Schlagwort: Challenge

Daphne du Maurier: Rebecca

Mein Name ist Mrs. Danvers. Von meinen Schützlingen bin ich immer liebevoll „Danny“ genannt worden. Mein Vorname tut nichts zur Sache. Es gibt keine Person, der ich eine solche vertrauliche, ganz und gar respektlose Anrede zugestehen würde. Respekt ist wichtig, gerade dann, wenn man wie ich sein Leben lang in Stellung gewesen ist. Respekt nicht nur gegenüber mir als Person, sondern auch gegenüber meiner Position im Haushalt. Er hatte das nie verstanden. Er hatte nie verstanden, dass ich immer mehr war als eine gewöhnliche Haushälterin.

Dabei habe ich die Position nur übernommen, um auch weiterhin bei meiner geliebten Rebecca bleiben zu können. Schon als kleines Mädchen war sie einfach hinreißend. Eine bezaubernde Schönheit mit unbändigen schwarzen Locken und einem Temperament wie ein kleiner Junge. Was immer Rebecca sich vornahm, gelang ihr auch. Sie war eine unvergleichliche Sportlerin, und nichts zeugte von mehr Lebensfreude als ihr schönes Gesicht, wenn sie auf ihrem Boot über das Meer segelte. Meine Rebecca hatte vor nichts Angst. Mit gerade einmal sechzehn Jahren bändigte sie einen jungen Hengst, an den sich nicht einmal der Stallmeister herantraute. So eine willensstarke Frau war sie, meine geliebte Rebecca.

Er aber hat sie nie verstanden. Der feine Herr de Winter … Ständig hat er ihr Vorschriften gemacht, konnte nicht begreifen, dass eine so schöne und junge Frau das Leben genießen muss. Dabei hat jeder sie geliebt. Nach diesem schrecklichen Segelunfall hat einfach jeder von ihrer Schönheit und Anmut gesprochen, davon, was für ein Verlust ihr Tod für die Grafschaft war, wie sehr man ihr Lachen und die charmanten Gespräche mit ihr vermissen würde und wie sehr ihre Bälle und Einfälle den Alltag der Nachbarn bereichert haben. Doch er, er wanderte nur in der Bibliothek herum. Bei der ersten Gelegenheit ging er auf Vergnügungsreise, verließ Manderley, wo ihn alles an meine wunderschöne Rebecca erinnerte, und kam nicht einmal zehn Monate nach Rebeccas Tod mit einer neuen Frau zurück.

Respektlos war das. Respektlos gegenüber der toten Rebecca und ebenso mir gegenüber. So ein fades Kind setzt er an die Stelle meiner geliebten Rebecca. Dieses rückgratloses Mäuschen sollte nun die neue Herrin auf Manderley sein. Eine unscheinbare Gestalt ohne Esprit, ohne Bildung und ohne jeglichen Charme – nichts von dem, was meine Rebecca ausgemacht hatte. Nicht einmal der Hund hat sie ernst genommen. Nur der schwachsinnige Sohn des Pächters lief ihr immer wieder mit großen Augen hinterher. Niemand konnte von mir erwarten, dass ich diese farblose Gestalt in Manderley duldete, dass ich zuließ, dass ihre verhuschte Präsenz das Andenken an Rebecca verwässerte.

Das Feuer war vielleicht etwas zu viel. Aber wie sonst hätte ich verhindern können, dass all das, was an meine geliebte Rebecca erinnerte, in falsche Hände gerät?

(Zur Info: „Rebecca“ wurde von mir im Rahmen der „Bücher, die man gelesen haben muss“-Challenge gelesen.)

Frances Hodgson Burnett: The Secret Garden

„The Secret Garden“ von Frances Hodgson Burnett habe ich für die „Bücher, die man gelesen haben muss“-Challenge gelesen. Die Geschichte begleitet mich zwar schon seit meiner Kindheit, aber dieses Mal habe ich das Buch zum ersten Mal auf Englisch gelesen. Ich muss zugeben, dass ich dabei froh war, dass ich inzwischen beim Lesen auf Englisch – dank der English-Challenge – fitter bin, denn die (wenigen) Sätze, in denen Dialekt gesprochen wird, hätten mich sonst wohl deutlicher gestört. So hingegen war ich eher belustigt über das Weglassen und Zusammenziehen der Wörter.

Die Handlung dürfte eigentlich allgemein bekannt sein, aber ich liefere trotzdem noch eine kurze Zusammenfassung. Protagonistin dieser Geschichte ist die zehnjährige Mary Lennox, die in Indien geboren wurde. Weder ihr Vater, der als Kolonialbeamter in Indien tätig ist, noch ihre vergnügungssüchtige Mutter kümmern sich um ihre Tochter, und so wird das Mädchen von einer indischen Ayah aufgezogen. Diese lässt Mary von Geburt an ihren Willen, und so ist es kein Wunder, dass sich das Mädchen zu einem egozentrischen, verwöhnten und unsympathischen Gör entwickelt.

Nachdem ihre Eltern (sowie die Ayah und diverse andere indische Dienstboten) aufgrund einer Choleraepidemie sterben, wird Mary zu ihrem Onkel nach England gebracht. Archibald Craven kümmert sich genauso wenig um das Mädchen, wie es dessen Eltern taten, außerdem fehlt in seinem Herrenhaus jegliches Spielzeug für das Kind, und so muss sich Mary irgendwie selbst beschäftigen. Das Hausmädchen Martha bringt Mary dazu, in den Gärten zu spielen, und erzählt ihr auch von einem „geheimen Garten“, der vor zehn Jahren verschlossen und seitdem von niemandem betreten wurde.

Als Kind habe ich die Bücher von Frances Hodgson Burnett einfach nur genossen, wobei „Der geheime Garten“ meine Lieblingsgeschichte war – vielleicht auch deshalb, weil Mary nicht so schrecklich perfekt ist wie Lord Fauntleroy oder „Prinzessin“ Sara. Als erwachsene Leserin bin ich fasziniert davon, wie die Autorin Marys Leben in Indien beschreibt und die Reaktionen des Hausmädchens Martha auf Marys Erzählungen aus dieser Zeit. Obwohl es gar nicht so viele Passagen zu diesem Thema gibt, klingt doch immer wieder eine gewisse Kolonialherren-Haltung durch. Doch vor allem ist es Mary, die dafür sorgt, dass ich auch heute noch das Buch gerne lese. So eine kleine, hässliche und dickköpfige Hauptfigur müsste ja eigentlich unsympathisch sein, doch die Autorin macht von Anfang an deutlich, dass das Kind nichts für seine Charakterentwicklung konnte.

Auch wenn Mary viel zu schnell – dank einer großen Portion Einsamkeit, der guten englischen Luft und etwas Gartenarbeit – zu einem „normalen“ netten, kleinen Mädchen wird, gibt es im Laufe der Geschichte immer wieder genügend Momente, in denen ihr Trotz und ihre Dickköpfigkeit zum Ausdruck kommen. Besonders schön wird es, als sie ihren Cousin Colin kennenlernt und zu diesem Zeitpunkt zwei verwöhnte Egozentriker aufeinanderknallen. Aber auch der abweisende Gärtner Ben bietet genügend Ecken und Kanten, so dass Mary schnell klar wird, dass sie ihm nicht mit ihrer früheren Hochmütigkeit kommen kann. Ich mag es einfach, wenn Ben Mary mitten ins Gesicht sagt, dass sie nicht gerade liebenswert sei, oder wenn Mary und Colin sich gegenseitig beweisen, dass der jeweils andere ganz schrecklich unsensibel und egoistisch ist. Diese Szenen mag ich so viel lieber als den perfekten Dickon (Marthas Bruder, der einfach alles über Pflanzen und Tiere weiß und für Mary und Colin zu einem „großer Bruder“ wird) oder das unvermeidbare glückliche Ende dieser Geschichte.

Dodie Smith: I Capture The Castle

Ich muss gestehen, dass mir beim Anschauen der BBC-Liste für Milas Challenge „I Capture The Castle“ überhaupt nicht ins Auge gesprungen ist. Aber dann dauerte es eine ganze Weile, bis mir die Bibliothek den Titel „Rebecca“, den ich ursprünglich für Februar lesen wollte, zur Verfügung stellen konnte – und in der Zwischenzeit weckte Birthes Rezension meine Aufmerksamkeit. Als ich da dann noch etwas von skurrilen Charakteren und schrägen Szenen las, musste ich den Roman einfach antesten.

Erzählt wird die (vermutlich) in den 30er-Jahren spielende Geschichte von der siebzehnjährigen Cassandra Mortmain, die mit ihrer Familie in einer Schlossruine lebt. Cassandras Vater ist ein Schriftsteller, dessen erster (und bislang auch letzter) Roman bei Veröffentlichung sehr großes Aufsehen erregte, und der seitdem keine einzige Zeile mehr geschrieben hat. Ihre Stiefmutter Topaz hat früher als Aktmodell für bekannte Maler in London gearbeitet und kümmert sich nun auf ihre sehr individuelle Weise um den chaotischen Schlosshaushalt, während sie bei Gesprächen mit der Natur – die sie selbstverständlich unbekleidet und zum Wohle der benachbarten Bauern nachts durchführt – Kraft tankt.

Cassandras jüngerer Bruder Thomas geht noch zur Schule und spielt anfangs in der Geschichte keine besonders relevante Rolle, während ihre ältere Schwester Rose so langsam jegliche Hoffnung aufgibt, je ein normales Leben zu führen. Für Rose ist die Armut der Familie am schwersten zu ertragen, sie erinnert sich noch zu gut an Zeiten, in denen sie mehr als die notwendigsten Möbel und ausreichend zu essen hatten. Und Rose, die eine wahre Schönheit ist, sehnt sich nach dem kleinen bisschen Luxus, der für ein Mädchen in ihrem Alter normalerweise selbstverständlich ist. Sie möchte Kleider tragen, die nicht aus Lumpen bestehen, und möchte ausgehen, tanzen und Männer kennenlernen können.

Da scheint es eine mehr als glückliche Fügung zu sein, als sich herausstellt, dass der benachbarte Besitz einem jungen Amerikaner hinterlassen wurde. Das Eintreffen des Erben (Simon) und seines jüngeren Bruders (Neil) verändern das Leben der Familie Mortmain erheblich. Während Simon und seine Mutter literarische Diskussionen mit Cassandras Vater führen, Topaz das Interesse der Amerikanerin an ihrem Mann misstrauisch beäugt und Rose fest entschlossen ist, sich zu verlieben und mit einer Heirat für die finanzielle Sicherheit der Familie zu sorgen, notiert Cassandra alle Ereignisse akribisch in ihrem Tagebuch.

Die Familie Mortmain ist auf diese gewisse, liebenswerte Art und Weise exzentrisch, über die ich in Büchern sehr gerne lese und die mich im realen Leben in den Wahnsinn treiben würde. Gerade zu Beginn der Geschichte spielt die Autorin ganz wunderbar mit dem Bild der gebildeten und hochintelligenten Familie, die immer wieder feststellen muss, dass keiner von ihnen irgendwelche praktischen Fähigkeiten hat, mit denen man etwas Geld verdienen könnte. Neben den reizvollen Charakteren sind es die skurrilen, witzigen oder berührenden Momente und Gedanken, die mich gefesselt haben. So stellt Cassandra im Laufe der Geschichte fest, dass sie sich nie richtig arm gefühlt hat, sie hatte immer Mitleid mit Arbeitslosen oder Bettlern, weil es ihnen so schlecht ging. Aber letztendlich geht ihr auf, dass ihre Familie in gewisser Weise in den letzten Jahren notleidender war als diese Menschen, da diese immerhin eine Chance auf Mildtätigkeiten hatten.

Neben der ständigen Frage, wie man das Geld für die allernötigsten Anschaffungen besorgen kann und welche Improvisation über die aktuellste Notlage hinweghelfen kann, gibt es wunderbar amüsante Szenen. Egal, ob Rose ihre Seele an den Teufel verkaufen will oder Cassandra ein privates und genussvolles heißes Bad in der Küche genießen möchte, irgendwie gelingt es Dodie Smith immer wieder, überraschende und sehr unterhaltsame Wendungen in ihre Geschichte einzubauen. Außerdem spürt man auf jeder Seite, dass die Autorin das Buch geschrieben hat, als sie in Amerika lebte und Heimweh nach England hatte. Sie beschreibt so liebevoll die Landschaften, die kleinen Dörfer und die Menschen, die darin leben, dass ich am liebsten sofort einen Flug (inklusive Zeitmaschine bitteschön!) buchen möchte, um selbst einen Blick auf dieses England werfen zu können.

[Kurz und knapp] Terry Pratchett: Gevatter Tod

„Gevatter Tod“ ist der erste Roman, den ich für die „Bücher, die man gelesen haben muss“-Challenge rezensiere. Eigentlich hatte ich ja für die Challenge ein paar (britische) Klassiker im Auge, aber da mich die englische Ausgabe von „Jane Eyre“ nicht auf Anhieb gepackt hat, habe ich mich zu einem Pratchett-Re-Read umentschlossen. „Gevatter Tod“ habe ich 1990 zum ersten Mal gelesen und habe mich sofort in den Tod, Mort, Albert und Binky verliebt. Damals fand ich die Pratchett-Romane großartig und fieberte jeder Neuerscheinung entgegen. Im Laufe der Jahre hat sich diese Begeisterung für den Autor und seine Scheibenwelt bei mir etwas gelegt. Ich erinnere mich immer noch gern an die ersten Scheibenwelt-Geschichten und habe eine Schwäche für bestimmte Figuren und Einfälle, aber nach ein paar Jahren habe ich aufgehört, mir die Bücher zu kaufen oder auszuleihen, weil ich mich einfach übersättigt fühlte.

In meiner Erinnerung ist „Gevatter Tod“ noch immer eine der nettesten Pratchett-Geschichten, und das hat sich auch nach diesem Re-Read nicht geändert. Ich mag die Charaktere und ich kann mich über die diversen Einfälle des Autors – gerade bei den Nach-Tod-Szenen – amüsieren. Aber auf der anderen Seite fehlt mir das „Neue“ an den Romanen. Wenn ich jetzt zu einem Pratchett greife, dann habe ich schon bestimmte Erwartungen und finde deshalb einige Elemente und Wendungen in der Handlung zu vorhersehbar, um darüber noch lachen zu können. Bei „Gevatter Tod“ habe ich durch den Re-Read feststellen müssen, dass ich nach all den Jahren, die seit dem letzten Lesen vergangen sind, die Schlussszene komplett verdrängt hatte. Nicht ganz ohne Grund, denn das Ende gefällt mir nicht. Es kommt mir vor, als ob Terry Pratchett ab einem bestimmten Punkt nicht gewusst hätte, wie er seine Geschichte mehr oder weniger glaubhaft weitererzählen könnte, und deshalb wird die nicht so überzeugende Auflösung nur im Rückblick erzählt.
Jedes andere Buch, das mich bei einem Re-Read so wenig packt (obwohl es mich mal so begeistert hatte), würde von mir aussortiert. Aber „Gevatter Tod“ wird auf jeden Fall weiterhin in meinem Regal seinen Platz haben, weil ich nicht nur mit dem Roman an sich, sondern auch mit meiner zerfledderten Ausgabe sehr viele Erinnerungen verbinde. Trotzdem hoffe ich, dass ich bei weiteren Re-Reads für die Challenge mehr Glück habe und die vor langer Zeit gelesenen Geschichte neu für mich entdecken kann, ohne einen gravierenden Kritikpunkt zu finden.
Eine etwas weniger desillusionierte Meinung zu dem Buch findet ihr übrigens bei Mila: Terry Pratchett – Mort

Challenges 2012 – Statistik

 Challenges 2012
I’m in … English reloaded
Jeden Monat im Jahr 2012 muss ein englisches Buch gelesen werden!
12/12 gelesen und rezensiert
Es müssen mindestens zehn Bücher gelesen werden, die eines der folgenden Themen abdecken.
Mehr zu den Themen ist auch noch HIER zu finden.
Die 20 Themen
  1. Abenteuer
  2. Aufstieg/Fall
  3. Das Böse oder Pakt mit dem Bösen/Teufel: Dermot Bolger – Wo die verlorenen Seelen wohnen
  4. Ehre
  5. Familie: Richard Russo – Diese alte Sehnsucht
  6. Feindschaft/Rivalität: Susanne Goga – Die Tote von Charlottenburg (Ein Fall für Leo Wechsler 3)
  7. Freundschaft: Simmone Howell – Kunst, Baby!
  8. Identität/Identitätssuche
  9. Kindheit
  10. Krieg
  11. Liebe
  12. Rache: Lotte und Søren Hammer: Schweinehunde
  13. Rätsel: Rick Riordan – Die Katakomben von Paris (Die 39 Zeichen Bd. 1)
  14. Reise
  15. Schicksal/Prophezeiung
  16. Schuld: Sue Monk Kidd – Die Bienenhüterin
  17. Selbstverwirklichung: Caroline Vermalle – Als das Leben überraschend zu Besuch kam
  18. Suche: Melanie Lahmer – Knochenfinder
  19. Tod: Evies Garten
  20. Utopie/Dystopie

10/10 rezensiert (Ich habe zwar mehr Titel gelesen, die ich für die Challenge hätte zählen könne, war aber zu faul zum Rezensionen schreiben.) 

Persönliche Vorhaben für 2012:
1. Neuzugänge sollten innerhalb von sechs Wochen gelesen werden.
(Auch wenn das im letzten Jahr nicht immer geklappt hat,
hat mich das Vorhaben doch zum zügigeren Lesen meiner Neuzugänge angespornt.) 

SuB-Zuwachs Dezember: 10 Bücher bis zum 19. Januar 2012 lesen (7/10) 
[„Falkenherz“ gelesen am 21.01., „Wolkentöchter“, „Die Insel der besonderen Kinder“]
SuB-Zuwachs Januar: 5 Bücher bis zum 29. Februar lesen (4/5)
[„Dornenkuss“]
SuB-Zuwachs März: 7 Bücher bis zum 18. April 2012 lesen (4/7)
 [„Rosendorn“, „Der Fluch des Wendigo“ gelesen im Dezember 2012, „Mrs. Alis unpassende Leidenschaft“]
SuB-Zuwachs April: 5 Bücher bis zum 26. Mai 2012 lesen (3/5)
[„Die Räder der Welt“ gelesen am 11.07., „Töte deinen Nächsten“ gelesen am 29.06.]
SuB-Zuwachs Mai: 5 Bücher bis zum 30. Juni 2012 lesen (5/5)
SuB-Zuwachs Juli: 5 Bücher bis zum 14. August lesen (5/5)
SuB-Zuwachs August: 7 Bücher bis zum 12. September lesen (0/7)
[„Zwischenwelten“, „Caras Schatten“, „Das Herz von Veridon“, „Mallory und der Taschendrache“,
„Kalter Trost“, „Steam and Magic – Feuerspiel“ gelesen am 15.10., „Schwarzer Mond über Soho“]
SuB-Zuwachs September: 7 Bücher bis zum 6. November lesen (5/7)
[„Auf den ersten Blick“ gelesen am 7.11., „Department 19“ gelesen am 23.11.]
SuB-Zuwachs Dezember: 3 Bücher bis zum 18. Januar 2013 lesen (0/3)

Stand 31.12.2012

2. Serienabbau vom SuB

      1.
      Marie Brennan: Doppelgänger
      Marie Brennan: Hexenkrieger

      2.
      Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
      Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
      Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften

      3.
      Kim Harrison: Blutspur
      Kim Harrison: Blutspiel
      Kim Harrison: Blutjagd
      Kim Harrison: Blutpakt
      Kim Harrison: Blutlied

      4.
      Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
      Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
      Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)

      5.
      Darren Shan: Mitternachtszirkus – Willkommen in der Welt der Vampire
      Darren Shan: Mitternachtszirkus 2 – Die dunklen Geheimnisse der Vampire
      Darren Shan: Mitternachtszirkus 3 – Das Blut der Vampire

      2/5 Serien gelesen, 1 Reihe zumindest angefangen
      Stand 31.12.2012

      „Bücher, die man gelesen haben muss“-Challenge 2013

      Am Ende eines jeden Jahres nehme ich mir vor, dass ich mich im nächsten Jahr nur noch meinen eigenen Herausforderungen stellen möchte. Keine fremden Challenges mehr, die mich zum Lesen nach Listen zwingen. Und dann kommen die ersten Challenge-Ideen auf den Blogs und ich werde wieder schwach!

      So auch bei der „Bücher, die man gelesen haben muss“-Challenge von Mila (von den 100 Büchern):

      Ich zitiere hier mal die Regeln, wie sie auf Milas Blog erwähnt werden:


      Anmelden könnt ihr euch noch bis zum 15.01.2013 und die Challenge läuft bis zum 31.12.2013.

      – Für jeden Monat des nächsten Jahres muss ein Buch der „The Big Read“-Liste gelesen werden.
      (Insgesamt also 12)
      – Von jedem Autor auf der Liste darf nur ein Buch gelesen werden. Nicht dass mir einer mit vier mal Harry Potter ankommt! 😉
      – Die Bücher müssen gelesen und besprochen werden, die Form der Besprechung steht euch offen. Damit meine ich, dass ihr nicht unbedingt klassische Rezensionen schreiben müsst. Ihr könnt auch gerne ein fiktives Interview mit einem der Charaktere machen oder eine Top/Flop-Gegenüberstellung – eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
      – Für die Challenge anmelden könnt ihr euch bis zum 15.01.2013 und zwar per Kommentar unter diesem Post. Ich werde noch eine extra Challenge-Seite einrichten, auf der ich euch verlinke.
      – Die Challenge läuft bis zum 31.12.2013.
      – Es müssen im ersten Halbjahr 2013 mindestens 6 Bücher gelesen werden, sonst gibt es ein Strafbuch. Dies ist eine Regeländerung, da die Regel mit „Jeden Monat ein Buch“ wohl doch etwas streng war. 😉
      – Unter allen Teilnehmern wird am Ende eine Überraschung verlost. Und zwar eine ziemlich coole! 😉
      – Re-Reads sind erlaubt.
      – Die gelesenen Bücher dürfen auch für andere Challenges genutzt werden.
      – Ihr müsst keinen Blog haben, um teilzunehmen, ihr könnt mir auch eure Rezensionen auf anderen Portalen verlinken.

      ***

      Meine Fortschritte werde ich wie immer auf meiner Challenges-Unterseite veröffentlichen (ab Januar stehen die 2013-Challenges dann ganz oben, während die alten Vorhaben wieder am Ende der Seite verlinkt werden).

      Jennifer Carson: Hapenny Magick

      Für den letzten Monat der English-Challenge habe ich „Hapenny Magick“ von Jennifer Carson gelesen und mich damit wunderbar unterhalten gefühlt. „Hapenny Magick“ ist ein niedliches Kinderbuch voller liebenswerter Figuren und mit Illustrationen, die ich einfach bezaubernd fand. Ich muss allerdings zugeben, dass die Zeichnungen von P. A. Lewis etwas altmodisch wirken. Für mich eine tolle Erinnerung an Geschichten, die ich als Kind gelesen habe, einer Freundin von mir haben die Zeichnungen hingegen nicht so gut gefallen.

      Die Hauptfigur in „Hapenny Magick“ ist die dreizehnjährige Maewyn (Mae) Bridgepost, die seit sieben Jahren unter der zweifelhaften Obhut von Gelbane lebt. Mae ist eine kleine und zierliche Hapenny, hat lange pelzige Ohren und muss sich Tag für Tag um Gelbanes Hühner und Schweine, den Haushalt, das Frühstück und allerlei andere Dinge kümmern. Seit ihre Mutter verschwunden ist, schuftet das Mädchen rund um die Uhr und wird nur allzu oft mit Schlägen und Essensentzug belohnt. Trotzdem läuft sie nicht weg, denn sie hegt immer noch die Hoffnung, dass ihre Mutter wieder nach Hause kommt. Außerdem sollen Trolle in der Nähe unterwegs sein – und Trolle haben Hapennies zum Fressen gern.

      Doch einfach ist es für Mae nicht weiterhin bei Gelbane auszuharren, denn seit einiger Zeit passieren seltsame Dinge rund ums Haus und reizen ihren Vormund (es gibt keine weibliche Variante dieses Wortes, oder?) bis zur Weißglut. Und irgendwie hat Mae das Gefühl, dass sie Schuld daran sein könnte, dass die Schweine ständig aus der Weide ausbrechen, die Hühner purpurfarbene Eier legen und bei Gelbane ab und an Hauer zu sehen sind. Als dann auch noch eines Nachts ein sprechender Rabe auftaucht und Mae zum Haus des Zauberer Callum führt, verändert sich ihr ganzes Leben.

      Eins kann ich vorneweg sagen: „Hapenny Magick“ ist ein Kinderbuch und dementsprechend vorhersehbar ist auch die Handlung – vor allem da der Klappentext auch noch einen wichtigen Punkt verrät. Trotzdem hatte ich mit Mae einen wunderbaren Tag. Ich habe mit ihr gelitten, wenn Gelbane ihr eine Mahlzeit gestrichen und dafür Extraarbeiten aufgehalst hat, ich habe mich in die ordentlichen, freundlichen und fleißigen Hapennies verliebt und ich mochte Maes neue Bekanntschaften. Im Laufe der Zeit muss Mae lernen für sich einzustehen und dass sie – obwohl sie die kleinste der Hapennies ist – so einige Fähigkeiten hat, mit denen sie für die Gemeinschaft da sein kann.

      Jennifer Carson hat so einige Elemente herangezogen, die altvertraut sind. Die Hapennies haben den einen oder anderen hobbitähnlichen Zug, es gibt freundliche Schweine, sprechende Raben, einen weisen Zauberer mit entzückenden Mitbewohnern, einen Riesen mit einem Dorn im Fuß und immer wieder gibt es heimelige Szenen, in denen zum Bespiel Essen eine Rolle spielt. Dabei wirkt es nicht so, als ob die Autorin einfach nur bewährte Versatzstücke zu einer netten Geschichte verquirlt hätte, sondern eher als ob man ein vertrautes und kuscheliges Umfeld betritt, in dem all die Dinge ihren Platz gefunden haben, die man mag.

      Mir hat „Hapenny Magick“ so gut gefallen, dass ich auf jeden Fall die Augen nach der Fortsetzung „Tangled Magick“ aufhalten werde, die auf der letzten Seite des Buches angekündigt wurde. Und dann hoffe ich, dass ich noch einmal so entspannende und heimelige Lesestunden mit Mae verbringen kann.

      Challenge-Endspurt

      Vor ein paar Tagen habe ich mal meine Challenge-Seite angeguckt und eine Bilanz zum Novemberende gezogen. Nur noch ein Monat und noch ganz schön viel zu tun, wenn ich meine ganzen Vorhaben schaffen möchte.

      Bei der English-Challenge bin ich gut dabei, noch ein Roman samt Rezension für Dezember und ich habe es auch in diesem Jahr geschafft, in jedem Monat ein Buch auf Englisch zu lesen. Mir tut diese Challenge wirklich gut und ich bin fest entschlossen, im nächsten Jahr damit weiterzumachen, auch wenn man vermutlich nicht erwarten kann, dass Katrin und Nina die Challenge noch einmal verlängern. *winkt den beiden mal kurz mit dem Gartenzaun*

      Für die Themen-Challenge habe ich die Mindestanforderung erfüllt, allerdings würde ich gern noch so einige Bücher für die Challenge lesen und rezensieren. Aber dann müsste ich mich mal etwas zusammenreißen und Rezensionen schreiben, damit ich das noch auf die Reihe bekomme …

      Nicht so gut sieht es bei meinen ganz persönlichen Herausforderungen aus. Genau genommen müsste ich im Dezember noch all die Bücher lesen, die ich am Ende des Posts auflisten werde, um das noch in den Griff zu bekommen. Theoretisch wäre das für mich machbar, aber realistisch gesehen ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass ich in diesem Jahr meine Vorhaben wirklich komplett schaffen werde.

      Trotzdem gibt es hier eine Liste der noch zu lesenden Bücher, um mich in den nächsten Tagen ein wenig anzuspornen!

      Ungelesene Neuzugänge 2012:

      1. Wolkentöchter
      2. Die Insel der besonderen Kinder (Leserunde im Januar)
      3. Dornenkuss
      4. Rosendorn
      5. Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
      6. Zwischenwelten
      7. Caras Schatten
      8. Das Herz von Veridon
      9. Mallory und der Taschendrache
      10. Kalter Trost
      11. Schwarzer Mond über Soho



      SuB-Serien-Abbau:

      1. Doppelgänger
      2. Hexenkrieger
      3. Jack Flint und der Dämon der Schlangen
      4. Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
      5. Tausendsturm
      6. Feuerzwinger
      7. Götterschild
      8. Mitternachtszirkus – Willkommen in der Welt der Vampire
      9. Mitternachtszirkus 2 – Die dunklen Geheimnisse der Vampire (ungelesen aussortiert)
      10. Mitternachtszirkus 3 – Das Blut der Vampire  (ungelesen aussortiert)

      Altlasten-Abbau im Januar

      Im letzten Jahr um diese Zeit hatte ich mir neben der English-Challenge zwei persönliche Sachen für das Jahr 2011 vorgenommen. Auf der einen Seite wollte ich meine Neuzugänge innerhalb von sechs Wochen gelesen haben (was im Laufe des Jahres immer weniger klappte 😉 ) und auf der anderen Seite dümpelten da ein paar Serien in meinem SuB, die ich mal in Angriff nehmen wollte. Auch wenn ich nicht alle meine neuen Bücher innerhalb von sechs Wochen geschafft habe, bin ich ganz zufrieden wie es mit dieser Herausforderung für mich gelaufen ist. Trotzdem möchte ich bis zum 31.01.2012 auch noch die letzten Neuzugänge des Jahres 2011 gelesen haben.

      Somit stehen folgende Bücher auf meiner Leseliste für diesen Monat:

      Quentin Bates: In eisigem Wasser
      John Dickinson: Das Kind des Schicksals
      Chris Marten: Hydra
      Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
      Bernd Perplies: In den Abgrund
      Ursula Poznanski: Saeculum
      Thomas Thiemeyer: Der gläserne Fluch

      Und natürlich die Titel, die ich eh bis zum 19. Januar lesen will, um mein Vorhaben einzuhalten:

      Lene Rikke Bresson: Das Mädchen am Kreuz
      Janet Lee Carey: Drachenkuss
      Anthony Francis: Skindancer – Magisches Tattoo
      Yasmine Galenorn: Schwestern des Mondes 8 – Katzenjagd
      L.J. McDonald: Die Krieger der Königin 2 – Falkenherz
      Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder
      Uwe Voehl: Blut und Rüben
      Xinran: Wolkentöchter

      Bleibt nur zu hoffen, dass ich ab der zweiten Januarwoche (wenn mein Mann wieder zur Arbeit muss) wieder mehr Zeit zum Lesen finde. 😉

      Challenges 2011 – Statistik

      Challenges 2011
       
      „I’m in … Englisch 2011“-Challenge 
      Jeden Monat im Jahr 2011 muss ein englisches Buch gelesen werden!

      März: Jim Butcher – Fool Moon (Dresden Files 2)

      12/12 gelesen und rezensiert
      Persönliche Vorhaben für 2011:
      1. Neuzugänge sollten innerhalb von sechs Wochen gelesen werden.
      SuB-Zuwachs Januar: 7 Bücher bis zum 9.März 2011 lesen (7/7 gelesen)
      SuB-Zuwachs Februar: 10 Bücher bis zum 29. März 2011 lesen (8/10 gelesen)
      [„Magierdämmerung 2“ am 19.04. gelesen, „Scherbenmond am 27.04. gelesen]
      SuB-Zuwachs März: 7 Bücher bis zum 26. April 2011 lesen (7/7) 
      SuB-Zuwachs April: 4 Bücher bis zum 2. Juni 2011 lesen (4/4) 
      SuB-Zuwachs Juni: 9 Bücher bis zum 5. August 2011 lesen (6/9)
       [„Seelenkuss“ am 30.08. gelesen, „Hydra“, „Der gläserne Fluch“]
      SuB-Zuwachs Juli: 3 Bücher bis zum 23. August 2011 lesen (0/3) 
      [„Die Krieger der Königin“ am 29.08. gelesen, „Die Alchemie der Unsterblichkeit“am 09.12. gelesen, „Flames’n’Roses“ am 05.12. gelesen]
      Sub-Zuwachs August: 5 Bücher bis zum 04. Oktober 2011 lesen (3/5) 
      [„Das Kind des Schicksals“, „Boys don’t cry“ am 27.10. gelesen]
      SuB-Zuwachs September: 7 Bücher bis zum 06. November 2011 lesen (6/7) 
      [„Magierdämmerung 3 – In den Abgrund“] 
      SuB-Zuwachs Oktober: 5 Bücher bis zum 09. Dezember 2011 lesen (2/5) 
      [„Saeculum“, „In eisigem Wasser“, „Blutrote Schwestern“]
      SuB-Zuwachs Dezember: 10 Bücher bis zum 19. Januar 2012 lesen (2/10) 
      Stand vom 31.12.2011
      2. Serienabbau vom SuB
      SuB-Serien:

      1.
      Robert Asprin: Ein Dämon muss die Schulbank drücken 
      Robert Asprin: Des Dämons fette Beute

      2.
      Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
      Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)

      3.
      Marie Brennan: Doppelgänger
      Marie Brennan: Hexenkrieger

      4.
      Colin Cotterill: Dr. Siri sieht Gespenster (Dr. Siri 2)
      Colin Cotterill: Totentanz für Dr. Siri (Dr. Siri 3)
      Colin Cotterill: Briefe an einen Blinden (Dr. Siri 4)

      5.
      Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
      Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
      Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften

      6.
      Alan Dean Foster: Echsenwelt
      Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
      Alan Dean Foster: Patrimonium
      Alan Dean Foster: Quofum
      Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym

      7.
      Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
      Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)

      8.
      Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
      Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
      Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)

      9.
      Rob Thurman: Nachtgeister
      Rob Thurman: Mondgeister

      10.
      Darren Shan: Mitternachtszirkus – Willkommen in der Welt der Vampire
      Darren Shan: Mitternachtszirkus 2 – Die dunklen Geheimnisse der Vampire
      Darren Shan: Mitternachtszirkus 3 – Das Blut der Vampire

      3/10 Serien gelesen

      Karis SuB-Losverfahren

      SuB-Losverfahren #6: Ernst Soler – Staub im Paradies
      SuB-Losverfahren #7: Sergej Lukianenko – Trix Solier, Zauberlehrling ohne Fehl und Adel
      SuB-Losverfahren #8: Alan Dean Foster – Die Echsenwelt
      (abgebrochen, da ich wegen fehlender Vorgängertitel nicht in die Handlung reinkomme)