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Mal wieder Katzenfotos

Da sich in den letzten Tagen wieder ein paar Katzenfotos angesammelt haben, gibt es einen Fotopost für euch. Ist doch immer viel hübscher als so eine langweilige Buchrezension! 😉

Ein seltenes Bild …

… wobei Shandy natürlich flüchten musste, nachdem ich dabei ertappt habe, dass er mit den anderen in einem Bett lag. 😀

Mit dicker Backe nach der OP

Baltimore und Logan: Kuscheln im Sommer

Unser hübscher Baltimore

Christie

4 Tage, 4 Bücher und 4 Leseeindrücke

Nachdem der Juni nicht gerade ein Lesemonat für mich war, läuft es zur Zeit ganz gut. Weniger Termine, weniger Arbeit im Juli – dafür höhere Temperaturen, die dazu führen, dass ich die heißen Mittagsstunden hinter runtergelassenen Rollläden auf dem Sofa verbringe und lese. Außerdem war da ja noch der Mini-SuB aus Bibliotheksbüchern, den ich gerade brav abarbeite. So habe ich am Samstag „Der verschwundene Halbgott“ gelesen, am Sonntag kam „Der Feuerthron“ an die Reihe, und Montag las ich „Nacht ohne Schatten“. Den Abschluss vor dem Bibliotheksbesuch am Mittwoch machte „Die Frau, die vom Himmel fiel“, das Buch habe ich am Dienstag gelesen.

Rick Riordan: Helden des Olymps 1 – Der verschwundene Halbgott

Ich mochte die Percy-Jackson-Romane, und „Der verschwundene Halbgott“ geht in genau die gleiche Richtung. Zwar fand ich es etwas arg offensichtlich, wohin Percy verschwunden ist und was hinter Jasons verlorenem Gedächtnis steckt, aber das ändert nichts daran, dass mir die Geschichte gefallen hat. Auch mag ich das Spiel mit den römischen und griechischen Göttern, fand die Charaktere in der Regel sympathisch und werde bestimmt auch die weiteren Romane aus der Reihe lesen.

Rick Riordan: Die Kane-Chroniken 2 – Der Feuerthron

Ich hatte den ersten Teil der Reihe im letzten Jahr als Hörbuch gehört und fand es erschreckend, wie wenig davon bei mir hängen geblieben ist (und das ist kein so gutes Zeichen). Obwohl mich die ägyptischen Götter interessieren und Rick Riordan auch hier beweist, dass er unterhaltsam schreiben kann, packt mich die Reihe nicht so recht. Ich werde zwar vermutlich weiterlesen, aber weder Carter noch Sadie sind mir so nah wie die Figuren aus der „Percy-Jackson-Welt“, und die Herausforderungen mag ich in der griechischen Version auch lieber als in der ägyptischen. Dabei finde ich die Grundidee mit den ägyptischen Göttern und der direkten Verbindung zwischen den jungen Magiern und den Göttern ganz reizvoll, aber trotzdem fesselt mich die Geschichte nicht …

Gisa Klönne: Nacht ohne Schatten

Gisa Klönne ist eine der deutschen Autorinnen, von denen ich schon viel gehört, aber noch nichts gelesen habe. Mit „Nacht ohne Schatten“ hat sich das nun geändert, aber so richtig weiß ich noch nicht, ob ich weitere Titel von ihr lesen werde. „Nacht ohne Schatten“ war definitiv nicht schlecht, es gab tolle Figuren (vor allem die russische Medizinerin Ekaterina hat es mir in diesem Buch angetan) und eine faszinierende Erzählweise. Immer wieder wirft die Autorin dem Leser im Text einzelne Wörter vor die Füße, um eine Szene, Stimmungen oder Gedanken zu beschreiben, und schafft so eine – für mich überraschend – eindringliche Atmosphäre. Mein Problem bei diesem Roman ist eher die Handlung, die in sehr vielen Bereichen angenehm realistisch verläuft, aber gerade deshalb auch oft erschreckend deprimierend war. Und deprimierende Krimis mag ich momentan einfach nicht mehr lesen, wenn ich nicht gleichzeitig einen Ausgleich in der Geschichte finde, der mich etwas auffängt …

Simon Mawer: Die Frau, die vom Himmel fiel

„Die Frau, die vom Himmel fiel“ ist ein Internet-Beifang, wobei ich nicht mehr weiß, auf welchen Blogs ich das Buch empfohlen gesehen habe. Mich konnte der Roman nicht so recht überzeugen. Die ersten 150 Seiten spielen in England, wo die neunzehnjährige Marian Sutro während des Zweiten Weltkriegs ausgebildet wird, um im besetzten Frankreich den Widerstand zu unterstützen. Da man schon im Prolog mitbekommt, dass sie im Flugzeug nach Frankreich auf den Absprung wartet, fand ich diesen Part nicht besonders spannend. Auch die Einführung des Charakters zog sich meinem Gefühl nach ziemlich hin und ich war froh, als die Handlung endlich in Frankreich weiterging.

Doch so richtig aufregend wurde es da auch nicht, die Spionagetätigkeiten werden nur hier und da angerissen, viele Schwierigkeiten, in die Marian gelangt, lassen sich durch Glück und ihr hübsches Gesicht lösen. Die im Klappentext angekündigte Liebesgeschichte hat mich auch nicht überzeugen können, und viel zu oft konnte ich die Entscheidungen der Hauptfigur nicht verstehen. Hier und da gab es recht hübsche Szenen, wie zum Beispiel die Überwindung einer Kontrolle mit Hilfe einer Gruppe von Kindern und der sie begleitenden Nonnen. Komischerweise habe ich das Gefühl, dass das ausnahmsweise eine Geschichte wäre, die als Film – solange die Figuren mit guten Schauspielern besetzt würden – gut funktionieren könnte, während mich das Buch (trotz der flüssigen Erzählweise) nicht bewegt hat.

Dies und Das (04)

Da die vergangenen Wochen etwas stressig waren und ziemlich viel schief lief, denke ich, dass es Zeit wird, mal die schönen Dinge zu erwähnen (statt kaum einen Beitrag auf die Reihe zu bekommen, weil ich hier nicht die ganze Zeit jammern wollte)!

Hose

Seit fünf Jahren suche ich verzweifelt eine passende Jeans, aber irgendwie hat sich die Mode so entwickelt, dass die Schnitte weder zu meiner Beinlänge noch zu meinem Hintern passten. So musste ich in den vergangenen drei Jahren mit den letzten beiden Jeans jonglieren, die ich noch hatte – eine davon mehrfach geflickt und schrecklich marode. Vor zwei Wochen aber habe ich dann endlich doch noch eine Jeans gefunden, die passt. Sie ist zwar in der Taille etwas weit (das ist einfach immer so und es gibt ja Gürtel), aber der Rest passt und die Beine sind auch lang genug, damit ich nicht aussehe, als ob ich rausgewachsen wäre. Nach so langer Suche endlich eine passende Jeans zu haben, macht mich richtig glücklich!

Kuchen I

In den letzten Wochen hatten wir Verwöhnbedarf und deshalb gab es an den Wochenenden auch immer wieder Kuchen. So richtig lecker war die Erdbeertorte:

Entschuldigt bitte die Bildqualität …

Seife

Nachdem Katrin von den BuchSaiten mal über das Angebot der Soaparella gebloggt hatte, wollte ich unbedingt ihre handgemachten Seifen ausprobieren. Und seit dem ersten Test bin ich hingerissen von dem „Unschuldslamm“ – eine Schafsmilchseife ohne Farb- oder Duftzusätze. Was den Geruch angeht, so finde ich die Buttermilch-Zitronen-Seife zwar noch etwas netter, aber das Unschuldslamm ist einfach richtig gut für die Haut – kein Jucken mehr, keine rissigen Hände und kein Niesen durch irgendwelche Parfümzusätze! Inzwischen ersetzt es nicht nur meine Handseife, sondern auch mein Duschgel.

Signiertermin

Ich bin eigentlich niemand, der unbedingt eine Unterschrift in einem Buch oder Comic benötigt. Aber trotzdem habe ich mich über die Gelegenheit gefreut, mir eine Signatur (plus Zeichnung) von Giovanni Rigano geben lassen zu können. Besonders beeindruckend war es, dass Giovanni ohne jegliche Vorzeichnungen und direkt mit Tusche in meinen Comic gezeichnet hat. Dabei hat er mit für mich abwegigen Elementen angefangen und erst nach und nach konnte ich erkenne, was am Ende dabei rauskommen würde. Sehr spannend! 🙂

Sarah Burrini war an dem Tag auch vor Ort (ihr Onlinecomic „Das Leben ist kein Ponyhof“ versüßt mir regelmäßig den Start in den Tag) und wurde um ein Geburtstagsgeschenk für Bibendum erleichtert.

Kuchen II

Nachdem ich oben schon Buttermilch-Zitronen-Seife erwähnt hatte, kann ich hier begeistert verkünden, dass ich in den letzten Tagen das perfekte Rezept für einen Buttermilch-Zitronen-Kuchen entdeckt habe. Der Kuchen ist nicht nur wunderbar saftig und angenehm zitronig, er schmeckt auch noch vier Tage nach dem Backen ganz fantastisch. Das Rezept wandert fest in meinen Bestand und wird in nächster Zeit bestimmt noch häufiger gemacht. Lecker!



Essengehen

Essen macht glücklich und Essengehen kann noch ein bisschen glücklicher machen. 😉 So sind mein Mann und ich in dieser Woche in eins unserer Lieblingsrestaurants gegangen und haben unseren Hochzeitstag „vorgefeiert“. Dabei habe ich zum ersten Mal nicht „nur“ einen Salat und superleckere Fries gegessen, sondern den neuen Veggie-Burger probieren können. Sehr lecker, aber unglaublich sättigend. Noch besser waren mal wieder die hausgemachten Limonaden – gerade bei dem heißen Wetter ist das einfach köstlich!

Katzen(jammer)

Neben Stress und Missgeschicken hatten wir in den letzten Wochen auch einigen Katzenjammer. Aber da ich ja das Positive betonen will, kann ich vermelden, dass Christie – bei der inzwischen Arthrose diagnostiziert wurde – so langsam wieder besser aussieht. Nachdem sie ein paar Tage eine recht hohe Dosis schmerz- und entzündungshemmende Mittel bekommen hat, werden wir ab Montag vorsichtig die Menge reduzieren. Es geht darum, die Minimaldosis herauszufinden, die ihr ein schmerzfreies Leben ermöglicht. Mit etwas Glück könnte es sogar sein, dass eine tägliche Traumeel-Tablette dafür vollkommen ausreicht,
wenn die aktuelle Entzündung
erst einmal vollständig abgeklungen ist.

Außerdem hatte Logan am Freitag wieder eine Zahn-OP, da ihm ein Zahn abgebrochen war und die Wurzel nun raus musste. Die Stelle war schon ziemlich entzündet, als ich sie entdeckt hatte, aber die OP ist so weit gut verlaufen und die Entzündung sollte jetzt auch wieder abklingen. Jetzt hoffe ich nur, dass er in den nächsten Tagen normal frisst und nicht wie beim letzten Mal im Nachhinein auf das Narkosemittel reagiert. Wir warten mal ab … Grundsätzlich bleibt es dabei, dass unsere Coon-Brüder für ihr Alter in einem guten Zustand sind! 🙂

Sabine Rennefanz: Eisenkinder – Die stille Wut der Wendegeneration

Auf „Eisenkinder“ bin ich über JED aufmerksam geworden, die mir das Gefühl gegeben hatte, dass dieses Buch einen ganz guten Eindruck in die Gedankenwelt derjenigen bietet, die in der DDR aufgewachsen sind und die beim Fall der Mauer noch am Anfang ihres beruflichen Lebens standen. Als jemand, der in einem kleinen Ort in NRW aufgewachsen ist, habe ich zwar damals die Berichterstattung im Fernsehen verfolgt, aber nicht sehr viel von der „Wiedervereinung“ mitbekommen. Ich habe mich über die Dinge aufgeregt, die man über die Treuhand erfahren hat, und in den ersten Jahren mit meinem Vater seine Verwandschaft in Leipzig besucht und wenig später während des Studiums Freundinnen gefunden, die aus Ostdeutschland kamen, aber Ost- oder Westherkunft war zwischen uns damals kein Thema. Es gab zu viele aktuellere Dinge, die uns damals beschäftigten – oder zumindest ging es mir so.

Nach dem Lesen von „Eisenkindern“ finde ich vieles befremdlich. Obwohl ich einige Sachen nachvollziehbar finde und in dem Alter zum Teil selbst das gleiche Gefühl von Hilflosigkeit und Verlorenheit verspürt habe, fallen mir vor allem die Unterschiede im Umgang mit diesen Gefühlen auf. Dabei sind es wieder einmal die – für die Autorin – Alltäglichkeiten, die mich irritiert haben, wie etwa die Selbstverständlichkeit, mit der Sabine Rennefanz als Schülerin die politisch erwünschten, aber unwahren Antworten bei einem wichtigen Gespräch mit einer Schuldirektorin gab. Diese … hm … Diplomatie hätte ich in dem Alter vermutlich nicht aufgebracht – vielleicht auch, weil es einfach in meinem Umfeld so nicht notwendig gewesen ist. So eine – recht nebensächlich geschilderte – Szene fand ich im Nachhinein deutlich beeindruckender als die lang und breit beschriebenen Entwicklungsphasen der Autorin.

Auf der anderen Seite sind es oft nicht die Ost-West-Unterschiede, die mich irritieren, sondern Charaktereigenschaften, die Sabine Rennefanz in dieser Biografie offenlegt. Das wiederum hat es mir sehr schwer gemacht, mich auf die Passagen zu konzentrieren, die mehr über den Wechsel von der DDR in einen – mit der Situation überforderten – deutschen Gesamtstaat erzählten. Trotzdem fand ich es ganz faszinierend, von der Verunsicherung der Autorin zu lesen. Mir war zwar bewusst, dass ein solch „kontrolliertes“ Leben wie in der DDR auch einiges an Sicherheit bietet – so betont Sabine Rennefanz immer wieder, dass ihr Leben allein schon durch die Aufnahme an einer Elite-Schule auf Jahre gesichert und festgelegt gewesen wäre. Dass daraus aber auch folgte, dass eine so chaotische und ungewisse Phase wie die Jahre der Wende Ängste und Überforderung hervorrufen kann, habe ich mir vorher nicht bewusst gemacht.

Dies wiederum hat wohl bei ihr (und anscheinend einer Menge anderer Jugendlicher) zu der Zeit dazu geführt, dass sie auf extreme Gruppierungen reingefallen ist. Bei Sabine Rennefanz war es die Religion, bei anderen – wie sie immer wieder einfließen lässt – rechtsradikale Gruppen. Aber ich fürchte, dass hier dann meine „West-Arroganz“ durchkommt, denn ich kann noch verstehen, dass man anfangs neugierig ist oder aus Protest mit radikalem Gedankengut kokettiert (und da ist es mir egal, ob religiös oder politisch oder sonst etwas) wird – ähnliches habe ich als Jugendliche genauso in meinem „Westumfeld“ erlebt. Aber mir fehlt das Verständnis für … hm … ein längeres Aufrechterhalten eines solchen Lebens. Letztendlich gibt es eben Erfahrungen, die ich nie werde nachvollziehen können, nicht nur weil sich eine Ost- und eine Westjugend doch in einigen gravierenden Dingen voneinander unterschieden haben.

Vielleicht liegt es an der persönlichen Perspektive der Autorin, vielleicht hätte mich das Buch mit weniger Fragen zurückgelassen, wenn „Eisenkinder“ ein neutrales Sachbuch und weniger ein biografischer Rückblick gewesen wäre oder wenn Sabine Rennefanz auch die Erfahrungen anderer Personen gesammelt und mit ihren eigenen verglichen hätte. Bei vielen Punkten frage ich mich, ob das ein „Ostjugendlicher“ genauso empfunden hat, der vielleicht in einem kritischeren Elternhaus oder in einer größeren Stadt aufgewachsen ist. Oder ob die Autorin vielleicht doch den Einfluss ihrer Eltern unterschätzt, denn am Ende erzählt sie von ihrem kleinen Bruder, der eine Zeitlang mit der rechten Szenen liebäugelte, weil die ihm damals so cool vorkam, und der von der Mutter anscheinend problemlos davon abgebracht werden konnte.

Ich hätte gern mehr darüber erfahren, gerade weil Sabine Rennefanz in ihrem Buch immer wieder auf die Zwickauer Terrorzelle zurückkommt. Auch fehlte mir bei vielen Passagen eine „objektivere“ Sichtweise auf das Geschehen: Die von Sabine Rennefanz geschilderten Vorkommnisse sind lange genug her, um auch mal kritischer mit den eigenen Gedanken und Gefühlen umgehen zu können. Immer scheint sie von sich auf andere zu schließen, andere Erlebnisse und Reaktionen auf die Wende als ihre eigenen scheint es nicht gegeben zu haben. Ebenso fehlt mir zumindest ein Absatz zum Thema Stasi/Bespitzelung oder ähnliches. Für Sabine Rennefanz scheint das nie ein Thema gewesen zu sein, aber selbst sie als „unbelastete“ Jugendliche oder später als eher „verstörte“ Studentin nach dem Mauerfall muss sich doch irgendwann einmal Gedanken darüber gemacht haben. In ihrem Buch gibt es keine Auseinandersetzung mit den negativen Seiten der DDR.

Doch auch wenn ich nach dem Lesen von „Eisenkindern“ unbefriedigt zurückbleibe, so hat das Buch doch dafür gesorgt, dass ich mich mit einer Freundin über diese Zeit (und das Buch) ausgetauscht habe, was ich sehr interessant fand.

Wer jetzt gerne einmal eine „Ostmeinung“ zu dem Buch lesen würde, der findet HIER JEDs Meinung zu dem Titel.

Mini-SuB (Bibliotheksbücher)

Während ich mir noch überlege, ob und was ich zu „Eisenkinder“ schreibe (eigentlich steht die Rezi ja schon, aber ich habe da eindeutig noch etwas „Verdauungsbedarf“), gibt es hier eine kleine Liste mit den ausgeliehenen Bibliotheksbüchern und dem damit verbundenen Vorhaben. (Ja ja, ich hatte erst vorgestern geschrieben, dass es für diesen Monat keine Vorhaben geben würde, aber manchmal muss man ja seine Meinung ändern können. ;D )

Nachdem ich mich heute Vormittag nicht entscheiden konnte, was ich als nächstes lesen soll, habe ich beschlossen, dass ich mir systematisch die Bibliotheksbücher vornehme – in der Hoffnung, dass ich die gelesen bekomme, bevor ich sie abgeben oder noch einmal verlängern muss. Das bedeutet für mich folgende Lektüre für die nächsten Tage – abgestimmt darauf, dass ich in der Regel mittwochs zur Bibliothek gehe:

Bis zum 10.07.:
Rick Riordan: Der verschwundene Halbgott
Rick Riordan: Der Feuerthron
Gisa Klönne: Nacht ohne Schatten
Simon Mawer: Die Frau, die vom Himmel fiel

Bis zum 17.07.:
Deon Meyer: Der Atem des Jägers

Bis zum 24.07.:
Ngugi wa Thiong’o: Herr der Krähen (abgebrochen – nicht in der Stimmung für politische Satire)

Bis zum 31.07.:
Tania Carver: Entrissen
Ursual Poznanski: Blinde Vögel
Jaqueline Wilson: The story of Tracy Beaker

Ich schnappe mir dann mal Jason und lese … 😉

Gelesen: April, Mai, Juni 2013

Frühere Statistiken sind unter „Diverses“ zu finden.

Bücher:

  1. Lauren Bacall: Die Rolle meines Lebens
  2. Juliet Blackwell: If Walls Could Talk (A Haunted Home Renovation Mystery #1)
  3. Sandra Brown: Rage [Zorn]
  4. Frances Hodgson Burnett: The Secret Garden
  5. Jana DeLeon: Unlucky
  6. Julie Campbell: Trixie Belden 2 – The Red Trailer Mystery
  7. A.J. Cross: Kalter Schlaf
  8. Christine Drews: Schattenfreundin
  9. Lissa Evans: Stuart Horten – Acht Münzen und eine magische Werkstatt
  10. Lissa Evans: Stuart Horten – Sieben Rätsel und ein magischer Stern
  11. Tess Gerritsen: Totengrund
  12. Colleen Gleason: The Shop of Shades and Secrets
  13. Denise Grover Swank: Twenty-Eight and a Half Wishes (Rose Gardner Mystery #1)
  14. Alice Hoffman: Im Hexenhaus
  15. Alice Hoffman: Die Mädchen von nebenan
  16. Tanya Huff: The Complete Keeper Chronicles 
  17. Harper Lee: Wer die Nachtigall stört
  18. Daphne Du Maurier: Rebecca
  19. Seanan McGuire: Midnight Blue-Light Special (InCryptid Novel #2)
  20. Diane Menschig: Hüter der Worte
  21. Deon Meyer: Dreizehn Stunden
  22. Lucy Maud Montgomery: Anne auf Green Gables
  23. Edward Kelsey Moore: Mrs. Roosevelt und das Wunder von Earl’s Diner
  24. Tamora Pierce: Tordall and Other Lands
  25. Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
  26. Karen Rose: Todesherz
  27. Karen Rose: Todeskleid
  28. Karen Rose: Todesschrei
  29. Karen Rose: Todesspiele
  30. Karen Rose: Todesbräute
  31. Erica Spindler: Der Engelsmörder
  32. Erica Spindler: Stoßgebet
  33. Sabine Städing: Magnolia Steel 2 – Hexenflüstern
  34. Vickie Stiefel: Tödliche Ernte
  35. Maryrose Wood: Die Poison Diaries – Liebe ist unheilbar
  36. Markus Zusak: Der Joker 

Comic/Manga:

  • Bibliotheca Mystica 5 (Manga)
  • Daffodil – Die Vampiragentin (Comic)
  • Detektiv Conan 75 (Manga)
  • GDGD Dogs 2 (Manga)
  • Gothic Cage (Manga)
  • Kami Kami Kaeshi 2 (Manga)
  • Jackie Kottwitz Gesamtausgabe 1 (Comic)
  • Monster Allergy Gesamtausgabe Band 1 (Comic)
  • Noragami 1 (Manga)
  • Shiki 1 (Manga)
  • Tokage 1 (Manga)
  • Tokage 2 (Manga)
  • Toradora 1 (Manga)
  • Toradora 2 (Manga)

Hörbücher/Hörspiele:

Angefangene und abgebrochene Bücher zähle ich in der Monatsstatistik ebenso wenig mit wie Titel, die ich innerhalb kürzerer Zeit zum wiederholten Male lese oder höre.

Juli-SuB 2013

Der Juni war definitiv kein guter Lesemonat. Meine Vorhaben könnte ich ganz vergessen (die waren aber auch etwas ehrgeizig gewählt) und insgesamt kam ich gerade mal auf sechs Bücher, vier Manga und einen Comic. Überhaupt ist meine Statistik für die vergangenen drei Monate für meine Verhältnis erschreckend kurz geraten – ich hoffe, dass sich das in den kommenden Wochen mal ändert. Vorhaben für den Juli gibt es nicht, abgesehen von einem englischen Buch für meine private English-Challenge und einem Roman für die 100-Bücher-Challenge. Vielleicht kann ich aber trotzdem den SuB etwas weiter abbauen, ein paar Bibliotheksbücher lesen, bevor ich sie gar nicht mehr verlängern  kann, und meine Manga- und Sachbuchstapel mal in Angriff nehmen. *g*

A (2)
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Tim Akers: Das Herz von Veridon

B (7)
Quentin Bates: In eisigem Wasser
Quentin Bates: Kalter Trost
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Jenna Black: Rosendorn
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud  

C (1)
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)

D (4)
John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben  

E (0)

F (9)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym
Earlene Fowler: Tödliche Schatten

G (1)
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (5)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Will Hill: Department 19 – Die Wiederkehr
Mark Hodder: Der kuriose Fall des Spring Heeled Jack

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (1)
P.D. James: Ein makelloser Tod

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (1)
Siri Lindberg: Nachtlilien

M (4)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Kelly McCullough: Die zerborstene Klinge
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter

O (0)

P (4)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Renata Petry: Hilgensee
Bernd Perplies: Magierdämmerung – In den Abgrund
Chris Priestley: Mister Creecher

Q (0)

R (10)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (8)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (10)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 – Der gläserne Fluch
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
P.J. Tracy: Memento
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

U (0)

V (1)
Uwe Voehl: Tod und Schinken

W (5)
Danny Wallace: Auf den ersten Blick
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut
Elizabeth Woods: Caras Schatten

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

Z (0)

84 Titel auf dem SuB

Englischer SuB:

Juliet Blackwell: Tarnished and Torn (Witchcraft Mystery #5)
Kelly Meding: Another Kind of Dead
Kelly Meding: As Lie the Dead
Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Mastiff (The Legend of Beka Cooper #3)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
Philip Reeve: Larklight

Titel auf dem englischen SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

Harper Lee: Wer die Nachtigall stört …

„Wer die Nachtigall stört …“ von Harper Lee wurde von mir im Rahmen der „100 Bücher“-Challenge gelesen. Er ist wieder einer dieser Romane, von denen ich schon so viel gehört habe, den ich aber von mir aus vermutlich nicht so schnell gelesen hätte. Ich finde es immer wieder bedauerlich, dass mir inzwischen die Offenheit gegenüber diesen „Klassikern“ fehlt, die ich als Kind hatte. Mit zwölf Jahren hatte ich alle Bereiche in unserer kleinen Stadtbibliothek durch, die mich interessierten, und habe mich danach einfach auf die übrigen Regale gestürzt und systematisch alles angeguckt, das ich nicht kannte. So habe ich in den folgenden Jahren auch viele Klassiker für mich entdeckt und mich quer durch die verschiedenen Stilrichtungen und Zeiten gelesen. Inzwischen – so fürchte ich – habe ich eine Menge vorgefasste Meinungen über viele der Bücher, die man „gelesen haben sollte“ und greife stattdessen in der Regel lieber zu Fast-Food-Geschichten als zu einem Klassiker.

So hätte ich wohl auch nicht so schnell zu „Wer die Nachtigall stört …“ gegriffen, obwohl mir der Roman wirklich gut gefallen hat. Erzählt wird die Geschichte von der (anfangs) sechsjährigen Jean Louise „Scout“ Fink, die gemeinsam mit ihrem vier Jahre älteren Bruder Jem die kleine Stadt Maycomb unsicher macht. Und während ich über die Handlung immer nur gehört hatte, dass es sich um Rassentrennung und die Ungleichbehandlung zwischen Schwarz und Weiß handelt, dreht sich der Roman doch vielmehr um die großen und kleinen Erlebnisse, die Scout und ihr Bruder in ihrer Kindheit haben. Dass dabei auch die Tatsache eine Rolle spielt, dass ihr Vater als Rechtsanwalt – gegen den Widerstand seiner Familie und zum Entsetzen der „ehrbaren“ weißen Bevölkerung – einen Schwarzen verteidigt, fällt anfangs gar nicht so sehr ins Auge, sondern gehört eher zur Charakterbeschreibung von Scouts Vater Atticus Fink.

Erst im zweiten Teil des Buches bekommt man als Leser mehr über den Fall und die Gerichtsverhandlung mit, und hier gelingt es der Autorin, Stück für Stück mit erschreckender Deutlichkeit die Unschuld des Angeklagten aufzuzeigen, während einem weiterhin bewusst ist, dass an diesem Ort und zu dieser Zeit ein Freispruch für einen schwarzen Mann einfach nicht geschehen wird. Ich fand es überraschend angenehm, all diese Geschehnisse durch Scouts Augen zu erleben. Sie saugt zwar in kindlicher Neugier alle Details in sich auf, beschreibt Dinge, die ein Erwachsener vielleicht nicht als relevant empfinden wurde, aber ist doch erst einmal distanziert.

Scout fällt es schwer, das Gesehene und Erlebte zu bewerten, und sie denkt nicht in den gleichen Schubladen wie die Erwachsenen in ihrer Umgebung. Stattdessen scheint sie erst einmal alles hinzunehmen, um es später in einen – für sie logischen – Zusammenhang zu bringen. Das sorgt auf der einen Seite dafür, dass ich mich als Leser nicht so persönlich betroffen fühle und mehr Raum habe, um die treffenden Charakterbeschreibungen und die Atmosphäre auf mich wirken zu lassen. Auf der anderen Seite zeigt diese Erzählweise überdeutlich, wie widersinnig eine solch rassistische Haltung ist – und leider auch, wie wenig ein einziger ehrbarer Mann gegen die Tyrannei der Masse bewirken kann.

Abgesehen davon, dass das eine wirklich tolle Art ist, um so eine Geschichte zu erzählen, hat Harper Lee auch ein Händchen für Figuren. Scout und Jem sind neu- und wissbegierige Kinder, und vor allem Scout fällt es oft schwer, all die Wissensbrocken und gesellschaftlichen Regeln richtig zuzuordnen. Die beiden stecken – ebenso wie ihr Freund Dill – voller Einfälle, Herausforderungen und Streiche, ohne dass sie bewusst boshaft handeln würden. Ihr Vater Atticus ist eine wunderbare Figur, auch wenn er sich für mich nicht wirklich real anfühlte, da er mir manchmal einfach zu gut war. Nicht fehlerfrei, aber dafür stoisch, gerecht, höflich und mit genügend Rückgrat, um für seine Überzeugungen einzustehen. Ein Ideal, an dem man sich orientieren kann, aber keine für mich wirklich greifbare Person.

[Comic] Monster Allergy 1

Normalerweise schreibe ich nichts zu Veröffentlichungen, die mir persönlich am Herzen liegen. Da hätte ich immer das Gefühl, dass ich „Achtung, Werbung!“ dazuschreiben müsste. 😉 Bei „Monster Allergy“ habe ich da weniger Hemmungen, denn als ich die ersten Cover dazu zu Gesicht bekam, war mein spontaner Gedanke: „Uff … ein Funny …“. So gern ich Comics und Manga lese, so habe ich Funnys eigentlich seit meiner Teenagerzeit nicht mehr angerührt. Dann bekam ich die ersten Monster-Allergy-Texte zu lesen und der Humor sagte mir zu. Und so wurde ich dann doch neugierig auf die zeichnerische Umsetzung.

Der erste Band der Gesamtausgabe von „Monster Allergy“ beinhaltet die ersten vier Episoden („Das Haus der Monster“, „Die Pyramide der Unverwundbaren“, „Magnacat“ und „Die schwebende Stadt“) der Reihe – insgesamt werden im Laufe dieses Jahres acht Teile veröffentlicht, womit „Monster Allergy“ zum ersten Mal komplett auf Deutsch erscheint. Die Geschichte handelt von Elena Patata, die gerade erst mit ihren Eltern nach Oldmill Village gezogen ist. Bevor sie sich noch in ihrer neuen Umgebung umgucken kann, bekommt sie Besuch von den beiden Nachbarmädchen Patty und Tatty. Um ihr das Einleben zu erleichtern, überreichen die Schwestern ihr eine Liste mit den Personen, die Elena unbedingt meiden muss, wenn sie schnell Fuß fassen will. Ganz oben auf der Liste steht der Name Zick – doch die abschreckenden Dinge, die Patty und Tatty Elena über den Nachbarjungen erzählen, wecken erst recht Elenas Neugier.

So unternimmt Elena allerlei Anstrengungen, um den abweisenden Zick besser kennenzulernen. Dabei schreckt das energische Mädchen nicht mal davor zurück, seinen übergewichtigen Kater Bandito gewaltsam in die Katzenklappe von Zicks Nacktkatze Timothy zu stecken oder dem rundum allergischen Jungen einen schon leicht angeschmuddelten Donut als Kennenlernpräsent zu überreichen. Als Elena dann noch dahinter kommt, dass Zick angeblich Monster sehen kann, ist sie vollends von dem ungewöhnlichen Nachbarn begeistert. Der Junge hingegen ist nicht so erfreut darüber, dass so ein energiegeladenes, neugieriges Mädchen in seine Gegend gezogen ist. Abgesehen davon, dass Zick so einige Geheimnisse hütet, die Elena nicht erfahren soll, bringt ihn seine neue Freundin auch immer wieder in Schwierigkeiten.

Egal, ob es in den Geschichten um einen verschwundenen Kater, um den Besuch einer etwas aufdringlichen Tante oder um einen Vertreter für Kochtöpfe geht, nur wenige Dinge sind in „Monster Allergy“ so harmlos, wie sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. So müssen Zick und Elena nicht nur hinter die Geheimnisse der verschiedensten Personen und Kreaturen kommen, sondern auch einige Gefahren bestehen. Dabei spielen die Monster, die in Zicks Haus leben, immer wieder eine wichtige Rolle. Doch vor allem gefallen mir die sympathischen Charaktere (Elena, Zick, Zicks – lebende und tote – Verwandschaft, sein Kater Timothy und knuffige Monster wie der nicht ganz so intelligente Bombo) und der Humor, der sowohl in den Dialogen als auch in den Zeichnungen zum Ausdruck kommt.

Der Zeichenstil hatte mich ja auf den ersten Blick nicht gepackt (Funny + Vorurteile 😉 ), aber inzwischen muss ich zugeben, dass er mir richtig gut gefällt. Gestik und Mimik der verschiedenen Figuren ist sehr ausdrucksvoll und trotz wechselnder Zeichner gibt es keine Brüche zwischen den verschiedenen Episoden. Außerdem kann man immer wieder fantastische Elemente und viele liebevolle Details entdecken, die einfach nur Spaß machen. Hier und da merkt man zwar, dass die Serie für Kinder gedacht ist, aber auch als erwachsener Leser fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Besonders hat mir gefallen, dass die einzelnen Episoden durch einen durchgehenden Handlungsstrang verbunden sind und man mit jeder Geschichte wieder ein bisschen mehr über die fantastischen Monster, Zicks besondere Eigenschaften und die – für die meisten Menschen verborgene – übernatürliche Welt erfährt.

Wenn ich hier schon Werbung mache – und weil ich Jano mit seinem neuen Verlag auch gern etwas unterstützen mag – , kann ich euch hier gleich auch noch die Verlagsseite von dani books verlinken, und dann gibt es von mir noch einen Direktlink zum ersten Band von „Monster Allergy“. Die Gesamtausgabe wird übrigens inklusive der Digital Copy verkauft, die aber auch einzeln als PDF erhältlich ist … 😉

SuB-Zuwachs im Juni (2)

Wie im letzten SuB-Zugangspost schon angekündigt, brachte der Paketbote heute wieder ein paar Bücher ins Haus:

A.J. Cross: Kalter Schlaf
(Debüt einer forensischen Psychologin, Klappentext klang durchschnittlich, aber neugierig bin ich trotzdem
 – außerdem habe ich gerade eindeutig eine Krimiphase!)

Christine Drews: Schattenfreundin
(Krimilust, Münster und erster Band um das Ermittlerduo – ausreichende Punkte, um Interesse zu wecken.)

Kelly McCullough: Die zerborstene Klinge
(Ab und an benötige ich dann doch wieder klassische Fantasygeschichten.)

Kate Pocrass: Nimm mich mit! Das Entdecker-Tagebuch für deine Stadt
(Es ist ja keine Neuigkeit, dass ich in der neuen Stadt noch nicht so richtig angekommen bin – vielleicht hilft das Entdecker-Tagebuch ja eine andere Einstellung zu finden. 😉 )

Sabine Städing: Magnolia Steel – Hexenflüstern
(Band 1 war nett, Band 2 soll nicht schlechter sein und fantastische Kinderbücher sind so schön erholsam.)

Und noch ein besonderer Leckerbissen für mich:

Ich habe schon mal durch den „Anhang“ geblättert, der aus 46 Seiten Artbook besteht. Verdammt cool! Und wenn der Zeichner demnächst in der Nähe ist, dann hole ich mir noch eine hübsche Unterschrift für „Daffodil“. 😀