Alle Artikel von Konstanze

September-SuB-Nachschub

Heute kam der Paketbote wieder vorbei! Ganz brav und ohne jegliche Probleme lieferte er zwei Pakete bei uns ab – und da in einem davon Bücher waren, bekommt ihr jetzt wieder einen „SuB-Nachschub“-Beitrag von mir. 😉 Die Katzen waren so nett und haben mir für das Foto ihre Brücke zur Verfügung gestellt. 😀

Mariëtte Aerts: Hexenheide
Colin Cotterill: Dr. Siri sieht Gespenster (Dr. Siri 2)
Colin Cotterill: Totentanz für Dr. Siri (Dr. Siri 3)
Maria Elia: Die neue vegetarische Küche
Kami Garcia und Margaret Stohl: Sixteen Moons
Brendan Halpin: I can see clearly now

Hach, ein Buch mit leichten Gruselfaktor, zwei Krimis und neue Anregungen zum Kochen (ich hoffe, es hilft gegen die Kochunlust – ein erster Blick verspricht schon viel, auch wenn ich für viele Gerichte einen Backofen bräuchte! *seufz*). Außerdem „Sixteen Moons“ – darf ich dazu mal anmerken, dass ich mir das direkt aus dem Programm rausgesucht hatte und es da noch keine einzige Blogrezi zu dem Buch gab! 😉 – und „I can see clearly now“. Darauf bin ich so richtig gespannt. 😀

Logan liegt bequem

Logan liegt da sehr bequem, auch wenn ich diese Haltung nicht so ganz nachvollziehen kann. Vielleicht sollte ich doch mal mit Yoga anfangen. 😉

Er hasst es übrigens, wenn man ihn bei seinen gemütlichen Räkelrunden fotografieren will. Zum Dank werden wir dann immer mit diesem Blick abgestraft:

Gelesen: Januar, Februar und März 2010

Da ich dann doch einsehe, dass eine Gesamtliste am Ende des Jahres vielleicht etwas unübersichtlich würde, gibt es hier schon mal die im Januar, Februar und März von mir gelesenen/gehörten Titel:

Bücher:

1. Isabel Abedi: Whisper
2. Gilbert Adair: Mord auf fforkes Manor
3. Robert Asprin: Als Dämon brauchst du nie Kredit
4. Nina Blazon: Die Sturmrufer
5. Nina Balzon: Im Bann des Fluchträgers (Woran-Saga 1)
6. Bettina Belitz: Splitterherz
7. Alan Bennett: Die souveräne Leserin
8. Brom: Der Kinderdieb
9. Simone Buchholz: Revolverherz
10. Becky Cochrane: A Coventry Wedding
11. Stephen Cole: Aztec Code
12. Stephen Cole: Bloodline
13. Bruce Coville: Das Geheimnis des Flüsterers (Die Einhorn-Chroniken 2)
14. Deborah Crombie: Wen die Erinnerung trügt
15. Jeffery Deaver: Die Menschenleserin
16. Fortunato: Dragos dunkle Reise 2
17. Ariana Franklin: Die Teufelshaube
18. Franziska Gehm: Bissige Gäste im Anflug (Die Vampirschwestern 6)
19. Kerstin Gier: Rubinrot (Liebe geht durch alle Zeiten 1)
20. Kerstin Gier: Saphirblau (Liebe geht durch alle Zeiten 1)
21. Michelle Harrison: Elfenseele 2 – Zwischen den Nebeln
22. Nina Jansen: Bestrafe mich
23. Hans Werner Kettenbach: Das starke Geschlecht
24. Tatjana Kruse: Kreuzstich Bienenstich Herzstich
25. Christoph Marzi: Heaven
26. Ursula Poznanski: Erebos
27. Thomas Plischke: Die Zombies
28. Julia Quinn: Wie erobert man einen Duke? (Bridgerton 1)
29. Julia Quinn: Wie bezaubert man einen Viscount? (Bridgerton 2)
30. Julia Quinn: Wie verführt man einen Lord? (Bridgerton 3)
31. Julia Quinn: Penelopes pikantes Geheimnis (Bridgerton 4)
32. Nora Roberts: Die Stanilavskis 1
33. Nora Roberts: Abendstern (Sign of Seven-Trilogy 1)
34. Nora Roberts: Nachtflamme (Sign of Seven-Trilogy 2)
35. Nora Roberts: Morgenlied (Sign of Seven-Trilogy 3)
36. Lynsay Sands: Ein Vampir für gewisse Stunden (Argeneau 6)
37. Martin Suter: Der letzte Weynfeldt
38. Jeff Stone: Tigerkralle
39. Kerstin Tomiak: Drachenwind
40. Licia Troisi: Das Erbe der Drachen (Die Schattenkämpferin 1)
41. Lisa Valdez : Rendevous mit einem Verführer

Comic und Manga:

– Ange: Das verlorene Paradies 2-4(HC-Album)
– Akihabara Shojo 3 (Manga)
– An deiner Seite 2 (Manga)
– Blood+ Adagio 1+2 (Manga)
– Blood+ Yako Joshi (Manga)
– Can you hear me? (Manga)
– Code:Breaker 2 (Manga)
– Detektiv Conan 65 (Manga)
– Eight 1-4 (Manga)
– Geliebter Wetterfrosch 2 (Manga)
– Lovey Dovey 2 (Manga)
– Morgens, Mittags, Abends 1+2 (Manga)
– Mouse Guard: Herbst 1152 (Hardcover)
– Ninja! Hinter den Schatten 1 (Manga)
– Paradox 2 (Manga)
– Rhesus positiv 3 (Manga)
– Shinanogawa 2 (Manga)
– Shugo Chara! 3-5 (Manga)
– Spiral – Gefährliche Wahrheit 3 (Manga)

Hörbücher/Hörspiele:

– Gabriel Burns 15-30(16 CDs)
– Stephen King: Das Mädchen (7 CDs)
– J.R.R. Tolkien: Der Hobbit (10 CDs)
– P.J. Tracy: Spiel unter Freunden (5 CDs)

Abgebrochenen Bücher führe ich in der Liste nicht auf. Entweder versuche ich mich irgendwann noch einmal daran oder ich verdränge den Titel aus meiner Erinnerung. 😉
Oh, und re-reads sind auch nicht aufgeführt, die habe ich einfach vergessen mit aufzulisten. *g*

Bruce Coville: Die Einhorn-Chroniken (Informationen)

Da in den letzten Tagen erstaunlich viele Suchanfragen zu den Einhorn-Chroniken kamen, gibt es hier mal einen Überblick über die Reihe:

Die Einhorn-Chroniken 1 – Das Tor zwischen den Welten (beinhaltet die englischen Titel „Into the Land of the Unicorns“ und „Song of the Wanderer“)
Die Einhorn-Chroniken 2 – Das Geheimnis des Flüsterers (beinhaltet den englischen Titel „Dark Whispers“
Die Einhorn-Chroniken 3 – Die Schlacht am Weltenbaum (beinhaltet die erste Hälfte des englischen Titels „The Last Hunt“)
Die Einhorn-Chroniken 4 sind vom Verlag noch nicht angekündigt, wird aber wohl die Geschichte zum Abschluss bringen, da „Die Schlacht am Weltenbaum“ vom Loewe Verlag als „Band 3 von 4“ bezeichnet wird.

Ich vermute mal, dass die Erscheinung des dritten Bandes so viele Leute auf meinen Blog gelockt hat.

„Die Schlacht am Weltenbaum“ erscheint laut Verlag in diesem Monat (Amazon wird es am 15.September ausgeliefert) und umfasst 336 Seiten (inklusive Nachwort vom Autor). Da das englische Original „The Last Hunt“ 624 Seite dick ist, muss man also davon ausgehen, dass die Geschichte für die deutsche Veröffentlichung geteilt wurde. Das erklärt auch, warum es Loewe möglich war den Titel gerade mal 3,5 Monate nach Veröffentlichung des Originals auf den deutschen Markt zu bringen.

Ich persönlich ärgere mich ja immer sehr über solche Teilungen. Nicht nur, weil der Leser dank fehlender Verlagsinformationen mühsam selber recherchieren muss, um sowas herauszufinden, sondern auch, weil die Geschichte vom Autor nicht so geschrieben wurde und eine Halbierung in der Regel zu einem unbefriedigenden Leseerlebnis führt. So auch bei „Die Schlacht am Weltenbaum“ – so spannend die Handlung ist, so sehr hat mich das Ende frustriert. Nun, mehr dazu gibt es dann in einer ausführlicheren Rezension …

Warum rezensiere ich welches Buch?

Ich lese deutlich mehr Bücher, als ich auf diesem Blog rezensiere – sogar mehr Bücher, als man anhand meiner Angaben bei „Ich lese gerade“ nachvollziehen kann, da ich den Bereich nicht immer so schnell aktualisiere, wie ich lese.

Zwischen dem 1. Januar 2010 und dem 31. August 2010 habe ich zum Beispiel 198 Bücher, Comics und Hörbücher „konsumiert“, aber nur 47 Titel rezensiert. Dabei gehe ich bei der Wahl der Sachen, die ich für den Blog rezensiere, rein nach Bauchgefühl. Ich nehme mir immer deutlich mehr vor (mein Mann „liebt“ den Buchstapel neben dem PC), aber wenn zu viel Zeit zwischen dem Lesen und dem Schreiben verstrichen ist, dann kommt ein Buch eben einfach so ins Regal, ohne dass ich es besprochen habe.

Ich rede nicht unbedingt über jedes Buch, das mich total begeistert oder enttäuscht hat, und ich schreibe nicht über jede Leihgabe, auch wenn ich mir mit denen mehr Mühe gebe als mit meinen eigenen Titeln. Ich bespreche relativ wenige Sachbücher (habe ich überhaupt schon mal eins besprochen? – ne, noch keine Sachbuch-Rezension im Blog, auch wenn da mal wieder eins auf eine Besprechung wartet). Die Rezensionen gehen quer durch alle Genres – Kinderbücher machen mir Spaß, darüber schreibe ich gern, vor allem, wenn mich eins wirklich gut unterhalten hat. Liebesromane erkunde ich gerade recht systematisch, also gibt es auch davon erstaunlich viele auf meinem Blog. Krimis sind – ebenso wie Fantasygeschichten – eine alte Leidenschaft von mir, werden aber zur Zeit nicht so häufig von mir besprochen, weil ich immer weniger finde, über die ich was Aussagekräftiges zu schreiben habe. Viele sind einfach nett, während mir andere das Gefühl geben, dass ich genau diese Geschichte schon x-mal gelesen habe – und damit mag ich mich dann nicht länger beschäftigen.

Es gibt den einen oder anderen Titel, den ich bespreche, weil er auf scheinbar allen anderen Buchblogs erwähnt wird. Nicht, weil ich mitziehen will – auch wenn ich zugebe, dass mein Leseverhalten auch von den Rezensionen anderer beeinflusst wird -, sondern häufig, weil ich Punkte ansprechen will, die ich anders empfunden habe oder die mir bei anderen Kritiken gefehlt haben. Andere Bücher bespreche ich, weil mir jemand beim SuB-Zuwachs einen Kommentar hinterlassen hat, dass er auf meine Meinung gespannt ist und noch überlegt, ob der Roman etwas für ihn ist.

Auffällig finde ich es immer, dass auf anderen Blogs immer wieder in den Kommentaren erwähnt wird, dass die Leser es so toll finden, wenn Bücher außerhalb des Mainstreams besprochen werden. Doch bei mir muss ich feststellen, dass das dann auch die Beiträge sind, zu denen die wenigsten Leute etwas zu sagen haben. Also werde ich es weiterhin so halten, dass ich einfach rezensiere, worauf ich Lust habe, und ihr müsst dann auch mal damit leben, wenn auf meinem „Buchblog“ in einem Monat nur zwei Rezensionen online gehen.

Ich werde auch keine „Kurzrezensionen“ einführen und nur ein paar Sätze zu einem Buch sagen, denn 1. fällt es mir meistens schwer, mich kurz zu fassen, und 2. will ich mich nicht selbst verpflichten, jedes gelesene Buch hier vorzustellen. Dann würde das Bloggen zur Arbeit, statt ein angenehmes Hobby zu sein – und Arbeit habe ich an anderer Stelle schon genug. Dafür habe ich mich von Natira „breitschlagen“ lassen, am Ende des Jahres mal eine Liste aller gelesenen Titel einzustellen, die ihr dann nach Herzenslust kommentieren dürft. Na ja, wenn denn einer von euch die Geduld hat, um sich die ganzen aufgeführten Bücher, Hörbucher und Comics anzugucken. 😉

September-SuB

Eigentlich war der August kein guter Lesemonat. Ich war lustlos, konnte mich nicht so recht konzentrieren und habe im Nachhinein das Gefühl, ich hätte kaum ein Buch angepackt. Umso erstaunlicher ist es, dass meine Liste der gelesenen Bücher doch dreizehn Bücher und zwei Manga umfasst. Allerdings habe ich nur eine einzige Hörbuch-CD gehört, was wohl erklärt, warum ich so viel Zeit hatte, um mit dem DS zu spielen. 😉

A (4)
Mariëtte Aerts: Hexenheide
Robert Asprin: Des Dämons fette Beute
Robert Asprin: Ein Dämon schafft noch keine Ordnung
Jane Austen: Mansfield Park

B (8)
Sina Beerwald: Die Goldschmiedin
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Ruth Berger: Gretchen – Ein Frankfurter Kriminalfall
Jacques Bonnet: Meine vielseitigen Geliebten
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

C (7)
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
James Collins: Zauberberg für Anfänger
Colin Cotterill: Dr. Siri und seine Toten (Dr. Siri 1)
Colin Cotterill: Dr. Siri sieht Gespenster (Dr. Siri 2)
Colin Cotterill: Totentanz für Dr. Siri (Dr. Siri 3)
Bruce Coville: Die Einhorn-Chroniken 3 – Die Schlacht am Weltenbaum

D (6)
John Dickinson: Die Schlange am Rande der Welt
Friedrich Dönhoff: Savoy Blues – Ein Fall für Sebastian Fink
Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

F (12)
Jennifer Fallon: Kind der Götter (Das Dämonenkind 2)
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Gayle Forman: Wenn ich bleib
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Earlene Fowler: Tödliche Schatten
Karen Joy Fowler: Der Jane Austen Club
Dick & Felix Francis: Abgebrüht
Peter Freund: Laura und das Siegel des Mondes
Luca di Fulvio: Die Rache des Dionysos

G (5)
Francois Gantheret: Das Gedächtnis des Wassers
Kami Garcia und Margaret Stohl: Sixteen Moons
Michele Giuttari: Rachefeuer
Thomas Görden: Der Mönch und die Jüdin
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (4)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Frederik Hetmann: Zeitenwende
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung

I (2)
Greg Iles: Leises Gift
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (2)
P.D. James: Ein makelloser Tod
Alaya Johnson: Moonshine – Stadt der Dunkelheit

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (4)
Marc Levy: All die ungesagten Worte
Siri Lindberg: Nachtlilien
Michaela Link: Der Spiegel der Kaiserin
Jens Lossau/Jens Schumacher: Der Elbenschlächter
Sergej Lukianenko: Trix Solier

M (6)
Christoph Marzi: Lyra
James McGee: Die Totensammler
Seanan McGuire: October Daye – Winterfluch
Richelle Mead: Dark Swan – Sturmtochter
Kai Meyer: Hex
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (3)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter
Elle Newmark: Der Granatapfeldieb

P (6)
Jackson Pearce: Drei Wünsche hast du frei
Bernd Perplies: Magierdämmerung 1 – Für die Krone
Renata Petry: Hilgensee
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)

Q (0)
–

R (15)
Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)
Maria Daniela Raineri: Ti amo heißt Ich liebe dich
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
John Maddox Roberts: Die Feinde des Imperators – Ein Krimi aus dem Alten Rom
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Brian Ruckley: Winterwende (Die Welt aus Blut und Eis 1)
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (13)
Régis de Sá Moreira: Das geheime Leben der Bücher
Lynsay Sands: Wer will schon einen Vampir?
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Emma Smith: Der Ruf der Ferne
Ernst Soler: Staub im Paradies
Veronica Stallwood: Böses Spiel in Oxford
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jeff Stone: Schlangenkrieger
Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (12)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Heather Terrell: Die Chronik der Nephilim – Auf den Schwingen der Nacht
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 1 – Die Stadt der Regenfresser
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Rob Thurman: Nachtgeister
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Aino Trosell: Eine grenzenlose Liebe
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

W (6)
Winifred Watson: Miss Pettigrews großer Tag
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Valerie Wilson Wesley: Remember Celia Jones – Ein Fall für Tamara Hayle
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut
Cornell Woolrich: Der schwarze Engel

X (1)
Xinran: Gerettete Worte

Y (1)
Rick Yancey: Der Monstrumologe

123 Titel
(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)

Dies und Das (5) und Linguine mit Spinat-Pesto

Der Baum

In den letzten Wochen habe ich mir ziemlich viele Gedanken um den Obstbaum in unserem Garten gemacht. Als wir hier im letzten Herbst eingezogen sind, war deutlich zu sehen, dass der Baum in dem Jahr noch eine Menge Früchte getragen hatte. Aber auch die ganzen abgebrochenen Zweige, die von unseren Vormietern einfach hinter den Stamm gelehnt worden waren, konnten wir nicht übersehen.

Dieses Jahr gab es recht wenige Früchte. Es könnte sein, dass es ein alter Baum mit gelben Pflaumen ist, der nur alle zwei Jahre sehr großen Ertrag gibt – zumindest meinte mein Gartenbuch, dass manche alten Sorten nur alle zwei Jahre richtig tragen – und ein Großteil der Früchte fiel auch vom Baum, bevor sie noch richtig reifen konnten. Da mein Buch mir auch sagte, dass der August der richtige Zeitpunkt ist, um den Baum zurückzuschneiden, haben wir ihn uns vorgestern intensiv angeguckt. Der größte Ast (auf der rechten Seite von der Wohnung aus gesehen), der quer durch den Garten ragt, sieht aus, als ob er bald abbricht. Die Äste, die nach oben ragen, sind sehr verknotet und zum Teil angerissen, die diversen Aststummel (die laut meinem Gartenbuch auch gar nicht hätten stehen bleiben dürfen) wirken, als ob sie von etwas befallen wären …

Wenn wir das Beschneiden so angegangen wären, wie es mir von dem Gartenbuch ans Herz gelegt wurde, dann wäre von dem Baum nichts übrig geblieben – und so kam bei uns der Gedanke auf, dass der arme Kerl vielleicht besser gefällt werden sollte. Nicht nur, weil wir sehr hilflos davor stehen, sondern auch, weil ich nicht erleben will, wie der Baum bei einem der kommenden Herbststürme im Nachbargarten – oder gar im Kindergarten-Garten – landet.

Doch einfach mal eben einen Baum fällen geht nicht und schon gar nicht, ohne den Vermieter zu fragen. Also haben wir den heute angerufen und mit ihm über das Problem gesprochen – und ich muss zugeben, dass er mich positiv überrascht hat. Sein Vorschlag gefällt mir deutlich besser als all unsere Überlegungen, denn er wird nun auf seine Kosten einen Fachmann beauftragen, sich den Baum anzugucken. Und wenn der sagt, dass der Baum eine Überlebenschance hat, ohne dass die Gartennutzer der Umgebung dafür ihr Leben riskieren, dann wird der Pflaumenbaum von dem Fachmann beschnitten und wir werden in Zukunft jeden Sommer vor der Frage stehen, was wir mit Früchten machen, die wir nur in kleinen Mengen essen mögen.

Tja, und wenn der Baum gefällt wird, dann wird der Garten im hinteren Bereich trotzdem nicht gerade lichter, denn im Schatten des Baumes hat sich schon ein … also … etwas anderes ausgebreitet. Ein Strauch, sehr groß und inzwischen auch so breit, dass wir das letzte Viertel des Gartens eigentlich nicht mehr betreten können (kein Wunder, dass der Nachbar unseren Haselstrauch schon von seiner Seite aus beschneidet), mit dunklen Früchten und dunklen glatten Blättern. Sehr schön, viel zu wuchernd und auf jeden Fall groß genug, um die Lücke zu füllen, falls der Baum dran glauben sollte. Nun warte ich mal den Fachmann ab und zupfe in der Zwischenzeit weiter Unkraut …

Katergedanken

Am Mittwochabend war ich ausnahmsweise mal weg. Ich ganz alleine, ganz ohne meinen Mann oder Besuch, während mein Mann mit den Katzen zuhause blieb. Ich gebe zu, dass das seit fast einem Jahr nicht mehr passiert ist – vor allem, da ich hier in der neuen Stadt noch rech wenig Menschen kenne. Als ich wieder zuhause ankam, erzählte mein Mann, dass Logan gespuckt hätte, aber kein Haarballen rauskam. Das passiert manchmal, wobei er in Anbetracht seines dichten Unterfells erstaunlich wenig Probleme damit hat. Und genauso passiert es dann auch, dass er die nächste Fütterung aussetzt, weil ihm wohl noch etwas übel ist.

Abends hatte mir Shandy dann auch noch etwas Ärger gemacht, denn er hatte seinen Unmut über meine Abwesenheit durch eine nasse Überraschung im Bett meines Mannes ausgedrückt, so dass ich vor dem Schlafengehen noch das Bettzeug austauschen durfte. Zum Glück hatte es nur die waschbare Decke erwischt. Irgendwie war dieser Kater nicht so ganz zufrieden damit, dass er den Abend nicht auf meinem Schoß verbringen durfte …

Am Donnerstagmorgen war Logan immer noch ganz matt, wollte mittags nichts fressen – und ich rannte im Kreis herum und war innerlich schon auf dem Weg zum Tierarzt. Auf der anderen Seite ist für Logan ein Tierarztbesuch immer ganz besonderer Stress (vermutlich aufgrund der Ereignisse mit seinen Vorbesitzern) und ich überlege mir gut, ob ich ihm das antue. Abgesehen davon, dass der Kater seine Ruhe und nichts zu fressen haben wollte, sah er eigentlich gut aus – und zum Glück hat er sich auch im Laufe des Donnerstagnachmittags wieder berappelt und wieder „normal“ benommen.

Trotzdem irritiert es mich, dass ich nicht weiß, was mit ihm los war. Aber da ich für Anfang September eh einen Tierarzttermin für die Coon-Brüder ausmachen will, um ihre Zähne mal begutachten zu lassen, werde ich ihn bis dahin einfach gut im Auge behalten. Heute benahm er sich, als ob nie was gewesen wäre, frisst wie ein Scheunendrescher und stellt wie immer lauthals seine Forderungen nach Aufmerksamkeit, Spielzeit, Streicheleinheiten und einem gefüllten Napf, was eindeutig zeigt, dass er sich wieder fit fühlt.

Das kulinarische Experiment (Spinat-Pesto)

In den letzten Tagen hatte ich – ausgelöst durch Sayuris Urlaubspost – mal wieder Lust, etwas in der Küche zu experimentieren, und so habe ich am Freitagabend Linguine mit Spinat-Pesto gekocht. Mein erstes Pesto und natürlich musste ich dabei gleich ohne Mengenangaben oder gar eine Rezeptvorlage rumwerkeln. Aber obwohl meine Ölflasche nur noch eine kleine Restpfütze aufwies, was ich natürlich erst während des Kochens gemerkt habe, hat das Ergebnis gut geschmeckt und wird bestimmt noch einmal gemacht, vor allem, da es ganz einfach geht.

Ich habe erst Mandeln angeröstet (100g – was deutlich zuviel war), dann den Spinat (250g – Tiefkühlware, aufgetaut und gründlich entwässert, irgendwann suche ich mal nach frischem Spinat *rotwerd*) mit dem Pürierstab bearbeitet und immer mal wieder Mandeln, Parmesan (das waren ca. 100g – und auch deutlich zuviel) und Öl (hochwertiges Rapsöl) zugefügt. Irgendwann hatte ich eine sehr feste Paste, deren Konsistenz eher an eine (allerdings appetitlich grüne) Spachtelmasse erinnerte – und kein Öl mehr. Dabei war ich mir fast ganz sicher, dass ich noch eine Reserveflasche im Regal stehen hätte. Zuletzt habe ich das Ganze noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Weil das „Pesto“ eindeutig nicht flüssig genug war, um einfach über die Nudeln gegeben zu werden, habe ich es in eine Pfanne getan und mit einigen Löffeln von dem Kochwasser der Linguine vermischt, die Pasta kam dann ebenfalls in die Pfanne und nachdem sich das Ganze gut vermischt hatte, konnten wir essen. Es war wirklich lecker und wird bestimmt noch häufiger von mir gemacht werden. Dann allerdings mit nicht mal der Hälfte der Zutaten und einer ausreichenden Menge Öl …

Baltimore und der Schreibtisch

Ich hatte schon mal geschrieben, dass die Katzen jeden Morgen, wenn ich am Schreibtisch sitze, der Reihe nach vorbeikommen und ihre Streicheleinheiten einfordern. Baltimore ist dabei besonders penetrant … äh … freundlich!

Es beginn damit, dass er laut maunzend ins Zimmer kommt, um sich dann neben dem Schreibtischstuhl auf den Boden zu setzen. Immer auf der linken Seite, immer ganz leise und mit immer größer werdenden Augen.

Wenn ich ihn dann nicht beachte, dann kommt die Charmeoffensive! Er stellt sich auf die Hinterbeine und umklammert die Tischkante. Ich möchte jetzt lieber nicht daran denken, dass dieser kleine Holztisch mich schon seit 15 Jahren begleitet und nun seit ein paar Monaten tagtäglich von Baltimores Krallen bearbeitet wird – bis zum Umzug stand der Tisch nämlich in der katzenfreien Küche und war noch immer makellos!

Spätestens dann muss ich ihn einfach hochheben – alle anderen Katzen sind übrigens ohne Probleme in der Lage von selber auf den Schreibtisch oder meinen Schoß zu springen 😉 – und schmusen. Nun beginnt die Zeit, in der Baltimore zwischen mir und der Tastatur ruht bis er genug Aufmerksamkeit eingeheimst hat.

Als nächstes steht dann eine kleine Runde auf das Bücherregal an – doch leider ist das viel zu häufig schon besetzt und Shandy schätzt es gar nicht, wenn jemand seinen Platz im Auge hat!

Zum Schluss noch ein Foto von Christie – einfach weil es so niedlich ist. 😉

Elizabeth Hoyt: Die Schöne mit der Maske

Es dürfte nicht mehr so überraschend sein, dass ich auch bei diesem Buch sagen kann, dass Irina Schuld ist – vor allem, da der Band eine Leihgabe von ihr ist. 😉 Ich hatte die Bücher einfach unsortiert ins Regal gelegt und nur geguckt, dass ich keine Reihen dabei habe und nun freue ich mich wirklich, dass „Die Schöne mit der Maske“ der letzte deutschsprachige Liebesroman ist, den ich von dem Stapel gefischt habe. Denn auch wenn mir die Bücher fast alle gut gefallen haben, so gibt es welche, die ich deutlich besser fand als andere und dieser Titel gehört eindeutig dazu!

Die weibliche Hauptfigur ist Anna Wren, eine eher unscheinbare ehrhafte Witwe, die vor sechs Jahren ihren Mann verlor und zusammen mit ihrer Schwiegermutter und einen Dienstmädchen in einem kleinen Cottage in dem Örtchen Little Battleford lebt. Da das Erbe von Annas Mannes nicht gerade viel abwirft, müssen die drei sehr sparsam haushalten und Anna und ihre Schwiegermutter versuchen mehr oder weniger verzweifelt eine Möglichkeit zu finden, damit sie noch etwas Geld dazuverdienen können. Zwar ist Anna überraschend gebildet für eine Frau ihrer Zeit (die Geschichte spielt im März 1760), was sie ihrem Vater zu verdanken hat, aber weder als Gouvernante noch als Gesellschafterin findet sie eine Anstellung.

So ist sie überaus erfreut, als sie erfährt, dass dem Earl of Swartingham gerade der Sekretär weggelaufen ist und sein Verwalter ganz dringend einen Ersatz sucht – mit möglichst viel Rückgrat, damit er nicht alle paar Wochen die Stelle neu besetzen muss. Denn der Earl (Edward), der zum ersten Mal seit seiner Teenagerzeit wieder auf seinem Stammsitz verweilt, ist ein etwas aufbrausender Mann, der seinem Sekretär auch gern mal eine Porzellanfigur an den Kopf wirft, wenn dieser etwas falsch gemacht hat.

Um es kurz zu machen, Anna und der Earl verstehen sich erstaunlich gut. Er ist beeindruckt von ihrer guten Arbeit und der Tatsache, dass sie ihm auch mal widerspricht, wenn sie anderer Ansicht ist als er. Anna hingegen kann über das aufbrausende Temperament ihres Arbeitgebers hinwegsehen und findet es sehr anziehend, dass er keine Hemmungen hat zusammen mit seinen Pächtern zu arbeiten und dass er es nicht übers Herz bringt einen hässlichen (und manchmal etwas lästigen) Hund zu verscheuchen, der ihm – seitdem Edward ihn mal gerettet hat – ständig zur Seite steht.

Doch obwohl sich beide zueinander hingezogen fühlen, ist ihnen klar, dass eine Heirat nicht in Frage kommt. Erst einmal ist Edward von deutlich höherem Rang als Anna, die doch nur die Tochter eines Landpfarrers ist, und dann benötigt der Earl (als letzter Nachkomme seiner Familie) dringend einen Sohn – und Anna hat es in den vier Jahren ihrer Ehe nicht geschafft auch nur einmal schwanger zu werden. So gibt keiner von ihnen dieser Zuneigung nach oder spricht darüber, obwohl sich vor allem Anna sicher ist, dass Edward etwas für sie empfindet. Als er also nach London reist und sie davon ausgehen kann, dass er bei dieser Reise auch „Aphrodites Grotto“ – ein Edelbordell – aufsuchen wird, beschließt Anna, dass sie ihn maskiert dort erwarten wird, um wenigstens eine leidenschaftliche Nacht mit ihm verbringen zu können.

Ich muss zugeben, dass ich normalerweise eine solche Geschichte als schrecklich konstruiert aburteilen würde, aber es gelingt Elizabeth Hoyt die verschiedenen Hürden gut zu nehmen. So ist Anna als Witwe kein unerfahrenes Mädchen und nach einigen Jahren des selbständigen Lebens (und einer Enttäuschung durch ihren verstorbenen Mann) hat sie den Mut endlich einmal etwas zu tun, was zwar nicht dem guten Ton entspricht, aber dafür ihren eigenen Bedürfnissen. Dabei erfährt sie von dem Bordell über eine Rechnung, die sie in Edwards Schreibtischschublade findet (das finde ich mal schön ausgedacht) und auch sonst hat die Autorin die Handlungen und Hintergründe stimmig aufgebaut. Natürlich gibt es den einen oder anderen Zufall in der Geschichte, aber nichts davon wirkt zu bemüht oder zu sehr an den Haaren herbeigezogen.

Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Anna ist eine Dame, verhält sich auch in der Regel wie eine und die Dinge, über die sie sich in der Gesellschaft so aufregt, könnten direkt aus einem von Jane Austens Briefe gemopst worden sein. Auch wenn sich Jane Austen wohl nie so direkt ausgedrückt hätte. 😉 Trotzdem ist ihre kleine Rebellion mit ihrer Person mehr als vereinbar und auch das Risiko, das sie dabei eingeht, wurde von ihr von allen Seiten beleuchtet und als recht gering eingeschätzt.

Edward hingegen könnte theoretisch wunschlos glücklich sein: Reich, unabhängig und mit einem faszinierenden Interessengebiet, in dem seine Meinung geschätzt wird. Wäre da nicht der Umstand, dass er als Junge seine gesamte Familie an die Pocken verloren hätte, die ihn selber für den Rest seines Lebens vernarbt zurückgelassen haben. Beides hat seine Spuren hinterlassen und so lassen sich auch die Handlungen erklären, die mich manchmal etwas ungeduldig mit ihm gemacht haben.

Außerdem ist es für mich unabdingbar, dass so eine Liebesgeschichte humorvoll geschrieben wird. Denn wenn sich solche Geschichten zu ernst nehmen, dann ist das Lesen nur selten ein Genuss für mich. Aber auch das passte in „Die Schöne mit der Maske“ ganz wunderbar! Situationskomik, die nie übertrieben wurde, amüsante Dialoge, ohne dass man das Gefühl hat, dass da jemand unbedingt witzig sei will, und Charaktere voller realistischer Eigenheiten, die einen immer wieder zum Schmunzeln bringen. So zum Beispiel das eher unfähige Dienstmädchen Fanny, das regelmäßig das Essen anbrennen lässt, weil es abgelenkt wurde.

Ergänzt wurde die Geschichte noch mit einem kleinen Märchen, das stückchenweise zu Anfang eines jeden Kapitels zu lesen ist. „Der Rabenprinz“ ist eine niedliche Geschichte, die eine direkte Verbindung zu der Handlung hat, da das Märchenbuch von Anna in Edwards Bibliothek gefunden wurde, und deren indirekte Verbindung ganz leicht durch die Liebesgeschichte zwischen der Prinzessin und dem verfluchten Rabenprinzen gezogen werden kann. Sehr niedlich gemacht! 🙂

SuB-Nachschub und Was für ein Tag (Nachtrag)

Gerade hatte ich den Blogbeitrag „Was für ein Tag“ eingegeben, da klingelte es an der Tür: Der Paketbote brachte ein Paket!

Nicht die erwarteten Schallplatten für meinen Mann (die eigentlich Mittwoch hätten ankommen sollen), sondern SuB-Nachschub! Während ich dem Paketboten (dieses Mal war es der „gute Paketbote“, der eigentlich immer alles richtig macht und der mein Vertrauen genießt, soweit ich das über einen Paketboten sagen kann) meine Unterschrift auf sein abgegrabbeltes Lesegerät kritzelte, hörte ich ein „Tut mir leid wegen gestern“. Wie bitte? Auf mein entsetztes „Sie waren das?!“ (und ich bin mir sicher, dass meine Stimme bei der Frage etwas hoch und überschnappend klang) folgte dann ein Erklärungsversuch.

Aufgrund der nicht ganz so flüssigen Sprachkenntnisse des Paketboten kann ich mir nun folgendes zusammenreimen: Er hat eine neue Kollegin, die sich wohl zuviel zugemutet (zu viele Pakete auf einmal getragen?) hatte – vermutlich deshalb landeten diese Pakete wohl unter der Treppe des Hauses in der Querstraße (hat sie die kraftlos fallen lassen? Und wenn ja, warum dort?). Allerdings scheint mein Paketbote auch zu glauben, dass meine Pakete an das Haus in der Querstraße adressiert gewesen waren. Was natürlich nicht stimmte, denn beide Pakete sind vollkommen korrekt mit meinem Namen und meiner Anschrift beschriftet (Vielleicht sollte ich das gleich mal zum Beweis fotografieren.).

Äh, also scheint die Erklärung nun in einer unerfahrenen neuen Postbotin zu bestehen. Was mich aber ehrlich gesagt nicht wirklich befriedigt, damit kann ich immer noch nicht nachvollziehen, wie eine Unterschrift geleistet werden konnte, die meinem Namen irgendwie ähnelt. Ich bin sehr gespannt, ob von DHL noch eine schriftliche Aussage zu dem Ganzen kommt und werde das auf jeden Fall noch weiter verfolgen! Immerhin waren der Paketbote und ich uns in einer Sache einig: Gut, dass der überaus nette Nachbar aus der Querstraße sich um meine Pakete gekümmert hat!

Und nachdem ich nun zumindest die Gewissheit habe, dass DHL meine Beschwerde wenigstens an den Paketboten weitergeleitet hat, habe ich mich mal auf meinen SuB-Nachschub gestürzt. Oh, noch eine Sache zum Thema Paketdienste: Wir denken immer wieder ernsthaft über eine von diesen Packstationen nach. Aber die werden halt nur von DHL angefahren und wir bekommen einige Pakete von anderen Lieferanten. Außerdem liegen die nächsten erreichbaren Stationen an Orten, die nicht mit dem Auto anzufahren sind – und ich habe keine Lust große schwere Pakete mühsam die Strecke nach Hause zu schleppen, wenn man für doch eigentlich für die Lieferung bis zur Haustür bezahlt. Außerdem kann mir keiner garantieren, dass es bei dieser Alternative nicht genauso viel schief läuft, wie beim normalen Paket“service“.

So, jetzt aber zu erfreulicheren Dingen: Mein SuB-Nachschub!

Sergej Lukianenko: Trix Solier
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Alex Finn: Beastly
Alaya Johnson: Moonshine – Stadt der Dunkelheit
Bruce Coville: Die Einhorn-Chroniken – Die Schlacht am Weltenbaum
Jeff Stone: Schlangenkrieger
Franka Potente: Zehn (Hörbuch)

Da der Absender ein netter Mensch ist und ganz gewiss geahnt hat, dass ich die nächsten Tage Nervennahrung benötigen und viel Tee trinken werde, gab es noch ein paar Leckereien. Die schöne Dose mit den französischen Keksen habe ich mal dezent mit den neuen Büchern zusammen fotografiert … Dankeschön! 🙂