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Dies und Das (7): Küchenpläne

Eigentlich wollte ich heute ein paar Blogposts schreiben. Vor allem Rezensionen standen auf meinem Plan, da noch ein paar für die Themen-Challenge ausstehen. Stattdessen habe ich den Großteil des Tages das Wohnzimmer geputzt und an dem einem oder anderen Projekt herumgepuzzelt – und dann kam ein Anruf, der sich um unsere Küche drehte.

Nachdem am letzten Donnerstag der Elektriker da war und uns eine nicht gerade hübsche, aber zumindest sauber gearbeitete Auf-Putz-Leitung vom Sicherungskasten im Flur bis in die Küche gelegt hat, haben wir nun auch die Extra-Steckdose für die geplante Geschirrspülmaschine in der Küche.

Außerdem haben wir am Samstag endlich einen 345x10x10 cm Holzbalken bei einem Holzgroßhändler in der Nähe bestellen können, nachdem sich diverse Firmen auf meine Mailanfragen gar nicht erst gemeldet haben und der Baumarkt einen so dicken Balken nicht hätte schneiden können. Unser Notplan sah vor, dass wir mit meiner geliebten japanischen Zugsäge zum Baumarkt fahren, um dort auf dem Parkplatz zwei Balken (die passende Läge war dort auch nicht zu erwerben) so zurechtzusägen, dass wir sie hätten transportieren können. Ich bin ganz froh, dass uns das erspart geblieben ist – auch wenn wir vielleicht doch noch auf diesen Plan zurückgreifen müssen.

Denn heute Nachmittag kam der Anruf vom Montage-Team, und nun wird die Küche nicht – wie bei der ersten Nachricht mitgeteilt – am 3. August, sondern schon am 25. Juli gebracht und aufgebaut. Bis dahin müssen wir den Balken für die Extrakonstruktion haben. Außerdem muss ich jetzt noch gucken, dass ich einen Gasinstallateur für den 25. auftreibe – und ansonsten gilt es, weiterhin kräftig Daumen zu drücken! Es wird sich ja erst bei der Montage herausstellen, ob sich das Spülbecken wirklich sicher anschließen lässt oder ob wir aufgrund der Lage der Anschlüsse auf die Alternative zurückgreifen müssen.

Zum Glück hat  mein Mann – trotz Stress bei der Arbeit – heute kurzfristig für den kommenden Mittwoch Urlaub bewilligt bekommen, so dass es im Zweifelsfall kein Problem wäre, noch einmal loszufahren und Ersatzelemente zu besorgen. Abgesehen davon, dass es auch leichter sein wird, die Katzen wegzusperren, wenn die Biester während der unruhigen Stunden Gesellschaft haben.

Wenn ihr mal einen Daumen frei haben solltest, dann würde ich mich daüber freuen, wenn ihr ihn für uns und unsere Küchenpläne drücken würdet! 😉

[Kurz und knapp] Ella Theiss: Neben der Spur

Ich muss gestehen, dass mich „Neben der Spur“ irgendwie auf dem falschen Fuß erwischt hat. Anders kann ich es mir zumindest nicht erklären, dass ich online nur lobende Äußerungen finde, während ich weder von der Geschichte noch von den Figuren begeistert bin. Dabei hatte ich schon bei „Die Spucke des Teufels“ von der selben Autorin ein paar Probleme mit den Charakteren, was aber nicht schlimm war, weil die restliche Handlung, die historische Atmosphäre und die Grundidee so toll waren, dass mich das Buch noch einige Zeit beschäftigt hat. Letztendlich war ein so positiver und interessanter Eindruck geblieben, dass ich mich wirklich auf den neuen Roman von Ella Theiss gefreut hatte. Und eine Biosuppen-Firma als Schauplatz klang in meinen Ohren auch reizvoll …

Um euch einen Eindruck von Inhalt zu vermitteln, gibt es hier einmal den Klappentext:

„Die junge Journalistin Karo Rosenkranz heuert bei der Biosuppenfirma Hepp in der PR-Abteilung an. Schon bald stößt sie auf Ungereimtheiten: Der hundertjährige Senior verschweigt etwas aus seiner Vergangenheit. Der designierte Firmenchef Valentin Hepp ist mit unbekanntem Ziel verreist, was kaum jemanden zu stören scheint. Zudem haben sich die Hepps erst kürzlich in eine Mega-Hühnerfarm eingekauft – wie passt das in das Konzept eines angeblich tierschutznahen Unternehmens? Karo ist überzeugt: Das gibt eine ganz dicke Story! Dabei befindet sie sich längst in tödlicher Gefahr …

Leider hatte ich von Beginn an ein Problem mit der Hauptfigur von „Neben der Spur“. Karo Rosenkranz ist relativ skrupellos, voller Vorurteile, besessen davon, keine Kalorien zu sich zu nehmen, und wenn sie sich nicht wirklich nett um die behinderte Tochter ihrer Nachbarin und den alten Firmengründer kümmern würde, dann würde ich so schnell keinen sympathischen Zug von ihr nennen können.

Auch mit den restlichen Figuren war ich nicht glücklich. Natürlich gibt es in dieser Biosuppenfirma die lästige, esoterisch angehauchte Frau, die jedem mit ihrer Hilfsbereitschaft auf den Leib rückt (und dementsprechend auf die Nerven geht). Dann den gutmütigen, betriebsblinden und etwas altmodischen treuen Mitarbeiter, die Firmenerbin, die lieber Konzertpianistin geworden wäre, ihr junge, naiver und idealistischer Neffe, der zu blöd ist, um sich über irgendetwas Gedanken zu machen, und viele andere Charaktere, denen ich am liebsten rechts und links etwas um die Ohren gehauen hätte.

Die Hintergrundgeschichte fand ich jetzt auch nicht so schwierig zu durchschauen und einige Ereignisse aus der Vergangenheit konnte man sich – wenn man sich die Persönlichkeit des alten Firmenchefs vor Augen führt – auch ganz gut zusammenreimen. Am Ende gab es noch ein paar überraschende Entwicklungen, aber die waren vor allem deshalb so unvorhersehbar, weil die handelnden Personen bis zu dem Zeitpunkt von der Autorin etwas stiefmütterlich behandelt worden waren.

Vielleicht hängt ein Teil der guten Meinungen auch damit zusammen, dass sich Ella Theiss in diesem Buch mit der Nazizeit auseinandersetzt oder weil die Autorin den Einsatz von behinderten Menschen als wissenschaftliche/medizinische Versuchsobjekte thematisiert. All das sind wichtige Punkte, mit denen man sich immer wieder auseinandersetzen sollte. Aber auf der anderen Seite habe ich genau diese Aspekte in anderen (Kriminal-)Romanen schon deutlich aufrüttelnder und berührender vorgefunden.

Ich muss gestehen, dass mich all die oben genannten Kritikpunkte besonders deshalb ärgern, weil ich mich auf das Buch wirklich gefreut hatte. Immerhin sorgt der Schreibstil dafür, dass die Geschichte flüssig zu lesen ist, und hier und da musste ich – trotz aller Nörgelei – auch schmunzeln. Aber auch die nette Erzählweise hat mich nicht so recht zum Weiterlesen motivieren können, so dass ich zwei Anläufe benötigte (und den Roman dann vor allem beendet habe, weil ich es mir dann ernsthaft für einen Nachmittag vorgenommen hatte). Immerhin könnte ich mir vorstellen, dass Ella Theiss in diesem Stil eine amüsanten Chick-Lit-Geschichte erzählt – nur die Klischees sollte sie da bitte nicht ebenso sehr ausreizen wie in „Neben der Spur“.

K. L. Going: Evies Garten

Es fällt mir sehr schwer, über „Evies Garten“ zu schreiben. Ich könnte es mir einfach machen und nur sagen, dass diese kleine, feine Buch eine wirklich berührende, märchenhafte und bezaubernde Auseinandersetzung mit dem Thema Tod ist. Aber das würde euch kein Bild von der Handlung vermitteln … Schon im Prolog wird deutlich, dass es für die siebenjährige Evie und ihre Mutter selbstverständlich ist, ihre Welt mit einem ganz besonderen Zauber zu versehen. Gemeinsam träumen die beiden in diesem Prolog von ihrem ganz eigenen Paradies, einem Garten voller Obstbäume und Fabelwesen, in dem sie als Familie einfach glücklich sein können.

Drei Jahre später ist das Leben für Evie alles andere als glücklich. Ihre Mutter ist in der Zwischenzeit an Krebs gestorben und ihr Vater hat es sich in den Kopf gesetzt, in Beaumont (New York) einen unfruchtbaren Apfelgarten zu bewirtschaften. Für Evie ist dieser Umzug unerträglich: Ihre Großeltern bleiben ebenso in Michigan zurück wie das Grab ihrer Mutter. Außerdem weiß das Mädchen nicht, wie es mit seiner Trauer umgehen soll, während der Vater sich in die Arbeit stürzt und kaum einen Moment Zeit für sie hat.

Auch der Ort Beaumont und ihr neues Zuhause sind nicht gerade dazu geeignet, Evie aufzumuntern. Die Stadt liegt ebenso im Sterben wie die – laut den Einheimischen verfluchte – Apfelplantage. Und mit dem Wohlstand durch den Obstanbau verschwand auch ein Großteil der Einwohner. Da scheint es nur das letzte Tüpfelchen auf dem I zu sein, dass das zur Plantage gehörende Haus neben dem Friedhof von Beaumont liegt – auf dem am Ankunftstag von Evie und ihrem Vater prompt eine Beerdigung stattfindet.

Es scheint nur zwei Menschen zu geben, die sich für Evies Wohlergehen interessieren, nämlich zum einen Ladenbesitzerin Maggie, die in dem Haus neben dem Friedhof aufgewachsen ist und deren Bruder die Obstplantage an Evies Vater verkauft hat. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Junge Alex, der Tag für Tag auf dem Friedhof rumgeistert und dessen Gesicht Evie von einen Totenkärtchen kennt, welches anlässlich der letzten Beerdigung verteilt wurde. Nachdem Maggie Evie von den drei magischen Saatkörnern erzählt hat, die vom Apfelbaum des Paradies stammen sollen, beschließen Evie und Alex, sich auf die Suche nach ihrem Paradies zu machen.

Dabei will ich betonen, dass K. L. Going in „Evies Garten“ zwar die biblische Idee vom Apfelbaum aus dem Paradies aufgreift, sich aber sonst nicht an die christlichen Mythologie hält und stattdessen etwas ganz Eigenes aus dieser Grundidee schafft. Aber es ist weniger ihre Variante des Paradieses, die mich gefangen hat, als die vielen atmosphärischen Momente in der Geschichte. Evies Erinnerungen an ihre Mutter sind voller Wärme, Sonnenschein und Magie, und immer wieder wird deutlich, was für eine lebensbejahende, fröhliche und fantastiebegabte Frau sie gewesen sein muss.

Und nach ihrem Tod – aber besonders nach dem Umzug nach Beaumont – ist Evies Leben voller Kälte, Wind, Einsamkeit und Trauer. Sie sehnt sich nach ihrer Mutter, aber auch danach, dass ihr Vater sie mal tröstet, sie in den Arm nimmt und ihr zeigt, dass sie ihm wichtig ist. Ihm aber fällt es schwer, Gefühle zu zeigen und auf seine Tochter zuzugehen. Stattdessen versucht er, seine Trauer in den Griff zu bekommen, indem er hart arbeitet. Er setzt all sein Können als Gärtner ein, um die unfruchtbare Apfelbaumplantage wieder zum Blühen zu bringen, und immer wieder schimmert dabei durch, dass er auf die heilenden Kräfte der Natur und den Frühling hofft.

Evies Freund Alex hingegen geistert Tag für Tag auf dem Friedhof umher. Er kann Evies Trauer um ihre Mutter nachvollziehen und erzählt ihr im Gegenzug, dass er seit der Beerdigung schrecklich einsam ist und dass seine Eltern ihn nicht mehr wahrnehmen, obwohl er sich so viel Mühe gibt. Alex hilft Evie auf der Suche nach dem Paradies – wo sie natürlich ihre Mutter wiederzufinden hofft – und hat doch seine ganz eigenen Motive. Ich verrate wohl nicht zu viel, wenn ich sage, dass am Ende alles gut ausgeht (schließlich ist „Evies Garten“ immer noch ein Kinderbuch). Aber bis zum Ende hat der Leser so einige emotionale Momente, überraschende Wendungen, philosphische Gedanken und anrührende Szenen durchzustehen.

Und trotz des schwerwiegenden und traurigen Themas gelingt es der Autorin, die Geschichte so fein und leicht zu erzählen, dass einen Evies Schicksal zwar berührt, man aber die ganzen amüsanten, märchenhaften und niedlichen Momente trotzdem würdigen kann. Auch sind mir die verschiedenen Charaktere – selbst die anfangs so spröde wirkenden Figuren – wirklich ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen gebangt und gehofft und hier und da sogar eine Träne um sie vergossen.

FairShare seit Februar „out of service“

Ich hatte vor einem Jahr schon mal darüber berichtet, dass ich meinen Blog aus Neugier bei FairShare registriert hatte – und dass prompt ein „gemopster Text“ gefunden wurde.

Für mich war es ein beruhigendes Gefühl, dass ich über meinen Feed-Reader benachrichtigt werden würde, wenn irgendwo im Netz Textpassagen von mir auftauchen würden. Als ich aber heute eine andere Seite dort registrieren wollte, musste ich feststellen, dass der Service schon im Februar eingestellt worden ist.

Abgesehen davon, dass ich das wirklich schade finde, beschäftigt mich nun die Frage, ob einer von euch vielleicht eine Alternative kennt, die ebenfalls so gut funktioniert.

Sommer-Fotos (2)

Nachdem ich am Mittwoch schon ein paar Fotos gezeigt habe,
die ich am Dienstagnachmittag im Garten gemacht habe,
gibt es hier noch eine Runde.

Obwohl ich die gelbe Rose vor zwei Jahren schon abgeschrieben hatte,
blüht sie in diesem Jahr seit dem Frühling ununterbrochen. Wunderschön! 

Elf Monate im Jahr finde ich die Palmlilie einfach nur fürchterlich hässlich
und will sie nur noch aus meinem Garten haben.
Und dann kommt der Tag, an dem sie blüht:

Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer: The Mislaid Magician …

… Or Ten Years After

Der dritte Band der beiden Autorinnen Patricia C.Wrede und Caroline Stevermer rund um die beiden Cousinen Cecelia und Kate spielt zehn Jahre nach der ungewöhnlichen Hochzeitsreise, die in „The Grand Tour“ beschrieben wurde. Sowohl Cecelia als auch Kate sind immer noch glücklich verheiratet und haben inzwischen einen Stall voller Kinder. Das aber hindert Cecy nicht daran gemeinsam mit ihrem Mann James weiterhin Aufträge von Lord Wellington anzunehmen, der inzwischen zum Premierminister aufgestiegen ist.

Und so liefern Cecy und James ihre vier Kinder bei Kate und Thomas ab, als es darum geht in den Norden zu reisen, um einen vermissten deutschen Ingenieur aufzuspüren. Herr Magus Schellen war im Herbst des Vorjahres verschwunden, als er im Auftrag einer Bahngesellschaft etwas untersuchen sollte. Was genau der Ingenieur (und Magier) untersuchen sollte, ist nicht bekannt – und so müssen Cecy und ihr Mann nicht nur den Verbleib des Deutschen herausfinden, sondern auch Details über seine Arbeit. Doch obwohl der Ausländer nachweislich in der Gegend rund um Stockton war, scheint sich kein Mensch an ihr erinnern oder gar über ihn reden zu wollen.

Kate hingegen hat in der Zwischenzeit mit ganz anderen Herausforderungen zu kämpfen. Während ihr neunjähriger Sohn Edward das Kinderzimmer mit Schlangen und anderem Viehzeug überflutet, haben Cecys Zwillinge Eleanor und Arthur einen Spionagezauber gelernt, der es ihnen ermöglicht jederzeit jedes Haushaltmitglied in einer Schale mit Tinte zu sehen. Außerdem fällt überraschend Kates Schwester Georgina bei ihr ein. So verwunderlich es ist, dass Georgy den Beginn der Londoner Saison verpasst, so ist es doch noch beunruhgender, dass die Herzogin anscheinend vor irgendetwas Angst hat, sich aber nicht ihrer Schwester anvertrauen will.

Eine Kindesentführung, geheimnisvolle Zigeuner, ein Spion im Ministerium, ein mysteriöser Turm, Ley-Linien und ihre Beziehung zur Eisenbahn, sowie ein Steinkreis, ein verzauberter Hütehund und andere Aspekte machen „The Mislaid Magician“ wieder zu einer amüsanten und spannenden Lektüre. Dabei hat es mir gefallen, dass in diesem Roman nicht nur Kate und Cecy zu Wort kommen, sondern auch ihre beiden Ehemänner. Aus den Briefen, die sich die vier gegenseitig schreiben, setzt sich die ganze Geschichte auf höchst vergnügliche Weise zusammen. Wobei ich gestehen muss, dass sich die ersten drei Monate (die Einteilung der Kapitel erfolgt monatsweise) ein bisschen hinziehen, während erst einmal die Grundsituation geschaffen wird. Danach aber ist dieses Buch wieder einmal höchst gefährlich, wenn man eigentlich früh schlafen gehen will, da es doch so verlockend ist nur noch eben einen Brief zu lesen oder nur noch eben zu gucken, was die eine der anderen auf ihren Brief antwortet oder wie eine kritische Situation ausgeht oder …

Obwohl Kate und Cecy unübersehbar gereift sind in den Jahren, die seit „The Grand Tour“ vergangen sind, so bleibt doch der vertraute (und humorvolle) Unterton bestehen. Außerdem gelingt es den beiden Autorinnen sehr schön auch die beiden Männer und ihre so unterschiedlichen Charaktere in den jeweiligen Briefen zum Ausdruck zu bringen. Hier merkt man, dass James und Thomas schon seit vielen Jahren eng befreundet sind und deshalb nicht nur offen schreiben können, sondern auch bestimmte Reaktionen des anderen vorhersagen können. Ich mag diesen vertrauten Ton in den Briefen, der trotz der gesellschaftlichen Gepflogenheiten zu dieser Zeit (Februar bis Juni 1828) dafür sorgt, dass man als Leser viele vertrauliche Details und Gedanken erfährt.

Sprachlich ist auch dieser Band auf Englisch wieder gut zu verstehen gewesen – einzige bei Kleidungsdetails und zwei oder drei Slangausdrücken hatte ich Probleme. Wobei „Probleme“ schon zu hochgegriffen wären, denn die jeweiligen Aussagen habe ich schon verstanden, nur wortwörtlich hätte ich es nicht übersetzen können. Auch wenn der erste Band wohl immer mein Favorit bleiben wird, so habe ich auch diesen letzten Teil der Geschichte rund um Cecelia und Kate genossen und finde es sehr schade, dass keine weiteren Abenteuer der beiden Cousinen auf mich warten. Aber ich werde weiter die Augen nach Geschichten aus der Feder von Patricia C. Wrede (und Caroline Stevermer) aufhalten – ich mag den Humor, die Charaktere und die fantastischen Einfälle wirklich gern!

Juni-Stöckchen

Ich habe im Juni gleich zwei Stöckchen zugeworfen bekommen, die ich bislang nicht aufgehoben habe.

Das erste Stöckchen dreht sich um Filme und wurde mir von Mila überreicht.

1. Ein deiner Meinung nach richtig schlecht gecasteter Buchcharakter?

Gleich zu Beginn so eine schwierige Frage. Ich vermeide Buchverfilmungen, so gut es geht, weil ich mir meine eigene Vorstellung von den Figuren nicht nehmen lassen will. Somit könnte ich natürlich eine endlose Zahl „schlecht gecasteter“ Buchcharaktere aufzählen. Aber ich entscheide mich mal für die letzte Schauspielerin, die mich bei einer Buchverfilmung gestört hat: Charity Wakefield als Marianne Dashwood! Ich hatte mich wirklich darüber gefreut, dass die Miniserie bei Arte ausgestrahlt wurde, aber ich konnte mit der Schauspielerin in dieser Rolle so wenig warm werden, dass ich nicht mal eine Stunde durchgehalten habe.

2. Ein Kinderfilm, der dich jedes mal in nostalgische Stimmung bringt?

Ich weiß, es ist langweilig, aber trotzdem lautet meine Antwort „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ – warum sonst sollte ich jedes Jahr zur Winterzeit einen Film gucken, den ich Zeile für Zeile mitsprechen kann?

3. Welches sind deine Top 3 Lieblingsfilme aller Zeiten und warum?

Es fällt mir schwer, einen Film als „Lieblingsfilm“ zu bezeichnen, auch wenn es so einige Filme gibt, die mich seit Jahren begleiten und die ich immer wieder sehr gern gucke. Ich wähle mal willkürlich drei Filme aus denen aus, die mir am Herzen liegen.

„Labyrinth“ („Die Reise ins Labyrinth“)

Niedliche Grundidee, tolle Henson-Figuren, liebevolle fantastische Details und ein Soundtrack, der mir noch heute gefällt und mit vielen Erinnerungen verknüpft ist. Oh, und natürlich ein wirklich cooler David Bowie! 😉

„Sabrina“ (mit Humphrey Bogart und Audrey Hepburn)

Zuckersüße Liebesgeschichte mit zwei Schauspielern, die für mich etwas Besonderes sind. Ich könnte den Film immer wieder gucken und frage mich gerade, warum der so lange nicht im DVD-Player war!

„Summer Wars“

Für mich eine Neuentdeckung, die aber hoffentlich bald vom Wunschzettel ins DVD-Regal wandert, denn nachdem der Film im Fernsehen ausgestrahlt wurde, will ich ihn unbedingt haben. Ein witziger, bedrückender und niedlicher Anime über die Schatten- und Sonnenseiten der virtuellen Realität.

4. Das dümmste Filmzitat aller Zeiten?

„Hasta la vista, baby!“

5. Und das beste?

„Ach, es ist so anregend, ein Hut zu sein.“

Meine Labyrinth-Schallplatte – was man so alles wiederfindet!

Ich werfe das Stöckchen mit den folgenden fünf Fragen in die Luft und hoffe, dass es von jemandem aufgefangen wird.

1. Gibt es eine Buchverfilmung, die dir besser gefällt als der Roman, auf dem sie basiert?
2. Was war der erste Film-Soundtrack, den du dir je gekauft hast?
3. Gibt es einen Spielfilm, der dich zu einer Reise inspiriert hat?
4. Welchen Schwarzweiß-Film könntest du immer wieder sehen?
5. Gibt es einen allseits beliebten Film, den du überhaupt nicht leiden kannst?

***

Das zweite Stöckchen wurde mir vom Buecherwurm zugeworfen und verlangt von mir, dass ich acht Sachen zum Thema „Sommer 2012“ schreibe.

1. Meine Gedanken kreisen in diesem Sommer vor allem um die neue Küche.
2. Im Sommer 2012 werde ich deshalb hoffentlich ganz viele Ofen-Rezepte ausprobieren können.
3. Außerdem hoffe ich, dass es in den kommenden Sommermonaten nicht zu schwül werden wird, die letzten Wochen haben mir da gereicht.
4. Ich genieße auch in diesem Sommer die blühenden Pflanzen in meinem Garten …
5. … dafür könnte ich auch im Sommer 2012 auf das Unkrautzupfen und Rasenmähen nur zu gut verzichten.
6. Abgesehen davon, dass ich mich auf die Abende auf dem Balkon freue, habe ich noch keine besonderen Pläne für diesen Sommer gemacht.
7. Auf jeden Fall werden wir in diesem Sommer nicht verreisen, aber vielleicht klappt es im Herbst mit einem Wochenende an der Nordsee.
8. Dafür bekommen wir in diesem Sommer (genauer gesagt im August) Besuch, auf den wir uns wieder sehr freuen.

Da ich auch dieses Stöckchen nicht gezielt weitergeben will, werfe ich mal das
Thema „Film-Soundtracks“ in die Luft und bin gespannt, ob es jemand auffängt.

Sommer-Fotos (1)

Am gestrigen Nachmittag war so tolles Wetter, dass ich die Gelegenheit nutzen musste, um mit der Kamera in den Garten zu gehen. Und weil es so viele Fotos geworden sind, mache ich lieber zwei Posts daraus. Den Rest gibt es also in den kommenden Tagen.

Und hier noch mein (gescheiterter) Versuch, Wildbienen im Lavendel zu erwischen:

SuB-Zuwachs im Juli

Nachdem ich im Juni kein einziges neues Buch bekommen habe, traf heute eine Büchersendung für mich ein. Dabei fällt mir wieder einmal bei der Anzahl der Neuzugänge auf, dass ich mich in letzter Zeit brav zurückhalte und mir nur noch „kontrollierten“ Buchzugang erlaube. Ich hoffe, dass sich das auch demnächst mal bei meinem SuB niederschlägt – bislang verhindere ich damit nur weiteres Wachstum, schaffe aber keinen Abbau. Immerhin habe ich meine Neuzugänge vom letzten Monat pünktlich gelesen und somit kann ich mich hemmungslos über meine neuen Romane freuen!

Gil Adamson: Hilf mir, Jacques Cousteau
(Ein Zufallsfund, bei dem ich befürchte, dass er entweder großartig oder grauenhaft sein wird.)

Lotte und Søren Hammer: Schweinehunde
(Dänischer Debütroman – ich muss ja regelmäßig meine Krimilust befriedigen.)

Jim C. Hines: Dämon, Dämon an der Wand
(Langersehnte Fortsetzung – und wohl auch leider der letzte Band. Nur gut, dass er so schön dick ist!)

Sarah-Kate Lynch: Cantucci-Herzen brechen nicht
(Leichte und unterhaltsame Sommerlektüre – zumindest erhoffe ich mir das von dem Buch.)

Kirsten White: Dreams’n’Whispers
(Noch eine Fortsetzung auf die ich mich sehr gefreut habe! Manchmal reicht es eben, wenn eine Geschichte nur nett ist.)

Das macht fünf Bücher, die ich bis zum 14. August 2012 gelesen haben will, um meine persönliche Challenge zu schaffen. Das dürfte machbar sein … 

***

Und für die, die auch gern Manga lesen, gibt es hier noch einen Blick auf meinen Nachschub:

Gelesen: April, Mai und Juni 2012

Bücher:

  1. Ilona Andrews: Die Nacht der Magie (Stadt der Finsternis Bd. 1)
  2. Nancy Atherton: Tante Dimity und das geheimnisvolle Erbe (Tante Dimity Bd. 1)
  3. Nancy Atherton: Tante Dimity und der verschwiegene Verdacht (Tante Dimity Bd. 2)
  4. Nancy Atherton: Tante Dimity und der unerhörte Skandal (Tante Dimity Bd. 3)
  5. Nancy Atherton: Tante Dimity und der unheimliche Sturm (Tante Dimity Bd. 9)
  6. Nancy Atherton: Tante Dimity und der gefährliche Drache (Tante Dimity Bd. 14)
  7. Nancy Atherton: Tante Dimity und die Geister am Ende der Welt (Tante Dimity Bd. 15)
  8. Nancy Atherton: Tante Dimity und das verhexte Haus (Tante Dimity Bd. 16)
  9. Dermot Bolger: Wo die verlorenen Seelen wohnen
  10. Patricia Briggs: Ruf des Mondes (Mercy Thompson Bd. 1)
  11. Colin Cotterill: Der Tote im Eisfach (Dr. Siri Bd. 5)
  12. Jennifer Estep: Frostkuss (Mythos Academy Bd. 1)
  13. K. L. Going: Evies Garten
  14. John Green: Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)
  15. Laura Lee (Guhrke): Ich muss Sie küssen, Miss Dove
  16. Lori Handeland: Wolfskuss (Werwolf-Serie Bd. 1)
  17. Kim Harrison: Blutspur (Rachel Morgan Bd. 1)
  18. Kim Harrison: Blutspiel (Rachel Morgan Bd. 2)
  19. Kim Harrison: Blutjagd (Rachel Morgan Bd. 3)
  20. Kim Harrison: Blutpackt (Rachel Morgan Bd. 4)
  21. Kim Harrison: Blutlied (Rachel Morgan Bd. 5)
  22. Michael Herzig: Töte deinen Nächsten
  23. Kristan Higgins: Fang des Tages
  24. Elizabeth Hoyt: Mylady spielt gefährlich
  25. Elizabeth Hoyt: Verführt von einem Engel
  26. Lisa Kleypas: Herbstfeuer (Mauerblümchen Bd. 2)
  27. Melanie Lahmer: Knochenfinder
  28. Jason Lethcoe: Wings (Der myteriöse Mr. Spines Bd. 1)
  29. Peter May: Blackhouse
  30. Erika Mayr: Die Stadtbienen
  31. Seanan McGuire: An Artificial Night (October Daye Bd.3)
  32. Seanan Mc Guire: Late Eclipses (October Daye Bd. 4)
  33. Seanan McGuire: One Salt Sea (October Daye Bd. 5)
  34. Richelle Mead: Blutsschwestern (Vampire Academy Bd. 1)
  35. Rachel Neumeier: Der Greifenmagier 2 – Land des Feuers
  36. Emilie Richards: Mrs. Wilcox und die Tote auf der Terrasse (Mrs. Wilcox Bd. 1)
  37. Rick Riordan: Die letzte Göttin (Percy Jackson Bd. 5)
  38. Nora Roberts: Frühlingsträume (Jahreszeitenzyklus Bd. 1)
  39. Richard Russo: Diese alte Sehnsucht
  40. Vikram Seth: Eine gute Partie
  41. Mary Stanton: Im Namen der Engel (Bree Winston Bd. 1)
  42. Ella Theiss: Neben der Spur
  43. Caroline Vermalle: Als das Leben überraschend zu Besuch kam

Comic/Manga:

  • Arata Kangatari 4 (Manga)
  • Arata Kangatari 5 (Manga)
  • Arata Kangatari 6 (Manga)
  • Arata Kangatari 7 (Manga)
  • Arata Kangatari 8 (Manga)
  • Arata Kangatari 9 (Manga)
  • Bibliotheca Mystica 1 (Manga)
  • Detektiv Conan 73 (Manga)
  • Di[e]ce 1 (Manga)
  • Eaglet 1 (Manga)
  • Midnight Secretary 1 (Manga)
  • Mirai Nikki 4 (Manga)
  • Monochrome Kids 1 (Manga)
  • Nura – Herr der Yokai 1 (Manga)

Hörbücher/Hörspiele:

Angefangene und abgebrochene Bücher zähle ich in der Monatsstatistik
ebenso wenig mit wie Titel, die ich innerhalb kürzerer Zeit zum
wiederholten Male lese oder höre. Wobei ich dieses Mal eine Ausnahme für „Eine gute Partie“ mache, weil ich davon über 1880 von 2000 Seiten gelesen habe. Und wenn das letzte Lesen schon einige
Jahre her ist, dann haben die Titel ebenfalls einen Platz auf der Liste
verdient. 😉