in den abgelegten Kleidungsstücken ihres älteren Bruders und mit frischgekürzten Haaren hofft sie, dass sie sich bis London durchschlagen könnte, um sich dort einen Arbeitsplatz zu suchen.

Dummerweise erwischen ihre beiden älteren Schwestern Elissa und Angeline sie und verhindern Kats unbedachten wohldurchdachten Rettungsplan für Elissa. Denn nachdem Kats älterer Bruder Charles mit seinen Verlusten am Spieltisch die Familie in finanzielle Schwierigkeiten gebracht hat, gibt es aus Sicht der Stiefmutter nur eine Rettung: Elissa muss einen sehr reichen Ehemann finden, der gewillt ist, der Familie seiner Braut finanziell beizustehen. Einen passenden Kandidaten hat die Stiefmutter mit Sir Neville auch schon bei der Hand, wobei Kat es alarmierend findet, dass der potenzielle Bräutigam nicht nur alt genug ist, um der Vater ihrer Schwester Elissa zu sein, sondern dass es auch heißt, er hätte seine erste Frau umgebracht.

Nachdem Kats erster Plan an der Aufmerksamkeit ihrer Schwestern scheiterte, denkt sie natürlich über alternative Methoden nach, um Elissa zu retten, und verfällt auf die Magie, die sie – hoffentlich – von ihrer verstorbenen Mutter Olivia geerbt hat. Doch so einfach ist es nicht Magie zu wirken, außerdem ist die Anwendung von Magie in diesem Regency-artigem England überaus verpönt. Und dazu gibt es noch mehrere Parteien, die Kat große Schwierigkeit bereiten, als sie dahinterkommen, dass das Mädchen mit Magie experimentiert. Ich mag ja immer wieder diese Mischung aus sehr geregeltem Gesellschaftsleben, wie man es nun mal in Regencyromanen findet, und den Unberechenbarkeiten, die sich aus der Anwendung von Magie durch ungeübte Protagonisten ergeben.

Außerdem ist Kat eine wunderbare Figur, die – ebenso wie ihre beiden Schwestern – gegen ihre Stiefmutter rebelliert, ihre ganz eigenen Prioritäten hat, wenn es um das Glück ihrer Familie geht, und die doch bei allem Selbstbewusstsein ständig in Situationen landen, in denen sie sich wünscht, sie könnte einfach im Boden verschwinden. Da die Geschichte aus Kats Sicht erzählt wird, hatte ich überraschenderweise die größten Probleme mit ihren beiden Schwestern. Sie nehmen Kat nicht ernst, hören ihr nicht zu und schließen sie regelmäßig aus, weil sie denken, dass Kat zu klein ist, um bestimmte Dinge zu verstehen. Würden die drei Mädchen offen miteinander reden, wären viele Schwierigkeiten viel einfacher zu lösen – allerdings gäbe es dann auch nicht so viele wunderbar amüsante Szenen für den Leser.

Zur Autorin wird im Buch erwähnt, dass sie Jane Austen und Georgette Heyer liebt – und gerade von der letztgenannten Schriftstellerin finde ich viel in „Kat, Incorrigible“ wieder. Es gibt die junge Frau, die sich für den liebenswerten, aber unzuverlässigen Bruder opfern muss, die Liebe zwischen den Schwestern, die sich zwar nicht immer verstehen, aber doch am Ende füreinander da sind, es gibt Wegelagerer, Hausgesellschaften inklusive Klatsch und Tratsch und all die anderen Dinge, die man in einem amüsanten historischen Liebesroman normalerweise findet – nur dass sie hier aus der Perspektive einer Zwölfjährigen geschildert werden, die die Vorstellung von einem Wegelagerer nun einmal deutlich reizvoller findet, als ein steifes Abendessen inmitten von älteren Personen, denen die Etikette wichtiger ist als ein interessantes Gesprächsthema.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht Kat bei all ihren Abenteuern zu folgen. Sie ist eine angenehm eigenwillige Figur und ich mochte es, dass sie grundsätzlich erst einmal misstrauisch ist, wenn jemand ihr sagen will, was sie tun soll. Obwohl sich Kat so viel Mühe gibt, sind ihre Aktionen selten durchdacht, so dass es zu vielen amüsanten – aber selten zu zu überspitzten – Situationen kommt, die ich sehr genossen habe. Ich freu mich schon jetzt darauf, dass ich demnächst die Fortsetzungen in die Finger bekomme und dann weiter verfolgen kann, wie es Kat und ihrer Familie so ergeht.