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SuB-timierung – 2. Halbjahr 2016

Ich hatte im Juli schon mal einen Halbjahresstand zu meinem SuB-trahiert im Jahr 2016 gepostet, wobei es mir weniger darum ging, den SuB zu minimieren, als darum, einen Überblick darüber zu bekommen, welche Bücher ich zügig lese und welche lange auf dem SuB verweilen. Ich hoffte und hoffe, dass ich damit langfristig eine bessere Vorstellung davon bekomme, welche Titel ich mir wirklich anschaffen sollte und welche Art von Büchern ich nur ausleihen muss. Wobei es bei Titeln schwierig wird, die mich sehr interessieren, die ich mir trotzdem nicht kaufen würde, die ich aber auch nicht auf anderem Weg in die Hände bekomme.

Zum Jahresanfang (also 2017) habe ich meine Definition von SuB-„Altlasten“ geändert, und zwar von „ein Buch, das seit sechs Monaten darauf wartet, gelesen zu werden“ zu „ein Buch, das seit zwölf Monaten darauf wartet, gelesen zu werden“. Erstaunlicherweise hatte das gar keine so großen Auswirkungen auf die Anzahl der Altlasten, die ich auf dem SuB habe. Anscheinend lese ich ein Buch entweder innerhalb der ersten sechs Monate, nachdem ich es bekommen habe, oder es bleibt viele Monate/Jahre auf dem SuB. Verständlich, denn schließlich gibt es in der Zwischenzeit neue interessante Titel, die ich mir zulege, und wenn ein Buch schon so lange wartet, dann kann ich es auch noch etwas länger liegen lassen.

Nachdem ich es spannend fand zu sehen, welche Bücher ich so in den ersten sechs Monaten 2016 gelesen hatte, wollte ich mir das auch für die zweite Jahreshälfte anschauen. Dabei gilt weiterhin, dass ich im vergangenen Jahr nicht „normal“ gelesen habe, weil mein Bedürfnis nach leichter, anspruchsloser Wohlfühllektüre besonders ausgeprägt war. Womit man vielleicht behaupten könnte, dass dieser Post überflüssig ist, weil die daraus gewonnenen Erkenntnisse vermutlich für mich nicht allgemein gültig sind. Aber da ich es trotzdem spannend finde, wohin es mich in den letzten sechs Monaten mit meinen Büchern gezogen hat, mache ich mir trotzdem die Mühe. 😉

Der Juli brachte die Renovierung einer der Nachbarwohnungen inklusive der damit verbundenen Lärmbelastung mit sich, was zu sehr vielen simplen Kriminalromanen und ein paar Urban-Fantasy-Romanen (zum Antesten der Autoren) geführt hat. Immerhin habe ich es trotzdem geschafft, drei Sachbücher zu lesen, die ich mir von Natira geliehen hatte und im August über einen Boten zurückbringen lassen wollte.

Im August ging es dann weiter mit einem Reread von gleich zehn Julia-Quinn-Romanen (plus einem Neuzugang), dazu kamen Krimis, ein Jugendbuch, drei fantastische Romane und ein Sachbuch, mit dem ich schon etwas mehr Zeit verbracht habe. Wenn ich das so sehe, wundert es mich auf einmal doch nicht mehr, dass ich regelmäßig gefragt werde, wie all diese Lesestunden in meinem Alltag so zusammenkommen. Aber irgendwie klappt es in der Regel doch, dass ich täglich zum Buch greife.

Anscheinend brauchte ich dann im September wieder mehr Abwechslung und griff zu sehr unterschiedlichen Büchern. Neben den üblichen Verdächtigen (noch mal zwei Liebesromane, Krimis, Fantasygeschichten) gab es noch Jugendbücher und diverse Titel, die ich der Allgemeinen Belletristik zuordnen würde, sowie eine Biografie, eine Sammlung von Zeitungskolumnen und eine Zusammenfassung von Briefen. Obwohl die Bücher sehr, sehr unterschiedlich waren, waren sie eigentlich alle recht locker zu lesen und keines davon war sehr umfangreich oder anspruchsvoll.

Der Oktober wurde dann ganz ohne Absicht zu meinem Monat der Kinderbücher, wenn ich mir so anschaue, was ich da gelesen habe. Insgesamt waren es zwei Krimis, ein Liebesroman, zwei Fantasyromane, zwei Sachbücher und insgesamt zehn (fantastische) Kinderbücher. Wobei mir auffällt, dass ich mit meinen eigenen Büchern deutlich mehr Freude hatte als mit den Romanen, die ich spontan aus der Kinderbibliothek ausgeliehen hatte, um sie mal anzutesten. Da scheine ich inzwischen in der Regel ein gutes Händchen beim Kauf der Kinderbücher für meinen eigenen Bestand zu haben.

Im November war das Verhältnis zwischen Krimi, Jugend- bzw. Kinderbuch und Fantasy wieder recht ausgewogen – wobei mir gerade auffällt, dass ich in der zweiten Jahreshälfte relativ häufiger zusätzlich zu den gelesenen Romanen zu Kurzgeschichten gegriffen habe oder gleich eine Anthologie bei mir einzog, die ich dann recht schnell las.

Der Dezember endete wieder mit vielen (fantastischen) Kinder- und Jugendbüchern und Fantasyromanen, wobei – durch das Adventslesen und mein Bedürfnis nach Kurzgeschichten und Kitsch – noch ein Haufen weihnachtlicher Liebesgeschichten hinzukam. Dieser Neigung gehe ich nur einmal im Jahr nach und in der Regel reicht es mir da vollkommen, wenn ich dafür auf kostenlose eBooks zurückgreife, so dass ich die Weihnachtsgeschichten nicht als SuB-relevant ansehe.

Auch wurde der größte Teil der gelesenen Krimis aus diesem Halbjahr, von mir wieder aus der Bibliothek ausgeliehen. Hier zeigt es sich wieder, dass mir das Ausleihen für die meisten Kriminalromane vollkommen ausreicht. Nicht deshalb, weil ich die Bücher vermutlich nie wieder lesen würde (einige Titel habe ich wiederholt aus der Bibliothek geliehen), sondern weil es mir da nicht wichtig ist, die Romane zu besitzen. Verbinde ich aber etwas Besonderes mit einem Krimi – wie zum Beispiel mit denen von Agatha Christie -, dann ist es mir schon wichtig, dass ich eigene Ausgaben davon im Regal stehen habe. Überhaupt neige ich eher dazu, Cozies zu kaufen, als etwas härtere Krimis, die häufig weniger atmosphärisch und härter geschrieben sind, obwohl ich solche Titel auch regelmäßig lese.

***

Tja, und zu welchem Schluss komme ich nach diesem Jahr nun?

Urban Fantasy mag ich immer noch sehr gern lesen. Wobei ich vertraute Reihen – gerade wenn ich da auf dem aktuellen Stand bin – schneller lese als die Titel, die ich zum Antesten gekauft habe. Dabei habe ich beim Antesten so einige wirklich tolle neue Autoren kennengelernt und mit den Romanen schöne Lesestunden verbracht. Da ich auf das Kennenlernen neuer Autoren nicht verzichten möchte, sollte ich mir diese Romane wohl etwas gezielter vornehmen, damit sie nicht zu lange auf dem SuB liegen bleiben.

Bei Kriminalromanen reicht es, wenn ich mir die aus der Bibliothek ausleihe. Cozies hingegen kann ich mir hingegen ruhig kaufen, die Lust darauf ist mir noch lange nicht vergangen – selbst wenn es sich dabei um Geschichten handelt, die ich schon sehr oft gelesen habe, kann ich sie immer wieder genießen.

Die Kinder- und Jugendbücher, die ich mir in diesem Jahr gekauft habe, gehörten zum Großteil zu denen, die fantastische Elemente aufwiesen. Darunter gab es so viele Geschichten, die mich beim Lesen wirklich glücklich gemacht haben, dass ich darauf definitiv auch nicht verzichten möchte. Und da diese Liebe zu den fantastischen Kinder- und Jugendbüchern schon so lange anhält, dass die ersten Exemplare davon meine große Schwester für mich aus der Bibliothek geliehen hat, kann ich da wohl auch weiter hemmungslos zugreifen.

Bei den „normalen“ Kinder- und Jugendbüchern gab es für mich in diesem Jahr auch einige großartige Geschichten, aber so sehr ich das Lesen genossen und bei so manchem Buch emotional vollkommen absorbiert war, so habe ich nicht das Gefühl, ich müsste diese Romane besitzen. Das ist nichts Neues für mich, aber ich finde es schön festzustellen, dass es auch in diesem Jahr dabei geblieben ist. Oh, und das gilt auch für den Großteil der Titel aus der Allgemeinen Belletristik, die ich in diesem Jahr (und den vergangenen Jahren) gelesen habe.

Bleiben noch die Sachbücher … Hier würde ich behaupten, dass es sehr vom Buch und von der Verfügbarkeit abhängt. Ich finde so viele Themen interessant und stolpere – dank der diversen Sachbuchbesprechungen auf meinen „Stammblogs“ – über so viele spannende Titel, dass es dumm wäre, wenn ich mir jedes einzelne Buch kaufen würde. Zum Glück kann ich viele Titel in der Bibliothek ausleihen und das reicht mir häufig auch. Nur manchmal finde ich ein Thema oder einen Autor interessant genug, dass ich das Buch haben möchte, obwohl ich es ausleihen könnte (so ging es mir z. B. mit Astrid Lindgrens Tagebüchern), oder ich es kaufe, weil ich auf andere Weise nicht an ein Exemplar herankomme. Dabei habe ich in den letzten Monaten eigentlich ein gutes Händchen bewiesen. Die einzigen Sachbücher, die noch auf dem SuB liegen, sind entweder schon sehr lange da (und fühlen sich deshalb nicht so dringend an) oder sind in einer Schrift/einem Format gedruckt, das ich sehr anstrengend finde und für das ich gerade keine Geduld habe. Aber solange ich das Thema immer noch spannend finde, mache ich mir da keine Sorgen.

Klingt ja so weit alles ganz gut … und doch weiß ich nicht, ob es für die Zukunft reicht, wenn ich mich auf meine Lieblingsuntergenres beschränke, um auf dem SuB langfristig nur noch Bücher zu haben, die ich theoretisch alle gleichzeitig lesen möchte. Aber ich versuche auf jeden Fall, weiterhin bewusst mit meinen Neuzugängen umzugehen. Dann müsste ich nur noch lernen, bei den Leihgaben häufiger „Nein“ zu sagen und in der Bibliothek wirklich nur die Sachen mitzunehmen, die ich vorgemerkt hatte, und nicht immer sofort einen Titel vorzumerken, wenn ich darüber auf einem Blog gestolpert bin. *g* Mal schauen, ob das funktioniert … 😉

Patricia C. Wrede: The Lyra Novels

Vor einiger Zeit habe ich eine Liste mit Buchtiteln von Lieblingsautoren erstellt, die ich noch nicht in meinem Bestand habe. Gerade bei Autoren, die ich für mich entdeckt habe, als ich noch keine englischen Romane las, habe ich einige Lücken, da eben nicht alle Titel ins Deutsche übersetzt wurden. Die Lyra-Romane von Patricia C. Wrede gehören zu diesen Büchern und so habe ich mir vor einigen Wochen die fünf Bände als eBook-Bundle gekauft, um meine Sammlung zu vervollständigen. Die Lyra-Romane enthalten Geschichten, die alle in der Welt Lyra spielen, aber – trotz des einen oder anderen Querverweis – eigentlich unabhängig voneinander zu lesen sind.

„Shadow Magic“ von 1982 ist der erste Roman, den Patricia C. Wrede überhaupt geschrieben und veröffentlicht hat und man merkt der Geschichte ihr Alter und die Unerfahrenheit der Autorin an vielen Stellen auch an. Allerdings habe ich auch immer wieder Szenen gefunden, in denen schon der Humor von Patricia C. Wrede durchblitzt, und auch schon in diesem ersten Buch gelingt es ihr Charaktere zu erschaffen, die sich realistisch anfühlen und die ihren eigenen Kopf haben. Die Handlung an sich ist ein High-Fantasy-Klassiker: In einer Grenzstadt wird die Tochter des Fürsten entführt und während ihr Bruder und sein Freund sich aufmachen, um sie zu retten, entdeckt sie, dass sie besondere Fähigkeiten hat, die am Ende gebraucht werden, um das Land vor seinen Erzfeinden zu retten. Wie gesagt, die Geschichte ist ziemlich simpel, aber es hat mir Spaß gemacht den Roman zu lesen, weil ich die Figuren mochte und weil ich bei den Dialogen immer wieder schmunzeln musste. Diese Ausgabe wurde übrigens von Patricia C. Wrede vor der Neuveröffentlichung etwas überarbeitet, weil ihr zwar immer noch die Geschichte gefällt, die sie damals geschrieben hat, aber ihr Stil sich natürlich deutlich verändert hat. Wie genau die Bearbeitung vorging, kann man anhand des Beispielkapitels sehen, wo die Autorin Satz für Satz erklärt, welche Teile sie warum gestrichen oder umgeschrieben hat. Den Teil fand ich auch sehr spannend, weil er einen noch einmal etwas aufmerksamer auf den Satzbau und die Erzählweise blicken lässt.
„Daughter of Witches“ von 1983 spielt in einem Land, das sehr weit weg von der kleinen Grenzstadt des ersten Romans zu sein scheint. Und nicht nur mit dem Setting, sondern auch mit der Geschichte entfernt sich Patricia C. Wrede etwas von dem, was in den 80ern bei den High-Fantasy-Romanen weit verbreitet war, auch wenn bestimmte vertraute Elemente natürlich trotzdem vorkommen. So ist die Protagonistin eine Sklavin (auf Zeit), in einer Stadt, die von einem Tempel regiert wird, und in der Frauen ihr Leben hinter einem Schleier führen. Zwei Ereignisse sorgen dafür, dass das Leben dieser jungen Frau auf den Kopf gestellt wird: Fremde bleiben – obwohl sie während dieser Zeit aus der Stadt verbannt wurden – während eines religiösen Festes in dem Gasthaus, in dem Ranira lebt, und einer hochrangiger Priester will die Sklavin zu seiner Tempelhure machen. Obwohl Ranira wenig Einfluss auf das hat, was mit ihr geschieht, versucht sie doch jede Entscheidung zu durchdenken und beweist immer wieder, dass sie nicht ganz hilflos ist. Ich mochte es auch, dass man als Leser sehr lange nicht erfuhr, was die Fremden überhaupt in die Stadt gebracht hat. Es wäre unglaubwürdig gewesen, wenn die Reisenden Ranira früher eingeweiht hätten, und so konnte man sich seine eigene Gedanken um ihre Motive machen. Bei der Wahl des Bösewichts hätte die Autorin ruhig noch etwas kreativer sein können, aber alles in allem habe ich mich – trotz des Alters der Geschichte und des relativ einfachen Aufbaus – gut unterhalten gefühlt. 
„The Harp of Imach Thyssel“ von 1985 dreht sich um einen Barden, der gemeinsam mit seinem besten Freund eine magische Harfe findet. Die Magie, die von der Harfe ausgeht, verändert nicht nur das Verhältnis der beiden Männer zueinandern, sondern wird auch von vielen weiteren Parteien gesucht. Während ich die Handlung an sich wieder etwas einfach fand, habe ich viele kleine Elemente wirklich genossen. So konnte man in dieser Geschichte nicht so einfach sagen, wer gut und wer böse ist, außerdem gibt es eine großartige Ruine und ich mochte die Darstellung der einen Familie mitsamt der verschiedenen Geschwister und ihres Verhältnis zueinander. Auch hier lässt einen die Autorin ziemlich lange im Dunkeln, wenn es um die Motive der verschiedenen Charaktere geht, was für mich in der Regel in Ordnung war, aber bei einer Partei ein bisschen gestellt wirkte. Insgesamt finde ich es spannend, wie unterschiedlich die verschiedenen Geschichten sind und welche Eigenheiten die verschiedenen Länder Lyras aufweisen.
Bei „Caught in Crystal“ von 1987 ist mir vor allem ins Auge gefallen, dass die Protagonistin eine Mutter ist. Ich habe vor ein paar Jahren schon mal angemerkt, dass Mütter in Fantasyromanen eigentlich keine Rolle spielen und dass ich das schade finde. Umso netter fand ich es, dass hier die Hauptfigur nicht nur eine Mutter ist, sondern dass ihr Muttersein für die Geschichte selber eigentlich keine so große Rolle spielt, obwohl ihre Kinder ständig präsent sind und ihr erster Gedanken häufig die Frage ist, ob ihre Kinder in dieser oder jener Situation gefährdet sind. So gibt es viele „ich muss die Kinder beschäftigt halten“-Gedanken, aber auch eine Menge Momente, in denen sich diese Figur mit den aktuellen Gefahren oder mit ihrer Vergangenheit – jupp, die Frau hatte ein Leben, bevor sie Mutter wurde! 😀 – beschäftigt. Ich glaube nicht, dass ich so eine Protagonistin schon einmal in einem Fantasyroman gesehen habe und ich habe schon so viele davon gelesen. Ansonsten spielt die Handlung deutlich vor den anderen Lyra-Romanen und obwohl auch hier viele traditionelle High-Fantasy-Elemente vorkommen, fand ich die Geschichte wieder sehr unterhaltsam zu lesen.
„The Raven Ring“ ist von 1994 und gerade wenn man die fünf Romane so hintereinander liest, fällt deutlich auf, wie sehr sich Patricia C. Wrede weiterentwickelt hat. Die Figuren sind stimmiger, die Handlung ist komplexer und ich mochte die Sicht der Protagonistin auf das ihr unvertraute Stadtleben. Überhaupt finde ich es sehr cool, was die Autorin aus der Grundidee (eine Kriegerin aus den Bergen geht in die Stadt, um die Habseligkeiten ihrer verstorbenen Mutter, die als Söldnerin gedient hat, heimzuholen) gemacht hat und wie die Protagonistin mit den Herausforderungen, die das unvertraute Stadtleben und die Folgen, die der Tod ihrer Mutter für sie hat, mit sich bringt, umgeht. Ich habe auch selten eine Kriegerin erlebt, die ich so stimmig fand. So ist sie weder unmenschlich noch fehlerfrei, analysiert aber so gut wie jede Situation und jeden Menschen, dem sie begegnet, mit den Augen einer Kriegerin. Was auch dazu führt, dass sie immer wieder ihre eigenen Schwächen und Fehler registriert und versucht daraus zu lernen.

Insgesamt war es wirklich sehr spannend die Entwicklung der Autorin und ihrer Welt über diese fünf Romane zu verfolgen. Aber auch unabhängig davon hat mir das Lesen der fünf Geschichten sehr viel Spaß gemacht. Aus heutiger Sicht sind die Bücher vielleicht etwas sehr simpel erzählt, aber ich fand sie unterhaltsam, mochte die verschiedenen Figuren und den Weltenbau und die kleinen ungewöhnlichen Ideen, die Patricia C. Wrede verwendet hat

Kate Milford: Greenglass House

Nachdem ich mit „Bayou Magic“ im Dezember gerade erst ein richtiges Sommerbuch gelesen hatte, bildete „Greenglass House“ von Kate Milford mit einer Geschichte voller Schnee, Kaminfeuer und heißer Schokolade einen ziemlich starken Kontrast. Im Mittelpunkt der Handlung steht Milo, der Sohn der Betreiber des Greenglass House. Das ist eine Pension, die vor allem von Schmugglern frequentiert wird. Die Geschichte beginnt am ersten Tag der Winterferien und Milo freut sich darauf, dass er und seine Eltern das Haus endlich einmal für sich haben. Denn diese wenigen Tage vor Weihnachten sind traditionell die einzige Zeit des Jahres, in denen sich normalerweise keine Gäste einfinden und in denen es sich die Familie Pine hemmungslos in allen Räumen gemütlich machen kann. Doch bevor Milo mit seinen Eltern in die gewohnte Ferienroutine verfallen kann, trifft auch schon der erste von mehreren unerwarteten Gästen im Greenglass House ein.

Für Milo ist es mehr als irritierend, dass er die sehnsüchtig erwartete Zeit mit seinen Eltern nun nicht mehr genießen kann. Ihn stört nicht nur die Durchbrechung der üblichen Routine, sondern er findet die verschiedenen Gäste auch mehr als seltsam. Jeder von ihnen scheint ein Geheimnis zu hüten, manche scheinen sich zu kennen, ohne dies zugeben zu können, und vor allem kommt es zum ersten Mal, seitdem Milos Eltern die Pension betreiben, zu Diebstählen. Dabei wirkt nicht nur jeder Gast verdächtig, sondern auch die Gegenstände, die entwendet werden, passen nicht in das übliche Beuteschema eines Diebes. Gemeinsam mit seiner neuen Freundin Meddy entwickelt Milo ein Spiel, das ihnen helfen soll, hinter die geheimnisvollen Vorgänge im Greenglass House zu kommen.

Ich mochte Milo und seine Freundin Meddy sehr gern und ich fand es spannend mitzuerleben, wie Milo sich entwickelte, während er in seiner Rolle als „Negret“ (das ist sein Spiel-Charakter) nicht nur all die Vorgänge im Haus genau beobachtet, sondern auch immer wieder aktiv in die Geschehnisse eingreift. Gemeinsam mit Meddy, die ihn immer wieder zu Aktionen herausfordert, die er sich allein nie getraut hätte, macht sich Milo auf die Suche nach den gestohlenen Gegenständen, bringt die Gäste dazu, abends Geschichten zu erzählen, oder sucht nach Verbindungen zwischen den aktuellen Ereignissen und der Vergangenheit des Hauses als Heim eines der berühmtesten Schmugglers der Region. Und während Milo innerhalb des Hauses viele kleine Abenteuer erlebt, fällt draußen der Schnee in solchen Mengen, dass die unfreiwillige Gemeinschaft innerhalb der Pension gezwungen ist, sich immer enger auf die Pelle zu rücken – egal, ob sie miteinander auskommen oder nicht.

Dabei beschreibt Kate Milford das Haus, die Gäste und das Wetter in wunderschön atmosphärischen Szenen, bei denen deutlich wird, dass der Winter bei aller Schönheit auch Gefahren mit sich bringt, wenn zum Beispiel die Veranda oder die Feuerleiter durch eine Eisschicht kaum noch betretbar sind, der Generator ausfällt oder alle Zugänge zum Greenglass House gesperrt sind. Im Kontrast dazu stehen die Momente, in denen sich Milo hinter dem Weihnachtsbaum versteckt und die Gäste beobachtet, eine heiße Schokolade vor dem Kamin genießt oder sich mit einem Buch einrollt und sich in die Legenden seiner Heimatstadt vertieft. Ich habe es genossen, von all diesen Momenten zu lesen, ebenso wie die Tatsache, dass man mit Milo zusammen das ungewöhnliche Haus immer besser kennenlernt. Denn obwohl Milo dort aufgewachsen ist, bekommt er durch all die Ereignisse eine ganz neue Sicht auf das Greenglass House und die Geschichte, die mit dem Gebäude verbunden ist.

Eine weitere Sache, die die Autorin wunderbar in den Roman eingebaut hat, ist Milos Beschäftigung mit seiner Herkunft. Da er – im Gegensatz zu seinen Eltern – chinesischer Abstammung ist, ist es selbst für Außenstehende offensichtlich, dass er adoptiert wurde. Er liebt seine Eltern und weiß, dass sie ihn lieben, und er möchte eigentlich an seinem Leben nichts ändern. Auf der anderen Seite fragt er sich schon, was mit den Eltern war, die ihn gezeugt haben, warum sie ihn ausgesetzt haben und wie sein Leben wohl verlaufen wäre, wenn er mit Menschen aufgewachsen wäre, die ihm allein schon äußerlich ähnlich wären. Dabei hat Milo oft ein schlechtes Gewissen, dass er sich so viel mit seiner Abstammung beschäftigt, obwohl er doch so liebevolle Eltern hat und zufrieden sein könnte.

So sehr ich all die behaglichen Beschreibungen vom Greenglass House mochte, so faszinierend ich die seltsamen Gäste fand und so sehr ich wissen wollte, worauf das Ganze hinausläuft, so muss ich zugeben, dass ich die erste Hälfte hindurch den Roman auch gut aus der Hand legen konnte. Dabei hat mich das Greenglass House nie ganz verlassen, aber die Erzählweise ist anfangs so geruhsam und voller liebevoller Details, dass ich mich nicht gedrängt fühlte, weiterzulesen. All diese Menschen waren schließlich sicher durch all die Schnee- und Eismassen in der Pension eingeschlossen und trotz all der skurrilen Umstände und ungewöhnlichen Diebstähle schien es keine Gefahren für irgendjemanden zu geben. So habe ich mir Zeit mit dem Roman gelassen und mich beim Wiederaufnehmen des Buches jedes Mal wieder über ein Wiedersehen mit den verschiedenen Charakteren gefreut und mich behaglich mit Milo vorm Kamin eingerollt und geschaut, welche neuen Informationen die kommenden Seiten für mich so bereithalten würden. Zum Ende hin zog das Tempo in der Handlung dann etwas mehr an, aber insgesamt erzählt Kate Milford mit „Greenglass House“ eine angenehm entspannte und behagliche Geschichte, die auch gut in kleinen Stückchen genossen werden kann.

Neuzugänge Dezember 2016

Nachdem es im November schon so einen gewaltigen SuB-Zuwachs bei mir gab, hat Weihnachten für weitere Buchstapel mit Neuzugängen gesorgt. Ich finde es schön, dass ich mit so einem tollen Vorrat an Büchern ins neue Jahr starten kann, auch wenn ich wieder ein paar „Altlasten“ über den Jahreswechsel mitgeschleppt habe, die ich eigentlich mal endlich gelesen haben wollte. Aber nach all den Jahren gewöhne ich mich so langsam daran, dass meine eigenen Bücher hinter all den Leihgaben zurückstehen und deshalb eben länger als erhofft im Regal stehen.

Bishop O’Connell: The Stolen
Jennifer Estep: Cold Burn of Magic
Patricia C. Wrede: The Seven Towers
Kazuto Tatsuta: Reaktor 1F – Ein Bericht aus Fukushima Teil 2 (Manga)
Johanna Rundel: Shibori – Färben auf Japanisch

Paige Shelton: Farm Fresh Murder (A Farmers Market Mystery 1)
Holly Webb: Lily (Lily 1)
Holly Webb: Lily and the Shining Dragon (Lily 2)
Holly Webb: Lily and the Prisoner of Magic (Lily 3)
Holly Webb: Lily and the Traitor’s Spell (Lily 4)
Sarah Kuhn: Heroine Complex

Julia Quinn: The Secrets of Sir Richard Kenworthy (Smythe-Smith 4)
Agatha Christie: Miss Marple – The Complete Short Stories
Gail Carriger: Curtsies and Conspiracies (Finishing School 2)
Reiko Momochi: Daisy aus Fukushima (Manga)
Regina Stürikow: Mörderische Metropole Berlin – Authentische Fälle
Susan Briscoe: The Ultimate Sashiko Sourcebook – Patterns, Projekts and Inspirations

Seht ihr übrigens die Holzfigur neben meinen Neuzugängen? Die hat meine Mutter auf einem Weihnachtsmarkt aufgetan und da sie immer der Meinung ist, dass ich nicht genügend Deko im Haus habe, gab es die Figur zu Weihnachten. Nun rätseln mein Mann und ich seit dem 24. Dezember, was diese Figur wohl darstellen soll.

Gelesen: Oktober, November und Dezember 2016

Frühere Statistiken sind unter „Diverses“ zu finden.

Bücher:

  1. Deborah Blake: Veiled Magic
  2. Stephanie Burgis: Kat, Incorrigible (Kat, Incorrigible 1)
  3. Jim Butcher (Hrsg.)/Kerrie L. Hughes (Hrsg.): Shadowed Souls (Anthologie)
  4. Tamie Dearen: Her Best Match (The Best Girls 1)
  5. Sandra Edwards/Regina Duke: Lovers Lane – Die Weihnachts-Liebesgeschichten-Sammlung
  6. Jenny Han: To all the boys I’ve loved before
  7. Tom Hillenbrand: Rotes Gold (Xavier Kieffer 2)
  8. Tom Hillenbrand: Letzte Ernte (Xavier Kieffer 3)
  9. Tom Hillenbrand: Tödliche Oliven (Xavier Kieffer 4)
  10. Mona Ingram: A Family for Christmas
  11. Tove Jansson: Herbst im Mumintal
  12. Diana Wynne Jones: Reflections (On the Magic of Writing)
  13. Diana Wynne Jones: Deep Secret (Magids 1)
  14. Diana Wynne Jones: The Merlin Conspiracy (Magids 2)
  15. Susanne Kippenberger: Das rote Schaf der Familie – Jessica Mitford und ihre Schwestern
  16. Adrian McKinty: Der katholische Bulle (Sean Duffy 1)
  17. Kate Milford: Greenglass House
  18. Nancy Mitford: Liebe unter kaltem Himmel
  19. Joseph Nassise (Hrsg.): Urban Allies (Anthologie)
  20. Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street (Oona Crate Mystery 1)
  21. Shawn Thomas Odyssey: The Magician’s Tower (A Oona Crate Mystery 2)
  22. Shawn Thomas Odyssey: The Magician’s Dream (Oona Crate Mystery 3)
  23. Ivo Pala: Der Drache hinter dem Spiegel
  24. James Patterson mit Gabrielle Charbonnet: Witch & Wizard – Verlorene Welt
  25. Jewell Parker Rhodes: Bayou Magic
  26. Carrie Ryan und John Parke Davis: Die Weltensegler 1 – Die phantastische Suche nach der Überallkarte
  27. Carrie Ryan und John Parke Davis: Die Weltensegler 2 – Das unglaubliche Geheimnis der Wunschmaschine
  28. Paul Stewart: Twig im Dunkelwald (Die Klippland-Chroniken 1)
  29. Tanya Stewner: Alea Aquarius 1 – Der Ruf des Wassers
  30. Holly Webb: Emily Feather and the Secret Mirror (Emily Feather #2)
  31. Holly Webb: Emily Feather and the Chest of Charms (Emily Feather #3)
  32. Holly Webb: Emily Feather and the Starlit Staircase (Emily Feather #4)
  33. Patricia Wentworth: The Astonishing Adventure of Jane Smith
  34. Patricia Wentworth: The Coldstone
  35. Patricia Wentworth: Hole and Corner
  36. Patricia C. Wrede: Shadow Magic (The Lyra Novels 1)
  37. Patricia C. Wrede: Daughter of Witches (The Lyra Novels 2)
  38. Patricia C. Wrede: The Harp of Imach Thyssel (The Lyra Novels 3)
  39. Patricia C. Wrede: Caught in Crystal (The Lyra Novels 4)
  40. Patricia C. Wrede: The Raven Ring (The Lyra Novels 5)
  41. Banana Yoshimoto: Moshi Moshi
  42. A Heartwarming Christmas (Anthologie)

Kurzgeschichten:

  • Deborah Blake: Wickedly Magical
  • Deborah Blake: Wickedly Ever After
  • Abby Clements: The Christmas Bake Off
  • Tamie Dearen: The Best Is Yet To Come (The Best Girls 0)
  • Fiona Gibson: How the In-Laws Wrecked Christmas
  • Shira Glassman: Fearless (A Sweet Lesbian Contemporary Romance)
  • Mathias Küfner: Mission Rentier
  • Seanan McGuire: The Voice of Lions
  • Seanan McGuire: Fall Like Snow
  • Seanan McGuire: In the Before, When Legends Were True
Comics/Manga:

Hörbücher/Hörspiele:
  • Agatha Christie: Die Kleptomanin (Hörbuch)  – gelesen von Friedhelm Ptok
  • Agatha Christie: Karibische Affäre (Hörbuch) – gelesen von Regina Lemnitz
  • Agatha Christie: Das unvollendete Bildnis (Hörbuch) – gelesen von David Nathan

Angefangene und abgebrochene Bücher/Hörbücher zähle ich in der Monatsstatistik nicht mit. Dafür kommen auch die Titel auf die Liste, die ich innerhalb kurzer Zeit doppelt lese (oder höre).

***

Vorausgesetzt, dass ich mich nicht verrechnet oder in den verschiedenen Listen etwas vergessen habe, dann habe ich im Jahr 2016 insgesamt 179 Bücher, 17 Kurzgeschichten, 40 Comics/Manga und 10 Hörspiele/Hörbücher konsumiert.

Januar-SuB 2017

Ähm … irgendwie hatte ich eigentlich nicht erwartet, dass ich in dieses Jahr mit einem so stolzen SuB-Stand starte. Aber es ist auch schön zu wissen, dass ich noch eine Weile etwas von meinen Geburtstags- und Weihnachtsgeschenken haben werde. 😉

Für meine Statistik gibt es hier noch die Anzahl der gelesenen Titel vom Dezember, die sich auf 12 Bücher, 5 Kurzgeschichten und 1 Manga belaufen. Mal schauen, wie viele Auszeiten ich mir im Januar zum Lesen gönnen kann.

  1. Holly Black: The Darkest Part of the Forest
  2. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  3. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  4. Marie Brennan: The Tropic of Serpents – A Memoir by Lady Trent
  5. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  6. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  7. Jim Butcher: Die Verschwörer von Kalare (Codex Alera 3)
  8. Jim Butcher: Der Protektor von Calderon (Codex Alera 4)
  9. Jim Butcher: Die Befreier von Canea (Codex Alera 5)
  10. Jim Butcher: Der erste Fürst (Codex Alera 6)
  11. Stephanie Burgis: Renegade Magic (Kat, Incorrigible 2)
  12. Stephanie Burgis: Stolen Magic (Kat, Incorrigible 3)
  13. Gail Carriger: Curtsies and Conspiracies (Finishing School 2)
  14. Agatha Christie: Curtain – Poirot’s Last Case
  15. Agatha Christie: Miss Marple – The Complete Short Stories
  16. Jennifer Estep: Cold Burn of Magic
  17. Mira Grant: Deadline (Newsflesh #2)
  18. Mira Grant: Blackout (Newsflesh #3)
  19. Alex Grecian: The Yard
  20. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  21. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  22. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  23. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  24. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  25. Kim Harrison: Bluthexe (Rachel Morgan 12)
  26. Kim Harrison: Blutfluch (Rachel Morgan 13)
  27. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  28. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  29. D. B. Jackson: Thieve’s Quarry (Thieftaker #2)
  30. Diana Wynne Jones: The Islands of Chaldea
  31. Diana Wynne Jones: A Tale of Time City
  32. Morgan Keyes: Darkbeast Rebellion
  33. Sarah Kuhn: Heroine Complex
  34. Lynn Kurland: Star of the Morning
  35. Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora
  36. Seanan McGuire: Dusk or Dark or Dawn or Day
  37. Moira J. Moore: Resenting the Hero
  38. Bishop O’Connell: The Stolen
  39. Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
  40. Cindy Pon: Serpentine
  41. Julia Quinn: The Secrets of Sir Richard Kenworthy (Smythe-Smith 4)
  42. Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
  43. Philip Reeve: Larklight
  44. John Scalzi: Fuzzy Nation
  45. Paige Shelton: Farm Fresh Murder (A Farmers Market Mystery 1)
  46. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  47. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  48. Robin Stevens: Murder Most Unladylike
  49. Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
  50. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  51. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  52. Charles den Tex: Die Zelle
  53. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  54. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  55. Uwe Voehl: Tod und Schinken
  56. Holly Webb: Lily (Lily 1)
  57. Holly Webb: Lily and the Shining Dragons (Lily 2)
  58. Holly Webb: Lily and the Prisoner of Magic (Lily 3)
  59. Holly Webb: Lily and the Traitor’s Spell (Lily 4)
  60. Patricia C. Wrede: The Thirteenth Child
  61. Patricia C. Wrede: A Matter of Magic
  62. Patricia C. Wrede: The Seven Towers
  63. Xinran: Gerettete Wort
  64. Xinran: Wolkentöchter
  65. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

62 Titel auf dem SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

Jahresende

Dieses Jahr war in jeder Beziehung überraschend anstrengend und jedes Mal, wenn wir dachten, dass endlich Ruhe einkehren könnte, gab es wieder eine neue Nachricht, die unser Leben auf den Kopf stellte. So hoffen wir sehr, dass es nach dem anstehenden Umzug im Februar bei uns wirklich endlich wieder etwas entspannter zugeht. Doch erst einmal werden wir den heutigen Abend damit verbringen, zu lesen, zu spielen und zu schwatzen. Wir werden etwas Leckeres essen und hoffen, dass die einen Nachbarn nicht zu viel Geld für Feuerwerk ausgegeben haben, damit Christie nicht die halbe Nacht verängstigt in einem Versteck zittern muss, und dass die Feierlichkeiten der anderen Nachbarn nicht wieder bis in die späten Morgenstunden gehen. 😉

Ich wünsche euch einen guten Übergang ins neue Jahr und greife noch einmal die Wünsche des letztes Jahres auf:

Ich hoffe, das neue Jahr hält für euch Gesundheit
und viele wunderschöne und unvergessliche Momente parat.
Passt gut auf euch auf, verbringt viel Zeit mit Menschen,
die euch gut tun und am Herzen liegen,
und viele Lesestunden mit umwerfenden Büchern!

Katzen

Als ich mit diesem Blog anfing, hatten wir vier Katzen und über die habe ich regelmäßig geschrieben. Inzwischen lebt nur noch Christie bei uns und je älter und ruhiger die Madame wird, desto weniger Stoff für Blogbeiträge gibt sie her. So ganz ist diese Katzenübersichtsseite also nicht mehr nötig, aber ganz darauf verzichten möchte ich auch nicht, weshalb sie nun von mir zu einem „älteren Beitrag“ verschoben wird.

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Hier gibt es die Direktlinks zu den „Vorstellungsbeiträgen“ zu meiner Katzenbande:

Shandy
Christie
Baltimore
Logan

Ganz besonders schöne Fotos hat einmal eine wirklich tolle Katzensitterin von unserer Viererbande gemacht: „Ein guter Katzensitter ist Gold wert“

Alle Fotos und Berichte über die Katzen bekommt man, wenn man das Label „Katzen“ aufruft: Katzen

Oder wer gezielt nach einer der Katzen sucht, kann diese Links dafür nutzen:

Shandy 
Christie
Baltimore
Logan

Challenges 2016 – Statistik

Persönliche Vorhaben 2016
1. SuB-trahieren:
Da es im vergangenen Jahr mit dem SuB-trahieren so gut klappte, mache ich damit in diesem Jahr einfach weiter. Irgendwann habe ich dann hoffentlich kaum noch „Altlasten“ (Bücher, die länger als ein halbes Jahr darauf warten, gelesen zu werden) mehr auf dem SuB!
Stand am 01.01.2016: 37 Alt-SuB-Titel (inklusive englischem SuB)
Januar: 1 gelesen/0 aussortiert
Februar: 1 gelesen/0 aussortiert
März: 3 gelesen/0 aussortiert
April: 3 gelesen/0 aussortiert
Mai: 0 gelesen/0 aussortiert
Juni: 1 gelesen/0 aussortiert
Juli: 1 gelesen/0 aussortiert
August: 0 gelesen/0 aussortiert
September: 0 gelesen/2 aussortiert
Oktober: 2 gelesen/0 aussortiert
November: 0 gelesen/0 aussortiert
Dezember: 0 gelesen/1 aussortiert
9/12 Monaten klappte es mit dem SuB-trahieren, die Zahl der Alt-SuB-Titel beträgt am 31.12.2016 trotzdem 39 Titel. Aber für 2017 muss ich mir trotzdem wieder neue Gedanken um den „Alt-SuB“ machen – und sei es nur, dass ich meine Definition von „Altlasten“ überdenke, damit ich nicht wieder am Ende des Jahres mehr sogenannte „Altlasten“ auf dem SuB habe als zu Jahresbeginn. 😉

2. Gesamt-SuB-Abbau:
Mit gerade mal 12 Titeln hat sich mein englischer SuB im vergangenen November viel zu klein angefühlt, während auf dem deutschen SuB auch bei einem Stand von 32 Titeln immer noch zu viele Altlasten lagen. Im Moment überlege ich, ob ich mit einem Gesamt-SuB von 30 bis 40 Büchern nicht zufrieden wäre, sofern diese Bücher aktueller sind und genügend Abwechslung bieten. So geht es mir hier also weniger um einen „Abbau“ als darum, herauszufinden, was ich verändern muss, damit mein SuB für mich perfekt ist.
Stand am 01.01.2016: 57 Bücher (33 deutscher SuB/24 englischer SuB)
Januar:  55 Bücher (32/23)
Februar: 52 Bücher (31/21)
März: 48 Bücher (29/19)
April: 43 Bücher (26/17)
Mai: 48 Bücher (24/24)
Juni: 47 Bücher (23/24)
Juli: 50 Bücher (22/28)
August: 46 Bücher (22/24)
September: 47 Bücher (22/25)
Oktober: 43 Bücher (21/22)
November: 54 Bücher (24/30)
Dezember: 62 Bücher (23/39)
Mit einem Stand um die 50 Bücher auf dem SuB fühle ich mich eigentlich ganz wohl, wie ich inzwischen sagen kann. Nur an der Zusammensetzung muss ich noch arbeiten – und mir eingestehen, dass ich wohl immer mit einem recht hohen SuB-Stand in das Jahr starten werde, solange ich mir zu Geburtstag und Weihnachten ausschließlich Bücher wünsche. 
3. Mehr Comics und Manga lesen!
Im vergangenen Jahr habe ich mir wirklich viel zu wenig Zeit für Manga und Comics genommen. Eine Liste über die Anzahl der gelesenen Comics und Manga hilft mir vielleicht, häufiger ins Regal mit diesen ungelesenen Titeln zu blicken.
Januar: –
Februar: 2 Comic/2 Manga
März: 3 Comics
April: 1 Comic/3 Manga
Mai: 2 Comics
Juni: 1 Comic/2 Manga
Juli: 3 Comics
August: –
September: 7 Manga
Oktober: 8 Comics/4 Manga
November: 1 Manga
Dezember: 1 Manga
Wirklich viele Comics und Manga sind es nicht geworden, aber immerhin habe ich fast jeden Monat dazu gegriffen. Wie beim SuB sollte ich im kommenden Jahr wohl auch hier vor allem an der Mischung „arbeiten“. *g*