Robin McKinley: Chalice

Robin McKinley lese ich schon sehr lange und kenne doch bislang erstaunlich wenig von der Autorin, obwohl ich jeden Roman von ihr, den ich gelesen habe, sehr mochte. So wurde es zu Weihnachten dringend Zeit mal wieder ein weiteres Buch von ihr auf den Wunschzettel zu setzen und nachdem mir in den letzten Tagen nach ungewöhnlicher Fantasylektüre war, habe ich zu „Chalice“ gegriffen.

Von Anfang an fällt bei „Chalice“ die ungewöhnliche Erzählweise auf, die nicht nur durch viele zeitliche Sprünge, sondern auch die Perspektive etwas ist, worauf man sich erst einmal einlassen muss. Überhaupt lässt Robin McKinley sehr vieles offen, wenn es um die Welt, die Magie und die Traditionen geht, die in „Chalice“ eine Rolle spielen. Aber ich fand es sehr angenehm, dass ich mir so beim Lesen sehr viele Gedanken um all die Kleinigkeiten machen musste, die mir eben nicht auf dem Silbertablett präsentiert werden. Selbst Elemente, die relativ einfach erklärt werden könnten, musste ich mir als Leser selber erarbeiten. So habe ich mich lange gefragt, wie groß wohl das Gebiet ist, um das es sich hier dreht. Die Menschen kennen einander und stehen sich so nah, dass es wie ein Dorf oder größeres Gut wirkt. Aber wenn man sich überlegt wie viele Personen an der Verwaltung des Gebietes beteiligt sind und wie wichtig die einzelnen Positionen sind, dann dreht es sich wohl eher um eine Art kleines Fürstentum. Ich mag es, wenn ich mich so mit den Hintergründen einer Geschichte beschäftigen kann, ohne dass dabei die Figuren oder das Geschehen zu sehr überlagert werden.

Die Handlung dreht sich um ein Gebiet, in dem zeitgleich der „Master“ und die „Chalice“ gestorben sind ohne einen Erben zurückzulassen und nun durch zwei Personen ersetzt werden müssen, die keinerlei Ausbildung für ihre neue Aufgabe erfahren haben. Die neue „Chalice“ wird durch den „Circle“ gefunden, in einem Auswahlverfahren, das angeblich keinen Raum für Irrtümer zulässt – und so steht die Imkerin und „Waldhüterin“ Mirasol von einem Tag auf dem anderen vor einer großen Herausforderung. Als Chalice ist es ihre Aufgabe das Land zusammenzuhalten, mit dem Circle zusammenzuarbeiten und dafür zu sorgen, dass es allen Lebewesen gut geht.

Auch der Master ist auf magische Weise mit dem Land verbunden und entstammt normalerweise der Blutlinie des vorhergehenden Masters ab. Doch aufgrund der Tatsache, dass der verstorbene Master sich nicht gut mit seinem jüngeren Bruder vertrug, wurde dieser zu den Priestern des Feuers geschickt und ist nun eigentlich nicht mehr für seine neue Aufgabe geeignet. Er ist tief mit dem Feuer verbunden und weniger Mensch als Element, trotzdem will er alles versuchen, um dem Gebiet die Unruhe zu ersparen, die mit einem Wechsel der Blutlinie einhergehen würde. So sind sowohl Chalice als auch Master sehr unsicher in ihrer neuen Aufgabe und es hilft nicht, dass die Menschen in ihrer Umgebung ihnen kein besonders großes Vertrauen entgegen bringen. Zu sehr hängt die Sicherheit aller und das Wohl des Landes davon ab, dass die beiden wichtigsten Positionen von Menschen gehalten werden, die dafür sorgen können, dass das Land ausgeglichen ist und die Magieflüsse gleichmäßig fließen.

Mir hat vor allem die ruhige Erzählweise gefallen und die Tatsache, dass mir die Geschichte Raum und Zeit zum Nachdenken gelassen hat. Ausnahmsweise konnte ich das Buch gut aus der Hand legen, weil so viele Kleinigkeiten in mir nachhalten und die Langsamkeit der Handlung mich nicht drängte noch eine und noch eine Seite zu lesen bis ich wusste wie es endete. Dann sind da auch all die kleinen Szenen zwischen Master und Chalice, die beide auf ihre Weise das Beste für ihr Land wollen und doch so unsicher sind, ob sie ihrer Aufgabe gerecht werden. Obwohl auch Mirasol immer wieder Angst vor dem Feuer in ihrem Master hat, so ist er es doch, mit dem sie sich relativ offen über all die Dinge austauschen kann, die sie beschäftigen.

Aufgrund der Perspektive ist man als Leser sehr nah bei Mirasol, bekommt ihre Selbstzweifel mit, ihre Unwissenheit und all die großen und kleinen Unannehmlichkeiten, die mit ihrer neuen Position einhergehen. Ich mag es immer wieder, dass Robin McKinley bei solchen Beschreibungen ein Händchen für Details beweist, die meinem Gefühl nach sonst oft untergehen. So bemerkt Mirasol an einer Stelle an, dass sie mit allen möglichen Problemen gerechnet hat, aber nicht mit den Rückenschmerzen, die die Arbeit als Chalice mit sich bringen. Als Waldhüterin ist sie nicht gerade untrainiert, aber das lange Stehen während der Sitzungen – da sich die Chalice bei der Ausübung ihrer Pflichten traditionsgemäß nicht hinsetzen darf – beansprucht ihren Körper ganz anders als ihre frühere Arbeit.

Und dann gibt es noch all die Szenen rund um die Bienen, den Gewinn von Honig und die Beschreibungen des unterschiedlichen Geschmacks der verschiedenen Honigsorten. Mirasol ist die erste Chalice, deren Magie mit Honig verbunden ist, und dementsprechend wichtig sind die Bienen und die Imkerei für sie. Dabei ist ihr schon bewusst, dass kaum jemand sich in der Nähe ihrer Bienen wohlfühlt und die meisten Menschen Angst vor den Insekten haben. Doch für sie bedeuten die Bienen und ihr stetiges Summen Geborgenheit – und so ist es auch passend, dass die Chalice und ihre Bienen sich im Laufe der Zeit ungewöhnlich entwickeln und eine immer größere Rolle bei der Erhaltung ihres Landes einnehmen.

Da eigentlich relativ wenig in dem Roman passiert und die Geschichte von den kleinen Momenten und Entwicklungen lebt, ist es schwierig mehr über die Handlung zu schreiben. Aber wer von euch sich mal auf eine etwas andere Fantasygeschichte einlassen mag, sollte einen Versuch mit „Chalice“ wagen.

Dies und Das (2)

Es ist schon einige Jahre her, da habe ich ein Buch gelesen mit einem Mann, der ein Regengott war, ohne es zu wissen. Egal, wo dieser Mann hinging, Regenwolken folgten ihm auf Schritt und Tritt. Ich kann mich nicht mal mehr erinnern, von welchem Autor das Buch war, aber dieser Regengott ist bei mir hängengeblieben. In den letzten Tagen musste ich recht oft an diese Figur denken, denn egal wie gut das Wetter war, solange ich im Haus war: Sobald ich einen Fuß vor die Tür setzte, fing es an, in Strömen zu regnen.

Am Mittwoch hatte ich das Glück, dass ich auf den Pannendienst, der meinem Auto Starthilfe geben sollte, noch im Sonnenschein warten konnte. Sobald ich aber auf der Autobahn war, zogen tiefdunkle Wolken auf und ich fand mich inmitten eines zwischen Hagel und Starkregen schwankenden Wolkenbruchs wieder. Nicht gerade mein liebstes Wetter, um einige Kilometer durch die Gegend zu düsen, damit die Batterie sich wieder aufladen kann.

Auch am Donnerstag ging ich aus dem Haus und alles war trocken und friedlich – nur um wenige Minuten später (natürlich war ich zu dem Zeitpunkt schon wieder auf der Autobahn) dicken Regen zu bringen. Dummerweise lerne ich ja nicht aus meinen Fehlern, so dass ich weiterhin im T-Shirt aus dem Haus gehe und dann schnell bis auf die Haut nass werde, wenn ich mein Auto verlassen muss. (Bei Busfahrten ist es in den letzten Wochen übrigens ähnlich gewesen: Zum Bus komme ich noch bei trockenem Wetter, nach der Busfahrt lande ich im strömenden Regen … ) Mit zwei Katzentransportkörben in den Händen gibt es natürlich auch keine Gelegenheit, einen Regenschirm zu tragen, so dass ich so langsam wirklich darüber nachdenke, ob ich nicht doch eine Regenjacke benötige. Auf der anderen Seite ist dieses „Winterwetter“ ja bald auch vorbei und wir landen bei dem deutlich berechenbareren Aprilwetter, das dann wieder ein halbes Jahr andauert. 😉

Apropos Katzentransportkörbe: Unsere beiden Samtpfoten durften gestern mal wieder einen Ausflug zum Tierarzt machen. Nach einem freundlichen „Ich dachte schon, Sie hätten den Tierarzt gewechselt, weil ich Sie so lange nicht gesehen habe!“ durfte mir der Doktor bestätigen, dass es Baltimore zur Zeit erstaunlich gut geht. Irgendwann wird der Tag kommen, an dem der Tumor verhindert, dass er weiter fressen kann, und an dem er so geschwächt sein wird, dass wir eine endgültige Entscheidung treffen müssen, aber noch scheint dieser Tag überraschend weit weg zu sein. Baltimore frisst relativ gut, auch wenn er nur bestimmte Futtersorten ohne große Anstrengungen aufnehmen kann und es für ihn das einfachste ist, wenn wir ihm Sachen in die Schnauze stecken. Und der Tumor hat sich in den vergangenen acht Wochen auch nicht so radikal entwickelt, dass wir alarmiert sein müssten. Wenn ich überlege, wie schlecht es dem Kater im vergangenen Jahr teilweise ging, so ist es wirklich unglaublich, wie gut er sich zur Zeit hält!

Christie hingegen fühlt sich momentan nicht ganz so wohl, sie hat irgendwelche undefinierbaren Hautprobleme und hat sich an inzwischen vier Stellen blutig gekratzt. Der Tierarzt vermutet, dass es eine Futterallergie ist, aber da wir in den letzten sechs Monaten in der Hinsicht eigentlich nichts verändert haben, können wir nicht so schnell den Finger darauf legen, was diese Allergie ausgelöst haben könnte. Erst einmal hat sie einen Medikamentencocktail bekommen, der den Juckreiz unterdrücken und die Heilung der Haut beschleunigen soll. Wenn es damit in den nächsten Tagen gut verheilt, müssen wir sie in den nächsten Wochen nur im Auge behalten, ob es wiederkommt. Es könnte theoretisch aber auch sein, dass wir Glück haben und es nur eine einmalige Sache ist. Wir werden sehen … Abgesehen von dem Juckreiz geht es der Madame allerdings gut. Sie ist so rund wie nie zuvor, liegt den Großteil des Tages auf der Heizung, wo sie sich die Wampe wärmt, und mischt ab und an den armen Baltimore auf, der zu gutmütig ist, um sich gegen sie zu wehren.

Ansonsten gibt es eigentlich gar nichts zu erzählen. Ich wusel so vor mich hin, mein Mann und ich testen an den Wochenenden immer wieder Carsharing-Autos, weil unser Wagen den TÜV-Termin am Ende des Jahres nicht mehr überleben wird und wir schon mal überlegen, wie es dann weitergeht, und die ersten Leute kündigen ihre Besuchsabsichten für dieses Jahr an und wollen Termine absprechen. Langweilig wird es vermutlich in den kommenden Monaten nicht … 😉

SuB-Zuwachs Januar 2016

Nach all den Jahren, die ich nun meine Neuzugänge hier dokumentiere, kann ich wohl behaupten, dass ich im Januar grundsätzlich relativ viele SuB-Zugänge habe. Wahrscheinlich weil es sich auf der einen Seite nach zwei Monaten mit wirklich vielen neuen Büchern seltsam anfühlt, wenn es keine weiteren Romane zu mir schaffen, und auf der anderen Seite gibt es trotz all der Geschenke im November und Dezember immer noch den einen oder anderen Titel, den ich gern hätte – und sei es nur, um eine Reihe zu vervollständigen.

Marissa Doyle: Betraying Season (Leland Sisters 2)

Der einzige Roman, der mir von der Autorin noch fehlte, der in einem leicht magisch angehauchten viktorianischen England spielt und sich um ein Mitglied der Leland-Familie dreht. Nachdem ich diesen Teil schon gelesen habe, kann ich auch demnächst endlich die kurze Geschichte rund um den Bruder der beiden Leland-Schwestern lesen, die schon länger auf meinem eReader ruht.


Mira Grant: Blackout (Newsflesh 3)

Der Abschluss der Newsflesh-Trilogie. Wenn ich nach dem Lesen des zweiten Bandes also wieder so fertig bin wie nach dem ersten Teil, kann ich gleich zur Fortsetzung greifen. 😉

Morgan Keyes: Darkbeast Rebellion (Darkbeast 2)

Die Fortsetzung von „Darkbeast“ – jetzt muss ich nur noch irgendwann rausfinden, ob es sich damit auch um den Abschlussband handelt oder nicht. Auf jeden Fall bin ich damit jetzt auf dem aktuellen Stand.

Seanan McGuire: Indexing Reflections (Indexing 2)

Ebenfalls eine Fortsetzung und in diesem Fall eine besonders ungeduldig erwartete, weil mir „Indexing“ so gut gefallen hatte.

Holly Webb: Emily Feather and the Enchanted Door (Emily Feather 1)
Holly Webb: Emily Feather and the Chest of Charms (Emily Feather 3)

Band 1 und 3 … nun ja … das kommt davon, wenn man sich beim schnellen Bestellen auf die erste Liste verlässt, die auf der Autorenseite angegeben ist. Ich hasse es wirklich, wenn bei einer Reihe keine Reihennummern auf den Büchern zu finden sind … Immerhin habe ich den ersten Teil schon gelesen und sehr genossen! Vor allem mochte ich das Haus, in dem Emily mit ihrer Familie lebt …

Februar-SuB 2016

Aus gleich mehreren Gründen hat es im Januar mit mir und dem Lesen nicht so gut geklappt, trotzdem habe ich in zwei intensiven Leserunden insgesamt acht (relativ dünne) Bücher – und die meisten davon auf Englisch – gelesen. Ich vermisse immer noch die Manga, Comics und Hörbücher … Der Februar bringt dafür hoffentlich wieder mehr Zeit. Mal schauen, wie sich die kommenden Wochen so entwickeln.

Deutscher SuB:

  1. Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
  2. Tim Akers: Das Herz von Veridon
  3. Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
  4. Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
  5. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  6. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  7. Brom: Krampus
  8. Jim Butcher: Die Verschwörer von Kalare (Codex Alera 3)
  9. Jim Butcher: Der Protektor von Calderon (Codex Alera 4)
  10. Melissa Fairchild: Weltenwanderer
  11. Lotte und Søren Hammer: Das weiße Grab
  12. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  13. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  14. John Irving: Letzte Nacht in Twisted River
  15. Tove Jansson: Winter im Mumintal
  16. Tove Jansson: Geschichten aus dem Mumintal
  17. Celine Kiernan: Schattenpfade
  18. Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora
  19. Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
  20. Bernd Perplies: Magierdämmerung – In den Abgrund
  21. Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
  22. Silvia Roth: Querschläger
  23. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  24. Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
  25. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  26. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  27. Charles den Tex: Die Zelle
  28. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  29. Uwe Voehl: Tod und Schinken
  30. Xinran: Gerettete Wort
  31. Xinran: Wolkentöchter
  32. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

32 Titel auf dem SuB

Englischer SuB:

  1. Holly Black: The Darkest Part of the Forest
  2. Marie Brennan: The Tropic of Serpents – A Memoir by Lady Trent
  3. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  4. Patricia Briggs: Bone Crossed (Mercy Thompson #4)
  5. Patricia Briggs: Silver Borne (Mercy Thompson #5)
  6. Julie Campbell: Mystery of Glen Road (Trixie Belden #5)
  7. Gail Carriger: Etiquette and Espionage (Finishing School #1)
  8. Soman Chainani: The School for Good and Evil 2
  9. Diana Pharaoh Francis: The Black Ship (Crosspointe Novel #2)
  10. Mira Grant: Deadline (Newsflesh #2)
  11. Mira Grant: Blackout (Newsflesh #3)
  12. Tanya Huff: The Silvered
  13. D. B. Jackson: Thieve’s Quarry (Thieftaker #2)
  14. Morgan Keyes: Darkbeast Rebellion
  15. Lynn Kurland: Star of the Morning
  16. Seanan McGuire: Indexing Reflections
  17. Moira J. Moore: Resenting the Hero
  18. Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street
  19. Cindy Pon: Serpentine
  20. Philip Reeve: Larklight
  21. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  22. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  23. Holly Webb: Emily Feather and the Chest of Charms (Emily Feather #3)
  24. Patricia C. Wrede: The Thirteenth Child

23 Titel auf dem englischen SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

Dies und Das (1)

Nachdem Feier- und Urlaubstage nun so gut wie vorbei sind und wir diese Tage wirklich sehr gemütlich verbracht und rundum genossen haben, wird es Zeit wieder in den Alltag hineinzufinden. Lustigerweise habe ich – abgesehen von dem letzten Sachbuch für die Challenge – zwischen Weihnachten und dem 3. Januar keine einzige Buchseite gelesen. Dafür ging es dann am ersten Montag in diesem Jahr mit „Untold“ von Sarah Reese Brennan los – und ich musste feststellen, dass es ganz seltsam ist, dass ich in diesem Jahr meine gelesenen englischen Titel nicht separat auf meiner Challenge-Seite zähle.

Neben dem ganz normalem Alltag, gibt es ein paar Dinge, die ich in diesem Jahr (ernsthaft) in Angriff nehmen möchte und weil ich es eigentlich ganz angenehm finde, wenn ich eine Liste habe, an der ich mich orientieren kann (und die nicht in meinem üblichen Notizzettel-Stapel untergeht), gibt es hier eine Aufstellung dazu:

– Das kleine Zimmer streichen.
(Was bedeutet, dass ich wieder einige Buchstapel und viele andere Dinge herumräumen darf.)

– Drei Schränke für Comicboxen für das kleine Zimmer bauen, damit ich den Platz im Balkonzimmer anderweitig nutzen kann..
(Diese Schränke dienen gleichzeitig als Testläufe für meine geplanten Bücherregale.)

– Die Näharbeiten an dem großen Quilt beenden und das eigentliche Quilten in Angriff nehmen.
(Da mir immer kleinere Projekte dazwischen kommen, zieht sich dieser Quilt schon seit Jahren hin.)

– Das große Beet im Garten weiter bepflanzen.

– Ein gutes Sauerteigbrot backen.

– Vorhänge für das kleine Zimmer nähen.

– Endlich mal wieder eine Zeichnung in Angriff nehmen (- was auch bedeutet, dass ich vorher meine Materialien rauskramen und sichten sollte).

Damit sollte ich in den nächsten Monaten ganz gut beschäftigt sein, denn jede mit der Hand genähte Naht benötigt ja auch so ihre Zeit. Ich habe auf jeden Fall versucht nicht zu viele Punkte auf die Liste zu setzen. Mal schauen, was Ende des Jahres davon verwirklicht wurde. 😉

Sachbuch-Challenge 2015 – Fazit!

An der zweiten Runde der Sachbuch-Challenge haben sich 13 Teilnehmerinnen (von der 14. Bloggerin kam nach der Anmeldung im Dezember leider kein Lebenszeichen mehr) beteiligt und alle 13 haben auch das Zwischenziel Ende Juni erreicht. Leider hat das Leben (oder die Motivation) im zweiten Halbjahr 2015 einigen von uns einen Streich gespielt, so dass „nur“ acht Teilnehmerinnen die Challenge erfolgreich beendet haben.

Ich möchte allen Mitstreiterinnen – egal, wie viele Titel ihr nun im Rahmen der Challenge gelesen habt – für den Austausch, die Anregungen und das Neugierigmachen auf neue Sachbücher danken! Meine Leihliste ist ebenso wie die Wunschliste stetig gewachsen und die Bibliothek hat auch noch eine lange Reihe von Sachbuchvormerkungen von mir. 😉

Natürlich gibt es zu diesem Anlass wieder einige Zahlen rund um die Challenge von mir:

  • Insgesamt wurden im vergangenen Jahr von allen Teilnehmerinnen zusammen 123 Sachbücher gelesen und rezensiert, …
  • …womit wir auf eine Gesamtseitenzahl von 33843 gelesenen Seiten kommen. (Bei Hörbüchern habe ich die Seitenzahlen der Buchausgaben gezählt, wenn es denn von dem Titel eine solche gab.)
  • Eine Punktlandung mit genau zehn gelesenen Titeln (bei Variante A) gab es von Ariana, BücherFähe, Sarah und mir
  • glencombscille (11/10), Sayuri (9/8), Hermia (11/10 oder 11/8, je nachdem, von welcher Variante man ausgeht) und Natira (20/10) haben die erforderliche Anzahl von gelesenen und rezensierten Sachbüchern hingegen noch übertroffen.
  • Hermia ist die Einzige, die es geschafft hat, sowohl zwei Wälzer – was die Bedingung für Variante B war -, als auch genügend Titel zum Erreichen von Variante A zu lesen. 
Natürlich gab es auch wieder Sachbücher, die von mehr als einer Person gelesen wurden oder die noch vom vergangenen Jahr „rübergeschwappt“ sind:

  • Sowohl „Darm mit Charme“ von Guilia Enders (BücherFähe, Sarah und Sayuri) als auch „Stand up – Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene“ von Julia Korbik (DieJai und von mir wurde es zumindest angefangen, wenn auch nicht während des Challengezeitraums beendet) waren schon 2015 von mehreren Challenge-Teilnehmerinnen gelesen worden. 
  • „Darm mit Charme“ war zusammen mit „Bibliomania“ von Steven Gilbar (Ariana, BücherFähe, Sarah) mit jeweils drei Erwähnungen auch das meistgelesene Sachbuch insgesamt in diesem Challengejahr, …
  •  … während die folgenden Titel „nur“ doppelt in der Liste erscheinen: „Vorkoster gesucht“ von Steffen Unger (BücherFähe, Neyasha), „Die Römer“ von Lesley und Roy Atkins (BücherFähe, Neyasha), „Persepolis“ von Marjane Satrapi (Sam, Sayuri), „Der große Trip“ von Cheryl Strayed (DieJai, Sayuri), „In 72 Tagen um die Welt“ von Matthew Goodman (Hermia, Neyasha), „Der Atlantik“ von Simon Winchester (Hermia, Winterkatze – von Neyasha wurde der Titel abgebrochen), „The Art of Asking“ von Amanda Palmer (Sam, Natira), „Am Beispiel der Gabel“ von Bee Wilson (Natira, Winterkatze), „Mit Miss Marple aufs Land“ von Luise Berg-Ehlers (Natira, Winterkatze), „Afrika“ von Ivan Bargna (Natira, Winterkatze) und „England und die Detektive“ von Luise Berg-Ehlers (Natira, Winterkatze).

Auch in diesem Jahr fand ich es wieder spannend, welche Themengebiete bei der Challenge so auftauchten. Allerdings war daran dieses Mal nicht so eindeutig abzulesen, welche beruflichen Beschäftigungen oder Urlaubspläne die jeweilige Leserin so umtrieben. Vor allem war es wohl wieder so, dass wir alle mit offeneren Augen die Sachbuch-Abteilungen der diversen Händler durchstöbert und uns gegenseitig auf neue Titel zu faszinierenden Themen aufmerksam gemacht haben.
Wenn man dann noch sieht, wie oft sich meine Leseliste mit Natiras (von diesem und vom letzten Jahr) überschneidet, kann man schnell feststellen, dass ich die Leihsachbücher bevorzugt vor meinen eigenen Exemplaren lese. Trotzdem stehen auf meiner „noch lesen“-Liste immer noch ein paar Titel, auf die ich durch die Challenge (in diesem und im letzten Jahr) aufmerksam wurde:

  • „Das Geräusch einer Schnecke beim Essen“ von Elisabeth Tova Bailey
  • „Das letzte Postamt diesseits des Polarsterns“ von Helge Sobik
  • „Weihnachtsbräuche in aller Welt“ von Rüdiger Vossen
  • „Nerd Attack“ von Christian Stöcker
  • „Scherben bringen Glück“ von Amanda Adams
  • „In 72 Tagen um die Welt“ von Matthew Goodman
  • „Mein Leben mit den Inuit“ von Fred Bruemmer
  • „Täuschend echt“ von Henry Keazor
  • „What Makes This Book So Great?“ von Jo Walton
  • „Waterloo“ von Bernard Cornwell
  • „August 1914“ von Barbara Tuchmann – schon mal angefangen, aber dann hatte ich keine Geduld mit der kleinen Schrift und dem Text
  • „Die vergessene Generation“ von Sabine Bode – muss leider am Dienstag wieder zurück in die Bibliothek, wird später noch mal ausgeliehen
  • „Untergrundkrieg“ von Haruki Murakami – schon mal angefangen, aber dann wegen Bibliotheksrückgabetermin abgebrochen
  • „Die ersten Amerikaner“ von Thomas Jeier – steht eigentlich schon länger auf der Liste, ist mir durch die Challenge aber wieder in Erinnerung gerufen worden, auch wenn die Veröffentlichung nicht gerade Leser-freundlich ist
  • „Stand up“ von Julia Korbik – immerhin von mir schon angefangen!
  • Karl-Wilhelm Weeber – ganz allgemein
Vermutlich ist mir der eine oder andere Titel noch durchgegangen, aber allein mit all diesen Büchern werde ich noch einige Zeit beschäftigt sein! Außerdem ist da ja noch mein ganz eigener Sachbuch-SuB und die Sachbücher, die ich ganz ohne Challenge-Anregungen so ausgeliehen habe und noch ausleihen werde … 
Am Ende möchte ich noch einmal extra auf Neyasha eingehen. Ich habe bei der Challenge-Liste die Titel so gezählt, wie sie es im Laufe des Jahres angegeben hat – und somit gilt sie als Teilnehmerin, die die Challenge leider nicht bestanden hat. Schaut man aber genau hin, so hat sie im ersten Halbjahr drei Balkonratgeber gelesen und diese dann gemeinsam als nur einen Titel gezählt. Hätte sie diese Sachbücher so gezählt, wie der Rest von uns es vermutlich hemmungslos getan hätte, dann wäre sie nicht nur „erfolgreich“ gewesen, sondern hätte am Ende der Challenge sogar ein Plus aufzuweisen gehabt. Also herzlichen Glückwunsch, Neyasha! 🙂

Noch einmal vielen Dank für eure rege Teilnahme, all die geschriebenen Rezensionen und sogar für die Erweiterung meiner Leseliste! Ich hoffe, es hat euch (trotz des einen oder anderen stressigen Endspurts) Spaß gemacht und ihr habt viele Titel gefunden, die euch fesseln konnten oder von euch in den nächsten Monaten noch gelesen werden. Ich würde auf jeden Fall gern noch lesen, welche Inspirationen ihr im vergangenen Jahr so mitgenommen habt. 

Gelesen: Oktober, November und Dezember 2015

Frühere Statistiken sind unter „Diverses“ zu finden.

Bücher:

  1. Eric Berg: Das Nebelhaus
  2. Luise Berg-Ehlers: England und die Detektive 
  3. Deborah Blake: Wickedly Dangerous (A Baba Yaga Novel #1)
  4. Sarah Rees Brennan: Unspoken (The Leyburn Legacy #1)
  5. Jim Butcher: Codex Alera 2 – Im Schatten des Fürsten
  6. Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins (Jack Flint 1)
  7. Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen (Jack Flint 2)
  8. Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften (Jack Flint 3)
  9. Marissa Doyle: Bewitching Season (Leland Sisters #1)
  10. Marissa Doyle: Courtship and Curses
  11. Lilly Fang: Snow White and Red Rose – The Curse of the Huntsman
  12. Mira Grant: Feed (The Newsflesh Trilogy #1)
  13. Tove Jansson: Muminvaters wildbewegte Jugend
  14. Tove Jansson: Sturm im Mumintal
  15. Morgan Keyes: Darkbeast (Darkbeast #1)
  16. Jessica Kremser: Frau Maier sieht Gespenster (Frau Maier 3)
  17. Alexander McCall Smith: Ein Gentleman für Mma Ramotwe
  18. Anthony Minghella: Jim Henson’s The Storyteller
  19. Tamora Pierce: Terrier (Beka Cooper #1)
  20. Tamora Pierce: Bloodhound (Beka Cooper #2)
  21. Tamora Pierce: Mastiff (Beka Cooper #3)
  22. Tamora Pierce: The Will of the Empress (The Circle Reforged #1)
  23. Tamora Pierce: Melting Stones (The Circle Reforged #2)
  24. Tamora Pierce: Battle Magic (The Circle Reforged #3)
  25. Karen Rose: Dornenmädchen
  26. Laury Amy Schlitz: Clara und die Magie des Puppenmeisters
  27. Jonathan Stroud: Lockwood und Co. 3 – Die raunende Maske
  28. Holly Webb: Rose (Rose #1)
  29. Holly Webb: Rose and the Lost Princess (Rose #2)
  30. Holly Webb: Rosen and the Magician’s Mask (Rose #3)
  31. Holly Webb: Rose and the Silver Ghost (Rose #4)
  32. Patricia C. Wrede: Snow White and Rose Red
  33. Christmas Pets and Kisses – 16 Sweet Christmas Romances
  34. West Ward Weird (Anthologie)
  1. Seanan McGuire: One Hell of a Ride – Kurzgeschichte
  2. Seanan McGuire: No Place Like Home – Kurzgeschichte

Comics/Manga:

  • Detektiv Conan – Detektiv auf hoher See 1 (Manga)

Hörbücher/Hörspiele:


Angefangene und abgebrochene Bücher/Hörbücher zähle ich in der Monatsstatistik nicht mit. Dafür kommen in diesem Jahr auch die Titel auf die Liste, die ich innerhalb kurzer Zeit doppelt lese (oder höre).

***

Vorausgesetzt, dass ich mich nicht verrechnet oder in den verschiedenen Listen etwas vergessen habe, dann habe ich im Jahr 2015 insgesamt 166 Bücher, 37 Comics/Manga und 17 Hörspiele/Hörbücher konsumiert.

Januar-SuB 2016

Obwohl ich mir im Dezember viele Auszeiten (zum Lesen) gegönnt habe, sind es „nur“ 12 Bücher geworden, die ich gelesen habe. So langsam vermisse ich die Manga, Comics und Hörbücher, also nehme ich mir die mal ganz bewusst für die kommenden Wochen vor. Der SuB ist – nach einem schönen Abbau über das Jahr – im November und Dezember wieder deutlich gewachsen, aber ich fühle mich zur Zeit sehr wohl mit dieser Menge an Büchern.

„Richtige“ Challenges wird es bei mir in diesem Jahr nicht geben. Da es aber immer noch ein paar Altlasten gibt, wird das SuB-trahieren auch in diesem Jahr weitergehen, wenn auch nicht mit monatlichen Beiträgen dazu. Entweder veröffentliche ich spontan meine Liste mit den Nebenbemerkungen zu den SuB-trahierten Titeln oder ich gehe auf einen 3- oder 4-Monatsrhythmus damit. Es wird auch weiterhin Sachbuch- und Hörbuchrezensionen geben, aber nicht mehr im Rahmen einer Challenge. Selbst bei den entspannten Regeln der Challenges, an denen ich teilnehme, beeinflussen sie doch mein Lese- und Hörverhalten. Ich brauche solche Challenges anscheinend als Motivierungshilfe, aber wenn ich erst einmal wieder angefangen habe z.B. auf Englisch zu lesen oder wieder mehr Hörbücher zu hören, dann ist es auch erst einmal wieder gut.

Deutscher SuB:

  1. Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
  2. Tim Akers: Das Herz von Veridon
  3. Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
  4. Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
  5. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  6. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  7. Brom: Krampus
  8. Jim Butcher: Die Verschwörer von Kalare (Codex Alera 3)
  9. Jim Butcher: Der Protektor von Calderon (Codex Alera 4)
  10. Melissa Fairchild: Weltenwanderer
  11. Lotte und Søren Hammer: Das weiße Grab
  12. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  13. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  14. Daniel Holbe: Giftspur
  15. John Irving: Letzte Nacht in Twisted River
  16. Tove Jansson: Winter im Mumintal
  17. Tove Jansson: Geschichten aus dem Mumintal
  18. Celine Kiernan: Schattenpfade
  19. Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora
  20. Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
  21. Bernd Perplies: Magierdämmerung – In den Abgrund
  22. Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
  23. Silvia Roth: Querschläger
  24. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  25. Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
  26. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  27. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  28. Charles den Tex: Die Zelle
  29. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  30. Uwe Voehl: Tod und Schinken
  31. Xinran: Gerettete Wort
  32. Xinran: Wolkentöchter
  33. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

33 Titel auf dem SuB

Englischer SuB:

  1. Holly Black: The Darkest Part of the Forest
  2. Marie Brennan: The Tropic of Serpents – A Memoir by Lady Trent
  3. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  4. Sarah Rees Brennan: Untold (The Lynburn Legacy #2)
  5. Sarah Rees Brennan: Unmade (The Lynburn Legacy #3)
  6. Patricia Briggs: Bone Crossed (Mercy Thompson #4)
  7. Patricia Briggs: Silver Borne (Mercy Thompson #5)
  8. Gail Carriger: Etiquette and Espionage (Finishing School #1)
  9. Soman Chainani: The School for Good and Evil 2
  10. Marissa Doyle: Betraying Season
  11. Jennifer Estep: Deadly Sting (Elemental Assassin #8)
  12. Jennifer Estep: Heart of Venom (Elemental Assassin #9)
  13. Diana Pharaoh Francis: The Black Ship (Crosspointe Novel #2)
  14. Mira Grant: Deadline (Newsflesh #2)
  15. Mira Grant: Blackout (Newsflesh #3)
  16. Tanya Huff: The Silvered
  17. D. B. Jackson: Thieve’s Quarry (Thieftaker #2)
  18. Morgan Keyes: Darkbeast Rebellion
  19. Lynn Kurland: Star of the Morning
  20. Seanan McGuire: Indexing Reflections
  21. Robin McKinley: Chalice
  22. Moira J. Moore: Resenting the Hero
  23. Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street
  24. Cindy Pon: Serpentine
  25. Philip Reeve: Larklight
  26. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  27. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  28. Holly Webb: Emily Feather and the Enchanted Door (Emily Feather #1)
  29. Holly Webb: Emily Feather and the Chest of Charmes (Emily Feather #3)
  30. Patricia C. Wrede: The Thirteenth Child

24 Titel auf dem englischen SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

Jahresende

Am letzten Tag des Jahres 2015 ist wieder Zeit für den obligatorischen Beitrag zum Jahresende … Dieses Jahr war überraschend anstrengend, vor allem auf der emotionalen, aber ehrlich gesagt auch auf der finanziellen Seite. So war es kein Wunder, dass wir in den letzten Woche nur noch das Bedürfnis hatten, uns einzugraben, uns zu entspannen und es uns gut gehen zu lassen. Auch den heutigen Abend werden wir wieder damit verbringen, zu lesen, zu spielen und zu schwatzen. Wir werden etwas Leckeres essen und hoffen, dass die Nachbarn nicht zu viel Geld für Feuerwerk ausgegeben haben. Der Lärm war für die Katzen noch nie besonders gut zu ertragen, aber inzwischen ist Baltimore noch anfälliger für Stress. Immerhin haben wir großes Glück und er ist immer noch bei uns. Es scheint ihm sogar einigermaßen gut zu gehen – tatsächlich sehr viel besser, als wir das vor einem halben Jahr zu hoffen gewagt hätten, als der Tierarzt meinte, dass wir mit ihm kein Weihnachtsfest mehr erleben würden.

Für das kommende Jahr gibt es schon wieder viele Pläne, auch wenn ich mir weiterhin viel Zeit für mich, die Katzen und natürlich die Bücher nehmen möchte. Doch erst einmal wünsche ich euch einen guten Übergang ins neue Jahr und greife noch einmal die Wünsche des letztes Jahres auf:

Ich hoffe, das neue Jahr hält für euch Gesundheit
und viele wunderschöne und unvergessliche Momente parat.
Passt gut auf euch auf,
verbringt viel Zeit mit Menschen,
die euch gut tun und am Herzen liegen,
und viele Lesestunden mit umwerfenden Büchern!

Challenges 2015 – Statistik

Challenges 2015
Meine eigene Sachbuch-Challenge
Regel-Details gibt es HIER nachzulesen.
Januar bis Juni 2015:

 2. Patricia C. Wrede: Wrede on Writing – Tips, Hints and Opinions on Writing
 3. Jan Gehl: Städte für Menschen
 4. Judith Flanders: The Making of Home – The 500-year story of how our houses became homes
 5. Bee Wilson: Am Beispiel der Gabel – Eine Geschichte der Koche- und Esswerkzeuge

Juli bis Dezember 2015:

 6. Luise Berg-Ehlers: Mit Miss Marple aufs Land – Englische Krimischriftstellerinnen zwischen Tearoom und Tatort
 7. Simon Winchester: Der Atlantik – Biografie eines Ozeans
 8. Ivan Bargna: Afrika – Kunst und Architektur
 9. Charlotte Lyne: Alles über Shakespeare
10. Luise Berg-Ehlers: England und die Detektive

10 Sachbücher gelesen und rezensiert

Arianas Hörbuch-Challenge
Zusammengefasst müssen für diese Challenge im Jahr 2014
insgesamt 10 Hörbücher gehört und rezensiert werden.
Mehr Details gibt es in Arianas Übersichtsseite zur Challenge.
12/10 gehört und rezensiert
Persönliche Vorhaben für 2015:
1. Alt-SuB-Abbau:
Nachdem ich im November und Dezember schon mit den „SuB-trahiert“-Beiträgen angefangen habe, soll es damit im Jahr 2015 weitergehen. Ziel ist, den Alt-SuB (also die Bücher, die sich länger als 6 Monate auf meinem SuB befinden) deutlich zu reduzieren. Eine konkrete Zahl möchte ich mir da nicht vornehmen, nur jeden Monat schauen, ob ich da nicht vorankommen kann.
Januar: 2 gelesen/3 aussortiert
Februar: 4 gelesen/0 aussortiert
März: 0 gelesen/0 aussortiert
April: 5 gelesen/5 aussortiert
Mai: 1 gelesen/1 aussortiert
Juni: 1 gelesen/11 aussortiert
Juli: 0 gelesen/0 aussortiert
August: 0 gelesen/0 aussortiert
September: 6 gelesen/0 aussortiert
Oktober: 2 gelesen/0 aussortiert
November: 1 gelesen/1 aussortiert
Dezember: 0 gelesen/0 aussortiert

8/12 Monaten SuB-trahiert – das lief besser als erwartet. Im kommenden Jahr geht es dann noch den letzten Altlasten an den Kragen!
2. Englischer SuB-Abbau
Nachdem 2014 mein englischer SuB doch rasant gewachsen ist, möchte ich auch hier „Abbau“ betreiben und am Jahresende nicht mehr als 10 Bücher auf dem englischen SuB liegen haben.
Stand am 01.01.2015: 38 Bücher
Januar: -4/+2 
Februar: -5/+0
März: -6/+2
April: -3/+0
Mai: -2/+0
Juni: -3/+0
Juli: -2/+1
August: -2/+2
September: -4/+1
Oktober: -5/+2
November: -3/+7 
Dezember: -9/+21 
Stand am 01.01.2016: 23 Bücher – sieht nach Scheitern aus, wenn man nicht bedenkt, dass allein der Dezember 21 Neuzugänge brachte. Ich bin auf jeden Fall zufrieden. 
Challenges 2014/2015
Es geht darum, Bücher zu lesen, die man sehr gemocht und lange Zeit nicht mehr gelesen hat. 
Zeitraum der Challenge: 15. August 2014 bis 14. August 2015
Gelesene Bücher:
  1. Julie Campbell: The Gatehouse Mystery (Trixie Belden #3)
  2. Diana Wynne Jones: Neun Leben für den Zauberer
  3. Erich Kästner: Der kleine Mann
  4. Victoria Walker: The Winter of Enchantment
beendet