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Schietwedder?

Nachdem ich in den letzten Tagen nicht ganz so gut drauf war und ein bisschen „rummöpen“ musste, weil ein paar Ecken meines Körpers zwicken, alle Bücher so langweilig waren, mir ein paar Personen auf die Nerven gingen und sowieso gerade alles doof war, genieße ich das heutige Schietwedder.

Ich weiß, dass die meisten Menschen nicht gerade zufrieden mit den kalten Temperaturen und dem Regen sind, aber mich macht das Wetter gerade richtig glücklich! Bei meiner Einkaufs- und Posttour heute morgen war es in meinem T-Shirt nicht zu warm, der Regen pladderte gemütlich auf die Straße, meine Zehen in den Sandalen wurden etwas nass und ich habe es einfach genossen.

Etwas weniger nett fand ich die seltsamen Blick derjenigen, die sich beim ersten Tropfen mit dicker Jacke, Regenschirm und einem panischen Blick bewaffnen und die von einem Unterstand zum nächsten hetzen, weil sie beim nächsten Tropfen bestimmt schmelzen werden. 😉 Auch mein Aufenthalt mit der Kamera im Vorgarten wurde sehr misstrauisch beäugt. Nicht nur von den Personen, die sich vor dem Nachbarhaus eng unter das Vordacht quetschten, sondern auch von der älteren Dame, die mit ihrer schicken Plastiktüte auf dem Kopf perfekt für den Hundespaziergang gewappnet war … 😀

Egal, ich habe ein bisschen mit der Kamera rumgespielt, denn wenn ich schon keine Blüten im Garten habe, die ich fotografieren kann, dann wenigstens nasse Blätter. Auch wenn das Ergebnis nicht so doll ist, so sind es eben meine Schietwedder-Fotos. 😉

Ansonsten gab es heute noch ein neues Buch im Briefkasten (welches nicht auf dem SuB landen wird, weil ich es schon angefangen durchgelesen habe) und deshalb werde ich mich jetzt gleich auf dem Sofa einrollen, ein leckeres Getränk und ein paar Kekse genießen und dabei dem Regen zugucken und weiter in meinem Buch schmökern. 🙂

Lasst euch von dem Wetter nicht die Laune verderben, sondern nutzt es einfach auf die beste Art und Weise! 🙂

[Figurenkabinett] Prinzessin Cimorene von Linderwall

Ich weiß nicht, ob einer von euch „Die gewöhnliche Prinzessin“ von M. M. Kaye kennt, aber beim ersten Lesen des Buches „Die Drachenprinzessin“ von Patricia C. Wrede kam mir diese Geschichte in den Sinn. Das bringt mich gerade darauf, dass ich diese gewöhnliche Prinzessin wohl auch noch eines Tages hier im Figurenkabinett vorstellen muss … Aber erst einmal zu Cimorene, der jüngsten Tochter des Königs von Linderwall! Während ihre sechs älteren Schwestern perfekte Prinzessinnen sind, von denen eine schöner als die andere ist, und deren sanftes und liebliches Wesen perfekt zu ihren langen blonden Locken passt, sticht Cimorene deutlich aus der Art – und dies nicht nur aufgrund ihrer lackschwarzen, glatten Haare.

Vor allem unterscheidet sich Cimorene von dem Rest ihrer Familie, weil der übliche Alltag am Königshof sie entsetzlich langweilt. Obwohl ihrer Eltern alles dafür tun, damit ihre jüngste Tochter – trotz ihres wenig prinzessinnenhaften Benehmens – die richtige Erziehung bekommt, um einen Prinzen bezaubern zu können, langweilt sich Cimorene bei ihrem Tanz-, Stick-, Mal- und Etikette-Unterricht unendlich. So sucht sie regelmäßig Zuflucht in der Rüstkammer, wo sie den Waffenmeister dazu bringt, ihr Fechtstunden zu geben. Doch als ihr Vater dahinterkommt, ist es mit diesen Unterrichtsstunden vorbei. Ebenso ergeht es ihr mit den Zauberstunden durch den Hofmagier, dem Lateinunterricht durch den Hofphilosophen und den Ökonomiestunden durch den Schatzmeister. All die Dinge, die Cimorene interessieren, sind in den Augen ihrer Eltern absolut ungehörig für eine Prinzessin – auch wenn sie Cimorene keinen genauen Grund sagen können, warum dies so ist!

Mit sechzehn Jahren ist sie so verzweifelt, dass sie ihre Feen-Patentante herbeibeschwört (obwohl dies nur in Zeiten höchster Not gestattet ist), aber auch diese ist nicht bereit, ihr zu helfen, und empfiehlt dem Mädchen stattdessen nachdrücklich, sich doch mehr an den Wünschen seiner Eltern zu orientieren. Doch als Cimorene herausfindet, dass sie mit dem schrecklich langweiligen Prinzen Therandil von Sathem-by-the-Mountains verheiratet werden soll, reicht es ihr! Sie beschließt, eine Drachenprinzessin zu werden – was für eine Prinzessin theoretisch vollkommen akzeptabel ist, auch wenn man dafür eigentlich von einem Drachen entführt werden müsste – und so Zeit zu gewinnen. Denn bevor sie nicht von einem Prinzen vor „ihrem Drachen“ gerettet würde, hat sich das mit der Hochzeit erst einmal erledigt.

An Cimorene mag ich vor allem ihre „no nonsense“-Art. Sie sagt ohne Umschweife, was sie denkt, sie weiß genau, was ihr Spaß macht und was nicht – und sie hat absolut kein Verständnis für unsinnige Traditionen und Dummheit. Manchmal ist die Prinzessin etwas ungeduldig, wenn sie das Gefühl hat, dass sich andere Personen ungeschickter anstellen als nötig. Aber auf der anderen Seite ist sie hilfsbereit und erkennt auch, wenn jemand sein Bestes gibt (und einfach nicht mehr möglich ist). Eine Freundin wie Cimorene kann bestimmt manchmal anstrengend sein. Sie ist kein Mensch, der die Hände in den Schoß legt – und außerdem sagt sie denjenigen in ihrer Umgebung zu gern, wo es langgeht (und hat damit auch häufig auch noch recht). Auf der anderen Seite ist sie loyal, einfallsreich und hat keine Hemmungen zuzugeben, wenn sie etwas nicht weiß oder bei einer Sache Hilfe benötigt.

Auch ihren Freundeskreis, der vor allem aus der Drachin Kazul und der Hexe Morwen besteht, mag ich sehr gern. Die beiden Damen sind auf ihre Art (und für ihre Art) ebenso ungewöhnlich wie es Cimorene für eine Prinzessin ist. Und mit dem Zauberwald und den angrenzenden Märchenkönigreichen hat Patricia C. Wrede die perfekte Welt für Cimorene und die anderen geschaffen. In diese Welt gibt es wunderbar amüsante und widersinnige Details, wie man sie sonst in märchenhaften Geschichten kaum zu lesen bekommt. Sei es, dass die Autorin die Frage klärt, was aus all den Babies wird, die vom Rumpelstilzchen den Königinnen abgeluchst werden, oder welche Gesetzmäßigkeiten in einem verzauberten Wald zu beachten sind. Und wer hätte je gedacht, dass das Leben eines Riesen so anstrengend sein kann, dass er von all dem Brandschatzen und Rauben jeden Abend ganz erschöpft zu seiner Frau nach Hause kommt?

Wer von euch Lust hat, Cimorene einmal kennenzulernen, der sollte die Romane rund um den Zauberwald (The Enchanted Forest) auf jeden Fall in der richtigen Reihenfolge lesen. Die ersten beiden Bände gibt es auch auf deutsch, die letzten beiden nur im amerikanischen Original. Aber die von Patricia C. Wrede verwendete Erzählweise ist so gut zu lesen, dass auch Leute, die nicht so viel Übung im Englischen haben, damit zurechtkommen sollten. Cimorene steht vor allem in den ersten beiden Büchern im Mittelpunkt, während in „Calling on Dragons“ ihre Freundin Morwen eine wichtige Rolle einnimmt und „Talking to Dragons“ schon aus der Sicht der nächsten Generation erzählt wird.

Oh, und wer von Cimorene und den anderen nach diesen vier Bänden nicht genug hat, der kann sich die Anthologie „Book of Entchantments“ noch holen, in der am Ende noch eine amüsante Geschichte mit Cimorene und ihrer Familie zu lesen ist. Die restlichen Kurzgeschichten spielen alle in der gleichen magischen Welt, haben aber sehr unterschiedliche Ansätze, was sie spannend macht, aber für mich nicht gleichbleibend interessant sein lässt.

„The Enchanted Forest“-Chronicles von Patricia C. Wrede:

1. Dealing with Dragons (Die Drachenprinzessin)
2. Searching for Dragons (Die Drachenprinzessin rettet den Zauberwald)
3. Calling on Dragons
4. Talking to Dragons

Book of Entchantments

SuB-Zuwachs im Juli

Gestern kam bei mir meine Juli-Bücherlieferung an – zumindest gehe ich davon aus, dass es das für diesen Monat war – und brachte mir drei Bücher:

Und da ich alle drei Titel in den letzten Tagen auf den diversen Blogs gesehen habe, wird diese Lieferung wohl wirklich erst einmal auf dem SuB landen. Ich habe zwar versucht keine Besprechungen zu lesen, damit ich noch unvoreingenommen an die Romane herangehen kann, aber allein der Anblick des Covers löst bei mir gerade schon ein Übersättigungsgefühl aus. Das kommt davon, wenn man auch gern Mainstream-Titel liest … 😉

Trotzdem halte ich an meiner eigenen kleinen privaten Challenge fest und will diese drei Bücher bis zum 23. August 2011 lesen. Was machbar sein sollte, da von meiner letzten Lieferung nur noch sieben Bücher ausstehen. Ich sollte in den nächsten Tagen vielleicht wieder weniger Bibliothekstitel verschlingen …

Von den 18 Manga, die ebenfalls neu bei mir eingetroffen sind, erzähl ich jetzt einfach mal nichts. Das sieht sonst so maßlos aus. 😀

„New England“-Krimis

Letztes Wochenende habe ich mich mit meinem Mann über den Einfluss britischer Comiczeichner und -autoren auf die amerikanische Comicszene unterhalten und darüber, dass ich das Gefühl habe, dass es einen ähnlichen Einfluss bei einer bestimmten Art von Krimis gibt. Auch wenn ich in diesem Genre eigentlich alles querbeet lese, so liegen meine Schwerpunkte doch bei drei Bereichen: Da wären zum einen „Hardboiled Novels“ mit klassischen amerikanischen Detektivgeschichten und Figuren wie Sam Spade und Philip Marlowe. Außerdem mag ich Cozys – in der Regel sehr britisch, gemütlich und geprägt von einem kleinen und friedlichem Gesellschaftskreis wie die Dörfer in den Miss-Marple-Geschichten von Agatha Christie oder einem geisteswissenschaftlichen Universitätsumfeld, (wobei die Hochschulgemeinschaft zwar intellektueller, aber nicht weniger auf sich konzentriert ist als die Bewohner der Dörfer). Und schließlich hätten wir noch die Krimis, die ich für mich als „New England“-Romane bezeichne.

Diese Geschichten sind zum Teil humorvoller als die Cozys, spielen in der Regel rund um Boston, Cape Cod oder anderen Gegenden von Neuengland und sind für mich eine interessante Mischung aus „britischem Einfluss“ und „amerikanischem Denken“. Auf der einen Seite kommen in diesen Geschichten Familien und Gemeinschaften vor, die mich ein wenig an den von Agatha Christie dargestellten Landadel und das dazugehörige Dorfleben erinnern. Das ist vermutlich nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass New England angeblich sehr von der weißen protestantischen Oberschicht geprägt ist, die wohl immer noch sehr stolz darauf ist, dass sie von den ersten britischen Siedlern abstammt. Auf der anderen Seite kommen in diesen Romanen Elemente vor, die für mich rein amerikanisch sind. Sei es bei den älteren Geschichten der Umgang mit Prohibition und Wirtschaftskrise oder ganz allgemein Fragen, die sich um amerikanische Politik, Rechtssystem oder Ähnliches drehen.

Spontan fallen mir bei den „New England“-Krimis Mary Roberts Rinehart, Charlotte MacLeod und Phoebe Atwood Taylor ein – zwei davon schrieben eher humorvolle Krimis, ihnen allen zu eigen ist aber ein Händchen für exzentrische Figuren, die mir sehr ans Herz gewachsen sind und deren Erlebnisse ich gern verfolge. Es gibt natürlich auch den einen oder anderen männlichen Autor, der solche Krimis schreibt, aber ohne Zugriff auf meine gesammelten Schätze lässt mich mein Erinnerungsvermögen gerade leider im Stich. Die meisten dieser Autoren habe ich über „DuMonts Kriminal-Bibliothek“ kennengelernt – ich wünschte wirklich, diese Reihe würde wieder neu aufgelegt, da gibt es nämlich noch so einige Titel, die ich bislang nicht gebraucht nachkaufen konnte!

Obwohl ich auch bei den Cozys ein paar sehr eigene Figuren ins Herz geschlossen habe – so wie zum Beispiel Lucy Angkatell aus Agatha Christies Roman „Das Eulenhaus“, die regelmäßig in aller Frühe Teewasser aufsetzt und dann wieder ins Bett geht, während das Wasser ungenutzt verkocht, so dass ihr Butler ein ganzes Regal voller Ersatz-Teekessel in petto hat – so finde ich da weniger exzentrische Charaktere als bei dem „New England“-Romanen. Wobei ich nicht andeuten will, dass diese amerikanischen Figuren dann unrealistisch überzogen sind. Gerade bei den Cape-Cod-/Küsten-Bewohnern gibt es einen Typ des einheimischen Faktotums, der gerade aufgrund seiner praktischen Sicht und seiner wortkargen Äußerungen in einem Gespräch immer den richtigen Punkt trifft – und mich so amüsiert. Und sogar die Darstellung von traditionsverhafteten Oberschichtfamilien, die aufgrund der Wirtschaftskrise pleite sind und nun mit dieser neuen Situation umgehen müssen, wirkt bei den „New England“-Krimis meist deutlich optimistischer, kreativer und weniger passiv als bei den britischen Cozys.

Amüsant finde ich all diese Krimis, mal bestechen sie durch feinen Humor, dann wieder durch wunderbar eingesetzte Ironie, witzige Dialoge oder (leicht) absurde Figuren. Einzig Phoebe Atwood Taylor treibt den Humor in ihren Bücher auf die Spitze und lässt es dort regelmäßig zu einer Ansammlung von skurrilen Situationen kommen. Dabei ist jede Szene für sich gar nicht so unrealistisch, wenn auch immer wieder durch argen Zufall bestimmt, doch in der Häufung entwickelt sich für den Leser eine Ansammlung von seltsamen Szenen, die in rasantem Tempo zu weiteren ungewöhnlichen Vorfällen führen. Nach dem Lesen eines solchen Romans bin ich von der Erzählweise immer ganz atemlos und entsetzlich aufgedreht, weil ich so viel lachen musste.

Ich glaube, man merkt, dass ich diese „New England“-Romane mag – und ich bin nicht nur durch die Diskussion mit meinem Mann wieder auf diese Bücher gekommen, sondern auch weil ich gerade so viel Lust auf Kriminalgeschichten habe. An meine Sammlung komme ich gerade nicht heran, außerdem will ich auch nicht all die vertrauten Bücher in der Bibliothek ausleihen, wenn sie denn überhaupt dort vorhanden sind, und mein SuB bietet eher wenige Krimis – und keine, die in diese Richtung gehen. Von daher fände ich es toll, wenn ihr vielleicht den einen oder anderen Tipp für mich hättet, mit dem ich meine aktuelle Krimilust stillen könnte.

Guy Delisle: Shenzhen

Von Guy Delisle hatte ich schon im letzten November den Band „Pjöngjang“ angeschaut und ich fand es sehr spannend von den Erlebnissen des Autors während seiner Zeit in Nordkorea zu lesen. So landeten auch der vorhergehende Band „Shenzhen“ und die folgenden „Aufzeichnungen aus Birma“ auf meinem Wunschzettel. Und obwohl „Shenzhen“ schon zu Weihnachten bei mir einzog, habe ich jetzt erst Zeit dafür gefunden, und leider hat es meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Ich hatte gehofft, dass dieser Comic über die Erlebnisse des Zeichners bei einer Trickfilm-Produktion in China genauso spannend, interessant und lustig zu lesen sein würde wie seine Erfahrungen in Nordkorea.

Aber erst einmal hatte Guy Delisle in „Shenzhen“ deutlich weniger Möglichkeiten zu seltsamen – politisch bedingten – Erlebnissen gehabt und dann habe ich das Gefühl, dass man diesem Band anmerkt, dass es die erste Veröffentlichung des Autors in dieser Art ist. Auch in China war Guy Delisle dafür zuständig, dass die chinesischen Studios sich an die Vorgaben des europäischen (französischen) Studios für eine Zeichentrickproduktion (Papyrus – vielleicht sagt dem einen oder anderen das ja was) halten. Herausforderung dabei ist auf der einen Seite die Sprachbarriere – die Übersetzerin hat anscheinend auch nicht so viel Ahnung von den Fachbegriffen beim Zeichnen – und auf der anderen Seite die Arbeitsmoral der Angestellten (Schlafen am Arbeitsplatz ist recht weit verbreitet).

Neben der Arbeit verbringt der Autor einen Großteil seines dreimonatigen Aufenthalts in seinem Hotelzimmer, so dass natürlich so einige seltsame Hotelerlebnisse zu berichten sind, ansonsten erzählt er von seinen Erfahrungen bei Restaurantbesuchen, Einladungen bei chinesischen Zeichnern und Ausflügen in andere Städte und zu ein paar Sehenswürdigkeiten. Obwohl es zu so einigen Seltsamkeiten kommt und man einen eigenwilligen und sehr persönlichen Blick auf das Leben in China werfen kann, hat mir in diesem Band der leicht bissige Humor gefehlt, der „Pjöngjang“ ausgezeichnet hat.

Ich gebe zu, dass das Leben in einem Hotel in der nordkoreanischen Hauptstadt vermutlich mehr Berichtenswertes mit sich bringt als das Leben in einem Hotel in einer chinesischen Stadt, die anscheinend nicht gerade zu den interessantesten Orten in China gehört. Und hätte ich „Shenzhen“ vor „Pjöngjang“ gelesen, dann wäre ich wohl sehr zufrieden mit dem Humor, dem leisen kritischen Unterton und den skurrilen Erlebnissen des Zeichners in China gewesen – so allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte etwas sehr vor sich hindümpelt und dass der Autor mehr daraus hätte machen können, wenn er mit offeneren Augen durch das Land gegangen wäre. Nun bin ich sehr gespannt, was mir die „Aufzeichnungen aus Birma“ für Leseerlebnisse bringen werden. Aber da das der dritte Band um die Reiseerlebnisse von Guy Delisle ist, hoffe ich darauf, dass er mindestens so unterhaltsam sein wird wie „Pjöngjang“.

Achja, noch ein kurzer Satz zum Zeichenstil: Nach „Pjöngjang“ wusste ich ja schon, was mich bei Guy Delisle erwartet – das Cover gibt einen guten Eindruck von seinem Zeichenstil. Allerdings wirken die Zeichnungen in „Shenzhen“ weniger klar als in „Pjöngjang“, der Autor setzt weichere Linien und schraffiert mehr, was die Seiten eher ausgewaschen wirken lassen. So sind seine Charaktere und Darstellungen ebenso wie die einzelnen Episoden „weniger auf den Punkt“ gebracht als in dem ersten Comic. Trotzdem kann ich die Bände von Guy Delisle jedem empfehlen, der einen unterhaltsamen Einblick von China (oder Nordkorea) bekommen und sich über den Alltag eines Zeichners im Ausland amüsieren will. Aber fangt mit „Shenzhen“ an und lest dann erst „Pjöngjang“. 😉

Dies und Das (8): Christie und Awards

Immer noch im Buchrausch …
Seit April habe ich eine Phase, in der ich nur noch lesen könnte. Ein Buch nach dem anderen landet auf dem Wohnzimmertisch und wird von mir verschlungen – und wenn mich das Wetter nicht regelmäßig so müde machen würde, dass ich gar nichts mehr tun mag, dann hätte ich meinen SuB wohl fest „unter 100“ etabliert. Nur blöd, dass ich entweder die Zeit zum Lesen oder die Zeit zum Schreiben habe … 😉

Christie-Fotos
Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich die Katzen in den letzten Tagen mehrfach vor der Kamera hatte. Und da das hier ein Blog über „Bücher, Katzen und anderes …“ ist, müsst ihr da einfach durch. 😉 Also gibt es hier wieder eine Runde Fotos:

Awards

Die Award-Schwemme hat auch vor mir nicht Halt gemacht – und ich freue mich über jeden einzelnen davon sehr! Aber den Zwang des Weitergebens mag ich nicht so sehr und so muss ich entweder gut überlegen, ob ich die dann weiterreiche oder ob sie bei mir versanden …

Was ich allerdings inzwischen wirklich hasse, sind viele der Bedingungen. Ob ich mich freue oder nicht, bleibt ja wohl mir überlassen und was „bedanke dich bei der Person, die dir den Award verliehen hat“ angeht – das ist ja wohl selbstverständlich und so etwas „vorgeschrieben“ zu bekommen, macht mich eher … äh … fuchtig. 😉

In den letzten Tagen erreichten mich folgende Awards:

Blätterauschen überreichte mir:

  • Binde den Award in deinen Blog ein oder veröffentliche ihn in einem Post.
  • Nominiere so viele Blogs, wie du gerne hast und verlinke sie in deinem Post.
  • Teile deinen Nominierten, per Kommentar mit, dass du ihnen diesen Anward verliehen hast.
  • Verlinke die Person, die dir diesen Award verliehen hat und bedanke dich herzlich bei ihr.

Es gibt eine Menge Blogs, die ich gern habe, einige davon beschäftigen sich mit Büchern, andere mit anderen Themen und wenn ich sie alle aufführen würde, würde ich die Beitragsgrenze vermutlich sprengen. Also konzentriere ich mich auf den Begriff „adorable“ und verleihe diese Award

Pashieno’s Welt

für ihre bezaubernden, hinreißenden, charmanten und anbetungswürdigen Katzen, die sie so wunderbar auf Foto zu bannen wissen.

Von Bellxr’s Leseinsel) gab es:

· den Award an 5 Personen weitergeben und sie dies wissen lassen,
· die Verleiherin in Deinem Post erwähnen und
· die Verleiherin per Post informieren.

Sorry, aber ich mag mich nicht auf eine feste Personenzahl festlegen lassen, wenn ich einen Award weitergebe … Keine Ahnung, wer die „Masked Mommy“ ist, aber ich mag die Maske auf dem Award-Bild. 😉 Und weil ich dabei spontan an Kathrin von Natiras Zeit) – bei dir finde ich ganz neue Anregungen zum Lesen (was allerdings auch dazu führt, dass die gegenseitige Leihliste immer länger wird), liebevolle Fotos und interessante Berichte über die verschiedensten Dinge.

Katrin von den Katze mit Buch) – abgesehen von den tollen Kinder-/Jugend- und Bilderbuchrezensionen, liebe ich die Sparte mit den Kochbuchbesprechungen, die Berichte von den Veranstaltungen und die kleinen Einblicke in deine (zum Teil noch recht neuen) Hobbies.

So, jetzt noch die Fragen beantworten:

1. Welches ist dein Lieblingsbuch und warum?

Ein Lieblingsbuch? Ich lese sehr viele Genres und je nach Stimmung bevorzuge ich die unterschiedlichsten Autoren – und es gibt sehr sehr viele Bücher, die mich schon seit Jahrzehnten begleiten und die ich niemals hergeben würde. Wie soll ich denn da EIN Lieblingsbuch benennen?

2. Wie viele Bücher besitzt du und wie viele davon hast du schon gelesen?
Wieder eine Frage, die ich kaum beantworten kann und auf die ich schon mal eine Antwort suchen sollte, welche ihr

Thomas B. Morgenstern: Der Milchkontrolleur

Ich mag Bücher, bei denen ich den Eindruck habe, der Autor würde über etwas schreiben, das er kennt. So hat mich wohl vor allem die Tatsache, dass Thomas B. Morgenstern mit seiner Familie einen Bauernhof in den Elbmarschen bewirtschaftet auf das Buch „Der Milchkontrolleur“ neugierig gemacht. Denn die Hauptfigur in diesem Krimi ist der in den Elbmarschen als Milchkontrolleur arbeitende Hans-Georg Allmers. Allmers hat seine Berufswahl anscheinend in erster Linie getroffen, weil er so mit relativ wenig Arbeit ein geregeltes Einkommen hat und sich den Tag frei einteilen kann. Gemeinsam mit seiner – sehr religiösen – Mutter lebt er auf dem Hof der Familie, während sein Bruder Werner inzwischen als Staatsanwalt fern der Landwirtschaft Karriere gemacht hat.

Als die Nachbarin Else Weber mit durchgeschnittener Kehle in einem Graben gefunden wird, gerät das gesamte Dorf in Unruhe. Alle sind sich sicher, dass es Elses unmoralischer Lebenswandel war, der zu ihrer Ermordung geführt hat, trotzdem fragt man sich natürlich, wer der Täter sein könnte. Da Werner Allmers, der mit der Leitung der Ermittlungen betraut wurde, zu recht fürchtet, dass man mit ihm und der Polizei nicht reden würde, schickt seinen Bruder Hans-Georg los, um auf den benachbarten Höfen Klatsch und Tratsch aufzuschnappen.

Allmers ist zwar nicht gerade glücklich darüber, dass er sich von seinem Bruder – zu dem er kein gutes Verhältnis hat – einspannen lassen soll, aber auf der anderen Seite juckt auch ihn die Neugier. Während er seine Nase in die Angelegenheiten der Nachbarn steckt, findet er den einen oder anderen Liebhaber der Ermordeten und noch einigen Dreck, der im Dorf unter den Teppich gekehrt wurde, aber den Mörder kann er so nicht ausfindig machen. Auch die junge Journalistin Susanne, über die er immer wieder stolpert, kann ihm in dieser Hinsicht nicht weiterhelfen, aber dafür kommen sich die beiden im Laufe der Zeit näher.

Ganz ehrlich, „Der Milchkontrolleur“ ist nicht gerade einer der spannensten Romane, die ich je gelesen habe. Der Autor erzählt die Geschichte eher gemächlich und so verbringt man viel Zeit mit Allmers in den Küchen der Nachbarn, liest von dem Kuchen, den er vertilgt, und hört sich mit ihm das Geschwätz auf den Höfen an. Aber so dümpelig der Krimi ist, so sehr haben mich die skurrilen Charaktere in der Geschichte unterhalten. Obwohl Thomas B. Morgenstern hier und da ins Klischee abdriftet, fühlte ich mich oft genug an die Nachbarn meiner Kindheit erinnert. Auch wenn ich nicht so weit im Norden aufgewachsen bin, so erinnern der Sprechrhythmus, die Lebensansichten und viele kleine Details an die „Dorfgemeinschaft“, die mir damals so vertraut war, und so gab es für mich so einige Momente, in denen ich mit einem breiten Grinsen über dem Buch saß.

Obwohl man bei dem Kriminalfall mitraten kann – und ich lange vor der Auflösung einen starken Verdacht bezüglich des Mörders hatte -, sind mir letztendlich recht wenige Details wirklich klar in Erinnerung geblieben, am Ende war da nur das Gefühl einen netten und atmosphärischen Regionalkrimi genossen zu haben. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich seit dem Lesen dieses Romans keinen Apfelsaft mehr trinken kann (dabei hatte ich letztes Jahr gerade so einen unglaublich leckeren naturtrüben Saft gefunden *seufz*), weil es da eine Szene mit Äpfeln und Ratten gibt, die mir seitdem immer vor Augen steht.

Gelesen: April, Mai und Juni 2011

Bücher:

  1. Nojoud Ali/Delphine Minoui: Ich, Nojoud, zehn Jahre, geschieden
  2. Pierdomenico Baccalario: Ulysses Moore 1 – Die Tür zur Zeit
  3. Bettina Belitz: Scherbenmond
  4. Jim Butcher: Summer Knight (Dresden Files 4)
  5. Jim Butcher: The Man in the Brown Suit
  6. Agatha Christie: Tage wie diese
  7. John Green: Mein Mann der Mörder
  8. Lucie Flebbe: Fliege machen (Lila Ziegler 3)
  9. Alaya Johnson: Moonshine – Stadt der Dunkelheit
  10. Hiromi Kawakami: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß
  11. Jackie Kessler und Caitlin Kittredge: Im Zwielicht (Das Ikarus-Projekt 2)
  12. Marian Keyes: Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede
  13. Bernd Perplies: Magierdämmerung 1 – Für die Krone
  14. Bernd Perplies: Magierdämmerung 2 – Gegen die Zeit
  15. Sarah Prineas: Todesbräute (Vartanian 2)
  16. Karen Rose: Todesspiele (Vartanian 3)
  17. Karen Rose: Der Rache süßer Klang
  18. Karen Rose: Des Todes liebste Beute
  19. Karen Rose: Eiskalt ist die Zärtlichkeit
  20. David Schumann: The Tokyo Diaries
  21. Nalini Singh: Gefangener der Sinne
  22. Nalini Singh: Sengende Nähe
  23. Veronica Stallwood: Böses Spiel in Oxford (Kate Ivory 9)
  24. Matthew Sturges: Midwinter
  25. Rob Thurman: Nachtgeister (Cal und Niko 1)
  26. Rob Thurman: Mondgeister (Cal und Niko 2)
  27. Caroline Vermalle:

Juli-SuB

Mit meinem Lesepensum im Juni bin ich eigentlich ganz zufrieden. Insgesamt habe ich 19 Bücher und 12 Manga/Comics gelesen, allerdings nur ein kurzes Hörspiel gehört. Ich muss im nächsten Monat mal wieder irgendetwas finden, was ich handarbeiten kann, damit das wieder mehr wird! Obwohl so einige Bibliotheksbücher bei den gelesenen Titeln dabei waren, hatte ich meine SuB auf „weniger als 100“ gebracht – einen SuB-Stand, den ich seit 2008 nicht mehr erreicht hatte. Jetzt hoffe ich darauf, dass ich im Juli den SuB so weit abgebaut bekomme, dass die nächste Bücherlieferung ihn nicht mehr in den dreistelligen Bereich bringt.

A (3)

Sharon Ashwood: Seelenkuss

Robert Asprin: Des Dämons fette Beute
Robert Asprin: Ein Dämon schafft noch keine Ordnung

B (7)
Sina Beerwald: Die Goldschmiedin
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Jacques Bonnet: Meine vielseitigen Geliebten
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

C (4)

David Chandler: Ancient Blades – Die Metropole der Diebe

Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
James Collins: Zauberberg für Anfänger

D (4)
Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

F (13)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Jennifer Fallon: Kind der Götter (Das Dämonenkind 2)
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Earlene Fowler: Tödliche Schatten
Peter Freund: Laura und das Siegel des Mondes
Luca di Fulvio: Die Rache des Dionysos

G (4)
Francois Gantheret: Das Gedächtnis des Wassers
Michele Giuttari: Rachefeuer
Thomas Görden: Der Mönch und die Jüdin
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (6)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Frederik Hetmann: Zeitenwende
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung

Jim C. Hines: Die fiese Meerjungfrau
Jim C. Hines: Rotkäppchens Rache

I (2)
Greg Iles: Leises Gift
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (1)
P.D. James: Ein makelloser Tod

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (4)
Marc Levy: All die ungesagten Worte
Siri Lindberg: Nachtlilien
Michaela Link: Der Spiegel der Kaiserin
Sergej Lukianenko: Trix Solier

M (7)

Chris Marten: Hydra

Christoph Marzi: Lyra
L. J. McDonald: Die Krieger der Königin
Seanan McGuire: October Daye – Winterfluch
Richelle Mead: Dark Swan – Sturmtochter
Kai Meyer: Hex
Boris Meyn: Die Schattenflotte

Susanne Mittag: Melina und die vergessene Magie

N (3)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter
Elle Newmark: Der Granatapfeldieb

P (4)
Renata Petry: Hilgensee
Kerstin Pflieger: Die Alchemie der Unsterblichkeit
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)

Q (0)

R (14)
Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
John Maddox Roberts: Die Feinde des Imperators – Ein Krimi aus dem Alten Rom
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Brian Ruckley: Winterwende (Die Welt aus Blut und Eis 1)
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (9)
Régis de Sá Moreira: Das geheime Leben der Bücher
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge

Arthur Slade: Mission Clockwork

Emma Smith: Der Ruf der Ferne
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (10)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon

Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 – Der gläserne Fluch

Harald Tonollo: Die Rottentodds 6 – Dr. Silberfisch in gemeiner Mission
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Aino Trosell: Eine grenzenlose Liebe
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

V (0)

W (3)
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Kiersten White: Flames’n’Roses
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut

X (1)
Xinran: Gerettete Worte

Y (0)

104 Titel zum Monatsanfang
(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)
(blau markierte Titel habe ich für Aktionen vorgesehen)
(rot markierte Titel möchte ich bis zum 05. August 2011 gelesen haben)
(blaugrau markierte Titel möchte ich bis zum 23. August 2011 gelesen haben)