Da Baltimore zur Zeit jeden Morgen um kurz nach sechs Uhr eine Spritze bekommt, begann der Tag auch heute für uns wieder früh. Immerhin kann ich so auch zeitig mit dem Herbstlesen beginnen und in Ruhe mit einem Buch in den Tag starten. Noch bin ich mir nicht sicher, zu welchem Roman ich greifen werde. Ich habe große Lust auf meine „aufgesparten“ Tamora-Pierce-Bücher, mag aber auch etwas Märchenhaftes lesen – oder vielleicht sollte ich mit einer Kurzgeschichte beginnen? Auf jeden Fall möchte ich in diesem Monat „Westward Weird“ lesen, weshalb ich das Buch schon in Reichweite gelegt habe – Anthologien bieten sich beim Herbstlesen so schön an – , wobei auch „Jim Henson’s The Storyteller“ passend wäre. Beide Titel (ebenso wie „Terrier“) habe ich schon neben mir liegen und werde sie nach der ersten morgendlichen Internetrunde anlesen. Mal schauen, wo ich hängenbleibe.
Eventuelle Mitleser verlinke ich wieder am Ende dieses Beitrags, sobald sie sich hier mit einem Kommentar gemeldet haben. Aber erst einmal versuche ich mich für ein Buch zu entscheiden, mit dem ich den Tag anfange. 😉
Update 10:30 Uhr
Bislang habe ich nur die Einleitung von „The Storyteller“ und die ersten Seiten gelesen und muss feststellen, dass ich heute so früh am Tag noch nicht in Märchenstimmung bin. Also habe ich stattdessen Kommentare beantwortet, ein bisschen im FeedReader gestöbert und mich von meinem Mann ablenken lassen, der gerade unseren neuen Laptop einrichtet. Sehr geschickt, dass er das macht, denn da ich vor allem damit arbeite, muss er mich bei jedem Schritt fragen, wie ich es haben möchte. Auf der anderen Seite wollte er das unbedingt heute morgen machen, während ich doch eigentlich in Ruhe wachwerden und lesen wollte. *g* Ich freu mich auf jeden Fall auf das Arbeiten mit dem neuen Gerät, denn das Netbook ist allein schon mit einfacher Bildbearbeitung ziemlich überfordert und benötigte die gesamte Zeit, die ich zum Essen meines Frühstücksbrötchens brauchte, um das davon geschossene Foto zu verkleinern. Oo
Während ich mich weiter an meinem Milchkaffee festhalte, lese ich mich noch durch die restlichen FeedReader-Beiträge und teste danach mal die beiden Bücher an, in der Hoffnung, dass mich eins davon packt. Oh, und inzwischen haben sich Natira und Ina mir angeschlossen – ihre Beiträge sind unten verlinkt. 🙂
Update 14:30 Uhr
Ich möchte mich jetzt schon entschuldigen für die vielen Tippfehler, die ich in den nächsten Tagen machen werde, aber ich habe seit über einem Jahr keine normale Tastatur mehr verwendet und große Probleme mich gerade wieder auf „übliche“ Tastenabstände umzustellen. Ansonsten habe ich zwei Punkte zum neuen Laptop anzumerken: 1. Wow! Ist das schnell, ist das toll! 2. Ist mein Blog für euch auch so seltsam schmal in der Mitte des Bildschirms angeordnet? Oo (Ich fange jetzt nicht an, über meine Bildschirmsituation in den letzten sechs Jahren zu jammern.)
Ähm, ja … Also, seit dem letzten Update habe ich ein bisschen mit dem neuen Laptop rumgespielt, weiter im FeedReader gestöbert (und inzwischen aufgegeben, bevor ich die letzten Beiträge gelesen habe), die Katzen gefüttert, noch etwas mit dem Laptop experimentiert, ein paar Zeilen zu dem Hörbuch „Emma“ von Jane Austen geschrieben (die Rezension hätte ich gern dieses Wochenende noch fertig, bevor ich Anfang der Woche das nächste Hörbuch beende) und die erste Kurzgeschichte aus „Westward Weird“ gelesen.
| Shandy nimmt seine Medizin (mit Katzenmilch) |
„Westward Weird“ ist eine Anthologie mit Fantasy- bzw. Sience-Fiction-Kurzgeschichten, deren Gemeinsamtkeit das „Wild West Thema“ ist. Die erste Geschichte in dem Buch ist „The Temptation of Eustace Prudence McAllen“ von Jay Lake. Von dem Autor habe ich vor drei Jahren „Die Räder der Welt“ gelesen und damals mit so gemischter Meinung beendet, dass ich im Prinzip immer noch überlege, ob ich die Fortsetzung lesen soll. Sprachlich fand ich die Geschichte nicht einfach zu lesen – ich bin zu müde, um problemlos Wild-West-Hinterwäldler-Englisch zu verstehen -, inhaltlich ging es um einen Cowboy, der der Legende nach ein Zusammentreffen mit dem Teufel überstanden hat. Das Ganze war schon atmosphärisch geschrieben, aber durch die Erzählweise (direkte Ansprache eines Zuhörers inklusive diverser Nebenbemerkungen) fand ich es auch überraschend ermüden zu lesen für eine Kurzgeschichte. Dafür habe ich mir die ganze Zeit vorgestellt, dass die Geschichte mit einem guten Vorleser und einem gut gemachten Scherenschnitt-Video toll wäre …
Danach habe ich noch mit „Terrier“ von Tamora Pierce angefangen. Für diejenigen, die die Alanna-von-Trebond-Romane kennen: Die Protagonistin Beka Cooper ist eine Vorfahrin von Georg Cooper – und steht auf der anderen Seite des Gesetzes als der König der Diebe. Für mich ist der Roman ein Reread, aber dazu schreibe ich später noch mehr. Jetzt mache ich erst einmal eine Pause vom Lesen und spiele etwas mit dem DS und lege eine erneute Blogrunde ein, da mein Mann einen Film angemacht hat, den er gestern geschenkt bekommen hat und der eine recht schrille Geräuschkulisse schafft.
Update 19:30 Uhr
Natürlich habe ich den Nachmittag nicht ohne Gesellschaft verbringen müssen, während ich gespielt, gelesen und mit dem neuen Bildbearbeitungsprogramm experimentiert habe. Baltimore ist heute etwas müde, frisst nur sporadisch, genießt aber jede Aufmerksamkeit, die er bekommen kann. Nur Christies „Aufmerksamkeiten“ werden ihm manchmal etwas viel … 😀
Inzwischen ist es doch etwas sehr spät geworden und bevor ich mir überlege, was ich den Rest des Abends mache, muss ich erst einmal in die Küche flitzen und Abendessen kochen. Da mein Mann gestern von mir Lasagne mit Hackfleisch gekocht bekommen hat (nach Geruch abgeschmeckt und für mich gab es – vegetarische – Tiefkühl-Pizza), bekommt er den aufgewärmten Rest, während ich für mich Reis mit einer Ananas-Curry-Sauce mache. Ich werde heute auf jeden Fall noch einmal den Beitrag aktualisieren, kann aber noch nicht abschätzen, wann das sein wird.
Update 23:15 Uhr
Mhhh, das Abendessen war lecker! Da mein Mann Curry grundsätzlich nicht so gern mag (wenn er mir nicht gerade meine Curry-Lauch-Brötchen mopst) und schon gar nicht die Kombination Curry-Ananas, koche ich das nur sehr selten. Umso mehr genieße ich es, wenn ich mal die Gelegenheit dazu habe.
Abgesehen vom Abendessen gab es heute Abend noch ein paar Seiten in „Terrier“, einen eingerichteten Blumenladen und sehr viel „Top Gear“ als Geräuschkulisse. Immerhin haben wir jetzt auch die allerletzte Folge gesehen und ich habe die Hoffnung, dass es morgen hier etwas ruhiger zugeht. Jetzt erst einmal wandere ich ins Bett – gute Nacht! Ich hoffe, ihr hattet heute einen schönen Tag! 🙂
Heutige Mitleser:
Natira
Ina (1000 Worte)
Alysande (per Kommentar)
Mila (Fantasy and more)
Kiya (mit Internetproblemen)
Ariana




