Schlagwort: Diverses

Gelesen: April, Mai und Juni 2010

Und hier der zweite Teil der Liste – dann kann ich Anfang Oktober mit dem vierteljährlichen Rhythmus anfangen.

Bücher

1. Mary Balogh: Diesen Sommer bin ich dein
2. Nina Blazon: Faunblut
3. Simon Brett: Ein Toter kommt selten allein
4. Simone Buchholz: Knastpralinen
5. Bill Buford: Hitze
6. Barbara Demick: Die Kinogänger von Chongjin
7. Doris Dörrie: Kirschblüten – Hanami
8. Jennifer Fallon: Dämonenkind-Saga 1 – Kind der Magie
9. Thomas Finn: Die Wächter von Astaria 1 – Der letzte Paladin
10. Thomas Finn: Die Wächter von Astaria 2 – Die flüsternde Stadt
11. Thomas Finn: Die Wächter von Astaria 3 – Der brennende Berg
12. Lucie Flebbe: Hämatom
13. Yasmin Galenorn: Schwestern des Mondes 5 – Katzenkrallen
14. Yasmin Galenorn: Schwestern des Mondes 6 – Vampirliebe
15. Stefan Gemmel: Der Schattengreifer 2 – Der Zeitenherrscher
16. Megan Hart: Hot Summer
17. Michael Harvey: Preis der Schuld
18. Laura Kalpakian: Café Eden
19. Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah
20. Marko Kilpi: Erfrorene Rosen
21. Sophie Kinsella: Sag’s nicht weiter, Liebling!
22. Lisa Kleypas: Roulette des Herzens
23. Lisa Kleypas: Im Zauber der Gefühle
24. Teresa Medeiros: Eine skandalöse Lady
25. Kelly Meding: In drei Tagen bist du wieder tot
26. Kai Meyer: Dschinnland 1 – Sturmkönige
27. Kai Meyer: Dschinnland 2 – Wunschkrieg
28. Kai Meyer: Dschinnland 3 – Glutsand
29. Thomas B. Morgenstern: Der Milchkontrolleur
30. Jenny-May Nuyen: Nijura – Das Erbe der Elfenkrone
31. Bernd Perplies: Tarean 3 – Ritter des Ersten Lichts
32. T. A. Pratt: Hexenzorn
33. Julia Quinn: Geküsst von einem Duke
34. Julia Quinn: In Liebe, Ihre Eloise (Bridgerton 5)
35. Petra Reski: Mafia
36. Laura Resnick: Verzaubert
37. Nora Roberts: Die Stanislaskis (Teil 2)
38. Silke Schütze: Kleine Schiffe
39. Brian Selznick: Die Entdeckung des Hugo Cabret
40. Licia Troisi: Die Schattenkämpferin 2 – Das Siegel des Todes
41. Licia Troisi: Die Schattenkämpferin 3 – Der Fluch der Assassinen
42. Laura Whitcomb: Silberlicht

Manga/Comics

– Angel 1+2 (Panini-Sammelband)
– Buffy 1-5 (Panini-Sammelband)
– Buffy Chroniken 1 (Panini-Sammelband)
– Detektiv Conan 66 (Manga)
– Fray (Panini-Sammelband)
– Ninja – Hinter den Schatten 2 (Manga)
– Spike (Panini-Sammelband)
– Spiral – Gefährliche Wahrheit 4-6 (Manga)

Hörbücher/Hörspiele

– Darkside Park Staffel 1 (6 CDs)
– Darkside Park Staffel 2 (6 CDs)
– Raymond Chandler: Spanisches Blut (2 CDs)
– Raymond Chandler: Nevada Gas (2 CDs)
– Fortunato: Dragos dunkle Reise 1 (4 CDs)
– Ursula Poznanski: Erebos (6 CDs)

Abgebrochenen Bücher führe ich in der Liste nicht auf. Entweder versuche ich mich irgendwann noch einmal daran oder ich verdränge den Titel aus meiner Erinnerung. 😉
Oh, und re-reads sind auch nicht aufgeführt, die habe ich einfach vergessen mit aufzulisten. *g*

September-SuB-Nachschub

Heute kam der Paketbote wieder vorbei! Ganz brav und ohne jegliche Probleme lieferte er zwei Pakete bei uns ab – und da in einem davon Bücher waren, bekommt ihr jetzt wieder einen „SuB-Nachschub“-Beitrag von mir. 😉 Die Katzen waren so nett und haben mir für das Foto ihre Brücke zur Verfügung gestellt. 😀

Mariëtte Aerts: Hexenheide
Colin Cotterill: Dr. Siri sieht Gespenster (Dr. Siri 2)
Colin Cotterill: Totentanz für Dr. Siri (Dr. Siri 3)
Maria Elia: Die neue vegetarische Küche
Kami Garcia und Margaret Stohl: Sixteen Moons
Brendan Halpin: I can see clearly now

Hach, ein Buch mit leichten Gruselfaktor, zwei Krimis und neue Anregungen zum Kochen (ich hoffe, es hilft gegen die Kochunlust – ein erster Blick verspricht schon viel, auch wenn ich für viele Gerichte einen Backofen bräuchte! *seufz*). Außerdem „Sixteen Moons“ – darf ich dazu mal anmerken, dass ich mir das direkt aus dem Programm rausgesucht hatte und es da noch keine einzige Blogrezi zu dem Buch gab! 😉 – und „I can see clearly now“. Darauf bin ich so richtig gespannt. 😀

Gelesen: Januar, Februar und März 2010

Da ich dann doch einsehe, dass eine Gesamtliste am Ende des Jahres vielleicht etwas unübersichtlich würde, gibt es hier schon mal die im Januar, Februar und März von mir gelesenen/gehörten Titel:

Bücher:

1. Isabel Abedi: Whisper
2. Gilbert Adair: Mord auf fforkes Manor
3. Robert Asprin: Als Dämon brauchst du nie Kredit
4. Nina Blazon: Die Sturmrufer
5. Nina Balzon: Im Bann des Fluchträgers (Woran-Saga 1)
6. Bettina Belitz: Splitterherz
7. Alan Bennett: Die souveräne Leserin
8. Brom: Der Kinderdieb
9. Simone Buchholz: Revolverherz
10. Becky Cochrane: A Coventry Wedding
11. Stephen Cole: Aztec Code
12. Stephen Cole: Bloodline
13. Bruce Coville: Das Geheimnis des Flüsterers (Die Einhorn-Chroniken 2)
14. Deborah Crombie: Wen die Erinnerung trügt
15. Jeffery Deaver: Die Menschenleserin
16. Fortunato: Dragos dunkle Reise 2
17. Ariana Franklin: Die Teufelshaube
18. Franziska Gehm: Bissige Gäste im Anflug (Die Vampirschwestern 6)
19. Kerstin Gier: Rubinrot (Liebe geht durch alle Zeiten 1)
20. Kerstin Gier: Saphirblau (Liebe geht durch alle Zeiten 1)
21. Michelle Harrison: Elfenseele 2 – Zwischen den Nebeln
22. Nina Jansen: Bestrafe mich
23. Hans Werner Kettenbach: Das starke Geschlecht
24. Tatjana Kruse: Kreuzstich Bienenstich Herzstich
25. Christoph Marzi: Heaven
26. Ursula Poznanski: Erebos
27. Thomas Plischke: Die Zombies
28. Julia Quinn: Wie erobert man einen Duke? (Bridgerton 1)
29. Julia Quinn: Wie bezaubert man einen Viscount? (Bridgerton 2)
30. Julia Quinn: Wie verführt man einen Lord? (Bridgerton 3)
31. Julia Quinn: Penelopes pikantes Geheimnis (Bridgerton 4)
32. Nora Roberts: Die Stanilavskis 1
33. Nora Roberts: Abendstern (Sign of Seven-Trilogy 1)
34. Nora Roberts: Nachtflamme (Sign of Seven-Trilogy 2)
35. Nora Roberts: Morgenlied (Sign of Seven-Trilogy 3)
36. Lynsay Sands: Ein Vampir für gewisse Stunden (Argeneau 6)
37. Martin Suter: Der letzte Weynfeldt
38. Jeff Stone: Tigerkralle
39. Kerstin Tomiak: Drachenwind
40. Licia Troisi: Das Erbe der Drachen (Die Schattenkämpferin 1)
41. Lisa Valdez : Rendevous mit einem Verführer

Comic und Manga:

– Ange: Das verlorene Paradies 2-4(HC-Album)
– Akihabara Shojo 3 (Manga)
– An deiner Seite 2 (Manga)
– Blood+ Adagio 1+2 (Manga)
– Blood+ Yako Joshi (Manga)
– Can you hear me? (Manga)
– Code:Breaker 2 (Manga)
– Detektiv Conan 65 (Manga)
– Eight 1-4 (Manga)
– Geliebter Wetterfrosch 2 (Manga)
– Lovey Dovey 2 (Manga)
– Morgens, Mittags, Abends 1+2 (Manga)
– Mouse Guard: Herbst 1152 (Hardcover)
– Ninja! Hinter den Schatten 1 (Manga)
– Paradox 2 (Manga)
– Rhesus positiv 3 (Manga)
– Shinanogawa 2 (Manga)
– Shugo Chara! 3-5 (Manga)
– Spiral – Gefährliche Wahrheit 3 (Manga)

Hörbücher/Hörspiele:

– Gabriel Burns 15-30(16 CDs)
– Stephen King: Das Mädchen (7 CDs)
– J.R.R. Tolkien: Der Hobbit (10 CDs)
– P.J. Tracy: Spiel unter Freunden (5 CDs)

Abgebrochenen Bücher führe ich in der Liste nicht auf. Entweder versuche ich mich irgendwann noch einmal daran oder ich verdränge den Titel aus meiner Erinnerung. 😉
Oh, und re-reads sind auch nicht aufgeführt, die habe ich einfach vergessen mit aufzulisten. *g*

Bruce Coville: Die Einhorn-Chroniken (Informationen)

Da in den letzten Tagen erstaunlich viele Suchanfragen zu den Einhorn-Chroniken kamen, gibt es hier mal einen Überblick über die Reihe:

Die Einhorn-Chroniken 1 – Das Tor zwischen den Welten (beinhaltet die englischen Titel „Into the Land of the Unicorns“ und „Song of the Wanderer“)
Die Einhorn-Chroniken 2 – Das Geheimnis des Flüsterers (beinhaltet den englischen Titel „Dark Whispers“
Die Einhorn-Chroniken 3 – Die Schlacht am Weltenbaum (beinhaltet die erste Hälfte des englischen Titels „The Last Hunt“)
Die Einhorn-Chroniken 4 sind vom Verlag noch nicht angekündigt, wird aber wohl die Geschichte zum Abschluss bringen, da „Die Schlacht am Weltenbaum“ vom Loewe Verlag als „Band 3 von 4“ bezeichnet wird.

Ich vermute mal, dass die Erscheinung des dritten Bandes so viele Leute auf meinen Blog gelockt hat.

„Die Schlacht am Weltenbaum“ erscheint laut Verlag in diesem Monat (Amazon wird es am 15.September ausgeliefert) und umfasst 336 Seiten (inklusive Nachwort vom Autor). Da das englische Original „The Last Hunt“ 624 Seite dick ist, muss man also davon ausgehen, dass die Geschichte für die deutsche Veröffentlichung geteilt wurde. Das erklärt auch, warum es Loewe möglich war den Titel gerade mal 3,5 Monate nach Veröffentlichung des Originals auf den deutschen Markt zu bringen.

Ich persönlich ärgere mich ja immer sehr über solche Teilungen. Nicht nur, weil der Leser dank fehlender Verlagsinformationen mühsam selber recherchieren muss, um sowas herauszufinden, sondern auch, weil die Geschichte vom Autor nicht so geschrieben wurde und eine Halbierung in der Regel zu einem unbefriedigenden Leseerlebnis führt. So auch bei „Die Schlacht am Weltenbaum“ – so spannend die Handlung ist, so sehr hat mich das Ende frustriert. Nun, mehr dazu gibt es dann in einer ausführlicheren Rezension …

Laura Kalpakian: Café Eden – meine Erwartungen

Der Realität ihrer Kindheit entflieht Eden Douglass, in dem sie sich schon früh der Kunst des Kochens und Backens widmet. Auch später, als sie an die falschen Männer gerät, ist die Küche ihr Zufluchtsort. Doch erst als sie endlich ihr Leben in beide Hände nimmt und das „Café Eden“ eröffnet, erfährt sie wahre Unabhängigkeit – und Glück. Und eines Tages kann vielleicht doch die Liebe in ihr Leben treten …

In dem Beitrag Eine Klappentextfrage! hatte ich gefragt, was für Erwartungen ihr anhand der Inhaltsangabe an diese Buch habt – und zum großen Teil stimmten eure Vorstellungen mit meinen überein. Ich war auch davon ausgegangen, dass Eden viel Pech im Leben gehabt hatte, dass sie vielleicht eine (oder mehrere) unglückliche Liebesgeschichten erlebt und sich dann verletzt zurückgezogen hatte. Doch eines Tages ergreift sie die Gelegenheit und eröffnet ein Café – und dieser Ort wird dann zum Mittelpunkt der Geschichte. Ich hatte erwartet, dass zumindest die Hälfte der Handlung in diesem Café stattfindet (und nicht nur das letzte Kapitel). Ein bisschen wie in „Chocolat“, wo die Chocolaterie zum Zentrum des Geschehens wird und wo sich Freunde finden und man Einblicke in die Lebensgeschichten der Figuren bekommt. Und ich war davon ausgegangen, dass ich im Laufe des Romans eine schöne Liebesgeschichte präsentiert bekomme …

Bevor ich die Besprechung zu dem Buch einstelle, gehe ich erst einmal auf eure Kommentare zum anderen Beitrag ein:

Eden ist keine introvertierte Person – und auch kein Mauerblümchen.

Es geht in der Geschichte sehr viel ums Essen, aber es wird nicht sinnlich über Gewürze und das Kochen geschrieben.

Edens Kindheit verläuft problematisch und doch nicht, denn ihre Eltern sind zwar nicht gerade geeignet Kinder aufzuziehen, aber dafür gibt es eine große Familie, die sich in alles einmischt und dafür sorgt, dass das Mädchen dann doch in gesicherten Umständen aufwächst.

Es gibt keinen besonderen Punkt, an dem Eden feststellt, dass ein Café sie glücklich machen könnte. Sie muss nur irgendwann eine Möglichkeit finden, um sich und ihre Familie ernähren zu können.

„Café Eden“ ist keine Selbstverwirklichungs- und Selbstfindungsgeschichte, auch wenn Eden lange Zeit auf der Suche nach dem richtigen Leben für sich ist. Sie ist sich nur einer Sache sicher: Sie will nicht so leben wie ihre weibliche Verwandtschaft, sie erwartet mehr vom Leben als eine brave mormonische Ehefrau mit einem Haufen Kinder zu sein.

Das Café eröffnet sie mit ungefähr fünfzig Jahren – und ich persönlich würde nur wenige der Rezepte aus dem Buch nachkochen wollen, was auch damit zusammenhängt, dass ich nun mal kein Fleisch esse.

Außerdem gab es mehr als einen „guten Geist“ im Hintergrund, doch vor allem hat Eden von ihrer Tante Afton das Kochen gelernt.

Ich finde nicht, dass Eden richtig leiden muss, auch wenn es traurige Momente in ihrem Leben gibt – allerdings kann mein mangelndes Mitgefühl mit ihr auch an der Erzählweise liegen.

In diesem Buch gibt es vor jedem Kapitel ein Rezept, es gibt Zutaten und kochende Frauen, aber es ist weniger ein emotionaler Roman oder gar eine seichte Geschichte.

Genau genommen ist „Café Eden“ nämlich eine Familien-Saga, aber das verrät einem nicht die Inhaltsangabe des Verlags. Erst wenn man das Buch in den Händen hält, dann fällt einem das Zitat des „Top Magazins“ auf, in dem dieser Punkt erwähnt wird.

Eine Klappentextfrage!

Ich habe gerade „Café Eden“ gelesen und will euch noch gar nichts darüber erzählen, aber ich möchte euch hier einmal den Klappentext präsentiere und von euch wissen, was für ein Buch ihr bei der Inhaltsangabe erwartet.

Der Realität ihrer Kindheit entflieht Eden Douglass, in dem sie sich schon früh der Kunst des Kochens und Backens widmet. Auch später, als sie an die falschen Männer gerät, ist die Küche ihr Zufluchtsort. Doch erst als sie endlich ihr Leben in beide Hände nimmt und das „Café Eden“ eröffnet, erfährt sie wahre Unabhängigkeit – und Glück. Und eines Tages kann vielleicht doch die Liebe in ihr Leben treten …

Nun bin ich gespannt darauf, was für eine Art Geschichte ihr erwartet und was Eden eure Meinung nach für eine Person ist und wie ihr Leben – soweit man es anhand des Klappentextes vermuten kann – aussieht.

Ein Loblied!

Es gibt so einige Dinge, die für einen provisorischen Haushalt sehr hilfreich sind, doch nur eine Sache, die meiner Ansicht nach absolut unentbehrlich ist! Man bekommt dieses eine Ding in vielen bunten Farben, in verschiedenen Größen und sogar aus unterschiedlichen Materialien. Es ist geräumig und kostet in unserem Supermarkt gerade mal 2,99 Euro. Kaum etwas ist so praktisch, wenn man etwas sortieren will – und hat man mehrere davon, so lassen sie sich in der Regel ganz einfach ineinanderstellen und in einer Ecke verstauen, wenn man sie gerade nicht benutzt.

In unserem Haushalt wird dieses Wunderding nicht nur regelmäßig in den Keller getragen, um gut eine Stunde später wieder in die Wohnung zurückgeholt zu werden, sondern wir nehmen es auch manchmal zum Einkaufen mit. Vor allem, wenn wir wissen, dass wir viele kleine, leichte Dinge besorgen werden – aber auch größere Teile werden darin verstaut, und dann nehmen wir es liebevoll zwischen uns und schleppen unsere Beute nach Hause.

Man kann es im provisorischen Alltag auch unter den Küchentisch schieben, wo es die Aufgabe hat, Nudeln, Reis und andere Lebensmittel einigermaßen geordnet zu bewahren. Wenn ich mal wieder einen Handwerker erwarte oder selbst etwas renovieren will und deshalb viel hin- und herräumen muss, dann ist es absolut unentbehrlich! Inzwischen haben wir sechs dieser bunten Dinger und gerade heute erst habe ich vier davon mit den Sachen aus dem provisorischen Küchen-(und zukünftigen Keller-)Regal bestückt, das Regal in das kleine Zimmer neben der Küche gezogen und dank meiner wundersamen praktischen Helferlein innerhalb kürzester Zeit genauso wieder bestücken können.

Wenn die Küche irgendwann fertig eingeräumt ist, werde ich mit einem dieser fröhlichen bunten Dinger zu Füßen im Wohnzimmer sitzen, ein Hörbuch hören, dabei die nicht mehr gebrauchten Umzugskartons zerreißen und die Kartonfetzen hineinfallen lassen. Dort bleiben sie bis zu dem Tag, an dem ich es schaffe, als Erste nach der Leerung auf die Papiertonne zu stürzen und mein Wunderding dahinein zu entleeren.

Und wie geht es euch so? Liebt ihr ihn auch so – euren Wäschekorb? 😉

Stöckchen: Lese-Persönlichkeit

Fairy hat gestern dieses Stöckchen eingestellt, das ich wirklich nett (und manchmal erschreckend passend) finde. Lustigerweise fand ich das Stöckchen über Natira, die wiederum über Alexandra darüber gestolpert ist. Mit Stöckchen ist es wie mit Buchempfehlungen: Sie finden schon ihren Weg. 😉

1. Leser sind Katzenliebhaber
Trifft definitiv zu, auch wenn ich trotzdem Hundesehnsucht habe!
2. Leser sind sonnenscheu
Ohja! Ich steh einfach nicht auf Sonnenbrand … 😉
3. Leser sind Bauchmenschen
Viel zu oft!
4. Leser sind romantisch
Jaha, das kann vorkommen.
5. Leser sind solange kinderlieb, bis das Lieblingsbuch mit Buntstiften verschönert ist.
Meine Bücher kommen nicht in Kinderhände! Aber ich verschenke gern Kinderbücher!
6. Leser sind Sammler, nicht nur von Büchern.
Aber hauptsächlich von Büchern – zumindest inzwischen!
7. Leser lieben Kuchen und Kaffeeklatsch
Kuchen ja, Milchkaffee auch (noch lieber Tee) und Klatsch – wenn damit ein angeregter Austausch unter Lesern gemeint ist, dann bin ich dabei!
8. Leser haben beruflich mit Menschen zu tun
Nicht mehr – und hoffentlich auch in Zukunft eher weniger
9. Leser essen bio
Nicht ausschließlich, aber immer mehr.
10.Leser schreiben selber oder haben es als Kind gemacht
11. Leser waren als Kind Einzelgänger und Stubenhocker
12. Leser haben gute Freunde, aber davon nicht viele
13. Leser spielen gerne
Solange ich dafür mein Stubenhocker-Dasein nicht aufgeben muss. 😉
14. Leser sind hilfsbereit und gut
Äh … so würde ich das nicht sehen …
15. Leser träumen gerne (auch Tageträume)
16. Leser fahren kleine Autos
Definitiv nein! Ich brauche doch Platz für die ganzen Buchkäufe! 😉
17. Leser lasen im Kindesalter gern unter der Bettdecke
Viel zu unbequem – solange meine Mutter noch fernsah, konnte ich eh ungestört lesen.
18. Leser bevorzugen lieber Bücher als Filme usw im TV
Inzwischen ja, aber trotzdem verbringe ich eine Menge Zeit mit DVDs
19. Leser haben immer ein Buch dabei, wenn sie länger unterwegs sind
Also bei jedem Gang aus dem Haus, der nicht direkt in den Supermarkt führt.
20. Leser lesen auch anderes neben Büchern gerne
Jupp!
21. Leser haben mit den Augen Probleme
Probleme finde ich übertrieben, aber ohne Brille wird es so langsam schwierig.
22. Leser können sich Stundenlang in einem Buchladen aufhalten
Erstaunlicherweise trifft das nicht auf mich zu – zumindest nicht, seitdem ich nicht mehr im Buchhandel arbeite. Ich ärgere mich zu sehr über Service und Angebot – und so greife ich gezielt nach meinen gesuchten Büchern oder hole meine Bestellung ab und bin wieder verschwunden!
23. Leser haben mindestens 2 signierte Bücher im Regal stehen
Genau zwei Stück und das war Zufall! Beinah hätte ich von der Buchhändlerin andere Exemplare verlang, weil jemand in meinem mit Kugelschreiber rumgekritzelt hatte!
24. Leser haben bestimmt schonmal für einen Romanhelden geschwärmt (oder schwämen für einen)
Das Schwärmen ist lange her, aber ich stehe dazu! 😉
25. Leser haben schon mal Orte in den Bücher bereist
Nicht, weil an diesen Ort ein Buch spielte …
26. Leser haben ihre Stammautoren und wechseln nur selten
Ich bleibe gern bei meinen Stammautoren, bin aber ansonsten für alles offen und teste gern neue Autoren aus.
27. Leser besuche gerne Veranstaltungen rund um Bücher (ZB: Messen, Lesungen, Signierstunden….)
Eher weniger. Zuviele Menschen, zu wenig Zeit für’s Buch. Aber ich habe früher solche Veranstaltungen genutzt, um Leute zu treffen, die da gerne hingehen. 😉
28. Leser verleihen nur ungern ihre liebgewonnenen Bücher
Inzwischen verleihe ich eigentlich gar nicht mehr … Oder zumindest keine Bücher, die unersetzlich sind.
29. Leser sind Nachtmenschen
30. Leser würden sich nie von liebgewonnenen Büchern trennen

Ganz schön viele Treffer – sollte mir das zu denken geben? 😉

west.art Bücher mit Christine Westermann …

… wird eingestellt, teilte mir gestern das Börsenblatt mit! Für mich ein bedauerlicher Verlust. Ich habe zwar nur vier der fünf Sendungen gesehen, da diese kurzen, spätabendlichen Ausstrahlungen gern mal meiner Erinnerung entfleuchen, aber ich habe sie genossen.

Hier haben sich Menschen über Literatur unterhalten, denen man die Liebe zum Buch einfach glauben konnte. Übersprudelnd vor Mitteilungsdrang und Begeisterung, nicht immer einer Meinung, aber dafür mit Gefühl und Verstand nachvollziehbar, haben sich Christine Westermann und lit.Cologne-Leiter Werner Köhler (zusammen mit weiteren Gästen) über das Gelesene ausgetauscht.

Neben den Einblicken, die mir hier in Bücher gewährt wurden, über die ich sonst nicht so schnell gestolpert wäre, hat mir dieses ungekünstelte Miteinander gefallen. In dieser Sendung gab es keine lang vorbereiteten, überformulierten Aussagen zu den Büchern, keine gnädige Billigung der Tatsache, dass ein Leser auch mal Lust auf Unterhaltungsliteratur haben könnte, sondern einfach nur ein lebhafter Dialog, der von der gemeinsamen Begeisterung geprägt war.

Für mich war west.art Bücher eine kleine Perle unter den aktuellen Literatursendungen, die ich eindeutig vermissen werde …

Neuzugänge

Eigentlich will ich ja schon länger Rezis zu „Die Sturmrufer“ und „Im Bann des Fluchträgers“ schreiben. Beide Titel hatte ich aus der Bibliothek ausgeliehen und sie haben mir gut gefallen. Und ich war auch ganz sicher, dass ich die Kritiken schaffen würde, bevor meine beiden Tauschticket-Neuzugänge bei mir eintreffen. Aber meine Tauschpartner waren überraschend schnell und so lagen gestern diese beiden Bücher in meinem Briefkasten:

Wirklich hübsch finde ich die Cover zwar nicht, aber immerhin passen sie zusammen. 😉 Und auf den zweiten Band der Woran-Saga freu ich mich sehr, da mir Nina Blazons fantastische Welt ebenso wie ihr Schreibstil sehr gefällt! 🙂

Auf dem SuB landen die beiden Titel nicht, denn den einen Band habe ich ja gerade erst gelesen und der andere wird gleich nach „Heaven“ (und „Arkadien erwacht“ – das Buch muss ist der nächsten Woche zurück in die Bibliothek *g*) verschlungen.