Katja Brandis: Carags Verwandlung (Woodwalkers 1)

Ich weiß gar nicht, wo ich über diese Reihe gestolpert bin, aber da die Grundidee nett klang und die Bibliothek den ersten Band in der Onleihe hatte, habe ich mir den mal ausgeliehen. „Carags Verwandlung“ ist der erste Band der Woodwalkers-Serie von Katja Brandis (Sylvia Englert). Die Geschichte dreht sich im ersten Band um den jungen Carag, der ein (Gestalt-)Wandler ist. Seine Kindheit hat er gemeinsam mit seinen Eltern und seiner Schwester als Puma tief in den Wäldern verbracht, so dass ihm das Leben als Raubtier deutlich vertrauter ist als das Leben in seiner zweiten Gestalt als Mensch. Doch die Welt der Menschen reizt den Jungen so sehr, dass er sich mit elf Jahren von seiner Familie verabschiedet und versucht, sich ein Leben als Mensch aufzubauen.

Doch ganz so einfach ist es für ihn nicht, unter „normalen“ Menschen zu leben, und so ist er froh, als er herausfindet, dass es noch mehr Gestaltwandler (die sich selbst als Woodwalker bezeichnen) gibt. Carag bekommt sogar die Chance, mit vielen anderen Gestaltwandlern in einem Internat zu leben, wo er lernt, seine tierische und seine menschliche Seite im Gleichgewicht zu halten. Doch ganz so harmonisch ist das Leben unter seinesgleichen für Carag nicht, gibt es doch unter den Woodwalkern genauso Zu- und Abneigungen, Rassismus und Intoleranz wie unter den Menschen, und auch die Regeln der Schule selbst müssen eingehalten werden.

Insgesamt fand ich „Carags Verwandlung“ wirklich nett zu lesen – nett genug, um mir auch die beiden schon erschienen Fortsetzungen bei der Bibliothek vorzumerken -, aber es hat sich beim Lesen auch bemerkbar gemacht, dass die Geschichte für Kinder ab zehn Jahren konzipiert wurde, so dass für meinen Geschmack einige Wendungen in der Handlung zu simpel aufgelöst wurden. Es war nett, die Menschenwelt aus Carags Sicht wahrzunehmen und mit ihm zusammen all die verschiedenen Gestaltwandler kennenzulernen. Einige Elemente, die Katja Brandis in die Geschichte eingebaut hat, finde ich wunderbar stimmig, wenn es um Carags natürliche Reaktion auf bestimmte Dinge geht, oder um Vorlieben und Abneigungen seiner Mitschüler, wenn es um ihren Alltag, ihr Essen oder auch nur darum geht, mit wem sie sich anfreunden.

Auf der anderen Seite gibt es auch unheimlich viele Elemente, bei denen ich irritiert war und das Gefühl hatte, dass ein Puma da doch anders empfinden müsste. So gibt es eine Szene, in der Carag den Geruch einer Mitschülerin unerträglich findet, da sie in ihrer nichtmenschlichen Gestalt eine Ziege ist. So richtig es ist, dass ein Puma Düfte deutlich intensiver als ein Mensch wahrnimmt, so würde ich doch eher vermuten, dass er als fleischfressendes Raubtier den Geruch eines potenziellen Beutetiers eher als appetitlich denn als unangenehm empfinden würde. Das ist jetzt kein großes Problem innerhalb einer ansonsten netten und unterhaltsamen Handlung, aber es hat mich beim Lesen gestört, weil ich das Gefühl hatte, dass immer wieder ein gut geschriebener Moment, in dem Carag als Puma in Menschengestalt überzeugte, durch eine kurz darauf folgende unstimmige Szenen wieder zunichte gemacht wurde. Von diesem kleinen Kritikpunkt abgesehen fand ich es wirklich schön, was sich die Autorin für all die verschiedenen Gestaltwandler so für Eigenschaften ausgedacht hat, und bin neugierig darauf, wie sich die Geschichte im Laufe der Zeit noch entwickelt.

Lese-Sonntag im Juli

Es ist der 3. Sonntag im Juli und somit mal wieder Zeit für einen Lesetag. Genau genommen fühlt es sich für mich noch wie Samstag an, aber es ist nach Mitternacht und ich bleibe vermutlich noch eine Weile wach, um auf meinen Mann zu warten, der heute wieder einen Brettspieltag mit Kollegen hatte. Und da ich jetzt eh zum Buch greife, kann ich auch schon den Beitrag zum Lesetag anfangen. 😉 Es wird hier also im Laufe des Sonntags weitere Updates geben und wenn sich mir noch weitere Leute anschließen, verlinke ich sie am Ende dieses Posts.

Am Mittwoch hatte ich Fotos mit den Bücher gezeigt, die ich zu dem Zeitpunkt angefangen hatte. Inzwischen habe ich „Murder, Honey“ von Vinnie Hansen ausgelesen (bzw. die zweite Hälfte quergelesen) und „Woodwalkers 1 – Carags Verwandlung“ beendet (Rezi gibt es am Montag). Oh, und ich habe endlich wieder Hörbücher gehört – das erste Mal seit November letzten Jahres! Außerdem versuche ich jeden Tag eine Kurzgeschichte aus „Chicks Kick Butt“ zu lesen. Aktuell hänge ich bei „Monsters“ von Lilith Saintcrow. Ich habe das Gefühl, dass die Autorin die Geschichte in einer Welt spielen lässt, die ihren Lesern schon bekannt ist. Da ich aber diese Welt und ihre Gesetzmäßigkeiten nicht kenne, kann ich auf den ersten Seiten nur raten, dass die Protagonistin und die Leute, mit denen sie sich trifft, Vampire sind – und auf dieses „in der Luft hängen“ zu Beginn einer Kurzgeschichte hatte ich am Samstagmorgen beim Frühstück keine Lust. Bevor ich also heute beim Frühstück vor dem selben Problem stehe, gebe ich der „Monsters“ jetzt noch einmal eine Chance.

Update 1:40 Uhr

Am Ende war „Monsters“ ganz nett, aber ich glaube immer noch, dass mir Hintergründe fehlen, die dafür gesorgt hätte, dass ich mehr von der Geschichte gehabt hätte. Was ich wirklich schade finde und mich an die vorhergehende Geschichte („Hunt“ von Rachel Vincent) denken lässt, die mich wirklich mitgenommen hat, obwohl ich die Figuren ebenso wenig kannte wie Eleni und Wolf aus „Monsters“.

Und da gerade mein Mann zur Tür hereinkommt, wird es so langsam Zeit ins Bett zu gehen. Mal schauen, wann (und mit welchem Buch) ich nach meinem Nachtschlaf in den Tag starte.

Update 8:30 Uhr

So, da bin ich wieder. Zum Wachwerden starte ich mit einer Geschichte aus „Rise“ von Mira Grant (Seanan McGuire) in den Tag. „Rise“ ist eine Sammlung aller Kurzgeschichten, die die Autorin rund um ihre „Newsflesh“-Serie geschrieben hat. Nachdem ich im vergangenen Monat die ersten drei Teile der Serie gelesen hatte, wurde es Zeit mit dieser Anthologie zu beginnen. „San Diego 2014: The Last Stand of the California Browncoats“ erzählt von Zombies bei der San Diego Comic Con und die Geschichte ist mit gut 100 Seiten nicht gerade kurz. 😉

Update 10:45 Uhr

Hach, Seanan McGuire kann einfach schreiben und die Vorstellung, dass es einen Zombie-Ausbruch in einer Umgebung wie der Comic Con geben könnte, ist sehr, sehr gruselig. So viele Menschen auf so engem Raum – allerdings auch diverse Personen, die mit Waffen rumlaufen, weil das zu ihren Kostümen gehört – und so viele Möglichkeiten für amüsante Momente rund um die ganzen Fan-Gruppen (ein Hoch auf die Klingonen! *g*). Das war wirklich gut! 🙂

So langsam wird es Zeit für mich, mich um mein Frühstück zu kümmern. Parallel dazu werde ich vermutlich erst mal zu einer etwas leichteren Lektüre greifen (und sei es nur, weil mein Mann gerade zum Wachwerden „Bares für Rares“ schaut und mich damit ein bisschen vom Lesen ablenkt). Also werde ich entweder zu der Hellboy-Kurzgeschichte greifen, die mir mein Mann gerade ans Herz gelegt hat, oder zu „Heroine Worship“.



Update 14:00 Uhr

Inzwischen gab es für mich Frühstück und die Hellboy-Kurzgeschichte „Produce“ von Amber Benson, die mein Mann mir heute morgen ans Herz gelegt hat mit den Worten „Die beste Hellboy-Prosa, die ich je gelesen habe!“ Ganz so weit würde ich nicht gehen, aber ich kann verstehen, warum sie ihm so gut gefiel und ich liebe die ungewöhnliche Erzählperspektive, die die Autorin für die Geschichte gewählt hat. Dummerweise kann ich nicht mehr dazu sagen, weil bei der Kürze der Geschichte jede Aussage zum Inhalt wirklich zuviel verraten würde.

Danach habe ich mich ein bisschen online rumgetrieben (und da das Postfach schon wieder diverse Nachrichten anzeigt, werde ich das gleich auch noch weiter machen), etwas im Haushalt rumgewuselt und die Katze gefüttert. Wenn ich die Kommentare im Postfach „abgearbeitet“ habe, wird es wieder Zeit zum Buch zu greifen, und da ich mit meinen Pflichten für heute durch bin, kann ich den Rest des Tages auch dabei bleiben. (Es sei denn, ich werde von meinem Mann abgelenkt, der gerade Demonstrationsschilder für Plastik-Kultisten bastelt. *g*)

Update 17:45 Uhr

Seit dem letzte Update habe ich die Kurzgeschichte „Vampires Prefer Blondes“ von P. N. Elrod (aus „Chicks Kick Butt“ gelesen. Die Geschichte spielt in den 1930er Jahren in den USA und die Protagonistin ist Sängerin in einem Nachtklub – ich mochte ihre Erzählstimme sehr und die Handlung an sich war auch sehr nett, allerdings wäre die Geschichte noch besser, wenn der Teil mit den Vampiren nicht schon im Titel verraten worden wäre. Hätte man das offen gelassen, bis es in der Handlung vorkommt, hätte ich das besser gefunden. Während ich las, hat mein Mann immer wieder Aufmerksamkeit eingefordert, damit ich seine Demo-Schilder begutachte. Ich mag es, wenn mein Mann sich mit solchem Blödsinn beschäftigt. 😀

Den Rest des Nachmittags habe ich mit „Fifth Quarter“ von Tanya Huff verbracht. Der zweite Band der Quarters-Serie spielt in der selben Welt wie „Sing the Four Quarters“, aber zu einer deutlich späteren Zeit und in einem anderen Teil der Welt. Wie schon beim ersten Buch wechselt die Autorin regelmäßig die Perspektive, so dass man als Leser eine Geschichte von verschiedenen Seiten erzählt bekommt. Etwas pikant ist dabei, dass sich durch einen Vorfall zu Beginn der Handlung zwei Geschwister einen Körper teilen müssen und der Bruder die ganze Zeit seine Schwester auffordert die Person zu verführen, die seinen Körper in Besitz genommen hat. Er argumentiert damit, dass es ja nur sein Körper ist und nicht er selbst, während diese Tatsache für seine Schwester vollkommen ausreicht, um schon Probleme mit den Gedanken an Sex zu haben. Bevor ihr jetzt denkt, es dreht sich alles nur um das Liebesleben der Protagonisten: Die Handlung – von der ich bislang ungefähr ein Drittel kenne – dreht sich um den Missbrauch von Macht, um die Folgen, die eine Art Unsterblichkeit mit sich bringen kann, um die verzweifelte Suche nach dem Grund für dem Tod von vielen Babys und viele andere Dinge. Ich mag diese Mischung aus Szenen, bei denen ich traurig oder bedrückt vor den Sätzen sitzt, und Momenten, die mich zum Schmunzeln bringen. Wenn ich richtig informiert bin, dann wird die Handlung aus „Fifth Quarter“ im nächsten Teil der Serie fortgesetzt. Ich hoffe nur, dass es am Ende keinen Cliffhanger gibt, denn dann müsste ich wohl in den nächsten Tagen meinen Buchetat für August anbrechen. 😉

Bis zum Abendessen schaue ich mal, ob es Updates bei den anderen Blogs gibt …

Update 20:00 Uhr

Uh, die Wettervorhersage eben hat mir gründlich die Laune verhagelt, nachdem ich mich in der vergangenen Wochen endlich etwas von der Hitze erholt hatte. Für die kommende Woche sind für unsere Gegend Temperaturen um die 35 Grad und Nachttemperaturen über 20 Grad angekündigt, dabei ist die Temperatur in der Wohnung erst Freitagnacht endlich auf erträgliche 26 Grad gewandert … Nun gut, ich muss vermutlich nur noch zwei Monate überstehen, bis mir das Wetter wieder entgegenkommt.

Beim Essen habe ich heute darüber nachgedacht, dass ich wirklich selten Lust auf „Kindheitsessen“ habe, aber wenn diese Lust aufkommt, dann muss ich sie auch stillen. Dieses Mal Kartoffelsalat wie meine Mutter ihn gemacht hätte (nur dass ich die Mayonnaise mit Joghurt mische, damit das Ganze nicht so pappig und verträglicher ist) und dazu den Rest vom gestrigen Fladenbrot. Außerdem haben wir eine Folge „Kids Backing Challenge“ geschaut. Es ist immer wieder beeindruckend, wie diese zehn- bis dreizehnjährigen Kinder backen können und das dann auch noch unter Zeitdruck.

Aber jetzt wird es wieder Zeit zu lesen – ich bin mir nur noch nicht sicher, zu welchem Buch ich greifen soll.

Update 22:45 Uhr

Ich habe dann zu „Darkbeast Rebellion“ von Morgan Keyes gegriffen.  Den ersten Band („Darkbeast“) hatte ich im Dezember vor 1 1/2 Jahren gelesen, was schon zeigt, dass der zweite Teil schon eine Weile auf meinem SuB liegt. Ich mochte den ersten Roman, aber ich wusste, ich brauche die richtige Stimmung für diese Art von Geschichte. Aktuell passt es überraschenderweise, vielleicht weil ich mich so nach dem Winter sehne und das Buch voller Schnee und Kälte ist, was ich sehr genieße. Wobei ich zugebe, dass ich ungern um mein Leben bangen würde, weil ich hungere und friere. 😉 Keara ist immer noch eine sperrige Protagonistin, misstrauisch, eifersüchtig und ich würde sie ab und an gern schütteln, aber das macht sie auch zu einer überzeugenden Figur. Doch so sehr ich gerade in der Geschichte drin bin, so langsam wird es nach der kurzen Nacht Zeit für mein Bettchen.

Zum Schluss noch ein Foto von Christie, da sie gerade ausnahmsweise weder auf mir sitzt, noch durch die Gegend düst. 😉 Es war wieder schön mit euch heute gemeinsam zu lesen!

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Heutige Mitleser:

Neyasha
Kiya
Natira
Sayuri

Leseeindrücke – Die „Cozy“-Variante (2)

Nachdem ich im Juni meine Eindrücke zu den ersten fünf Romanen von „Sleuthing Women – 10 First-in-Series Mysteries“ veröffentlicht hatte, gibt es hier meine Anmerkungen zu den restlichen Geschichten aus dem Bundle.

6. Susan Santangelo: Retirement Can Be Murder (A Baby Boomer Mystery 1)

Was für eine öde Geschichte! Die Protagonistin Carol befürchtet, dass ihr Mann Jim vorzeitig in den Ruhestand gehen will und dann ihren Tagesablauf stören würde, weshalb sie ihn dazu bringt, zu einem „Retirement Coach“ zu gehen. Dummerweise wird dieser Coach dann ermordet und ihr Mann steht (angeblich) als Hauptverdächtiger da. Ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, ob er wirklich verdächtigt wird oder ob nur seine Frau befürchtet, dass dem so ist. Ich habe den Roman abgebrochen, nachdem ich neun Kapitel durchgehalten habe von dem ersten Absatz mit „ein Mord ist passiert“ über „das geschah in den Wochen davor“ bis „ein Mord ist passiert und mein Mann benimmt sich nicht so, wie ich das erwarte“.

Als auch im zehnten Kapitel nichts anderes passierte, als dass Carol über ihren Mann meckerte und Jim Carol ständig erzählte, dass sie keine Ahnung habe, alles überdramatisieren würde und überhaupt doof sei (nicht wortwörtlich, aber es schwang in den Dialogen mit), habe ich die Nase voll gehabt. Ich hätte noch etwas mehr Geduld mit der Geschichte gehabt, wenn ich auch nur eine einzige Person sympathisch gefunden hätte oder die Autorin mir zumindest gezeigt hätte, dass Carol und Jim ein bisschen Zuneigung zueinander empfunden hätten. Aber ohne einigermaßen nette Figuren und ohne nennenswerte Handlung sehe ich nicht ein, dass ich mich durch den Rest der 230 Seiten quälen soll.



7, Mary Kennedy: Dead Air (A Talk Radio Mystery 1)

„Dead Air“ fing eigentlich nett an. Die Protagonistin ist eine Psychologin, die vor einiger Zeit ihre Praxis aufgeben hat und nun eine tägliche Psychologie-Radiosendung moderiert. Die ersten Seiten fand ich unterhaltsam, die Protagonistin okay und dass sich der Mordfall um einen Selbsthilfe-Guru dreht, fand ich im Prinzip auch nicht schlecht. Dummerweise gingen mir die Protagonistin sowie ihre Mutter und der ermittelnde Polizist schon nach sehr, sehr kurzer Zeit auf die Nerven. Ein typischer Fall von „Protagonistin glaubt, dass die Polizei ihre Arbeit nicht richtig macht“ kombiniert mit „Protagonistin hat keine drei Wörter mit dem Polizisten gesprochen, würde aber auf der Stelle mit ihm ins Bett gehen, weil er so gut aussieht“ und dazu noch eine Prise von „Polizist denkt, dass Psychologen nur dazu da sind, um von Anwälten für Aussagen bezahlt zu werden, die der Polizei das Leben schwer machen“. Da ich mir das nicht länger antun musste, ging es weiter zum nächsten Krimi!




8. R.P. Dahlke: A Dead Red Cadillac (A Dead Red Mystery 1)

Endlich mal wieder eine Geschichte, die ich mochte! Die Protagonistin Lalla ist ein zweimal geschiedenes Ex-Model, das vor einiger Zeit die „crop duster“-Firma (ich glaube nicht, dass es dafür einen deutschen Begriff gibt) des Vaters übernommen hat. Sie ist vor kurzem mit dem Flugzeug abgestürzt und hat sich dabei zum Glück nur den Fuß gebrochen. Das wäre eigentlich Aufregung genug, doch dann wird eine Bekannte von ihr ermordet in Lallas rotem Caddy aufgefunden. Um zu beweisen, dass weder sie noch diverse andere Personen mit dem Mord zu tun haben, beginnt Lalla herumzuschnüffeln.

Ich muss gestehen, dass es ein paar Aspekte an „A Dead Red Cadillac“ gab, die mich bei einer anderen Autorin vermutlich gestört hätten, die ich hier aber angesichts der Protagonistin stimmig dargestellt fand. So ist Lalla besessen von ihrem anstehenden vierzigsten Geburtstag und unternimmt die eine oder andere unüberlegte Aktion, weil sie ihrem Kindheitsfreund Caleb, der der örtliche Sheriff ist, etwas beweisen will. Da diese Handlungselemente aber gut zu Lallas Persönlichkeit passen und so geschrieben wurden, dass ich sie nicht als peinlich empfand, habe ich mich bei diesem Krimi wirklich gut unterhalten gefühlt. Ich mochte die Figuren und ich mochte die Art und Weise, wie der aktuelle Mordfall mit Ereignissen aus der Vergangenheit verknüpft war. Das war wirklich nett zu lesen.

9. Heather Haven: Murder is a Family Business (An Alvarez Family Murder Mystery 1)

Diese Geschichte mochte ich nicht nur, die fand ich sogar richtig gut! Die Protagonistin Liana Alvarez ist eine Privatdetektivin, die für die familieneigene auf Computerkriminalität spezialisierte Firma arbeitet. Als ihre Mutter sie auf den vermutlich untreuen Ehemann einer Freundin ansetzt, stolpert Liana über die erste Leiche ihres Lebens und ist dementsprechend schockiert. Da sie sich fragt, ob sie diesen Tod irgendwie hätte verhindern können, lässt sie dieser Mord nicht los, und so ermittelt sie in Bereichen, die für die Polizei nicht relevant sind. Liana will weder der Polizei in die Quere kommen, noch hat sie das Gefühl, sie würde den Job besser machen als die Polizisten, sie geht nur kleinen Details nach, die auf den ersten Blick nicht viel mit dem Mord zu tun haben.

Ich mochte nicht nur die Protagonistin und ihre Familie (endlich mal eine wunderbar normale warmherzige Familie, die zwar nicht immer einfach ist, aber nicht so übertrieben oder lächerlich dargestellt wurde), sondern auch den Ton, in dem die Geschichte erzählt wurde. Und obwohl für den Leser sowohl das „Geheimnis“ des Ermordeten als auch der Täter selber recht offensichtlich waren, gab es genügend weitere Elemente, die für Spannung gesorgt haben, so dass ich diese unübersehbaren Hinweise auf die Auflösung locker verzeihen konnte. Ich habe mich mit dieser Geschichte so gut unterhalten gefühlt, dass ich direkt nach dem Beenden von „Murder is a Family Business“ gleich den folgenden Teil der Serie gekauft habe.

10. Vinnie Hansen: Murder, Honey (A Carol Sabala Mystery 1)

Es gab eine Menge Dinge, die ich an dieser Geschichte nicht mochte, obwohl sie nicht richtig schlecht war. Aber es gefiel mir nicht, wie die Protagonistin Carol mit anderen Menschen umging, und ich fand die Darstellung einer Restaurantküche nicht besonders glaubwürdig, was ein Problem war, da der größte Teil der Handlung dort spielte. Dann hat mich auch noch die Handlung selbst einfach gleichgültig gelassen, so dass ich am Ende nur noch quer gelesen habe, um herauszufinden, wer den Chefkoch umgebracht hat. Das war definitiv nicht meine Art von Krimi …

Normalerweise …

… lese ich nicht nicht besonders viele Bücher parallel. Auch lese ich in der Regel mehr Bücher, als ich auf dem Blog rezensiere. Was dafür sorgt, dass ich unter normalen Umständen immer ein paar Texte in Reserve habe, falls ich eine Phase habe, in der ich nicht zum Schreiben komme. Dummerweise läuft es gerade bei mir nicht normal, so dass ich einen Haufen angefangener Bücher habe und dafür gerade keine Rezension zum Veröffentlichen. 😉

Aber vielleicht interessiert euch ja der Stapel angefangener Bücher, der mich gerade beschäftigt?

Dank des warmen Wetters sind erstaunlich viele eBooks dabei,
weil sich da beim Lesen nicht die Seiten wellen. 😉

Alex Grecian: The Yard (Scotland Yard’s Murder Squad Series 1)

Vor einem Jahr habe ich mit „The Harvest Man“ einen Wühltischfund gelesen, der mir so gut gefallen hatte, dass ich auch die weiteren Bände der „Scotland Yard’s Murder Squad Series“ lesen wollte. Da „The Yard“ der erste Teil der Reihe ist, fiel es mir dieses Mal deutlich leichter, die verschiedenen Figuren zuzuordnen und mich auf die Geschichte einzulassen, obwohl die Handlung selbst sich unter anderem um die Entführung und die Misshandlung von Kindern dreht, was nicht gerade mein bevorzugtes Krimithema ist. Doch zu Beginn der Geschichte wird erst einmal der Leichnam eines ermordeten Polizisten gefunden. Inspector Little war Teil der – nach den Ereignissen rund um Jack the Ripper – neu eingerichteten „Murder Squad“ und wurde mit einem spitzen Gegenstand erstochen. Besonders erschreckend für seine Kollegen ist die Tatsache, dass der Mörder die Augen und den Mund des Getöteten zugenäht hat.

Mit den Ermittlungen wird Detective Inspector Walter Day beauftragt. Er ist das neuste Mitglied der „Murder Squad“ und gerade erst mit seiner Frau Claire nach London gezogen, und so bekommt man als Leser einiges über ihn und sein Privatleben mit. Neben seiner Perspektive kann man auch noch die von Constable Nevil Hammersmith und die des Mörders verfolgen, wobei es auch immer wieder kleine Szenen gibt, in denen man die Tätigkeiten anderer Personen mitbekommt. So entsteht für den Leser ein Gesamtbild, das den ermittelnden Polizisten fehlt, was die Spannung aber nicht mildert. Denn es geht in den Romanen von Alex Grecian weniger darum herauszufinden, wer etwas getan hat, als darum warum etwas getan wurde und wie der Verbrecher doch noch gefunden und überführt werden kann.

Alex Grecian beweist bei „The Yard“ ein Händchen für die verschiedenen Charaktere und ich mochte es sehr, wie er glaubwürdige – und zum Großteil sympathische – Figuren erschafft. Gerade unter den Polizisten gibt es viele verschiedene Typen, die alle ihre eigene Art haben, um mit ihrer endlosen und frustrierenden Arbeit fertig zu werden. In meiner Rezension zu „The Harvest Man“ hatte ich angemerkt, dass mich der Roman ein wenig an Anne Perry erinnerte, aber eigentlich finde ich die Geschichten von Alex Grecian deutlich besser. Der Autor erschafft ein deutlich vielfältigeres Bild von London im Jahr 1889, als es Anne Perry in den von mir gelesenen Büchern getan hat, und führt den Leser nicht nur durch die diversen gesellschaftlichen Schichten (wobei man es eher wenig mit den vermögenderen Teilen der Londoner Bevölkerung zu tun bekommt), sondern vermittelt mir das Gefühl, dass seine Figuren den angemessenen Wissensstand für diese Zeit haben und auch dementsprechend denken und handeln.

So viel Spaß mir das Lesen von „The Yard“ gemacht hat, so gibt es eine Sache, die mir bei den Romanen von Alex Grecian wirklich fehlt, und das ist ein Nachwort, in dem der Autor etwas über seine Recherche schreibt. Ich würde gern wissen, wieso er bestimmte Ermittlungsmethoden erwähnt hat (wenn auch nur als spinnerte Idee des „Polizeiarztes“ Dr. Kinsley) oder welche Quellen er herangezogen hat, um über bestimmte Aspekte des Lebens in London im Jahr 1889 zu recherchieren. Und ich würde wirklich gern wissen, ob die Monate nach den Jack-the-Ripper-Morden für die Polizei so schwierig waren wie in dieser Geschichte beschrieben. Ich mag es einfach, wenn mir ein Autor am Ende eines guten historischen Romans erzählt, wo er sich vielleicht Freiheiten genommen hat und was ich als historisch korrekte Darstellung ansehen darf. Gerade wenn es um die Weiterentwicklung der Polizeiarbeit geht, gibt es doch eine Menge Dinge, die für uns heute selbstverständlich sind, die aber vor gut hundert Jahren noch absolutes Neuland waren und nicht ernst genommen wurden. Außerdem sind solche informativen Anhänge für mich auch immer wieder eine gute Quelle, um interessante Sachbücher für die Merkliste zu finden. So musste ich mich erst einmal damit begnügen, den zweiten Teil der Reihe auf die Liste zu setzen, weil ich auf jeden Fall wissen will, wie es mit Inspector Day und seinen Kollegen weitergeht.

1450

Das hier ist mein 1450ster Blogbeitrag – und ja, ich weiß, dass das kein „richtiges Jubiläum“ ist, doch als ich vor ein paar Tagen vollkommen übermüdet dachte, dass mir bei 1444 veröffentlichten Beiträgen nur noch 6 bis zur 1500 fehlen würden, habe ich mir ein paar Gedanken zu meinem Blog gemacht. Und da ich zur Zeit etwas sentimental gestimmt bin, veröffentliche ich diese Gedanken eben als 1450sten Beitrag. 😉

Als ich vor fast acht Jahren mit dem Blog anfing, habe ich vorher nicht lange nachgedacht, was ich damit tun wollte. Ich hatte einfach nur das Bedürfnis, mich über Bücher zu unterhalten, war mitten im Umzugsstress (was immer ein guter Grund ist, um ohne großes Nachdenken ein größeres Projekt zu beginnen) und etwas frustriert von der Organisation einer Online-Seite, für die ich Rezensionen schrieb. Meine ersten Posts waren deutlich kürzer, als es meine heutigen Beiträge sind, aber im Prinzip stand von Anfang an fest, dass Bücher, Katzen und ein kleiner Teil meines Lebens hier ihren Platz finden würden. Inzwischen habe ich nur noch eine Katze statt vier, und so viel passiert in meinem Leben nicht, dass ich regelmäßig davon erzählen könnte, aber über Bücher kann ich ja immer reden – da geht mir der Stoff nicht so schnell aus.

Damals hatte ich Glück, da ich relativ schnell eine Handvoll Bloggerinnen kennenlernte, mit denen ich mich gut verstand und die regelmäßig bei mir kommentierten. Aus diesem Kontakt sind Freundschaften entstanden, die ich so nicht erwartet hätte und die zum Teil auch noch Bestand haben, obwohl sich das Leben dieser Personen in den letzten Jahren deutlich verändert hat. Mehr Arbeit, mehr Familie oder einfach andere Interessen haben dafür gesorgt, dass ein Großteil dieser Bloggerinnen heute kaum noch bloggt oder kommentiert. Manche sind auch nur weitergewandert zu Instagram, und weil das für mich kein Blog-Ersatz sein kann, haben sie mich damit abgehängt.

Ich vermisse diese Bloggerinnen und unseren regelmäßigen intensiven Austausch, und oft genug habe ich das Gefühl, dass ich hier für mich alleine (und die diversen Spambots) schreibe. Aber das ist auch okay, denn so wichtig diese Personen für mich und meinen Blog sind, so blogge ich doch in erster Linie für mich. Ich blogge, damit ich die Dinge, die mir durch den Kopf gehen, loswerden kann. Und ich blogge, um einen Ort für meine Erinnerungen zu haben – denn auch wenn ich die Sachen, die doch zu persönlich sind, hier nicht erzähle, so gibt es immer wieder Beiträge, die mich an Ereignisse oder Personen erinnern, oder in denen ich euch vielleicht nicht mehr erzählt habe als „war mit dem Kater beim Tierarzt“, „erwarte Besuch“ oder „habe einen Roman gelesen“, die aber in meiner Erinnerung ausdrücken „ich habe große Angst“, „ich hatte eine wundervolle Woche“ oder „ich habe in letzter Zeit intensiv über ein bestimmtes Thema nachgedacht“.

Ich brauche keine Unmengen an Lesern, das würde mir zu unpersönlich. Aber es wäre schön, wenn ich wieder ein paar Leute finden würde, die mit mir reden mögen – auch weil ich merke, dass ich selbst inzwischen leiser werde, wenn ich andere Blogs besuche. Aber selbst wenn das nicht passiert, so kann ich mir nicht vorstellen, dass ich so schnell mit dem Bloggen aufhöre, denn es hängen zu viele Erinnerungen an diesem Blog und jedes Mal, wenn ich einen Text veröffentliche, besteht schließlich die Chance, dass ich jemanden finde, der sich mit mir darüber unterhalten mag.

Stephanie Burgis: The Dragon with a Chocolate Heart

Seitdem mir die „Kat, Incorrigible“-Titel von Stephanie Burgis so gut gefallen haben, folge ich der Autorin auf Twitter und habe dadurch schon vor der Veröffentlichung einiges über ihren neuen Roman „The Dragon with a Chocolate Heart“ erfahren. Diese kleinen Informationen über die Geschichte haben dafür gesorgt, dass ich wirklich ungeduldig auf das Buch gewartet habe – und im Prinzip in dem Moment mit dem Lesen anfing, in dem mir der Fahrradkurier mein Exemplar überreichte. „The Dragon with a Chocolate Heart“ wird aus der Perspektive von Aventurine erzählt, die das jüngste Mitglied einer stolzen Drachenfamilie ist. Bis zu dem Tag, an dem die Geschichte beginnt, hat Aventurine noch keinen Schritt außerhalb der Höhle gemacht, in der ihre Familie lebt, da ihre Schuppen noch weitere 30 bis 100 Jahre Zeit benötigen, um so weit auszuhärten, dass sie fliegen und auf die Jagd gehen kann.

Doch Aventurine ist ungeduldig, sie langweilt sich in der Höhle und kann nicht verstehen, dass ihr älterer Bruder kein Problem mit dieser erzwungenen Untätigkeit hat. Angetrieben von ihrer Ungeduld beschließt Aventurine, dass sie ihrer Familie beweisen muss, dass sie selbstständig genug für ein Leben außerhalb der Höhle ist. Dummerweise endet ihr erster Jagdversuch damit, dass sie sich – verzaubert durch eine magische heiße Schokolade – in der Gestalt eines ungefähr zwölfjährigen Mädchens wiederfindet. Unter diesen Umständen kann sie nicht zurück zu ihrer Drachenfamilie und muss einen Weg finden, wie sie unter Menschen überleben kann – und dann ist da noch diese neuentdeckte Leidenschaft für Schokolade!

Es hat mir so viel Spaß gemacht, Aventurine bei ihren Erlebnissen in der Stadt zu begleiten, und ich mochte ihre Gedanken so sehr. Sie ist nicht dumm und viele Dinge kann sie sich selbst zusammenreimen oder muss nur einmal sehen, wie Menschen damit umgehen, um sich eine Meinung dazu zu bilden. Auf der anderen Seite gibt es sehr viele Elemente im Leben der Menschen, die für ein Drachenmädchen absolut unverständlich sind (unter anderem die Neigung zu eintöniger Kleidung, wo doch prachtvoll gefärbte Schuppen der Stolz eines jeden Drachen sind). Stephanie Burgis hat dabei für meinen Geschmack ein gutes Gleichgewicht gefunden zwischen den für Aventurine akzeptablen und irritierenden Aspekten des menschlichen Lebens und ich mochte es, dass die ungewöhnliche Denkweise des Drachenmädchens immer wieder Ereignisse in Bewegung setzte, die ihre ganze Umgebung aufrüttelten.

„The Dragon with a Chocolate Heart“ ist ein Kinderbuch und dementsprechend einfach ist die Handlung eigentlich gestrickt, aber es gibt so viele wunderbare kleine Szenen rund um die Suche nach einer Tätigkeit, die Aventurine mit Leidenschaft erfüllt, rund um die Herstellung von heißer Schokolade, um die Freundschaft zwischen dem Drachemädchen und ihrer menschlichen Freundin Silke und um die Widersinnigkeit von Standesregeln, Politik und Geschäftsgebaren. Mir sind beim Lesen sehr viele Figuren ans Herz gewachsen und ich muss zugeben, dass ich mir die ganze Zeit vorgestellt habe, was wohl Hayao Miyazaki für einen Film aus dieser Geschichte machen würde. Dieser Roman ist mit seiner wunderbar temperamentvollen und selbstbewussten Protagonistin, den vielen liebevollen Details und der Magie der Schokolade eindeutig eine Wohlfühlgeschichte, die ich bestimmt noch häufiger genießen werde (und das nächste Mal am Besten im Winter mit einer Tasse heißer Schokolade vor der Nase 😉 ).

Neuzugänge April und Juni 2017

Ich versuche weiterhin bei meinen Neuzugängen eine Mischung aus „Reihen-/Autorenvervollständigung“ und Neuentdeckungen auf die Reihe zu bekommen. Aber ich merke schon, dass ich momentan eher dazu neige zu vertrauten Autoren zu greifen. Neuentdeckungen bergen schließlich immer das Risiko, dass weitere Bände auf der Wunschliste landen. 😉

Diana Wynne Jones: The Dark Lord of Derkholm
Diana Wynne Jones: Year of the Griffin

Im April gab es weiteren Zugang zu meiner Diana-Wynne-Jones-Sammlung, da ich es gerade so angenehm finde, wenn ich Romane von ihr für Schlechte-Laune-Phasen auf Vorrat habe. 😉

Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
Stephanie Burgis: The Dragon with a Chocolate Heart
Diana Wynne Jones: The Ogre Downstairs
Claire Legrand: Some Kind of Happiness
Kazuto Tatsuta: Reaktor 1F – Ein Bericht aus Fukushima Teil 3 (Manga)

Außerdem hatte ich im April zwei weitere Titel bestellt, weil ich hoffte, dass ich sie dann pünktlich zum Erscheinungstermin im Mai bekommen würde. Dummerweise hat der Importeur meines Buchhändlers das nicht so recht auf die Reihe bekommen, weshalb ich auf das eine Buch immer noch warte, während das andere erst im Juni ankam. So gab es im Juni nicht nur dank eines geschenkten Gutscheins ein paar mehr Bücher als sonst in einem Monat.

Mit „Within the Sanctuary of Wings“ habe ich nun alle Lady-Trent-Titel im Haus und auch der Manga schließt eine Reihe ab. Zu Diana Wynne Jones muss ich ja wohl nichts mehr sagen und „The Dragon with a Chocolate Heart“ ist das neuste Kinderbuch von Stephanie Burgis, deren magischen Geschichten ich im vergangenen Dezember für mich entdeckt habe. Auch „Some Kind of Happiness“ ist für eher jüngere Leser und ein reiner Klappentext-/Coverkauf für mich – ich bin schon sehr gespannt, ob die Geschichte so gut ist wie erhofft.

Gelesen: April, Mai und Juni 2017

Frühere Statistiken sind unter „Diverses“ zu finden.

Bücher:

  1. Adele Abbott: Witch Is When It All Began (A Witch P.I. Mystery 1)
  2. Katherine Addison: Der Winterkaiser 
  3. Annabeth Albert/Wendy Qualls: Save the Date
  4. Judy Alter: Skeleton in a Dead Space (A Kelly O’Connell Mystery 1)
  5. Ilona Andrews: Clean Sweep (Innkeeper Chronicles 1)
  6. Ilona Andrews: Sweep in Peace (Innkeeper Chronicles 2)
  7. Illona Andrews: One Fell Sweep (Innkeeper Chronicles 3)
  8. Stefan Bachmann: Die Seltsamen
  9. M. C. Beaton: Agatha Raisin und der tote Richter (Agatha Raisin 1)
  10. M. C. Beaton: Agatha Raisin und die Tote im Feld (Agatha Raisin 4)
  11. Stephanie Burgis: The Dragon with a Chocolate Heart
  12. Caroline Carlson: Der weltbeste Detektiv
  13. Elizabeth Daly: Das Buch des Toten
  14. Jared Diamond: Guns, Germs and Steel – A Short History of Everybody for the Last 13000 Years
  15. Jennifer Estep: Dark Heart of Magic (Black Blade 2)
  16. Jennifer Estep: Bright Blaze of Magic (Black Blade 3)
  17. Anthony Francis: Liquid Fire (Skindancer 3)
  18. Nell Goddin: The Third Girl (Molly Sutton 1)
  19. Mira Grant: Feed (Newsflesh 1)
  20. Mira Grant: Deadline (Newsflesh 2)
  21. Mira Grant: Blackout (Newsflesh 3)
  22. S. E. Grove: Weltenriss – Die Karten der verlorenen Zeit
  23. Georgette Heyer: Vorsicht, Gift!
  24. Georgette Heyer: Der Page und die Herzogin
  25. Keigo Higashino: Ich habe ihn getötet (Inspektor Kaga)
  26. Patricia Highsmith: Die Augen der Mrs. Blynn
  27. Tom Hillenbrand: Gefährliche Empfehlung (Xavier Kieffer 5)
  28. Emma Hooper: Etta und Otto und Russell und James
  29. Tanya Huff: Sing the Four Quarters (Quarters 1)
  30. Jonnie Jacobs: Murder Among Neighbors (A Kate Austen Suburban Mystery 1)
  31. Diana Wynne Jones: A Tale of Time City
  32. Diana Wynne Jones und Ursula Jones: The Islands of Chaldea
  33. M.R.C. Kasasian: Mord in der Mangle Street
  34. Rasha Khayat: Weil wir längst woanders sind
  35. Mindy Klasky: Girl’s Guide to Witchcraft (Jane Madison Series 1)
  36. Lynn Kurland: Star of the Morning (The Nine Kingdoms 1)
  37. Emily Larkin: Maythorn’s Wish (The Fey Quartet 1)
  38. Emily Larkin: Hazel’s Promise (The Fey Quartet 2)
  39. Emily Larkin: Ivy’s Choice (The Fey Quartet 3)
  40. Emily Larkin: Larkspur’s Quest (The Fey Quartet 4)
  41. Emily Larkin: Unmasking Miss Appleyby (Baleful Godmother 1)
  42. Emily Larkin: Resisting Miss Merryweather (Baleful Godmother 2)
  43. Emily Larkin: Trusting Miss Trentham (Baleful Godmother 3)
  44. Emily Larkin: Claiming Mister Kemp (Baleful Godmother 4)
  45. Mackenzie Lee: Cavaliersreise – Die Bekenntnisse eines Gentleman
  46. Alexander McCall Smith: Ein Koch für Mma Ramotswe (No. 1 Ladies‘ Detective Agency 3)
  47. Camille Minichino: The Hydrogen Murder (A Periodic Table Mystery 1)
  48. Moira J. Moore: Resenting the Hero
  49. Marie-Sabine Roger: Das Labyrinth der Wörter
  50. Brandon Sanderson: The Rithmatist
  51. Rebecca Solnit: Wenn Männer mir die Welt erklären
  52. Brett J. Tally (Hrsg.): Limbus Inc. III
  53. Patricia Wentworth: The Red Lacquer Case
  54. Lois Winston: Assault With a Deadly Glue Gun (An Anastasia Pollack Crafting Mystery Book 1)

Kurzgeschichten:

  • M. C. Beaton: Agatha Raisins erster Fall (Agatha Raisin)
  • Seanan McGuire: The Way Home (Alice Healy and Thomas Price 1)
  • Seanan McGuire: The Lay of Land (Alice Healy and Thomas Price 2)
  • Seanan McGuire: The Recitation of the Most Holy and Harrowing Pilgrimage of Mindy and Also Mork
  • Seanan McGuire: The Ghosts of Bourbon Street (Verity Price and Dominic DeLuca 1)
  • Seanan McGuire: Midway Relics and Dying Breeds
  • Seanan McGuire: Cabbages and Kings
  • Seanan McGuire: #CONNOLLYHOUSE #WESHOULDNTBEHERE
  • Seanan McGuire: Shore to Shore
  • Paige Shelton: Red Hot Deadly Peppers (A Farmers Market Mystery)

Comics/Manga:

  • Ed Brubaker/Sean Phillips: Criminal 1 (Comic)
  • Ed Brubaker/Sean Phillips: Criminal 2 (Comic)
  • Ed Brubaker/Sean Phillips: Criminal 3 (Comic)
  • Ed Brubaker/Sean Phillips: Criminal 4 (Comic)
  • Ed Brubaker/Sean Phillips: Criminal 5 (Comic)
  • Ed Brubaker/Sean Phillips: Criminal 6 – Lawless 1 (Comic)
  • Ed Brubaker/Sean Phillips: Criminal 7 – Lawless 2 (Comic)
  • Ed Brubaker/Sean Phillips: Criminal 8 – Lawless 3 (Comic)
  • Ed Brubaker/Sean Phillips: Criminal 9 – Lawless 4 (Comic)
  • Ed Brubaker/Sean Phillips: Criminal 10 – Lawless 5 (Comic)
  • Ed Brubaker/Steve Epting: Velvet 1 – Before the Living End (Comic)
  • Ed Brubaker/Steve Epting: Velvet 2 – The Secret Lives of Dead Men (Comic)
  • Ed Brubaker/Steve Epting: Velvet 3 – The Man who stole the World (Comic)
  • Jiro Taniguchi: Bis in den Himmel (Manga)
  • Jiro Taniguchi: Der Kartograph (Manga)
  • Kazuto Tatsuta: Reaktor 1F – Ein Bericht aus Fukushima 1 (Manga)
  • Kazuto Tatsuta: Reaktor 1F – Ein Bericht aus Fukushima 2 (Manga)
  • Kazuto Tatsuta: Reaktor 1F – Ein Bericht aus Fukushima 3 (Manga)
  • Kelly Thompson/Brianne Drouhard: Mega Princess 1 (Comic)
  • Kelly Thompson/Brianne Drouhard: Mega Princess 2 (Comic)
  • Kelly Thompson/Brianne Drouhard: Mega Princess 3 (Comic)
  • Kelly Thompson/Brianne Drouhard: Mega Princess 4 (Comic)
  • Kelly Thompson/Brianne Drouhard: Mega Princess 5 (Comic)
  • Jeremy Whitley/M. Goodwin: Princeless 1 – Save Yourself (Comic)



Hörbücher/Hörspiele:

Angefangene und abgebrochene Bücher/Hörbücher zähle ich in der Monatsstatistik nicht mit. Dafür kommen auch die Titel auf die Liste, die ich innerhalb kurzer Zeit doppelt lese (oder höre).

Juli-SuB 2017

Mein Sommerthema ist in diesem Jahr eindeutig „mir ist zu warm, um etwas anderes zu machen als zu lesen“. 😉 Vor allem abends habe ich oft zum Buch gegriffen, während mein Mann sich von japanischen Serien beschallen ließ. Das Licht des Fernsehers reicht nämlich bei einer sehr groß eingestellten Schrift immerhin dazu aus, dass ich ein eBook lesen kann, während wir das Licht ausgeschaltet haben, um beim Lüften keine Insekten anzuziehen. Insgesamt komme ich im Juni auf 19 (zum Teil sehr dünne) Bücher, 2 Kurzgeschichten, 3 Manga und 4 Comics. Eigentlich wolle ich auch endlich die „Codex Alera“-Bände vom SuB befreien, aber da ich Band 2 der Reihe noch nicht wiedergefunden habe, musste das noch warten. Vielleicht klappt es mit der Serie ja im Juli – und wenn nicht, dann habe ich ja noch genügend andere Titel, die aufs Lesen warten.

  1. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  2. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  3. Marie Brennan: The Tropic of Serpents – A Memoir by Lady Trent
  4. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  5. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  6. Marie Brennan: Within the Sancutary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  7. Jim Butcher: Die Verschwörer von Kalare (Codex Alera 3)
  8. Jim Butcher: Der Protektor von Calderon (Codex Alera 4)
  9. Jim Butcher: Die Befreier von Canea (Codex Alera 5)
  10. Jim Butcher: Der erste Fürst (Codex Alera 6)
  11. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  12. Alex Grecian: The Yard
  13. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  14. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  15. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  16. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  17. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  18. Kim Harrison: Bluthexe (Rachel Morgan 12)
  19. Kim Harrison: Blutfluch (Rachel Morgan 13)
  20. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  21. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  22. D. B. Jackson: Thieve’s Quarry (Thieftaker #2)
  23. Diana Wynne Jones: The Dark Lord of Derkholm
  24. Diana Wynne Jones: Year of the Griffin
  25. Diana Wynne Jones: The Ogre Downstairs
  26. Morgan Keyes: Darkbeast Rebellion
  27. Sarah Kuhn: Heroine Worship
  28. Claire Legrand: Some Kind of Happiness
  29. Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora
  30. Seanan McGuire: Down Among the Sticks and Bones
  31. Bishop O’Connell: The Stolen
  32. Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
  33. Cindy Pon: Serpentine
  34. Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
  35. Philip Reeve: Larklight
  36. John Scalzi: Fuzzy Nation
  37. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  38. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  39. Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
  40. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  41. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  42. Charles den Tex: Die Zelle
  43. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  44. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  45. Uwe Voehl: Tod und Schinken
  46. Xinran: Gerettete Wort
  47. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

44 Titel auf dem SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)