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Dies und Das (2): Ich lese …

…, aber ich schreibe gerade nicht darüber.

Auf der einen Seite habe ich wenig Ruhe zum Schreiben (und Kommentieren – sorry!), auch weil die Sorgen mit den zwei Katern kein Ende nehmen. Beide waren in den letzten 2 1/2 Wochen je 5 Tage beim Tierarzt einquartiert und haben stark abgebaut, zeigen aber glücklicherweise immer wieder, dass sie Streicheleinheiten und leckeres Futter noch genießen können und noch lange nicht aufgegeben haben.

Auf der anderen Seite lese ich gerade Titel, zu denen mir nichts zu schreiben einfällt. Darunter fallen Bücher, die ich schon mal gelesen (und vielleicht sogar rezensiert) habe und bei denen ich genau weiß, dass sie mich ablenken können, es aber auch nicht schlimm ist, wenn ich mal ein paar Seiten lang nicht so aufmerksam bin. Oder Reihenfortsetzungen zu Serien, bei denen ich die vorhergehenden Bände schon nicht (mehr) besprochen habe, weshalb ich mich nicht zu einer Rezension aufraffen kann. Oder ich greife zu Mangareihen und entspanne mich damit – unter anderem habe ich in diesem Monat schon die 14 Love-Hina-Bände gelesen (und dabei festgestellt, dass ich die Anime-Serie ein bisschen lieber mag, weil die Geschichte da früher endet und so einige Irrungen und Figuren wegfallen). Außerdem habe ich mir einen Band mit Sherlock-Holmes-Kurzgeschichten auf den Wohnzimmertisch gelegt und lese immer mal wieder eine davon.

Theoretisch könnte ich eine Rezension zu „Mit Miss Marple aufs Land“ schreiben, aber das schiebe ich vor mir her, weil meine Gedanken zu dem Titel noch nicht so richtig geordnet sind. Und ich hoffe, ich kann in den nächsten zwei Wochen genügend Motivation und Konzentration zusammenkratzen, dass ich „Der Atlantik“ noch vor dem Abgabetermin der Bibliothek fertigbekomme, denn der Titel ist schon vorgemerkt und kann deshalb nicht verlängert werden. Eigentlich hat das Buch gut angefangen, aber es benötigt doch etwas mehr Aufmerksamkeit als eine Kurzgeschichte, ein schon bekannter Roman oder ein locker-leichter Fantasy-Cozy-Mystery …

Was ich eigentlich sagen will: Hier auf dem Blog ist es gerade ruhiger und wird wohl noch eine Weile so bleiben, aber ich bemühe mich, ab und an ein Lebenszeichen zu hinterlassen und mich auch bei euch hier und da mit einem Kommentar zu melden. 🙂

Avery Hopwood (und Mary Roberts Rinehart): The Bat

Als ich nach Titeln von Mary Roberts Rinehart suchte, bin ich auch über „The Bat“ gestolpert. Nach den ersten zwei Kapiteln war ich ziemlich irritiert, denn die Handlung erinnerte mich sehr an „The Circular Staircase“. Nur wurde die Geschichte dieses Mal nicht aus der Ich-Perspektive erzählt, der Anfang erinnerte mich eher an einen Edgar-Wallace-Roman als an einen von Mary Roberts Rinehart und es gab auf einmal sowohl einen unheimlichen Verbrecher, der seit langer Zeit sein Unwesen trieb, als auch einen mysteriösen japanischen Butler in dem Haus, in dem der Krimi spielt.

Meine Suche nach Avery Hopwood hat mich dann schnell darüber aufgeklärt, dass „The Circular Staircase“ wirklich die Grundlage für „The Bat“ war. Allerdings hat Avery Hopwood die Geschichte  für die Bühne gründlich umgeschrieben, in dem er nicht nur die beteiligten Personen reduziert, sondern eben auch mit der Figur „The Bat“ einen deutlich reißerischen Touch in die Handlung einbrachte. Zumindest gehe ich davon aus, dass das seinem Anteil zu verdanken ist, auch wenn unterschiedliche Aussagen dazu gibt, wie weit er an der Umsetzung der Geschichte als Theaterstück beteiligt war. Das Stück hatte zu seiner Zeit einen so großen Erfolg am Broadway, dass es dort zu 867 Aufführungen gebracht hat. Außerdem hat die Figur des Verbrechers „The Bat“ angeblich Bob Kane dazu inspiriert den Comichelden „Batman“ zu erschaffen.

Von all diesen Hintergrundinformationen abgesehen, finde ich die Geschichte in erster Linie amüsant. Sie wird – passend für ein Theaterstück – deutlich schneller erzählt als „The Circular Staircase“, die Handlung konzentriert sich auf einen einzigen Tag, und die Figuren werden weniger tief charakterisiert – auch wenn mir die Hauptfigur Cornelia Van Gorder sehr vertraut vorkommt, weil solche resoluten älteren Damen einfach gern in bestimmten Kriminalgeschichten verwendet werden. Außerdem fand ich es spannend, dass die ganze Geschichte – abgesehen vom Prolog – in zwei Räumen spielte wie ein Theaterstück, wobei der Raumwechsel den dritten Akt einleitet (auch wenn man das beim Lesen des Buches nicht bewusst wahrnimmt). Das führt dazu, dass ich als Leser die Handlung konzentrierter wahrgenommen habe, weil die charaktervertiefenden Szenen wegfielen, aber eben auch dazu, dass ich die Figuren – abgesehen von Cornelia Van Gorder – recht beliebig fand, weil ich so wenig über sie erfahren habe.

Dadurch, dass „The Bat“ für diese Variante eingeführt wurde, habe ich mich beim Lesen keinen Moment gelangweilt. Denn auch wenn ich den Fall und die Auflösung schon kannte, so kam durch diesen Verbrecher ein neues Rätsel in die Geschichte und so habe ich mir bei jeder Person, die das Haus betrat, Gedanken darüber gemacht, ob sie dieser Kriminelle sein kann und was dafür und dagegen spricht. Und während ich sonst bei Mary Roberts Rineharts Geschichten nicht das Gefühl habe, dass sie von etwas inspiriert wurden oder für einen anderen Autor als Vorlage dienten, so habe ich mich zwischendurch doch gefragt, ob sich Agatha Christie – die ja das Theater auch sehr mochte – nicht (unbewusst) von diesem Stück und der Identität des Täters für mindestens einen ihrer Romane hat inspirieren lassen. Auf jeden Fall zeigt „The Bat“, trotz aller vertrauter Zutaten, deutlich weniger von der Handschrift Mary Roberts Rinehart – und das fand ich mal spannend zu verfolgen.

Kelly Greenwood: Miss Phryne Fisher Investigated

Anfang der Woche habe ich „Miss Phryne Fisher Investigated“ von Kelly Greenwood gelesen, nachdem das eBook schon über zwei Jahren relativ unbeachtet auf meinem Reader saß. Entdeckt hatte ich die Reihe, als ich nach Büchern suchte, die so ähnlich wie die „Miss Daisy“-Romane sein sollten. Die Zeit (1920er Jahre) stimmte, dass die Handlung in Melbourne spielt fand ich reizvoll, aber die Schreibweise konnte mich beim ersten Anlesen nicht so recht packen. Inzwischen habe ich zwei Staffeln der Miss-Fisher-Serie mit Essie Davis gesehen, die Mila mir liebenswürdigerweise geliehen hatte, und fand es spannend beim Lesen die Unterschiede zwischen Original und Verfilmung zu beobachten.

In dem Roman ist es so, dass Phryne Fisher den Auftrag bekommt nach Australien zu reisen und das seltsame Verhalten von Lydia Andrews zu untersuchen. Ihre Eltern sind der Meinung, dass es ihrer Tochter bei ihrem Ehemann nicht gut geht. Es steht sogar der Verdacht im Raum, dass der Mann seine Frau zu vergiften versucht. So versucht Miss Fisher Fuß in der Melbourner Society zu fassen, um unauffällig die Bekanntschaft von Judith zu machen und mehr über die Frau und ihre Ehe herauszufinden. Außerdem macht sie die Bekanntschaft von zwei Taxifahrern (Cec und Bert), denen eine todkranke Frau ins Auto gesetzt wird, und die einer jungen Frau (Dot), die ihren ehemaligen Arbeitgeber töten möchte, weil er ihr nachgestellt hat.

Ich muss zugeben, dass ich den Roman auch dieses Mal nicht beendet hätte, wenn ich nicht die Serie (und die Schauspieler und ihre Darstellung der verschiedenen Charaktere) im Hinterkopf gehabt hätte. Kelly Greenwood beschreibt mir zu viel und ich finde die Kriminalfälle relativ langweilig. Auch finde ich die Charaktere in dem Buch nicht stimmig. So ist Dot zwar ein braves und gläubiges Mädchen, das eher zurückhaltend ist, auf der anderen Seite ist da die Einführungsszene, in der sie mit einem Messer bewaffnet auf ihren ehemaligen Arbeitgeber wartet und sich ohne Zögern oder Nachfragen von der ihr fremden Phryne zum Tee einladen lässt. Da finde ich die Figur in der Serie deutlich besser konstruiert und habe es so genossen, wie sie sich im Laufe der Zeit von einem schüchternen jungen Dienstmädchen zu einer selbstbewussten Frau entwickelt.

Auch die Fälle fand ich bei der Serie reizvoller, da komprimierter und stimmiger erzählt. Bei dem Roman hatte ich – zugegeben mit dem Wissen um die Erzählweise der Serie – das Gefühl, dass unnötig viele Nebenfiguren eingeführt wurden. Diese Nebenfiguren haben dafür gesorgt, dass die Handlung so ausfaserte und ich immer wieder überlegen musst, welche Figur wer war. Dazu kommt, dass der eine oder andere Handlungsstrang sehr schnell abgehandelt wird, während andere Schwerpunkte der Geschichte in einem Haufen belangloser Szenen erstickt werden.

Außerdem ist es natürlich für die Filme deutlich einfacher die Umgebung und die Mode der damaligen Zeit darzustellen. Während bei den Romanen Phrynes Outfits lang und breit beschrieben werden müssen – und ich diese Passagen überraschend langweilig formuliert fand – hat der Film den Vorteil, dass man mit einem Blick ihre jeweiligen Kleidungsstücke aufnehmen und würdigen kann. Und die Kostümbildnerin hat im Film wirklich einen tollen Job gemacht – so fantastische Outfits! Auch die Häuser und Räume fand ich in der Serie sehr gut gewählt, wenn auch stellenweise schon etwas kulissenhaft anmutend, aber das störte mich kaum, weil es einfach passte. Ein weitere Pluspunkt für die Serie ist die musikalische Untermalung, die sehr viel zur Atmosphäre beiträgt. Natürlich kann ich dem Buch nicht vorwerfen, dass dieser Punkt fehlt, aber ich habe die Musik so genossen, dass mir die kurze Erwähnung von Wagner und anderen klassischen Komponisten in den Romanen nicht gereicht hat. Schließlich hatte die Zeit musikalisch so viel zu bieten.

Um nicht nur über das Buch zu jammern: Ich fand die Figur der weiblichen Polizistin im Roman toll, auch wenn sie nur zwei Szenen bekam. Schade, dass sie es nicht in die Serie geschafft hat. Auf der anderen Seite hätte man ja dann die Polizeistation von der ersten Folge an mit mehr als zwei Personen besetzen müssen und es wäre schwieriger geworden eine Liebesgeschichte zwischen Dot und einem jungen Polizisten (der im Roman – bislang? – nicht vorkam) einzubauen, wenn dieser nicht ständig bei jedem Einsatz dabei sein müsste.

Sachbuch-Challenge: Zwischenstand!

Wie angekündigt, habe ich mir am Mittwoch die Übersichtsseiten der Teilnehmer der Sachbuch-Challenge angeschaut, um zu sehen, wer alles das Zwischenziel erreicht hat. Außerdem habe ich mir die Mühe gemacht und die jeweiligen Seitenzahlen in die Liste unten eingefügt, damit ich sehe, wer Variante A und wer Variante B erfüllt hat.

Zur Erinnerung hier noch einmal die Details zu den beiden Varianten:

  • Variante A – Hier gelten die gleichen Regeln wie im letzten Jahr. Es müssen insgesamt zehn Sachbücher gelesen werden, davon müssen mindestens fünf Stück bis zum 30.06.2015 gelesen und rezensiert werden.
  • Variante B – Gilt für diejenigen, denen in diesem Jahr die Zeit zu knapp wurde, um wirklich umfangreiche Sachbücher zu lesen. Es müssen insgesamt nur acht Sachbücher gelesen werden, wobei eines der gelesenen Bücher pro Halbjahr ein Wälzer mit mindestens 500 Seiten sein soll. Das bedeutet, dass bis zum 30.06.2015 mindestens ein Wälzer und drei „normale“ Sachbücher gelesen und rezensiert werden müssen.
Da einige Teilnehmer nicht genau gekennzeichnet haben, ob sie Variante A oder B anstreben, aber für beide Varianten die Bedingungen erfüllt haben, würde ich vorschlagen, dass diese Teilnehmer auch im zweiten Halbjahr frei wählen können, welche Version der Challenge sie wählen.

Insgesamt finde ich es großartig, wie gut die Challenge bislang für die meisten gelaufen ist. Auch wenn viele von uns in den letzten vier Wochen mal wieder einen kleinen Endspurt einlegen mussten, haben doch fast alle das Zwischenziel erreicht. Nur von Dagmar (WillisWelt) gab es leider keine einzige Rezension, was bedeutet, dass die Challenge für sie jetzt gelaufen ist.

Natira hingegen hat zum Jahresanfang nicht anderes als Sachbücher gelesen – und auch brav besprochen – und so die Challenge schon am 28. Februar mit der Rezension zu „Tents, Tortoises and Tailgates“ vollständig abgeschlossen. Schön, dass es bei ihr so gut lief – umso bedauerlicher ist es, dass sie seitdem deutlich weniger bloggt. Auf der anderen Seite ist es vielleicht ganz gut, dass sie mich nicht länger in Versuchung führen kann, denn dank ihrer Sachbuch-Leihgaben muss ich die Challenge wohl für mich mit einer Sonderregel versehen (so was wie „für jedes geliehene Sachbuch muss ich eins vom SuB lesen“), weil ich sonst niemals zu meiner John-Lennon-Biografie greifen werde. Dummerweise ist sie nicht die Einzige, die mich in Versuchung führt. Meine Liste mit interessanten Sachbüchern wird immer länger, und die erste Bibliotheksvormerkung („Der Atlantik“ von Simon Winchester) ist auch schon eingetroffen.


Insgesamt haben wir in der ersten Challenge-Hälfte 74 Sachbücher gelesen und rezensiert und kommen damit gemeinsam auf 21.485 Seiten! Die Titel sind wieder sehr unterschiedlich und reichen von (mehr oder weniger ungewöhnlichen) Biografien über Ernährungsratgeber und Reiseberichte bis hin zu philosophischeren oder deutlich ernsthafteren Themen. Spannend finde ich auch, dass der eine oder andere Titel aus dem letzten Jahr wieder auftaucht, wie etwa „Stand up“ von Julia Korbik und „Darm mit Charme“ von Guilia Enders. Und natürlich gibt es schon die ersten Dopplungen, weil wir uns gegenseitig auf die Titel neugierig gemacht haben.

So ist „Bibliomania“ von Steven Gilbar von Ariana und BücherFähe gelesen worden, Natira und ich haben „Am Beispiel der Gabel“ von Bee Wilson rezensiert, während DieJai und Sayuri mit „Der große Trip“ von Cheryl Strayed anscheinend eine fesselnde und bewegende Lektüre gefunden hatten. Hermia hingegen hat wohl mehrere Leute mit „In 72 Tagen um die Welt“ von Matthew Goodman neugierig gemacht und so gab es auch bei Neyasha eine Rezension zu dem Buch – ich bin gespannt, ob der Titel in diesem Jahr noch häufiger während der Challenge auftaucht. Zuletzt ist mir noch aufgefallen, dass Neyasha mit dem äußerst interessant klingenden Titel „What makes this book so great?“ von Jo Walton sogar einen aktuellen Locus-Gewinner gelesen hat.

Ich hoffe, ihr habt immer noch viel Spaß mit dieser Challenge, auch wenn es für den einen oder anderen im Juni wieder etwas anstrengend wurde! Und ich bin sehr neugierig, ob auf euren Leselisten oder Wunschzetteln schon Titel stehen, die von den anderen Teilnehmern in diesem Jahr gelesen wurden. Ich habe ja schon angedeutet, dass das bei mir der Fall ist – und so fürchte ich, dass ihr den einen oder anderen vertrauten Titel in den nächsten Monaten bei mir auf dem Blog wiederfinden werdet. 😉

***

Teilnehmer:

A.Disia (Variante A)

  1. Adam Fletcher: Wie man Deutscher wird in 50 einfachen Schritten/How to be German 144 S.
  2. Lucinde Hutzenlaub: Hallo Japan – Familie Hutzenlaub wandert aus 288 S.
  3. Dr. Angela Fetzner: Matcha – Gesundheitswunder aus Japan oder teurer Trendtee 100 S.
  4. Linda Seger: Creating Unforgettable Charakters – Practical Guide to Character Development in Films, TV Series, Advertisments, Novels and Short Stories 256 S. 
  5. Ulrich Siegrist und Martin Luitjens: 30 Minuten Resilienz 96 S.

Ariana (Variante A)

  1. Denis O’Connor: Paw Tracks in the Moonlight 226 S.
  2. Steven Gilbar: Bibliomania – Es lebe das Buch! 160 S.
  3. Mark Benecke: Dem Täter auf der Spur – So arbeitet die moderne Kriminalbiologie 335 S.
  4. Marie Kondo: Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert 224 S.
  5. Rik Smits: Linkshänder – Geschichten, Geschick, Begabung 238 S.

BücherFähe (Variante A)

  1. Steven Gilbar: Bibliomania – Ein listenreiches Buch über Bücher 154 S.
  2. Denise Zintgraff: Die Frau aus Tausendundeiner Nacht – Mein Leben in einem Harem 283 S.
  3. Giulia Enders: Darm mit Charme – Alles über ein unterschätztes Organ 273 S.
  4. Hans-Dieter Otto: Unser König ist wahnsinnig! Verrückte Herrscher von Caligula bis König Ludwig II 256 S.
  5. Hermann und Georg Schreiber: Geheimbünde von der Antike bis zur Gegenwart (Mafia – Camorra – Ku-Klux-Klan – Freimaurer und viele andere) 283 S.

cat/Sam (Variante A)

  1. Daniel Kehlmann: Wo ist Carlos Montúfar? 160 S.
  2. Leonard Mlodinow: Euclid’s Window – The Story of Geometry from Parallel Lines to Hyperspace 320 S.
  3. Malala Yousafzai mit Christina Lamb: Ich bin Malala 432 S.
  4. Daniel Pennac: Wie ein Roman 197 S.
  5. Valerie Lawson: Mary Poppins, she wrote – The Life of P.L. Travers 416 S.

DieJai (Variante A oder B)

  1. Misha Anouk: Goodbye, Jehova – Wie ich die bekannteste Sekte der Welt verließ 544 S.
  2. Julia Korbik: Stand up – Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene 416 S.
  3. Jürgen Becker: Religion ist, wenn man trotzdem stirbt 174 S.
  4. Hape Kerkeling: Ich bin dann mal weg – Meine Reise auf dem Jakobsweg 344 S.
  5. Cheryl Strayed: Der große Trip – Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst 448 S.

glencombscille (Variante A)

  1. Dominic Wallmann und Ben Newman: Professor Astrokatz 32 S.
  2. Margot Käßmann: Das Zeitliche segnen – Voller Hoffnung leben, in Frieden sterben 222 S.
  3. Martina Rosenberg: Mutter, wann stirbst du endlich? – Wenn die Pflege der kranken Eltern zur Zerreißprobe wird 256 S.
  4. Yvonne Hofstetter: Sie wissen alles 352 S.
  5. Jutta Jacobi: Die Schnitzlers – Eine Familiengeschichte 304 S.

Hermia (Variante A oder B)

  1. Wolfgang Putz und Beate Steldinger: Patientenrechte am Ende des Lebens 320 S.
  2. Amanda Adams: Scherben bringen Glück – Pionierinnen der Archäologie 240 S.
  3. Bill Bryson: Frühstück mit Kängurus – Australische Abenteuer (Hörbuch) 416 S.
  4. Michael Prang: Alternativmedizin – Was sie leistet – Wann sie schadet 256 S.
  5. Matthew Goodman: In 72 Tagen um die Welt – Wie sich zwei rasende Reporterinnen im 19. Jahrhundert ein einmaliges Wettrennen lieferten 720 S.
  6. Mark Salisbury: Tim Burton – Der melancholische Magier 348 S.
  7. Simon Winchester: Der Atlantik – Biografie eines Ozeans 528 S.

Natira (Variante A)

  1. Fred Bruemmer: Mein Leben mit den Inuit – Reisen zwischen Grönland und Alaska 173 S.
  2. David Bergmann: Der, die, was? Ein Amerikaner im Sprachlabyrinth 212 S.
  3. John Vaillant: Der Tiger 448 S.
  4. Amanda Palmer: The Art of Asking – How I Learned to Stop Worrying and Let People Help 352 S.
  5. Barbara Sichtermann und Ingo Rose: Frauen einfach genial – 14 Erfinderinnen, die unsere Welt verändert haben (Hörbuch) 128 S.
  6. Christiane Kohl: Das Zeugenhaus: Nürnberg 1945 – Als Täter und Opfer unter einem Dach zusammentrafen 256 S. 
  7. Mark Rowlands: The Philosopher and the Wolf: Lessons from the Wild on Love, Death and Happiness 256 S.
  8. Bee Wilson: Am Beispiel der Gabel – Eine Geschichte der Koch- und Esswerkzeuge 373 S.
  9. Farley Mowat: Ein Sommer mit Wölfen 192 S.
  10. Scott Lillie: Tents, Tortoises and Tailgates – My Life as a Wildlife Biologist 144 S.
  11. Louise Berg-Ehlers: Mit Miss Marple aufs Land – Englische Krimischriftstellerinnen zwischen Tearoom und Tatort 144 S. 
  12. Ivan Bargna: Afrika – Kunst und Architektur 72 S.
  13. Ewald Weber: Das kleine Buch der botanischen Wunder 171 S.

Neyasha (Variante A oder B)

  1. Karl-Wilhelm Weeber: Baden, spielen, lachen – Wie die Römer ihre Freizeit verbrachten 152 S.
  2. Robyn Davidson: Tracks 280 S.
  3. 3 Kurzrezensionen zu Balkonratgebern (Jo Whittingham: Gärtnern ohne Garten; Karl Ploberger: Die schönsten Balkone und Terrassen für intelligente Faule; Ursula Braun-Bernhart: Balkon und Terrasse – 280 Pflanzen im Porträt insgesamt 456 S.
  4. Matthew Goodman: In 72 Tagen um die Welt – Wie sich zwei rasende Reporterinnen im 19. Jahrhundert ein einmaliges Wettrennen lieferten 721 S.
  5. Jo Walton: What Makes This Book So Great? 448 S.

Sarah (Variante A)

  1. Giulia Enders: Darm mit Charme – Alles über ein unterschätztes Organ 273 S.
  2. Heinrich Böll: Irisches Tagebuch 195 S.
  3. Ursus Wehrli: Kunst aufräumen 48 S.
  4. Cliffs Note on Uncle Tom’s Cabin 122 S.
  5. Ulrich Strunz: Wunder der Heilung: Neue Wege zur Gesundheit – Kenntnisse und Erfahrungen 223 S.

Sayuri (Variante B)

  1. Cheryl Strayed: Der große Trip – Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst 448 S.
  2. Giulia Enders: Darm mit Charme – Alles über ein unterschätztes Organ 273 S.
  3. Heike Dorsch: Blauwasserleben – Eine Weltumseglung, die zum Albtraum wurde 272 S. 
  4. Anne Stevenson: Sylvia Plath – Eine Biografie 656 S.

Willi’s Welt (Dagmar)

Winterkatze (Variante A)

  1. Frank Patalong: Der viktorianische Vibrator – Törichte bis tödliche Erfindungen aus dem Zeitalter der Technik 288 S.
  2. Patricia C. Wrede: Wrede on Writing – Tips, Hints and Opinions on Writing 246 S.
  3. Jan Gehl: Städte für Menschen 304 S.
  4. Judith Flanders: The Making of Home – The 500-year story of how our houses became homes 368 S.
  5. Bee Wilson: Am Beispiel der Gabel – Eine Geschichte der Koch- und Esswerkzeuge 373 S.

Wörterkatze (Variante A oder B)

  1. Dian Fossey: Gorillas im Nebel – Mein Leben mit den sanften Riesen 415 S.
  2. Christine Brügge: Und dann kam Luna 256 S.
  3. Barbara Tuchmann: August 1914 528 S.
  4. Randy Pausch (mit Jeffrey Zaslow): Last Lecture – Die Lehren meines Lebens 240 S.
  5. Jon Spence: Geliebte Jane – Die Geschichte der Jane Austen 379 S.

SuB-trahiert (7): Juni

Im Juni hatte ich zwischendurch das Bedürfnis alle Alt-SuB-Titel einfach aus dem Haus zu werfen, die nicht darauf warten, dass ich einen ersten Band noch einmal lese. Eigentlich sollte das SuB-trahieren ja diesem Bedürfnis entgegenwirken, aber wenn ich sechs Monate lang vor dem Regal stehe und immer wieder denke, dass ich einen Titel ganz bestimmt nicht jetzt lesen mag, dann wird es vielleicht doch Zeit etwas radikaler vorzugehen. Somit wurde das SuB-trahieren in diesem Monat vor allem vom Aussortieren bestimmt.

1. Patrick Rothfuss: Der Name des Windes

Das Buch habe ich dreimal insgesamt angefangen und wollte es so gern mögen. Es gab auch einige Sachen, die ich an der Geschichte mochte, aber da ich mich einfach nicht zum Weiterlesen aufraffen kann, wird es nun aussortiert!

2. Craig Russel: Walküre

Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, warum ich das Buch angeschafft habe. Der Klappentext reizt mich überhaupt nicht (mehr?) und jeden Monat entscheide ich mich von neuem gegen den Roman. Weg damit!

3. Craig Russel: Lennox

Da ich mich auch hier nicht erinnere, warum ich das Buch überhaupt haben wollte und da ich schon dabei bin den Autor auszusortieren …

4. Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt

Ich habe gerade keine Geduld mit historischen Romanen, deren Stil mir nicht liegt. Und wenn ich schon genervt bin, weil die Hauptfigur im Prolog inklusive Apollobildnis-ähnlichen braunen Locken beschrieben wird, dann wird das auch so schnell nichts mehr mit mir und der Geschichte. (Mir ist durchaus bewusst, dass ich in der Beziehung gerade nörgelig bin. 😉 )

5. Frederik Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin

Eine Zeitreisegeschichte für Jugendliche mit Keltenbezug. Das klang eigentlich gut, aber da das Buch nun schon so viele Jahre im Regal steht und ich mich immer für einen anderen Roman entscheide, wenn ich eine neue Lektüre suche, wandert der Titel nun in die Bibliothek.

6. Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

Sehr kurze Krimis zum Mitraten (für Kinder). Den ersten Band davon hatte ich während des Umzugs vor einigen Jahren gelesen, da passten die kurzen Krimis so gut in die Arbeitspausen. „Der heimtückische Hühnermord“ hat mir hingegen in den letzten Tagen meine Essenspausen versüßt.

7. Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur

Als das Buch veröffentlicht wurde, fand ich, dass der Klappentext nett klang und war neugierig auf die Geschichte (und den Autor). Aber inzwischen gehört auch der Roman zu denjenigen, die ich mehrfach angelesen habe und die mich einfach nicht packen konnten.

8. Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen

Den Roman habe ich angeschafft, um die Autorin auszuprobieren, und dann hatte ich nie Lust einen Thriller zu lesen, in dem ein Mann überraschende Entdeckungen über seinen Vater macht, der als Wissenschaftler im Nazideutschland aktiv war. Da die Lust auch in den letzten sechs Monate nicht aufkam, wandert es jetzt in den Bücherschrank vor der Bibliothek.

9. Jenna Black: Rosendorn

Ich habe keine Ahnung, warum ich mir das Buch damals angeschafft habe. Bezeichnenderweise habe ich auch prompt bei dem „SuB-Zugang-Beitrag“ keine Anmerkung dazu gemacht. Nun, inzwischen habe ich es angelesen, es hat mich nicht gepackt und nun wird es aussortiert!

10. Danny Wallace: Auf den ersten Blick

Eigentlich wollte ich den Roman nicht haben und hätte ihn mir nicht ein Bekannter so dringend ans Herz gelegt, hätte ich dem Buch auch keinen zweiten Blick geschenkt. Aber da es mir so empfohlen wurde, habe ich mehrere Versuche mit der Geschichte gewagt und komme jedes Mal zu dem Schluß: Ich ertrage den Protagonisten nicht! Es tut mir leid, aber ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich das Buch im Regal sehe, und darauf habe ich keine Lust mehr!

11. John Dickinson: Das Kind des Schicksals

Irgendwie ist es schon erstaunlich, bei wie viele Fantasy-Trilogien ich in den letzten Jahren das Interesse verliere, bevor ich den dritten Band gelesen habe. Da das auch hier der Fall ist und ich mich nicht einmal aufraffen kann die ersten beiden Teile der Reihe noch einmal anzuschauen, um festzustellen, was ich daran mochte, kommt das Buch nun weg.

12. P.J. Brackston: Es war einmal ein Mord

Ich finde die Grundidee mit den Märchenfiguren und dem Kriminalfall immer noch sehr reizvoll, aber „die Gretel (JA – die Gretel)“ und ich kommen wohl auch in Zukunft nicht mehr zusammen …

***

Außerdem habe ich die ganzen Bücher von Alan Dean Foster von meiner SuB-Liste geworfen, weil ich die erst dann lesen kann, wenn ich meine alten Bände der Flinx-Reihe aus den Kartons kramen und mit den geliehenen Fortsetzungen, die mir fehlen, kombinieren kann, um dann die bislang auf dem SuB gelisteten Titel in Angriff nehmen zu können.

Gelesen: April, Mai und Juni 2015

Frühere Statistiken sind unter „Diverses“ zu finden.

Bücher:

  1. Fredrik Backman: Ein Mann namens Ove
  2. Juliet Blackwell: A Haunting Is Brewing
  3. Rachel Caine: Glass House (Morganville Vampires #1)
  4. Rachel Caine: The Dead Girl’s Dance (Morganville Vampires #2)
  5. Rachel Caine: Midnight Alley (Morganville Vampires #3)
  6. Rachel Caine: Feast of Fools (Morganville Vampires #4)
  7. Christi Caldwell: My Lady of Deception
  8. Gail Carriger: Soulless (Parasol Protectorate #1)
  9. Gail Carriger: Changeless (Parasol Protectorate #2)
  10. Gail Carriger: Blameless (Parasol Protectorate #3)
  11. Gail Carriger: Heartless (Parasol Protectorate #4)
  12. Jane Charles: A Reluctant Rake (Tenacous Trents #5)
  13. Julie Cohen: Mit den Augen meiner Schwester
  14. Eoin Colfer: Artemis Fowl 6 – Das Zeitparadox
  15. Judith Flanders: The Making of Home – The 500-year story of how our houses became homes
  16. Catherine Gayle: Twice a Rake (Lord Rotheby’s Influence #1)
  17. Anne George: Murder On A Girls´ Night Out (Southern Sisters #1)
  18. Rose Gordon: His Jilted Bride (Banks Brothers‘ Bride #3)
  19. Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord
  20. Brendan Halpin: I can see clearly now
  21. Tanya Huff: Smoke and Ashes
  22. Tanya Huff: Third Time Lucky (And Other Stories of the Most Powerful Wizard of the World)
  23. Julie Johnstone: Bargaining with a Rake (A Whisper Of Scandal #1)
  24. Jerrica Knight-Catania: More than a Governess (The Wetherby Brides #2)
  25. Jessica Kremser: Frau Maier hört das Gras wachsen
  26. Deb Marlowe: The Love List (Half Moon House #1)
  27. Julia Quinn: Splendid (Blydon #1)
  28. Julia Quinn: Dancing at Midnight (Blydon #2)
  29. Julia Quinn: Minx (Blydon #3)
  30. Julia Quinn: Everything and the Moon (Lyndon #1)
  31. Julia Quinn: Brighter than the Sun (Lyndon #2)
  32. Rick Riordan: Die Helden des Olymps 3 – Das Zeichen der Athene
  33. Rick Riordan: Die Helden des Olymps 4 – Das Haus des Hades
  34. Mary Roberts Rinehart: Die rote Laterne
  35. Mary Roberts Rinehart: The Circular Staircase
  36. Karen Rose: Der Rache süßer Klang
  37. Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter #1)
  38. Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter #2)
  39. Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter #3)
  40. Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
  41. Julia Spencer-Fleming: Die rote Spur des Zorns (Clare Fergusson #2)
  42. Ava Stone: A Scandalous Past (Scandalous #4)
  43. Victoria Walker: The Winter of Enchantment (Mantari und der Wunderspiegel)
  44. Victoria Walker: The House Called Hadlows (Mantari #2)
  45. Gregor Weber: Feindberührung (Grewe #1)
  46. Gregor Weber: Keine Vergebung (Grewe #2)
  47. Bee Wilson: Am Beispiel der Gabel – Eine Geschichte der Koch- und Esswerkzeuge

Hörbücher:

Comics/Manga:

  • Tokyo Mew Mew 1 (Manga)
  • Tokyo Mew Mew 2 (Manga)
  • Tokyo Mew Mew 3 (Manga)
  • Tokyo Mew Mew 4 (Manga)
  • Tokyo Mew Mew 5 (Manga)
  • Tokyo Mew Mew 6 (Manga)
  • Tokyo Mew Mew 7 (Manga)
  • Tokyo Mew Mew – A la mode 1 (Manga)
  • Tokyo Mew Mew – A la mode 2 (Manga)

Angefangene und abgebrochene Bücher/Hörbücher zähle ich in der Monatsstatistik nicht mit.

Juli-SuB 2015

Der Juni verlief nicht so viel besser als der Mai. Der Katerkummer nimmt einfach kein Ende und ich habe wieder viel zu viel Zeit beim Tierarzt verbracht und nur wenig andere Dinge auf die Reihe bekommen. Beim Lesen habe ich mich vor allem auf das Erreichen des Zwischenziels der Sachbuch-Challenge konzentriert. Insgesamt habe ich 10 Bücher und 9 Manga gelesen und 1 Hörbuch gehört – und den Alt-SuB habe ich auch reduziert, wenn auch in erster Linie durchs Aussortieren.

Im Juli läuft es hoffentlich bei uns wieder etwas besser, auch wenn das nicht sehr wahrscheinlich ist. Ansonsten gehe ich davon aus, dass ich bei dem heißen Wetter (für Freitag sind bei uns 38 Grad angekündigt! Oo) viel Zeit in der verdunkelten Wohnung verbringen werde. Das sollte immerhin auch für einige Lesezeit sorgen. 😉

A (2)
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Tim Akers: Das Herz von Veridon

B (8)
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
Brom: Krampus
Jim Butcher: Im Schatten des Fürsten (Codex Alera 2)
Jim Butcher: Die Verschwörer von Kalare (Codex Alera 3)

C (0)

D (2)
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften

E (1)
Akram El-Bahay: Flammenwüste

F (1)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer

G (0)

H (6)
Lotte und Søren Hammer: Das weiße Grab
Will Hill: Department 19 – Die Wiederkehr
Will Hill: Department 19 – Das Gefecht
Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
Daniel Holbe: Giftspur

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (2)
Tove Jansson: Muminvaters wildbewegte Jugend
Tove Jansson: Sturm im Mumintal

K (1)
Celine Kiernan: Schattenpfade

L (1)
Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora

M (0)

N (0)

O (0)

P (2)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Bernd Perplies: Magierdämmerung – In den Abgrund

Q (0)

R (3)
Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache
Silvia Roth: Querschläger

S (4)
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (2)
Charles den Tex: Die Zelle
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

U (0)

V (1)
Uwe Voehl: Tod und Schinken

W (2)
Cinda Williams Chima: Das Vermächtnis der Zauberer
Elizabeth Woods: Caras Schatten

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

Z (0)

Sonstige (0)

42 Titel auf dem SuB

Englischer SuB:

Juliet Blackwell: Spellcasting in Silk 
Sarah Rees Brennan: Unspoken
Gail Carriger: Timeless (Parasol Protectorate #5)
Soman Chainani: The School for Good and Evil 2
Mira Grant: Feed
Tanya Huff: The Wild Ways
Tanya Huff: The Future Falls
Lynn Kurland: Star of the Morning
Anthony Minghella: Jim Henson’s The Storyteller
Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street
Nnedi Okorafor: Akata Witch
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Mastiff (The Legend of Beka Cooper #3)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
Tamora Pierce: Battle Magic (Circle Reforge)
Philip Reeve: Larklight
A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
Patricia C. Wrede: The Thirteenth Child

Sonstiges:
West Ward Weird

19 Titel auf dem englischen SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

SuB-Zuwachs im Juni

Meine Neuzugänge sind im Juni wieder recht übersichtlich gewesen, was doch ganz gut ist, wenn man bedenkt wie wenig ich gelesen habe. Lustigerweise habe ich den ganzen Monat auf ein Buch gewartet, das ich vorbestellt hatte und von dem ich sicher war, dass es im Juni erscheinen würde. Irgendwann habe ich dann doch noch mal in meine Unterlagen geschaut und festgestellt, dass es erst im Juli veröffentlicht wird. Somit kann ich immerhin jetzt schon sagen, dass ich auch im kommenden Monat einen „SuB-Zuwachs“-Beitrag schreiben kann. 😉

Damit bleiben für diesen Monat ganz zwei neue Bücher und die sind auch nur Reihenfortsetzungen:

Tove Jansson: Muminvaters wildbewegte Jugend
Tove Jansson: Sturm im Mumintal

Bee Wilson: Am Beispiel der Gabel – Eine Geschichte der Koch- und Esswerkzeuge

Nachdem ich „The Making of Home“ von Judith Flanders beendet hatte (bei dem sich das letzte Kapitel doch sehr mit dem Thema Küche beschäftigt hat), lag es nah nicht zu meinen angefangenen Sachbüchern („What Jane Austen ate and Charles Dickens know“ – thematisch immerhin teilweise passend – und „Geschichte Afrikas“) zu greifen, sondern „Am Beispiel der Gabel – Eine Geschichte der Koch- und Esswerkzeuge“ von Bee Wilson aus dem Leihstapel von Natira zu ziehen. Das hatte auch den Vorteil, dass ich mich nicht mit einer unangenehmen Schrift(größe) herumschlagen musste, was in den letzten Wochen regelmäßig dazugeführt hat, dass ich mit meinen Sachbüchern nicht besonders gut vorangekommen bin.

Bee Wilson beschäftigt sich in „Am Beispiel der Gabel“ mit folgenden „großen“ Themen: „Töpfe und Pfannen“, „Messer“, „Feuer“, „Messen“, „Zerkleinern“, „Essen“ , „Eis“ und „Küche“. Dabei geht sie auf die Geschichte der jeweiligen Küchenutensilien ein, auf die (vermutliche) Entstehung, auf die Art der Verwendung, auf die Weiterentwicklung und welche Folgen diese Weiterentwicklung für die Zubereitung von Essen und die Esskultur im Allgemeinen hatte. Dabei beschränkt sich Bee Wilson nicht auf eine bestimmte Region, sondern vermittelt jedes interessante Detail, das ihr zu dem Thema untergekommen ist. So wird zum Beispiel in dem Kapitel über „Messer“ eine Studie zum Thema „Gebissentwicklung“ erläutert, die ich sehr spannend fand.

Überhaupt haben mich vor allem diese kleinen Abschweifungen gefesselt, weil dort überraschende und interessante Details erwähnt wurde, über die ich vorher noch nicht gestolpert war. Während ich in den Passagen zu den jeweiligen Kücheuntensilien vieles gefunden habe, was mir schon vertraut war. Trotzdem habe ich auch diese schon bekannten Details mit Vergnügen gelesen, weil Bee Wilson locker, unterhaltsam und mit einem persönlichen Touch darüber schreibt. Es ist einfach ein Unterschied, wenn ein Autor einfach schreibt, dass das Kochen früher anstrengend war, oder wenn einen Bee Wilson dazu auffordert sich vorzustellen, dass man für einen Kuchen erst einmal stundenlang Eiweiß mit einem Zweigbündel zu Eischnee schlagen muss, bevor man überhaupt den Teig anrühren kann. Ich mochte auch die diversen Zitate aus alten Rezepten, die einem so schön deutlich vor Augen führten, wie viel sich allein in den letzten Jahrzehnten in der Küche verändert hat.

Außerdem kann ich nach dem Lesen dieses Sachbuchs genau verstehen, warum Natira unter anderem so fasziniert von dem Abschnitt über Löffel war. Wobei ich nach dem Lesen meine Löffel nicht mit neuem Blick betrachte, sondern mich eher während des Lesens an die diversen Löffel erinnert habe, mit denen ich schon gegessen oder meinen Tee umgerührt habe. So hat meine Mutter zum Beispiel Teelöffel, die Rosen nachempfunden sind. Die Laffen sind blattförmig mit gezackten Rändern, die Stiele erinnern an verschlungene Rosenstöcke und am Ende eines jeden Stiels befindet sich natürlich eine Rosenblüte. So hübsch die Löffel sind, so wenig nutzbar finde ich sie. Sie liegen schlecht in der Hand, wenn man Zucker in den Tee geben oder umrühren will und schrecklich klein sind sie auch – und so haben sie mich an einige der im Buch beschriebenen Löffel erinnert. 😉

Amüsant fand ich auch die Passagen über die 1926 von Margarete Schütte-Lihotzky entworfene „Frankfurter Küche“. Während Bee Wilson von der Zweckmäßigkeit und der durchdachten Anordnung der Möbelstücke hingerissen zu sein scheint, hatte ich nach dem Lesen von Judith Flanders Meinung vor allem Kritik in Erinnerung. Schließlich war die Küche so entworfen worden, dass sie nur mit elektrischen Geräten funktionierte – und wurde anscheinend auch in Wohnungen eingebaut, die noch nicht über elektrische Anschlüsse verfügten. Außerdem hat die schlauchförmige Form der Küche dafür gesorgt, dass wirklich nur noch eine Frau darin hantieren konnte, was bedeutete, dass Zusammenarbeit von mehreren Personen oder gar der Aufenthalt der Kinder in der Küche während die Mutter kochte unmöglich wurden. Ich kann sowohl die Begeisterung, als auch die Kritik verstehen, finde es aber lustig welchen Schwerpunkt welche Autorin setze.

Insgesamt hat mir das Lesen von „Am Beispiel der Gabel“ viel Spaß gemacht. Nicht alle Informationen waren neu für mich, aber trotzdem fand ich die verschiedenen Abschnitte informativ und unterhaltsam. Und nach der Lektüre von „The Making of Home“ fand ich es auch sehr angenehm, dass ich mich beim Lesen etwas mehr entspannen konnte, weil die Informationen nicht ganz so dichtgedrängt und mit – häufig amüsanten – bildhaften Beschreibungen vermittelt wurden.

Andreas Föhr: Schafkopf (Hörbuch)

„Schafkopf“ ist die zweite Geschichte rund um Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Kreuthner von Andreas Föhr und das dritte Hörbuch („Der Prinzessinnenmörder“, „Karwoche“ und „Schwarze Piste“), das ich aus der Reihe höre. Ich muss gestehen, dass ich am Anfang immer etwas Probleme habe mich zurecht zu finden, weil ich erst einmal wieder Wallners aktuelle Lebensumstände in den richtigen Zusammenhang bringen muss – das ist aber auch der einzige Nachteil, wenn man die Teile in durcheinandergewürfelter Reihenfolge hört. 😉

Zu Beginn der Geschichte findet man Kreuthner in ungewohnter Situation: Er joggt einen Berg hinauf! Natürlich stolpert er kurz darauf über eine Leiche und schon laufen die Untersuchungen mit der gewohnten Mischung aus Kompetenz (auf Seiten Wallners) und bayrischer Individualität (von Kreuthners Seite) an. Wie gewohnt wird die Geschichte auf mehreren Ebenen erzählt. Auf der einen Seite erlebt man die aktuellen Ermittlungen von Wallner und seinem Team – ebenso wie die privaten Szenen zwischen Wallner und seinem Großvater -, auf der anderen Seite gibt es Rückblicke auf Ereignisse, die vor mehreren Jahren passiert sind. Der Großteil dieser Rückblicke dreht sich um das Verschwinden einer jungen Frau vor zwei Jahren. Während ihr Freund die ganze Zeit davon überzeugt war, dass jemand die Kathi entführt hat, denkt ihr Umfeld, dass die Frau davongelaufen ist und sich deshalb nicht mehr gemeldet hat, damit ihr gewalttätiger Freund ihr nicht auf die Spur kommt.

Ich muss gestehen, dieses Mal hat Andreas Föhr mich erwischt und ich bin beim Hören einfach nicht auf die Lösung gekommen. Die vielen involvierten Personen, die alle ihre ganz eigenen Motive für ihre Handlungen haben, die Zeitsprünge und in einem Fall wohl auch der Wunsch, dass diese Person nichts mit der Sache zu tun haben mag, haben dazu geführt, dass ich mich die ganze Zeit gefragt habe, wohin die Geschichte führen wird. Auch fand ich Kreuthner dieses Mal weniger peinlich als in den anderen Bänden der Reihe. Natürlich geht er wieder seinen eigenen Weg und dieser führt ihn immer wieder in Bereiche, die nicht ganz in Ordnung sind, aber die größten Schnitzer, die ihm passieren, waren irgendwie nachvollziehbar und haben bei mir deutlich weniger Fremdscham ausgelöst als sonst. (Aber vielleicht erwarte ich auch inzwischen einfach Schlimmeres von dieser Figur. 😉 )

Der Sprecher Michael Schwarzmeier hat seine Sache gewohnt gut gemacht. Seine Frauenstimmen finde ich zwar oft etwas zu fiepsig, aber da das bei zweien der Figuren gut gepasst hat, hat mich das dieses Mal auch nicht ganz so sehr gestört. 😉 Ansonsten ist es schon sehr angenehm wie individuell er die verschiedenen Charaktere anlegt, so dass man selbst bei einer Kartenrunde voller Bayern (inklusive dem dazu gehörigen Dialekt) jederzeit weiß, wer gerade spricht.